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		<title>Chinas Sonderweg und Deutschlands Feigenblatt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 13:20:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im September könnte mit dem chinesischen Internetkonzern Alibaba der größte Börsengang aller Zeiten anstehen. Das befeuert auch im Westen die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Feigenblatt-Brücke-Format-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-141681" alt="Feigenblatt Brücke Format 1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Feigenblatt-Brücke-Format-1-630x275.jpg" width="630" height="275" /></a>Im September könnte mit dem chinesischen Internetkonzern Alibaba der größte Börsengang aller Zeiten anstehen. Das befeuert auch im Westen die Suche nach Alternativen zu den dauergescholtenen US-Internetkonzernen. Allerdings taugt das Beispiel des größten E-Commerce Marktes der Welt für Europa nicht als Vorbild.<br />
Google, Apple, Facebook, Amazon. Sie wissen, was jetzt kommt. Das mit den Datenkraken, NSA-Kooperationen, windigen Änderungen der AGBs, der „Dienst gegen Daten“-Philosophie, Big Data. Und am Ende erklären wir Ihnen, warum das Silicon Valley demnächst auch in Ihrem Wohnzimmer die Möbel umstellt. Metaphorisch zumindest. Und an den Geschäftspraktiken dieser vier Konzerne gibt es ja weiß Gott auch eine Menge zu kritisieren. Da diese Artikel mittlerweile Auoren wie Leser eher ermüden, heute mal eine andere Perspektive.<br />
Die Marktmacht der vier US-Unternehmen erscheint vielen KonsumentInnen im Westen quasi als gottgegeben. Dasselbe gilt für die damit verbundene Abhängigkeit von den USA. Auch wenn diese offensichtlich ist, vergessen wir zu oft: Sie gilt nicht überall.</p>
<h3>Googles Marktanteil in China unter zwei Prozent</h3>
<p>Es gibt nämlich durchaus digitale Märkte, in denen keines dieser Unternehmen richtig Fuß gefasst hat und das bis auf Weiteres wohl auch nicht tun wird. Besser gesagt, es gibt <i>den</i> digitalen Markt, den <a href="http://ystats.com/uploads/report_abstracts/1097.pdf">größten der Welt</a>: Asien, und hier vor allem China. Das Reich der Mitte, mit der größten Bevölkerung weltweit, betreibt eine äußerst restriktive Politik gegen ausländische IT-Unternehmen. Das hängt damit zusammen, dass die Zentralregierung Chinas die IT-Wirtschaft als einen der <a href="http://german.china.org.cn/china/2012-07/22/content_25977892.htm">strategisch wichtigen Wirtschaftszweige</a> erkannt hat – und mit Verweis auf chinesische Sicherheitsinteressen den Zugang erschwert.<br />
Und das zeigt Wirkung. Fast zu allen uns bekannten Anwendungen und Anbietern gibt es in China ein einheimisches Pendant. Statt bei Amazon kaufen ChinesInnen bei taobao, das angeschlossene Zahlsystem heißt nicht PayPal, sondern Alipay. Twitter heißt hier Weibo. In China wird zudem nicht gegoogelt, sonder ge-baidut. Google brachte es dagegen in China im ersten Quartal 2014 nur auf einen Marktanteil von <a href="http://www.komdat.com/blog/suchmaschinen-marktanteile-q1-2014">1,65 Prozent</a>. WhatsApp heißt in der chinesischen Variante WeChat, beziehungsweise Wēixìn (was so viel wie „kleine Nachricht“ bedeutet) und arbeitet zudem mit offenen Programmierschnittstellen (APIs). Das bedeutet, dass eine Großzahl weiterer Services und Funktionen anderer Anbieter an WeChat andocken kann.<br />
Warum es für China kaum Nachteile hat, ausländischer Technik und ausländischen Anwendungen den Zutritt zu erschweren, zeigt sich bei einem Vergleich der Nutzerstatistiken. WeChat kratzt aktuell an der Marke von <a href="http://www.techinasia.com/wechat-438-million-active-users-q2-2014/">440 Millionen</a> aktiven Nutzern. Zum Vergleich: WhatsApp hat weltweit etwa <a href="http://blog.whatsapp.com/613/500000000">500 Mio. Nutzer</a>. Die chinesische Amazon-Alternative taobao rangiert laut dem Webanalysetool Alexa weltweit sogar auf <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/taobao.com">Platz neun</a> – und damit sogar einen Platz vor <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/amazon.com">Amazon</a>.</p>
