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	<title>Barrierefreiheit &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Zwischen neuen Chancen und alten Grenzen: Gehörlose im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 08:34:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sprechen, sich austauschen, Kontakt haben: Für Gehörlose ist die Kommunikation der hörenden Mehrheitsgesellschaft praktisch eine unerreichbare Welt. Eigene Schulen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-150387 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/barrier-gates-280628_640x314_CC0_by_Ben_Kerckxvia_pixabay.jpg" alt="Schranke auf einem Weg im Wald, barrier gates by Ben_Kerckx CC0 via Flickr" width="640" height="314" />Sprechen, sich austauschen, Kontakt haben: Für Gehörlose ist die Kommunikation der hörenden Mehrheitsgesellschaft praktisch eine unerreichbare Welt. Eigene Schulen und Vereine waren deshalb für sie lange Zeit die einzigen Orte, in denen sich ihnen diese Welt auftat. Mit dem Internet hat sich das geändert: Das Netz beeinflusst nicht nur die Kultur der Gehörlosen. Dass deren Herzstück, die Gebärdensprache, auch beim Videochat eingesetzt werden kann, ist für taube Menschen inzwischen sogar der Hauptgrund, online zu gehen. Doch bei allem Fortschritt: Taube Menschen treffen auch online immer noch auf alte Barrieren.</p>
<p>Inzwischen klingen die Buchstaben schon fast banal: WWW, weltweites Netz. Dabei schafft das Internet manchmal sogar weit mehr, als die eine Welt zu verbinden: Manchmal eröffnet es regelrecht neue Welten. Zum Beispiel für Gehörlose.</p>
<p>Denn dass im Analogen oft Welten zwischen Hörenden und Gehörlosen liegen, erfahren taube Menschen alltäglich: Anders als für Hörende ist es für Gehörlose ohne Dolmetscher alles andere als einfach, jemanden auf der Straße mal kurz anzusprechen und nach dem Weg zu fragen oder einkaufen zu gehen. Verständnisprobleme sind immer vorprogrammiert. Eigentlich besitzen taube Menschen mit der Gebärdensprache eine perfekte Möglichkeit sich mitzuteilen und zu verständigen. Aufgrund eines von der hörenden Mehrheitsgesellschaft bestimmten Kommunikationssystems sind Gehörlose jedoch de facto immer auf andere Mitglieder der eigenen Minderheit angewiesen, um sich austauschen zu können. Lange Zeit waren deshalb Gehörlosenschulen und eigene Vereine praktisch <a href="http://fzgresearch.org/PDF_VUGS/(41)%20Hohl%202004.pdf%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die einzigen Örtlichkeiten der Gehörlosengemeinschaft</a>, in denen sich ihnen die weithin unerreichbare Welt der Alltagskommunikation erschloss.</p>
<p>Mit dem Internet ist ein neuer Ort dazugekommen, der – wie bei Hörenden auch – die menschliche Kommunikation teilweise sogar überflüssig gemacht hat: Wer nach einer Straße sucht, fragt einfach schnell Google-Maps. Und wer shoppen oder eine Reise buchen will, kann dies mit wenigen Klicks auch zuhause online erledigen. Für Gehörlose ist das nicht nur genauso bequem wie für Hörende. Es bedeutet für sie auch, im Alltag ohne Dolmetscher weniger mit Verständigungsschwierigkeiten konfrontiert zu sein. „Das Internet ermöglicht Gehörlosen also eine stärkere Individualisierung. Es schafft Unabhängigkeit“, erklärt Andreas Bittner. Bittner ist nicht nur selbst taub, sondern auch Dozent am <a href="https://www.reha.hu-berlin.de/lehrgebiete/gsd/lehre-und-studium/ds" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deaf-Studies-Lehrstuhl der Humboldt-Universität in Berlin</a>. Für ihn steht fest: „Es hat durch das Internet einen großen Wandel für Gehörlose gegeben.“</p>
<h3>Das Internet prägt die Kultur der Gehörlosen mit</h3>
<p>Seit den 1990er Jahren gibt es etwa eigene Webseiten für die sprachliche Minderheit. Der spätertaubte Bernd Rehling gehört dabei zu den „Dinosauriern“ des Deaf Internet (Gehörlosen-Internet), wie er sich selbst nennt. Er hat 1997 das Portal <a href="http://taubenschlag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">taubenschlag.de</a> mitgegründet, das Informationen aus der Deaf World bündelt. Seine Motivation beschreibt er so: „Im Internet habe ich gerade für Hörgeschädigte eine große Chance gesehen, um Informationen zu bekommen, zu kommunizieren und zu lernen.“ Und der 73-Jährige sieht die Chancen auch zu einem guten Stück erfüllt, nicht zuletzt auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die eigenständige Kultur der Gehörlosen: „Es gibt kulturelle Angebote für Gehörlose wie nie zuvor. Die wären überregional ohne das Internet kaum zugänglich, ja, viele gäbe es gar nicht.“ Erst durch das Internet seien ausländische Impulse wie die Deaf Poetry Slams in Deutschland schnell verbreitet worden. Auch das Entstehen einer selbstbewussten Jugendkultur habe das Netz beschleunigt. Und durch Online-Veröffentlichungen finden lokale Angebote wie Museumsführungen für Gehörlose überhaupt erst ein breites Publikum, so Rehling.</p>
<p>Um ein vielfaches verbessert habe sich auch der Informationserwerb, sagt der pensionierte Lehrer. So würden zumindest einige öffentlich-rechtlichen Sender inzwischen 90 Prozent ihres Angebots untertiteln. Und über das Live-Streaming kämen Gehörlose nun sofort an aktuelle Informationen. Zum Medium schlechthin sei für Gehörlose der Video-on-demand-Dienst Netflix geworden: Dort werden alle Filme und Serien ausnahmslos untertitelt. Und selbst Facebook ermöglicht jetzt Werbetreibenden – wenn auch primär aus Rücksicht auf mobile Nutzer und deren Klickzahlen – <a href="https://www.facebook.com/business/news/updated-features-for-video-ads" target="_blank" rel="noopener noreferrer">automatisch Untertitel in Videos einzubauen</a>. Eine wichtige Entwicklung, schließlich nimmt dort die Zahl der Videos im Newsfeed rasant zu. Und Andreas Bittner vom Berliner Deaf-Studies-Lehrstuhl bestätigt, dass durch das Internet Gehörlosen so grundsätzlich mehr Informationen zugänglich gemacht werden: „Man bekommt stärker mit, was in der hörenden Gesellschaft passiert.“</p>
<h3>Das barrierefreie Netz gibt es noch nicht</h3>
<p>Trotzdem gibt es auch online immer noch starke Einschränkungen für Gehörlose. <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So rufen schon jetzt 53 Prozent der Mehrheitsgesellschaft mindestens einmal wöchentlich audiovisuelle Inhalte im Netz auf, um sich zu informieren. </a>Werden diese in Zukunft nicht überall barrierefrei angeboten, wird die Kluft zwischen Hörenden und Gehörlosen bei der Informationsbeschaffung wieder zunehmen, die sich durch die <a href="http://www.deutsche-gesellschaft.de/fokus/tagesspiegel-inklusion-im-fernsehen-untertitel-ersetzen-keine-gebaerden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gestiegene Zahl an Untertiteln im Fernsehen</a> gerade langsam vermindert. Momentan sehen sich laut einer aktuellen Studie der Rheinischen Fachhochschule Köln 76 Prozent der Gehörlosen ausgebremst, wenn es um audiobasierte Inhalte im Netz geht.</p>
<p>Andreas Bittner von der HU Berlin sieht aber auch unabhängig davon noch lange kein barrierefreies Netz. Zu tun habe das mit der Schriftsprache, von der es natürlich im Internet ebenfalls nur so wimmelt. So wie sie von der Mehrheitsgesellschaft gebraucht wird, unterscheidet sich die Schriftsprache von der Gebärdensprache nicht nur durch die fehlende visuelle Ausdrucksweise. Für taube Menschen ist sie auch deshalb nur mit Mühe zu verstehen, weil ihr eine andere Grammatik zugrunde liegt. Bittner: „Deutsche Schriftsprache ist wie eine Fremdsprache für deutsche taube Menschen.“ Eine entscheidende Rolle für Gehörlose spiele daher auch im Internet ihre Schriftsprachkompetenz. Und die brauche es oft schon zum Verstehen von Untertiteln, so der Deaf-Studies-Experte. „Erst die Gebärdensprache wäre ein wirklicher Vorteil“, findet Bittner. „Doch die ist im Internet noch die absolute Ausnahme.“ Das gilt auch für die <a href="http://www.bpb.de/apuz/179341/leichte-und-einfache-sprache-versuch-einer-definition" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Leichte Sprache“</a>. Gehörlose profitieren also bislang – abhängig von ihrer Schriftsprachkompetenz – unterschiedlich stark von den Vorzügen des Internet.</p>
