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	<title>Antisemitismus &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Antisemitismus &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Antisemitismus in Sozialen Netzwerken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zivilgesellschaftliches-engagement-2-0-antisemitismus-in-sozialen-netzwerken-147305/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Hellmys]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 12:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Web 2.0 tot?]]></category>
		<category><![CDATA[Wikimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeu Antonio Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaftliches Engagement 2.0.]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Knapp 75 Prozent der Deutschen sind in den letzten 12 Monaten mindestens einmal antisemitischen Kommentaren im Internet begegnet. Die <a href="http://fra.europa.eu/DVS/DVT/as2013.php">Studie</a> der FRA (European Union Agency for Fundamental Rights) zeigt, was jetzt auf der Konferenz <a href="http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/zivilgesellschaft20/zivilgesellschaftliches-engagement-20-programm/">Zivilgesellschaftliches Engagement 2.0.</a> der Amadeu Antonio Stiftung problematisiert wurde.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Denn besonders alarmierend ist das Ergebnis für Schüler. Fast jeder Schüler hat Zugang zu Sozialen Netzwerken, die auch neue Plattformen für Antisemitismus bieten. Die Grenzen zwischen politischer Kritik, religiöser Unkenntnis und mangelnder Sensibilität für die Betroffenen sind dabei fließend.</p>
<p>Soziale Netzwerke zeigen eindrücklich, in welchem Ausmaß Antisemitismus in der Gesellschaft verankert ist. Dabei wird er längst nicht als solcher immer gleich identifiziert. In den Netzwerken werden Schüler ständig mit Kommentaren, Fotos o.ä. konfrontiert. Deren antisemitischer Inhalt ist dabei oftmals subtil und daher umso gefährlicher. Das kann sich bis hin zu Verschwörungsideologien aufbauen, der dann unter anderem das Feindbild Jude zugrunde liegen. Durch Social-Media-Kanäle können Schüler schnell in eine Blase solcher Ideologien geraten. Sowohl die kommunizierten Inhalte als auch die Konsequenzen sind für sie kaum bis gar nicht abschätzbar.</p>
<p>An dieser Stelle setzen Prävention und Intervention an. Dabei sei eine klare Definition von Antisemitismus und verständliches Arbeitsmaterial für Schüler notwendig, so die Pädagogen. Von grundlegender Bedeutung sei aber vor allem Aufklärung, gerade im Umgang mit Sozialen Netzwerken. Schüler sollten ein Gefühl für gute und schlechte Quellen entwickeln, erklärt der Referent Jan Rathje. Das Entlarven falscher Ideologien mit richtigen Fakten ist dabei ein entscheidendes Kriterium. Aber auch die Konfrontation der Schüler mit den Konsequenzen ihrer Kommentare ist wichtig, denn das Internet vergisst nichts.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/findyoursearch/">FindYourSearch</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC 2.0)</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtsextremismus im Internet. Die neue Gefahr.</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/rechtsextremismus-im-internet-die-neue-gefahr-97/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Von Rainer Fromm und Barbara Kernbach. Mitte 2000 zählte das Bundesamt für Verfassungsschutz allein in Deutschland ca. 500 Home-pages mit rechtsextremen Inhalten. Seit Mitte der 90er Jahre steigt die Zahl der Websites enorm an: von 32 (1996), über rund 100 (1997), auf 200 (1998) und über 300 (1999). Zusätzlich kommen noch mehr als 2000 Sites aus den USA und Skandinavien hinzu. Dies ist Anlass für Rainer Fromm und Barbara Kernbach, einen Überblick über die &#34;Flut des rechtsextremen Internetangebots&#34; zu geben. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">Von Rainer Fromm und Barbara Kernbach. Mitte 2000 zählte das Bundesamt für Verfassungsschutz allein in Deutschland ca. 500 Home-pages mit rechtsextremen Inhalten. Seit Mitte der 90er Jahre steigt die Zahl der Websites enorm an: von 32 (1996), über rund 100 (1997), auf 200 (1998) und über 300 (1999). Zusätzlich kommen noch mehr als 2000 Sites aus den USA und Skandinavien hinzu. Dies ist Anlass für Rainer Fromm und Barbara Kernbach, einen Überblick über die &#8220;Flut des rechtsextremen Internetangebots&#8221; zu geben. <!--break--></p>
<p>Das Buch richtet sich an &#8220;Jugendliche, Eltern, Erzieher, Lehrer und Dozenten der politischen Bildung&#8221; und bilanziert die aktuelle Lage (Stand: November 2000) im Internet. Die Autoren sind Journalisten und beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema Rechtsextremismus &#8211; unter anderem schrieben sie Bücher und drehten TV-Dokumentationen. Für diese Publikation konnten beide auf eine gemeinsame Fernsehpro-duktion zu Rechtsextremismus im Internet zurückgreifen.<br />
Nach dem 1997 erschienenen Sammelband &#8220;Netz des Hasses&#8221; vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) ist die vorliegende Darstellung die zweite auf deutsch herausgegebene Veröf-fentlichung zum Thema.Das Autorenduo liefert viele Kurzdarstellungen von verschiedensten rechtsextremen Gruppie-rungen. Vorwiegend sind es deutsche Anbieter der rechten Szene, auf die näher eingegangen wird. Das rechte Spektrum reicht von den Wahlparteien NPD, Republikaner und DVU, über Einzelpersonen, Theorieorgane, Kameradschaften und Anti-Antifa-Gruppierungen, bis hin zur Subkultur und Musik wie Skinheads, NS Black Metal und Dark Wave. Weiter beschreiben sie Internet-Seiten aus dem Ausland wie die der NSDAP/AO oder von Stormfront, Sites von Holocaust-Leugnern und Gewaltspielen.<br />