<h3>China ist in der Digitalisierung voraus</h3>
<p>China ist der größte E-Commerce Markt der Welt. Und das gigantische Land, das ohne Zweifel Defizite bei Demokratie, Meinungsfreiheit und Minderheitenrechten aufweist, ist auf einem relevanten Gebiet den westlichen Demokratien voraus: Die Digitalisierung ist hier schon <a href="http://www.merics.org/fileadmin/templates/download/china-monitor/China_Monitor_No_15.pdf">weiter vorangeschritten</a> als in den meisten europäischen Ländern. Der mobile Internetzugriff in China lag 2013 bei 83 Prozent der Gesamtzugriffe (zum Vergleich Deutschland: 45 Prozent). Aus der schieren Macht eines solchen Marktes erklären sich auch die ernstzunehmenden (weil nutzerstarken) Alternativen zu den ewigen „Magic Four“ des Silicon Valley.<br />
Aus Sicht des chinesischen Staates ergibt es gleich mehrfach Sinn, das Netz nicht aus der Hand zu geben: Einerseits erwachsen in dem gut geschützten und gleichzeitig gigantischen Markt Produkte, die mit einer großen heimischen Nutzerbasis ins Ausland exportiert werden können – so beginnt <a href="http://meedia.de/2014/08/28/vor-dem-boersengang-unglaublicher-gewinnsprung-fuer-internet-gigant-alibaba/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email">Alibaba (der Konzern hinter taobao)</a>, Marktanteile in Südafrika, Indonesien und Indien zu erobern, und er <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Chinesische-Online-Handelsplattform-Alibaba-expandiert-nach-Europa-173895.html">schielt auch nach Europa</a> und in die <a href="http://www.it-times.de/news/alibaba-expandiert-im-us-amerikanischen-e-commerce-markt-99292/">USA</a>. Andererseits stellt das Internet die chinesischen Zensoren vor eine wahre Mammutaufgabe. Um dieser zu begegnen, wird das Internet in manchen Regionen von Zeit zu Zeit auch mal <a href="http://winfuture.de/news,48294.html">ganz abgeschaltet</a>.</p>
<h3>Mikroblogs genießen mehr Vertrauen als die Medien</h3>
<p>Denn im chinesischen Internet erwächst eine Parallelgesellschaft, die im Analogen nicht existieren kann. Zu groß sind die Redekontrollen und sozialen Zwänge, in die die staatlich verordnete Parteitreue ihre BürgerInnen treibt. Widerstand ist in China digital. Das <a href="http://www.merics.org/fileadmin/templates/download/china-monitor/China_Monitor_No_5_gesamt.pdf">Vertrauen der ChinesInnen</a> in Online-Aktivisten und ihre Mikroblogs ist um ein Vielfaches höher als das in die staatlichen Medien. Oder, wie es der chinesische Medienwissenschaftler Hu Yong ausdrückt: „Wer im Netz nicht über die Regierung lästert, ist politisch inkorrekt“.<br />
Das ist dann auch die chinesische Interpretation des Begriffes „Cyber Security“. Während wir im Westen dabei über die Verhinderung von Straftaten und Datenschutz nachdenken, ist in China vor allem die Sicherheit des Staates vor seinen eigenen BürgerInnen damit gemeint. Mit diesem Argument und dem Verweis auf die Besonderheit der Volksrepublik in eigentlich allen Bereichen – Bevölkerung, Regierungsform, Wirtschaftssystem – werden Restriktionen vom Rest des Weltmarktes auch als irgendwie dazugehörig angesehen.</p>
<h3>Die Digitale Agenda glaubt noch an die DeMail</h3>
<p>Das chinesische Beispiel kann aber auch ein Lehrstück sein für die Bemühungen in Europa und Deutschland, ernsthafte Alternativen zu den in Misskredit geratenen amerikanischen Platzhirschen zu etablieren. Die <a href="http://politik-digital.de/digitale-agenda-das-hausaufgabenheft/">Digitale Agenda</a> der Bundesregierung nennt noch immer die <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/digitale-agenda-wuenschen-und-wollen-in-neuland-1.2096496">DeMail</a> als sichere Zukunftstechnologie „made in Germany“. Das hat ihr nicht nur den Spott der Netzgemeinde eingebracht, sondern kann auch mit Blick auf China nicht optimistisch stimmen: Das einzige Land der Welt, in dem sich (staatlich geförderte) Alternativen etablieren konnten, hat fast 1,4 Milliarden Einwohner. Es ist zudem nicht Teil eines größeren Binnenmarktes und kann ausländischen Mitbewerbern die Regeln für den Markteintritt gewissermaßen diktieren.<br />