<h3>Deaf World: Gehörlose können jetzt auch in die Ferne mittels Gebärdensprache kommunizieren</h3>
<p>Von unschätzbarem Wert für alle tauben Menschen sind dagegen die Kontakt- und Vernetzungsmöglichkeiten, die das Netz bietet. Welche große Rolle die Vernetzung für sie spielt, beweist allein schon Achim Feldmann: Er hat lange vor Facebook und Co 1995 mit gehoerlos.de das erste Diskussionsforum für taube Menschen in Deutschland gegründet: „Ich wollte, dass die Gehörlosen weniger isoliert sind. Zuvor mussten sie erst in die nächste Großstadt fahren, um sich mit anderen Gehörlosen zu unterhalten. Das hat Zeit und Geld gekostet.“ Zwar nutzten Gehörlose damals auch Faxgeräte oder seit 1975 schon Schreibtelefone, um in die Ferne zu kommunizieren. Mit einem schnellen Chat vermögen diese Geräte aber freilich nicht mitzuhalten. Mehr noch: Heute können auf Skype, Whatsapp oder per Email auch Videos verschickt werden. Und damit wird der Austausch in Gebärdensprache über Entfernungen hinweg möglich. „Das ist ein Quantensprung in der Entwicklung“, findet auch taubenschlag.de-Gründer Rehling. „Gehörlose können jetzt weltweit Kontakte pflegen, sogar in ihrer Muttersprache.“</p>
<p>Tatsächlich bietet das Internet die Chance, dass der Bedeutung der Gebärdensprache für taube Menschen auch bei der Kommunikation in die Ferne noch Rechnung getragen wird: Weil die Gebärdensprache die Gehörlosengemeinschaft überhaupt erst stiftet, gilt sie als <a href="http://fzgresearch.org/PDF_VUGS/(41)%20Hohl%202004.pdf%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Herzstück der Gehörlosenkultur“</a>. Das bedeutet, dass sogar Gehörlose die Gebärdensprache lernen oder weiter pflegen, denen ein Cochlea-Implantat das Hören und Verstehen der Lautsprache ermöglicht. Sie wollen damit ihrer Gemeinschaft treu bleiben. Florian Lothmann, Leiter der erwähnten Studie aus Köln, hat in seiner Umfrage von 2015 sogar folgendes festgestellt: Die gebärdensprachliche Kommunikation räumlich unabhängig einsetzen zu können, ist für Gehörlose inzwischen sogar der Hauptgrund, das Internet zu nutzen und nicht die erleichterte Informationsbeschaffung. Doch überraschenderweise war das nicht immer so.</p>
<h3>Neue Möglichkeiten im Netz trafen zunächst auf alte Nutzungsgewohnheiten</h3>
<p>Eine Studie der HU Berlin aus dem Jahr 2012 zur Nutzung sozialer Medien durch Gehörlose zeigt, dass der Trend, die Gebärdensprache zu pflegen, online erst verzögert eingesetzt hat. So ergab die Studie damals folgendes Bild: Von 106 befragten Gehörlosen und einigen wenigen Schwerhörigen setzte nur eine Person ausschließlich auf Video-Chats. Dagegen gaben umgekehrt mehr als 61 Prozent der Befragten an, sich dort nur schriftlich mit anderen auszutauschen und damit sogar ganz auf das Gebärden zu verzichten. Die Übrigen nutzten beide Möglichkeiten. Studienleiterin Laura Schulze hatte ferner festgestellt, dass es bei der Wahl des Netzwerks keinen Unterschied zur Mehrheitsgesellschaft gibt: Auch bei den befragten Gehörlosen waren die meisten bei Facebook angemeldet. Und das, obwohl es seit 2007 ein visuell orientiertes Netzwerk gegeben hatte, das speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer Hörschädigung abgestimmt war.</p>
<p>Andreas Bittner vom Deaf-Studies-Lehrstuhl erklärt diese Ergebnisse mit ausgeprägten alten Nutzungsgewohnheiten, die erst mit der Zeit zurückgegangen sind. Noch heute kommunizierten ältere Gehörlose teils immer noch lieber per Fax als sich etwa via Skype in ihrer Muttersprache mit anderen auszutauschen – „weil sie es so gewohnt sind.“ Technikaffinität und digitale Nutzungsgewohnheiten sind also offenbar ausschlaggebender als die Nähe zur eigenen Muttersprache. „Und ich denke: Wenn man die Gebärdensprache über Video und Webcam einsetzt, zeigt man gleichzeitig sehr viel von sich persönlich, der ganze Mensch in seiner Verfassung ist dann sichtbar“, so Bittner. Wenn Gehörlose also im Internet ihre Muttersprache einsetzen wollen, ist das – anders als bei Hörenden – zwangsläufig mit Sichtbarkeit verbunden. Und setzt damit – genau umgekehrt zu den Hörenden, die problemlos auch unsichtbar kommunizieren können – immer die Überwindung einer gewissen Hemmschwelle voraus.</p>
<h3>Die Muttersprache liegt bei tauben Menschen inzwischen auch online  im Trend</h3>
<p>Dass Video-Nachrichten inzwischen im Trend liegen, hängt für Deaf-Studies-Experte Andreas Bittner auch damit zusammen, dass die technischen Voraussetzungen dazu immer besser geworden sind: Videonachrichten setzen geeignete Endgeräte, schnelles Internet, gute Videoqualität und ausreichendes Datenvolumen voraus. Bittner: „Ist das alles erfüllt, schafft das zusätzliche Anreize, die Gebärdensprache auch digital einzusetzen.“ Gerade bei gehörlosen Jugendlichen führen die neuen Videochatmöglichkeiten nach Angaben der <a href="http://www.gehoerlosen-jugend.de/allesueberdgj/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Deutschen Gehörlosen Jugend e.V.“</a> dazu, dass diese sich ihrer Muttersprache stärker bewusst werden.</p>
<p>Trotzdem kann Andreas Bittner der Schriftform nach wie vor etwas abgewinnen. Und zwar was das Verhältnis zu Hörenden angeht: „Wenn man nur schreibt, merkt man nicht zwangsläufig, ob jemand hörend ist oder nicht. Und auch wenn Gehörlose in der Schriftform nicht immer grammatisch perfekt sind: Der Kontakt zu Hörenden wird erleichtert.“ So gaben von den 241 Gehörlosen, die in der bereits genannten Studie der Rheinischen Fachhochschule befragt wurden, zwei Drittel an, durch das Internet sogar häufiger mit Hörenden zu kommunizieren. Den digitalen Austausch in Schriftform hält der taube Softwareentwickler Achim Feldmann dabei vor allem in der Arbeitswelt für wichtig: „Die Selbstständigkeit von Gehörlosen am Arbeitsplatz hat dadurch zugenommen. Und damit auch die Verantwortung und das Selbstbewusstsein.“ Aufgrund der Unabhängigkeit von Dolmetschern zieht Feldmann im Kontakt mit hörenden Arbeitskollegen Emails sogar <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Relay-Dienst" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Relay-Diensten</a> vor.</p>
<h3>Filter Bubble: Auch online trennen Gehörlose und Hörende oft noch Welten</h3>
<p>Doch konnte das Internet auch insgesamt dabei helfen, die Welten zwischen Gehörlosen und Hörenden wegzuräumen? Führen die neuen digitalen Kontaktmöglichkeiten beide Seiten stärker zusammen? Bernd Rehling bringt es mit Blick auf die sozialen Netzwerken so auf den Punkt: „Wie alle Nutzer schmoren auch Gehörlose dort im eigenen Saft, gründen also Gruppen zu ihren Interessengebieten und tauschen Informationen aus der Gehörlosenwelt aus.“ Die taube Lippenleserin und Inklusionsaktivistin Julia Probst hält Rehling dabei für eine Ausnahme: <a href="https://twitter.com/einaugenschmaus?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Probst hat auf Twitter mehr als 34.000 Follower</a>, hauptsächlich Hörende. Doch bei allen sprachlichen Barrieren und, in ihren Augen, nach wie vor ungenügender Inklusion im Netz, sieht die 34-Jährige selbst die Lage weniger pessimistisch: „Das Internet spielt eine wichtige Rolle, das Verständnis von Gehörlosen und Hörenden zu verbessern – auch wenn es nicht immer gelingt. Und es hat sich auch schon etwas verändert, aber eher bei Menschen, die schon immer offener waren.“</p>
