<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: „Terrorist ist nicht gleich Terrorist“	</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/news/online-terrorismus-global-media-forum-3914/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de/news/online-terrorismus-global-media-forum-3914/</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Jun 2008 09:03:56 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Gast		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online-terrorismus-global-media-forum-3914/#comment-861</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/online-terrorismus-global-media-forum-3914/#comment-861</guid>

					<description><![CDATA[Terrorismus entmystifizieren 
Die Terrorgefahr wird aufhören wenn die Ursachen bekannt sind und beseitigt werden. Die eigentliche Triebfeder des Terrors ist die Theologie. Terroranschläge zu planen, ist das Gefühl, für die Erschaffung eines revolutionären Staates zu kämpfen, der am Ende der ganzen Welt die Gerechtigkeit des Islam bringen würde. Wie rechtfertigen radikale Islamisten solchen Terror im Namen ihrer Religion? ... Auf individueller Ebene mögen Muslime dem Säkularismus zustimmen oder ihn ablehnen, aber zumindest gegenwärtig erlaubt die formelle islamische Theologie ? im Gegensatz zur christlichen ? keine Trennung von Staat und Religion; diese werden als ein und dasselbe verstanden. Die jahrhundertealte islamische Rechtstradition beschreibt auch das Verhältnis und die Interaktion zwischen dem Dar ul-Islam (»Haus des Islam«, den muslimischen Ländern) und dem Dar ul-Kufr (den Ländern der Ungläubigen) ab und hält Verhaltensregeln für den Handel, für Krieg und Friedenszeiten bereit. Die Radikalen führen diese Grundsätze nun zwei Schritte weiter. Im ersten Schritt argumentieren sie, dass derzeit kein wahrer islamischer Staat existiere und dass demzufolge die gesamte Welt Dar ul-Kufr sein müsse. Schritt zwei heißt dann: Da der Islam den Unglauben bekämpfen muss, erklärt man der ganzen Welt den Krieg. Wie ich selbst wurden viele meiner einstigen Weggefährten von extremistischen Predigern in Pakistan und Großbritannien belehrt, dass diese neue Klassifizierung der Welt als Dar ul-Harb (»Haus des Krieges«) es jedem Muslim gestatte, die fünf geheiligten Rechte zu verletzen, die jedem unter der Herrschaft des Islam lebenden Menschen garantiert sind: Leben, Besitz, Land, Geist und Glaube. Im Haus des Krieges ist alles erlaubt, auch feige, verräterische Anschläge auf Zivilisten ... Die Hauptursache für den Erfolg der Radikalen ist die Tatsache, dass die meisten islamischen Institutionen nicht über Theologie reden wollen. Sie weigern sich, die schwierige und oft komplexe Frage nach dem Stellenwert der Gewalt im Islam anzugehen; stattdessen wiederholen sie das Mantra, dass der Islam eine friedvolle Religion und der Glaube eine persönliche Angelegenheit sei, und hoffen, dass sich diese ganze Debatte irgendwie in nichts auflösen wird. Das hat den Radikalen im Bereich des religiösen Denkens freies Spiel gelassen. Als einer, der einst selbst neue Anhänger für die extremistische Lehre rekrutierte, muss ich es wissen: Jedes Mal, wenn wir aus einer Moschee verwiesen und verbannt wurden, fühlte sich das an wie ein moralischer und religiöser Sieg. Ich glaube, dass das Thema Terrorismus entmystifiziert werden könnte, wenn erst einmal Muslime und Nichtmuslime offen über die Ideen diskutieren würden, die den Terror unterstützen. Hassan Butt 

„Wir leben in einer absolut mörderischen Weltordnung, was den Terror schürt. 
http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/
Im weltweiten Anti- Terror- Krieg werden nach Überzeugung des amerikanischen Worldwatch- Instituts die Ursachen für die Gewalt auf gefährliche Weise vernachlässigt. &quot;Armut, Krankheiten und Umweltzerstörung bilden die wahre Achse des Bösen“, sagte Worldwatch- Präsident Christopher Flavin in Washington bei Vorlage des &quot;Zustandsberichts der Welt 2005“.

