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	<title>Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Grundrechte in Gefahr?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/grundrechte-in-gefahr-5294/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Regierungskoalition herrscht weiter Uneinigkeit beim Thema Vorratsdatenspeicherung. Eine schnelle Einigung scheint trotz leichten Einlenkens von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nicht in Sicht. Nun schaltet sich die EU-Kommission ein und verlangt eine Stellungnahme des Ministeriums zum Sachverhalt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Regierungskoalition herrscht weiter Uneinigkeit beim Thema Vorratsdatenspeicherung. Eine schnelle Einigung scheint trotz leichten Einlenkens von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nicht in Sicht. Nun schaltet sich die EU-Kommission ein und verlangt eine Stellungnahme des Ministeriums zum Sachverhalt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
In der heutigen Innenministerkonferenz werden CDU/CSU und SPD versuchen, den Druck auf die FDP weiterhin zu erhöhen. Sie wollen dies erreichen, indem sie geschlossen für die Vorratsdatenspeicherung abstimmen. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hatte sich wiederholt gegen die von der Union geforderte sechsmonatige Speicherung sämtlicher Daten ausgesprochen, kürzlich aber dem Druck nachgegeben und eingeräumt, dass IP-Adressen für sieben Tage gespeichert werden könnten. Anlässlich dieses Rückzuges protestierte heute die Nichtregierungsorganisationen Campact gemeinsam mit dem <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/464/1/lang,de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskreis (AK) Vorratsdatenspeicherung</a> und ließen der Justizministerin über <a href="http://www.campact.de/vorrat/sn1/uebergabe3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">57.000 Unterschriften</a> gegen die Wiedereinführung des Gesetzes zukommen.
</p>
<p>
Nachdem das Bundesverfassungsgericht im März des vergangenen Jahres das damalige Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung als <a href="/jetzige-vorratsdatenspeicherung-verfassungswidrig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verfassungswidrig</a> erklärt hatte, muss die Regierung nun eine Kompromisslösung in der neu entfachten Debatte finden. Der Druck auf die Koalition erhöht sich, da sich nun die EU-Kommission eingeschaltet hat, wie <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/innere-sicherheit-eu-will-bei-berlin-vorratsspeicherung-durchsetzen_aid_639161.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Focus Online</a>  unter Berufung auf einen Bericht der &quot;Neuen Osnabrücker Zeitung&quot; berichtet. Die Brüsseler Kommission sieht in der fehlenden Eingliederung des EU-Gesetzes in das nationale Recht einen Vertragsbruch und verlangte zunächst eine Stellungnahme des Bundesjustizministeriums.
</p>
<p>
Doch es ist unklar, inwiefern Deutschland dazu verpflichtet ist, den EU-Gesetzesbeschluss zu übernehmen. Schon zu Beginn des Jahres hatte beispielsweise die Neue Richtervereinigung in einem <a href="http://www.nrv-net.de/downloads_publikationen/520.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schreiben</a> an verschiedene Ministerien, Parteien und Ausschüsse des Bundestages darauf verwiesen, dass es laut des <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2008:115:0047:0199:DE:PDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union</a> eine Möglichkeit gäbe, ein nationales Gesetz abweichend von den Forderungen der EU zu verabschieden. Bedingung dafür wäre, dass „dieses durch wichtige Gründe des Grundrechtsschutzes als Bestandteil unserer öffentlichen Ordnung gerechtfertigt und geboten ist“. Leutheusser-Schnarrenberger ließ zum Thema des Grundrechtsschutzes im Zusammenhang mit der Vorratsdatenspeicherung verlauten, dass die Freiheitsrechte der Bürger durch die Forderungen von sowohl EU als auch von Union und SPD in Gefahr seien.</p>
