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	Kommentare zu: Schweigespirale: Bleib mir bloß weg!	</title>
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		<title>
		Von: Lukas Böhm		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schweigespirale-bleib-mir-bloss-weg-141700/#comment-2357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 14:51:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Kritik und Anregung, liebe/r &quot;Johannes&quot;.
Ich habe dennoch die Erfahrung gemacht, dass die &quot;Schweigespirale&quot; in der von Noelle-Neumann intendierten Form (nämlich zur Erklärung von WählerInnenwanderung) keine Anwendung mehr findet.
Was allerdings lebendig ist, und da gebe ich dir Recht, ist der Begriff der &quot;Schweigespirale&quot;. Der hält als sprachliche Konstruktion immer wieder dort hin, wo Meinungsbildung in Gruppen untersucht wird. Zum Beispiel auch in der oben genannten PewResearch-Studie. Dass hier aber eine neue Namensgebung, zum Beispiel die des &quot;sozialen Anpassungsdruck&quot;, besser angeraten wäre, schreibe ich auch im Artikel.
Den Hinweis auf mein Fach muss ich leider übergehen, da ich ihn nicht ganz verstehe. Außerhalb der Politischen Soziologie (die Teil meines Studiums ist) habe ich mich aber auch als Mitarbeiter der Forschungsgruppe Wahlen mit der Theorie intensiv beschäftigt.
Ich möchte außerdem noch einmal genauer nachfragen, welche Stellen in meinem Artikel genau &quot;nicht stimmen&quot;? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar, aber mit Pauschalaussagen kann ich leider schlecht arbeiten.
Ich glaube aber auch, dass diese Debatte auf interessante Weise verdeutlicht, wie umstritten die Thesen und die Person von Noelle-Neumann schon seit ihrer erstmaligen Veröffentlichung sind. Sie hätte das bestimmt gefreut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Kritik und Anregung, liebe/r &#8220;Johannes&#8221;.<br />
Ich habe dennoch die Erfahrung gemacht, dass die &#8220;Schweigespirale&#8221; in der von Noelle-Neumann intendierten Form (nämlich zur Erklärung von WählerInnenwanderung) keine Anwendung mehr findet.<br />
Was allerdings lebendig ist, und da gebe ich dir Recht, ist der Begriff der &#8220;Schweigespirale&#8221;. Der hält als sprachliche Konstruktion immer wieder dort hin, wo Meinungsbildung in Gruppen untersucht wird. Zum Beispiel auch in der oben genannten PewResearch-Studie. Dass hier aber eine neue Namensgebung, zum Beispiel die des &#8220;sozialen Anpassungsdruck&#8221;, besser angeraten wäre, schreibe ich auch im Artikel.<br />
Den Hinweis auf mein Fach muss ich leider übergehen, da ich ihn nicht ganz verstehe. Außerhalb der Politischen Soziologie (die Teil meines Studiums ist) habe ich mich aber auch als Mitarbeiter der Forschungsgruppe Wahlen mit der Theorie intensiv beschäftigt.<br />
Ich möchte außerdem noch einmal genauer nachfragen, welche Stellen in meinem Artikel genau &#8220;nicht stimmen&#8221;? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar, aber mit Pauschalaussagen kann ich leider schlecht arbeiten.<br />
Ich glaube aber auch, dass diese Debatte auf interessante Weise verdeutlicht, wie umstritten die Thesen und die Person von Noelle-Neumann schon seit ihrer erstmaligen Veröffentlichung sind. Sie hätte das bestimmt gefreut.</p>
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		<title>
		Von: Lukas Böhm		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schweigespirale-bleib-mir-bloss-weg-141700/#comment-2358</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 14:51:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Kritik und Anregung, liebe/r &quot;Johannes&quot;.
Ich habe dennoch die Erfahrung gemacht, dass die &quot;Schweigespirale&quot; in der von Noelle-Neumann intendierten Form (nämlich zur Erklärung von WählerInnenwanderung) keine Anwendung mehr findet.
Was allerdings lebendig ist, und da gebe ich dir Recht, ist der Begriff der &quot;Schweigespirale&quot;. Der hält als sprachliche Konstruktion immer wieder dort hin, wo Meinungsbildung in Gruppen untersucht wird. Zum Beispiel auch in der oben genannten PewResearch-Studie. Dass hier aber eine neue Namensgebung, zum Beispiel die des &quot;sozialen Anpassungsdruck&quot;, besser angeraten wäre, schreibe ich auch im Artikel.
Den Hinweis auf mein Fach muss ich leider übergehen, da ich ihn nicht ganz verstehe. Außerhalb der Politischen Soziologie (die Teil meines Studiums ist) habe ich mich aber auch als Mitarbeiter der Forschungsgruppe Wahlen mit der Theorie intensiv beschäftigt.
Ich möchte außerdem noch einmal genauer nachfragen, welche Stellen in meinem Artikel genau &quot;nicht stimmen&quot;? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar, aber mit Pauschalaussagen kann ich leider schlecht arbeiten.
