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	Kommentare zu: &#8220;Stop Kony&#8221;: Globale Netzjagd oder geniales Marketing?	</title>
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		Von: Ralf Pauli		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:12:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/news/stop-kony-globale-netzjagd-oder-geniales-marketing-13503/#comment-2002&quot;&gt;Tom&lt;/a&gt;.

Danke für diese treffende Ergänzung! In der Tat ist in diesem Zusammenhang die US-amerikanische Nicht-Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofes ein Teil der Utopie von &quot;Kony2012&quot;, die Entsendung von US-Militärberatern würde den War Lord auf die Anklagebank in Den Haag bringen können. Was aber meiner Meinung nach viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass US-Soldaten durch die ablehnende Haltung ihrer Regierung gegen den ICC selbst nicht für Menschenrechtsverletzungen vor internationalem Recht haften. Diese Ambivalenz der USA, im Namen der Menschenrechte zu agieren - und gleichzeitig die Ahndung ihrer eigenen Verstösse von vornherein zu unterbinden, stößt, denke ich, auch gerade in Deutschland auf Ablehnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/news/stop-kony-globale-netzjagd-oder-geniales-marketing-13503/#comment-2002">Tom</a>.</p>
<p>Danke für diese treffende Ergänzung! In der Tat ist in diesem Zusammenhang die US-amerikanische Nicht-Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofes ein Teil der Utopie von &#8220;Kony2012&#8221;, die Entsendung von US-Militärberatern würde den War Lord auf die Anklagebank in Den Haag bringen können. Was aber meiner Meinung nach viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass US-Soldaten durch die ablehnende Haltung ihrer Regierung gegen den ICC selbst nicht für Menschenrechtsverletzungen vor internationalem Recht haften. Diese Ambivalenz der USA, im Namen der Menschenrechte zu agieren &#8211; und gleichzeitig die Ahndung ihrer eigenen Verstösse von vornherein zu unterbinden, stößt, denke ich, auch gerade in Deutschland auf Ablehnung.</p>
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		Von: Tom		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/stop-kony-globale-netzjagd-oder-geniales-marketing-13503/#comment-2002</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:07:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde, dass ein kleines Details in diesem ansonsten guten Beitrag fehlt: Die Kampagne ist ja überwiegend-amerikanisch ausgerichtet und feiert es als ihren Erfolg, dass Obama 100 bewaffnete &quot;Militärberater&quot; nach Afrika geschickt hat. Die Perfidie ist aber: Die USA haben die Statuten des Internationalen Strafgerichtshofs - anders als Deutschland - nicht ratifiziert! Sie entziehen sich der Mitarbeit an einer globalen Strafgerichtsbarkeit für Kriegsverbrechen. Deshalb haben die &quot;Militärberater&quot; auch nicht etwa den Auftrag Kony dem ICC zuzuführen, sondern &quot;ihn vom Schlachtfeld zu entfernen&quot;. Aus deutscher Sicht dürfte, zumindest für die meisten Deutschen, egal ob links oder rechts, das Hauptproblem nicht ein untergetauchter Kony sein, sondern die Haltung der USA, die im Fall Kony durch die Kampagne geradezu gezwungen wird, weiterhin eigene Wege zu gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, dass ein kleines Details in diesem ansonsten guten Beitrag fehlt: Die Kampagne ist ja überwiegend-amerikanisch ausgerichtet und feiert es als ihren Erfolg, dass Obama 100 bewaffnete &#8220;Militärberater&#8221; nach Afrika geschickt hat. Die Perfidie ist aber: Die USA haben die Statuten des Internationalen Strafgerichtshofs &#8211; anders als Deutschland &#8211; nicht ratifiziert! Sie entziehen sich der Mitarbeit an einer globalen Strafgerichtsbarkeit für Kriegsverbrechen. Deshalb haben die &#8220;Militärberater&#8221; auch nicht etwa den Auftrag Kony dem ICC zuzuführen, sondern &#8220;ihn vom Schlachtfeld zu entfernen&#8221;. Aus deutscher Sicht dürfte, zumindest für die meisten Deutschen, egal ob links oder rechts, das Hauptproblem nicht ein untergetauchter Kony sein, sondern die Haltung der USA, die im Fall Kony durch die Kampagne geradezu gezwungen wird, weiterhin eigene Wege zu gehen.</p>
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