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	<title>Bayern &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Bayern &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Bayern: Medienkompetenz für alle Altersstufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sam van Wijk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 08:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienführerschein]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienkompetenz erlernen – in Zeiten der Digitalisierung wichtiger denn je, um sich zu informieren und beruflich nicht abgehängt zu werden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Medienkompetenz erlernen – in Zeiten der Digitalisierung wichtiger denn je, um sich zu informieren und beruflich nicht abgehängt zu werden. Doch kennen sich Pädagogen und Eltern oft selbst nicht mit den Risiken in der digitalen Welt aus, wie sollen sie dies dann Kindern vermitteln? Die Stiftung Medienpädagogik Bayern versucht nun, mit dem Medienführerschein eine Hilfestellung zu geben.</p>
<p>Schon Grundschüler surfen heutzutage im Internet. Daher müssen Eltern und Lehrer ihnen frühzeitig vermitteln, wie sie mit digitalen Medien und deren Inhalten umgeht, kurz gesagt: Medienkompetenz. Doch immer öfters kommt es zu einer Kluft zwischen Digital Immigrants, den Eltern, und Digital Natives, den Kindern. Viele Erziehungsberechtigte sind mit der Angebotsvielfalt und dem digitalen Alltag der Kinder überfordert. Ausgenommen von den Medienpädagogen, wissen viele Eltern, aber auch Lehrer nicht, wie sie  Medienkompetenz vermitteln können und was genau diese umfasst.</p>
<p>Die gemeinnützige Stiftung Medienpädagogik Bayern koordiniert seit 2009 den Medienführerschein Bayern, um genau dort anzusetzen. Dieser umfasst ein breites Spektrum, um die Medienkompetenz von sowohl Kindern als auch Erwachsenen zu stärken. Das Portfolio besteht aus verschiedenen Angeboten. Der Medienführerschein umfasst alle Alterstufen, von Vorschulkindern über Schüler bis hin zu Auszubildenden. In Zukunft soll es ein weiteres Angebot für außerschulische Jugendarbeit geben.</p>
<figure id="attachment_152112" aria-describedby="caption-attachment-152112" style="width: 181px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2020/06/Baumann_klein.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-152112" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Baumann_klein.jpg" alt="Baumann_klein" width="181" height="181" /></a><figcaption id="caption-attachment-152112" class="wp-caption-text">Jutta Baumann, Stiftungsreferentin der Stiftung Medienpädagogik Bayern. Sie betreut den Medienführerschein Bayern seit seiner Entstehung.</figcaption></figure>
<p>Jutta Baumann, Stiftungsreferentin der Stiftung Medienpädagogik Bayern, hat von Anfang an die Entwicklung des Medienführerscheins begleitet und freut sich über den Erfolg der Initiative. Im Interview erklärt sie, was die Ziele des Medienführerscheins sind und wie er bislang angenommen wurde.</p>
<h3>Wie kam es dazu, dass Sie einen Medienführerschein entwickelt haben?</h3>
<p>Den Medienführerschein Bayern gibt es seit 2009. Damals waren zwar Smartphones und Apps noch kaum verbreitet, doch bei Kindern und Jugendlichen war das Thema „online sein“ bereits sehr groß. Die Internetnutzung am heimischen PC, egal ob Soziale Netzwerke oder Multiplayer-Online-Games, verunsicherte viele Eltern und Pädagogen. Es kam die Frage auf, wie man Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien nahebringen kann. Vor diesem Hintergrund rief die Bayerische Staatsregierung den Medienführerschein Bayern ins Leben. Er unterstützt Lehrkräfte und pädagogisch Tätige bei der altersgerechten Stärkung von Medienkompetenz – und zwar in verschiedenen Bildungsinstitutionen und in ganz Bayern. So sollen möglichst alle Heranwachsende erreicht werden und fit werden für die Welt der Medien.</p>
<p>Die Förderung von Medienkompetenz ist Bestandteil der bayerischen Medienpolitik. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie finanziert großteils den Medienführerschein Bayern. Die vbw &#8211; Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. unterstützt den Ausbau des Medienführerscheins Bayern auf Berufliche Schulen.</p>
<h3>Was ist das Lernziel des Medienführerscheins Bayern?</h3>
<p>Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sollen auf eine Lebenswelt vorbereitet werden, die sich aufgrund der Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien gerade stark verändert. Ziel ist, dass sie die Chancen dieser Veränderungen nutzen können und dabei auch die möglichen Risiken im Blick haben. Der Medienführerschein Bayern vermittelt daher Kindern und Jugendlichen dem Alter angemessen Kompetenzen für einen reflektierten und verantwortungsbewussten Medienumgang. Passend zur jeweiligen Zielgruppe und Altersstufe greifen die kostenlosen Materialien aktuelle Themen wie Urheberrecht, Soziale Netzwerke oder digitale Spiele, aber auch „Klassiker“ wie Werbung, Medienfiguren und Medienkonsum auf. Am Anfang jeden Moduls werden in einer Übersicht die jeweiligen Kompetenzen bzw. Bildungsziele aufgelistet, die erarbeitet werden.</p>
