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	<title>Amplifier &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Amplifier &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Quo Vadis Tageszeitung? OFF THE RECORD &#8211; Der Medientalk im Amplifier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Klut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 14:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die Zukunft der Zeitung – die Zeitung der Zukunft. Wie geht es der Tageszeitung und welchen Stellenwert wird sie in Zukunft noch haben? Diese Fragen standen am 10.02.2020 im Mittelpunkt des ersten OFF THE RECORD Events im Amplifier.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Zu Gast war Anke Myrrhe, die Ressortleiterin Berlin/Brandenburg des Tagesspiegels, die gemeinsam mit Steffen Wenzel (politik-digital) und dem Publikum über mögliche Neuausrichtungen und Trends in der Zeitungsbranche sprach. Der Tagesspiegel ist Berlins auflagenstärkste Tageszeitung.</p>
<h3>Das Format</h3>
<p>OFF THE RECORD – so der Name der neuen Veranstaltungsreihe im <a href="https://www.amplifier.berlin/">Amplifier Berlin</a>. Gemeinsam mit wechselnden Gästen ermöglichen die Partner GSG Berlin, Netzpiloten, NKF Media, FTWild und politik-digital einen Blick hinter die Kulissen der Berliner Medienwelt. Dabei geht es nicht um Enthüllungen, nicht um vertrauliche oder inoffizielle Informationen und schon gar nicht um Verschwörungen oder Skandale. Im Mittelpunkt stehen Eindrücke und Überlegungen von Vertretern der Branche, welche gemeinsam mit dem Publikum analysiert und diskutiert werden sollen. Ein offenes Gespräch also, ganz ohne strategische Hintergedanken.</p>
<h3>Bestandsaufnahme</h3>
<p>„Wir sind ein bisschen so wie Tchibo“ fasst Myrrhe den Wandel ihrer Arbeitswelt zusammen. Längst geht es bei Zeitungen nicht mehr nur um klassische Printmedien, das Angebot ist breiter geworden. Einerseits ist da natürlich das Internet mit all seinen Möglichkeiten und neuen Formen Inhalte zu verbreiten. Auf der anderen Seite müssen sich Zeitungen in Anbetracht stetig sinkender Auflagen nach einer weiteren Finanzierungsquelle umsehen. Attraktiv sind in diesem Zusammenhang vor allem Veranstaltungen, kann doch auf ein bestehendes Netzwerk zurückgegriffen werden, um interessante Themen und Gäste zu ermöglichen.</p>
<p>Die altbekannte Tageszeitung als Printversion verliert tatsächlich an Relevanz. Das heißt aber nicht, dass das Format einer täglich erscheinenden unveränderlichen Nachrichtenquelle keine Zukunft hat – Stichwort ePaper. Genau wie die Printversion, nur eben digital. Durch das Angebot eines solchen Formats konnte der Tagesspiegel dem Trend der fallenden Absatzahlen entgegenwirken und die Auflage sogar minimal steigern, berichtet Anke Myrrhe.</p>
<h3>Alles Neu?</h3>
<p>Auch in den Redaktionen hat sich einiges getan, größtenteils ausgelöst durch einen Wandel im Nutzungsverhalten. Nachrichten werden heutzutage vor allem früh morgens am Frühstückstisch oder auf dem Weg zur Arbeit konsumiert, so Myrrhe. So sei zum Beispiel die täglich stattfindende Redaktionskonferenz einige Stunden nach vorne verlegt worden, um rechtzeitig die Linie des Tages festzulegen. Und wie wirkt sich das veränderte Konsumverhalten auf die Nachricht als solche aus? Funktionieren nur noch schnelle, einfach verständliche Nachrichten? Einerseits ja, Newsletter und entsprechend angepasste Angebote feiern große Erfolge, doch auch das Gegenteil lässt sich beobachten: besonders interessante Artikel werden für später gespeichert und gelesen, wenn sich Zeit dafür findet. So kann es vorkommen, dass bereits einige Tage alte Artikel am Wochenende eine erneute Welle an Abrufen erfahren.</p>
<p>„Im Print ist der Platz begrenzt“ durch eine „nicht journalistische Macht“, merkt Myrrhe an. Gemeint sind Anzeigen, mittlerweile zwingend notwendig zur Finanzierung, aber eben auch platzraubend. So kann es vorkommen, dass gar nicht alle relevanten Themen im vollen Umfang behandelt werden können – einfach, weil der Platz nicht reicht. Online sieht das anders aus, Artikel müssen nicht in ein feststehendes Layout eingefügt werden, können theoretisch so viel Platz in Anspruch nehmen, wie sie eben brauchen und daher häufig tiefer in die Materie eindringen und damit Hintergrundinformationen liefern, welche in der Printversion nicht unterkommen.</p>
