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	Kommentare zu: Die Zukunft der Zukunftsdialoge	</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>
		Von: Julia Solinski		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-zukunftsdialoge-126110/#comment-2086</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 17:16:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Trenel,
vielen Dank für Ihren Hinweis, mit dem Sie völlig richtig liegen: Die Methode des deliberative polling hat seine Wurzeln nicht in Berlin, sondern in Stanford, wo sie von James S. Fishkin erdacht wurde. Dieter Rucht hatte sie in einer seiner Publikationen aufgegriffen, wo wiederum ich sie antraf und für den Artikel aufgegriffen habe, ohne weiter nach ihrer Quelle zu forschen; schlechte Recherche, ohne Zweifel.
Danke ebenfalls für Ihren und Herrn Schuberts Hinweise auf angewandte Beispiele dieser Methode in Deutschland, die weiter vertiefen, worauf ich im Artikel selbst nicht mehr eingehen konnte. politik-digital.de wird versuchen, da dran zu bleiben.
Herzlichst,
Julia Solinski]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Trenel,<br />
vielen Dank für Ihren Hinweis, mit dem Sie völlig richtig liegen: Die Methode des deliberative polling hat seine Wurzeln nicht in Berlin, sondern in Stanford, wo sie von James S. Fishkin erdacht wurde. Dieter Rucht hatte sie in einer seiner Publikationen aufgegriffen, wo wiederum ich sie antraf und für den Artikel aufgegriffen habe, ohne weiter nach ihrer Quelle zu forschen; schlechte Recherche, ohne Zweifel.<br />
Danke ebenfalls für Ihren und Herrn Schuberts Hinweise auf angewandte Beispiele dieser Methode in Deutschland, die weiter vertiefen, worauf ich im Artikel selbst nicht mehr eingehen konnte. politik-digital.de wird versuchen, da dran zu bleiben.<br />
Herzlichst,<br />
Julia Solinski</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rico Schubert		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-zukunftsdialoge-126110/#comment-2085</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rico Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 08:54:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein weiteres Beispiel: Eine Form des delibarative polling wird auch beim Dialog für Sachsen zum Einsatz kommen, der im Internet auf WP und adhocracy zurückgreift.
www.dialog-für-sachsen.de
&quot;Politik lebt von Ideen und Konzepten, diese gilt es zu entwickeln und zu diskutieren. Wir wollen unser Angebot für eine alternative Politik in Sachsen vorstellen...  Hier können sich über unseren aktuellen Diskussionsstand in verschiedenen Politikfeldern informieren. Und Ideen einbringen.&quot; Die Seite soll im Februar öffentlich vorgestellt werden und online gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiteres Beispiel: Eine Form des delibarative polling wird auch beim Dialog für Sachsen zum Einsatz kommen, der im Internet auf WP und adhocracy zurückgreift.<br />
<a href="http://www.dialog-für-sachsen.de" rel="nofollow ugc">http://www.dialog-für-sachsen.de</a><br />
&#8220;Politik lebt von Ideen und Konzepten, diese gilt es zu entwickeln und zu diskutieren. Wir wollen unser Angebot für eine alternative Politik in Sachsen vorstellen&#8230;  Hier können sich über unseren aktuellen Diskussionsstand in verschiedenen Politikfeldern informieren. Und Ideen einbringen.&#8221; Die Seite soll im Februar öffentlich vorgestellt werden und online gehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans Hagedorn		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-zukunftsdialoge-126110/#comment-2084</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Hagedorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 16:59:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[+1 für den Artikel und für den Kommentar von Matthias Trénel.
Ein weiterer Gedanke: Bei der Vielfalt der Dialogprojekte ist es für einen Bürger, der sich normalerweise nicht mit den Feinheiten der E-Partizipation beschäftigt, unmöglich zu entscheiden, ob er beim Dialog X nur einer PR-Kampagne aufsitzt oder an einem ehrlichen Austausch teilnimmt.
Mittelfristig müssen sich &quot;Marken&quot; herausbilden, die eine Reputation aufbauen. So wie früher die Frankfurter Rundschau und andere Zeitungen ein Indikator für unabhängigen Journalismus waren, wachsen inzwischen Adhocracy, DEMOS, MySociety, Zebralog zu Marken heran, die als Indikator für faire Dialoge genutzt werden können. Dennoch birgt die wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen Dienstleister und Dialoginitiator Gefahren, die nur durch hohe Transparenz und letztlich in der Software verankerte Verfahrensstandards abgesichert werden kann.