Das Angebot beinhaltet programmatische Schriften und Songtexte sowie MP3-Dateien und Spiele zum Downloaden.Bei den deutschen Seiten fällt auf, dass sie meist nur Texte und Musik veröffentlichen, die keinerlei strafrechtlichen Inhalte wiedergeben, um so dem Verbot zu entgehen. Die Parteien spiegeln ihre Programme aus den diversen Printmedien und geben sich harmlos. Schließlich soll kein verfassungsfeindliches Material bereitgestellt werden, um kein Partei-Verbot zu ris-kieren. Für menschenverachtende Texte &#8220;sorgen&#8221; Einzelpersonen und kleinere Gruppen. Die-se Pages werden vom Verfassungsschutz überwacht und häufig auch geschlossen. Deshalb suchen sich viele Rechtsextremisten Anbieter im Ausland, wo es oft keine rechtlichen Rege-lungen gibt wie in Deutschland. Meistens sind diese Domains in den USA oder Skandinavien registriert und somit dem Zugriff deutscher Behörden entzogen. Das Internet wird von diesen ausländischen Anbietern neben anderen Medien als Mobilisierungs- und Vertriebsmedium genutzt.Von US-amerikanischen und skandinavischen Providern aus wird ein florierender Handel mit Hakenkreuzfahnen, Hitlerbüsten und anderen NS-Devotionalien, NS-Filmen (&#8220;Jud Süß&#8221; oder &#8220;Der ewige Jude&#8221;), Büchern (&#8220;Mein Kampf&#8221; und &#8220;Die Protokolle der Weisen von Zion&#8221;) und Musik-CDs von Nazi-Bands mit widerlichen antisemitischen und nationalsozialistischen Texten betrieben.<br />
Doch um sich braune Musik oder Bücher zu besorgen, muss man nicht einmal Bestellungen tätigen. Viele Songs stehen als MP3-Files gratis im Netz. Es gibt hierfür sogar richtige Charts. Außerdem sind diverse Hassspiele, wie &#8220;Nazi-Doom&#8221;, abrufbar.Viele Rechtsextremisten sehen im Internet die Chance, menschenverachtende Behauptungen unbehelligt zu verbreiten. Für sie bietet das World Wide Web die Möglichkeit eine soge-nannte &#8220;Gegenöffentlichkeit&#8221; zu schaffen. Die Kommunikation untereinander wird erheblich erleichtert. Das alte System der nationalen Mailboxen und Infotelefone konnte ersetzt werden. Außerdem sind viele rechtsextreme Seiten miteinander verlinkt, so dass eine enge internatio-nale Verknüpfung besteht und es ein Leichtes ist, von Deutschland aus auf Seiten volksver-hetzenden und holocaust-leugnenden Inhalts zuzugreifen.Die Autoren stellen klar, dass man dem Rechtsextremismus im Internet nicht hilflos ausgelie-fert sein muss. Als Gegenstrategien lehnen sie allerdings Verbote und Filterprogramme auf-grund ihrer geringen Wirkung ab.<br />
Stattdessen setzen sie auf Aufklärung im Internet. Sie verweisen auf engagierte Initiativen (www.adl.org, www.shoa.de, www.fasena.de) im Netz. Auch ihr Buch sehen sie als Beitrag hierzu.Selbstverständlich können in diesem Buch nicht alle rechtsextremen Websites vorgestellt werden. Daher werden die bekanntesten und wichtigsten Seiten exemplarisch behandelt. Den Anspruch, einen Überblick zu liefern, hält das Buch ein. Doch leider geht es über eine bloße Beschreibung oft nicht hinaus. Originalzitate rechter Homepages werden Verfassungsschutz-berichten gegenübergestellt, ohne dass die Autoren zu einer echten Analyse kommen. Außer-dem wäre eine theoretische Vorüberlegung angebracht gewesen: die Autoren schwanken zwi-schen den Begriffen &#8220;Rechtsradikalismus&#8221; und &#8220;Rechtsextremismus&#8221;. Ein erklärendes Glossar mit Szene-Jargon (beispielsweise dass &#8220;18&#8221; für &#8220;Adolf Hitler&#8221; und &#8220;88&#8221; für &#8220;Heil Hitler&#8221; steht; der erste bzw. achte Buchstabe des Alphabets) hätte einige Wiederholungen erspart und dem unkundigen Leser geholfen. Noch wichtiger wäre allerdings ein Register gewesen, um die Vernetzungen der rechten Szene aufzuzeigen. Leider wird auch keine Einschätzung gege-ben, wie groß die Gefahr des Rechtsextremismus im Netz nun eigentlich ist. Grundlegend bietet dieses Buch aber einen guten Einstieg ins Thema.</p>
<table width="150" border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" align="left">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc00" width="100"><strong>Buch-Infos</strong></td>
<td rowspan="2"></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffcc">Rainer Fromm und Barbara Kernbach<br />
Rechtsextremismus im Internet. Die neue Gefahr.München 2001 (Olzog Verlag), 290 Seiten, DM 29,-</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Kommentierte Linkliste</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/extremismuslinklisterechtsradikalismus-shtml-2777/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus im Netz]]></category>
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		<category><![CDATA[DVU]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            Hier finden Sie weiterführende Links zu Seiten, die sich mit dem Thema Rechtsextremismus im Internet beschäftigen. Die Auswahl fokusiert auf Websites, die regelmässig aktualisiert werden. Links zu rechtsextremistischen Seiten wurden nicht mit in die Liste aufgenommen.
