<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Abgeordnetenzeugnis &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/abgeordnetenzeugnis/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 11:18:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Abgeordnetenzeugnis &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Das ewige Frage-Antwort Spiel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-ewige-frage-antwort-spiel-4997/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/das-ewige-frage-antwort-spiel-4997/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:18:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Antwortquote]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[abgeordnetenwatch.de]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenzeugnis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/das-ewige-frage-antwort-spiel-4997/</guid>

					<description><![CDATA[Seit gut vier Jahren können Bürger auf abgeordnetenwatch.de einen digitalen Dialog mit ihren
Bundestagsabgeordneten führen. Dabei ist das
Echo der Politiker geteilt: Zeitverschwendung sagen die Einen, sinnvolles Vermittlungsmedium die Anderen. politik-digital.de hat auf beiden Seiten nachgehakt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gut vier Jahren können Bürger auf abgeordnetenwatch.de einen digitalen Dialog mit ihren<br />
Bundestagsabgeordneten führen. Dabei ist das<br />
Echo der Politiker geteilt: Zeitverschwendung sagen die Einen, sinnvolles Vermittlungsmedium die Anderen. politik-digital.de hat auf beiden Seiten nachgehakt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Knapp ein Jahr sind die Abgeordneten des 17. Deutschen Bundestages nun im<br />
Amt. Der Hype des Wahlkampfs ist verflogen, der politische Alltag<br />
dominiert wieder das Leben der MdBs. Das spiegelt sich auch im<br />
Frageportal abgeordnetenwatch.de wieder. Die Antwortquote ist seit<br />
September 2009 von 86 auf 74 Prozent gefallen. Gregor Hackmack,<br />
Mitgründer der Seite, hält den prozentualen Abfall allerdings für<br />
nachvollziehbar: „Im Jahr nach der Wahl müssen die Politiker erst einmal<br />
durchatmen“.
</p>
<p>
Immerhin: Rund drei Viertel der Bundestagsabgeordneten antworten auf<br />
veröffentlichte Bürgerfragen – manchmal mehr, manchmal weniger<br />
regelmäßig. Dies belegt auch das kürzlich veröffentlichte <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/images/daten/Antwortquote_MdBs.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abgeordnetenzeugnis</a>.<br />
275 Parlamentarier erhielten darin ein „sehr gut“. Das ist fast die<br />
Hälfte aller Abgeordneten. Bewertet wurde in dem Zeugnis sowohl die<br />
Quote der beantworteten Fragen als auch deren Inhalt. So wurden zum<br />
Beispiel Antworten, die nicht auf den Inhalt der Frage eingehen und<br />
stattdessen auf andere Kontaktmöglichkeiten verweisen, nicht gewertet.
</p>
<p>
<b>Schwarz-Gelbe Spitzenreiter</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_michael_fuchs-575-37575.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Michael Fuchs (CDU)</a>,<br />
stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Verteidigung sowie<br />
Wirtschaft und Technologie, führt die Notenliste an.<br />
abgeordnetenwatch.de sei die größte Möglichkeit, über soziale Netzwerke<br />
mit den Bürgern in Kontakt treten zu können, heißt es dazu aus seinem<br />
Büro. Man habe mit dem Portal durchweg positive Erfahrungen gemacht.
</p>
<p>
Auch <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_lindner-575-37779.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Generalsekretär Christian Lindner</a><br />
zählt mit zu den aktivsten Abgeordneten auf abgeordnetenwatch.de. Die<br />
Seite sei durchaus als Vermittlungsmedium zu schätzen, begründet der<br />
zuständige Mitarbeiter aus seinem Team gegenüber politik-digital.de das<br />
Engagement des Politikers. Lindners Antworten sind dabei oft sehr<br />
direkt. Fällt die Frage nicht in die Fachressorts des FDP-Politikers,<br />
wird sie <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_lindner-575-37779—f261407.html#q261407" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an andere Abgeordnete verwiesen</a>. Und auch auf polemische Beiträge werden <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_lindner-575-37779--f260132.html#q260132" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entsprechende Rückmeldungen</a> verfasst.
</p>
<p>
<b>Druck auf Abgeordnete</b>
</p>
<p>
Viele der Abgeordneten antworten regelmäßig, aber nicht immer auf alle Fragen. So auch<a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/christine_lambrecht-575-37755.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Christine Lambrecht (SPD)</a>,<br />
Mitglied im Rechtsausschuss. Dabei sieht sie das Portal auch durchaus mit<br />
einem kritischen Auge. abgeordnetenwatch.de würde die<br />
Internet-Öffentlichkeit nutzen, um Druck auf Abgeordnete auszuüben, so<br />
Lambrecht. Die veröffentlichten <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/images/daten/Antwortquote_MdBs.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Statistiken</a><br />
würden zu viel Wert auf das Verhältnis von offenen zu beantworteten<br />
Fragen legen, die Inhalte politischer Diskussionen wären dabei nur<br />
zweitrangig. Ein weiteres Problem sei, dass man als Politiker gerade vor<br />
Wahlen mit Fragen „zugepflastert“ werden würde, was kaum noch Platz für<br />
die eigentliche Arbeit ließe.
</p>
<p>
<b>Komplette Enthaltung</b>
</p>
<p>
Knapp ein Sechstel aller Bundestagsmitglieder sind laut dem<br />
Abgeordnetenzeugnis nicht aktiv auf abgeordnetenwatch.de, so zum Beispiel<br />
auch <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/prof_dr_karl_lauterbach-575-37763.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karl Lauterbach (SPD)</a>,<br />
Mitglied im Ausschuss für Gesundheit. Die Begründung aus seinem Büro:<br />
Die Seite sei werbefinanziert und Lauterbach möchte mit seinen Beiträgen nicht für Produkte<br />
als Werbeträger fungieren. Außerdem habe er eine<br />
eigene Homepage, über die man ihn erreichen könne. <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/thomas_doerflinger-575-37536.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Dörflinger (CDU)</a>,<br />
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, sieht das ähnlich. Es<br />
brauche keinen Mittler zwischen Bürgern und Abgeordneten, die<br />
Weiterleitung einer E-Mail durch abgeordnetenwatch.de sei schlicht<br />
überflüssig, so Dörflinger gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>„Alles im Rahmen des Leistbaren“</b>
</p>
<p>
Gregor Hackmack steht der Kritik positiv gegenüber. Ein Vorteil von<br />
abgeordnetenwatch.de sei, dass die Fragesteller selber die Richtung<br />
vorgeben könnten. Auf anderen Social Media Profilen oder persönlichen Webseiten würden die Abgeordneten den Bürgerdialog nur zum<br />
Eigenmarketing nutzen. Außerdem entstehe durch das Zulassen von<br />
zynischen Fragen eine gegenseitige Gleichbehandlung und ein „Dialog auf<br />
Augenhöhe“. Schließlich würden auch die Parlamentarier manchmal ordentlich<br />
austeilen. Eine „Überforderung“ der Abgeordneten durch die Anzahl der<br />
Fragen sehe er auch nicht, denn jeder Politiker erhalte im Schnitt nur<br />
20 bis 25 Fragen pro Jahr. „Und das ist schaffbar“, so Hackmack.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/das-ewige-frage-antwort-spiel-4997/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