<h3>Welche Materialien kommen zum Einsatz?</h3>
<p>Uns ist es wichtig, dass die Materialien des Medienführerscheins Bayern gut in der pädagogischen Praxis funktionieren. Die kostenlosen Materialien wurden deshalb passgenau für den Einsatz in den verschiedenen Zielgruppen entwickelt. Im schulischen Bereich stehen Lehrkräften z.B. Unterrichtseinheiten mit Anleitungen und Arbeitsmaterialien zur Verfügung. Aus den Rückmeldungen von Lehrkräften wissen wir, dass auch die online bereitgestellten digitalen Aufgaben – die die Schülerinnen und Schüler am Computer bearbeiten – und Film-Clips gerne genutzt werden. Im Elementarbereich bietet der Medienführerschein Bayern zahlreiche Praxisbeispiele als Anregungen für die medienpädagogische Arbeit mit Drei- bis Sechsjährigen.</p>
<h3>Der Medienführerschein ist unterteilt in verschiedene Altersstufen und hat dementsprechend verschiedene Anforderungen. Welche Anhaltspunkte haben Sie für die Einstufungen genommen?</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-162409 size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/06/Logo_MFS_blau-305x66-1.jpg" alt="Logo Medienführerschein" width="305" height="66" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Logo_MFS_blau-305x66-1.jpg 305w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Logo_MFS_blau-305x66-1-300x65.jpg 300w" sizes="(max-width: 305px) 100vw, 305px" />Bei der Konzeption und Ausarbeitung des Konzepts des Medienführerscheins Bayern holte die Bayerische Staatsregierung von Anfang an alle Beteiligten ins Boot. In den Gesprächsrunden waren Vertreter von Ministerien, aber auch Experten von Verbänden und Organisationen beteiligt. Gemeinsam wurde in Grundzügen festgelegt, welche Inhalte und Themen im Medienführerschein Bayern verankert werden sollen. Bei der Entwicklung der einzelnen Module für den schulischen Bereich wurden die Anforderungen der bayerischen Lehrpläne der jeweiligen Jahrgangsstufen berücksichtigt.</p>
<h3> Wie lässt sich der Erwerb von Medienkompetenz in den Unterricht einbauen?</h3>
<p>Das Thema Medienkompetenz ist in den bayerischen Lehrplänen aller Schularten verankert. In diesen ist der verantwortungsvolle und reflektierte Umgang mit Medien als fächerübergreifendes Bildungsziel beschrieben. Der Medienführerschein Bayern ist darauf abgestimmt. Alle Unterrichtseinheiten wurden an die bayerischen Lehrpläne der jeweiligen Jahrgangsstufen angepasst. Das Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) hat den Lehrplanbezug geprüft. Dies erleichtert Lehrkräften die Einbindung des Medienführerscheins Bayern in den Unterricht. Rückmeldungen aus der Praxis zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler Spaß haben, wenn Medienthemen im Unterricht aufgegriffen werden.</p>
<h3>Viele Lehrer müssen sich erst Vorwissen zu digitalen Medien aneignen, welche „Hilfestellungen“ bieten Sie hierfür?</h3>
<p>Die Materialien des Medienführerscheins Bayern sind extra so konzipiert, dass Lehrkräfte bzw. pädagogische Fachkräfte sie ohne vorherige Schulung oder externe Unterstützung einsetzen können. Die einzelnen Module geben ausgewählte Hintergrundinformationen zum jeweiligen Thema an die Hand. Mit den Hintergrundinformationen wird ein thematischer Einblick vermittelt und anschaulich wichtige Grundlagen für die eigene medienpädagogische Arbeit vorgestellt. Auf der Homepage des Medienführerscheins Bayern hat die Stiftung zudem für jedes Modul Links zu weiterführenden Informationen zusammengestellt.</p>
<h3>Wie würden Sie die Resonanz auf den Medienführerschein Bayern einschätzen? Wird dieser angenommen?</h3>
<p>Das Interesse an den kostenlosen Materialien des Medienführerscheins Bayern war von Anfang an groß. Viele Einrichtungen wurden mit ihrer Teilnahme beim Thema Medienkompetenz aktiv und beteiligte Kinder und Jugendlichen konnten altersgerecht die Chancen, aber auch die Risiken der Medienwelt kennenlernen. Seit der Veröffentlichung der ersten Unterrichtsmaterialien für die Grundschule im Jahr 2010 wurden bereits rund 240.000 Urkunden bzw. Teilnahmebestätigungen (Stand April 2017) an Kinder und Jugendliche übergeben. Mit dem Medienführerschein Bayern wurde ein kostenloses Angebot geschaffen, mit dem es möglich ist, die Medienkompetenzförderung in den Bildungseinrichtungen zu verankern. Das Konzept hat funktioniert: Der Medienführerschein Bayern ist mittlerweile gut in der bayerischen Bildungslandschaft etabliert und trägt zur Förderung der Medienkompetenz in ganz Bayern bei.</p>
<p>Weitere Informationen sowie die kostenlosen Materialien zum Download finden sie <a href="https://www.medienfuehrerschein.bayern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Titelbild: <a href="https://pixabay.com/de/smartphone-telefon-anruf-nachricht-2212963/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smartphone by JESHOOTS via pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> CC0 Public Domain</a></h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Digitale Bürgersprechstunde: Minister Spezial mit Markus Söder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 13:18:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgersprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzminister]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 7. Mai 2015, war der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/söder-bearb.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145493" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/söder-bearb.jpg" alt="söder bearb" width="594" height="280" /></a><br />