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		<title>Koalitionskrach um Vorratsdatenspeicherung?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/koalitionskrach-um-vorratsdatenspeicherung-5276/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 10:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Peter Friedrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Konflikt zwischen den Koalitionspartnern auf Bundesebene schwelt auf dem Feld der Innen- und Rechtspolitik schon seit längerem. Nun hat, folgt man aktuellen <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13422422/Die-Justizministerin-schockfrostet-die-Union.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presseberichten</a>, die  Bundesministerin der Justiz (FDP) einen Gesetzentwurf zur Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung vorgelegt. Ein weiteres Mal droht ein Konflikt mit dem CSU-geführten Innenministerium.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Konflikt zwischen den Koalitionspartnern auf Bundesebene schwelt auf dem Feld der Innen- und Rechtspolitik schon seit längerem. Nun hat, folgt man aktuellen <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13422422/Die-Justizministerin-schockfrostet-die-Union.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presseberichten</a>, die Bundesministerin der Justiz (FDP) einen Gesetzentwurf zur Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung vorgelegt. Ein weiteres Mal droht ein Konflikt mit dem CSU-geführten Innenministerium.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn in den aktuell laufenden parlamentarischen Beratungen um finanzielle Hilfen für den akut gefährdeten griechischen Staatshaushalt Differenzen nicht nur zwischen Regierung und Opposition, sondern zwischen CDU/CSU und FDP deutlich werden, so ist dieser Streitfall nur einer von mehreren Konfliktherden zwischen den regierungstragenden Parteien. Zündstoff droht auch auf einem Politikfeld, das neben der Wirtschafts-, Finanz- und Gesundheitspolitik in den vergangenen Tagen und Wochen zumindest in der medialen Wahrnehmung in den Hintergrund getreten war.</p>
<p>Der zwischen dem Innen- und dem Justizministerium umstrittene Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung trägt den offiziellen Titel „Gesetz zur Sicherung vorhandener Verkehrsdaten und Gewährleistung von Bestandsdatenauskünften im Internet“. Jedoch ist nicht nur die Bezeichnung des Vorhabens sperrig, auch inhaltlich sind bei der vom höchsten deutschen Gericht angeordneten Neuregelung noch nicht alle Hürden genommen. Der jüngste Entwurf aus Sabine Leutheuser-Schnarrenbergers Ministerium (FDP) berücksichtigt, so berichtet Welt-Online es heute morgen, die Vorgaben des Karlsruher Urteils und soll für eine Begrenzung der Menge an gespeicherten Daten sorgen.</p>
<p>Die technische Grundlage von Leutheuser-Schnarrenbergers Plan ist das sogenannte <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesdatenschuetzer-plaediert-fuer-Quick-Freeze-statt-Vorratsdatenspeicherung-1021967.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Quick-Freeze-Verfahren“</a>, mit dessen Hilfe die bei den Service-Providern ohnehin gespeicherten Daten „eingefroren“ werden und den Sicherheitsbehörden zur Bekämpfung schwerer Straftaten nutzbar gemacht werden sollen. Vertreter der Unionsparteien, die das von der FDP favorisierte Quick-Freeze-Verfahren ablehnen und den Strafverfolgungsbehörden die Speicherung von Verbindungsdaten am liebsten für einen Zeitraum von sechs Monaten ohne konkreten Anlass ermöglichen würden, hatten in den vergangenen Wochen zwar Kompromissbereitschaft signalisiert, jedoch nur in der Frage der Speicherdauer. So hatte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier laut <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13396785/So-will-Bouffier-die-Anti-Terror-Gesetze-retten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presseberichten</a> jüngst eine Speicherfrist von drei statt sechs Monaten als Kompromissvorschlag in die Diskussion eingebracht.</p>
<p>Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen hatten sowohl Gegner als auch Befürworter in der <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/FDP-Innenminister-tritt-Verfassung-mit-Fuessen_aid_1004694.html">Debatte</a> ihr Terrain mit deutlichen Worten abgesteckt. So nannte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die Gegner der Vorratsdatenspeicherung „linksliberale Fundamentalisten“. Lasse Becker, Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, grenzte sich daraufhin in Anspielung auf Friedrichs Äußerungen von „konservativen Verfassungsgegnern“ ab.</p>
<p>Die gesetzliche Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung war nötig geworden, nachdem sich das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im März 2010 zwar nicht grundsätzlich gegen das Instrument der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hatte, die konkrete Ausgestaltung der damals gültigen Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung im Zuge einer Sammelklage jedoch für verfassungswidrig <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erklärt</a> hatte.</p>