Abgesehen davon, dass all diese vermeintlichen Erfolgsfaktoren auf Deutschland nicht zutreffen, werden in China Andersdenkende und Oppositionelle in bestenfalls noch als unfair zu bezeichnenden Gerichtsprozessen verurteilt und ganze Volksgruppen – zuletzt wieder wie beim traurigen <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/china-unruhen-100.html">Beispiel</a> der Uiguren – unterdrückt und diskriminiert. Dass sich Deutschland hiervon unterscheidet, wird kaum ein demokratisch gesinnter Mensch ändern wollen.<br />
Die Antwort auf den NSA-Skandal und Googles Monopol kann deswegen auch nicht in nationalen Alternativprogrammen liegen. Ideen wie Schlandnet und die bereits zitierte DeMail werden sich in Deutschland nicht als Alternativen etablieren. Was die bisherigen Kommentare zu diesen zwei Technologien angeht, ist das vielleicht auch gar nicht so schlecht: Man ist sich relativ einig, dass beispielsweise die <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-03/de-mail-sicher-bundesregierung">DeMail ein Einfallstor für Datendiebe</a> ist.</p>
<h3>Schluss mit den Egotrips</h3>
<p>Der deutsche Markt ist schlicht zu klein, um in ihm Alternativen zu global operierenden und optimierten Diensten reifen zu lassen. Selbstverständlich kann auch mal ein Start-Up aus Berlin den nächsten großen Wurf landen, aber es wird sich in der Marktwirtschaft (und damit ist diesmal nicht die chinesische gemeint) von Anfang an mit den Monopolen zu messen haben. Technologische Antworten auf die NSA-Affäre und echte Alternativen können, wenn überhaupt, auf europäischer Ebene entwickelt werden. Dafür braucht es umfassende und konzertierte Förderung sowie einen sicheren europäischen Rechtsrahmen – und keine feigenblatthaften Egotrips in der europäischen Kleinstaaterei.</p>
<h3>tl;dr</h3>
<ol start="1">
<li>Google, Amazon, Apple, Facebook sind nicht überall Marktführer: Die größte Ausnahme bildet China, wo es eine Vielzahl eigener Konzerne und Dienste gibt, die über große Userzahlen verfügen.</li>
<li>Chinas Erfolgsfaktoren hierfür sind vor allem ein erschwerter Marktzugang für ausländische Bewerber und staatliche Kontrolle im Internet.</li>
<li>Dass die chinesischen „Erfolgsfaktoren“ in Deutschland nicht gelten, ist ein weiterer Grund, Programmen wie DeMail oder Schlandnet eine Absage zu erteilen. Wenn überhaupt, können alternative Dienste nur auf europäischer Ebene entstehen.</li>
</ol>
<p>Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/schneiderstefan/">Stefan Schneider</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Jenseits von Gut und Böse &#8211; Digitale Presseschau 25/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 11:55:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Willkommen im Internet der Quasi-Monopole! Google, Amazon &#38; Co: ganz, ganz schlimm.  Aber weniger meckern, sondern machen, fordern diese Woche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen im Internet der Quasi-Monopole! Google, Amazon &amp; Co: ganz, ganz schlimm.  Aber weniger meckern, sondern machen, fordern diese Woche zwei Autoren. Wo Google versagt, bieten sich neue Möglichkeiten, und auch Amazon ist nicht „die Ausgeburt des Bösen“. Ganz böse ist aber, was die NSA in Deutschland so treibt, und das haben wir nun endlich schwarz auf weiß – Original-Dokumente statt. Die politischen Folgen dürften uns noch eine Weile beschäftigen. Beschäftigt ist auch die deutsche Polizei: Videoüberwachung und Funkzellenabfrage eröffnen neue Wege der Ermittlung. Ob das Internet allerdings neue Chancen für die Demokratie eröffnet? – Finden Sie es heraus!</p>