<p>Denn bei allem technischen Fortschritt bleiben zwischen Hörenden und Gehörlosen in der Regel unterschiedliche Interessen und Denkweisen bestehen. Schon allein aufgrund ihrer visuellen Ausrichtung nähmen Gehörlose manches ganz anders wahr als Hörende, so Bernd Rehling. Das beginne schon bei Witzen und höre längst noch nicht bei einem unterschiedlichen Zugang zu Musik und Literatur auf. Rehling: „Nach anfänglicher Begeisterung brechen Kontakte zwischen hörenden und gehörlosen Jugendlichen daher meistens schnell ab – es sei denn, die Hörenden erlernen die Gebärdensprache und begeben sich in die deaf world. Solche Kontakte lassen sich dann aber besser real als im Internet pflegen.“</p>
<p>So viel das Internet also auch für Gehörlose verbessert haben mag: Mentalitätsunterschiede lassen sich eben dann doch nicht mal eben schnell wegdigitalisieren.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://pixabay.com/de/barrier-gates-walking-pfad-natur-280628/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Barrier Gates von Ben Kerckx via Pixabay</a>, licenced <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Rosarote Zukunft? &#8211; Digitale Presseschau KW 17</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 15:16:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein rosa Riese auf Abwegen, die Kehrseite sozialer Netzwerke, ein teures Versehen – viel war los in der vergangenen Internetwoche. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein rosa Riese auf Abwegen, die Kehrseite sozialer Netzwerke, ein teures Versehen – viel war los in der vergangenen Internetwoche. Da sollte im Zuge des NSU-Prozesses eigentlich auch das Münchner Oberlandesgericht mitbekommen haben, dass das Internet ein gleichberechtigtes Medium ist. Zum Glück geht bald nichts mehr im Netz verloren, nicht mal die Barrierefreiheit.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=bNw_2SSiVtE" title="Netzneutralität // Uebermorgen.TV 12" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/bNw_2SSiVtE?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Die Telekom ist faktisch im Begriff, die Netzneutralität abzuschaffen; Mehrklassentarifen soll die Zukunft gehören. Zu welchem katastrophalen Szenario dies für die freie Internetnutzung, den freien Wettbewerb und die Meinungsfreiheit im Netz führen kann, zeigt dieses ältere, aber wieder neu hochgeladene Video von Uebermorgen.TV.</p>
<h3><a href="http://http://www.sueddeutsche.de/digital/keine-falschen-namen-facebook-darf-an-klarnamen-pflicht-festhalten-1.1657275" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klarnamen-Pflicht bei Facebook</a></h3>
<p>Sollte man sich in Sozialen Netzwerken mit Pseudonymen anmelden dürfen? Klar, sagt Datenschützer Thilo Weichert (Schleswig-Holstein) und verweist auf das deutsche Datenschutzgesetz. Nein, argumentiert Facebook, denn eine Anmeldung mit Pseudonym sei „nicht im Interesse der Mehrheit der Nutzer“, außerdem gelten auch für hiesige Nutzer irische Regelungen, da Facebooks Datenverarbeitung von der grünen Insel aus gelenkt werde. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein gab Facebook in dieser Sache Recht, so darf Herr Zuckerberg weiterhin von seinen User verlangen, sich mit bürgerlichem Namen anzumelden.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/netzneutralitaet-telekom-drossel/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzneutralität jetzt!</a></h3>
<p>Das Vorhaben des Marktführers Telekom, seine Internetflatrates zu beschränken und eigene Inhalte bevorzugt zu behandeln, ist das netzpolitische Thema der Woche. Die Aussicht, künftig nach 75 Gigabyte Datenvolumen nur noch mit angezogener Handbremse zu surfen, wird keinen Internetnutzer zu Freudensprüngen verleiten. Noch wichtiger ist, dass mit der Drosselung die Netzneutralität preisgegeben wird. Kai Biermann hat hierzu eine klare Meinung: der rosa Riese befindet sich auf dem Holzweg, denn: „Alle Inhalte müssen gleich behandelt werden“. Herausgekommen ist ein Plädoyer für das Grundrecht auf freien Internetzugang und die Forderung, die Netzneutralität endlich als Gesetz festzuschreiben.</p>
<h3><a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/04/bundestagswahl-und-barrierefreiheit-so.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von den Parteien und der Barrierefreiheit</a></h3>
<p>Auch ohne Augenlicht kann man Teil der Web-Community sein: dank Screenreader, Sprachausgabe und Braillezelle können blinde und sehbehinderte Menschen das Internet nutzen. In diesem Zusammenhang fragte sich die Online-Plattform „Hamburger Wahlbeobachter“, wie barrierefrei die Internetseiten der Bundesparteien sind und machte den Test. Ergebnis: von gut bis mangelhaft ist alles vertreten. Die SPD und die Piraten betreiben auf diesem Feld vorbildliche Webauftritte, auch die FDP fällt positiv auf. Bei Grünen und Linken sieht der (selber blinde) Autor Heiko Kunert einiges an Nachholbedarf, der bisherige christdemokratische Internetauftritt war für Menschen ohne bzw. mit beschränktem Augenlicht beinahe nicht zugänglich.</p>
<h3><a href="http://blog.karlshochschule.de/2013/04/22/boston-und-die-mitmachkultur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die dunkle Seite der Mitmachkultur</a></h3>
<p>Die Polizei bat die Bürger nach den Attentaten von Boston um Mithilfe, um die Täter möglichst rasch zu finden. Die Suche nach den Verantwortlichen wurde selbstredend auch online mit hoher Intensität betrieben. Jedoch vergaloppierte sich so mancher selbsternannte Hilfssheriff und versorgte die sozialen Netzwerke munter mit selbsterforschten Verdächtigungen. Fatal dabei: die &#8216;Ergebnisse&#8217; dieser privaten Ermittlungen wurden teilweise in den etablierten Medien aufgegriffen und diskutiert, völlig unbescholtene Bürger gerieten ins Fadenkreuz der Staatsgewalt. Patrick Breitenbach fordert: ein/e jede/r sollte sich der eigenen Verantwortung, die die Verbreitung von Inhalten im Netz mit sich bringt, bewusst werden.</p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-gericht-vergisst-die-online-medien/8091940.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Medien unwichtig?</a></h3>
<p>Wer zuerst kommt, mahlt zuerst? Damit wollten sich die türkischen Medien nicht abfinden: sie hatten für den NSU-Prozess keinen Platz ergattern können. Und das, obwohl der Großteil der Opfer des braunen Terrornetzwerkes türkischer Herkunft sind. Die Folge: die Presse- und Medienplätze werden unter millimetergenauer Einteilung in Sprache, Sparte und Erscheinungswiese ausgelost. Online-Medien wird dabei interessanterweise kein fester Platz für die Berichterstattung zugesprochen. Warum? „Das weiß ich nicht“, so eine Gerichtssprecherin. Auch wir sind ratlos.</p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/zu-wenig-nutzer-ard-stoppt-tageswebschau/8124300.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tageswebschau &#8211; nach einem Jahr schon das Abstellgleis</a></h3>
<p>Die TagesWEBschau, erst vor einem knappen Jahr gestartet, steht schon wieder vor dem Aus. Die ARD-Intendanten haben beschlossen, die Mini-Nachrichtensendung rund ums Thema Internet Anfang Juni abzusetzen. Begründet wird die Entscheidung mit zu geringen Zuschauerzahlen. Bemerkenswert: Wie viele Nutzer die TagesWEBschau geguckt haben, kann gar nicht genau gesagt werden, weil etwa Smartphone-Zugriffe bei der Messung keine Berücksichtigung finden.</p>
<h3><a href="http://www.heute.de/Wenn-die-Nachrichten-gehackt-werden-27655502.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter gehackt &#8211; Obama unverletzt!</a></h3>
<p>„Angriff aufs Weiße Haus, Obama ist verletzt“ &#8211; dieser falsche Tweet der amerikanischen Nachrichtenagentur AP raste am Dienstag über die globalen Bildschirme. Obwohl diese Meldung von anderen Nachrichtenformaten umgehend als Falschinformation abgestempelt wurde, sanken die amerikanischen Aktienkurse  mal eben um 136 Milliarden Dollar. AP ist dabei kein Einzelfall, ein Hackernetzwerk macht sich scheinbar immer häufiger über offizielle Twitteraccounts her. Twitter selbst kündigte verschärfte Sicherheitsstandards an.</p>
<h3><a href="http://www.heute.de/Das-Web-kommt-ins-Archiv-27571226.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abgespeichert</a></h3>