Flavin spielte auf eine Formulierung von US-Präsident George W. Bush an, der den Irak, Iran und Nordkorea 2002 als &quot;Achse des Bösen&quot; bezeichnet hatte, Globale Ungleichheit, Armut, Krankheiten, Umweltzerstörung und der wachsende Verteilungskampf um Rohstoffe wie Öl seien ein Nährboden für den Terror, analysiert das angesehene Umwelt- und Sozialforschungsinstitut.

&quot;Weltweit werden im Jahr fast 1 Billion Dollar für Rüstung ausgegeben“, sagte einer der Autoren des Berichts, Michael Renner &quot;Präventivstrategien im Sozial- und Umweltbereich kosten viel weniger.“ Es reiche schon aus, wenn 7,4 Prozent der Rüstungsbudgets der reichen Länder für Entwicklungshilfe abgezweigt würden.

Worldwatch zählt die Gefahren auf, die die Welt aus den Fugen geraten lassen. Die Abhängigkeit vorn Öl schüre Bürgerkriege und geopolitische Unsicherheiten.

Wasserknappheit zwinge viele Bauern in armen Ländern, ihre Felder zu verlassen und in Städte zu ziehen. Das bringe neue Verteilungskämpfe, die zu Bürgerkriegen führen könnten. Weltweit seien 434 Millionen Menschen von Wasserknappheit bedroht. Landflucht, Umweltzerstörung und Klimawandel könnten auch das Hungerproblem verschlimmern. Schon jetzt hätten mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit nicht genügend zu essen

