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	<title>AOL &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Wem kann man vertrauen? 6</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2007 14:16:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Thema auch in der Mittagspause unter den Kongress-Teilnehmern: Der Vortrag des AOL-Europa-Chefs Dana Dunne. Unverständnis, wie ein solches Product Placement in einem solchen Rahmen zugelassen werden konnte - immerhin durfte er nach einem Staatsminister und einem Ministerpräsidenten als Dritter vor dem Plenum reden. Vorgetragen mit dem Morgenstern, nicht mit dem Florett. Einer sprach sogar von "Skandal". Ich würde eher sagen: Gutes Placement durch eine Public Affairs Agentur im Hintergrund, aber nichts draus gemacht. Dürfte eher nach hinten losgegangen sein, vor diesem Publikum.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thema auch in der Mittagspause unter den Kongress-Teilnehmern: Der Vortrag des AOL-Europa-Chefs Dana Dunne. Unverständnis, wie ein solches Product Placement in einem solchen Rahmen zugelassen werden konnte &#8211; immerhin durfte er nach einem Staatsminister und einem Ministerpräsidenten als Dritter vor dem Plenum reden. Vorgetragen mit dem Morgenstern, nicht mit dem Florett. Einer sprach sogar von &#8220;Skandal&#8221;. Ich würde eher sagen: Gutes Placement durch eine Public Affairs Agentur im Hintergrund, aber nichts draus gemacht. Dürfte eher nach hinten losgegangen sein, vor diesem Publikum.</p>
<p><!--break--><br />
Jetzt: Teil zwei des Workshop 2: &#8220;Vertrauenswürdige Anbieter. Wer bietet verlässliche und vielfältige Informationen in der digitalen Welt und wie finden Nutzer den Zugang zu diesen Informationen?&#8221; Zunächst: Jörg Sadrozinski, Leiter tagesschau.de. Eine Bewertung spar ich mir, denn ich bin befangen. Sadrozinski freut sich über das neue EU-Urteil: Demnach kann der öffentlich-rechtliche Internetfunk in Deutschland in Zukunft mit etwas mehr Freiheiten rechnen &#8211; bisher musste das Online-Angebot immer peinlich genau darauf achten, dass es &#8220;programmbegleitend&#8221; ist. Das schränkte die Möglichkeiten, mal was neues auszuprobieren, stark ein. Dies könnte nun anders werden.<br />
Dann zeigt Sadrozinski auf, wie spiegel-online oder sueddeutsche.de mit Boulevardinhalten Quote machen, Product Placement betreiben oder die Grenzen zur Werbung verwischen &#8211; und damit eine indirekte Daseinsberechtigung für öffentlich-rechtliche Angebote liefern. Beispiele: Klick-Foto-Strecken mit 100 Bildern &quot;die besten Biere Deutschlands&quot;, Paris-Hilton News oder die LVZ-online-Website, die mit einer &quot;Plus&quot;-Werbung &quot;aufmacht&quot;. Beispiele auch von T-Online: Z.B. das redaktionelle &quot;Special&quot; zum Thema Gesundheit, präsentiert von einer Krankenkasse.<br />
Dann kündigt er an, im Herbst mit einer Video- und Audio-Downloadplattform anzubieten &#8211; Arbeitstitel &quot;Wunschprogram zum Mitnehmen&quot;. Mit 0,75 Prozent der GEZ-Gebühren &#8211; mehr darf das Online-Angebot der ARD derzeit nicht kosten &#8211; aber wäre es zukünftig nicht mehr getan: Er fordert eine Umschichtung aus den Radio- und Fernsehbereichen hin zu Online. Bei diesen internen Kämpfen würde ich ja gerne ein Podcast-Mikrofon reinhalten &#8230;</p>
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		<title>E-Mails an Tote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[E-Mails sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was passiert eigentlich, wenn der Adressat der Elektropost stirbt? Wer darf sie dann lesen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mails sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was passiert eigentlich, wenn der Adressat der Elektropost stirbt? Wer darf sie dann lesen?<!--break--></p>
