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	Kommentare zu: Weblogs und Journalismus	</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>
		Von: Andreas Skowronek		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/weblogs-und-journalismus-1867/#comment-233</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Skowronek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/weblogs-und-journalismus-1867/#comment-233</guid>

					<description><![CDATA[Die Schlussfolgerung, wonach der fehlende Widerspruch als Zustimmung zu werten sei, erscheint mir gewagt.
Denn die vom Schockwellenreiter verschriftlichten Thesen gehen nicht über das hinaus, was seit mindestens zwei Jahren hierzulande diskutiert wird.

Und wenn die Verfasserin dieses Postings freundlicherweise zu dem betreffenden Posting im Schockwellenreiter verlinken könnte, wüchse die Wahrscheinlichkeit einer Diskussion über diese Thesen.

Denn These Nummer Zwei, wonach der Blog-Leser die Welt nicht erklärt haben möchte, halte ich für wenig überzeugend.
Wenn nämlich den &quot;old media&quot; die Glaubwürdigkeit verloren geht, dann deshalb, weil sie es nicht mehr schaffen, tagesaktuelle Ereignisse in Zusammenhänge zu stellen. Mit anderen Worten: Ihnen kommt der nötige &quot;Tiefgang&quot; abhanden.

Blogs wetzen diese Scharte aus, indem sie durchaus mit längeren Texten arbeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlussfolgerung, wonach der fehlende Widerspruch als Zustimmung zu werten sei, erscheint mir gewagt.<br />
Denn die vom Schockwellenreiter verschriftlichten Thesen gehen nicht über das hinaus, was seit mindestens zwei Jahren hierzulande diskutiert wird.</p>
<p>Und wenn die Verfasserin dieses Postings freundlicherweise zu dem betreffenden Posting im Schockwellenreiter verlinken könnte, wüchse die Wahrscheinlichkeit einer Diskussion über diese Thesen.</p>
<p>Denn These Nummer Zwei, wonach der Blog-Leser die Welt nicht erklärt haben möchte, halte ich für wenig überzeugend.<br />
Wenn nämlich den &#8220;old media&#8221; die Glaubwürdigkeit verloren geht, dann deshalb, weil sie es nicht mehr schaffen, tagesaktuelle Ereignisse in Zusammenhänge zu stellen. Mit anderen Worten: Ihnen kommt der nötige &#8220;Tiefgang&#8221; abhanden.</p>
<p>Blogs wetzen diese Scharte aus, indem sie durchaus mit längeren Texten arbeiten.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Simone		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/weblogs-und-journalismus-1867/#comment-234</link>

		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2&quot;&gt;Gast&lt;/a&gt;.

Interessante Thesen, allemal. Nur neu leider gar nicht.  Und haltbar sind m.E. nur die wenigsten.

Zu &quot;Journalismus und Weblogging haben nichts miteinander zu tun&quot; sag ich jetzt mal nichts ;)

Zu &quot;Internet killed the radio star&quot;: Zufolge der ARD-ZDF-Online-Studie 2006 (herunterzuladen hier: [url]http://www.br-online.de/br-intern/medienforschung/onlinenutzung/onlinestudie/[/url] ) steigt die Mediennutzung in Deutschland insgesamt an. Den Medienalltag dominiert demzufolge nach wie vor das Fernsehen.

76% der Internetnutzer hören täglich (!) Radio (TV sind 75%) - ein Rückgang zu 1999 um 4%, das schon. Von diesen &quot;Onlinern&quot; nutzen aber nur 50% täglich das Internet. 

Der Radiokonsum reduzierte sich zwar von 2000 bis 2006 um fast 20 min. auf im Durchschnitt 186 min. täglich - das wird jedoch eher auf den gestiegenen Fernsehkonsum zurückgeführt: 235 min. in 2006 statt 203 min. in 2000. Die tägliche Internetnutzung liegt 2006 im Durschnitt bei 48 min. 

Die ARD-ZDF-Studie leitet aus diesen Zahlen ein etwas anderes Ergebnis ab als Herr Kantel: &quot;Das Internet
hat sich als drittstärkstes Element des Medienkonsums
etabliert, ohne dass Fernsehen und Hörfunk
in ihrer Bedeutung im Medienalltag – zumindest
in der zeitlichen Zuwendung – davon tangiert
wurden. Der Fernsehkonsum stieg parallel zum
Internetkonsum an. Der Rückgang der Hörfunknutzung
ist kaum auf den Anstieg der Internetnutzung
zurückzuführen.&quot;