                          ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                            Hier finden Sie weiterführende Links zu Seiten, die sich mit dem Thema Rechtsextremismus im Internet beschäftigen. Die Auswahl fokusiert auf Websites, die regelmässig aktualisiert werden. Links zu rechtsextremistischen Seiten wurden nicht mit in die Liste aufgenommen.
                          </p>
<p><!--break--></p>
<h5>Lexika, Nachschlagewerke</h5>
<p>
                          <a href="http://www.idgr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lexikon Rechtsextremismus</a><br />
                          <br />Das ständig aktualisierte Lexikon gehört zum Informationsdienst Rechtsextremismus und wird als private Homepage von Margret Chatwin herausgegeben. Die Seite enthält auch aktuelle Informationen zur Leugnung des Holocaust, rechten Methoden und Aktivitäten im Internet. antisemitische Konspirationsthesen. Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum.</p>
<p>
                          <a href="http://members.aol.com/qxer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jargon der Nazis im Netz</a><br />
                          <br />Kleines Nachschlagewerk zu Sprache, Themen und Auftreten von Rechtsextremisten im Internet.</p>
<p>
                          <a href="http://www.inidia.de/lexikon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative Dialog</a><br />
                          <br />Lexikon zum Thema Rassismus, Vorurteile und Rechtsextremismus</p>
<p>
                          <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia</a><br />
                          <br />Überblicksartikel Rechtsextremismus in Deutschland</p>
<p>
                          <a href="http://www.antisemitismus.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antisemitismus.net</a><br />
                          <br />Chronik antisemitischer Vorfälle</p>
<h5>Linksammlungen</h5>
<p>                          <a href="http://www.burks.de/nazis.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Material- und Linksammlung von Burkhard Schröder</a><br />
                          <br />Linksammlung zu antifaschistischen Websites, Newsgroups, Seiten von Trittbrettfahrern, Rechtsradikalen und Literaturhinweise.</p>
<h5>Artikel in Zeitschriften und auf Websites</h5>
<p>
                          <a href="http://web.archive.org/web/20000613213454/www.univie.ac.at/Politikwissenschaft-Sowi/Forschung/rassismus/Thule.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Thule-Netz</a><br />
                          <br />Artikel von Burkhardt Schröder</p>
<p>
                          <a href="http://web.archive.org/web/20000605202734/www.univie.ac.at/Politikwissenschaft-Sowi/Forschung/rassismus/nazis.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rechte im Internet</a><br />
                          <br />Der Artikel von Sonja Dejanovic beleuchtet rechtsradikale im Internet in der ersten Hälfte des Jahres 1997.</p>
<p>                          <a href="http://www.haGalil.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">haGalil</a><br />
                          <br />Nachrichtenportal zum Thema Antisemitismus mit täglichen Updatetes aus München</p>
<p>
                          <a href="http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr284s.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel von Jens-Uwe Ries in der Zeitschrift &#8220;Analyse und Kritik&#8221;</a><br />
                          <br />Karma, Ufos und Antisemitismus: Antisemitische Verschwörungslegenden in der esoterischen Szene</p>
<p>
                          <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19096/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Faschisten stricken an &#8220;Nationaler Europäischer Front</a><br />
                          <br />Artikel von Ralf Streck auf Telepolis.de</p>
<h5>Nachrichtenseiten und Online-Initiativen</h5>
<p>
                          <a href="http://www.klick-nach-rechts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klick nach rechts</a><br />
                          <br />Nachrichten zum Thema Rechtsextremismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2004/25-26/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antifaschistische Nachrichten</a><br />
                          <br />Seit zwei Jahrzehnten erscheinen die antifaschistischen Nachrichten alle 14 Tage mit Berichten und Dokumenten über antifaschistische Aktionen und mit Meldungen und Hintergrundinformationen über faschistische Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa. Regelmässig wird über rechte Publikationen berichtet.</p>
<p>
                          <a href="http://www.netzgegenrechts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netz gegen Rechts</a><br />
                          <br />Zusammenschluss von Der Spiegel, Die Woche, ZDF, ARD, Bild und anderen. Dort werden Beiträge zuim Thema Rechtsextremismus zusammengestellt. Damit soll das demokratische Meinungsbildung zum Thema Rechtsextremismus gefördert und ein breites Meinungsspektrum gegen rechtsradikale Agitation geschaffen werden.</p>
<p>
                          <a href="http://www.f-r.de/uebersicht/alle_dossiers/politik_inland/was_tun_gegen_rechts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was tun gegen Rechts</a><br />
