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	<title>Befragung &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Befragung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Das Internet als Demokratieverstärker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Nutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internet wird von einer Mehrheit der Nutzer als ein Instrument zur Förderung der Demokratie wahrgenommen, so eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die heute veröffentlicht wurde. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet wird von einer Mehrheit der Nutzer als ein Instrument zur Förderung der Demokratie wahrgenommen, so eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die heute veröffentlicht wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut der Studie sehen zwei Drittel der Befragten einen positiven Effekt für „mehr Demokratie“ durch das Internet. Fast jeder zweite erkenne im Web Chancen zur Mitgestaltung von Politik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsstatus halten insgesamt 64 Prozent der Internetnutzer das Internet für ein wertvolles Instrument zur Bereicherung der Politik. Möglichkeiten zur politischen Mitgestaltung werden vor allem von der jungen Generation zwischen 14 und 29 Jahren gesehen. Die geringsten Chancen zur politischen Mitgestaltung über das Web sehen laut Studie die 50- bis 64-jährigen Nutzer.</p>
<p>Die Basis der Studie ist eine repräsentative Erhebung des Insituts Aris, bei der mehr als 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden.</p>
<p>BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kommentiert die Ergebnisse der Befragung mit einem Verweis auf die Informations- und Kommunikationspotenziale des Internet. „Politiker können das Internet einsetzen, um die Menschen zum Mitmachen bei politischen Aktionen zu bewegen und die zunehmende Distanz zwischen Staat und Gesellschaft zu verringern“, so Kempf. Zudem biete es auch der Kommunalpolitik zahlreiche Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung. So sei das Internet nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in den Gemeinden ein ausgezeichnetes Mittel gegen Politikverdrossenheit.</p>
<p>Warum die Einschätzung der eigenen politischen Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen eher gering ausfällt, lässt sich aus den veröffentlichten Daten nicht erkennen. Zu vermuten ist, dass die grundsätzlich niedrigere Internetpräsenz in dieser Altersgruppe eine entscheidende Rolle spielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Studie: Internetnutzer sind politisch aktiver</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfpolkommintern-shtml-2987/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[politische Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[politische Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[                              Ein aktuelles Forschungsprojekt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau untersucht den Einfluss des Internets auf die individuelle politische Kommunikation der Bürger
                            ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Ein aktuelles Forschungsprojekt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau untersucht den Einfluss des Internets auf die individuelle politische Kommunikation der Bürger</p>
<p><!--break--></p>
<p>Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, ob die individuelle politische Kommunikation von Internet-Nutzern vielfältiger in der Art und intensiver im Umfang ist, als sie es ohne Netz-Zugang ist. Es sollen jedoch nicht nur Zusammenhänge zwischen der Nutzung eines Online-Zugangs und der politischen Kommunikation identifiziert werden, sondern vielmehr langfristige Veränderungen des Kommunikationsverhaltens über mehrere Jahre hinweg aufgezeigt werden. Politische Kommunikation wird in ihrer gesamten Breite untersucht, von der reinen Informationskommunikation (z.B. Lesen von Zeitung, Suche nach Informationen im Internet), über interpersonale Kommunikation (z.B. Unterhaltungen am Arbeitsplatz oder im Online-Chat) bis hin zur expressiven Kommunikation (z.B. Teilnahme an Demonstrationen, Schalten einer eigenen politischen Homepage).</p>
<p><strong>Internetnutzer sind politisch aktiver</strong></p>
<p>Als Ergebnis der Untersuchung kann festgehalten werden, dass die Internetnutzer generell politisch aktiver kommunizieren. Die „Ressourcen schonenden“ Aktivitäten wie das Lesen einer Tageszeitung, das Sehen von Fernsehnachrichten oder Gespräche mit Freunden über Politik werden häufiger und intensiver genutzt als aufwändigere Kommunikationsformen, wie die aktive Mitarbeit in einer Partei, das Schreiben von Leserbriefen oder das Starten einer Mailingaktion.</p>
<p>Hinterfragt man vor dem Hintergrund der vorliegenden Daten die These einer aktiven Teilhabe der Bürger an Politik, dann stellt man fest, dass sich auch mit einer Ausweitung des Kommunikationsrepertoires durch das Hinzukommen der „neuen“ Online-Kommunikationsformen die Bürger nicht in die Rolle von politischen Aktivisten versetzen lassen. Nur Wenige erstellen eigene Homepages mit politischen Inhalten oder wenden sich über das Internet an einen Politiker.</p>
