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	<title>Barack Obama &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Barack Obama &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Regierungskommunikation 2.0 – Politainment als Wunderwaffe?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 09:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Während das Weiße Haus neue Formate politischer Kommunikation im Digitalen erprobt, betritt die Bundesregierung seit einigen Wochen mit Facebook erst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/forward_-crop.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145105" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/forward_-crop.png" alt="forward_ crop" width="640" height="280" /></a>Während das Weiße Haus neue Formate politischer Kommunikation im Digitalen erprobt, betritt die Bundesregierung seit einigen Wochen mit Facebook erst noch Neuland.</p>
<p class="big">Dan Pfeiffer war bis Anfang März 2015 als Obamas Berater im Weißen Haus für die Kommunikationsstrategie des US-Präsidenten zuständig. Nach seinem Rücktritt hat er sich zum Wandel der Regierungskommunikation in den letzten Jahren geäußert. Seine Überlegungen gehen auf das Problem einer fragmentierten Öffentlichkeit und die Notwendigkeit ein, auch im Netz “Influencer” zu identifizieren und mit ihnen adäquat zu kommunizieren. Wandelt die Bundesregierung nun bei Facebook auf den Spuren Obamas?<span id="more-64173"></span></p>
<p class="big">Der US-Präsident hat sich in letzter Zeit durch diverse Auftritte in Online-Medien hervorgetan: Er führte Interviews mit <a class="liinternal" href="http://www.netzpiloten.de/besuch-im-weissen-haus-youtube-stars-interviewen-obama/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Stars</a> sowie mit <a class="liexternal" href="http://www.vox.com/a/barack-obama-interview-vox-conversation/obama-domestic-policy-transcript" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vox.com</a> und <a class="liexternal" href="http://www.buzzfeed.com/bensmith/buzzfeed-news-interview-us-praesident-obama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buzzfeed</a>. Für Buzzfeed posierte er im Tausch gegen einen Link zu Healthcare.gov sogar mit einem <a class="liexternal" href="http://www.buzzfeed.com/andrewgauthier/the-president-uses-a-selfie-stick#.jpEv4nKx8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Selfie-Stick</a>. Verantwortlich für diese Online-Offensive war sein Berater Dan Pfeiffer, den das Magazin “Backchannel” bei Medium.com als “the man who made obama viral” <a class="liexternal" href="https://medium.com/backchannel/the-man-who-made-obama-viral-1c06bc3c8760" target="_blank" rel="noopener noreferrer">porträtiert</a>. Den Vorwurf, die Obama-Adminstration weiche auf diesem Weg der Auseinandersetzung mit kritischeren Medien aus, dreht er um: Vor der Vervielfältigung der Kanäle hätten die Hauptstadtjournalisten darüber entschieden, mit welchen Themen das Weiße Haus zum Publikum durchdringen kann. Ähnliches gelte auch für die Vorabveröffentlichung der Rede zur Lage der Nation, die in diesem Jahr erstmals bei Medium.com erfolgte. Bislang wurde das Manuskript zuvor nur an Journalisten versendet, die dann das Privileg hatten zu entscheiden, an wen sie den Text weitergeben. Insofern reagiert Obamas Regierungskommunikation auf die Relativierung etablierter Gatekeeper, forciert diese aber auch.</p>
<h3>Parodie als Mittel der Kommunikation</h3>
<p class="big">Pfeiffer ist sich dieser Problematik bewusst: Einerseits sieht er das Weiße Haus in Zukunft noch stärker als einen Ort, an dem eigene Inhalte auch in Form von Grafiken und Videos produziert werden. Anderseits gibt er zu bedenken, dies dürfe nicht in Propaganda ausarten. Doch statt über den schmalen Grat zwischen “Persuasion” und Propaganda zu reflektieren, erwartet der ehemalige Obama-Campaigner die Bereitschaft, dass audio-visuelle Formate ebenso als normale Formate der Regierungskommunikation akzeptiert werden wie schriftliche Pressemitteilungen. Darüber hinaus könnten gerade humorvolle Inhalte auch ernsthafte Konsequenzen auslösen: Über den Link im Abspann eines Obama-Interviews mit Zach Galifianakis im Rahmen seiner Parodie-Serie “<a class="liexternal" href="https://www.youtube.com/watch?v=UnW3xkHxIEQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Between Two Ferns</a>” seien viele Nutzer zu Healthcare.gov gekommen und hätten dort Anmeldeformulare für die neue Krankenversicherung ausgefüllt.</p>
<h3>Regierungssprecher Seibert über Facebook: “Ein schönes Diskussionsklima”</h3>
<p class="big">Es scheint, als wandele die Bundesregierung in Sachen Online-Kommunikation mit dem üblichen transatlantischen Zeitverzug auf den Spuren der Obama-Administration: Sie hatte sich in der ersten Amtsperiode darauf konzentriert, Kanäle wie Facebook adäquat zu bespielen. Wenige Jahre später hat sich die Bundesregierung nun dazu durchgerungen, dort auch Präsenz zu zeigen: Seit dem 20. Februar 2015 wird gepostet, was das Zeug hält. Auch hier haben Kommunikationsberater ganze Arbeit geleistet, denn kein Status-Update kommt ohne Video, Grafik oder Foto aus; häufig als share-pic mit integriertem Zitat. Diese Inhalte werden geliked, geteilt, kommentiert und das Community-Management des Bundespresseamtes reagiert auf Nutzerkommentare.</p>
<p class="big"><a class="liexternal" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-auf-facebook-merkels-clevere-pr-truppe-a-1021919.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel Online</a> resümiert: “Die Pöbler und Hetzer werden im Namen der Bundesregierung mit Humor und Sarkasmus entwaffnet. Das geschieht mit einer Professionalität, von der so manch ein Unternehmen nur träumen kann.” Das ist insofern treffend beobachtet, als die schlagfertige Reaktion insbesondere auf impertinente Kommentare in den sozialen Medien inzwischen als Zeichen sozial-medialer Kommunikationskompetenz verstanden wird. Einmal pro Woche antworten Verantwortliche wie Regierungssprecher Seibert sogar in einem Video-Statement auf einige ausgewählte Nutzerfragen.</p>
<p class="big">Mit Responsivität im Sinne des Eingehens auf Bürgerinteressen, die auch außerhalb etablierter Verfahren politischer Beteiligung artikuliert werden, hat dies jedoch wenig zu tun. So ist in den meisten Fällen, bei denen von politischen Akteuren in Online-Foren und -Formaten um Kommentare gebeten wird, unklar, ob und wie diese zu welchem Zweck zur Kenntnis genommen werden. Ein “schönes Diskussionsklima“, das Steffen Seibert der amtlichen Facebook-Präsenz bescheinigt, ist jedenfalls für eine Regierungskommunikation, die mehr als politisches Marketing intendiert, zu wenig.</p>
<p class="big"><em>Dies ist ein Crosspost von Netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a href="http://www.netzpiloten.de/kommunikation-persuasion-politainment/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort</a> erschienen.</em></p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/circulating/8120520977/in/photolist-5ziWBW-6Kq2Nq-dkErhJ-69ZaFv-5D6VDs-kKaBPv-5UC6ee-dnzMYn-5TZwmd-95qvZs-9BKFcF-9jwjPh-d6mPTN-g4BNxL-9BNE6w-8MmJkq-4WHRrD-5pdeiQ-5BkE4Z-9BNDAU-dr6roW-aCVMVG-68tCj8-g4BEmg-9jqybv-asF3X1-9BKEWg-g62T1R-63ig5r-4yvsMc-pXgRQv-4raxx7-6bTCBN-5jdTff-5huKab-5ztaG8-bU4cwT-d6mPQS-9Af9Fn-9AnaRq-5BPniP-5BTEEf-5BPng4-5hGzsc-5TTQF3-avNHcM-cnwmV7-5TVc6J-9Aich1-9Aicau/">circulating</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Der Präsident und die Jugend: Obama im Gespräch mit YouTubern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-praesident-und-die-jugend-obama-im-gespraech-mit-youtubern-144474/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alexa-schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 14:32:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Strukturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lage der Nation]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<p class="big">Im Anschluss an seine alljährliche Ansprache zur Lage der Nation hat sich US-Präsident Obama in der vergangenen Woche mit drei YouTube-Stars getroffen und über Politik geplaudert. Inszeniert wurde das Ganze als digitales Medienereignis.</p>