                          <br />Initiative der Frankfurter Rundschau</p>
<p>
                          <a href="http://www.h-ref.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holocoust-Referenz</a><br />
                          <br />Argumente gegen Holocoust-Leugner</p>
<p>
                          <a href="//www.nadeshda.org/foren/cl.politik.antifa/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nadeshda</a><br />
                          <br />Informations- und Kommunikationsmedium für Politik und Umwelt</p>
<p>
                          <a href="http://www.deutscher-nationalismus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher Nationalismus.de</a><br />
                          <br />englischsprachige Infoseite zum Thema Nationalismus in Deutschland</p>
<p>
                          <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/kategorie.php?id=6&amp;katname=Literatur%20und%20Links" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mut gegen Rechte Gewalt</a><br />
                          <br />Seite gegen Rechtsextremismus des Magazins stern und der Amadeu Antonio Stiftung mit Sitz in Berlin. Hier dindet man Berichte über Rechtsextremismus, gesellschaftliche Reaktionen und Projekte gegen Rechts.</p>
<p>
                          <a href="http://www.breakthesilence.de.vu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Break the Silence</a><br />
                          <br />Initiative gegen rechtsradikale Läden</p>
<p>
                          <a href="http://www.projektwerkstatt.de/ul/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rechtslastige Sekten</a><br />
                          <br />Die Unterseite der Projektwerkstatt befasst sich in erster Linie mit der rechten Sekte<br />
                          <a href="http://home.arcor.de/veganwitch/ul/universelles-leben.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universelles Leben</a>.</p>
<p>
                          <a href="http://www.odem.org/material/verfuegung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Odem.org</a><br />
                          <br />Materialien zu Sperrverfügungen gegen rechte Websites</p>
<p>
                          <a href="http://zoom.mediaweb.at/zoom_198/hassnetz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands</a><br />
                          <br />Bestandsaufnahme der Aktivitäten von Rechtsradikalen im Netz bis 1998</p>
<p>
                          <a href="http://www.tu-berlin.de/~zfa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU-Berlin</a><br />
                          <br />Dokumente und Literaturhinweise zum Thema Antisemitismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.akdh.ch/index1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktion Kinder des Holocoust</a><br />
                          <br />Schweizer Seite gegen Rechtsextremismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.inforiot.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inforiot</a><br />
                          <br />Unabhängiges Infosystem für alternative Politik und Kultur mit Schwerpunikt rechte Gewalt im Land Brandenburg</p>
<p>
                          <a href="http://www.united.non-profit.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">United</a><br />
                          <br />europaweites Netzwerk gegen Rassismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.nadir.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nadir</a><br />
                          <br />Das nadir Infosystem bietet Informationen zum Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Internet. Es ist<br />
                          <br />mit der virtuellen Version eines Infoladens vergleichbar.</p>
<p>
                          <a href="http://www.bnr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blick nach Rechts</a><br />
                          <br />Informationsdienst für alle, die sich gegen den Rechtsextremismus und gegen rechte Gewalt, gegen Neonazis, gegen Rassismus und Antisemitismus stellen. Seit 1984 beobachtet Blick nach Rechts die rechte Szene und ihre Ränder in Deutschland und im Ausland und klärt über aktuelle Entwicklungen und zeigen Hintergründe auf.</p>
<h5>Staatliche Dokumentationen</h5>
<p>
                          <a href="http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_rechtsextremismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesamt für Verfassungsschutz</a><br />
                          <br />Seite zum Arbeitsfeld Rechtsextremismus</p>
<p>                          <a href="http://www.bpb.de/themen/M6RM34,0,0,Rechtsextremismus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a><br />
                          <br />Themengebiet Rechtsextremismus</p>
<h5>Literatur</h5>
<p>Armin Pfahl-Traughber: &#8220;Rechtsextremismus in der Bundesrepublik.&#8221; Beck, München 2001.</p>
<p>Stöss, Richard: &#8220;Rechtsextremismus im vereinten Deutschland.&#8221; 3., aktualisierte Auflage, Berlin 2000.</p>
<p>Stiftung Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &#8220;Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus.&#8221; Wien 1994.</p>
<p>Bibliographien zum Thema Rechtsextremismus auf<br />