<p>Das Internet vergisst nichts? Doch, denn wenn Websites, Blogs oder Soziale Netzwerke offline gehen, verschwindet deren Content aus dem Netz. Inhalte, die vor längerer Zeit mal zugänglich waren, lassen sich dann teils nur noch schwer wiederfinden. Die Britische Nationalbibliothek begann daher jüngst mit der Abspeicherung aller britischen Daten des Netzes. „Wenn man sich ein Bild vom heutigen Alltag in Großbritannien machen will, muss man ins Internet schauen“, begründet Projektleiterin Lucie Burgess von der British Library das Anlegen dieses digitalen Elefantengedächtnisses. Die Deutsche Nationalbibliothek plant selbiges auch in Deutschland.<br />
&nbsp;</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Gesucht: Die besten barrierefreien Websites</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gesucht-die-besten-barrierefreien-websites-4335/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 12:13:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stiftung Digitale Chancen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#34;<a href="http://www.biene-award.de/award/" target="_blank" title="BIENE-Award" rel="noopener noreferrer">BIENE&#34;</a>, ein Wettbewerb um die besten barrierefreien Internetseiten im deutschsprachigen Web, startet am 5. Mai 2009. Initiatoren sind die Aktion Mensch und die <a href="http://www.digitale-chancen.de/" target="_blank" title="Stiftung Digitale Chancen" rel="noopener noreferrer">Stiftung Digitale Chancen</a>.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;<a href="http://www.biene-award.de/award/" target="_blank" title="BIENE-Award" rel="noopener noreferrer">BIENE&quot;</a>, ein Wettbewerb um die besten barrierefreien Internetseiten im deutschsprachigen Web, startet am 5. Mai 2009. Initiatoren sind die Aktion Mensch und die <a href="http://www.digitale-chancen.de/" target="_blank" title="Stiftung Digitale Chancen" rel="noopener noreferrer">Stiftung Digitale Chancen</a>.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
BIENE (&quot;Barrierefreies Internet Eröffnet Neue Einsichten&quot;) orientiert<br />
sich an den jüngsten <a href="http://www.w3.org/TR/WCAG20/" target="_blank" title="Web Content Accessibilty Guidelines (WCAG) 2.0" rel="noopener noreferrer">internationalen Richtlinien</a> zur Zugänglichkeit von<br />
Internetangeboten. Der Wettbewerb sei daher eine erste Möglichkeit, die<br />
Praxistauglichkeit der neuen Richtlinien zu bewerten, so die<br />
Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, Jutta Croll, in der<br />
aktuellen Pressemitteilung von Aktion Mensch.
</p>
<p>
Neben dem Hauptwettbewerb in vier Katergorien gibt es einen Nachwuchspreis, der speziell an Studierende und Auszubildene geht. Jeder ist aufgerufen, <a href="http://www.biene-award.de/award/vorschlagen/" target="_blank" title="Vorschläge BIENE-Award" rel="noopener noreferrer">Vorschläge</a> und <a href="http://www.biene-award.de/award/bewerben/" target="_blank" title="Bewerbung BIENE-Award" rel="noopener noreferrer">Bewerbungen</a> bis zum 15. Juli 2009 einzureichen.<br />
Die Preisverleihung findet am 4. Dezember 2009 in Berlin statt.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 17)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[CDU fordert Fesseln für Videoportale, Indien startet kuriose E-Voting-Wahl, Facebook-Mitglieder können über Nutzungsbestimmungen abstimmen: Die Linkliste informiert über aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>CDU fordert Fesseln für Videoportale, Indien startet kuriose E-Voting-Wahl, Facebook-Mitglieder können über Nutzungsbestimmungen abstimmen: Die Linkliste informiert über aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/youtube-junge-union" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU-Nachwuchs will Videoportale einschränken</a>
</p>
<p>
Laut Zeit online verlangt die Jugendorganisation der CDU „Fesseln für Videoportale&quot;, da diese zu viel gewalttätige Filme verbreiten. Die Junge Union (JU) fordere eine stärkere Überwachung und Zugangsbeschränkungen der einzelnen Portale. Dies solle beispielsweise über Ausweiskontrollen realisiert werden. Die JU will ihren Antrag auf dem Landesparteitag der NRW-CDU am 9. Mai 2009 zum Vortrag bringen. </p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1602616/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖH-Wahl: E-Voting-Systeme startklar</a>
</p>
<p>
Im umstrittenen E-Voting-Verfahren zur Wahl der österreichischen HochschülerInnenschaft seien die rechtlichen Vorrausetzungen nun erfüllt und das Internetportal eröffnet, so futurezone. In einer Veranstaltung am Mittwoch, 22. April 2009, informierten Vertreter des Wissenschaftsministerium über die Einzelheiten.</p>
<p><a href="http://www.demokratie-stärken-für-vielfalt.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aachen will Demokratie im Internet stärken</a>
</p>
<p>
Die Stadt Aachen startete im März 2009 das Projekt „Demokratie stärken&quot;. In diesem Rahmen können Interessierte alle Infos rund um das Thema auf der Webseite demokratie-stärken-für-vielfalt.de einsehen. Vernetzung, Fortbildungen und Informationsveranstaltungen sollen das Engagement gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit stützen.</p>
<p><a href="http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=95c210b74fd6f0e6373ca7f0f5444482&amp;Param=DB-Beitrag&amp;ID=1264321" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommerns wirbt online</a>
</p>
<p>
Um mehr junge Leute für die Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 in Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern, startete der Landesjugendring das <a href="http://www.null7null6null9.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Mashup-Project 0 7 0 6 0 9&quot;</a>. Fünf kurze, witzige Profifilme zum Thema Demokratie und Wahlen können hier neu bearbeitet, geschnitten und an Freunde verschickt werden. </p>
<p><a href="http://www.80plus1.org/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In 80 Tagen virtuell um die Welt</a>
</p>
<p>
Wem eine Reise in die Welt oder ins All zu viel Geld oder Zeit kostet, dem bietet das Projekt „80+1&quot; der digitalen Kunst- und Medienplattform Ars Electronica und der Kulturhauptstadt Linz09 in Kooperation mit dem Unternehmen Voestalpine eine gute Alternative. Virtuell soll es Internetnutzern ab dem 17. Juni 2009 möglich werden, entfernte Orte zu erforschen und mit fremden Kulturen zu kommunizieren. Mit einem Schiff startet man von der Basisstation auf dem Linzer Hauptplatz und kann jede Woche eine neue Station kennenlernen.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/wams_print/article3581207/Das-Wunder-der-Wahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Voting auf Indisch</a>
</p>
<p>
Rund 714 Millionen Wähler werden in diesem Jahr an der Wahl zum nationalen Parlament in Indien teilnehmen. Diese wird mittels elektronischer Wahlgeräte durchgeführt. Welche kuriosen Begleiterscheinungen diese Wahl mit sich bringt und warum sie einem Wunder gleich kommt, schildert der ehemalige stellvertretende Generalsekretär der Vereinten Nationen, Shashi Tharoor.</p>
<p><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1237370917706">Facebook-Mitglieder können über Datenschutz abstimmen</a>
</p>
<p>
Das US-amerikanische Unternehmen Facebook hat seine Mitglieder bis zum heutigen 23. April 2009 über eine alte und eine überarbeitete Fassung der Nutzungsregeln abstimmen lassen. Vorraussetzung für die Akzeptanz des Ergebnisses sei eine mindestens dreißigprozentige Teilnahme aller aktiven Nutzer. Die hauptsächliche Streitfrage dreht sich um die „unwiderrufliche und zeitlich begrenzte Nutzung der Daten&quot;, die sich Facebook im Februar sichern wollte. Dies hatte <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4039784,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Massenproteste ausgelöst</a>.