<p>Ein Punkt der an diesem Abend besonders deutlich wird: Nicht alles, was im Internet funktioniert, muss neuartig sein. Während der Lokaljournalismus immer mehr aus den großen Zeitungen verschwindet, blüht er im Internet erneut auf. Nachrichten mit starkem regionalen Fokus finden ihre Adressaten, ohne denjenigen Lesern, die nicht von ihnen betroffen sind, im Weg zu stehen.<br />
Mittlerweile erfahren über 180.000 Abonnenten durch die Tagesspiegel Leute-Newsletter was in ihrem Stadtteil vor sich geht. Vom neuen Altglascontainer an der Ecke bis zum millionenschweren Bauvorhaben. Alle Infos aus der Nachbarschaft und näheren Umgebung, ganz individuell für jeden Bezirk.</p>
<h3>Die Zukunft</h3>
<p>Was passiert denn nun mit der Tageszeitung? Wann ist der Punkt gekommen, an dem man sagt „nur noch ePaper“, lautet eine Frage aus dem Publikum.<br />
Eine klare Antwort bringt dieser Abend nicht hervor, wohl aber verschiedene Standpunkte. Print ist zu teuer, zu aufwendig, heißt es auf der einen Seite, „Ich habe gerne Papier in der Hand“ auf der anderen.</p>
<p>Auch über die zukünftige Finanzierung ist man sich uneinig: „Paywalls funktionieren nicht, Informationen gibt es überall“ – „Für gute Artikel zahle ich gerne auch etwas“. Man einigt sich darauf, dass besonders aufgewerteter Content durchaus Geld einbringen kann. Für bloße Informationen zahlt aber kaum jemand gerne. Anke Myrrhe ist etwas optimistischer und zieht einen Vergleich zu Napster und Spotify. Anfang der 2000er sah es ganz so aus, als würde niemand mehr Geld für Musik ausgeben. Heute erleben Streaming-Anbieter mit Abo-Modellen Hochkonjunktur.</p>
<p>Es braucht auch neue Formate, wie beispielsweise den Tagesspiegel Checkpoint.<br />
„Neue Form des Journalismus, die es so noch nicht gab“ nennt Myrrhe dieses Angebot. Die wichtigsten Nachrichten des Tages werden hier kommentiert und zusammengefasst – „Es soll auf einen iPhone-Bildschirm passen, damals noch das iPhone 4“. Pünktlich morgens um 6 Uhr wird der Newsletter verschickt und informiert über das aktuelle Tagesgeschehen. Mittlerweile sieben Autoren schlagen sich dafür die Nacht um die Ohren. Mit Erfolg! Das sagen sowohl die Zahlen, als auch die anwesenden Gäste.</p>
<p>Werden Nachrichten also bald nur noch online stattfinden und gedruckte Zeitungen aus unserem Alltag verschwinden?</p>
<p>Was auf jeden Fall bleiben wird, so resümiert Anke Myrrhe, ist „unabhängiger Journalismus, getrieben von dem Willen die Welt verständlicher zu machen“.</p>
<p style="text-align: left;">Titelbild: Cai Schultz</p>
<p style="text-align: left;">Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC-BY-SA 3.0</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Partizipation, KI und Startups &#8211; Auftakt im Amplifier</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/amplifier-opening-ort-fuer-neue-ideen-2019-155990/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paulina Fried]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 13:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Begrüßung der Gäste erfolgte durch die fünf Amplifier-Hosts Sebastian Blecke (GSG Berlin), Jan Thomas (NFK Media), Wolfgang Macht (Netzpiloten), Andor Poll (FTWild) und Steffen Wenzel (politik-digital). Gemeinsam stellten sie die Location und das inhaltliche Konzept des Amplifiers vor. Das Mikro wurde dann an Steffen Wenzel und Jan Thomas übergeben, die von nun an durch den ersten Eröffnungstag des Amplifiers führten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Die Eröffnungstage des Amplifiers werden eingeläutet</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-156011 size-medium" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Eroeffnung_Amplifier.jpg" alt="Eröffnungs-Panel" width="305" height="212" />Die Begrüßung der Gäste erfolgte durch die fünf Amplifier-Hosts Sebastian Blecke (GSG Berlin), Jan Thomas (NFK Media), Wolfgang Macht (Netzpiloten), Andor Poll (FTWild) und Steffen Wenzel (politik-digital). Gemeinsam stellten sie die Location und das inhaltliche Konzept des <a href="https://www.amplifier.berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amplifiers</a> vor. Das Mikro wurde dann an Steffen Wenzel und Jan Thomas übergeben, die von nun an durch den ersten Eröffnungstag des Amplifiers führten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Connecting AI – Ökonomische Phantasien und gesellschaftlicher Nutzen</h3>