Am Donnerstag, den 7. Mai 2015, war der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder in der <a href="http://digitale-buergersprechstunde.de/">Digitalen Bürgersprechstunde</a> zu Gast. Am Rande der weltweit größten Bloggerkonferenz re:publica 2015 beantwortete er zwischen 10.00 und 10.45 Uhr Fragen rund um die Themen Digitalisierung, Medienkompetenz sowie dem WLAN- und Breitbandausbau. Passend zum Motto der re:publica 2015 „Finding Europe“ konnten die Teilnehmer dem ehemaligen Europaminister außerdem Ihre Fragen zur Griechenlandrettung und der Zukunft des Euros stellen.<br />
<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/O-aAYfA6alc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Über den bayerischen Finanzminister Markus Söder</strong></p>
<p>Markus Söder ist seit 1983 Mitglied der CSU und seit 1994  bayerischer Landtagsabgeordneter im Stimmkreis Nürnberg-West. Zwischen 2003 und 2007 war der promovierte Jurist und ehemalige Redakteur des Bayerischen Rundfunks außerdem Generalsekretär der CSU.</p>
<p>Als prominente Stimme der CSU äußert sich Söder ebenfalls zu bundespolitischen Vorhaben, zuletzt auch über die Griechenlandrettung. Bei der Landtagswahl 2013 wurde Dr. Markus Söder mit 43,2 % gewählt. Markus Söder ist Stimmenkönig in Mittelfranken mit 160 369 Stimmen.</p>
</div>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Netzpolitik bei der Bayernwahl &#8211; alles andere als kontrovers</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitik-bei-der-bayernwahl-alles-andere-als-kontrovers-132547/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 13:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl Bayern 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Die beiden bayerischen Regierungsparteien haben sich viel für die nächste Legislaturperiode vorgenommen. Bei der CSU merkt man das am Namen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/netzpolitik-bei-der-bayernwahl-alles-andere-als-kontrovers/flagge-bayern/" rel="attachment wp-att-132549"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132549" alt="Flagge Bayern" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Flagge-Bayern.jpg" width="618" height="347" /></a>Die beiden bayerischen Regierungsparteien haben sich viel für die nächste Legislaturperiode vorgenommen. Bei der CSU merkt man das am Namen für das eigene Wahlprogramm, den sogenannten Bayernplan. Die FDP hingegen setzt auf Masse und hat eines der umfangreichstes Wahlprogramme vorgelegt, besonders bei den Punkten Medien- und Netzpolitik. Doch nach 5 Jahren Schwarz-Gelb in Bayern bleibt die Frage offen, warum viele Forderungen nicht schon längst umgesetzt wurden. Die Oppositionsparteien scheinen hingegen bereits erkannt zu haben, dass die Gestaltung der (digitalen) Zukunft inzwischen mehr als eine politische Redewendung ist.</p>
<h3>Die Frage ist nicht, was die CSU will, sondern wie sie es erreichen möchte</h3>
<p>Und diesen Anspruch beantworten die beiden Parteien sehr unterschiedlich. Die <a href="http://csu.de/programm/csu_regierungsprogramm_2013-2018_der_bayernplan/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CSU</a> hat dazu die Strategie “Bayern Digital” entwickelt und will Bayern zum Musterland der Digitalisierung machen. Geschafft werden soll das mit der sogenannten “Digitalisierungsmilliarde”, noch so ein großer Name, mit der Bayern “bei der digitalen Schule, der digitalen Gesundheitswirtschaft, der digitalen Fabrik oder dem digitalen Straßenverkehr”eine Vorreiterrolle einnehmen will. Details fehlen leider und so bleibt es bei den schönen Worten, die vermuten lassen, dass es noch an einem durchdachten Konzept fehlt. Eine Milliarde Euro klingt aber nett. Damit soll ein flächendeckendes Internet bis 2018 aufgebaut und die Kommunen sollen unbürokratisch unterstützt werden. Ein zu gründendes Internet-Kompetenzzentrum soll “Technik, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Recht und Gesellschaft” miteinander nutzbringend vernetzen.<br />
Und ebenfalls bis zum nächsten Landtagswahl soll “Bayern beispielgebend im E-Government sein”. Die CSU spart an konkreten Ideen, aber nicht an großen Worten und reißt von Open Data über virtuelle Hochschule bis zur Sicherung der Vielfalt der regionalen und lokalen Medienlandschaft viele Themen an. Nur wie soll das alles funktionieren? Bei den Themen Sicherheit und Kontrolle im Internet wird sich allerdings klar festgelegt, wahrscheinlich zum Ärger des liberalen Koalitionspartners: die CSU bleibt beim Ja zur Mindestspeicherfrist für Verbindungsdaten, sieht das Internet durch &#8220;Kinderpornographie, extremistische Umtriebe, terroristische Aktivitäten, Hackerangriffe auf Unternehmen und Wirtschaftsspionage” als Ort der Gefahr und will es besser und intensiver durch die Polizei kontrollieren lassen. Die Seehofer-Partei setzt sich für den Ausbau der Videoüberwachung ein und ist entgegen aller Widerstände und Erfahrungen aus den ACTA-Verhandlungen für eine Freihandeslzone mit den USA, aber auch hier ohne Details zu nennen.</p>