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		<title>Jetzige Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/jetzige-vorratsdatenspeicherung-verfassungswidrig-4782/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vorratsdatenspeicherung ist tot, es lebe die Vorratsdatenspeicherung? Das Bundesverfassungsgericht hat am heutigen Dienstag, 2. März 2010, die Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form für verfassungswidrig erklärt. Der Gesetzgeber müsse u.a. bei der Datensicherheit und einem Richtervorbehalt beim Datenabruf nachbessern, so die Richter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorratsdatenspeicherung ist tot, es lebe die Vorratsdatenspeicherung? Das Bundesverfassungsgericht hat am heutigen Dienstag, 2. März 2010, die Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form für verfassungswidrig erklärt. Der Gesetzgeber müsse u.a. bei der Datensicherheit und einem Richtervorbehalt beim Datenabruf nachbessern, so die Richter.<!--break--></p>
<p>
Außerdem stellten die Verfassungsrichter klar, dass ein etwaiger per Vorratsdatenspeicherung erhobener Datenbestand nur bei schweren Straftaten abgerufen werden dürfe. Darüber hinaus hat nun auch die EU-Kommission angekündigt, die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-will-Pflicht-zur-Vorratsdatenspeicherung-neu-pruefen-942207.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erneut zu überprüfen</a>. Zudem dürfe der Datenbestand bei den Providern verbleiben und nicht beim Staat zentral zusammengeführt werden, <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">so das Bundesverfassungsgericht</a>.
</p>
<p>
<b>Die Vorgeschichte </b>
</p>
<p>
Seit über zwei Jahren werden in Deutschland nun elektronische Kommunikationsvorgänge wie Telefon- und Internetverbindungen und E-Mail-Adressen registriert und gespeichert. Die bereits erhobenen Daten sind unverzüglich zu löschen, so die Richter.</p>
<p>2007 beschloss die große Koalition auf Grundlage einer EU-Richtlinie das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Dies verpflichtet Telekommunikationsunternehmen, für die Dauer von sechs Monaten die Telefonverbindungen mit den Telefonnummern der Anrufer und Angerufenen zu speichern sowie die IP-Adressen von Nutzern beim Verbindungsaufbau mit dem Internet und beim Versenden von E-Mails. Darüber hinaus werden auch die E-Mail-Adressen beim Versand und Empfang gespeichert und der Zeitpunkt des Empfangs und Zugriffs.  
</p>
<p>
<b>Die Gegner und Kläger </b>
</p>
<p>
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Mitglieder aus allen Oppositionsparteien – beispielsweise die jetzige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und ihre Parteikollegen Burkhard Hirsch und Gerhart Baum von der FDP, Claudia Roth von den Grünen und Vertreter der Linken–  reichten daher im Dezember 2007 mehrere Verfassungsklagen ein, von denen eine insgesamt 34.939 Mitzeichnern erreichte.
</p>
<p>
Unter Mitarbeit von <a href="/user/nschroter">Nina Schröter</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 21)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-21-4366/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 13:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-kann-Kanzler]]></category>
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					<description><![CDATA[EU-Parlament wirbt mit Horror-Spot um Wähler, E-Voting zu ÖH-Wahl läuft für die Macher zufriedenstellend und Experten diskutieren über Zukunft der Online-Wahlen: Mehr aktuelle Neuigkeiten in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>EU-Parlament wirbt mit Horror-Spot um Wähler, E-Voting zu ÖH-Wahl läuft für die Macher zufriedenstellend und Experten diskutieren über Zukunft der Online-Wahlen: Mehr aktuelle Neuigkeiten in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/748540?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einmal König von Europa&#8230;</a>
</p>
<p>
Das ZDF ließ Passanten auf der Straße einmal König von Europa spielen. Im Zuge dessen konnten sie vorschlagen, was sie in Europa unbedingt ändern oder abschaffen würden. Auf die Vorschläge antworten sechs Politiker, darunter Martin Schulz (SPD), Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion im Europa-Parlament.
