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	Kommentare zu: Medienkritik: &#8220;Dem Presserat müssten ein paar Zähne wachsen!&#8221;	</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		Von: fuhriello		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fuhriello]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 13:02:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein sehr schönes Interview mit einem Kritiker und Medienehtiker. Ach ja. Wie mer in Frankfurt sacht: &quot;Die schärfsten Kritiker der Elche, warn früher selber welche&quot; (Titanic) Oder sich an ADORNO : Die Nachricht als Ware erinnernd wundert es mich als Soziologe nicht, wenn mann frech wie Ihr Gesprächspartner Oscar Tiefenthal trotz oder gerade wegen einer erfolgreichen Springer Vergangenheit zum Leiter einer evangelischen Journalistenschule werden kann und dann als Ethik Experte von politik- digital hier über ehemalige Kolleginnen und Kollegen ethisieren darf, natürlich mit der dem Journalisten Berufstand Dünkel folgenden Abwertung von Social Media ...  Wir leben in Zeiten der Postmoderne und des Anything goes. Da darf man sich als Beobachter und Teil dieser Gesellschaft von Beliebigkeitslosen eigentlich über nix mehr wündern, oder ärgern oder gar moralisieren, eigentlich nur noch wundern oder staunen, was alles möglich ist, wie Medien nurmehr darüber zu berichten scheinen, was Menschen alles tun, um selbst in die Medien zu kommen. Ratschlag aus der Praxissoziologie: &quot;Man kann die Menschen nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, wohl aber dazu bringen, dass sie glauben immer unverschämter lügen zu müssen.&quot; und nur dann fällts gelegentlich auf mit welcher kognitiver Dissonanz es sich gut und erfolgreich leben und arbeiten und Karriere machen lässt. Wer darüber lamentiert, dem sei die Lektüre von Paul Virilio  empfohlen, er meint und begründet eine kommende Paradoxie der Aufklärung, sie  führt zum sich in den sozialen Medien und dem Internetzeitalter bereits entwickelnden Universalmonitor, der eine eigene Realität schafft. Wo jede Kamera eben auch von einem anderen Sensor dabei wahr genommen und beobachtet wird, wie sie beobachtet. Der mal zahnlosen mal wahllos wutbuergerlich um sich schlagenden Kritik am Verhalten der Mitarbeiter der Aufmerksamkeitsökonomie entgeht diese paradoxe Entwicklung, sie sieht wohl stets nur einen Teil des flatscreens des Universalmonitors. Daher ist es vielleicht nicht ganz unnütz einer Literaturempfehlung zu folgen und Die Abenteuer der Kommunikation des Berliner Soziologen Harald Wenzel zu lesen,Ein Buch, dass schon 2001 erschienen ist und wegen seiner scharfen inhaltlichen Analyse des durch Ekel vor der Masse Habitus der Forschung (Howard Gans) kaum wahr genommen wurde, schreibt Wenzel doch zwischen allen Stühlen sitzend und empirisch begründet, dass es große ja skandalöse Versäumnisse der (Er)Forschung von Massenmedien durch Soziologie von der nicht eingelösten Forderung von Max Weber bis heute gibt. Ansätze dazu gibt es - man müsste die Nervenenden nordamerikanischer Autoren wie Dewey und Lippman mit einer erneuten Parsons Lekture und neuesten soziologischen außenseitern verbinden... Da dies bis heute unterblieben ist, können halt auch dem Presserat bis heute keine Zähne gewachsen sein. Da die aufgeklärte Masse eben folgen wir Virilio paradox reagiert, eben auf Facebook sowohl mit Kondolenzbuch als auch Pranger für Qualitätsmedien folgt danach eben Desinteresse und man erfreut sich wieder an Katzenbildern und Aprilscherzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr schönes Interview mit einem Kritiker und Medienehtiker. Ach ja. Wie mer in Frankfurt sacht: &#8220;Die schärfsten Kritiker der Elche, warn früher selber welche&#8221; (Titanic) Oder sich an ADORNO : Die Nachricht als Ware erinnernd wundert es mich als Soziologe nicht, wenn mann frech wie Ihr Gesprächspartner Oscar Tiefenthal trotz oder gerade wegen einer erfolgreichen Springer Vergangenheit zum Leiter einer evangelischen Journalistenschule werden kann und dann als Ethik