<h3>Die FDP weiß, was sie will, aber wird das auch die CSU wollen?</h3>
<p>Die <a href="http://www.fdp-bayern.de/wcsite.php?wc_b=10075" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a> scheint die von der CSU offen gelassenen Punkte so detailliert wie möglich ausfüllen zu wollen. Da wo die CSU nichts sagt oder sich auf eine sehr konservative Position zurück zieht, hat die FDP genaue Vorstellungen oder will das genaue Gegenteil. Das Versammlungsrecht soll bürgerfreundlich ausgestaltet werden (was die FDP seit 2008 schon hätte regeln können), die Standesämter für gleichgeschlechtliche Partnerschaften geöffnet, Journalisten als Berufsgeheimnisträger vor Überwachung geschützt und Sicherheit mit 1400 zusätzlichen Stellen bei Polizei und Justiz geschaffen werden. Beim flächendeckenden Breitbandausbau, “um den Wirtschaftsstandort Bayern an der Spitze des Fortschritts zu halten”, legt sich die FDP fest: Das Ziel ist eine 50 Mbit/s Grundversorgung durch ein weiteres Förderprogramm, “das in den nächsten 3 Jahren eine halbe Milliarde Euro” kosten soll.<br />
Eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung oder den Einsatz von Trojaner-Software lehnt die FDP ab und Netzsperren sollen dauerhaft geschlossen werden. Im Falle der Fortsetzung einer schwarz-gelben Landesregierung wäre spannend, wie die CSU in den Koalitionsverhandlungen darauf reagieren wird. Interessant ist, dass die FDP ein bayerisches Informationsfreiheitsgesetz fordert und im bayerischen Datenschutzgesetz die Grundsätze der Datensparsamkeit und der Datenvermeidung stärker betonen möchte. Ansonsten werden Schlagworte wie Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Medienkompetenz im Schulalltag, Urheberrecht und internetkonformes Strafrecht schnell aufgezählt und der Stiftung Datenschutz, die nach allgemeiner Auffassung von der FDP-Bundesjustizministerin Leutheuser-Schnarrenberg unzureichend und vollkommen falsch aufgestellt wurde, noch ein Bildungsauftrag für mehr Verantwortung, Selbstbestimmung und Medienkompetenz von Nutzern und Unternehmen aufgebrummt werden.</p>
<h3>Und was wollen die anderen Parteien?</h3>
<p>Auch im <a href="http://bayernspd.de/wahlen/regierungsprogramm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Programm</a> fehlen Details, im Gegensatz zu den beiden Regierungsparteien wird Netzpolitik sozialer gedacht. Die bayerischen GenossInnen fordern auch ein Informationsfreiheitsgesetz, sprechen sich aber deutlich für Netzneutralität, eine digitale Lernmittelfreiheit und den freien Zugang zu wissenschaftlichen Texten im Netz aus. Das ist deutlich mehr und konkreter als die Forderungen von CSU und FDP. Beim Thema Sicherheit im Internet hat die SPD die gleiche Position wie die FDP, will also auch genau das Gegenteil der CSU. Im Gegensatz zu den beiden Regierungsparteien hat die SPD die Debatte um ein modernes Urheberrecht nicht vergessen und fordert einen fairen Ausgleich zwischen den Beteiligten. Die Kreativwirtschaft soll gefördert und generell „Gute Arbeit“ auch im digitalen Zeitalter ermöglicht werden, “auch im Bezug auf ArbeitnehmerInnendatenschutz”.<br />
Die bayerischen <a href="http://www.gruene-bayern.de/partei/landtagswahl-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> fordern Transparenz, eGovernment, einen Breitbandausbau in der Fläche (ohne wie die FDP eine genaue Zahl zu nennen), Open Source in Schulen, Hochschulen und der Kommunalverwaltung (im Gegensatz zu fast allen anderen Parteien), mehr Rechte für VerbraucherInnen ohne Einschränkung der persönlichen Freiheit, eine Reform des Urheberrechts als Leitmotiv und einen starker Datenschutz. Anders als bei den schwarz-gelben Parteien werden aber alle Punkte erklärt. Dort wo es passt, beim Urheberrecht und Datenschutz, verweisen die Grünen auf europäische und internationale Bemühungen. In der Medienpolitik setzen die Grünen mit Gendergerechtigkeit und einen Kindermedienschutz eigene Akzente.<br />
Eine inhaltliche Konkurrenz für das grüne Wahlprogramm scheint das der <a href="https://piratenpartei-bayern.de/wahlprogramm2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piraten</a> zu sein. Beim Thema Freiheit und Bürgerrechte zeigen die Piraten eine fast schon vergessene Ernsthaftigkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Die Bürgerrechte sind ihnen, ähnlich wie den Grünen, wichtiger als den anderen Parteien. Auch die Privatsphäre und der Datenschutz sind wichtige Themen und die Piraten zeigen hier interessante Reformvorschläge im Rahmen der Möglichkeiten von Landespolitik: Datenschutz in der Landesverfassung verankern, Landesdatenschutzbeauftragten stärken und die Datenschutzumsetzung in bayerischen Unternehmen und öffentlichen Stellen zertifizieren. Bei den Themen Transparenz, Open Data und Gestaltung der digitalen Gesellschaft zeigen die Piraten das fortschrittlichste Programm. Die oft nur selbst zugeschriebene Kernkompetenz in der Netzpolitik findet zumindest bei den bayerischen Piraten eine Grundlage.<br />