<p>Künstliche Intelligenz &#8211; es ist <i>das</i> brandaktuelle Thema, das mittlerweile auf keiner Veranstaltung zu Digitalem mehr fehlen darf. Auch bei der Eröffnung des Amplifiers machte es deshalb den Auftakt. Gemeinsam mit Daniel Abbou vom KI Bundesverband e.V. sprach Agnieszka M. Walorska (Creative Construction) über die Potentiale von KI, die sie vor allem im Gesundheitsbereich sieht. Sie glaubt, wenn KI bestimmte Tasks übernehmen würde, entstünden zeitliche Kapazitäten, die das Pflegepersonal entlasten. Grundsätzlich beobachtet Walorska in Deutschland eine hohe Technologieskepsis, die unter dem Deckmantel ethischer Bedenken geäußert würde. Allzu oft würde ein Fokus auf Gefahren und Bedrohungen gelegt. Um mit China und USA mithalten zu können, müsse Deutschland eine Nische finden in der die hiesigen Unternehmen besser agieren als die anderen globalen Player.</p>
<h3>Connecting People – Wie stärken wir die Gesellschaft der Zukunft?</h3>
<p>Anschließend an den KI-Talk debattierten Marina Weisband (politik-digital) und Moritz Ritter (Liquid Democracy) über die demokratische Gesellschaft der Zukunft.</p>
<p>„Beteiligung ist etwas Gutes und wir brauchen mehr davon. Die Mittel und Wege von politischer Beteiligung haben sich aber verändert.“ Mit dem einführenden Statement der Moderatorin Alexa Schaegner (politik-digital) schienen Weisband und Ritter einverstanden. Beide haben politische Beteiligungsprojekte gegründet und umgesetzt, die stark mit digitalen Möglichkeiten arbeiten: aula ist eine Online-Plattform, die Jugendlichen aktive Mitbestimmung im Alltag ermöglicht, meinBerlin das offizielle Angebot zur Bürgerbeteiligung des Landes.</p>
<h3>„Schule ist Diktatur!“</h3>
<p>Marina Weisband konstatiert, ein Großteil der deutschen Schulen habe keine demokratischen Strukturen. Die Schüler und Schülerinnen fragten sich, wieso sie sich überhaupt beteiligen sollen. Dieses Gefühl der Ohnmacht setze sich später oft in einer Politikverdrossenheit fort. Aus „<em>Die</em> <i>da vorne </i>machen eh was sie wollen“, wird „<em>Die</em> <i>da oben</i> machen eh was sie wollen.“ Deshalb tritt aula dann an die Menschen heran, wenn sie noch jung sind, denn Beteiligung müsse man lernen. Vor allem will Weisband die Schüler und Schülerinnen erreichen, die sich selbst nicht als politisch begreifen. Ob aula erfolgreich ist, kann die Projektleiterin klar beantworten: „Wir sind an 11 Schulen und an 14 Jugendforen von Kommunen aktiv. Wir kriegen ständig Anfragen und haben eine wissenschaftliche Evaluation gemacht, die sehr positiv ausgefallen ist. Wirklich erfolgreich sind wir aber erst dann, wenn alle Schulen demokratisch sind. Dann kann ich mich zurücklehnen.“</p>
<h3>Im Spannungsfeld zwischen Gesellschaft und Verwaltung</h3>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-156013 size-medium alignright" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Paneldiskussion_Amplifier_by_politk-digital.jpg" alt="Podiumsdiskussion mit Marina Weisband, Alexa Schaegner und Moritz Ritter" width="305" height="229" />Das Land hat mit der Plattform meinBerlin eine zentrale digitale Infrastruktur geschaffen. Zwar wird sie von den Bürgern und Bürgerinnen gut aufgenommen. Projekte, Ideen und Kommentare werden stetig eingereicht. Dennoch befindet sich Moritz Ritter ständig in einem Spannungsfeld zwischen Gesellschaft und Verwaltung. Er will auf der einen Seite das System verändern und mehr Beteiligung schaffen, und ist auf der anderen Seite abhängig von Politik und Verwaltung und deren Strukturen. Ritter findet, die erfolgreichsten Beteiligungsverfahren haben sowohl digitale als auch analoge Komponenten. Sie gehören zusammen und lassen sich nicht mehr trennen. Weisband fasst zusammen: „Ein mündiger Bürger ist einer, der beides kennt und nutzt.“</p>