Hans Hagedorn
Disclaimer: Der Kommentator ist Geschäftsführer der erwähnten DEMOS Ges. f. E-Partizipation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>+1 für den Artikel und für den Kommentar von Matthias Trénel.<br />
Ein weiterer Gedanke: Bei der Vielfalt der Dialogprojekte ist es für einen Bürger, der sich normalerweise nicht mit den Feinheiten der E-Partizipation beschäftigt, unmöglich zu entscheiden, ob er beim Dialog X nur einer PR-Kampagne aufsitzt oder an einem ehrlichen Austausch teilnimmt.<br />
Mittelfristig müssen sich &#8220;Marken&#8221; herausbilden, die eine Reputation aufbauen. So wie früher die Frankfurter Rundschau und andere Zeitungen ein Indikator für unabhängigen Journalismus waren, wachsen inzwischen Adhocracy, DEMOS, MySociety, Zebralog zu Marken heran, die als Indikator für faire Dialoge genutzt werden können. Dennoch birgt die wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen Dienstleister und Dialoginitiator Gefahren, die nur durch hohe Transparenz und letztlich in der Software verankerte Verfahrensstandards abgesichert werden kann.<br />
Hans Hagedorn<br />
Disclaimer: Der Kommentator ist Geschäftsführer der erwähnten DEMOS Ges. f. E-Partizipation.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias Trenel		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-zukunftsdialoge-126110/#comment-2083</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias Trenel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 21:27:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[PPS: hier noch ein aktuelles Beispiel für eine Online-Bürgerbeteiligung, die sich auf eine konkret anstehende Entscheidung bezieht, nämlich die Überarbeitung des NRW-Hoschulgesetzes: https://www.hochschule-gestalten.nrw.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PPS: hier noch ein aktuelles Beispiel für eine Online-Bürgerbeteiligung, die sich auf eine konkret anstehende Entscheidung bezieht, nämlich die Überarbeitung des NRW-Hoschulgesetzes: <a href="https://www.hochschule-gestalten.nrw.de" rel="nofollow ugc">https://www.hochschule-gestalten.nrw.de</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias Trenel		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-zukunftsdialoge-126110/#comment-2082</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias Trenel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 21:03:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, die Aussage des Artikels finde ich sehr richtig: Es kommt nicht primär darauf an, ob Bürger über die Themen solcher Dialoge mitentscheiden können, denn dafür fehlt die Legitimation (nichts gegen Bürgerentscheide, aber die können ja auch nicht zu allem und jedem gemacht werden - auch nicht in der Schweiz). Entscheidend ist vielmehr, dass sich Bürgerdialoge auf konkret anstehende Entscheidungen beziehen (vgl. dazu auch unsere erste von 12 Leitlinien: http://www.zebralog.de/unsere_leitlinien). Nur in diesem Fall müssen Prozesse für die Öffentlichkeit geöffnet werden, die auf Bundes- und Landesebene fast immer nur Lobbyisten und Experten zugänglich sind (z.B. Entscheidungsentwürfe oder Erörterungen). Wenn hingegen ganz allgemein gefragt wird, wie man sich die Zukunft denn vorstelle (wie beim Dialog der Kanzlerin), ändert sich an diesen Prozessen nichts. Es handelt sich dann um Dialoge, die in der Regel von den eigentlichen Politikprozessen weiter entfernt sind und bezeichnender Weise auch oft in der Verantwortung von Öffentlichkeitsreferaten oder dem Presseamt liegen. Gegen Bürgerbeteiligungen zu übergreifenden langfristigen Strategien (Nachhaltigkeit u.a.), die in Ministerien häufig von Grundsatzreferaten organisiert werden, ist nichts einzuwenden. Allerdings kann das nur ein Anfang für die Bürgerbeteiligung sein. Der Lackmustest ist allerdings, Öffentlichkeitsbeteiligungen zu konkret anstehenden Entscheidungen (Gesetze, etc.) zu praktizieren. Das meint: Matthias Trénel :-) -- PS: Meines Wissens geht deliberative polling nicht auf Dieter Rucht, sondern auch James Fishkin zurück (http://en.wikipedia.org/wiki/James_S._Fishkin)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, die Aussage des Artikels finde ich sehr richtig: Es kommt nicht primär darauf an, ob Bürger über die Themen solcher Dialoge mitentscheiden können, denn dafür fehlt die Legitimation (nichts gegen Bürgerentscheide, aber die können ja auch nicht zu allem und jedem gemacht werden &#8211; auch nicht in der Schweiz). Entscheidend ist vielmehr, dass sich Bürgerdialoge auf konkret anstehende Entscheidungen beziehen (vgl. dazu auch unsere erste von 12 Leitlinien: <a href="http://www.zebralog.de/unsere_leitlinien" rel="nofollow ugc">http://www.zebralog.de/unsere_leitlinien</a>). Nur in diesem Fall müssen Prozesse für die Öffentlichkeit geöffnet werden, die auf Bundes- und Landesebene fast immer nur Lobbyisten und Experten zugänglich sind (z.B. Entscheidungsentwürfe oder Erörterungen). Wenn hingegen ganz allgemein gefragt wird, wie man sich die Zukunft denn vorstelle (wie beim Dialog der Kanzlerin), ändert sich an diesen Prozessen nichts. Es handelt sich dann um Dialoge, die in der Regel von den eigentlichen Politikprozessen weiter entfernt sind und bezeichnender Weise auch oft in der Verantwortung von Öffentlichkeitsreferaten oder dem Presseamt liegen. Gegen Bürgerbeteiligungen zu übergreifenden langfristigen Strategien (Nachhaltigkeit u.a.), die in Ministerien häufig von Grundsatzreferaten organisiert werden, ist nichts einzuwenden. Allerdings kann das nur ein Anfang für die Bürgerbeteiligung sein. Der Lackmustest ist allerdings, Öffentlichkeitsbeteiligungen zu konkret anstehenden Entscheidungen (Gesetze, etc.) zu praktizieren. Das meint: Matthias Trénel 🙂 &#8212; PS: Meines Wissens geht deliberative polling nicht auf Dieter Rucht, sondern auch James Fishkin zurück (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/James_S._Fishkin" rel="nofollow ugc">http://en.wikipedia.org/wiki/James_S._Fishkin</a>)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Henrik Wittenberg		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-zukunftsdialoge-126110/#comment-2081</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henrik Wittenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 14:19:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das größte Frustpotential für alle an den oben beschriebenen Dialogformen beteiligten Bürgern birgt die Tatsache, dass man zwar unentwegt mitreden aber selten über die politische Umsetzung der einzelnen Ergebnisse (mit-)entscheiden darf …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das größte Frustpotential für alle an den oben beschriebenen Dialogformen beteiligten Bürgern birgt die Tatsache, dass man zwar unentwegt mitreden aber selten über die politische Umsetzung der einzelnen Ergebnisse (mit-)entscheiden darf …</p>
]]></content:encoded>
		
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