Die <a href="http://www.fw-bayern.de/unsere-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freien Wähler </a>konzentrieren sich auf Forderungen wie ein bayerisches Informationsfreiheitsgesetz, mehr Transparenz in bayerischen Behörden und zeitgemäße datenschutzrechtliche Regelungen. Oft fehlt es an Details, wie schon bei der konservativen Konkurrenz der CSU, doch die Freien Wähler haben ähnlich zahlreiche Ideen wie die FDP und SPD. Volksbegehren sollen auch über das Internet möglich sein, E-Government in Bayern ausgebaut werden und einen Online-Bürgerausschuss für modernes Crowdsourcing in der Politik. Das ist neu und interessant, genauso wie die Forderung einer “Netzerziehung” von Kindern. Ansonsten ähneln die netzpolitischen Forderungen der Freien Wähler interessanterweise eher den der anderen Oppositionsparteien.</p>
<h3>Bayerische Netzpolitik ist überraschend homogen</h3>
<p>In Bayern stehen sich Regierung und Opposition klar gegenüber. Die CSU ist sehr zurückhaltend, dass Internet ist ja bekanntlich für manche bei den Konservativen noch Neuland, die FDP füllt zwar diese Lücke mit Forderungen etwas aus, hat aber in den letzten Jahren als Koalitionspartner die meisten der eigenen Forderungen nicht versucht umzusetzen. Im optimistischsten Fall wird es spannende Koalitionsverhandlungen mit der FDP am Tisch geben. Die Opposition, bestehend aus SPD, Grüne, Piraten und Freien Wählern sind sich im Bereich Netzpolitik erstaunlich nah, auch wenn die SPD noch aufholen könnte und die Freien Wähler erstaunlich nah an den als netzaffinen Parteien bekannten Grüne und Piraten ist. Entscheidend wird das Thema nicht sein, eine solche Homogenität unter den Oppositionsparteien ist aber ungewöhnlich.<br />
Bild: Lupo/Pixelio.de  <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC 2.0)</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>SPD vs CSU Bayern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 10:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infografiken zur #btw13]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15. September ist Landtagswahl in Bayern: Anders als bei den Spitzenkandidaten liegt die SPD in den Suchanfragen in Bayern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bayern_SPD_vs_CSU_4_09_18.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132472" alt="Bayern_SPD_vs_CSU_4_09_18" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bayern_SPD_vs_CSU_4_09_18-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Am 15. September ist Landtagswahl in Bayern: Anders als bei den Spitzenkandidaten liegt die SPD in den Suchanfragen in Bayern leicht vor der CSU. Im Durchschnitt wurde der Begriff &#8220;SPD&#8221; in diesem Jahr dort rund 14% öfter gesucht als &#8220;CSU&#8221;. Ein ähnliches Phänomen ist auf Bundesebene zu beobachten. Während bei den Suchanfragen Merkel klar vor Steinbrück liegt, wird auch deutschlandweit häufiger nach der SPD gesucht als nach der CDU.<br />
<a href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Horst Seehofer vs Christian Ude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 10:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infografiken zur #btw13]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Duell]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ude]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Seehofer]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenige Tage vor der Landtagswahl in Bayern gibt es einen TV-Zweikampf zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer und SPD-Herausforderer Christian Ude. Im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Seehofer_vs_Ude_4_09_17.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132469" alt="Seehofer_vs_Ude_4_09_17" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Seehofer_vs_Ude_4_09_17-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Wenige Tage vor der Landtagswahl in Bayern gibt es einen TV-Zweikampf zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer und SPD-Herausforderer Christian Ude. Im Durchschnitt liegen die Suchanfragen nach &#8220;Horst Seehofer&#8221; in Bayern in diesem Jahr rund 50% über jenen nach &#8220;Christian Ude&#8221;. Auffällig ist der starke Anstieg in den vergangenen Tagen rund um das TV-Duell von Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück im Vorfeld der Bundestagswahl. Eine denkbare Erklärung ist die im Duell erneut aufgekommene Diskussion um die PKW-Maut, die sehr stark mit dem Namen Seehofer verbunden wird.<br />