<h3> Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=oKr4Gw_QOE8<br />
„Into the Wild“ &#8211; den Titel der diesjährigen re:publica muss in Europa bald vielleicht jeder beim Wort nehmen, der nicht ins Visier staatlicher Videoüberwachung geraten will. In Großbritannien schon flächendeckender Standard, wird die Überwachung des öffentlichen Raums nun auch von europäischer Seite vorangetrieben. Neue Technologien eröffnen den Staatsbeamten dabei gänzlich neue Möglichkeiten. Ein Kurzfilm des Kultursenders ARTE will uns eine Warnung sein.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-dokumente-von-snowden-enthuellen-standorte-in-deutschland-a-975611.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Endlich „bewiesen“: Massenüberwachung in Deutschland</a></h3>
<p>Doch auch ohne die Installation abertausender Kameras ist die Massenüberwachung der deutschen Bevölkerung längst Realität. Eine Realität, der sich die deutsche Regierung und Generalstaatsanwaltschaft bisher verschlossen haben. Kaum Aufklärung, keine Ermittlung – aus Mangel an Beweisen, hieß es. Wie unpassend, dass der SPIEGEL ausgerechnet jetzt mit einer neuen Enthüllungsoffensive für eine wesentlich klarere Beweislage sorgt. In welch umfassendem Ausmaß die NSA in Deutschland operiert, was der BND darüber weiß und inwiefern dieser sogar mit dem US-Geheimdienst zusammenarbeitet – die zum <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/snowdens-deutschland-akte-alle-dokumente-als-pdf-a-975885.html">Download</a> bereit gestellten Dokumente bergen einiges an Brisanz.<br />
<em><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-dokumente-von-snowden-enthuellen-standorte-in-deutschland-a-975611.html">www.spiegel.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-06/funkzellen-abfrage-imsi-catcher-datenschutz-nrw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Privatsphäre ade, hallo Funkzellenabfrage!</a></h3>
<p>Brisant ist auch, was die nordrheinwestfälische Polizei in Sachen Überwachung so auf dem Kasten hat. Nach dem Motto „Wer braucht schon Kameras, wenn sowieso jeder seine kleine Ortungsstation mit sich herumführt“ nutzt die Polizei in Deutschland in zunehmendem Maße die Möglichkeit der Funkzellenabfrage. Verbrecherortung via Handy – ist doch halb so schlimm, wenn’s hilft! Beides muss jedoch stark bezweifelt werden. Karsten Polke-Majewski informiert auf Zeit Online über das fragwürdige Verfahren.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-06/funkzellen-abfrage-imsi-catcher-datenschutz-nrw">www.zeit.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-von-google-wenn-das-vertrauen-verspielt-ist-1.2000913" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicht mehr „Everybody‘s Darling“: Google</a></h3>
<p>Neue Möglichkeiten nutzen – nach diesem Motto verfährt auch Google seit Jahren und hat sich auf diese Weise vom sympathischen Start-Up zum kompromisslosen Konzern gemausert. Durch das Geschäftsgebaren des IT-Riesen bröckelt auch das Vertrauen in die Suchmaschine ganz gewaltig. Jetzt braucht es keine öffentliche Dauerschelte, sondern kreative Gegenangebote, meint Tobias Kniebe auf Sueddeutsche.de.<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-von-google-wenn-das-vertrauen-verspielt-ist-1.2000913">www.sueddeutsche.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.carta.info/73207/das-boese-boese-amazon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Rette sich, wer kann, vor einem Unternehmen, das Geld verdienen will!“</a></h3>
<p>Feuilletonisten, Verleger und Politiker können aber nicht nur lautstark gegen Google wettern. Auch der Onlinehandel-Gigant Amazon ist ihnen ein Dorn im Auge. Denn was Google in der Suchmaschinen-Branche, das ist Amazon im Buchhandel: Marktführer. Doch Verteufeln und Dramatisieren ist nicht angebracht. Christian Buggisch weist auf Carta.info Argumente und Verschwörungstheorien der Kritiker zurück und plädiert für weniger Schwarz-Weiß-Malerei.<br />