</p>
<p>
<br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~E2F4F47CE6466490690F8952C7F7115C8~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mirko Wolf &amp; Co „könnten Kanzler&quot;</a>
</p>
<p>
Der 32-jährige Ex-Boxprofi Mirko Wolf ist einer der 40 Kandidaten in der Vorauswahl der ZDF-Castingshow „Ich kann Kanzler&quot;. Unter dem Motto „Klagt nicht &#8211; Kämpft&quot; will er sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen, das Praktikum in der Bundesregierung und ein Kanzlermonatsgehalt in Höhe von rund 18 000 Euro absahnen. </p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1603513/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖH-E-Voting verläuft für Macher zufriedenstellend</a>
</p>
<p>
Seit Montag, 18. März 2009, ist das E-Voting-System für die Wahl der österreichischen HochschülerInnenschaft gestartet. Der Vorsitzende der Wahlkommission, Bernhard Varga, zeigte sich zufrieden. Alle Forderungen nach Abbruch des elektronischen Wahlvorgangs scheiterten.</p>
<p><a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_sicherheit_security_erneut_bundesweiter_aktionstag_gegen_ueberwachung_geplant_story-39001024-41004232-1.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesweiter Aktionstag gegen Überwachung</a>
</p>
<p>
Am Samstag, 23. Mai 2009, organisiert der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in über zwanzig deutschen Städten erneut einen „Aktionstag gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat&quot;. Unter dem Motto „Freiheit statt Angst&quot; finden Demonstrationen, Informationsstände, Grundrechtefeiern oder künstlerische Aktionen statt.</p>
<p><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Horror-Video-EU-Wahl-14052009-_arid,1598940_regid,2_puid,2_pageid,4290.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Parlament wirbt mit witzigem Horror-Spot</a>
</p>
<p>
Das Europäische Parlament will mit humoristischen Werbespots, die beispielsweise an Horrorfilme angelehnt sind, die EU-Bürger zum Wählen motivieren. Das Motto: „Es ist immer Zeit, wählen zu gehen&quot;. Die Werbespot-Charaktere, darunter Axtmörder und Radrennfahrer, machen es vor. Ein „desaströses Niveau&quot;, findet die Augsburger Allgemeine.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/Elektronische-Wahlen-Die-Ratlosigkeit-der-Experten--/meldung/137900" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlinewahlen: Experten sind ratlos</a>
</p>
<p>
Rund 50 Experten diskutierten im Rahmen eines Workshops des <a href="http://www.cast-forum.de/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CAST-Forums</a> zum Thema „Elektronische Wahlen&quot;. Wichtigster Aspekt, aber laut Meinung der Fachleute auch die größte Herausforderung, bleibt dabei die Nachvollziehbarkeit der technischen Stimmabgabe, wie bereits Ende März <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20090303_2bvc000307.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in Karlsruhe entschieden</a> wurde.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/tid-14342/netzwahlkampf-obama-helfer-kaempft-fuer-steinmeier_aid_401177.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Obama-Helfer unterstützt Steinmeier</a>
</p>
<p>
Julius van de Laar im Interview mit focus.de. Der Deutsche stand bereits in den Diensten Barack Obamas als Wahlhelfer und unterstützt nun den Wahlkampf der SPD. Hier erklärt er, warum Facebook und Twitter allein nicht der Schlüssel zum Erfolg sind.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1603513/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 41)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-41-4087/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 12:01:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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					<description><![CDATA[Internationale Demonstration gegen Datensammlung und Überwachung, zweite TV-Debatte zwischen McCain und Obama und die Deutsche Presse-Agentur verfolgt künftig seine Inhalte im Web. Was die Netzwelt diese Woche beschäftigt, gibt´s kurz und knapp in der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Internationale Demonstration gegen Datensammlung und Überwachung, zweite TV-Debatte zwischen McCain und Obama und die Deutsche Presse-Agentur verfolgt künftig seine Inhalte im Web. Was die Netzwelt diese Woche beschäftigt, gibt´s kurz und knapp in der aktuellen Linkliste.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/-463e6383bb/" rel="noopener noreferrer">Demo gegen Überwachung</a>
</p>
<p>
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft am kommenden Samstag unter dem Motto &quot;Freiheit statt Angst&quot; zu einer Demonstration gegen Überwachung und Datensammlung auf. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 82 Mio. Teilnehmern. Zuletzt hatte der Datenskandal der Telekom für Aufregung gesorgt und fungierte sogleich als &quot;Mobilisierungsschub&quot;. 31 weitere europäischen Städte geben internationale Unterstützung, unter anderem London, Paris und Athen. Dort werden auch Demonstrationen stattfinden. Treffpunkt in Berlin ist der Alexanderplatz am Samstag um 14 Uhr.
