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	Kommentare zu: Digitale Demokratie oder digitale Elite?	</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		Von: Jens Best		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-demokratie-oder-digitale-elite-125719/#comment-2071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Best]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 11:57:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Julia Solinski
Dem Wie ist immer das Warum anbei oder besser noch voran zu stellen. Ein Werkzeug in der Hand eines gehirngewaschenen Konsum-Individualisten bringt keine Aufklärung, keine Emanzipation und keine funktionierende Gesellschaft.
Was die &quot;Internet-Gemeinde&quot; verstehen sollte, ist, dass der nötige Diskurs nicht über Medienkompetenz, sondern Wertekompetenz zu führen ist. Alles andere ist operatives Tralalala für die achso engagierte Bürgerlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Julia Solinski<br />
Dem Wie ist immer das Warum anbei oder besser noch voran zu stellen. Ein Werkzeug in der Hand eines gehirngewaschenen Konsum-Individualisten bringt keine Aufklärung, keine Emanzipation und keine funktionierende Gesellschaft.<br />
Was die &#8220;Internet-Gemeinde&#8221; verstehen sollte, ist, dass der nötige Diskurs nicht über Medienkompetenz, sondern Wertekompetenz zu führen ist. Alles andere ist operatives Tralalala für die achso engagierte Bürgerlichkeit.</p>
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		<title>
		Von: Julia Solinski		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-demokratie-oder-digitale-elite-125719/#comment-2070</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 11:08:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Jens Best:
Ist das Internet &quot;Signal an die Gesellschaft&quot; oder nur &quot;Entertainment-Ego-Wohlfühl-Kontroll-Tool&quot;? - schwierige Frage, da zwischen beidem nur ein schmaler Grad verläuft. Die von den Diskutanten auf dem Podium angesprochenen Beispiele, vor allem aber ihre Vorschläge (siehe zweiter Abschnitt unter &quot;Der Klick zum Kindergartenplatz&quot;) sprechen eher dafür, dass es an den Menschen liegt, diese Werkzeuge emanzipierend einzusetzen. Andererseits kommt an diesem Punkt genau das zum Tragen, was ich in meinem Text als inoffizielles Thema der Veranstaltung abbilden wollte: Die Befürchtung, dass diese Tools - obgleich mehrheitlich von der Bevölkerung begrüßt - der Nutzung weniger überlassen werden - sich also eine neue Elite bildet. (Sinngemäß so von Herrn Niggemeier geäußert). So betrachtet fehlte in der Veranstaltung ein entscheidender Aspekt, um die positiven Zustandsbebekundungen auch faktisch zu untermauern: Der explizite Aufruf ans Publikum, die genannten Tools selbst zur politischen Beteiligung einzusetzen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass solche Veranstaltungen gerade ihrer anschaulichen &quot;Abendgeschichten&quot; wegen ein Schritt in diese Richtung sein können: eben weil so auch die weniger Informierten davon erfahren, was alles geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jens Best:<br />
Ist das Internet &#8220;Signal an die Gesellschaft&#8221; oder nur &#8220;Entertainment-Ego-Wohlfühl-Kontroll-Tool&#8221;? &#8211; schwierige Frage, da zwischen beidem nur ein schmaler Grad verläuft. Die von den Diskutanten auf dem Podium angesprochenen Beispiele, vor allem aber ihre Vorschläge (siehe zweiter Abschnitt unter &#8220;Der Klick zum Kindergartenplatz&#8221;) sprechen eher dafür, dass es an den Menschen liegt, diese Werkzeuge emanzipierend einzusetzen. Andererseits kommt an diesem Punkt genau das zum Tragen, was ich in meinem Text als inoffizielles Thema der Veranstaltung abbilden wollte: Die Befürchtung, dass diese Tools &#8211; obgleich mehrheitlich von der Bevölkerung begrüßt &#8211; der Nutzung weniger überlassen werden &#8211; sich also eine neue Elite bildet. (Sinngemäß so von Herrn Niggemeier geäußert). So betrachtet fehlte in der Veranstaltung ein entscheidender Aspekt, um die positiven Zustandsbebekundungen auch faktisch zu untermauern: Der explizite Aufruf ans Publikum, die genannten Tools selbst zur politischen Beteiligung einzusetzen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass solche Veranstaltungen gerade ihrer anschaulichen &#8220;Abendgeschichten&#8221; wegen ein Schritt in diese Richtung sein können: eben weil so auch die weniger Informierten davon erfahren, was alles geht.</p>
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		<title>
		Von: Jens Best		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-demokratie-oder-digitale-elite-125719/#comment-2069</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Best]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 01:06:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kann anhand des Artikels nicht erkennen, ob tatsächlich über das Thema des Abends diskutiert wurde.
Lese nur die üblichen empirischen Beispiele wie &quot;3 Tage wach&quot;, Generationenbildung - aber nichts zur grundsätzlichen Frage, ob mit dem Medium Internet der postdemokratische Zustand überwunden werden kann (wohin?) oder ob es eher an den Menschen liegt, die diese Werkzeug wenig emanzipierend einsetzen im gesellschaftlichen Diskurs, weil eben genau dieser postdemokratisch also &quot;ent-wertet&quot; abtrainiert wurde bzw. verkümmert ist.
Solange Vertreter der &quot;digitalen Elite&quot; (wozu die Eingeladenen wohl zu rechnen sind) nicht die Systemfrage beantworten, sondern mit Vorträgen über &quot;mal hier mal da ein wenig&quot;-digitalem Geschraube irgendwie ein paar schönen Abendgeschichten erzählen, geht von der potentiellen digitalen Aufklärung auch kein Signal in die Gesellschaft aus. Im Gegenteil, die Umfunktionierung des Web in ein Entertainment-Ego-Wohlfühl-Kontroll-Tool wird so weiter voranschreiten.
Was nützen gelegentliche &quot;3 Tage wach&quot;, wenn 30 Jahre geschlafen wurde?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann anhand des Artikels nicht erkennen, ob tatsächlich über das Thema des Abends diskutiert wurde.<br />
Lese nur die üblichen empirischen Beispiele wie &#8220;3 Tage wach&#8221;, Generationenbildung &#8211; aber nichts zur grundsätzlichen Frage, ob mit dem Medium Internet der postdemokratische Zustand überwunden werden kann (wohin?) oder ob es eher an den Menschen liegt, die diese Werkzeug wenig emanzipierend einsetzen im gesellschaftlichen Diskurs, weil eben genau dieser postdemokratisch also &#8220;ent-wertet&#8221; abtrainiert wurde bzw. verkümmert ist.<br />
Solange Vertreter der &#8220;digitalen Elite&#8221; (wozu die Eingeladenen wohl zu rechnen sind) nicht die Systemfrage beantworten, sondern mit Vorträgen über &#8220;mal hier mal da ein wenig&#8221;-digitalem Geschraube irgendwie ein paar schönen Abendgeschichten erzählen, geht von der potentiellen digitalen Aufklärung auch kein Signal in die Gesellschaft aus. Im Gegenteil, die Umfunktionierung des Web in ein Entertainment-Ego-Wohlfühl-Kontroll-Tool wird so weiter voranschreiten.<br />
Was nützen gelegentliche &#8220;3 Tage wach&#8221;, wenn 30 Jahre geschlafen wurde?</p>
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