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	Kommentare zu: Netzhysterie in der Ukraine-Krise	</title>
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		<title>
		Von: Luhmann, Hans-Jochen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luhmann, Hans-Jochen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 17:19:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Kühn,
das Problem der kritischen Leser im Umgang mit den Medien ist m.E., dass diese sich nicht wirklich stellen - sie verweigern, die Linie ihrer Berichterstattung zu formulieren.
So geht es dann hilfsweise immer um einen Einzelfall; das aber ist unergiebig. Damit kommt man nicht an das heran, um was es geht. Das ist m.E. Dreierlei
# wie wird die offenkundige tendenzielle Gleichschaltung produziert? Da muss ja ein Produktionsmechanismus hinterstecken.
# Wieso bleiben naheliegende zentrale Fragen, auch wenn Leser/Hörer um deren Thematisierung bitten, &quot;unerhört&quot; und unadresseirt - z.B. die innensicherheitspolitische Situation in der Ukraine?
# Wer gibt das ermüdende human touch Format vor, bei dem sich die Leser/Hörer auf Dauer nur abwenden können, weil es so unpolitisch ist – Reiseberichte vom &quot;gesäuberten&quot; Maidan z.B. sind kein Qualitätsjournalismus, sondern Beiträge zu einer massiven Realitätsverdrängung.
Zudem würde ich gerne sehen, dass die Qualitätsjournalisten nicht nur Leser abkanzeln, die sich im Netz unangemessen äußern, sondern auch Kollegen, z.B. den ZEIT-Herausgeber Theo Sommer, wenn der (qualitätsgesichert) schreibt
&quot;Es wäre an der EU gewesen, alles dafür zu tun, dass die Bergung der Toten friedlich und pietätvoll hätte vor sich gehen können – und weder von separatistischen Kämpfern und gierigen Leichenfledderern noch von der ukrainischen Armee verzögert, gestört und geschändet. Unsere Luftwaffen hätten Stellungen der Separatisten außer Gefecht setzen müssen, und auch der Einsatz von drei oder vier der bisher noch nie ins Feld geschickten Battle Groups, unterstützt von der Nato, wäre zur Sicherung des friedhofsartigen, über 45 Kilometer sich erstreckenden Trümmergeländes nicht nur denkbar, sondern angebracht gewesen. Russische Militärs hätten solch einen befristeten, auf ein begrenztes Ziel ausgerichteten Einsatz durchaus beobachten können.&quot;
Es bedarf eines anderen Ansatzes, um mit der Unzufriedenheit der Medienkonsumenten angemesssen umzugehen. Es fehlt dazu an einem Format, scheint mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kühn,<br />
das Problem der kritischen Leser im Umgang mit den Medien ist m.E., dass diese sich nicht wirklich stellen &#8211; sie verweigern, die Linie ihrer Berichterstattung zu formulieren.<br />
So geht es dann hilfsweise immer um einen Einzelfall; das aber ist unergiebig. Damit kommt man nicht an das heran, um was es geht. Das ist m.E. Dreierlei<br />
# wie wird die offenkundige tendenzielle Gleichschaltung produziert? Da muss ja ein Produktionsmechanismus hinterstecken.<br />
# Wieso bleiben naheliegende zentrale Fragen, auch wenn Leser/Hörer um deren Thematisierung bitten, &#8220;unerhört&#8221; und unadresseirt &#8211; z.B. die innensicherheitspolitische Situation in der Ukraine?<br />
# Wer gibt das ermüdende human touch Format vor, bei dem sich die Leser/Hörer auf Dauer nur abwenden können, weil es so unpolitisch ist – Reiseberichte vom &#8220;gesäuberten&#8221; Maidan z.B. sind kein Qualitätsjournalismus, sondern Beiträge zu einer massiven Realitätsverdrängung.<br />
Zudem würde ich gerne sehen, dass die Qualitätsjournalisten nicht nur Leser abkanzeln, die sich im Netz unangemessen äußern, sondern auch Kollegen, z.B. den ZEIT-Herausgeber Theo Sommer, wenn der (qualitätsgesichert) schreibt<br />
&#8220;Es wäre an der EU gewesen, alles dafür zu tun, dass die Bergung der Toten friedlich und pietätvoll hätte vor sich gehen können – und weder von separatistischen Kämpfern und gierigen Leichenfledderern noch von der ukrainischen Armee verzögert, gestört und geschändet. Unsere Luftwaffen hätten Stellungen der Separatisten außer Gefecht setzen müssen, und auch der Einsatz von drei oder vier der bisher noch nie ins Feld geschickten Battle Groups, unterstützt von der Nato, wäre zur Sicherung des friedhofsartigen, über 45 Kilometer sich erstreckenden Trümmergeländes nicht nur denkbar, sondern angebracht gewesen. Russische Militärs hätten solch einen befristeten, auf ein begrenztes Ziel ausgerichteten Einsatz durchaus beobachten können.&#8221;<br />
Es bedarf eines anderen Ansatzes, um mit der Unzufriedenheit der Medienkonsumenten angemesssen umzugehen. Es fehlt dazu an einem Format, scheint mir.</p>
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		<title>
		Von: 5 Lesetipps für den 13. August - Netzpiloten.de		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzhysterie-in-der-ukraine-krise-2-141359/#comment-2329</link>

		<dc:creator><![CDATA[5 Lesetipps für den 13. August - Netzpiloten.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 07:11:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Politik Digital: Netzhysterie und Ukraine-Krise: Wenn es um den Konflikt in der Ukraine geht, sind viele Online-Foren voll von Halbwahrheiten, vereinfachten Sichtweisen und offenen Verschwörungstheorien. Doch dieses Phänomen einfach nur als digitales Grundrauschen abzutun, ist gefährlich. Damit sich vermeintlich alternative Narrative nicht durchsetzen, bedarf es eines kritischen Journalismus – der sich auch vor Selbstkritik nicht scheut. [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Politik Digital: Netzhysterie und Ukraine-Krise: Wenn es um den Konflikt in der Ukraine geht, sind viele Online-Foren voll von Halbwahrheiten, vereinfachten Sichtweisen und offenen Verschwörungstheorien. Doch dieses Phänomen einfach nur als digitales Grundrauschen abzutun, ist gefährlich. Damit sich vermeintlich alternative Narrative nicht durchsetzen, bedarf es eines kritischen Journalismus – der sich auch vor Selbstkritik nicht scheut. [&#8230;]</p>
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