</p>
<p><a target="_blank" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/10/08/international/zweite_tv_debatte_zwischen_mccain_und_obama" rel="noopener noreferrer">TV-Debatte zwischen McCain und Obama geht in die zweite Runde</a> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Am 7. Oktober fand in Nashville die zweite Diskussion vor Publikum statt. Wählerinnen und Wähler konnten zuvor Fragen im Internet stellen. Themen waren unter anderem die aktuelle Finanzkrise, die Wiederherstellung des politischen Vertrauens der Bürger sowie die Verbesserung des sozialen Systems und der Klimawandel. Große Uneinigkeit herrscht desweiteren noch immer in der Frage, wie man mit der iranischen Regierung im Falle eines Angriffs derer auf Israel verfährt.
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/Datenschuetzer-Datenverarbeitung-ist-zur-Droge-geworden--/meldung/117124" rel="noopener noreferrer">Datenschützer erklären Datenverarbeitung zur Droge</a>
</p>
<p>
Dies erklärte der schleswig-holsteinische Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert bei der heutigen Konferenz zu Diensten im europäischen Meldewesen in Berlin. Er sieht hier einen Exzess, der in den Persönlichkeitsverletzungen durch die Informationsdienste gipfelte. Daten, die ursprünglich nur für Verwaltungszwecke gedacht waren, durften dann auch für zivilrechtliche Forderungen herausgegeben werden. Daraus schöpften wiederum &quot;Adresshändler&quot; Profit. Weichert begrüßt die Pläne, Daten nur noch nach Einverständniserklärung der Verbraucher herauszugeben.
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://www.attributor.com/dpanewlanguages.php" rel="noopener noreferrer">DPA verfolgt Meldungen im Web</a>
</p>
<p>
Die Deutsche Presse-Agentur will in Zukunft ihre Inhalte mit einer speziellen Kennzeichnung versehen lassen, um sie weltweit auf Webseiten nachverfolgen zu können. Dazu holen sie sich den amerikanischen Dienstleister Attributor ins Boot, der das &quot;Fingerprinting&quot; übernehmen soll. Diese Kennzeichen erleichtern die Fahndung nach unauthorisierter Verwendung, ermöglichen jedoch auch, die beliebtesten Inhalte herauszufiltern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 39)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-39-4074/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 14:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesetz zum Schutz des geistigen Eigentums abgemildert, Arbeitskreis für Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht geheimen Plan zur Datenauslieferung an die USA, US-Prozess wegen Urheberrechtsverletzung neu aufgerollt und die SPD legt Verfassungsbeschwerde gegen &#34;Bayerntrojaner&#34; ein: Die Linkliste hält auch diese Woche wieder aktuelle News aus Politik und Netzwelt bereit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesetz zum Schutz des geistigen Eigentums abgemildert, Arbeitskreis für Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht geheimen Plan zur Datenauslieferung an die USA, US-Prozess wegen Urheberrechtsverletzung neu aufgerollt und die SPD legt Verfassungsbeschwerde gegen &quot;Bayerntrojaner&quot; ein: Die Linkliste hält auch diese Woche wieder aktuelle News aus Politik und Netzwelt bereit.<!--break--> </p>
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<a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/US-Gesetzesentwurf-zur-Durchsetzung-geistigen-Eigentums-weiter-entschaerft--/meldung/116473" rel="noopener noreferrer">US-Gesetz zum Schutz des geistigen Eigentums abgemildert</a>
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Scharfe Kritik erntete der Gesetzesentwurf zur besseren Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte in den USA. Die zu strengen Vorgaben hätten für Bundesbehörden auch zivilrechtliche Rechtswege gegen Urheberrechtsverstöße und somit das Umgehen strafrechtlicher Verfahren ermöglicht. Rechtspolitiker im US-Justizministerium argumentierten dagegen mit Verschwendung von Steuergeldern für die Musik- und Filmwirtschaft. Inwiefern das Internet vom Anti-Counterfeiting Trade Agreement betroffen ist, wird derzeit noch ausgehandelt.