<em><a href="http://www.carta.info/73207/das-boese-boese-amazon/">www.carta.info</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/internet-und-demokratie-mitmach-maschine-fuer-die-elite-1.2004200" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet = Demokratie? Ja, nein, vielleicht!</a></h3>
<p>Befördert das Internet die Demokratie? Auch bei dieser komplexen Frage sind einfache Antworten mehr als fehl am Platz. Zu vielschichtig sind die Begriffe, zu jung das Forschungsfeld und zu fluide das Untersuchungsfeld. Eine in dieser Woche veröffentlichte Studie zur Online-Partizipation ging der ewigen Streitfrage nun von Neuem auf den Grund und fand wieder nicht die eine Antwort.<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/internet-und-demokratie-mitmach-maschine-fuer-die-elite-1.2004200">www.sueddeutsche.de</a></em><br />
Bild: Screenshot aus Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a></p>
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		<title>Nicht aufgeben! &#8211; Digitale Presseschau KW 32</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alinka Rother]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 15:08:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gekaufte Freunde, ein gescheitertes Gesetz, Romane auf dem Reißbrett: Die Presseschau beinhaltet diese Woche einige wenig erfreuliche Themen. Aber es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gekaufte Freunde, ein gescheitertes Gesetz, Romane auf dem Reißbrett: Die Presseschau beinhaltet diese Woche einige wenig erfreuliche Themen. Aber es ist nicht alles schlecht: Big Data und Ubiquitous Computing schaffen  &#8211; sinnvoll angewandt – neues Wissen und können gesellschaftliche Emanzipation ermöglichen. Und eine Reihe von Netzaktivisten will die Hoffnung auf ein freies und uneingeschränktes Internet nicht aufgeben.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=wwhuWM1K7-8&amp;feature=youtu.be" title="st_ry Folge 1: Das tägliche Ausspähen. (Oder: Warum Männer keinen Kredit kriegen.)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/wwhuWM1K7-8?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
St_ry, eine Doku im Netz, zeigt Daniel Bröckerhoff sechs Monate lang auf der Suche nach unseren Daten. Auf<a href="http://www.startnext.de/st_ry" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> http://www.startnext.de/st_ry</a>  können die Unterstützer der Sendung entscheiden, mit welchen Themen sich Bröckerhoff auseinandersetzen soll. In Folge 1 blickt er hinter die Kulissen des sogenannten „Scorings“, des kommerziellen Sammelns, Speicherns und Auswertens unserer persönlichen Daten.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/zukunft-des-internets-wir-werden-nicht-mehr-offline-sein/55227" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet der Dinge</a></h3>
<p>Wie sieht das Internet in 20 Jahren aus? Diese Frage stellte Cicero Online an Jeanette Hofmann, die Direktorin des Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft.  Ein wesentliches Merkmal wird seine „Unsichtbarkeit“ sein, prophezeit Hofmann. Dank neuer Informations- und Kommunikationstechnologien könnten in Zukunft immer mehr Dinge mit digitalen Schnittstellen ausgestattet werden und auf diese Weise mit Menschen und anderen Maschinen interagieren. Dieser Trend zum „Internet der Dinge“ berge sowohl Chancen und als auch Risiken: „Ubiquitous Computing“ und „Big Data“ etwa würden Wissen generieren, auf das wir ohne die technologischen Innovationen keinen Zugriff hätten. Gleichzeitig aber verlören wir  damit wohl ein Stück unserer individuellen Autonomie, vermutet Hofmann.</p>
<h3><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/40237/Dein-Buch-liest-dich" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Ende der großen Literatur?</a></h3>