<p class="big">Die Regierungskommunikation des Weißen Hauses ist auch im Netz einigermaßen avanciert. Zumindest werden von der Obama-Administration online alle relevanten Kanäle mit eigenen Formaten bespielt. Die “State of the Union Address”, die vor beiden Kammern des Kongresses im Plenarsaal des Repräsentantenhauses gehalten wird, wird so zu einem digitalen Medienereignis. Ein Element der Inszenierung ist in diesem Jahr ein Livestream, der einem Publikum die Agenda das Präsidenten vermitteln soll, das über etablierte Medien nicht mehr zu erreichen ist.</p>
<p class="big">Schon öfters hat sich Obama im Anschluss an seine “State of the Union Address” (#SOTU) YouTube-Videos und Videokonferenzen bedient, um Fragen von Bürgern entgegenzunehmen und zu beantworten. In diesem Jahr kommen nun neue Akteure ins Spiel mit den Online-Medien: Das Weiße Haus hat drei YouTube-Stars eingeladen, um mit dem Präsidenten darüber zu sprechen, welche Aspekte für sie beziehungsweise ihr Publikum von Belang sind. In der Vorstellung der Verantwortlichen fungieren sie als Katalysatoren und Multiplikatoren, die sich bereits im Vorfeld mit den Abonnenten ihrer Kanäle ausgetauscht haben. Von Fragen, die via #YouTubeAsksObama erhoben wurden, ist dann allerdings weniger die Rede. Stattdessen fungieren die Themen, die während #SOTU bei Google am häufigsten nachgefragt wurden, als Leitmotive der jeweiligen Fragerunde: Die YouTube-Stars sitzen dafür in einem kleinen Set, das das Design ihres Kanals reflektiert, und empfangen dort Obama für einen jeweils 15-minütigen Plausch.</p>
<h3>Choreographie und Casting</h3>
<p class="big">Die Choreographie betrifft nicht nur den Ablauf, sondern auch die Auswahl der “Creators” (wie es im Jargon heißt): <a class="liexternal" href="https://www.youtube.com/user/Macbarbie07/featured" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bethany Mota</a> ist eine der populärsten YouTube-Stars in den USA. Sie produziert seit 2009 sogenannte “Hauls”, also Besprechungen von ursprünglich gerade erworbenen Produkten. <a class="liexternal" href="https://www.youtube.com/user/glozell1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GloZell Lynette Simon</a> ist eine Comedian und wurde durch Parodien von Pop-Songs bei YouTube bekannt. Das Weiße Haus charakterisiert sie als “<a class="liexternal" href="http://www.whitehouse.gov/blog/2015/01/22/happening-today-youtube-creators-interview-president-obama-live-white-house" target="_blank" rel="noopener noreferrer">most-followed African American woman on YouTube</a>“. Und Hank Green betreibt gemeinsam mit seinem Bruder den Kanal “<a class="liexternal" href="https://www.youtube.com/vlogbrothers" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vlogbrothers</a>“, in dem es unter dem Titel “Brotherhood 2.0″ am Anfang um die Beziehung zwischen den beiden ging. Inzwischen sind die Brüder unter anderem auch für Wissenskommunikation via YouTube bekannt und Hank betreibt das Blog <a class="liinternal" href="http://www.netzpiloten.de/besuch-im-weissen-haus-youtube-stars-interviewen-obama/ecogeek.org">ecogeek.org</a>.</p>
<p class="big">Hank Green eröffnet den Reigen mit eher konventionellen Fragen zur politischen, militärischen und ökonomischen Situation der USA. Am Schluss holt er sich artig ein Autogramm und erklärt fast beiläufig, wie er als chronisch Kranker von Obamacare profitiert. Das erinnert daran, dass sich der Präsident bereits im letzten Jahr mit anderen YouTube-Stars getroffen hat, um seine <a class="liexternal" href="http://www.whitehouse.gov/photos-and-video/video/2014/03/06/youtube-stars-talk-health-care-white-house" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Krankenversicherungs-Initiative</a> zu promoten. Auch GloZell Green knüpft an eigene Erfahrungen, wenn sie Obama auf die aktuellen Probleme mit rassistischer Polizeigewalt anspricht und die außenpolitische Annäherung an Kuba thematisiert. Ihr Markenzeichen ist grüner Lippenstift, den sie dem Präsidenten auch als Geschenk für die “First Wife” – so ihre kleine komödiantische Variation von “First Lady” – mitgebracht hat. Quoten-Queen Bethany Mota befasst sich schließlich mit Aspekten, die für Jugendliche und junge Erwachsene besonders einschlägig sein könnten, wie z.B. die Finanzierung einer weiterführenden Ausbildung (hier hat der Präsident gerade einen “Free Community College Plan” angekündigt). Die abschließenden Fragen scheinen dann tatsächlich aus den sozialen Medien hervorgegangen zu sein: Es geht darin um Lieblings-TV-Sendungen und darum, welche Superkräfte sich der mächtigste Mann der Welt wünscht. Was am Ende nicht fehlen darf, ist ein Gruppen-Selfie, bevor Obama noch die Rolle der drei “creators” als Teil eines politisch relevanten Mitmach-Netzes würdigt.</p>
<h3>Kanalisierte Kommunikation oder neuer Kommunikationskanal?</h3>
<p class="big">Aus der Perspektive politischer Kommunikation ist das Interview ein weiteres Beispiel für die Strategie des Weißen Hauses, weitestgehend die Kontrolle über die Inszenierung des Präsidenten zu behalten. Die Hauptstadt-Presse hat wiederholt kritisiert, wie der Zugang von Journalisten zum Staatsoberhaupt strikt limitiert und tendenziell durch <a class="liexternal" href="http://www.politico.com/story/2013/02/obama-the-puppet-master-87764.html?hp=t1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigene Formate ersetzt wird</a>. Auch beim Interview mit den YouTube-Stars sind Kontroverse und Kritik nicht vorgesehen, sondern die “Creators” absolvieren einen höflichen Besuch beim netten Onkel Obama mit Selfie für das Familienalbum. Allerdings lässt sich das Format auch als eine Veranstaltung der politischen Bildung verstehen, bei der einem potenziell politikfernen Publikum die Lage der Nation einmal anders vermittelt wird. Eric Schultz, ein Sprecher des Weißen Hauses, fasst die Absicht, mit den mehreren Millionen Abonnenten der jeweiligen Kanäle eine Zielgruppe anzusprechen, die den digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit reflektiert, so zusammen: “<a class="liexternal" href="http://www.washingtonpost.com/blogs/erik-wemple/wp/2015/01/21/medium-editor-on-sotu-coup-people-are-already-here/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">We’re trying to find audiences where they are (…) The burden is on us to do that.</a>“</p>
<p class="big"><em>Dies ist ein Crosspost von Netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a class="external" href="http://www.netzpiloten.de/besuch-im-weissen-haus-youtube-stars-interviewen-obama/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort</a> erschienen.</em></p>
<p>Bild und Teaser: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=awU8M3qVgZQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div>
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		<title>@President – Wie Staatsoberhäupter twittern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 09:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Putin retweeten oder Obama folgen &#8211; kein Problem! Regierungschefs in der ganzen Welt haben den Mikrobloggingdienst Twitter längst für sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Putin retweeten oder Obama folgen &#8211; kein Problem! Regierungschefs in der ganzen Welt haben den Mikrobloggingdienst Twitter längst für sich entdeckt. Einige von ihnen kommen dabei auf sehr beachtliche Followerzahlen und werden auch kräftig retweetet. Die Twiplomacy Studie 2014 gibt einen aktuellen Überblick über  das Online-Gezwitscher der Obrigkeiten aus Kreml, Weißem Haus und Co. Social Media-Experte Martin Fuchs hat sich die Erhebung und ihre Ergebnisse genau angeschaut und fand den einen oder anderen Kritikpunkt.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=COgwKktrSfM&amp;feature=youtu.be" title="Twiplomacy 2014" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/COgwKktrSfM?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor gut einem Jahr hatten wir auf <a href="http://politik-digital.de/staats-gezwitscher-in-europa-und-der-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a> bereits über das weltweite <a href="http://twiplomacy.com/blog/twiplomacy-study-2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Ranking der  Regierungsoberhäupter</a> berichtet. Seitdem hat sich die Zahl der untersuchten Accounts um 139 auf insgesamt 644 erhöht. Mittlerweile, so die Studie, seien immerhin 83 Prozent der Regierungen von UN-Staaten auf Twitter vertreten. Wenig geändert hat sich hingegen auf den Spitzenpositionen. Der Papst, <a href="https://twitter.com/Pontifex" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@Pontifex</a>, ist auch in diesem Jahr Feedback-König im Twitternetzwerk: Tweets aus dem Vatikanstaat wurden im vergangenen Jahr am meisten retweetet, im Durchschnitt über 10.000 Mal. Auf die größte Fangemeinde mit etwa 43,7 Millionen Followern kommt weiterhin US-Präsident <a href="https://twitter.com/BarackObama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@BarackObama</a>. Neuling im Kreis der meist gefolgten Twitterer und auf Platz 5 des Rankings ist in diesem Jahr der indische Premierminister <a href="https://twitter.com/narendramodi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@NarendraModi</a>. Damit schickt sich der seit Mai dieses Jahres amtierende Regierungschef an, sogar das <a href="https://twitter.com/WhiteHouse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiße Haus</a> zu überholen. Mit 4.967.847 erreichten Nutzern fehlen ihm hierzu nur noch weniger als 10.000 neue Follower.</p>