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<a target="_blank" href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/253/1lang,de/" rel="noopener noreferrer">Geheimabkommen zur Datenauslieferung an die USA veröffentlicht</a>
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Der Arbeitskreis Vorratsdatenschutz legte am Donnerstag den bis dato geheimen Plan zur Auslieferung von Daten, darunter Fingerabdrücke und DNA-Körperproben, über deutsche Bürger an die USA offen. Desweiteren rufen die Bürgerrechtler, Datenschutzer und Webnutzer den Bundestag auf, der „alarmierenden&quot; Übereinkunft kein grünes Licht zu geben und kritisieren gleichzeitig auch Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Justizministerin Brigitte Zypries (SPD), die den Plan konzipiert haben. Datenschützer sehen hier eine Gefahr „systematischer Menschenrechtsverletzungen durch die USA&quot;. Gerechtfertig sei die Herausgabe der Daten bestenfalls in Notstandsfällen, so der Arbeitskreis.
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<a target="_blank" href="http://bayernspd.de/workspace/uploads/pdfs/VB_final_Schriftsatzvom18.9.2008_o.U._o.A..pdf" rel="noopener noreferrer">SPD: Verfassungsbeschwerde gegen „Bayerntrojaner&quot;</a>
</p>
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Seit Anfang August sind in Bayern Online-Durchsuchungen für Polizei und Verfassungsschutz zugelassen. Vier SPD-Mitglieder haben sich nun zusammengetan und Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Die ehemalige brandenburgische Verfassungsrichterin und Rechtsprofessorin Rosemarie Will arbeitete die Klage aus, die sich vor allem gegen die verdeckten Zugriffe auf informationstechnische Systeme im Interesse der Gefahrenabwehr richtet. Darüber hinaus wird eine Klausel kritisiert, die das Betreten der Wohnung eines Verdächtigen erlaubt, um dort Spionagesoftware zu installieren. Staatsrechtler sind sich uneinig.
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<a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/computer/800/311721/text/" rel="noopener noreferrer">USA: Prozess gegen Urheberrechtsverletzung neu aufgerollt</a>
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Wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht wurde eine 24-jährige 2007 im US-Bundesstaat Minnesota zu 220.000 Dollar Strafe verurteilt. Sie hatte auf der Tauschbörse &quot;Kazaa&quot; Songs zum Download bereitgestellt. Nun gab der damalige Richter zu, den Geschworenen absichtlich falsche Informationen vorgelegt zu haben. Grund genug, um den Fall erneut vor Gericht zu bringen.</p>
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		<item>
		<title>Speichern personenbezogener Daten verboten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[BMJ]]></category>
		<category><![CDATA[informationelle Selbstbestimmung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Das Bundeskriminalamt sorgt mit seiner vorsorglichen Speicherung von Nutzerdaten gerade für Unmut in der Netzwelt, der Deutsche Bundestag zeichnet ebenfalls auf, wer denn so auf seinem Internetauftritt vorbeischaut – und bis vor kurzem protokollierte auch das Bundesjustizministerium (BMJ) die Daten seiner Website-Besucher. Ein rechtswidriges Vorgehen, so entschied das Berliner Amtsgericht in einem <a href="#ag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzurteil</a> vom 27. März, das jetzt veröffentlicht wurde. Geklagt hatte der Jurist Patrick Breyer, tätig unter anderem für den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Das BMJ reagierte und erstellt lediglich noch anonyme Statistiken über die Besucher seiner Website.
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<img src="/sites/politik-digital.de/files/images/wirspeichernnicht.jpg" alt="Wir speichern nicht" height="249" width="320" />
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<i>Aktionswebsite www.wir-speichern-nicht.de vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.</i>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Das Bundeskriminalamt sorgt mit seiner vorsorglichen Speicherung von Nutzerdaten gerade für Unmut in der Netzwelt, der Deutsche Bundestag zeichnet ebenfalls auf, wer denn so auf seinem Internetauftritt vorbeischaut – und bis vor kurzem protokollierte auch das Bundesjustizministerium (BMJ) die Daten seiner Website-Besucher. Ein rechtswidriges Vorgehen, so entschied das Berliner Amtsgericht in einem <a href="#ag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzurteil</a> vom 27. März, das jetzt veröffentlicht wurde. Geklagt hatte der Jurist Patrick Breyer, tätig unter anderem für den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Das BMJ reagierte und erstellt lediglich noch anonyme Statistiken über die Besucher seiner Website.
