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	Kommentare zu: &#8220;Elektronische Patientenakte ist nicht datenschutzkonform&#8221;	</title>
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		Von: Eva Tyroller-K.		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/politik-digital-live/patientenakten-talk-163098/#comment-71165</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eva Tyroller-K.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 10:34:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/politik-digital-live/patientenakten-talk-163098/#comment-4310&quot;&gt;Dr. Andreas Meißner&lt;/a&gt;.

Zu der geplanten Einführung der  elektronischen Patienten - Akte möchte ich aus einer Erfahrung im persönlichen Umfeld folgenden Aspekt zur Sprache bringen:
Es sollte in der elektronischen Patientenakte ein System geben, das den aktuellen gesundheitlichen Zustand, die gegenwärtigen Probleme, Behandlungen und Maßnahmen, übersichtlich und schnell erfassbar voranstellt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Ärzte aus Zeitmangel nicht die ganze Patientengeschichte erfassen und sich möglicherweise mit Details befassen, die bereits überholt sind. Für die Behandlung macht es aber vermutlich einen Unterschied, ob der Patient, um nur ein Beispiel zu nennen, zu dem Zeitpunkt , zu dem er mit Problemen beim Arzt erscheint, eine künstliche Herzklappe oder eine organische Ersatz-Herzklappe hat, vermute ich als Laie. Da sich solche  Details im Laufe einer Krankengeschichte ändern können, wäre meiner Meinung nach vor allem eine schnelle Verfügbarkeit des aktuellen Standes nötig.
Mit freundlichen Grüßen Eva Tyroller-K.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/politik-digital-live/patientenakten-talk-163098/#comment-4310">Dr. Andreas Meißner</a>.</p>
<p>Zu der geplanten Einführung der  elektronischen Patienten &#8211; Akte möchte ich aus einer Erfahrung im persönlichen Umfeld folgenden Aspekt zur Sprache bringen:<br />
Es sollte in der elektronischen Patientenakte ein System geben, das den aktuellen gesundheitlichen Zustand, die gegenwärtigen Probleme, Behandlungen und Maßnahmen, übersichtlich und schnell erfassbar voranstellt.<br />
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Ärzte aus Zeitmangel nicht die ganze Patientengeschichte erfassen und sich möglicherweise mit Details befassen, die bereits überholt sind. Für die Behandlung macht es aber vermutlich einen Unterschied, ob der Patient, um nur ein Beispiel zu nennen, zu dem Zeitpunkt , zu dem er mit Problemen beim Arzt erscheint, eine künstliche Herzklappe oder eine organische Ersatz-Herzklappe hat, vermute ich als Laie. Da sich solche  Details im Laufe einer Krankengeschichte ändern können, wäre meiner Meinung nach vor allem eine schnelle Verfügbarkeit des aktuellen Standes nötig.<br />
Mit freundlichen Grüßen Eva Tyroller-K.</p>
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		Von: Dr. Andreas Meißner		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/politik-digital-live/patientenakten-talk-163098/#comment-4310</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Andreas Meißner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 19:29:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Angemerkt werden darf, dass nicht Frau Dr. Lüder (mit der ich gut zusammenarbeite), sondern das Bündnis für Datenschutz und Schweigepflicht (BfDS) die Petition gegen die zentrale Datenspeicherung der ePA-Daten sowie gegen den Zwang für Ärzte und Therapeuten, sich an die Telematikinfrastruktur anzuschließen, vor den Petitionsausschuss des Bundestages gebracht hat - durchaus aber mit Unterstützung von Verbänden wie der Freien Ärzteschaft und hier mit erheblicher Unterstützung von Silke Lüder.

Ich selbst habe am 15.6. die Petition vor dem Ausschuss in Berlin vertreten, was eine spannende Erfahrung war. Die meisten Abgeordneten scheinen nicht gut über das Projekt informiert zu sein, und eher naiven Erwartungen an Fortschritt durch Digitalisierung anzuhängen. TI und ePA sind, leider, in der jetzt geplanten Form nicht nützlich, viel zu teuer, somit unwirtschaftlich, technisch zu komplex und nicht datenschutzsicher.

Gesundheit hängt in Deutschland immer noch von Einkommen und Wohlstand ab, somit vom Sozialstatus. Daran werden TI und ePA nichts ändern. Im Gegenteil: wir haben schon zu viel Technikeinsatz im Gesundheitswesen - mit eher mäßigem Output im europäischen Vergleich. Wie eine Studie der Europäischen Kommission letztes Jahr feststellte. Bessere Ernährung, mehr Bewegung, Ruhephasen in der Natur, all das wird nicht durch zentral gespeicherte Gesundheitsdaten erreicht werden können. Sondern nur durch Zeit und Vertrauen in der Arzt- und Therapeutenpraxis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angemerkt werden darf, dass nicht Frau Dr. Lüder (mit der ich gut zusammenarbeite), sondern das Bündnis für Datenschutz und Schweigepflicht (BfDS) die Petition gegen die zentrale Datenspeicherung der ePA-Daten sowie gegen den Zwang für Ärzte und Therapeuten, sich an die Telematikinfrastruktur anzuschließen, vor den Petitionsausschuss des Bundestages gebracht hat &#8211; durchaus aber mit Unterstützung von Verbänden wie der Freien Ärzteschaft und hier mit erheblicher Unterstützung von Silke Lüder.</p>
<p>Ich selbst habe am 15.6. die Petition vor dem Ausschuss in Berlin vertreten, was eine spannende Erfahrung war. Die meisten Abgeordneten scheinen nicht gut über das Projekt informiert zu sein, und eher naiven Erwartungen an Fortschritt durch Digitalisierung anzuhängen. TI und ePA sind, leider, in der jetzt geplanten Form nicht nützlich, viel zu teuer, somit unwirtschaftlich, technisch zu komplex und nicht datenschutzsicher.</p>
<p>Gesundheit hängt in Deutschland immer noch von Einkommen und Wohlstand ab, somit vom Sozialstatus. Daran werden TI und ePA nichts ändern. Im Gegenteil: wir haben schon zu viel Technikeinsatz im Gesundheitswesen &#8211; mit eher mäßigem Output im europäischen Vergleich. Wie eine Studie der Europäischen Kommission letztes Jahr feststellte. Bessere Ernährung, mehr Bewegung, Ruhephasen in der Natur, all das wird nicht durch zentral gespeicherte Gesundheitsdaten erreicht werden können. Sondern nur durch Zeit und Vertrauen in der Arzt- und Therapeutenpraxis.</p>
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