<h3>Twittern à la Merkel?</h3>
<p>Lediglich Zaungast ist und bleibt die deutsche Regierungsspitze: Wie auch im Vorjahr verfügt kein deutscher Spitzenpolitiker über einen Account in dem sozialen Netzwerk. Unsere Regierungsvertreter werden von den Verfassern dementsprechend zu „Twitter-Außenseitern“ ernannt. Dass die deutsche Kanzlerin nicht selbst auf Twitter unterwegs ist und stattdessen Sprecher Steffen Seibert über <a href="https://twitter.com/RegSprecher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@RegSprecher</a> offizielle Tweets absetzen lässt, passe allerdings zu Merkels „präsidialem Führungsstil“ und entspreche auch  eher der Regel unter Spitzenpolitikern, so Christian Thams von der Agentur Burson-Marsteller, die die Studie verfasst hat. Allerdings ergab die Untersuchung auch, dass unter den Regierungschefs und Staatsoberhäuptern zumindest Zwei Drittel einen persönlichen Twitteraccount pflegen (oder pflegen lassen).<br />
Überraschend ist hingegen, welche Rolle Twitter mittlerweile in der internationalen Diplomatie einnimmt. Als neuen Trend beobachten die Verfasser, dass  Außenminister rund um den Globus Twitter verstärkt dazu nutzen, sich zu vernetzen und miteinander in Kontakt zu treten. Die Studie spricht im Hinblick darauf von einem „Virtual diplomatic network“. Auch Deutschlands Außenvertretung ist mit <a href="https://twitter.com/AuswaertigesAmt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@AuswaertigesAmt</a> in die diplomatischen Kreise Twitters eingebunden.<br />
So weit so gut, viele Zahlen und viel Kritik an der deutschen Twitter-Politik. Ganz so einfach ist das aber dann auch wieder nicht. Denn so „spannend und gut“ es grundsätzlich sei, die Twitteraktivitäten der Regierungschefs und Regierungen genauer zu betrachten, seien die Ergebnisse auch mit Vorsicht zu genießen. Das meint zumindest der Hamburger Wahlbeobachter und Politikberater Martin Fuchs. Er hat für uns einige Kritikpunkte zusammengetragen:<br />
<figure id="attachment_130260" aria-describedby="caption-attachment-130260" style="width: 180px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fuchs.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-130260  " alt="fuchs" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fuchs.jpg" width="180" height="180" /></a><figcaption id="caption-attachment-130260" class="wp-caption-text">Martin Fuchs ist <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogger</a> und Politikberater in Hamburg. Seit über 14 Jahren beschäftigt er sich mit Wahlkampf, strategischer Politikberatung und den Hintergründen des Politikgeschäftes. Darüber hinaus berät er Unternehmen, öffentliche Institutionen und die Politik beim Einsatz von Social Media.</figcaption></figure></p>
<h3>Zur Kritik an der deutschen Außenseiterrolle</h3>
<p style="padding-left: 150px">„Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die seit Jahren vorgetragene Kritik, Deutschland und die deutsche Regierung hinke bei der Social-Media-Nutzung hinterher, nur weil Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht twittert. Merkel hat sich Twitter vor ein paar Jahren angeschaut, hat schnell gemerkt, dass es nicht ihr Kanal ist und sich bewusst gegen eine Nutzung entschieden. Das ist konsequent und zu begrüßen. Und besser als ein mehr schlecht als recht gepflegter Account, nur weil &#8216;man&#8217; das im Jahr 2014 so macht und andere Regierungschefs dort kommunizieren. Twitter ist nicht das Medium der Kanzlerin und die bewusste Entscheidung dagegen zeugt von einer großen Social-Media-Kompetenz.</p>
<p>Zudem ist die Argumentation der Studie auch noch falsch. In der Pressemitteilung heißt es prominent: &#8216;Deutschland weiterhin einzige G8-Nation ohne twitternde Spitzenpolitiker&#8217;. Das ist einfach falsch. <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/12/wie-social-media-ist-die-bundesregierung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Allein in der Bundesregierung gibt es</a> fünf twitternde Minister, und 22 von 50 (politischen) Regierungsmitgliedern twittern. Dies entspricht 44 Prozent und bedeutet eine deutlich größerer Verbreitung als in der Gesamtbevölkerung (ca. 7 Prozent im Durchschnitt). Betrachtet man nur Minister und Staatssekretäre, nutzen sogar 94 Prozent der Regierungsmitglieder Social Media. Weitere Spitzenpolitiker wie Partei- und Fraktionschefs, Ministerpräsidenten und der Regierungssprecher twittern ebenfalls.</p>
<h3>Martin Fuchs: „Nackte Zahlen nur schwer vergleichbar“</h3>
<p>Außerdem finde ich es schwierig, die Regierungschefs anhand der (sehr plakativen, aber wenig aussagekräftigen) Anzahl ihrer Follower miteinander zu vergleichen. Davon abgesehen, dass man einen Regierungschef aus einem Land mit 1,8 Milliarden Einwohnern (wie Indien) nur schwer mit dem Oberhaupt eines Drei-Millionen-Einwohner-Landes vergleichen kann, sagt die Masse allein nichts über die Reichweite und den Einfluss aus. Es ist ein Indiz, aber eine klare Aussage lässt sich damit nicht treffen. Entscheidend ist vielmehr die Qualität der Follower und die Frage: &#8216;Wen will ich mit meinen Tweets eigentlich erreichen?&#8217; Wenn ein Staatschef oder Minister Public Diplomacy betreiben will, dann reicht es, wenn er die wichtigen 10-20 anderen Regierungschefs bzw. Minister als Follower hat, dann  braucht er gar nicht Millionen &#8216;normale Bürger&#8217;.“<br />
Bild: Screenshot aus dem Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a><br />
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		<title>In Zeiten totaler Überwachung und digitaler (Un-)Sicherheit – Digitale Presseschau 4/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 16:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Netz-Optimismus der letzten Dekade scheint sich als Illusion erwiesen zu haben – eine kritische Sichtweise über unsere digitale Identität [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Netz-Optimismus der letzten Dekade scheint sich als Illusion erwiesen zu haben – eine kritische Sichtweise über unsere digitale Identität und die Zukunft unserer Privatsphäre ist daher angebracht. Nach der Rede von Barack Obama zur NSA stellt sich die Frage, wie die nationale und internationale Debatte über die Geheimdienste sowie über digitale Überwachung weiter geht. Und vor allem: welche Politik dieser Debatte folgen wird. Werden wir weiter in einem neutralen Internet surfen? Wie schützen wir unsere digitale Sicherheit? Kann uns dabei jemand anderes helfen, außer uns selbst?</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=wBw-nsF3PYo&amp;hd=1" title="Popcorn Cut: deutsche Politiker sprechen zu NSA und NoSpy" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/wBw-nsF3PYo?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
In unserem Video der Woche haben wir dieses Mal einen Zusammenschnitt der Aktuellen Stunde zum No-Spy-Abkommen aus dem Deutschen Bundestag ausgewählt. Der „Popcorn-Cut“ von <a href="https://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage e.V.</a>: Holen Sie sich was zu knabbern!</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/us-praesident-zur-nsa-affaere-wie-obama-die-massstaebe-verschiebt-1.1866477" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die NSA nach der Rede von Barack Obama</a></h3>