<p>Nicht nur der Mail-Verkehr und Telefonate werden überwacht. Auch aus E- Books lassen sich Daten von Nutzern herauslesen, schreibt Lara Fritzsche im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Für E-Book-Verlage wie Apple, Google und Amazon ist das gesamte Leseverhalten der Kunden sichtbar. So können sie beispielweise erfassen, wann der Leser das Buch zur Hand nimmt und an welchen Stellen er verweilt. Und das ganz legal. Denn der Käufer eines E-Books muss dem in den Nutzungsbedingungen noch vor dem Kauf des Buches zustimmen. Die Konsequenz: Die Verlage können den Geschmack ihrer „gläsernen“ Kunden nun individuell auswerten und damit besser vorhersagen. Skeptiker befürchten, dass Bücher zukünftig auf dem Reißbrett, ganz nach den Vorlieben der potenziellen Leser, entstehen werden.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/internet-pioniere-nsa/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alles kaputt</a></h3>
<p>Der NSA-Skandal erschüttert viele in ihrem Glauben an das Freiheitsversprechens des Internets. Kann das Internet seine utopische Kraft zurückgewinnen? Das möchte Die Zeit von zehn Pionieren und Theoretikern des Internets wissen. Die Journalisten, Professoren, Blogger und Netzaktivisten finden höchst unterschiedliche und teils überraschende Antworten auf die Frage. Die Hoffnung auf eine offene und uneingeschränkte digitale Welt aufgeben aber möchte niemand.</p>
<h3><a href="http://www.tagesschau.de/inland/socialmedia-wahlkampf100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicht ohne Social Web</a></h3>
<p>Am Social Web führt auch für die Politik kein Weg mehr vorbei. Positionieren sich die Parteien im Wahlkampf dort besser als noch 2009? Die ARD hat genauer hingeschaut: Seit der letzten Bundestagswahl haben die Parteien dazugelernt. Allerdings fehle oft eine Gesamtstrategie für den Umgang mit den sozialen Medien. Insgesamt wird den Partei-Strategen ein gutes Zeugnis ausgestellt. Zumindest theoretisch wüssten die meisten, worauf es im Social Web ankomme: Dialog, Feedback und Interaktion.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klickfarmen-in-bangladesch-gekaufte-freunde-1.1739441" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Likes&#8221; für den kleinen Geldbeutel</a></h3>
<p>Unternehmen, Parteien und Online-Spiele  verbessern ihre eigene Reputation zunehmend auch auf dubiosen Wegen: Sogenannte Klickfirmen verkaufen Facebook-Likes, Twitter-Follower und YouTube-Zuschauer. Diese Likes haben im Gegensatz zu Maschinenklicks für die Auftraggeber den Vorteil, dass die Manipulation schwerer nachvollziehbar ist. Viele dieser Klickfirmen haben ihren Sitz in Bangladesch und beschäftigen ihre Angestellten zu einem Hungerlohn, haben Pascal Paukner und Pia Ratzesberger auf sueddeutsche.de herausgefunden.</p>
<h3><a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Wettbewerbsexperte-Justus-Haucap-Leistungsschutzrecht-ist-komplett-gescheitert_115995.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Komplett gescheitert</a></h3>
<p>Vergangene Woche ist das Leistungsschutzrecht (LSR) für Presseverlage in Kraft getreten &#8211; und komplett gescheitert. So sieht es Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie. Denn die Verlage seien nun einmal stärker auf Google angewiesen als umgekehrt. Es sei sogar wahrscheinlich, dass Google irgendwann selbst Geld  für die Listung bestimmter Artikel auf Google News von den Verlagen verlangen werde. Das LSR treffe mit den kleinen innovativen New-Aggregatoren nun genau die Falschen. Außerdem befürchtet Haucap eine baldige Abmahnwelle durch unseriöse Verlage und dubiose Anwälte. Solange Schwarz-Gelb regiere, werde das Gesetz aber wohl trotz aller Mängel nicht einkassiert, meint Haucap.</p>
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		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 43</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/linkliste_banner.jpg" height="180" width="480" /><br />
WikiLeaks in Geldnot, Kritik an TKG-Novelle, Datenkrake Amazon - dies und mehr in der dieswöchigen Digitalen Presseschau. 