</p>
<p>
<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Gehoerloser-verlangt-barrierefreies-ORF-Webangebot--/meldung/136584" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehörlosenverband fordert Barrierefreiheit auf ORF-Webseite</a>
</p>
<p>
Der österreichische Gehörlosenverband (ÖGLB) hat nun gegen den Österreichischen Rundfunk ORF Klage eingereicht weil er das Behindertengleichstellungsgesetz verletzt sieht. Generalsekretär Lukas Huber fordert Barrierefreiheit für die Webseite der Rundfunkanstalt. Für Gehörlose und Schwerhörige seien vor allem die Videoangebote nicht nutzbar, da Untertitel oder Gebärdensprach-Übersetzungen fehlen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 28)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pornografie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Sicherheitslücke beim TNS-Infratest, Internetüberwachungspläne der EU abgelehnt und die diesjährigen Nominierungen für den Lobbyisten-Award. Dies und mehr in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherheitslücke beim TNS-Infratest, Internetüberwachungspläne der EU abgelehnt und die diesjährigen Nominierungen für den Lobbyisten-Award. Dies und mehr in der Linkliste.<!--break--><br />
<a href="http://www.ccc.de/updates/2008/umfragetief"></a><a href="http://www.ccc.de/updates/2008/umfragetief" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.ccc.de/updates/2008/umfragetief" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest verliert 41.000<br />
persönliche<br />
Datensätze</a><br />
Laut<br />
einem Bericht des Chaos Computer Club hat das Marktforschungsinstitut<br />
TNS Infratest / Emnid eine Sicherheitslücke in der Software:<br />
Umfrageteilnehmer hätten die Datensätze aller anderen<br />
Teilnehmer einsehen können &#8211; dafür mussten sie nur die<br />
Kundennummer in der Adresszeile austauschen.
</p>
<p><a href="http://www.ccc.de/updates/2008/umfragetief" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/291192/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Pläne zur Internetüberwachung<br />
weitgehend abgelehnt<br />
</a>Mit<br />
dem so genannten Telekom-Package wollte die EU gegen &quot;illegale Inhalte&quot; im Internet vorgehen. Gemeint waren damit vor allem<br />
Urheberrechtsverletzungen. Unternehmen sollten mit nationalen<br />
Regierungsbehörden zusammenarbeiten, Provider sollten Kundeninformationen offenlegen und bei wiederholten Verstößen<br />
gegen das  Urheberrecht die Internetverbindung kappen können.<br />
Die Abgeordneten des  Industrie- und des Binnenausschusses haben nun<br />
aber einem Kompromissvorschlag zugestimmt, der die Überwachungspläne<br />
weitgehend aushebelt. Nur der umstrittene Begriff der<br />
&quot;gesetzeskonformen Inhalte&quot; ist nicht aus dem  Gesetz<br />
verschwunden.
</p>
<p>
<a href="http://services.alphaworks.ibm.com/socialaccessibility/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IBM unterstützt Barrierefreiheit</a><br />
Noch immer sind viele Websites alles<br />
andere als barrierefrei. Das neue &quot;Social Accessibility Project&quot;<br />
soll  zur Ergänzung von Informationen beitragen, die dann von<br />
Vorleseprogrammen an den User weitergegeben werden. Fehlende<br />
Bildunterschriften etc. können an eine Datenbank gemeldet<br />
werden, auf die der Screen Reader dann zugreifen kann.
</p>
<p>
<a href="http://www.worstlobby.eu/2008/#nominationform" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Award für schlimmsten<br />
EU-Lobbyisten</a><br />
Auch in diesem Jahr verleihen vier<br />
Nichtregierungsorganisationen und Watchblogs wieder den Preis für<br />
besonders manipulative und irreführende Lobby-Tätigkeit.<br />
Nominierungen können noch bis 12. September 2008 auf der<br />
Veranstalterhomepage abgegeben werden.
</p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Medienwaechter-fordert-internationales-Porno-Verbot-im-Internet--/meldung/110703" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbot von Internetpornografie<br />
gefordert</a><br />
Vom 8. bis 10. Juli findet wieder die<br />
jährliche <a href="http://www.verbundkolleg-berlin.de/NMI%202006/content/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagung der Neuen Medien der Infomationsgesellschaft<br />
(NMI)</a><br />
in der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin<br />
statt. Unter dem Motto &quot;Film, Medien, Computer, Content2.0&quot; wird<br />
auch Pornografie im Internet thematisiert. Der Direktor der<br />
Landesanstalt für Medien NRW, Norbert Schneider, fordert ein<br />
internationales, &quot;dauerhaft vollziehbares Verbot&quot;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 27)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-27-3951/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>
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		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[Protestaufrufe gegen Überwachungspläne der schwedischen Regierung, Engagement der EU für Barrierefreiheit, britischer Mash-Up-Wettbewerb und mehr Freiheit bei der Namensfindung von Internetdomains. Weitere Themen in der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Protestaufrufe gegen Überwachungspläne der schwedischen Regierung, Engagement der EU für Barrierefreiheit, britischer Mash-Up-Wettbewerb und mehr Freiheit bei der Namensfindung von Internetdomains. Weitere Themen in der aktuellen Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.nytimes.com/2008/06/26/us/politics/26web-seelye.html?_r=1&amp;adxnnl=1&amp;oref=slogin&amp;adxnnlx=1214832085-jCjLf+eIfhjY2uuYhPSMqQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regierung 2.0</a><br />
Die Online-Kampagnen um McCain und<br />
Obama gehen bald in die letzte Runde. Nun fragt sich, wie sich das<br />
Web auch für Regierungszwecke einsetzen lässt.