                          <a href="http://www.idgr.de/_inhalt/bibliographie1.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IDGR</a> und<br />
                          <a href="http://www.doew.at/information/mitarbeiter/beitraege/strukturre.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">doew.at</a></p>
<p>WolfgangNeugebauer: Strukturen rechtsextremer Organisationen und deren Bereitschaft zur Gewalt (DÖW)</p>
<p class="fett"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtsradikale im Internet &#8211; Ein Überblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Republikaner]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Subkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Rassistische, antisemitische und chauvinistische Inhalte im Internet beschränken sich nicht nur auf Websites der rechten Szene. Beispiele dafür findet man in sämtlichen Medien. Die Spannweite reicht von der Tagespresse über Fernsehen und Hörfunk bis hin zu religiösen und privaten Homepages, Newsgroups und Foren. Die rechte Szene nutzt alle Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt. Dazu zählen nicht nur die Seiten des World Wide Web, sondern auch FTP-Server, eMail-Dienste und das Usenet. Ihre Präsenz ist, gemessen an der Zahl aller User und Angebote im Internet verschwindend gering.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rassistische, antisemitische und chauvinistische Inhalte im Internet beschränken sich nicht nur auf Websites der rechten Szene. Beispiele dafür findet man in sämtlichen Medien. Die Spannweite reicht von der Tagespresse über Fernsehen und Hörfunk bis hin zu religiösen und privaten Homepages, Newsgroups und Foren. Die rechte Szene nutzt alle Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt. Dazu zählen nicht nur die Seiten des World Wide Web, sondern auch FTP-Server, eMail-Dienste und das Usenet. Ihre Präsenz ist, gemessen an der Zahl aller User und Angebote im Internet verschwindend gering.<strong></strong></p>
<p>Der Begriff &#8220;Rechtsextremist&#8221; umfasst Anhänger rassistischer, antisemitischer und revisionistischer Ideologien. Einzelne Äußerungen dieser Art beschränken sich jedoch nicht nur auf die rechten Szene. Das Auftreten von Neonazis im deutschsprachigen Internet steht im Mittelpunkt dieses Überblicks. Das<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/t/t_h/thule-netz/thule-netz.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thule-Netz</a>, ein hierarchisch gegliedertes Mailbox-System außerhalb des Internets, hat in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Nicht nur für rechtspopulistische Parteien, auch für rechte Verlage, Vertriebe und Gruppierungen bietet das Internet eine geeignete Plattform. Deren Gefährlichkeit, Reichweite und Menge wird jedoch oft überschätzt. Fachliteratur zum Thema Rechtsextremismus im Netz gibt es fast gar nicht.<br />
<a href="http://cyber.law.harvard.edu/filtering/google/results1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Filtersysteme</a> von Suchmaschinen haben sich bisher als wenig sinnvoll und<br />
<a href="http://www.theregister.co.uk/2001/01/19/how_to_bypass_nazi_filtering/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">uneffektiv</a> erwiesen. Jede Suchanfrage mit rechten Schlüsselwörtern wird immer auch Ergebnisse der weltanschaulichen Konkurrenz liefern.</p>
<h5>Tendenzen und Strömungen</h5>
<p>Innerhalb der Rechten haben sich verschiedene subkulturelle Tendenzen entwickelt. Rechtsextremisten treten als Globalisierungsgegner,<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/n/n_p/npd/npd.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nationale Demokraten</a>,<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/r/r_e/revisionismus/revisionismus.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Revisionisten</a> oder<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/c/c_o/conrad-jo/conrad-jo.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neuheidnische Gruppen</a> in Erscheinung. Gelegentlich stößt man auf sie im Gewand von Burschenschaften,<br />
<a href="http://www.kverlagundmultimedia.de/Archiv/Chronologisch99/Brauner_Anarchismus/brauner_anarchismus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalanarchisten</a>,<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Querfront" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Querfrontlern</a> und Kämpfern für Meinungsfreiheit und Bürgerrechte. Sie versuchen Foren und<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/extremismus/rechtsweb_dol2day.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Initiativen</a> zu stören oder zu vereinnahmen und treffen sich in Newsgroups. Einheitliche Strategien für das Auftreten von Rechten im Internet gibt es nicht. Nur die offensichtliche oder unterschwellige Präsentation menschenverachtendender Inhalte ist allen Seiten gemein. Anonymität im Netz ist in der Rechten von großer Bedeutung. Passwortgeschützte Seiten, Remailer, verschlüsselte Chats- und eMails sind längst zum Standard geworden. Dezentrale Strukturen mit flachen Hierarchien erwiesen sich als effektiver und schwerer anfechtbar als eine starre und einheitliche Organisationsform. Dabei orientierte man sich stark an der radikalen Linken.</p>
<h5>Rechte Parteien</h5>