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WikiLeaks in Geldnot, Kritik an TKG-Novelle, Datenkrake Amazon &#8211; dies und mehr in der dieswöchigen Digitalen Presseschau.</p>
<p>Am Montag trat WikiLeaks-Chef Julian Assange in London vor die versammelte Presse und verkündete, dass die Blockade von Spenden durch Bezahldienste den Whistleblower in große Geldnöte gebracht habe und die Veröffentlichung geheimer Dokumente von nun an ausgesetzt werde. Diese Kritik greift Dan Gillmor in seinem Guardian-Artikel auf, und bezeichnet die Finanzblockade als einen gefährlichen Präzedenzfall. Seinen Beitrag wählten wir auf Platz 1 der Presseschau.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2011/oct/27/wikileaks-payments-blockade-dangerous-precedent" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>WikiLeaks in Geldnot</strong></a></p>
<p>Laut Einschätzung des Autors hätten die Mainstream-Medien von einem Skandal gesprochen, wenn Finanzdienstleister wie PayPal, Mastercard, Visa oder die Bank of America ihre Gelddienste für ein traditionelles Medienunternehmen wie die New York Times blockiert hätten. Der Whistleblower habe wertvolle Arbeit geleistet und es sei ein Skandal, dass die traditionellen Medien WikiLeaks in diesem Sachverhalt nicht verteidigen würden. Das sei letztlich auch in ihrem Interesse, da eine solche Finanzblockade auch sie einmal treffen könne.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793641,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Feinde der Freiheit</strong></a></p>
<p>Auf dem zweiten Platz ein Beitrag von Konrad Lischka bei Spiegel Online. Er hinterfragt die Fundamentalkritik am Datenschutz der Autoren Jeff Jarvis und Christian Heller. Die beiden Positionen, die die Autoren in ihren jeweils aktuellen Buchveröffentlichungen beschreiben, seien widersprüchlich. Sowohl die Ethik der Datenverarbeitung als auch eine Praxis der Pseudonymisierung kämen nicht ohne die Ermächtigung des Individuums durch Grundrechte aus.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-10/tkg-netzneutralitaet/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Gleichberechtigung im Netz fällt aus</strong></a></p>
<p>Am Mittwoch beschloss der Deutsche Bundestag die TKG-Novelle. Laut Kai Biermann von Zeit Online würden die jetzigen Änderungen am Telekommunikationsgesetz (TKG) zeigen, dass die Regierungskoalition lediglich auf den Markt vertraue. Weder habe sie die Netzneutralität gesetzlich verankert, noch den Breitbandausbau zur Pflicht gemacht.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/soziale-netzwerke-auf-facebook-kannst-du-nichts-loeschen-11504650.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Auf Facebook kannst du nichts löschen</strong></a></p>
<p>Auf faz.net setzt sich Max Schrems von der Initiative “Europe versus Facebook” in einem Gastbeitrag wiederholt kritisch mit dem Internetriesen Facebook und dessen Datenschutzpolitik auseinander. Nachdem er von Facebook die Einsicht in die über ihn gespeicherten Daten gefordert hatte, muss er nun feststellen, dass die gelöschten Daten nach wie vor von Facebook gespeichert werden: „Meine Akte bei Facebook ist umfangreich wie eine dicke Stasi-Akte“, so Schrems.</p>
<p><a href="http://netzwertig.com/2011/10/25/wer-weis-was-uber-die-nutzer-die-wirkliche-datenkrake-heist-amazon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Datenkrake Amazon</strong></a></p>
<p>Nicht etwa Google, Facebook oder Apple, sondern Amazon sei die größte Datenkrake. Das behauptet Philip Hetjens bei netzwertig.com. Das Online-Versandhaus speichere viel sensiblere Daten als die anderen Internetunternehmen. Hetjens beklagt, dass sich bislang kaum jemand darüber erregt habe.</p>