Und zur 4. These: Ja. Sicher. Blau und Gelb ergibt Grün. Alter Hut. :) 
(Erste deutschsprachige Literatur, in der ich die Bezeichnung des Webs als Multimedium gefunden habe, ist von 1996. Quelle liefer ich nach.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2">Gast</a>.</p>
<p>Interessante Thesen, allemal. Nur neu leider gar nicht.  Und haltbar sind m.E. nur die wenigsten.</p>
<p>Zu &#8220;Journalismus und Weblogging haben nichts miteinander zu tun&#8221; sag ich jetzt mal nichts 😉</p>
<p>Zu &#8220;Internet killed the radio star&#8221;: Zufolge der ARD-ZDF-Online-Studie 2006 (herunterzuladen hier: [url]http://www.br-online.de/br-intern/medienforschung/onlinenutzung/onlinestudie/[/url] ) steigt die Mediennutzung in Deutschland insgesamt an. Den Medienalltag dominiert demzufolge nach wie vor das Fernsehen.</p>
<p>76% der Internetnutzer hören täglich (!) Radio (TV sind 75%) &#8211; ein Rückgang zu 1999 um 4%, das schon. Von diesen &#8220;Onlinern&#8221; nutzen aber nur 50% täglich das Internet. </p>
<p>Der Radiokonsum reduzierte sich zwar von 2000 bis 2006 um fast 20 min. auf im Durchschnitt 186 min. täglich &#8211; das wird jedoch eher auf den gestiegenen Fernsehkonsum zurückgeführt: 235 min. in 2006 statt 203 min. in 2000. Die tägliche Internetnutzung liegt 2006 im Durschnitt bei 48 min. </p>
<p>Die ARD-ZDF-Studie leitet aus diesen Zahlen ein etwas anderes Ergebnis ab als Herr Kantel: &#8220;Das Internet<br />
hat sich als drittstärkstes Element des Medienkonsums<br />
etabliert, ohne dass Fernsehen und Hörfunk<br />
in ihrer Bedeutung im Medienalltag – zumindest<br />
in der zeitlichen Zuwendung – davon tangiert<br />
wurden. Der Fernsehkonsum stieg parallel zum<br />
Internetkonsum an. Der Rückgang der Hörfunknutzung<br />
ist kaum auf den Anstieg der Internetnutzung<br />
zurückzuführen.&#8221;</p>
<p>Und zur 4. These: Ja. Sicher. Blau und Gelb ergibt Grün. Alter Hut. 🙂<br />
(Erste deutschsprachige Literatur, in der ich die Bezeichnung des Webs als Multimedium gefunden habe, ist von 1996. Quelle liefer ich nach.)</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Simone		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/weblogs-und-journalismus-1867/#comment-235</link>

		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/weblogs-und-journalismus-1867/#comment-235</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2&quot;&gt;Gast&lt;/a&gt;.

und ich habe vergessen, zu These vier zu schreiben, dass ein signifikanter Rückgang der Radionutzung - und auch der Fernsehnutzung - an der zitierten Stelle nicht prognostiziert wird.
Rundfunk wird in erster Linie als &quot;Hintergrundmedium&quot; genutzt, während die Nutzung eines Online-Mediums eine Aktion des Nutzenden erfordert - und sei es nur, etwas anzuklicken. 
Informationen aus dem Radio kann man im &quot;Vorbeigehen&quot; aufnehmen, auch während man mit anderen Dingen - im Internet surfen und Weblogs oder Kommentare schreiben z.B. - beschäftigt ist :). 
Bis das Internet als Informationsmedium diesen Status erreicht, wenn es ihn denn jemals erreicht, kann noch einige Jahre dauern. 

Warum überhaupt so einen Konkurrenzkampf zwischen den Medien aufmachen?
Nochmal ein Zitat: 
Internet und (herkömmliche) Massenmedien existieren nicht nebeneinander, sondern vernetzen und ergänzen sich. (frei nach Habscheid 2005: &quot;Das Internet - ein Massenmedium?&quot;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2">Gast</a>.</p>
<p>und ich habe vergessen, zu These vier zu schreiben, dass ein signifikanter Rückgang der Radionutzung &#8211; und auch der Fernsehnutzung &#8211; an der zitierten Stelle nicht prognostiziert wird.<br />
Rundfunk wird in erster Linie als &#8220;Hintergrundmedium&#8221; genutzt, während die Nutzung eines Online-Mediums eine Aktion des Nutzenden erfordert &#8211; und sei es nur, etwas anzuklicken.<br />
Informationen aus dem Radio kann man im &#8220;Vorbeigehen&#8221; aufnehmen, auch während man mit anderen Dingen &#8211; im Internet surfen und Weblogs oder Kommentare schreiben z.B. &#8211; beschäftigt ist :).<br />
Bis das Internet als Informationsmedium diesen Status erreicht, wenn es ihn denn jemals erreicht, kann noch einige Jahre dauern. </p>
<p>Warum überhaupt so einen Konkurrenzkampf zwischen den Medien aufmachen?<br />
Nochmal ein Zitat:<br />
Internet und (herkömmliche) Massenmedien existieren nicht nebeneinander, sondern vernetzen und ergänzen sich. (frei nach Habscheid 2005: &#8220;Das Internet &#8211; ein Massenmedium?&#8221;)</p>
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