<p>In einem Kommentar von Johannes Kuhn wird die Blickrichtung des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama und damit seine zukünftige Politik in Sachen NSA unter die Lupe genommen. In Wahrheit habe sich Obama „für die Logik der NSA“ entschieden, weil er an der „Ethik seiner Geheimdienste“ nicht zweifle. In dem Artikel können Sie sich auch das Interview mit Obama selbst noch mal angucken und sich darüber ein eigenes Urteil bilden.</p>
<h3><a href="http://www.taz.de/Debatte-U-Ausschuss-zur-NSA-Affaere/!131157/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Debatte zum NSA-Untersuchungsausschuss in der BRD hat begonnen</a></h3>
<p>Da ein Untersuchungs-Ausschuss zur NSA-Affäre in greifbare Nähe rückt, denkt Wolfgang Gast darüber nach, welches Aufklärungspotential dieser haben könne. Der Ausschuss werde sich schwertun, da sich die NSA-Verantwortlichen nicht äußern werden. Dennoch sei er wichtig für die Debatte im Inland, da mindestens der BND sich dem Ausschuss nicht entziehen könne, Politiker erklären müssten, warum etwa ein No-Spy-Abkommen nicht zustande komme und eben, ganz nach dem Zweck eines Untersuchungsausschusses, Rechenschaft über ihre derzeitige Politik ablegen müssen.</p>
<h3><a href="http://futurezone.at/netzpolitik/kompromiss-eu-ausschuss-will-freies-internet-sichern/47.666.274" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Netzneutralität in der EU</a></h3>
<p>Die Diskussion um die Regelung der Netzneutralität auf europäischer Ebene ist im vollen Gange. Ein Artikel von Barbara Wimmer stellt den aktuellen Diskussionsstand und die Kritik der EU-Kommissions-Vorschläge im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) des EU-Parlaments dar. Es scheint als greife das Europäische Parlament die von Bürgerrechtsinitiativen gestartete Kampagne <a href="www.safetheinternet.eu " target="_blank" rel="noopener noreferrer">safetheinternet.eu</a> zur Sicherung der Netzneutralität in Europa auf.</p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/deus/2014/01/18/es-ist-die-systemfrage-dummerchen-1916/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Illusion des Netz-Optimismus der letzten Dekade</a></h3>
<p>Die Debatte über das Internet, die letzte Woche von Sascha Lobo angestoßen wurde, zieht weitere Kreise bzw. sie verlagert sich. Es werden Themenkreise ausführlicher diskutiert, die uns auch in Zukunft noch weiter beschäftigen werden – hier das Demokratisierungspotential des Internets (Stichwort: Online-Petitionen, „Erregungsdemokratie“ usw.), dort das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatsphäre (Stichwort: „Post-Privacy“). Und darüber hinaus werden die optimistischen Einschätzungen des Internets der Vergangenheit zunehmend kritischer reflektiert. Marco Settembrini di Novetrem kritisiert diese „Heilsversprechen“ der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart nach dem Motto: „Wer nichts hat als einen Hammer, dem erscheint die ganze Welt als Nagel.“</p>
<h3><a href="http://annalist.noblogs.org/post/2014/01/19/kleine-philosophie-der-digitalen-sicherheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Sicherheit in Zeiten der „Post-Privacy“</a></h3>
<p>Anne Roth präsentiert uns auf ihrem Blog Annalist Thesen zum Thema „digitale Sicherheit“. Aufhänger für ihre aktuellen „Innenansichten“ ist ein Artikel von Das Nuf, der argumentiert, wir seien <a href="http://dasnuf.de/zeug/wir-sind-zu-faul-um-nicht-ueberwacht-zu-werden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„zu faul, um nicht überwacht zu werden“</a>. So ist ihr Artikel auch ein Plädoyer für unsere eigene digitale Selbstermächtigung sowie die Frage nach dem Widerstandspotential gegen die Ohnmacht in postdemokratischen Zeiten der totalen Überwachung. Sie weist dabei galant auf Widersprüche hin: Obwohl es auch mit Verschlüsselungstechniken keine perfekte digitale Sicherheit gebe, sei „jeder Schritt in Richtung mehr digitaler Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.“</p>
<h3><a href="http://breitband.dradio.de/hyperkonnektivitaet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Multiple digitale Identitäten vs. totales Profil</a></h3>
<p>Last but not least weisen wir auf den Stream eines erfrischend unaufgeregten sowie spannenden Radiogesprächs der Sendung „Breitband“ auf Deutschlandradiokultur hin. Philip Banse, Prof. Dr. Petra Grimm (Hochschule für Medien Stuttgart), Sascha Lobo (Blogger und Strategieberater) und Jochen Wegner (Chefredakteur von Zeit Online) diskutieren das Thema der multiplen digitalen Identiäten im Spannungsfeld mit dem „totalen Profil“ in Zeiten der „Hyperkonnektivität“.<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Cory Booker &#8211; Mit Social Media zum Wahlsieg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 08:52:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sechs Monate sind vergangen, seitdem politik-digital.de das letzte Mal über den “Social Media-König“ Cory Booker berichtet hat. Jetzt hat „Obama [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild-2-Tris-Hussey-CC-BY-NC.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-133747" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild-2-Tris-Hussey-CC-BY-NC-630x421.jpg" alt="Tris Hussey CC BY-NC" width="630" height="421" /></a>Sechs Monate sind vergangen, seitdem politik-digital.de das letzte Mal über den “Social Media-König“ Cory Booker <a href="http://politik-digital.de/cory-booker-leitlinien-fuer-die-erfolgreiche-twitternutzung-in-der-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet hat</a>. Jetzt hat „Obama Light“, wie der US-Demokrat medienwirksam genannt wird, sein nächstes Ziel erreicht: einen Sitz als Senator im nördlichen Flügel des Kapitols. Es ist ein Sieg, der vielleicht weniger seinem Online-Wahlkampf geschuldet ist, als viele vermutet haben. Eine Analyse.<br />
Betrachtet man lediglich die Präsenz der beiden Bewerber um den Senatorensitz, durfte man wohl keinen Zweifel am Wahlsieg des 44-jährigen demokratischen Kandidaten Cory Booker haben. Sein Sieg gegen den erzkonservativen Konkurrenten und Republikaner Steve Lonegan bei den außerordentlichen US-Senatswahlen („<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Senate_special_election_in_New_Jersey,_2013" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Special Elections</a>“) im Bundesstaat New Jersey fiel aber weitaus weniger deutlich aus, als viele vorherzusehen geglaubt hatten. Hat der „Social Media-König“ schon seinen Glanz verloren oder hat Bookers Online-Kampagne eine geringere Rolle gespielt als etwa bei seinem Vorbild Barack Obama? Die Wahl war nötig geworden, nachdem Bookers Vorgänger im Senat, der Demokrat Frank Lautenberg, im Frühsommer verstorben ist.</p>
<h3>Heimspiel auf Twitter</h3>
<p>Bereits im Frühjahr, noch vor seiner unerwarteten Kandidatur für die außerordentliche Wahl am 16. Oktober, hatten wir Bookers erfolgreiche <a href="http://politik-digital.de/cory-booker-leitlinien-fuer-die-erfolgreiche-twitternutzung-in-der-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitternutzung beschrieben</a>. Über 1,4 Millionen Follower scharen sich um den einstigen Bürgermeister von Newark. Seine Anhänger kommen nicht nur aus Newark oder New Jersey, sondern aus allen US-Staaten. Ein bemerkenswerter Vorteil, sollte man meinen, für jemanden, der sich (nur) für ein Amt auf Bundesstaatsebene bewirbt. Allerdings konnte Booker im vergangen halben Jahr – bei seinem Aufstieg vom Bürgermeister zum Senatskandidaten – nicht viel mehr als 100.000 Follower hinzugewinnen, obwohl seine landesweite Medienpräsenz stark zugenommen hat.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nicht-NJ-Cory-Booker1.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-133749 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nicht-NJ-Cory-Booker1.jpg" alt="Quelle: Twitter" width="472" height="195" /></a><br />