<p>Alle zugelassenen rechten Parteien sind mittlerweile im World Wide Web vertreten. Die<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/r/r_e/republikaner/republikaner.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Republikaner</a>, die<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/n/n_p/npd/npd.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NPD</a> und die<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/d/d_e/deutsche-volksunion/dvu.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DVU</a> präsentieren sich im Netz nicht nur auf Bundesebene. Auch die Landesverbände und Jugendorganisationen der rechten Parteien verfügen über eigene Websites.</p>
<h5>Koordination und Mobilisierung</h5>
<p>Ein wichtiges Mobilisierungswerkzeug zu Aktionen, Demonstrationen, Aufmärschen und Schulungen ist die<br />
<a href="http://www.im.nrw.de/sch/342.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Stimme</a> aus Riesa. Ein Kalender listet alle bundesweiten Veranstaltungen chronologisch auf. Dort hat man die Möglichkeit, Plakate, Aufkleber und Transparente zu rechtskonservativen Themen zu erwerben. Zur Zeit läuft auf der Seite eine Kampagne gegen den Beitritt der Türkei in die EU.</p>
<h5>Aktionsbündnisse</h5>
<p>Als Gegenstück zu den Sozialbündnissen der globalisierungskritischen Bewegung entstanden in den letzten Jahren dezentral organisierte, rechte Aktionsbündnisse. Neben Terminankündigungen, Demo-Berichten und Linklisten, werden auf deren Seiten Kampagnen zu populistischen Themen geschaltet. Aktuelle Beispiele sind Hartz IV, Globalisierung, die Bombardierung Dresdens, der NPD-Wahlkampf in Schleswig-Holstein und sogenannte „Gedenkmärsche“ in Wundsiedel und Halbe. In Archiven kann man nach älteren Beiträgen suchen. Auch alle Pressemitteilungen der Aktionsbündnisse werden dort veröffentlicht. Zudem stehen auf den untereinander verlinkten Seiten der regionalen Bündnisse Flugblätter zum Download bereit.</p>
<h5>Anti-Antifa Network</h5>
<p>Das<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/a/a_n/anti-antifa/anti-antifa.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anti-Antifa Network</a> versteht sich als rechter Geheimdienst mit Zweigstellen in fünf Bundesländern. Sie erstellen einen Suchindex für Adressen, Fotos und „Daten jeglicher Art“ von Personen und Projekten, die sich mit der Naziszene kritisch auseinandergesetzen, darunter auch einige Journalisten.</p>
<h5>Rechte Gruppen, Kameradschaften und Organisationen</h5>
<p>So verschieden die Ansätze rechter Gruppen in Deutschland sind, so unterschiedlich ist auch ihr Auftreten im Internet. Einige Seiten sind extrem dilettantisch, andere sehr professionell gestaltet. Nicht immer findet man gleich einen direkten Bezug auf rechte Themen oder Symbole. Mal orientieren sie sich am Layout einschlägiger Antifa-Seiten, mal an der Ästhetik der Heavy-Metal-Szene oder der New Economy. Viele rechte Websites werden nur selten aktualisiert. Die Jugendorganisation „HDJ“ offeriert für Kinder und Jugendliche im Internet Kanufahrten, „Feier- und Gedenkstunden“ und sogenannte „Leistungsmärsche“. Die Seite „Freier Widerstand“ ermöglicht den Download von Videos, rechter Musik, Newsticker-Programmen und Werbebannern für die eigene Homepage. Die „jungen Landsmannschaften“ werben im Web mit Reisen ins „besetzte Ostpreussen“ und laden zu regionalen Stammtischtreffen ein. Der „Kampfbund deutscher Sozialisten“ vertreibt im Netz T-Shirts und die Zeitschrift „Wetterleuchten“. Diese enthält rechte Aufsätze, die den Kapitalismus als Gesellschaftsform in Frage stellen. Ebenfalls regional unterteilt sind die Websites des „Nationalen Widerstands“. Sie unterscheiden sich im Erscheinungsbild, jedoch nicht in der Themenauswahl. Immer wieder inszenieren sich Rechtsradikale im Netz als Opfer von Zensur, Ausgrenzung und Verleumdung. Etablierte Politiker, Medien, Antifaschisten und Verfassungsschützer bezeichnen sie als ihre Hauptfeinde. Auf der Homepage des „Nationalen Bündnisses Dresden“ wird dies besonders deutlich.</p>
<h5>Rechte Webradios und Musik</h5>
<p>Auf der Seite von „Radio Freiheit“ aus Langenhagen kann man alle zwei bis drei Wochen aufstachelnde Kommentare zu aktuellen politischen Themen als mp3-File herunterladen. Die meist sehr langen Redebeiträge bedienen sich sich einer Rhetorik, die der Sprache der Boulevardpresse und der Propaganda des Dritten Reichs ähnelt. Das Logo des rechten Webradios ist ein Volksempfänger. In der Selbstdarstellung ist jedoch zu lesen, dass die Seite „nicht als Propaganda genutzt“ werden soll. In den Sendungen bekommt man gestellte Interviews, Kommentare, Terminankündigungen und Musik von rechten Bands zu hören. Stilistisch knüpft die Musik an die Agitprop- und Liedermacher-Bewegung, Punk und mittelalterliches Liedgut an. Die Texte nehmen fast immer Bezug auf nationalistische und militärische Themen. Das Berliner<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/r/r_a/radio-germania/radio-germania.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Germania</a> und „Radio National“ sind zur Zeit offline. Das „Preussenradio“ gehört zum rechten PHI-Verlag. Seit 2001 ist es kostenpflichtig und nur nach Eingabe eines Passworts als real-Audiostresam zu hören. Musik rechtsradikaler Bands erhält man in etwa 50-Online-Shops und auf den Privat- und Fanseiten der einzelnen Gruppen.</p>