Ich glaube aber auch, dass diese Debatte auf interessante Weise verdeutlicht, wie umstritten die Thesen und die Person von Noelle-Neumann schon seit ihrer erstmaligen Veröffentlichung sind. Sie hätte das bestimmt gefreut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Kritik und Anregung, liebe/r &#8220;Johannes&#8221;.<br />
Ich habe dennoch die Erfahrung gemacht, dass die &#8220;Schweigespirale&#8221; in der von Noelle-Neumann intendierten Form (nämlich zur Erklärung von WählerInnenwanderung) keine Anwendung mehr findet.<br />
Was allerdings lebendig ist, und da gebe ich dir Recht, ist der Begriff der &#8220;Schweigespirale&#8221;. Der hält als sprachliche Konstruktion immer wieder dort hin, wo Meinungsbildung in Gruppen untersucht wird. Zum Beispiel auch in der oben genannten PewResearch-Studie. Dass hier aber eine neue Namensgebung, zum Beispiel die des &#8220;sozialen Anpassungsdruck&#8221;, besser angeraten wäre, schreibe ich auch im Artikel.<br />
Den Hinweis auf mein Fach muss ich leider übergehen, da ich ihn nicht ganz verstehe. Außerhalb der Politischen Soziologie (die Teil meines Studiums ist) habe ich mich aber auch als Mitarbeiter der Forschungsgruppe Wahlen mit der Theorie intensiv beschäftigt.<br />
Ich möchte außerdem noch einmal genauer nachfragen, welche Stellen in meinem Artikel genau &#8220;nicht stimmen&#8221;? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar, aber mit Pauschalaussagen kann ich leider schlecht arbeiten.<br />
Ich glaube aber auch, dass diese Debatte auf interessante Weise verdeutlicht, wie umstritten die Thesen und die Person von Noelle-Neumann schon seit ihrer erstmaligen Veröffentlichung sind. Sie hätte das bestimmt gefreut.</p>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schweigespirale-bleib-mir-bloss-weg-141700/#comment-2355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 13:43:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Student der Publizistik und Kommunikationswissenschaft muss ich sagen, dass dieser Artikel mich nicht nur empört hat, sondern vieles darin schlicht und einfach nicht stimmt.
Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit, die eben dieses Thema behandelt: öffentliche Meinungsbildung in sozialen Netzwerken im Internet auf theoretischer Grundlage der Schweigespirale. Allein was in den vergangenen Jahren dazu in Fachzeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht wurde zeigt, dass die Theorie alles andere als tot ist.
Richtig ist, dass die Theorie in ihrer ursprünglichen Form nicht eins zu eins auf den Kontext des Internet und Social Web übertragen werden kann. Falsch ist aber, dass die Theorie deshalb ungültig oder gar tot ist. Vielmehr haben sich Kernbereiche der Theorie, beispielsweise die verschiedenen Quellen der Umweltwahrnehmung, aus denen das Individuum sein wahrgenommenes Meinungsklima nährt, verändert und erweitert.
Als kleinen Literaturtipp kann ich Ihnen folgendes Buch empfehlen:
Schulz, Anne/Rössler, Patrick (2013): Schweigespirale Online. Die Theorie der öffentlichen Meinung und das Internet. Baden-Baden: Nomos.
Was die Person Noelle-Neumann selbst betrifft, kann ich Ihnen den Beitrag im Publizissimus, der Studierendenzeitschrift des Instituts für Publizistik Mainz, aus dem vergangenen Sommer empfehlen: https://www.fachschaft.publizistik.uni-mainz.de/files/2014/09/Publizissimus_SoSe13.pdf
Bevor Sie sich zu wissenschaftlichen Konstrukten äußern, mit denen Sie sich von Fach aus offenkundig nichts am Hut haben, lohnt sich eine ausführlichere Recherche...nur so als kleiner Tipp fürs nächste Mal ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Student der Publizistik und Kommunikationswissenschaft muss ich sagen, dass dieser Artikel mich nicht nur empört hat, sondern vieles darin schlicht und einfach nicht stimmt.<br />
Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit, die eben dieses Thema behandelt: öffentliche Meinungsbildung in sozialen Netzwerken im Internet auf theoretischer Grundlage der Schweigespirale. Allein was in den vergangenen Jahren dazu in Fachzeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht wurde zeigt, dass die Theorie alles andere als tot ist.<br />
Richtig ist, dass die Theorie in ihrer ursprünglichen Form nicht eins zu eins auf den Kontext des Internet und Social Web übertragen werden kann. Falsch ist aber, dass die Theorie deshalb ungültig oder gar tot ist. Vielmehr haben sich Kernbereiche der Theorie, beispielsweise die verschiedenen Quellen der Umweltwahrnehmung, aus denen das Individuum sein wahrgenommenes Meinungsklima nährt, verändert und erweitert.<br />
Als kleinen Literaturtipp kann ich Ihnen folgendes Buch empfehlen:<br />
Schulz, Anne/Rössler, Patrick (2013): Schweigespirale Online. Die Theorie der öffentlichen Meinung und das Internet. Baden-Baden: Nomos.<br />
Was die Person Noelle-Neumann selbst betrifft, kann ich Ihnen den Beitrag im Publizissimus, der Studierendenzeitschrift des Instituts für Publizistik Mainz, aus dem vergangenen Sommer empfehlen: <a href="https://www.fachschaft.publizistik.uni-mainz.de/files/2014/09/Publizissimus_SoSe13.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.fachschaft.publizistik.uni-mainz.de/files/2014/09/Publizissimus_SoSe13.pdf</a><br />
Bevor Sie sich zu wissenschaftlichen Konstrukten äußern, mit denen Sie sich von Fach aus offenkundig nichts am Hut haben, lohnt sich eine ausführlichere Recherche&#8230;nur so als kleiner Tipp fürs nächste Mal 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schweigespirale-bleib-mir-bloss-weg-141700/#comment-2356</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 13:43:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=141700#comment-2356</guid>

					<description><![CDATA[Als Student der Publizistik und Kommunikationswissenschaft muss ich sagen, dass dieser Artikel mich nicht nur empört hat, sondern vieles darin schlicht und einfach nicht stimmt.
Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit, die eben dieses Thema behandelt: öffentliche Meinungsbildung in sozialen Netzwerken im Internet auf theoretischer Grundlage der Schweigespirale. Allein was in den vergangenen Jahren dazu in Fachzeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht wurde zeigt, dass die Theorie alles andere als tot ist.
Richtig ist, dass die Theorie in ihrer ursprünglichen Form nicht eins zu eins auf den Kontext des Internet und Social Web übertragen werden kann. Falsch ist aber, dass die Theorie deshalb ungültig oder gar tot ist. Vielmehr haben sich Kernbereiche der Theorie, beispielsweise die verschiedenen Quellen der Umweltwahrnehmung, aus denen das Individuum sein wahrgenommenes Meinungsklima nährt, verändert und erweitert.
Als kleinen Literaturtipp kann ich Ihnen folgendes Buch empfehlen:
Schulz, Anne/Rössler, Patrick (2013): Schweigespirale Online. Die Theorie der öffentlichen Meinung und das Internet. Baden-Baden: Nomos.
Was die Person Noelle-Neumann selbst betrifft, kann ich Ihnen den Beitrag im Publizissimus, der Studierendenzeitschrift des Instituts für Publizistik Mainz, aus dem vergangenen Sommer empfehlen: https://www.fachschaft.publizistik.uni-mainz.de/files/2014/09/Publizissimus_SoSe13.pdf
Bevor Sie sich zu wissenschaftlichen Konstrukten äußern, mit denen Sie sich von Fach aus offenkundig nichts am Hut haben, lohnt sich eine ausführlichere Recherche...nur so als kleiner Tipp fürs nächste Mal ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Student der Publizistik und Kommunikationswissenschaft muss ich sagen, dass dieser Artikel mich nicht nur empört hat, sondern vieles darin schlicht und einfach nicht stimmt.<br />
Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit, die eben dieses Thema behandelt: öffentliche Meinungsbildung in sozialen Netzwerken im Internet auf theoretischer Grundlage der Schweigespirale. Allein was in den vergangenen Jahren dazu in Fachzeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht wurde zeigt, dass die Theorie alles andere als tot ist.<br />
Richtig ist, dass die Theorie in ihrer ursprünglichen Form nicht eins zu eins auf den Kontext des Internet und Social Web übertragen werden kann. Falsch ist aber, dass die Theorie deshalb ungültig oder gar tot ist. Vielmehr haben sich Kernbereiche der Theorie, beispielsweise die verschiedenen Quellen der Umweltwahrnehmung, aus denen das Individuum sein wahrgenommenes Meinungsklima nährt, verändert und erweitert.<br />
Als kleinen Literaturtipp kann ich Ihnen folgendes Buch empfehlen:<br />
Schulz, Anne/Rössler, Patrick (2013): Schweigespirale Online. Die Theorie der öffentlichen Meinung und das Internet. Baden-Baden: Nomos.<br />
Was die Person Noelle-Neumann selbst betrifft, kann ich Ihnen den Beitrag im Publizissimus, der Studierendenzeitschrift des Instituts für Publizistik Mainz, aus dem vergangenen Sommer empfehlen: <a href="https://www.fachschaft.publizistik.uni-mainz.de/files/2014/09/Publizissimus_SoSe13.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.fachschaft.publizistik.uni-mainz.de/files/2014/09/Publizissimus_SoSe13.pdf</a><br />
Bevor Sie sich zu wissenschaftlichen Konstrukten äußern, mit denen Sie sich von Fach aus offenkundig nichts am Hut haben, lohnt sich eine ausführlichere Recherche&#8230;nur so als kleiner Tipp fürs nächste Mal 😉</p>
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