Booker ist auf Twitter seiner Linie treu geblieben. Die <a href="http://www.nbcnews.com/technology/5-twitter-tips-super-mayor-cory-booker-1C8780231" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Twitter-Tipps</a>, die er im Frühjahr preisgegeben hatte, lassen sich auch im Wahlkampf aus seinem Profil herauslesen. Booker suchte den direkten Kontakt zu den Bürgern, scheute keine Diskussion und setzte laut <a href="http://twittercounter.com/CoryBooker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter Counter</a> 29 Tweets pro Tag ab, am letzten Tag vor der Wahl waren es sogar 76. An einem normalen Arbeitstag wären das mehr als ein Tweet alle zehn Minuten. Da sich selbst in der Tonlage der Tweets im letzten Jahr nichts geändert hat, nimmt man Booker ab, dass er sich auch im Wahlkampf selbst die Finger wund schrieb. Ganz im Stile seiner selbstformulierten Regel: „Twittern ist kein zusätzlicher Bonus. Es hat Priorität.”</p>
<h3>Obama Light auf YouTube</h3>
<p>Doch Twittern allein führt ohnehin nicht zum Wahlsieg. Bookers Team nutzte auch Wahlwerbespots als audio-visuelle Wahlkampfhelfer, die eine große Reichweite erzielen (können). Längst produzieren Wahlkampfteams nicht mehr den einen Spot fürs Fernsehen, sondern eine Vielzahl kurzer Werbefilme, die sich in den sozialen Netzwerken teilen lassen und für Video-Portale wie geschaffen sind. Cory Bookers <a href="http://www.youtube.com/user/CoryBookerdotcom/videos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Kanal</a> bietet Spots, die ansprechend produziert sind und einen starken, offenen und charismatischen Politiker zeigen, der gemeinsam mit den Bürgern das Land verbessern will.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=WPhiNTbzVys" title="CoryBooker.com: &quot;People&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/WPhiNTbzVys?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Bookers Videos erinnern stark an die „Yes we can!“-Kampagne von Präsident Obama 2008. Auch Booker setzt auf das Konzept „Gemeinsam sind wir stark“, um den Patriotismus-Gedanken und den Zusammenhalt der Amerikaner für sich zu nutzen. Es fehlt jedoch das Innovative und Außergewöhnliche. Das schlägt sich auch auf die Klickzahlen der Videos nieder, die im Schnitt bei gerade mal ein bis zwei Tausend liegen. Da hilft auch keine prominente Unterstützung aus dem Weißen Haus.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=FmsjOn6Or8Q" title="President Obama: Vote for Cory" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/FmsjOn6Or8Q?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Aphorismen auf Facebook</h3>
<p>Eine ganz andere Strategie hat Booker auf <a href="https://www.facebook.com/corybooker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> verfolgt. Zwar wirbt er auch hier für sein Projekt #Booker4Senate, allerdings nicht nur mit Fotos oder Veranstaltungshinweisen, sondern insbesondere mit Hilfe berühmter Zitate. Booker zitiert Persönlichkeiten wie den Dalai Lama, Martin Luther King Jr. oder Plato – Hauptsache, die Gemeinschaft steht im Fokus des Zitats. Ein kluger Schachzug, denn die universell gültigen Zitate bekommen nicht nur mehr Likes als „normale“ Beiträge, sondern können bei den Adressaten positive Gefühle auslösen, die dann entsprechend mit Booker bzw. seiner Kampagne in Verbindung gebracht werden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Cory-Booker.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-133750 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Cory-Booker.jpg" alt="Quelle: Facebook" width="487" height="197" /></a></p>
<h3>Soziale Medien: Erfolg oder Misserfolg?</h3>
<p>Gleich vorweg: Man kann nicht von einem Sieg Bookers oder einer Niederlage seines Widersachers Lonegan in den Sozialen Medien sprechen. Zu ungleich waren die Voraussetzungen für die Senatswahl in New Jersey. Nicht nur, dass in dem Bundesstaat südlich von New York in den vergangenen 40 Jahren kein Republikaner eine Senatswahl gewinnen konnte, Cory Booker zählt zu den Hoffnungsträgern der Demokraten und ist als Social Media-Experte landesweit in der Presse präsent gewesen. Lonegan auf der anderen Seite gilt als erzkonservativ und nicht sehr charismatisch. Zusätzlich hat Booker laut dem <a href="http://www.nj.com/politics/index.ssf/2013/10/booker_raises_eight_times_more_cash_than_lonegan_in_us_senate_race.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachrichtenportal NJ.com</a> achtmal so viele Spenden für seinen Wahlkampf gesammelt wie sein Konkurrent Lonegan. Es gibt also eine Menge Faktoren, die – abgesehen von seiner Social Media-Präsenz – für Booker sprachen.<br />
Bei einer vergleichbaren Beliebtheit (im Netz) ist es vielmehr verwunderlich, dass das Rennen am Ende relativ knapp ausfiel (55 zu 44 Prozent). Kritiker werfen Booker vor, dass er mit seinen Fundraising-Touren nach Hollywood und zum Silicon Valley mehr Zeit außerhalb des Bundesstaates verbracht hat, als in seinem Wahlbezirk. Der Online-Wahlkampf war solide und sicher nicht hinderlich für den Gewinn der Wahl. Für politische Kommunikatoren und Spin Doktoren gab es aber wenig Überraschendes und keinen Erkenntnisgewinn darüber, ob ein groß angelegter Online-Wahlkampf ein Erfolgsgarant ist.<br />
Bilder: Tris Hussey (CC BY-NC 3.0), Twitter, Facebook</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" alt="Buch-Cover von Marina Weisband " width="403" height="70" /></div>
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		<title>Staats-Gezwitscher in Europa und der Welt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/staats-gezwitscher-in-europa-und-der-welt-130519/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alinka Rother]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2013 09:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst Franziskus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als zwei Drittel aller Regierungen  twittern.  Die europäischen Staatschefs und ihre Verwaltungen sind sogar allesamt auf Twitter vertreten. Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Voegel_auf_Leitung2.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-130539" alt="Voegel_auf_Leitung" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Voegel_auf_Leitung2-630x417.jpg" width="630" height="417" /></a>Mehr als zwei Drittel aller Regierungen  twittern.  Die europäischen Staatschefs und ihre Verwaltungen sind sogar allesamt auf Twitter vertreten. Das ergab die Twiplomacy Study 2013 von Burson-Marsteller, einer weltweit agierenden Public-Relations-Agentur.  Seit gestern sind die Ergebnisse der Studie öffentlich einsehbar.<br />
Bereits im Januar <a href="http://politik-digital.de/123-regierungschefssind-bei-twitter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a> politik-digital über den rasanten Anstieg der „World Leaders on Twitter“. Und der Trend zum Twittern scheint stabil zu sein. Das ist eines der Ergebnisse der <a href="http://twiplomacy.com/twiplomacy-study-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twiplomacy Study 2013</a>. Die globale Studie wird von der Public-Relations-Agentur Burson-Marsteller veröffentlicht und informiert darüber, wie Regierungschefs, Staatspräsidenten, Außenminister und deren Institutionen Twitter nutzen. Erste Ergebnisse waren bereits <a href="http://twiplomacy.com/twiplomacy-study-2012/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2012</a> veröffentlicht worden. Die aktuelle Studie von 2013 erfasste insgesamt 505 Twitter-Accounts von Staats- und Regierungschefs sowie deren Verwaltungen aus aller Welt. Analysiert wurden neben den Twitter-Profilen und  der Liste der Tweets von Politikern auch die Verbindungen von Staatschefs untereinander. Die beteiligten Wissenschaftler berücksichtigten dabei mehr als 50 Variablen, so zum Beispiel Tweets und deren Häufigkeit, Retweets, Follower und vieles mehr.<br />
Was hat sich im vergangenen Jahr getan? Aktuell sind mehr als zwei Drittel aller Regierungen weltweit bei Twitter aktiv. Das bedeutet konkret: In insgesamt 153 Staaten bedienen Staatschefs oder deren Repräsentanten  einen Twitter-Account. Im letzten Jahr waren es nur 125 Staaten. Insbesondere in Europa hat sich einiges getan. Während Mitte 2012 nur etwa 75 Prozent der europäischen Regierungen im Netz zwitscherten, tun es mittlerweile alle europäischen Staaten.  Das verwundert insofern nicht, als Twitter der schnellste, unkomplizierteste und inzwischen wohl etablierteste Weg ist, offizielle Verlautbarungen, Regierungsstatements und wichtige Botschaften an Journalisten und andere Multiplikatoren weiterzugeben.<br />