<p>Der neue Supercomputer, mit dem man e-Mails selbst im Sarg vier Meter unterhalb der Grasnarbe noch empfangen kann, existiert zwar momentan nur in der Fantasie der Komiker der NDR-Radioserie „Stenkelfeld“. Doch nachdem Internet-Nutzer oft schnelllebig, aber nicht immer langlebig sind, stellt sich die Frage, wie rechtlich mit e-Mails zu verfahren ist, wenn der Inhaber der Kennung stirbt. Ein Problem, mit dem sich bislang offenbar niemand näher beschäftigt hat, wie Nachfragen bei Providern und Juristen zeigen.</p>
<p>T-Online-Kunden leben länger: Pressesprecher Michael Schlechtriehm weiß von keinem einzigen Todesfall unter den knapp zehn Millionen Nutzern, bei dem es zu Problemen mit der elektronischen Post gekommen sei. Grundsätzlich leite Deutschlands größter Provider Mails an die Angehörigen weiter oder schließe auf deren Wunsch den Account, wenn die Familie T-Online über den Tod des Kunden schriftlich benachrichtigt hat. Das gilt für Mails, die bis zu 30 Tage lang nicht abgerufen wurden. Geöffnete Mails werden automatisch auf dem Server gelöscht. Wer als Erbe zunächst nicht an die Benachrichtigung denkt, weil er nicht wusste, dass und bei welchem Provider der Verstorbene eine Kennung hatte, wird durch die Telefon-Rechnung der Telekom darauf aufmerksam. Denn über sie werden die T-Online-Kosten abgebucht.</p>
<p>Die Berechtigung des Erben, die Elektropost des Toten zu lesen, bejahen Juristen für den Regelfall. „Der Erbe ist Gesamtrechtsnachfolger und darf daher grundsätzlich e-Mails des Erblassers lesen“, sagt Gregor Scheja, Anwalt und Mitarbeiter am Institut für Rechtsinformatik der Uni Hannover. „Mails sind rechtlich analog zur Briefpost zu bewerten. Wenn der Erblasser allerdings Verfügungen über seine Post oder Mails getroffen hat, dann sind diese zu beachten.“</p>
<p>Rechtswidrig ist demnach die Praxis von AOL, weder dem Nachlassverwalter noch der Familie Zugriff auf ungelesene Mails zu ermöglichen. Ebenso wie Konkurrent T-Online löscht AOL im Übrigen elektronische Post, die nach 30 Tagen noch nicht abgerufen wurde. Geöffnete Mails sind rechtlich unproblematisch, denn sie lagern dann auf der Festplatte des Nutzers, die ohnehin zum Nachlass gehört. „Entscheidend ist, ob die Erben berechtigterweise auf der Suche nach Informationen sind. Im Regelfall wird der Erbe ein berechtigtes Interesse geltend machen können, denn e-Mails und Briefpost können ihm dabei helfen, den nötigen Überblick über das Vermögen des Verstorbenen zu gewinnen“, erklärt Henrik Angster, Anwalt und Online-Rechtsexperte der Kanzlei esb in Stuttgart. Gegenüber dem Provider könnten erbrechtliche Auskunftsansprüche geltend gemacht werden. Auf verschlüsselte Mails hingegen habe der Erbe kein Zugriffsrecht. Nach Auskunft des Jura-Lehrstuhls von Professor Klaus Röhl an der Ruhr-Uni Bochum kann sich der Absender gegenüber den Erben nicht auf den Schutz des Briefgeheimnisses berufen, denn nach dem Versenden hat er keine Verfügungsgewalt mehr über die Nachricht.</p>
<p>Sehr formell hält es Freemail-Anbieter web.de: Im Todesfall fordert man von den Angehörigen die Sterbeurkunde. Daraufhin wird das Freemail-Konto inaktiviert. Wenn die Erben Einsicht nehmen wollen, müssen sie den Erbschein vorlegen. Danach erhalten sie ein neues Passwort, mit dem der volle Zugriff auf die Mails möglich wird. Das Freemail-Konto ist auf 500 Mails begrenzt. Weitere Mails werden automatisch an den Absender zurückgeschickt.</p>