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<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/images/wirspeichernnicht.jpg" alt="Wir speichern nicht" height="249" width="320" />
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<i>Aktionswebsite www.wir-speichern-nicht.de vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.</i>
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Was sich die Datensammler zunutze machen: Wer im Internet surft,<br />
hinterlässt Spuren. Dazu gehört die IP-Adresse, eine Ziffernfolge, die<br />
netzfähigen Rechnern und Geräten zugeordnet ist und sie eindeutig<br />
identifiziert. Damit lässt sich zurückverfolgen, wer von wo ins Netz<br />
geht. Nach der Entscheidung des Amtsgerichts dürfen diese Daten nur so<br />
lange gespeichert werden, wie der Internetnutzer auf der Seite<br />
verweilt. Eine längere Aufbewahrung verletze das Recht auf<br />
informationelle Selbstbestimmung.
</p>
<p>
Das Urteil könnte einige Websitebetrieber vor Probleme stellen: Denn<br />
nicht nur Behörden speichern Daten ihrer Besucher, auch Blogssoftwares<br />
wie etwa WordPress zeichnen in den Grundeinstellungen auf, wer auf die<br />
Weblogs zugreift.
</p>
<p>
Hilfe für die Betreiber von Online-Diensten, Blogs<br />
und Foren möchte der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung </a>bieten. Mit der Aktion „<a href="http://www.wirspeichernnicht.de/component/option,com_frontpage/Itemid,1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wir speichern nicht – we respect your privacy</a>“<br />
will er aufklären, wie man die Anonymität seiner vorbeisurfenden<br />
Besucher sicherstellen kann. Anbieter, die mitmachen, bekommen ein<br />
Gütesiegel für ihre Website.<br />
Patrick Breyer spricht von einem Urteil „mit Signalwirkung für die<br />
gesamte Internetbranche“.
</p>
<p>
Es erscheint allerdings fraglich, ob und wie<br />
das Berliner Urteil internationale Internet-Anbieter beeindruckt. Ob<br />
Google, Amazon oder eBay – Nutzerverhalten aufzuzeichnen gehört bei<br />
vielen Diensten dazu, das schreibt Breyer selbst auf seiner <a href="http://www.daten-speicherung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a>. Und stellt dort auch eine <a href="http://www.daten-speicherung.de/?page_id=198" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musterklage</a> zur Verfügung, mit der man sich gegen unerwünschte Protokollierung wehren soll.
</p>
<p>
Via <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/96781" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heise.de</a></p>
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		<title>Demo gegen zunehmende Überwachung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/demo_gegen_zunehmende_uberwachung-3529/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[abackhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/demo_gegen_zunehmende_uberwachung-3529/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
Unter dem Motto <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/" title="Demo " target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#34;Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!&#34;</a>  startet am kommenden Samstag, den 22.09., um 14.30. eine Demonstration am Brandenburger Tor gegen die zunehmende Überwachung der Bürger. Die Aktion wird unter anderem vom <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" title="AK Vorratsdatenspeicherung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a>, dem <a href="http://www.foebud.org/" title="Foebud e.V." target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foebud e.V.</a> und dem <a href="http://www.nnm-ev.de/" title="Netzwerk Neue Medien e.V." target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Neue Medien e.V.</a>  unterstützt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Unter dem Motto <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/" title="Demo " target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Freiheit statt Angst &#8211; Stoppt den Überwachungswahn!&quot;</a>  startet am kommenden Samstag, den 22.09., um 14.30. eine Demonstration am Brandenburger Tor gegen die zunehmende Überwachung der Bürger. Die Aktion wird unter anderem vom <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" title="AK Vorratsdatenspeicherung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a>, dem <a href="http://www.foebud.org/" title="Foebud e.V." target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foebud e.V.</a> und dem <a href="http://www.nnm-ev.de/" title="Netzwerk Neue Medien e.V." target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Neue Medien e.V.</a>  unterstützt.<!--break--></p>
]]></content:encoded>
					
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