<p><a href="http://wissen.dradio.de/china-internet-kampagne-fuer-blinden-aktivisten.37.de.html?dram:article_id=13135&amp;dram:audio_id=65702&amp;dram:play=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Internet-Kampagne für blinden Aktivisten</strong></a></p>
<p>Bei Dradio Wissen berichtet Ruth Kirchner über eine Internet-Kampagne für den blinden chinesischen Aktivisten Chen Guangcheng. Dieser saß für mehrere Jahre im Gefängnis, weil er sich gegen die Missstände der Ein-Kind-Politik positioniert hatte. Nun wird er in seinem Heimatort von bezahlten Schergen unter strengem Hausarrest gehalten. Der Audiobeitrag beschreibt ein erschreckendes Szenario.</p>
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		<title>Netzkunst Teil 2: „Amazon Noir“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkunst-teil-2-amazon-noir-3724/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 17:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Noir]]></category>
		<category><![CDATA[ubermorgen.com]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Picidae]]></category>
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					<description><![CDATA[Teil zwei unserer  Netzkunst-Reihe beschäftigt sich mit einer Kunstaktion zur Befreiung des Wissens.  Eine Gruppe amerikanischer Künstler nutzte im Jahr 2006 die Vorschaufunktion des Online-Buchhändlers Amazon, um komplette copyrightgeschütze Bücher für die Allgemeinheit zugänglich zu machen – jetzt sind sie für den transmediale.08 Award nominiert.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Teil zwei unserer  Netzkunst-Reihe beschäftigt sich mit einer Kunstaktion zur Befreiung des Wissens.  Eine Gruppe amerikanischer Künstler nutzte im Jahr 2006 die Vorschaufunktion des Online-Buchhändlers Amazon, um komplette copyrightgeschütze Bücher für die Allgemeinheit zugänglich zu machen – jetzt sind sie für den transmediale.08 Award nominiert.<br />
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<a href="http://www.amazon-noir.com/news.html" target="_blank" title="Amazon Noir" rel="noopener noreferrer">Amazon Noir – The Big Book Crime</a> ist ein Projekt der bekannten Netzkunst-Gruppe <a href="http://www.ubermorgen.com/2007/index.html" target="_blank" title="ubermorgen.com" rel="noopener noreferrer">ubermorgen.com</a>. Diese nutzten die „Search-inside-the-Book“-Funktion des &#8211; wie die Netzkünstler das Unternehmen nennen &#8211; „mütterlichen Buchverkäufers“ Amazon um die Inhalte kompletter Bücher der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.<br />
Die Funktion ermöglicht es Kunden von Amazon, sich durch eine Stichwortsuche bestimmte Passagen aus Bücher zum Probelesen anzeigen zu lassen.
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Die Netzkünstler entwickelten ein Tool, das die Suchfunktion automatisch mit Begriffen versorgte, bis der komplette Inhalt eines Buches aus den einzelnen Passagen zusammengesetzt und als pdf-Datei gespeichert werden konnte. Pro Buch waren hierfür ca. 5000 – 10000 Anfragen nötig. Insgesamt stahlen die Netzkünstler eigenen Angaben zufolge über 3000 Bücher und stellten sie der Öffentlichkeit zur Verfügung.
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Amazon leitete rechtliche Schritte gegen Aktion der Netz-Künstler ein, es kam jedoch zu einer außergerichtlichen Einigung. Beide Parteien unterzeichneten ein Stillschweigeabkommen und die verwendete Software wurde zu einem geheimen Preis an Amazon USA/Frankreich verkauft.
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Für den transmediale.08 Award nominiert ist übrigens auch das bereits seit einiger Zeit laufende Netzkunst-Projekt <a href="http://www.picidae.net/" target="_blank" title="Picidae" rel="noopener noreferrer">Picidae</a>, das sich gegen Zensur im Internet richtet.</p>
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