</p>
<p>
<a href="http://www.germancowboys.de/cybercrime/1753" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Mail-Protest gegen Schwedens<br />
Überwachungspläne</a><br />
Die<br />
Schwedische Zeitung <a href="http://www.expressen.se/nyheter/fra-lagen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Expressen</a> rief zum E-Mail-Protest gegen die<br />
weitreichenden Überwachungspläne der Regierung auf. Bis zum<br />
01. Juli seien bereits 1,1 Millionen Mails bei den Regierenden<br />
aufgelaufen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,562231,00.html">„.de&quot; bald Schnee von gestern?</a><br />
Die<br />
Internet-Adressverwaltung ICANN hat beschlossen, dass Online-Adressen<br />
von nun an auf jedes beliebige Wort enden können. Auch Endungen<br />
in nicht-lateinischen Schriftzeichen sollen möglich sein.<br />
<a href="http://netzpolitik.org/2008/kurzstudie-politik-im-web-20-keine-freunde-fuer-kurt-beck/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://netzpolitik.org/2008/kurzstudie-politik-im-web-20-keine-freunde-fuer-kurt-beck/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kurzstudie von newthinking<br />
communications: Politiker bleiben dem Web 2.0<br />
fern</a><br />
Markus<br />
Beckedahl und Falk Lüke untersuchen, ob und wie sich deutsche Parteien und Jugendorganisationen in den großen sozialen<br />
Netzwerken wie Facebook, StudiVZ, Xing oder YouTube präsentieren.
</p>
<p>
<a href="http://de.statista.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fundgrube für Statistikfans</a><br />
Diese Sammlung bietet über eine<br />
Million kostenlose Statistiken zu jeglichen Themenbereichen wie<br />
Medien, Demographie, Gesellschaft, Politik oder Konsum. Diese können<br />
kostenlos in Blogs und Webseiten eingebunden werden.
</p>
<p>
<a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/index_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU zeigt Engagement für<br />
Barrierefreiheit</a><br />
EU-Komissarin für<br />
Informationsgesellschaft und Medien, Viviane Reding, startet eine<br />
öffentliche Konsultation und fordert die Internetbranche auf<br />
ihrer Website zu mehr Einsatz auf.
</p>
<p>
<a href="http://www.golem.de/0807/60815.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Britische Regierung startet<br />
Mash-Up-Wettbewerb</a><br />
Der Staat hat größere<br />
Bestände an gesammelten Daten, unter anderem aus<br />
Gesundheitswesen und Umweltministerium, für Bürger<br />
freigegeben und hofft auf deren Einfallsreichtum. Ziel des<br />
Wettbewerbs soll es sein, Produkte, Wege und Mittel zu entwickeln,<br />
die die Nutzung und Verarbeitung der Informationen erleichtern. 20<br />
000 Pfund winken dem Gewinner.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 19)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-19-3878/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 19:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue barrierefreie Website für die Gebärdensprachwelt, motivierende SMS vom Papst während der Fastenzeit, gewagte Blogs und die Kritik der Polizeigewerkschaft am Datenaustausch mit den USA: Die interessantesten Linktipps in Sachen Internet und Politik aus dieser Woche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue barrierefreie Website für die Gebärdensprachwelt, motivierende SMS vom Papst während der Fastenzeit, gewagte Blogs und die Kritik der Polizeigewerkschaft am Datenaustausch mit den USA: Die interessantesten Linktipps in Sachen Internet und Politik aus dieser Woche.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.gebaerdenwelt.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue Aktion für Barrierefreiheit</a><br />
Österreich macht´s vor: Eine Plattform für die Gebärdensprachwelt soll diesen den Umgang<br />
mit digitalen Medien erleichtern. Unter anderem gibt es Gebärdensprachvideos zu tagesaktuellen Themen.
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/sprint2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">USA: 14,5 Milliarden Dollar für<br />
WiMax</a><br />
Die neue Technologie soll die Hälfte der US-Amerikaner drahtlos ins Netz bringen.
</p>
<p>
<a href="http://noe.orf.at/stories/254570/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Papst startet digitale Offensive</a><br />
Mit sozialem Netzwerk und täglichen SMS begleitet die katholische Kirche durch die Fastenzeit.
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/2008/20/II-Oeffentlichkeit_-Medien_Blogs?page=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zur Bedeutung von Blogs für die<br />
Informationsgesellschaft</a><br />
Blogger Stefan Niggemeier über Informationswert, Gegenöffentlichkeit und den aufständischen<br />
Online-Mob.
</p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Polizeigewerkschaft-kritisiert-Abkommen-zur-Kriminalitaetsbekaempfung--/meldung/107638" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Polizeigewerkschaft kritisiert<br />
Datenweitergabe an USA</a><br />
Rasse, Gewerkschaftsmitgliedschaft oder Rassenzugehörigkeit tragen laut Gewerkschaft nichts zu<br />
relevanten Tätermerkmalen eines vermeintlichen Terroristen bei.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Barrieren im Mitmach-Web</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/umfrage-barrieren-im-mitmach-web-3698/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 14:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmach-Web]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Mitmach-Web 2.0 sollen Internet-Nutzer Inhalte nicht mehr nur passiv empfangen - jeder soll aktiv mitmachen. Die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen möchten nun wissen, wie leicht es Menschen mit Behinderungen fällt, sich im Web 2.o zu bewegen. In einer <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/umfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage</a> können Betroffene über ihre Nutzungsgewohnheiten berichten und ihre Schwierigkeiten beim Surfen schildern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mitmach-Web 2.0 sollen Internet-Nutzer Inhalte nicht mehr nur passiv empfangen &#8211; jeder soll aktiv mitmachen. Die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen möchten nun wissen, wie leicht es Menschen mit Behinderungen fällt, sich im Web 2.o zu bewegen. In einer <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/umfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage</a> können Betroffene über ihre Nutzungsgewohnheiten berichten und ihre Schwierigkeiten beim Surfen schildern.<!--break--></p>
<p>
Die Fragen kann man sich auch vorlesen oder in Gebärdensprache darstellen lassen. Die Initiatoren wollen mit der Aktion zum einen herausfinden, für welche Zwecke Menschen mit Behinderungen das Internet nutzen. Zum anderen interessiert sie, ob Betroffenen Probleme haben, sich zum Beispiel auf einer Internetseite zu registrieren oder einen Kommentar auf einem Weblog zu schreiben.
</p>
<p>
Die Umfrage läuft noch bis Ende Februar. Das Ziel sei es, Barrieren im Internet abzubauen und Menschen mit Behinderung ein einfacheres Surfen zu ermöglichen, schreiben die Veranstwortlichen auf der Website. Die Ergebnisse der Umfrage wollen Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen im Mai 2008 veröffentlichen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Internet kann ein Seniorenmedium sein</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/das-internet-kann-ein-seniorenmedium-sein-3183/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/das-internet-kann-ein-seniorenmedium-sein-3183/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie die Alten surfen]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Doh]]></category>
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					<description><![CDATA[(Interview) Senioren bleibt oft der Zugang zum Internet verwehrt. Ein Hauptgrund: Viele Internetseiten sind nicht barrierefrei. Wie wichtig Internetnutzung trotz körperlicher Gebrechen für Senioren ist und was man dabei beachten muss, erklärt der Alternforscher Michael Doh im Interview.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Interview) Senioren bleibt oft der Zugang zum Internet verwehrt. Ein Hauptgrund: Viele Internetseiten sind nicht barrierefrei. Wie wichtig Internetnutzung trotz körperlicher Gebrechen für Senioren ist und was man dabei beachten muss, erklärt der Alternforscher Michael Doh im Interview.<!--break--></p>
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<b>Die Stiftung Digitale Chancen verleiht jedes Jahr den BIENE-Award (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten) für die besten barrierefreien Internetseiten. Was will die Preisverleihung bewirken?</b><br />
<br />
Der BIENE-Award bringt aus meiner Sicht vor allem eine gute Publicity. Er zeigt anderen Webgestaltern, dass man hinsichtlich der Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit von Internetauftritten noch einiges tun kann. Der Award dient auch als Motivationsschub. Zudem bekommen Senioren und Personen mit Behinderungen mit den Gütesiegeln des BIENE-Awards eine Gewährleistung, dass sie die prämierten Seiten einfacher lesen können.