<p>Einen Ausweg für verunsicherte Provider halten die Juristen offen: Sie empfehlen, in den e-Mail-Account-Vertrag mit dem Kunden einen Passus aufzunehmen, in dem man festhält, wie mit Mails nach dem Tod des Nutzers zu verfahren ist.</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am21.08.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="tidy-3">I</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Kreditkarten im Internet sicherer als im Restaurant&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Heddendorp]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Uwe Heddendorp im Chat am 19. Februar 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Uwe Heddendorp im Chat am 19. Februar 2001</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es sei gefährlicher, <i>&quot;einem Kellner seine Kreditkarte in die Hand zu drücken, als sie im Internet für einen Zahlungsvorgang einzusetzen&quot;</i>,<br />
versicherte Uwe Heddendorp im Chat von stern.de und politik-digital.<br />
Der Geschäftsführer von AOL Deutschland stellte sich am 19. Februar<br />
2001 den Fragen der Chatgemeinde. Sicherheit im Internet, Entwicklung<br />
des eCommerce und die Konkurrenz mit T-Online kamen zur Sprache.<br />
Besonders interessierten sich die User aber für die künftigen<br />
Online-Gebühren und die Frage nach der lang ersehnten Einführung einer<br />
günstigen Flatrate.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ziel sei zwar eine Flatrate unter 50 DM, so Heddendorp, allerdings würde AOL dabei unter den <i>&quot;derzeitigen Bedingungen richtig drauflegen&quot;</i>.<br />
Denn noch immer warte man auf ein Angebot der Deutschen Telekom, das<br />
einen Großhandelstarif für die Nutzung des Ortsnetzes beinhalte. Aber<br />
bis zum Jahresende, tippte der AOL-Geschäftsführer, werden <i>&quot;günstige Flatrates das Standard-Angebot sein&quot;</i>. Es sei <i>&quot;wichtig,<br />
dass das Internet wie ein Medium betrachtet und bepreist wird. Man<br />
stelle sich vor, TV würde ab morgen in Pfennig pro Minute abgerechnet,<br />
dann würde die Nutzung radikal zusammen brechen&quot;</i>. Deshalb sei die Einführung einer Flatrate für die Internet-Nutzung auch so bedeutsam &#8211; damit <i>&quot;die Menschen endlich vom tickenden Gebührenzähler befreit werden und in Ruhe die Inhalte ausprobieren können&quot;</i>. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Angesprochen auf die derzeitigen Probleme der meisten New Economy-Firmen, äußerte Heddendorp, dass sich momentan <i>&quot;die Spreu vom Weizen&quot;</i> trenne und am <i>&quot;Ende des Jahres einige vom Markt verschwunden sein werden&quot;</i>. Für eCommerce-Unternehmungen mit <i>&quot;echten Business-Modellen&quot;</i> sieht er aber weiterhin <i>&quot;gute Chancen&quot;</i>. Die Zahl der Internet-Nutzer wachse stetig weiter und bei den Online-Umsätzen sei die Tendenz ebenfalls steigend.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In der Zukunft möchte AOL <i>&quot;das<br />
Internet noch einfacher und nützlicher machen, damit auch die, die<br />
heute noch meinen, ohne Internet auszukommen, maximalen Anreiz haben,<br />
den Anschluss zu finden&quot;</i>. Durch die Fusion mit Time Warner sei man<br />
nun in der Lage, solche Anreize zu schaffen und breitbandig attraktive<br />
Entertainment-Inhalte über das Netz anzubieten. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am Ende des Chats wurde<br />
schließlich noch die alles entscheidende Frage geklärt, wie viele<br />
eMail-Adressen Boris Becker bei AOL hat. Und da das Internet ja <i>&quot;das demokratischste aller Medien&quot;</i> ist, sollte es wohl jedem von uns möglich sein, es zumindest in diesem Punkt dem ehemaligen Tennisstar gleich zu tun:</p>
<p><i>&quot;7! Und das mit nur einem Account!&quot;</i><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/news/chat/2001/02/07/chalt_heddendorp.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
<!-- Content Ende --></p>
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="390">
<tbody>
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<td align="center">
<p>
			&nbsp;
			</p>
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			</center></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span></p>
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