Die Twiplomacy Study  informiert zudem über die Zahl der Follower der einzelnen Staatsoberhäupter. Nach wie vor steht dort der Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama mit über 33 Millionen Followern an der Spitze. Das ergab schon eine Untersuchung des <a href="http://de.scribd.com/doc/118672354/World-Leaders-on-Twitter-Digital-Daya-s-Dec-2012-Report" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digital Policy Councils</a> Anfang 2013, über die wir <a href="http://politik-digital.de/123-regierungschefssind-bei-twitter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichteten</a>. Auch die türkischen, russischen und indonesischen Regierungschefs können sich ebenso  wie die britische Regierung über eine große Anzahl an Followern freuen.<br />
Interessanter aber als die Zahl der Follower sind die Verbindungen der den  Politikern untereinander. 68 Prozent der Regierungen und Verwaltungen informieren sich via Twitter über ihre Pendants in anderen Ländern. Hier liegt <a href="https://twitter.com/BarackObama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@BarackObama</a> gemeinsam mit <a href="https://twitter.com/whitehouse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@WhiteHouse</a> und <a href="https://twitter.com/StateDept" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@StateDebt</a> an letzter Stelle. Der schwedische Außenminister Carl Bildt hingegen folgt insgesamt 44 Kollegen und führt damit die Liste an. Direkt dahinter liegt Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik. Generell scheinen die Europäer sich untereinander besonders intensiv auszutauschen:  Unter den 15 meist verbundenen Accounts findet sich nur ein außereuropäischer Twitterer, nämlich der israelische Außenminister. Das deutsche Außenministerium liegt im Vergleich immerhin noch auf Platz 28.<br />
Einige Staatsoberhäupter und Regierungen setzen dabei nicht nur Einwegbotschaften ab, sondern interagieren mit ihren Followern. Die Tweets des Premierministers von Uganda,  Amama Mbabazi, beispielsweise bestehen zu 96 Prozent aus Antworten.  Aber auch der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert twittert interaktiv: Ein Drittel seiner Tweets sind sogenannte „mentions“ anderer Twitterer und ein weiteres Drittel sind Antworten auf die Fragen der Twitter-Nutzer.<br />
Und wer bekommt die meisten Retweets? Weder Obama noch der Schwede Bildt, sondern Papst Franziskus. Jeder seiner Tweets wird im Schnitt über 11.000 Mal retweetet – und das, obwohl der Papst-Account erst im Dezember 2012 unter Papst Benedikt gestartet wurde.<br />
Kaum überraschend: Nur wenige der Regierungsschefs twittern selbst. In Zahlen: 151 Staats- oder Regierungschefs haben zwar einen persönlichen Twitter-Account. Davon twittert nach eigener Aussage aber nur rund ein Drittel selbst. Und in Deutschland ist ohnehin der <a href="https://twitter.com/RegSprecher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@RegSprecher</a> Seibert der offizielle Twitterer der Bundesregierung, Angela Merkel selbst lässt auch im Wahlkampf weiterhin &#8220;fremdtwittern&#8221;.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/ungutknut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolf-Ulf Wulfrolf</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a></p>
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		<title>Wie wollen wir zusammenleben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 15:12:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beugen wir uns einer vermeintlichen Terrorgefahr indem wir uns selbst terrorisieren lassen? Ein Aufruf. „Wie wollen wir zusammenleben?“ fragte die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bild_Steffen_Kommentar.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-129518" alt="Bild_Steffen_Kommentar" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bild_Steffen_Kommentar.png" width="640" height="432" /></a>Beugen wir uns einer vermeintlichen Terrorgefahr indem wir uns selbst terrorisieren lassen? Ein Aufruf.<br />
„Wie wollen wir zusammenleben?“ fragte die Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Jahr im <a href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/00-Homepage/homepage_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rahmen ihres Zukunftsdialogs</a> die deutschen Bürgerinnen und Bürger. Damals regten sich viele über die Bürgerbeteiligungsplattform auf, weil islamkritische Beiträge oder die Forderung nach der Legalisierung von Haschisch die Diskussion dominierten. Nachdem letzte Woche das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PRISM_(%C3%9Cberwachungsprogramm)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NSA-Überwachungsprogramm PRISM</a> von dem <a href="http://politik-digital.de/das-gesicht-hinter-der-prism-enthuellung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Computerspezialisten Edward Snowden</a> geleakt wurde, würde ich mir wünschen, die Bundeskanzlerin würde sich selbst diese Frage einmal stellen.<br />
Hoffentlich brachte der BILD-Kolumnist Franz Josef Wagner die Gefühlslage vieler Deutscher nicht auf den Punkt, als er den Balanceakt zwischen Terrorprävention und Bürgerrechten auf ein er sei <a href="http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/lieber-ed-snowden-30786862.bild.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;lieber überwacht als tot&#8221;</a> verkürzte. Alles nicht so schlimm? Ja, ja, das haben wir doch sowieso schon immer alles gewusst: der Staat horcht mit, das war nicht nur in der DDR so, die Amis sind am schlimmsten oder wer sich nichts vorzuwerfen hat, kann auch alles preisgeben. Willkommen am Stammtisch.<br />
Wie wollen wir zusammenleben? So jedenfalls nicht. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft erklärt, das wertvollste Bürgerrecht sei der Schutz vor Terror und Kriminalität. Sascha Lobo hat diese Legitimierung von Schnüffeleien in seiner <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-ueber-prism-und-ueberwachung-im-netz-a-904982.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPON-Kolumne „das Recht, vor dem die anderen verblassen“</a> genannt. Ich werde es nicht hinnehmen, dass meine im Netz oder anderswo hinterlassenen Daten von staatlicher Seite gespeichert, interpretiert und zu einem Profil zusammengefügt werden. Ich erwische mich immer wieder bei dem Gedanken, manche Postings nicht zu tätigen oder bestimmte Gruppen in sozialen Netzwerken vielleicht doch besser zu meiden. Jetzt weiß ich warum. Es ist ein Gespenst, das wir schon zu lange mit uns herumtragen. Mit PRISM hat es jetzt ein Gesicht bekommen.<br />
Deswegen liebe Frau Bundeskanzlerin, lieber Herr Steinbrück und wer sonst noch etwas zu sagen hat und vielleicht in der nächsten Woche dem Präsidenten der USA die Hand schütteln möchte: Machen Sie deutlich, dass wir so nicht zusammenleben wollen! Der Überwachungsstaat ist keine Alternative zum Terror, sondern dessen Produkt.<br />
Was können wir selbst tun? Wer heute noch die Freiheit im Internet verteidigen möchte, kämpft längst gegen Windmühlen, ist in den Augen vieler ein hoffnungsloser Romantiker. Das Internet hat immer noch den Vorteil, dass es <a href="http://prism-break.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alternativen gibt oder man diese selbst schaffen kann.</a><br />
Und wir können noch einen Schritt weiter gehen. Wir Medienschaffenden können und sollten den Besuch des amerikanischen Präsidenten boykottieren. Es wäre ein starkes Signal, wenn Mr. Obama und Frau Merkel sich die Hände schütteln und kein Blitzlichtgewitter zu sehen ist und keine Mikrofone und Kameras aufgebaut sind. Natürlich können wir von politik-digital.de das einfacher fordern und umsetzen als andere Medien. Dennoch, es ist Zeit für eine klare Haltung. Wir können nicht weiter hinter der Fassade des unabhängigen Journalismus verstecken. Vielleicht ist das nicht im Sinne von Hajo Friedrichs, der den Leitsatz für Journalisten geprägt hat, dass sich ein guter Journalist mit keiner Sache gemein macht, auch nicht mit einer guten. Aber wer nach PRISM wieder ins business as usual verfällt, wird einer schlechten Sache nicht Einhalt geboten haben. Deswegen sollten wir uns lieber an Benjamin Franklin erinnern, der vor über zweihundert Jahren festhielt: &#8220;Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.&#8221;<br />
