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	<title>Aktionskunst &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#8220;Spätestens morgens, wenn ich in den Spiegel schaue, verschlägt es mir die Stimme&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jun 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Christoph Schlingensief]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Christoph Schlingensief im Chat am 18. Juni 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Christoph Schlingensief im Chat am 18. Juni 2001</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Mit seiner Inszenierung von Hamlet mit aussteigewilligen Nazis auf der Bühne<br />
hat Christoph Schlingensief nicht nur die Öffentlichkeit erregt, sondern auch<br />
das Interesse der Chatter. Ganz genau wollten sie von ihm wissen, wie das mit<br />
den Nazis und der Schweiz ist und was als nächstes Projekt in Richtung Rechtsradikalismus<br />
folgen soll. Aber auch über seine persönlichen Vorlieben sprach Christoph Schlingensief:<br />
Er verriet uns seine bevorzugten Urlaubsziele, seine Meinung über Klaus Wowereit<br />
und wie ein Kabinett mit ihm an der Spitze aussehen könnte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bei der Bundestagswahl 2002 werde er nicht noch einmal antreten, aber wenn<br />
ihm jemand das Amt des Bundeskanzlers anböte, &quot;<i>dann lass ich mich nicht zweimal<br />
bitten.</i>&quot; In seinem Kabinett würde er Helge Schneider eher als Kultur- denn<br />
als Verteidigungsminister einsetzen, denn &quot;<i>Verteidiungsminister brauchen<br />
wir nicht.</i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Doch interessanter ist für Christoph Schlingensief das, was er mit seinen<br />
Aktionen bewegen kann, um die Politik aufzuwecken. Ihm gehe es dabei &quot;<i>nicht<br />
um Publicity für mich, sondern um Publicity für ein Thema, dass unsere Gesellschaft<br />
seit über 20 Jahren fleissig verdrängt. Ich halte nichts vom Projekt des Innenminsiters,<br />
wo der Verfassungschutz für 70 Millionen Mark Neonazis einen Bart anklebt, ihnen<br />
eine neue Telefonnummer gibt und sie dann in Sindelfingen unterbringt</i>&quot;.<br />
Mit seinem eigenen Projekt habe er dagegen schon beachtliche Erfolge erzielt:<br />
&quot;<i>Ziel war: raus aus der rechten Szene, rein in die Gesellschaft. Von den<br />
sieben sind vier mittlerweile ausgestiegen, das sind über 50 %, also mehr als<br />
der deutsche Innenminister mit seinem Projekt &quot;Raus&quot; jemals erzielen wird.</i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Unerwarteterweise habe das Projekt für besonderen Aufruhr in der Schweiz gesorgt,<br />
die Schlingensief bis dahin als &quot;Nazi-frei&quot; betrachtet habe. Inzwischen sei<br />
aber offensichtlich, dass die Schweiz mehr Rechtsradikale habe als Deutschland.<br />
Es sei ihm sogar gelungen, die angeblich nicht aus der Ruhe zu bringenden Schweizer<br />
aufzurütteln, indem er mit Megafon in der Fußgängerzone das Verbot der SVP gefordert<br />
habe. &quot;<i>Danach ist Zürich explodiert. Es gab Sondersendungen im Fernsehen,<br />
kiloweise Artikel und extrem viele Briefe und Anrufe mit den übelsten Morddrohungen,<br />
die man sich vorstellen kann.</i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Folgeprojekte mit aussteigewilligen Rechtsradikalen will Schlingensief in<br />
einer Pressekonferenz am 21. Juni verkünden. Dabei sei auch &quot;<i>eine dreimonatige<br />
Tournee durch den Osten Deutschlands, parallel zur Kanzlerreise</i>&quot; geplant,<br />
bei der Teile des jetzigen Projektes übernommen würden. Außerdem werde ein Verein<br />
mit dem Namen &quot;Rein&quot; gegründet, der den Jugendlichen bei ihrem Ausstieg helfen<br />
soll.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auch zum Politikwechsel in Berlin äußerte sich Christoph Schlingensief. Seiner<br />
Meinung nach sei eine Beteiligung der PDS in Berlin lange überfällig: &quot;<i>Wer<br />
so lange rumnörgelt, muss endlich Verantwortung übernehmen</i>&quot;. Zu Klaus Wowereit<br />
befragt, befand er, dieser sei &quot;<i>ein attraktiver Mann. Viel interessanter<br />
als Kennedy</i>&quot;. Die Frage nach homoerotischen Kontakten Schlingensiefs ließ<br />
daraufhin nicht lange auf sich warten. Erfahrungen in dieser Richtung habe er<br />
jedoch nur einmal gemacht, mit einem &quot;<i>Bauernjungen, der mich im Alter von<br />
8 Jahren versucht hat zu verführen. Ich bin aber abgehauen</i>&quot;. Ansosnten habe<br />
er im sexuellen Bereich extreme Ladehemmungen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Erholen kann er sich am besten im bevorzugten Urlaubsziel Afrika: &quot;<i>Ich<br />
empfehle Namibia, Zimbabwe oder Sambia.</i>&quot; Die Finger solle man von Südafrika<br />
lassen, denn dies sei &quot;<i>ein kommerzialisiertes Anti-Apartheidsprogramm</i>&quot;.<br />
Auch für die weiter entfernt liegende Zukunft hat er jetzt schon Pläne: &quot;<i>Ich<br />
möchte auf alle Fälle wieder einen Film drehen. Den kann ich dann, wenn ich<br />
mit Schlaganfall im Rollstuhl sitze, einlegen und an früher denken. Ich könnte<br />
mir aber auch vorstellen, Bauer zu werden.</i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_20828.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span> <!-- Content Ende -->  </p>
<p>
&nbsp;
</p>
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