Experte von politik- digital hier über ehemalige Kolleginnen und Kollegen ethisieren darf, natürlich mit der dem Journalisten Berufstand Dünkel folgenden Abwertung von Social Media &#8230;  Wir leben in Zeiten der Postmoderne und des Anything goes. Da darf man sich als Beobachter und Teil dieser Gesellschaft von Beliebigkeitslosen eigentlich über nix mehr wündern, oder ärgern oder gar moralisieren, eigentlich nur noch wundern oder staunen, was alles möglich ist, wie Medien nurmehr darüber zu berichten scheinen, was Menschen alles tun, um selbst in die Medien zu kommen. Ratschlag aus der Praxissoziologie: &#8220;Man kann die Menschen nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, wohl aber dazu bringen, dass sie glauben immer unverschämter lügen zu müssen.&#8221; und nur dann fällts gelegentlich auf mit welcher kognitiver Dissonanz es sich gut und erfolgreich leben und arbeiten und Karriere machen lässt. Wer darüber lamentiert, dem sei die Lektüre von Paul Virilio  empfohlen, er meint und begründet eine kommende Paradoxie der Aufklärung, sie  führt zum sich in den sozialen Medien und dem Internetzeitalter bereits entwickelnden Universalmonitor, der eine eigene Realität schafft. Wo jede Kamera eben auch von einem anderen Sensor dabei wahr genommen und beobachtet wird, wie sie beobachtet. Der mal zahnlosen mal wahllos wutbuergerlich um sich schlagenden Kritik am Verhalten der Mitarbeiter der Aufmerksamkeitsökonomie entgeht diese paradoxe Entwicklung, sie sieht wohl stets nur einen Teil des flatscreens des Universalmonitors. Daher ist es vielleicht nicht ganz unnütz einer Literaturempfehlung zu folgen und Die Abenteuer der Kommunikation des Berliner Soziologen Harald Wenzel zu lesen,Ein Buch, dass schon 2001 erschienen ist und wegen seiner scharfen inhaltlichen Analyse des durch Ekel vor der Masse Habitus der Forschung (Howard Gans) kaum wahr genommen wurde, schreibt Wenzel doch zwischen allen Stühlen sitzend und empirisch begründet, dass es große ja skandalöse Versäumnisse der (Er)Forschung von Massenmedien durch Soziologie von der nicht eingelösten Forderung von Max Weber bis heute gibt. Ansätze dazu gibt es &#8211; man müsste die Nervenenden nordamerikanischer Autoren wie Dewey und Lippman mit einer erneuten Parsons Lekture und neuesten soziologischen außenseitern verbinden&#8230; Da dies bis heute unterblieben ist, können halt auch dem Presserat bis heute keine Zähne gewachsen sein. Da die aufgeklärte Masse eben folgen wir Virilio paradox reagiert, eben auf Facebook sowohl mit Kondolenzbuch als auch Pranger für Qualitätsmedien folgt danach eben Desinteresse und man erfreut sich wieder an Katzenbildern und Aprilscherzen.</p>
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		Von: 5 Lesetipps für den 2. April - Netzpiloten.de		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[5 Lesetipps für den 2. April - Netzpiloten.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 06:32:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] MEDIENKRITIK Politik Digital: “Dem Presserat müssten ein paar Zähne wachsen!”: In den vergangenen Tagen wurde vielfach Kritik am Umgang der Medien mit dem Absturz des German Wings-Flugzeugs und an der Berichterstattung über den Co-Piloten laut. Simone Jost-Westendorf von Politik-Digital.de bat den Leiter der Evangelischen Journalistenschule in Berlin, Oscar Tiefenthal, um seine Einschätzung zu Medienkritik, Pressekodex und die Aufgaben des Presserates gesprochen. [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] MEDIENKRITIK Politik Digital: “Dem Presserat müssten ein paar Zähne wachsen!”: In den vergangenen Tagen wurde vielfach Kritik am Umgang der Medien mit dem Absturz des German Wings-Flugzeugs und an der Berichterstattung über den Co-Piloten laut. Simone Jost-Westendorf von Politik-Digital.de bat den Leiter der Evangelischen Journalistenschule in Berlin, Oscar Tiefenthal, um seine Einschätzung zu Medienkritik, Pressekodex und die Aufgaben des Presserates gesprochen. [&#8230;]</p>
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