&nbsp;<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/26010838@N06/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dominik</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-2.0</a>)</p>
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		<title>Das Gesicht hinter der PRISM-Enthüllung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 14:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Enthüllungen des amerikanischen Internetüberwachungsprogramms PRISM sorgen derzeit weltweit für Aufsehen. Dahinter steckt ein junger Mann, der, unbedrängt und scheinbar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-06-11-um-15.39.37.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-129389" alt="Edward Snowden" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-06-11-um-15.39.37.png" width="640" height="380" /></a>Die Enthüllungen des amerikanischen Internetüberwachungsprogramms PRISM sorgen derzeit weltweit für Aufsehen. Dahinter steckt ein junger Mann, der, unbedrängt und scheinbar völlig ohne Not, seine Arbeit nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Um der Wahrheit Willen ließ er nicht weniger als sein Leben und seine Existenz zurück.<br />
Edward Snowden, 29, hatte das, was man ein angenehmes Leben nennen könnte: ein mit 200.000 Doller pro Jahr sehr gut bezahlter Job, von dem er und seine Freundin im Südseeparadies Hawaii wohl mehr als gut über die Runden kamen. Noch dazu waren sein Job und seine Position von extremer Wichtigkeit. Wichtig für Präsident Obama, wichtig für Amerika. Sogar so wichtig, dass das, worum sich Snowdens Job dreht, streng geheim ist, ein Staatsgeheimnis, das gehütet wurde wie ein Augapfel.<br />
Gute Arbeitsstelle, wichtige Position, viel Geld, privates Glück – doch Edward Snowden hat sich dagegen entschieden. Nicht nur gegen sein angenehmes Leben, sondern auch dagegen, ein Stück Überwachung, ein Stück Freiheitsbekämpfung, ein Stück Diktatur zu sein. Als technischer Mitarbeiter am US-Datenstaubsauger PRISM hatte Snowden viel Einblick in die Überwachungskultur der Vereinigten Staaten. Snowden sagt, er habe private E-Mails lesen können, Daten aus sozialen Netzwerken einsehen, private Bilder von Otto-Normalverbrauchern, Telefonverbindungen. Er konnte sich Einblick verschaffen in die privatesten Winkel x-beliebiger ausländischer Bürger. Unbescholtener Bürger, die in irgendeiner Weise über oder mit Amerika kommunizierten, und sei es nur durch die Nutzung amerikanischer Online-Dienste wie Google, Facebook und Co. So, wie es die überwiegende Mehrheit der Bürger tagtäglich tut. Und sie jeden Tag freiwillig mit noch mehr Privatsphäre füttert. „Selbst wer nicht gegen Gesetze verstößt, kann überwacht werden. Man muss nichts falsch machen, man braucht nur irgendwie in Verdacht zu geraten“<br />
Snowden wollte Klarheit, Offenheit, Transparenz, Wahrheit. Er wollte es nicht mehr für sich behalten, dass Bürger ausgehorcht werden, dass monatlich zig Milliarden Daten willkürlich gesammelt und gespeichert werden, dass die Freiheit tagtäglich im Internet angegriffen wird. So wurde der einstige Patriot, der einst freiwillig in den Irak-Krieg ziehen wollte, um „Unterdrückten zu helfen“, zum Whistleblower, zum Staatsfeind. Das <a href="http://www.guardian.co.uk/world/video/2013/jun/09/nsa-whistleblower-edward-snowden-interview-video" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video in seinem Hongkonger Hotelzimmer</a>, in dem er sich gegenüber dem britischen Blatt „The Guardian“ als Quelle der Enthüllungen outete, ist mittlerweile weltbekannt. Wieder will er &#8216;Unterdrückten&#8217; Hilfe leisten: den Bürgern nämlich, den Unterdrückten einer nie dagewesenen Überwachungsmaschinerie: „Die Gesellschaft sollte entscheiden, ob sie solche Praktiken zulassen will“.</p>
<h3>Persönliches Schicksal ungewiss</h3>
<p>Seine langjährige Tätigkeit für die amerikanischen Sicherheitsbehörden, für CIA und NSA sowie wie zuletzt für einen externen Technikdienstleister ließ ihn mehr und mehr an der Rechtmäßigkeit seiner fürstlich besoldeten Tätigkeit zweifeln. Als Barack Obama 2008 zum Präsidenten gewählt wurde, habe er zunächst Hoffnung gehabt, dass dem Sicherheitswahn aus der Bush-Ära enge rechtliche Ketten angelegt würden. Diese Hoffnung zerstreute sich jedoch bald in alle Winde, die Zweifel kamen wieder und vergrößerten sich scheinbar noch.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ex-cia-mitarbeiter-outet-sich-als-prism-whistleblower-a-904676.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sein angenehmes Leben von einst dürfte für immer vorbei sein</a>, die aktuellen Enthüllungen gleichen einem privaten Himmelfahrtskommando, wie die <a href="http://politik-digital.de/gefaengnis-fuer-whistleblower-der-fall-manning-in-der-diskussion/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beispiele anderer Whistleblower zeigen.</a> Falls Hongkong ihn, was als wahrscheinlich gilt, an die USA ausliefert, droht ihm eine langjährige Haftstrafe. US-amerikanische Politiker forderten bereits, die „ganze Härte des Gesetzes“ gegen ihn anzuwenden. Snowden selbst hofft aus politisches Asyl in Island.<br />
Neben zahlreicher panischer Reaktionen ob des Datenlecks aus Administration und Justiz entläd sich auch eine Welle heftiger <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=483042875099899&amp;set=a.171620052908851.39344.100001825717287&amp;type=1&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wut, Häme und scharfer Kritik</a> gegenüber Datenhardliner Barack Obama. Diesem wird wegen seiner fragwürdigen Sicherheitspraktiken vorgeworfen, <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/ueberwachungsskandal-george-w-bushs-dritte-und-vierte-amtszeit-12215881.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">er führe eine „vierte Amtszeit von George W. Bush“ aus</a>. Snowden selbst wird im Internet vor allem viel Lob, Anerkennung und Verehrung zuteil. <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/enthuellungen-um-us-spaehprogramm-prism-assange-feiert-snowden-als-helden-1.1693621" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikileaks-Gründer Julien Assange bezeichnet ihn als „Hero“</a>, in einer<a href="http://www.zeit.de/news/2013-06/10/usa-online-petition-fordert-straffreiheit-fuer-edward-snowden-10231802" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Online-Petition wird Straffreiheit für den Whistleblower gefordert</a>.<br />
Angesprochen auf seine größte Angst gibt Snowden weder die Furcht vor einem Dasein als Persona non Grata hinter Gittern an noch die traurige Aussicht, wohl nie mehr in sein Privatleben von einst zurückkehren zu können. „Dass sich in Amerika nichts ändert“ sei für ihn die schlimmste Vorstellung.<br />
Ob man ihn nun als Held betrachtet oder als Vaterlandverräter, eines hat Edward Sbowden in jedem Falle bewirkt: eine kritische Auseinandersetzung mit den Machenschaften und ihren Strippenziehern, die unter dem Deckmäntelchen „Terrorabwehr“ mittlerweile jenseits jeder Verhältnismäßigkeit agieren.<br />
Übersicht zum Stand der &#8220;Prism&#8221;-Enthüllung: <a href="http://bit.ly/17EDPF9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://bit.ly/17EDPF9</a><br />
&nbsp;<br />
<strong><strong></strong></strong>Bilder: Screenshot Video Praxis Films / Laura Poitras (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-ND 2.0</a>)</p>
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		<title>Stimmen aus dem Weißen Haus</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/stimmen-aus-dem-weissen-haus-128208/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 09:39:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