<a href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>New Democracy: Online Beteiligungsplattform der FDP Bayern gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 14:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[New Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Montag stellte der bayerische FDP-Landersverband eine parteiinterne Online-Beteiligunsplattform namens „New Democracy“ vor. Die FDP bezeichnet die Software als „Revolution [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet/fdp-schild/" rel="attachment wp-att-119557"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119557" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fdp-schild.png" alt="Hier geht's zum New Democracy Portal der FDP" width="600" height="400" /></a>Am Montag stellte der bayerische FDP-Landersverband eine parteiinterne Online-Beteiligunsplattform namens „New Democracy“ vor. Die FDP bezeichnet die Software als „Revolution der politischen Online-Beteiligung“. Diese Ankündigung veranlasste Piraten &amp; Co., „New Democracy“ kritisch zu begutachten. Das Fazit ist ernüchternd.</p>
<p><a href="http://fdpbayern.newdemocracy.de/">New Democracy</a> wurde von der selbstständigen Unternehmerin <a href="https://twitter.com/mischmerz">Michaela Merz</a> für die FDP entwickelt. Sie ist die Generalsekretärin des Vereins <a href="http://www.liberalebasis.de/">„Liberale Basis e.V.“</a>. Auf der neuen Plattform können Anträge erarbeitet, diskutiert und zur Abstimmung gestellt werden. Die eigens an die Bedürfnisse der FDP angepasste Software wird der FDP kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Im Vergleich zu den seit Längerem etablierten und erprobten Beteiligungstools <a href="https://adhocracy.de/">Adhocracy</a> und <a href="http://liquidfeedback.org/">Liquid Feedback</a> zeichne sich New Democracy durch besondere Benutzerfreundlichkeit aus und sei auf auf parteiinterne Abläufe abgestimmt, verkündet der netzpolitische Sprecher der FDP <a href="http://jimmy-schulz.netactive.de/ein-neues-kapitel-der-beteiligung">Jimmy Schulz</a>, der das Tool in seinem Landesverband vorstellte. Insbesondere für nur gelegentliche Internetnutzer, die nicht so vertraut mit der Technik sind, sei New Democracy mit einer einfach gehaltenen Benutzeroberfläche bestens geeignet. Darüber hinaus sei die Funktion des „Delegated Voting“, also das Übertragen der eigenen Stimme auf einen selbst gewählten Nutzer, wie es bei Liquid Feedback ebenso wie bei Adhocracy möglich ist, nicht mit der Satzung der FDP vereinbar, erklärt Jimmy Schulz.</p>
<p>Derzeit können sich Parteimitglieder und Gäste auf der optisch im <a href="https://twitter.com/watchdog_berlin/status/228065216901025793">„1990er-Jahre Design“</a> gestalteten Website registrieren. Als Parteimitglied kann man Anträge erstellen, diese diskutieren und an Abstimmungen darüber teilnehmen. Gäste können mitlesen und ihre Ideen zu den Anträgen auf einer gesonderten Kommentarseite kommunizieren. Aktuell stehen acht Entwürfe zu bislang ausschließlich netzpolitischen Themen zur Diskussion, rund 100 Nutzer sind bislang auf New Democracy registriert.</p>
<h3>Die Bayern-FDP twittert: &#8220;Wir so: #newdemocracy. @Piratenpartei so: Is nich von uns, finden wir doof.&#8221;</h3>
<p>Politische Gegner der FDP wie der Pirat <a href="http://www.christopherlauer.de/2012/07/25/fdpw/">Christopher Lauer</a> monieren die Kinderkrankheiten und Konstruktionsfehler von New Democracy. Zum einen wird die Benutzeroberfläche kritisiert. Derzeit gibt es keine barrierefreie Version der Website, Maus-Rechtsklicks funktionieren nicht, die Anträge sind weder thematisch geordnet noch über eine Suchfunktion wiederauffindbar. Zum anderen wird bemängelt, dass New Democracy kein Open Source Projekt und eine bloße Abstimmungssoftware ist. Letzteres ist deshalb problematisch, weil Abstimmungen im Internet sehr leicht manipulierbar sind. Auf <a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23NewDemocracy">Twitter</a> diskutieren Vertreter der verschiedenen netzpolitischen Lager leidenschaftlich weiter.</p>
<p>Jimmy Schulz und Michaela Merz haben bereits eine Reihe von Erweiterungen der Software angekündigt. In den kommenden Tagen wird unter anderem eine barrierefreie Version der Website veröffentlicht. Außerdem sollen Kreis-und Ortsverbände des bayerischen Landesverbands über den Einsatz von New Democracy nachdenken. Mittlerweile ist auch in FDP-Kreisen nicht mehr von der Revolution der politischen Online-Partizipation die Rede. Stattdessen wird bescheiden darauf hingewiesen, dass es sich bei New Democracy um eine <a href="http://jimmy-schulz.netactive.de/ein-neues-kapitel-der-beteiligung">projektbezogene Software</a> zur Erarbeitung des netzpolitischen Landtagswahlprogramms für 2013 handle. Dass man mit New Democracy die Hausfrau und Großmutter aus dem ländlichen Ortsverband zur politischen Teilhabe im Internet ermuntern kann, behauptet inzwischen niemand mehr.</p>
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		<title>Bayern prämiert eGovernment-Projekte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 14:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Freistaat Bayern verleiht
2011 zum zweiten Mal den <a href="http://www.cio.bayern.de/internet/cio/4/20183/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eGovernment-Löwen</a>. Prämiert werden digitale Verwaltungs-Lösungen in Bayern. Bis zum 31. März können Vorschläge für Online-Verfahren eingereicht werden, die den Kontakt zwischen Verwaltungen, Bürgern und Unternehmen erleichtern.   