<h5>Rechte Verlage, Netzwerke, Infotelefone und Onlineshops</h5>
<p>Seit Anfang 2003 existiert das rechte Nachrichtennetzwerk<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14584/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Altermedia</a>. Es wurde von<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/d/d_u/duke-david/duke-david.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">David Duke</a>, einem Antisemiten aus den USA, initiiert. Inzwischen gibt es in 17 Ländern Ableger von Altermedia. Das Layout der Seite ähnelt in groben Zügen den Seiten des globalisierungskritischen Netzwerks<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia</a>, verzichtet aber auf die Möglichkeit des Open Publishing. Altermedia dient vorrangig zur Zweitveröffentlichung und Verlinkung von Texten, die bereits auf anderen rechten Sites zu finden sind. Auf der Webpage des<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/n/n_a/nationales-infotelefon/nit.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rostocker Freien Widerstand Nord</a> werden Busreisen zu Aufmärschen und Demoanstrationen koordiniert.<br />
<a href="http://www.ida-nrw.de/html/Hagit.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationale Infotelefone</a> geben Termine nicht nur über ortsunabhängige 0700-Nummern, sondern auch über das Internet bekannt. Das Internet-Magazin Sleipnir bezeichnet sich selbst als Zeitschrift für Kultur, Geschichte und Politik, beschränkt sich aber auf Berichte von Gerichtsverfahren gegen den eigenen Herausgeber. Fünf Online-Buchläden und Verlage haben sich auf den Vertrieb revisionistischer, kriegsverherrlichender und nationalistischer Bücher, Broschüren und Zeitschriften spezialisiert.</p>
<h5>Online-Magazine und Zeitschriften</h5>
<p>Die Netzzeitung<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/a/a_u/aula/aula.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Aula</a> aus Österreich ist das Sprachrohr rechter Burschenschaften. Die Redaktion der Zeitung „Deutschland-Woche“ und der Seite „Gladiator Germania“ ist identisch. Eines der Hauptthemen auf den Seiten ist der Krieg im Irak. Seit Anfang 2004 wurden die Seiten nicht mehr aktualisiert. Die Zeitschrift „UN“ (Unabhängige Nachrichten) bezeichnet sich als Kämpferin für Pressevielfalt, Grund-, Bürger- und Heimatrechte der Völker im eigenen Land. Zur UN gehört auch die Seite „Auf den Stundenplan“. Dort wird propagiert, dass Schulbücher gefälscht wären. Sogenannte „Ersatzblätter für fehlende oder verfälschte Schulbücher“ würden das fehlende Wissen ausgeglichen. Weitere rechte Zeitschriften mit Internet-Präsenz sind das<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/d/d_e/deutsches-kolleg/deutsches-kolleg.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Kolleg</a> von<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/m/m_a/mahler-horst/mahler-horst.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Horst Mahler</a>, der Nationale Beobachter und das Bonner Magazin Criticón. Dieses richtet sich an konservative Unternehmer aus dem Mittelstand. Die Monatszeitungen „Deutsche Stimme“ und „Nationalzeitung“ sind Sprachrohre der rechten Parteien. In der Autorenliste der<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/j/j_u/junge-freiheit/junge-freiheit.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jungen Freiheit</a> aus Potsdam findet man viele Mitglieder von CDU, SPD und FDP. Die Internet-Zeitschrift „Triskelle“ richtet sich mit Kochrezepten, Basteltipps und Geschenkideen an Frauen aus dem rechten Spektrum. Der „Arbeitskreis Mädelschar“ und die „Gemeinschaft Deutscher Frauen“ vereinen politisch aktive Frauen aus der Rechten.</p>
<h5>Neuheidnische Gruppen</h5>
<p>Die Grenze zwischen esoterisch-okkultistischen und nationalistischen Seiten ist oftmals fließend. Arier- und Germanentum, Sonnenkult und Verschwörungstheorien vermischen sich auf etwa einem Dutzend Seiten unterschwellig mit menschenverachtenden Inhalten. Die „Allgermanische Heidnische Front“ und die germanischen Freunde verstehen sich als „Begründer aller menschlichen Kulturen und europäische Ureinwohner“. Die Macher der Seite „Lichtwärts“ bezeichnen sich als Förderer von Bündnissen gleichgesonnener Heiden. Immer wieder stößt man auf Runen und Bilder von Sonnenrädern, kämpfenden Rittern und mystischen Landschaften.</p>
<h5>Fazit</h5>
<p>Innerhalb der Rechten haben sich verschiedene subkulturelle Tendenzen entwickelt. Das Auftreten von Rechtsradikalen im Internet ist subtiler geworden. Ihre Sprache und Symbolik bewegt sich bewusst an der Grenze der Legalität. Querfrontstrategien erreichen meist nur User, die schon Anänger der Ideologie sind. Beim genaueren Hinsehen enttarnen sich alle Seiten von selbst. Die Gefahr liegt weniger in Verbreitung rechtsextremer Propaganda und Symbole als in der Integration menschenverachtendender Inhalte in gesellschaftliche Diskurse. Filtersysteme von Suchmaschinen und Abschaltungen von Websites erwiesen sich bisher als wenig effizient. Der Förderung von Medienkompetenz muss in Zukunft eine größere Bedeutung begemessen werden, um rechter Hetze im Internet effektiv entgegenzutreten.</p>
<p class="fett">