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					<description><![CDATA[In Online-Audio-Botschaften kommunizieren Präsident Barack Obama und Vize Joe Biden mit den Bürgern. Neben Ansprachen werden auch Geschichten erzählt, wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Pete-Souza-CC-BY-ND.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128209" alt="Pete Souza (CC BY-ND 3.0)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Pete-Souza-CC-BY-ND-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>In Online-Audio-Botschaften kommunizieren Präsident Barack Obama und Vize Joe Biden mit den Bürgern. Neben Ansprachen werden auch Geschichten erzählt, wie ein Tête-à-tête mit Hillary Clinton und ein Treffen mit Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus. Will das Weiße Haus damit die Berichterstattung der sogenannten Vierten Gewalt umgehen?<br />
An diesem Wochenende hat das Weiße Haus wieder einmal den virtuosen Umgang mit seinen Online-Audio-Botschaften demonstriert. Zunächst erschien die fünfte Folge des für den Vizepräsidenten entwickelten Formats &#8220;Being Biden&#8221;. Das gleichermaßen simple wie überzeugende Konzept ist es, jeweils die Geschichte zu einem Foto zu erzählen, das Joe Biden bei seinen eher repräsentativen Amtsgeschäften zeigt. Der joviale Joe eignet sich für diese Art der Berichterstattung besonders, weil er bekanntermaßen &#8220;nah bei den Menschen&#8221; ist &#8211; ein verbreitetes Ideal für Berufspolitiker. Auf der <a href="http://www.whitehouse.gov/being-biden">Website</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>&#8220;In this audio series Vice President Biden will tell the story behind a photo – of where he was, why it matters to him, and how the experience fits into the broader narrative of this Administration. From meetings at the White House to travels around the country, the Vice President will share his perspective in candid, behind-the-scenes snapshots. In other words, he’ll explain what it’s like “Being Biden.”</p></blockquote>
<p>[soundcloud url=&#8221;http://api.soundcloud.com/tracks/87603913&#8243; params=&#8221;show_artwork=false&amp;show_comments=false&amp;secret_token=s-y316F&#8221; width=&#8221;100%&#8221; height=&#8221;166&#8243; iframe=&#8221;true&#8221; /]<br />
Nach eifrigem Händeschütteln, einem Besuch in der Kabine eines Frauen-Basketballteams und einem Tête-à-tête mit Hillary Clinton entstand der aktuelle Beitrag in seinem Büro. Dort traf er auf die Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus, die das Motto &#8220;Being Biden&#8221; auf die Spitze treibt: In der <a href="http://www.hbo.com/veep/index.html">TV-Serie &#8220;Veep&#8221;</a> spielt sie nämlich die US-Vizepräsidentin. Abweichend von den bisherigen Folgen, in denen Biden die jeweils abgebildete Situation kommentiert, übernimmt dies nun die fiktionale Politikerin.<br />
Diesen dramaturgischen Dreh macht sich auch die zweite Sendung zu eigen. Dabei handelt es sich um die wöchentliche Ansprache von Präsident Obama zu aktuellen Themen. Diese <a href="http://www.whitehouse.gov/briefing-room/weekly-address">&#8220;Weekly Address&#8221;</a> ist vergleichbar mit Angela Merkels ebenfalls samstags erscheinendem Podcast <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/SiteGlobals/Forms/Webs/BKin/Suche/DE/Solr_Mediathek_formular.html?nn=614994&amp;cat=videos&amp;type=podcast&amp;doctype=Video">&#8220;Die Kanzlerin direkt&#8221;</a> und wird seit einiger Zeit auch im <a href="https://soundcloud.com/whitehouse">SoundCloud-Profil des Weißen Hauses</a> publiziert. Doch diesmal richtet sich nicht Obama an die Nation: Im Kontext seiner Kampagne zur Verschärfung der Gesetzgebung in Sachen &#8220;Schusswaffen&#8221; lässt der Präsident die Mutter eines Opfers des Amoklaufs von Newton zu Wort kommen.</p>
<blockquote><p>&#8220;This week’s address is delivered by Francine Wheeler, whose six year old son, Ben, was murdered alongside nineteen other children and six educators in Newtown, Connecticut, four months ago. Now, Francine – joined by her husband David – is asking the American people to help prevent this type of tragedy from happening to more families like hers.&#8221;</p></blockquote>
<p>[soundcloud url=&#8221;http://api.soundcloud.com/tracks/87681298&#8243; width=&#8221;100%&#8221; height=&#8221;166&#8243; iframe=&#8221;true&#8221; /]<br />
Die Obama-Administration wird zu Recht dafür kritisiert, mit ihren eigenen medialen Mitteln der Online-Kommunikation die Berichterstattung von Fernsehen und Presse zu umgehen. Im internationalen Vergleich muss allerdings eingeräumt werden, dass der Versuch, den meinungsbildenden Einfluss der Vierten Gewalt durch den Einsatz sozialer Medien zu relativieren, hier wenigstens mit interessanten Inhalten und Formaten betrieben wird.<br />
*****<br />
<em>Erik Meyer ist Politikwissenschaftler und bloggt auf <a href="http://soundblog.fm/2013/04/15/biden-obama/">soundcloud.fm</a> und <a href="http://www.memorama.de/">Memorama</a></em><br />
Bild: Pete Souza (CC BY-ND 3.0)</p>
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		<title>123 Regierungschefs sind bei Twitter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 16:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
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		<category><![CDATA[World Leaders on Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[Barack Obama hat anscheinend einen Trend gesetzt: Seitdem er in seinem ersten Wahlkampf 2008 den Nachrichtendienst Twitter einsetzte, ist die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Originalbild-von-The-White-House-via-FlickR.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-125665" title="Originalbild von Pete Souza/ The White House via FlickR" alt="Originalbild von The White House via FlickR" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Originalbild-von-The-White-House-via-FlickR-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>Barack Obama hat anscheinend einen Trend gesetzt: Seitdem er in seinem ersten Wahlkampf 2008 den Nachrichtendienst Twitter einsetzte, ist die Zahl der twitternden Regierungsoberhäupter mit jedem Jahr kräftig angewachsen. Von Großbritanniens Premier David Cameron (Twittername: David_Cameron), über die Königin Jordaniens (QueenRania), bis hin zu Russlands Präsident Dimitry Medvedev (MedvedevRussia) sind mittlerweile die Regierungschefs von 123 Ländern bei Twitter vertreten.<br />
Dies geht aus einer Untersuchung des Digital Policy Council (DPC) hervor, der seit 2009 jährlich die Twittertätigkeit der Regierungen von 164 Staaten in einem Ranking Report erhebt. Der DPC ist Teil eines Think Tanks namens Digital Daya mit Sitzen in Washington D.C., Dubai und Kuala Lumpur. Mit „<a href="http://de.scribd.com/doc/118672354/World-Leaders-on-Twitter-Digital-Daya-s-Dec-2012-Report" target="_blank" rel="noopener noreferrer">World Leaders on Twitter</a>“ ist nun im Dezember die jünste Publikation erschienen, die einen 78-prozentigen Anstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. 75 Prozent der 164 untersuchten Staaten sind mit ihrem Regierungsoberhaupt bei Twitter vertreten; 2011 waren es erst 69. Die Autoren interpretieren diese Entwicklung positiv: „Politische Führer [&#8230;] werden sich immer stärker der neuen Möglichkeiten zur Kommunikation mit ihren Wählern bewusst.“<br />
Die Studie listet die Staaten mit ihren Oberhäuptern gemäß der Zahl ihrer Follower auf. Kaum überraschend steht der US-Präsident an erster Stelle mit sagenhaften 24 Millionen Followern, von denen allein 15 Millionen 2012 neu dazu gekommen sind. Die danach folgenden Plätze verzeichnen sehr viel weniger Follower: Der zweit-platzierte Hugo Chavez, Präsident von Venezuela, hat gerade mal 4 Millionen. Mit Brasilien, Argentinien, Kolumbien und Mexiko wird die Top Ten von Lateinamerikanischen Ländern dominiert.<br />
Deutschland kommt mit dem Account des Regierungssprechers (RegSprecher) gerade mal auf 81.977 Follower und steht damit an 36. Stelle des Rankings. 50 Regierungsoberhäupter der untersuchten Länder haben weniger als 5.000 Follower, knapp die Hälfte davon sogar weniger als 1.000. Auf die Art der Twitteraktivität wird in der Studie nicht näher eingegangen, obwohl sich sicherlich große Diskrepanzen hinsichtlich der Zahl der Tweets sowie der Twitterart (reine Informationsdarstellung nach außen oder Interaktion) und der Frage, ob ein Regierungsoberhaupt persönlich twittert oder dies einem Sprecher überlässt, ergeben würden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-121978 alignleft" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
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