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Freistaat Bayern verleiht<br />
2011 zum zweiten Mal den <a href="http://www.cio.bayern.de/internet/cio/4/20183/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eGovernment-Löwen</a>. Prämiert werden digitale Verwaltungs-Lösungen in Bayern. Bis zum 31. März können Vorschläge für Online-Verfahren eingereicht werden, die den Kontakt zwischen Verwaltungen, Bürgern und Unternehmen erleichtern.   </p>
<p>
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</p>
<p>
Unter dem Motto &quot;Vorsprung durch eGovernment für Wirtschaft, Kommunen und Verwaltung&quot; werden vor allem praxiserprobte Projekte gesucht, die die Interaktion mit kommunalen oder staatlichen Verwaltungen einfacher und schneller gestalten und so z. B. die Wettbewerbsfähigkeit dortiger Unternehmen steigern. Der &quot;Bayerische eGovernment-Löwe&quot; wird am 5. Mai 2011 im Landtag durch Franz Josef Pschierer, den IT-Beauftragten der Bayerischen Landesregierung, überreicht. Bei der erstmaligen <a href="http://www.cio.bayern.de/internet/cio/6/20257/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preisverleihung 2010</a> war u.a. die Stadt Nürnberg für die technische Umsetzung einer EU-Dienstleistungsrichtlinie ausgezeichnet worden, die einen vereinfachten und rein elektronischen Behördengang für Unternehmen ermöglichte.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/eGovernmentL__we.jpg" alt="Bayerischer Löwe" title="Bayerischer Löwe" height="122" width="162" /></p>
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		<title>Internet-Nutzung ist Generationenfrage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Hanns-Seidel-Stiftung]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut einer heute vorgestellten <a href="http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/Politische-Partizipation.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung nimmt das Thema Politik bei der überwiegenden Mehrheit der Internet-Nutzer eine untergeordnete Rolle ein.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer heute vorgestellten <a href="http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/Politische-Partizipation.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung nimmt das Thema Politik bei der überwiegenden Mehrheit der Internet-Nutzer eine untergeordnete Rolle ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der durch die Hamburger Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) erstellten Expertise wird hinsichtlich der Bedeutung des Internet eine geteilte Bilanz gezogen. Glaubt man den Autoren, nutzt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung das Internet zwar zur Kommunikation und Information. Jedoch spiele das Thema Politik bzw. politische Beteiligung im Netz bei den befragten Personen noch eine Nebenrolle. Signifikant an den Ergebnissen der Hamburger Forscher ist vor allem die generationenspezifische Nutzung von Web-Inhalten.</p>
<p>In der nach Parteipräferenzen aufgeschlüsselten Untersuchung der Netzaffinität verschiedener Bevölkerungsschichten wird den Web 2.0 &#8211; Elementen eine wachsende Bedeutung prognostiziert. Die heute in München vorgestellte Untersuchung steht in der Tradition zahlreicher empirischer Studien der Hanns-Seidel-Stiftung. Diese lässt seit den 1970er-Jahren Bevölkerungseinstellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen im Freistaat erforschen.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier – KW 04</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-04-5124/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[IP-Adresse]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Porträtierung von Julian Assange, Digitalisierung als Chance, Kriminalisierung von Anonymous und CSU-Modernisierung mit Youtube - dies und mehr in der Linkliste.       
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Porträtierung von Julian Assange, Digitalisierung als Chance, Kriminalisierung von Anonymous und CSU-Modernisierung mit Youtube &#8211; dies und mehr in der Linkliste.</p>
<p><strong><a href="https://www.nytimes.com/2011/01/30/magazine/30Wikileaks-t.html?_r=1&amp;nl=todaysheadlines&amp;emc=tha26" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Porträt über Julian Assange</a></strong><br />
Bill Keller von der New York Times malt ein sehr durchwachsendes Bild von Julian Assange. Er vergleicht den Australier mit einer Figur aus einem Stieg Larsson-Thriller, Assange sei kaum zu fassen, manipulativ und unberechenbar. Keller beschreibt den Wikileaks-Chef als intelligent, gebildet und sehr technikaffin, zugleich aber auch als arrogant und leichtgläubig. Geld habe er nie verlangt und Informanten nicht verraten, so der Autor.</p>
<p><strong><a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EE02A72F17D3B4618B681D61F32C75F65~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalisierung als Chance begreifen</a></strong><br />
Auf FAZ.net vergleicht Mercedes Bunz die Bedeutung der derzeit stattfindenden Digitalisierung mit der industriellen Revolution und fragt, welche Auswirkungen auf die Gesellschaft zu beobachten und erwarten sind. So verändere z. B. Google, die moderne Version der Weltchronik, nicht nur den Wissensbegriff, sondern auch die Grundlagen der Legitimation von Experten. Google sei aber nur der Anfang einer Entwicklung, in der Technik und Natur die Rollen tauschten. Entscheidend sei, diese Revolution nicht als Bedrohung, sondern als Chance anzusehen.</p>
<p><strong><a href="http://www.netzpiloten.de/2011/01/27/die-offentliche-sphare" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web 2.0 und die öffentliche Sphäre</a></strong><br />
Bei den Netzpiloten setzt sich Jörg Wittkewitz mit dem klassischen Begriff der Öffentlichkeit in Anlehnung an die Willensphilosophie von Jürgen Habermas und den Rationalismus auseinander. Er überträgt diesen auf das Web 2.0 und kommt zu dem Schluss , dass zwar eine breite öffentliche Aussprache über das Internet möglich, eine öffentliche Sphäre jedoch noch nicht entstanden sei. Das Internet eröffne nur den Gebildeten, den Strombesitzenden, den Schreibenden und den Reflektierten einen Zugang zum Öffentlichen Diskurs, so Wittkewitz.</p>
<p><strong><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2011/jan/27/anonymous-hacking" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DDoS-Angriffe und ihre Folgen</a></strong><br />