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<b>Neben dem BIENE-Award wurde das Jahr 2006 von der zuständigen Ministerin Ursula von der Leyen als Online-Jahr 50plus ausgerufen. Es scheint ungemein viele Fördertöpfe für solche Projekte zu geben. Aber warum ist dann der größte Teil der Generation 50plus immer noch offline? Haben die Projekte den gewünschten Erfolg?</b><br />
<br />
Es ist prinzipiell eine schöne Sache, wenn man in einem neuen Medium die Potenziale für ältere Menschen entdeckt. Die ganzen Aktionen, die stattfinden, wie eben das Online-Jahr 50plus, sind aber zweischneidig zu sehen. Einerseits ist es toll, dass überhaupt öffentlichkeitswirksame Angebote gemacht werden. Aber wenn man genauer hinschaut, bleibt doch vieles an der Oberfläche. Zum Beispiel gibt es für Senioren oft günstige Internetschnupperkurse, in denen sie in drei Stunden einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten des Netzes bekommen. Aber eine Garantie, wie es weitergeht, gibt es kaum. Wenn einer wirklich Interesse hat, fehlen oftmals noch weiterführende Angebote. Das gilt auch für das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt &quot;Ganz einfach Internet&quot; (Anmerkung der Redaktion: „Ganz einfach Internet“ veranstaltete das Online-Jahr 50plus). Die Projekte bekommen 40.000 bis 50.000 Besucher im Jahr, die als neue &quot;Silver Surfer&quot; deklariert werden. Aber wie viele von denen wirklich im Internet bleiben, und ob sie ausreichend und nachhaltig Medienkompetenzen erworben haben, bleibt offen.
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<b>Was gibt es für altersbedingte Schwächen, die den Zugang ins Internet erschweren?</b><br />
<br />
Man muss immer mitbedenken, dass unter dem Deckmantel 50plus fünf Dekaden an Demographie in einen Topf geworfen werden. Das ist fatal. Kein Jugendforscher würde heute 14 und 40-Jährige in einen Topf schmeißen. Schon in der Zielansprache von 50 bis 65-Jährigen liegt ein grober Fehler. Die 50 bis 64- Jährigen sind, zumindest zum größten Teil, noch im Beruf. Danach beginnt die neue nachberufliche Lebensphase. Zwischen beiden Gruppen muss man einen großen Unterschied machen. Und die Hochbetagten ab 80 haben noch ganz andere Stolpersteine. Für alle Senioren aber sind überfrachtete und nicht barrierefreie Internetseiten das größte Hindernis. Gerade das prangert der Biene-Award hauptsächlich an. Außerdem erschließt sich vielen älteren Offlinern nicht der Nutz- und Mehrwert des Internets. Die meisten denken, dass sie mit ihrem Angebot an Fernsehen, Radio und Zeitungen völlig abgedeckt sind. Dass das Internet vom Potenzial her aber ein Seniorenmedium sein könnte, ist unbestritten. Ältere können im Netz leicht an Gesundheits- und andere relevante Informationen gelangen, ihre Hobbies ausbauen, Ahnenforschung betreiben, oder mit Gleichaltrigen und Enkelkindern kommunizieren. Sie müssen aber die Möglichkeit haben, das Internet in ihrer Geschwindigkeit zu nutzen. Wie bei der Zeitung: Sie können sich zur Not eine Lupe holen und die Texte so lesen, wie sie wollen. Viele Senioren haben aber noch Ängste, mit dem neuen Medium umzugehen. Sie wissen nicht, was passiert, wenn der Computer abstürzt, oder wenn ein Virus sich ausbreitet. Außerdem legen sie Wert auf die Sicherheit ihrer Daten, was das Internet aber nicht immer gewährleistet. Sie sind argwöhnisch – zu Recht – und zum Teil auch ein bisschen reserviert gegenüber Neuem. Datensicherheit und Glaubwürdigkeit von Informationen ist daher von großer Bedeutung für die Gewinnung älterer Onliner. Zudem achten sie sehr wohl auf Qualität und viele können sich einen guten und modernen Computer leisten.
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<b>Was läuft hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit von Websites falsch?</b><br />
<br />
Man muss bedenken, dass es im Altersprozess auch Veränderungen der Sinnesmodalitäten gibt. Die Kontrastschärfe und die Aufmerksamkeit können nachlassen. Darauf muss man bei der Gestaltung von Internetseiten Rücksicht nehmen. Das World Wide Web Konsortium (W3C) gibt klare<br />
<a href="http://www.ww3.org/WAI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Richtlinien</a> vor, wie man eine Seite barrierefrei aufbauen kann. Webgestalter sollten kleine Schriften vermeidet und Farben benutzen, die ein älterer oder hochbetagter Mensch mit Sehbeeinträchtigung erkennen kann. Das alles sind webdesigntechnische Fragen. Inhaltlich sind Anglizismen und Computerfachbegriffe ein Problem. Für viele Senioren wirkt dies wie eine fremde Sprache. Die Seiten müssen einfach und übersichtlich gestaltet werden, damit Menschen, die neu im Medium sind, sich nicht überfordert fühlen.
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<b>Der Usability-Guru Jakob Nielsen fordert sogar, dass Links im Internet immer blau und unterstrichen dargestellt werden müssen und dass man überhaupt keine Flash-Anwendungen benutzen darf. Ist das Ihrer Meinung nach ein richtiger Ansatz?</b><br />
<br />
Es kommt darauf an, welche Zielgruppe man ansprechen will. Ein öffentliches Organ wie ein Rathaus muss für jede Altersgruppe ansprechbar sein. Solche Einrichtungen müssen sicherstellen, dass auch jeder Internetnutzer mit den Inhalten zurechtkommt. Dort muss Barrierefreiheit an oberster Stelle stehen. Wenn aber jetzt irgendein „hipper“ Unternehmer eine junge Zielgruppe besitzt, kann er natürlich mit Flash und allem möglichen Brimborium arbeiten – wobei modern und barrierefrei kein Gegensatz sein müssen! Er will womöglich gar keinen sehbeeinträchtigten 80jährigen in seinem Shop haben. Dagegen ist aber jede öffentliche Einrichtung mittlerweile verpflichtet, Barrierefreiheit anzubieten.
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<b>Das Web 2.0 bietet Unmengen von Interaktions- und Vernetzungsmöglichkeiten – sehen Sie das als Chance für Senioren?</b><br />
<br />
Ältere nutzen das Internet immer noch hauptsächlich, um Informationen abzurufen und eMails zu schicken. Weblogs oder Chatrooms spielen noch eine marginale Rolle. Eine kleine Bildungsgruppe gibt es, die sich vernetzt hat. Jetzt habe ich erfahren, dass die Internetplattform feierabend.de ein großes Seniorenverzeichnis, also eine Art StudiVZ für Ältere, aufgebaut hat, in dem Senioren untereinander Kontakt aufnehmen können. In dem Netzwerk sind schon über 100.000 Personen. Bis das Web 2.0 wirklich bei den Senioren ankommt, dauert es aber noch.