<h3>„Die größte Herausforderung von aula ist kultureller, nicht technischer Natur“</h3>
<p>Marina Weisband sieht die Probleme und Hürden von aula vor allem in der Kultur der Schulen. Die Lehrenden nehmen die Schülerschaft als eine chaotische Masse wahr, die es zu bändigen gelte und wollen gar nicht unbedingt mehr Beteiligungsmöglichkeiten schaffen.</p>
<p>Moritz Ritter merkt in seiner Arbeit, dass einige Menschen sich erst davon überzeugen lassen müssen, dass Digitalisierung etwas Gutes sei, nicht nur Hate Speech und Datenklau. Er denkt, Twitter und Co. seien schlecht darin, einen Dialog mit den Usern zu initiieren. Das müssen Plattformen wie meinBerlin daher besser machen.</p>
<h3>Startup-Szene Berlin</h3>
<p>Der nächste Programmpunkt des Amplifier-Eröffnungstages widmete sich der Berliner Startupszene. In einem humorvollen Vortrag von Christoph Sollich („The Pitch Doctor“) wurde die Frage aufgeworfen, wie Berlin zur Startup-Metropole und führendem digitalem Innovationszentrum werden konnte.</p>
<p><a href="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_20190507_155622zugeschnitten.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-155999 size-medium" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_20190507_155622zugeschnitten.jpg" alt="sdr_soft" width="305" height="229" /></a>Im anschließenden Panel mit Catherine Bischoff (Factory Berlin), Sascha Schubert (GF Bundesverband Deutsche Startups) und Roger Bendisch (IBB Beteiligungsgesellschaft), moderiert von Andreas Winiarski (Founding Partner &amp; CEO of Awesome), war der Konsens, dass sich in der Berliner Startupszene so einiges getan habe. Bischoff, die zwischendurch einige Jahre in Kanada lebte, war bei ihrer Rückkehr nach Berlin überwältigt von der Entwicklung und auch Bendisch konstatiert: „Seit 2010 gibt es nur noch eine Richtung und die geht nach vorne!“ Auch wenn andere Regionen wie München aufholten, sei Berlin gut aufgestellt. Allerdings gäbe es in Berlin auch zunehmend Probleme, wie knappen Büroraum und hohe Mieten. Bischoff erzählt: „Wenn wir Talente aus dem Ausland anwerben, können sie nicht kommen, weil sie sich die Miete nicht leisten können.“ Zudem mache die Bürokratie das Gründen immer noch schwer. In Paris sehen die Panel-Teilenehmenden eine europäische Stadt, die zu Berlins Konkurrenz werden könnte. Das läge insbesondere daran, dass Macron sich dafür ausspricht, Paris zu einer Startup-Metropole zu machen. In Deutschland gäbe es so ein Commitment nicht.</p>
<h3>„Wir alle trinken täglich Wasser, sprechen, und nutzen Suchmaschinen.“</h3>
<p>Zum Abschluss des Programms kündigte Jan Thomas die Pitches der drei Berliner Top-Startups, mitte, Ecosia und i2x an. Die Vorträge lieferten einen Einblick in die Vielfalt der Berliner Startupszene. Während mitte einen Filter entwickelt, der Wasser klärt und mit Mineralien anreichert, pflanzt die Suchmaschine Ecosia Bäume und i2x liefert Sprachanalysen für Firmen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 3.0" width="305" height="53" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Amplifier Opening 2019 &#8211; Connect, Work, Enjoy</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/amplifier-opening-2019-2-155947/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paulina Fried]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 12:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-4"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Vom 7.-9. Mai 2019 wird in Berlin-Mitte der neue Event-und Working-Space Amplifier eingeweiht. Unter dem Motto Connect, Work, Enjoy werden u.a. Podiumsdiskussionen, Vorträge und spontane Work Sessions stattfinden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3> Der Amplifier – ein neuartiges Konzept</h3>