Josh Halliday vom Guardian berichtet über die Festnahme von fünf mutmaßlichen Aktivisten des Anonymous-Netzwerkes in Großbritannien. Diese hätten im Rahmen der Aktion Payback illegale DDoS-Angriffe gegen Webseiten von MasterCard, Visa and PayPal geführt. Die Gruppe Anonymous soll kürzlich auch zehn ägyptische und tunesische Regierungsseiten lahmgelegt haben. Dies sei eine Reaktion auf die Zensur von Facebook, Twitter und anderen Webseiten in diesen Ländern.</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/bayern" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufbruch Bayern</a></strong><br />
Im Rahmen der Zukunftsinitiative &#8220;Aufbruch Bayern&#8221; hat die bayerische Landesregierung einen eigenen Youtube-Channel ins Leben gerufen und veranstaltet dort nun eine digitale Bürgersprechstunde mit Horst Seehofer. Bis zum 20. Februar können Bürger Fragen rund um Familie, Bildung und Innovation an den bayerischen Ministerpräsidenten in Form von Text oder Videos stellen. Am 26. Februar wird Horst Seehofer dann Rede und Antwort zu den Anliegen stehen, die von den Nutzern als am wichtigsten bewertet wurden.</p>
<p><strong><a href="http://www.futurezone.at/stories/1665374" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview: IP-Adressen-Mangel im Netz</a></strong><br />
Richard Wein, Geschäftsführer von nic.at, stellt sich den Fragen von Futurezone rund um das Prüfen und Bewerten von Webseiten und ob dem Netz tatsächlich bald die IP-Adressen ausgehen. Aufgrund des Mangels an IPv4-Adressen (Potenzial: 4,3 Milliarden IP-Adressen) und weil die Umstellung auf den IPv6-Standard (Potenzial: 340 Sextillionen IP-Adressen) noch etwas dauere, könne es tatsächlich zu Engpässen kommen. Wein plädiert auch dafür, dass Domainbehörden politisch unabhängig bleiben müssten und eine Sperrung von Webseiten nur auf Gerichtsurteil hin erfolgen dürfe.</p>
<p><em>Unter Mitarbeit von <a href="/user/palbrecht">Philipp Albrecht</a>.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ihre Frage an: Horst Seehofer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/ihre-frage-an-horst-seehofer-4486/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Seehofer]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Mal können sich die ARD-Zuschauer über tagesschau.de an den ARD-Sommerinterviews beteiligen: Was möchten Sie von Horst Seehofer wissen? <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?&#38;id=bab&#38;cid=260#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reichen Sie bis Freitag, 12.00 Uhr, Ihre Frage ein! </a>Bis zu drei Fragen der tagesschau.de-Nutzer werden die Moderatoren Ulrich Deppendorf und Rainald Becker dem Vorsitzenden der CSU stellen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal können sich die ARD-Zuschauer über tagesschau.de an den ARD-Sommerinterviews beteiligen: Was möchten Sie von Horst Seehofer wissen? <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?&amp;id=bab&amp;cid=260#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reichen Sie bis Freitag, 12.00 Uhr, Ihre Frage ein! </a>Bis zu drei Fragen der tagesschau.de-Nutzer werden die Moderatoren Ulrich Deppendorf und Rainald Becker dem Vorsitzenden der CSU stellen.<!--break--></p>
<p>
In der Reihe der Sommerinterviews im „Bericht aus Berlin“ befragen die beiden Chefredakteure des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf und sein Stellvertreter Rainald Becker, außer dem  CSU-Chef die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Vorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der Linkspartei, von FDP sowie den SPD-Kanzlerkandidaten, Frank-Walter Steinmeier, zu Vorstellungen, Plänen und Zielen ihrer Parteien vor der Bundestagswahl.</p>
<p>Und so funktioniert es: Stellen Sie <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?&amp;id=bab&amp;cid=260#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier Ihre Frage</a>. Und stimmen Sie anschließend über die Fragen der anderen User ab! Ein Tipp: Es hilft, wenn Sie Ihre Frage knapp und direkt formulieren.</p>
<p>Bis zu drei Fragen werden dem CSU-Chef Horst Seehofer im ARD-Sommerinterview gestellt – zu sehen im „Bericht aus Berlin“ am Sonntag um 18.30 Uhr im Ersten. Die Fragen wählt die Redaktion aus, passend zu den Inhalten des Interviews.</p>
<p>Sendetermine der ARD-Sommerinterviews im „Bericht aus Berlin“, sonntags, 18.30 Uhr, Das Erste</p>
<p>09.08.2009: Horst Seehofer (CSU)<br />
16.08.2009: Guido Westerwelle (FDP)<br />
23.08.2009: Frank-Walter Steinmeier (SPD)<span class="home"></p>
<p></span><u><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video535568.html" title="Hier geht's zum Sommerinterview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel!" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht’s zum Sommerinterview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel!</a></u><span class="home"><br />
</span><u><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/babvideo650.html" title="Hier geht's zum Sommerinterview mit Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir!" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht’s zum Sommerinterview mit dem Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir!</a></u><span class="home"><br />
</span><u><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video542380.html" title="Hier geht's zum Sommerinterview mit dem Linkspartei-Vorsitzenden Oskar Lafontaine!" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier geht’s zum Sommerinterview mit dem Linkspartei-Vorsitzenden Oskar Lafontaine!</a></u><b></p>
<p>Zur Person:</b></p>
<p>Horst Seehofer, geboren 1949 in Ingolstadt. 1979 legt Seehofer in München sein Diplom an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie ab. 1980 zieht er für die CSU in den Bundestag ein und wird 1983 deren sozialpolitischer Sprecher. 1988 arbeitet er als Staatssekretär im Arbeitsministerium, von 1992 bis 1998 ist er im Kabinett von Helmut Kohl Bundesgesundheitsminister.</p>
<p>Ab 1994 bekleidet er zudem das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden der CSU. Im Kabinett von Angela Merkel wird er 2005 Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Beim Führungswechsel der CSU im Zuge der bayerischen Landtagswahlen im Oktober 2008 wird Seehofer Parteichef und bayerischer Ministerpräsident.</p>
<p>Horst Seehofer ist verheiratet und hat vier Kinder.</p>
<p>Foto: csu.de 
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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