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<b>Angebote wie das Videoportal YouTube oder die Fotocommunity Flickr sind zum größten Teil auf englisch und es gibt eine Vielzahl neuer Funktionen wie „Social Tagging“. Verwirrt das Web 2.0?</b><br />
<br />
Der demographische Wandel wird sich schrittweise in der Gesellschaft auf allen gesellschaftlichen Ebenen auswirken. Das darf man nicht außer Acht lassen. Das heißt, in 25 Jahren, wenn der Großteil der Bevölkerung über 50 Jahre alt ist, werden ältere Menschen mit ihrem Denken, ihren Sprachcodes, ihren Bedürfnissen und ihrem Verhalten ganz neue Angebots- und Nachfragestrukturen auch für den Medienkonsum schaffen. Sie werden sich Angebote wie YouTube zu eigen machen und in ihrem Duktus aufbereiten. Ich glaube nicht, dass sich Senioren so verändern müssen, dass sie nur noch mit perfektem Englisch durchs Internet surfen können. Vielmehr glaube ich, dass sich das Medium an die Bedürfnisse von Senioren anpassen wird. Deswegen gibt es ja immer mehr Internetseiten speziell für Senioren, die Schrift und Sprache der Zielgruppe benutzen. Ich hoffe, denke und wünsche mir, dass sich das fortsetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Medium weiterhin durchsetzungsfähig ist, wenn es nur die junge Zielgruppe bedient. Der demographische Wandel ist schließlich wie das Internet ein globales Phänomen. Eventuell entwickelt sich aber auch eine Parallelwelt, in der sich die Jungen in ihrer hippen Sprache und die Älteren in ihrer gediegenen Alltagssprache bewegen. Vielleicht gibt es so etwas jetzt schon.
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<b>Was würden Sie einer Person raten, die eine kleine, private Homepage oder ein Blog führt und kein Geld hat, sich an Agenturen zuwenden? Wie kann sie „Barrierefreiheit“ einfach und günstig umsetzen?</b><br />
<br />
Es gibt zahlreiche vorbildliche Internetseiten, auf denen man die Informationen abrufen kann. In Heidelberg gibt es das Projekt „web for all“: Körperlich beeinträchtigte Onliner überprüfen selbst die Internetseiten und vergeben ein Zertifikat für Barrierefreiheit. Das sind auch Ansprechpartner. Von ihnen kann man sich Unterlagen geben lassen, wie man barrierefrei gestaltet. Barrierefreiheit ist ja kein Hexenwerk, eigentlich ist es nur eine Vereinfachung. Es sind ganz primitive Anwendungen. Man hinterlegt zum Beispiel ein Foto im Internet und beschreibt im HTML-Code, was sich dahinter verbirgt. So können Sehbeeinträchtigte oder Blinde mit einem Sprachdecoder erkennen, dass es sich dabei um ein Bild handelt. Auch bei der Stiftung Digitale Chancen gibt es Informationsbroschüren zum barrierefreien Design und beim W3C-Konsortium kann man seine Website sogar kostenlos auf Barrierefreiheit überprüfen lassen.
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<b>Können Sie noch ein Best-Practice-Beispiel für eine barrierefreie Website nennen?</b><br />
<br />
Die Internetseite des<br />
<a href="http://www.biene-award.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BIENE-Awards</a> ist für mich immer das Kriterium für neue Trends in der Benutzerfreundlichkeit. Ich hoffe, dass auch<br />
<a href="http://www.feierabend.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">feierabend.de</a> barrierefrei ist.
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste: Barrierefreiheit und Senioren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/wissensgesellschaftjdillmann_linkliste_barrierefreiheit_070329-shtml-2814/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jdillmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie die Alten surfen]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
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					<description><![CDATA[(Linkliste) Barrierefreiheit bedeutet, dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Internet nutzen können, zum Beispiel mit Vorlesesoftware. Welche Initiativen und Richtlinien es dazu gibt und was für Senioren im Netz geboten wird, steht in dieser kommentierten Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Linkliste) Barrierefreiheit bedeutet, dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Internet nutzen können, zum Beispiel mit Vorlesesoftware. Welche Initiativen und Richtlinien es dazu gibt und was für Senioren im Netz geboten wird, steht in dieser kommentierten Linkliste.</p>
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                              <strong>Barrierefreiheit im Netz</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.w3.org/WAI/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Initiative für barrierefreies Internet des W3C</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das internationale Gremium &#8220;World Wide Web Consortium&#8221; (W3C), erarbeitet Standards für Techniken, die im Internet genutzt werden. Neben den Richtlinien zu HTML, der für Webseiten verwendeten Programmiersprache, wurde von W3C eine Initiative für barrierefreies Internet gestartet. Von der<br />
                            <a href="http://www.w3c.de/Trans/WAI/webinhalt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Version der Richtlinie</a> gibt es eine deutsche Übersetzung.</p>
<p>
                            <a href="http://www.bund.de/nn_189164/DE/VuI/A-Z/B-wie-Beihilfe/Barrierefreiheit/Barrierefreiheit-knoten.html__nnn=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Informationsseite des Bundesverwaltungsamts zu Barrierefreiheit</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem<br />
                            <a href="http://bundesrecht.juris.de/bitv/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Behindertengleichstellungsgesetz</a> verpflichtet die deutschen Behörden dazu, Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu ihren Informationen und Diensten zur Verfügung zu stellen. Auf dieser Übersichtsseite finden sich Hinweise zu den rechtlichen Grundlagen und Arbeitshilfen für die Umsetzung der Richtlinie.</p>
<p>
                            <a href="http://www.webforall.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Projekt für Barrierefreiheit im Internet</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Projekt WEB for ALL setzt sich dafür ein, dass alle Menschen unabhängig davon, ob sie behindert sind oder nicht, das Internet nutzen können. Neben allgemeinen Informationen und Veranstaltungen, bieten sie die Überprüfung von Internetseiten durch behinderte Mitarbeiter mit spezieller Software an.</p>
<p>
                            <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Informationen und Tipps zur Gestaltung barrierefreier Webseiten</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf den Seiten von barrierefreies-webdesign.de finden sich neben allgemeinen Informationen und Richtlinien praktische Tipps zur Gestaltung barrierefreier Webseiten.</p>
<p>
                            <a href="http://www.biene-award.de/award/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>BIENE – Auszeichnung für barrierefreies Webdesign</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die Stiftung Digitale Chancen und Aktion Mensch zeichnen jedes Jahr die besten deutschsprachigen barrierefreien Webseiten mit dem BIENE-Award aus. Auf der Seite finden sich die Gewinner der vergangenen Wettbewerbe und eine Übersicht über Kriterien die für die Barrierefreiheit relevant sind.</p>
<p>
                              <strong>Angebote für Senioren im Internet</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.feierabend.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Webtreff für die ältere Menschen</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Feierabend.de ist eine Internetcommunity für Menschen ab 50. Auf der Seite gibt es neben redaktionellen Beiträgen die Möglichkeit zu chatten, in Foren zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Insgesamt haben sich für das Portal nach eigenen Angaben etwa 100.000 Senioren registriert.</p>
<p>
                            <a href="http://www.vile-netzwerk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>ViLE – Lernnetzwerk für Senioren</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Virtuelle und reale Lern- und Kompetenz-Netzwerk älterer Erwachsener (ViLE) bietet Senioren eine Kontaktplattform über welche gemeinsames Wissen und Erfahrungen im Internet ausgetauscht werden können.</p>
<p>
                            <strong><br />
                              <a href="http://www.digitale-chancen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stiftung digitale Chancen</a><br />
                            </strong><br />
                            <br />Die Stiftung digitale Chancen hat das Ziel Menschen für die Möglichkeiten des Internet zu interessieren und ihnen bei der Nutzung zu helfen. Neben dem BIENE-Award unterstützen sie verschiedene andere Projekte und stellen Experteninformationen zur Verfügung.</p>
<p>                            <strong><br />
                              <a href="http://www.uni-ulm.de/uni/fak/zawiw/projektbereiche/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZAWiW &#8211; Zentrum für allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung</a><br />
                            </strong><br />
                            <br />Das Zentrum für allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung der Uni Ulm vernetzt zahlreiche Projekte für Senioren im Netz.</p></p>
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