Infektionskrankheiten seien wieder auf dem Vormarsch. Nach Angaben des Instituts sind in über 100 Entwicklungsländern mehr als 40 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 29 Jahren alt. Für viele gebe es kein Auskommen. Weltweit seien 200 Millionen junge Leute nicht so beschäftigt, dass sie eine Familie ernähren können. Unzufriedenheit und Aussichtslosigkeit könnten diese Menschen in die Kriminalität oder in die Arme von Extremisten treiben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Terrorismus entmystifizieren<br />
Die Terrorgefahr wird aufhören wenn die Ursachen bekannt sind und beseitigt werden. Die eigentliche Triebfeder des Terrors ist die Theologie. Terroranschläge zu planen, ist das Gefühl, für die Erschaffung eines revolutionären Staates zu kämpfen, der am Ende der ganzen Welt die Gerechtigkeit des Islam bringen würde. Wie rechtfertigen radikale Islamisten solchen Terror im Namen ihrer Religion? &#8230; Auf individueller Ebene mögen Muslime dem Säkularismus zustimmen oder ihn ablehnen, aber zumindest gegenwärtig erlaubt die formelle islamische Theologie ? im Gegensatz zur christlichen ? keine Trennung von Staat und Religion; diese werden als ein und dasselbe verstanden. Die jahrhundertealte islamische Rechtstradition beschreibt auch das Verhältnis und die Interaktion zwischen dem Dar ul-Islam (»Haus des Islam«, den muslimischen Ländern) und dem Dar ul-Kufr (den Ländern der Ungläubigen) ab und hält Verhaltensregeln für den Handel, für Krieg und Friedenszeiten bereit. Die Radikalen führen diese Grundsätze nun zwei Schritte weiter. Im ersten Schritt argumentieren sie, dass derzeit kein wahrer islamischer Staat existiere und dass demzufolge die gesamte Welt Dar ul-Kufr sein müsse. Schritt zwei heißt dann: Da der Islam den Unglauben bekämpfen muss, erklärt man der ganzen Welt den Krieg. Wie ich selbst wurden viele meiner einstigen Weggefährten von extremistischen Predigern in Pakistan und Großbritannien belehrt, dass diese neue Klassifizierung der Welt als Dar ul-Harb (»Haus des Krieges«) es jedem Muslim gestatte, die fünf geheiligten Rechte zu verletzen, die jedem unter der Herrschaft des Islam lebenden Menschen garantiert sind: Leben, Besitz, Land, Geist und Glaube. Im Haus des Krieges ist alles erlaubt, auch feige, verräterische Anschläge auf Zivilisten &#8230; Die Hauptursache für den Erfolg der Radikalen ist die Tatsache, dass die meisten islamischen Institutionen nicht über Theologie reden wollen. Sie weigern sich, die schwierige und oft komplexe Frage nach dem Stellenwert der Gewalt im Islam anzugehen; stattdessen wiederholen sie das Mantra, dass der Islam eine friedvolle Religion und der Glaube eine persönliche Angelegenheit sei, und hoffen, dass sich diese ganze Debatte irgendwie in nichts auflösen wird. Das hat den Radikalen im Bereich des religiösen Denkens freies Spiel gelassen. Als einer, der einst selbst neue Anhänger für die extremistische Lehre rekrutierte, muss ich es wissen: Jedes Mal, wenn wir aus einer Moschee verwiesen und verbannt wurden, fühlte sich das an wie ein moralischer und religiöser Sieg. Ich glaube, dass das Thema Terrorismus entmystifiziert werden könnte, wenn erst einmal Muslime und Nichtmuslime offen über die Ideen diskutieren würden, die den Terror unterstützen. Hassan Butt </p>
<p>„Wir leben in einer absolut mörderischen Weltordnung, was den Terror schürt.<br />
<a href="http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/" rel="nofollow ugc">http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/</a><br />
Im weltweiten Anti- Terror- Krieg werden nach Überzeugung des amerikanischen Worldwatch- Instituts die Ursachen für die Gewalt auf gefährliche Weise vernachlässigt. &#8220;Armut, Krankheiten und Umweltzerstörung bilden die wahre Achse des Bösen“, sagte Worldwatch- Präsident Christopher Flavin in Washington bei Vorlage des &#8220;Zustandsberichts der Welt 2005“.</p>
<p>Flavin spielte auf eine Formulierung von US-Präsident George W. Bush an, der den Irak, Iran und Nordkorea 2002 als &#8220;Achse des Bösen&#8221; bezeichnet hatte, Globale Ungleichheit, Armut, Krankheiten, Umweltzerstörung und der wachsende Verteilungskampf um Rohstoffe wie Öl seien ein Nährboden für den Terror, analysiert das angesehene Umwelt- und Sozialforschungsinstitut.</p>
<p>&#8220;Weltweit werden im Jahr fast 1 Billion Dollar für Rüstung ausgegeben“, sagte einer der Autoren des Berichts, Michael Renner &#8220;Präventivstrategien im Sozial- und Umweltbereich kosten viel weniger.“ Es reiche schon aus, wenn 7,4 Prozent der Rüstungsbudgets der reichen Länder für Entwicklungshilfe abgezweigt würden.</p>
<p>Worldwatch zählt die Gefahren auf, die die Welt aus den Fugen geraten lassen. Die Abhängigkeit vorn Öl schüre Bürgerkriege und geopolitische Unsicherheiten.</p>
<p>Wasserknappheit zwinge viele Bauern in armen Ländern, ihre Felder zu verlassen und in Städte zu ziehen. Das bringe neue Verteilungskämpfe, die zu Bürgerkriegen führen könnten. Weltweit seien 434 Millionen Menschen von Wasserknappheit bedroht. Landflucht, Umweltzerstörung und Klimawandel könnten auch das Hungerproblem verschlimmern. Schon jetzt hätten mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit nicht genügend zu essen</p>
<p>Infektionskrankheiten seien wieder auf dem Vormarsch. Nach Angaben des Instituts sind in über 100 Entwicklungsländern mehr als 40 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 29 Jahren alt. Für viele gebe es kein Auskommen. Weltweit seien 200 Millionen junge Leute nicht so beschäftigt, dass sie eine Familie ernähren können. Unzufriedenheit und Aussichtslosigkeit könnten diese Menschen in die Kriminalität oder in die Arme von Extremisten treiben. </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