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		<title>Hohmann-Affäre: CDU-Basis rebelliert im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mwendler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Hohmann]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Ausschluss Martin Hohmanns aus der Unionsfraktion löst im Internetforum der Partei weiter erhebliche Kritik aus. Diese richtet sich gegen die Parteiführung und das gesellschaftliche Meinungsklima.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausschluss Martin Hohmanns aus der Unionsfraktion löst im Internetforum der Partei weiter erhebliche Kritik aus. Diese richtet sich gegen die Parteiführung und das gesellschaftliche Meinungsklima.<!--break--><br />
</p>
<p>
Nach dem Ausschluss Martin Hohmanns aus der Unionsfraktion am 14. November muss er auf einem Einzelplatz rechts hinten im Parlament Platz nehmen. Während für die Fraktion das Thema beendet ist, schwappen die Emotionen im Internet-Forum der<br />
<a href="http://www.cdu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei</a> hoch. Unter mehr als 2000 Beiträgen trifft man auf die absurdesten Meinungen. Voller Wut kritisieren die meisten Diskussionsteilnehmer den Verlauf der öffentlichen Debatte. So wie &#8216;Doth&#8217;, der einen der wenigen Verteidiger des Fraktionsausschlusses angreift: &quot;Lies Dir doch mal die Rede durch (auch wenn die Systemmedien sie nicht drucken), dann wüsstest Du, dass Hohmann &#8216;die Juden&#8217; nicht direkt als &#8216;Tätervolk&#8217; bezeichnet hat.&quot; Grund genug für viele Diskussionsteilnehmer, sich unter dem Motto: &quot;man darf ja wohl noch sagen&#8230;&quot;, zu ereifern.</p>
<p><b>Noch immer ein Tätervolk</b><br />
<br />
&#8216;Bürger 2003&#8217; zum Beispiel möchte gerne &quot;Reichskristallnacht&quot; sagen – wie zu seiner Schulzeit 1983. Statt dessen müsse er von der &quot;Reichspogromnacht&quot; sprechen. &quot;Das zeigt das gestörte Verhältnis zur Geschichte in Deutschland und wie krank dieses Land ist.&quot; Ein anderer Nutzer bereichert das Forum mit einer &quot;freien, unmanipulierten&quot; Umfrage unter seinen drei Enkeln (8,6 und 3 Jahre). Nach einem Fotovergleich des &quot;ungedienten Struck&quot; mit General Günzel in der Lokalzeitung hatten sich die Kinder &quot;ungezwungen eine gute und richtige Meinung&quot; gebildet: sie waren &quot;zu 100% für Hohmann&quot;. Thorsar zufolge sind &quot;die Israelis/Juden kein deut besser als irgendwelches Volk auf diesem Planeten.&quot; Im Gegenteil hätten sie aus dem &quot;3. Weltkrieg&quot;, in dem sie &quot;1963 mit Hilfe der Amerikaner Israel erobert und seitdem ein Volk systematisch vernichtet&quot; hätten, nichts gelernt. Schlussfolgerung: &quot;Die Juden waren nicht nur ein Tätervolk in der Vergangenheit, sie beweisen durch ihre Taten sogar, dass Sie nicht daran interessiert sind, dies zu ändern.&quot;
</p>
<p>
<b>Abschalten als Methode</b><br />
<br />
Die Liste des verbreiteten Unsinns ließe sich noch seitenlang fortsetzen. Als erste Reaktion hat die CDU &quot;Öffnungszeiten&quot; (von 9.30-16.30 Uhr) für das Forum eingeführt. &quot;Wir müssen schließlich kontrollieren, ob Beiträge mit rechtsradikalem Hintergrund eingestellt werden&quot;, erklärt Arne Delfs von der Pressestelle der Partei. Ein Mitarbeiter kümmere sich darum und lösche entsprechende Postings. Wie in der Politik will die CDU auch im Forum eine ganz klare Abgrenzung zwischen konservativem Gedankengut und rechtsradikalen Ideen erreichen. Ob das gelingt, ist fraglich. Zumindest die Beispiele des CDU-Forums lassen Zweifel zu. Eine inhaltliche Reaktion der Pressestelle oder gar der Parteiführung auf die Forumsbeiträge erfolgt nicht.
</p>
<p>
Auch an anderen Stellen im Internet wird versucht, die Auswirkungen der Hohmann-Affäre durch Löschen zu minimieren. Zunächst wurde der Link von Martin Hohmanns<br />
<a href="http://www.martinhohmann.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> zum<br />
<a href="http://www.a-k-c.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskreis Konservativer Christen</a> entfernt. Am 13. November schließlich wurden alle Inhalte von der Seite der Nationalkonservativen genommen, da &quot;in Deutschland bei bestimmten Themen die Meinungsfreiheit nicht gewährleistet&quot; sei, wie es dort jetzt heißt. Wer sich dennoch ein Bild vom Denken dieses Gremiums machen möchte, findet im<br />
<a href="http://www.archive.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Archiv</a> eine<br />
<a href="http://web.archive.org/web/20011005012454/a-k-c.de/Grundsatzliches/grundsatzliches.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzresolution</a>. Kernforderung der hessischen Gruppe: Kampf gegen Schröders &quot;sozialistische Republik&quot; durch eine &quot;brutalstmögliche Kampagne zur Erhaltung unseres Vaterlandes&quot;.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.11.2003
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="390">
<tbody>
<tr>
<td align="center">
			<i><br />
			<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
			</i></p>
<p>			<i><br />
			<a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
			</i><br />
			
			</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" noshade="noshade" size="1" width="390" />
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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	</channel>
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