<p>Mit dem <a href="https://www.amplifier.berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amplifier</a> schaffen die Partner <a href="https://www.gsg.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GSG Berlin</a>, <a href="https://www.netzpiloten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a>, <a href="https://nkf.media" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NKF Media</a>, <a href="https://politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital</a> und <a href="http://www.ftwild.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FTWild</a> einen modernen, multifunktionalen Veranstaltungsort und Workspace, der zum Anziehungspunkt für die Berliner Digital-Szene werden soll. Die Location am historischen Industriestandort ist durch ein modernes Interior-Design sowie technische und digitale Vollausstattung geprägt. Durch ein „Raum im Raum Konzept“ kann der Amplifier, je nach Größe der Veranstaltung, individuell an die jeweiligen Wünsche angepasst werden.</p>
<p><a href="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Amplifier_1_by_Ulf-Bueschleb.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-155977 size-full" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Amplifier_1_by_Ulf-Bueschleb.jpg" alt="Blick in den Innenraum des Amplifiers © Ulf Büschleb " width="1280" height="854" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eröffnungstage des Amplifier: Connect, Work, Enjoy</h3>
<p>Nicht nur die Location, auch die Programmgestaltung macht den Ort einzigartig. Die Contentpartner Netzpiloten, NKF Media und politik-digital sind als Hosts für die inhaltliche Prägung und Programmgestaltung des Amplifier verantwortlich. Um ihn gebührend einzuweihen, wurde ein vielseitiges, dreitägiges Programm entworfen.</p>
<h3>Connect</h3>
<p>Der 7.Mai und erste Eröffnungstag des Amplifier steht unter dem Motto Connect. Den Auftakt dazu macht die Podiumsdiskussion Connecting AI zum Thema Künstliche Intelligenz. Daniel Abbou, Co-Founder vom Al-Hub Europe, diskutiert hier u.a. mit Jörg Bienert (Vorsitzender des KI Bundesverbandes) über wirtschaftliche Fantasien und den gesellschaftlichen Nutzen von KI-Technologien.</p>
<p>Anschließend werden zwei zukunftsweisende Beteiligungs-Projekte vorgestellt und debattiert: die Online-Plattform <a href="http://aula-blog.website" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aula.de</a>, die SchülerInnen und Jugendlichen aktive Mitbestimmung im Alltag ermöglicht, und die Beteiligungsplattform <a href="https://mein.berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mein.berlin.de</a>. In der Podiumsdiskussion Connecting People setzen sich Marina Weisband (politik-digital e.V.) und Moritz Ritter (Liquid Democracy e.V.) mit der Frage auseinander, wie die Gesellschaft der Zukunft gestärkt werden kann.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-155978" src="/wp-content/uploads/2020/06/Amplifier_2_by_Ulf-Bueschleb.jpg" alt="Innenraum des Amplifiers © Ulf Büschleb " width="1280" height="854" /></p>
<p>Im weiteren Verlauf des Abends wird ein Fokus auf die Berliner Startupszene gelegt. Eine Einführung dazu wird Christoph Sollich („The Pitch Doctor“) geben und dann mit verschiedenen Vertretern von Startups, Hubs, Investoren und der Politik sprechen. Um den Abend abzurunden, werden sich drei Top-Startups aus Berlin vorstellen.</p>
<h3>Work</h3>
<p>Der Amplifier versteht sich als ein kollaborativer Ort, der multifunktionale Möglichkeiten des Zusammenarbeitens für Workshops, Deep Dives, Präsentationen, Meetups, bis hin zum lockeren Coworking bietet. Deshalb finden am zweiten Veranstaltungstag (8.Mai) neben einer Diskussion zur Zukunft des Coworking in Berlin und einem Vortrag über New Work auch spontane Work Sessions zum Mitmachen oder Zuschauen statt.</p>
<h3>Enjoy</h3>
<p>Der letzte Veranstaltungsabend (9. Mai) rundet dann mit einer Party die Eröffnungstage ab. Der Entertainer Thomas Hermanns (Quatsch Comedy Club) talkt in einer Happy Hour mit dem Blogger, Kolumnist, Autor, Redner und Digitalexperten Sascha Lobo über das Leben zwischen Digital Native und Digital Naiv.</p>
<p>Weitere Informationen zur Location und den Eröffnungsveranstaltungen finden sie <a href="https://www.amplifier.berlin/einladung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Titelbild: Amplifier Entrance © GSG</p>
<p><strong>Bild:</strong> Amplifier Stage  © Ulf Büschleb<br />
<strong>Bild:</strong> Amplifier Sitzgelegenheiten © Ulf Büschleb</p>
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