<p><strong>Nachweis einer partiellen Mobilisierung durch das Internet</strong></p>
<p>Internetnutzer kommunizieren politisch aktiver als Nichtnutzer. Doch lässt sich die höhere Aktivität auch auf die Internetnutzung zurückführen? Das Paneldesign des Forschungsprojekts ermöglicht es, das Hinzukommen des Internetzugangs zum Kommunikationsrepertoire zu identifizieren: den Zeitraum, in dem Nichtnutzer zu Internetnutzern werden.</p>
<p>Für diese – wenn auch mit 82 Personen relativ kleine – Gruppe von Befragten lässt sich letztlich die Internetnutzung als erklärungskräftiger Faktor für die intensivere Kommunikation teilweise bestätigen: Signifikant nachweisen lässt sich der „Netzeffekt“ für die Formen der Informationskommunikation, wie das Suchen politischer Informationen im Internet oder das Sehen von TV-Magazinen, jedoch nicht für interpersonale und expressive Formen, wie Gespräche über Politik bzw. Behördenkontakte.</p>
<p><strong>Neue Demokratie durch das Internet?</strong></p>
<p>Aktuell wird am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft weiterführend untersucht, ob sich ein Einfluss soziostruktureller Merkmale wie beispielsweise Alter, Geschlecht der Bürger auf die Wirkung des Internets auf die individuelle politische Kommunikation nachweisen lässt. Hintergrund ist die Frage, ob durch das Netz nur bestimmte Teile der Bevölkerung zu aktiver politischer Kommunikation „mobilisiert“ werden können, oder ob es sich um einen generellen Effekt handelt.</p>
<p><strong>Zur Untersuchungsmethode</strong></p>
<p>Bei der Erhebung handelt es sich um eine telefonische Befragung eines Panels, das für die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ ist. Seit 2002 werden so jährlich etwa 1.400 Bundesbürger nach ihrem Medienkonsum und ihren politischen Einstellungen und Aktivitäten befragt. Aktuell wird bereits die vierte Befragungswelle durchgeführt. Das Projekt wird noch bis Ende 2005 von der DFG gefördert.</p>
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		<title>Traue keiner Statistik, die&#8230;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/traue-keiner-statistik-die-3007/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[shidde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentativität]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Mit dem Internet erschließt sich auch der Markt- und Sozialforschung ein neues Feld. Zeitschriften, Bundesämter und Forschungsunternehmen führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden können. Diese schnellen und unkomplizierten Online-Umfragen scheinen jedem den schnellen Weg zu mehr Informationen zu ebnen. Aber sind die Ergebnisse dieser Umfragen auch wissenschaftich nutzbar?
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Mit dem Internet erschließt sich auch der Markt- und Sozialforschung ein neues Feld. Zeitschriften, Bundesämter und Forschungsunternehmen führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden können. Diese schnellen und unkomplizierten Online-Umfragen scheinen jedem den schnellen Weg zu mehr Informationen zu ebnen. Aber sind die Ergebnisse dieser Umfragen auch wissenschaftich nutzbar?
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Der <a href="http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,334706,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Uni-Spiegel</a> tut es, das<br />
<a href="http://www.umweltbundesamt.de/laermumfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltbundesamt</a> auch und<br />
<a href="http://www.perspektive-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Perspektive Deutschland</a> sowieso. Sie führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden und dem Herausgeber alle gewünschten Informationen liefern sollen. Inzwischen gibt es sogar<br />
<a href="http://www.2ask.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmen</a>, die im Internet schnell und unkompliziert das Erstellen einer Online-Umfrage anbieten und jedem den Weg zu mehr Informationen zu ebnen versuchen. Mittlerweile kann man sogar selbst (beispielsweise mit dem OpenSource CMS Mambo) eigene Umfragen schnell und einfach erstellen. In Anbetracht der Fülle an Online-Umfragen stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll diese Methode ist und ob dieser Forschungsansatz wirklich zum Erfolg führt. Anders gefragt: sind die Ergebnisse dieser Umfragen repräsentativ? Sind sie ein Spiegelbild der Wirklichkeit oder liefern sie nur einen Ausschnitt, der unter Umständen der Wirklichkeit nicht gerecht wird?</p>
<p>Von Vorteil ist in jedem Fall die große Anzahl von Teilnehmern, die man mit dem relativ niedrigen Aufwand einer Online-Umfrage erreichen kann. Und dies zu einem Aufwand, der sich auch für kleinere Befragungen lohnt und große Umfragen teilweise überhaupt nur ermöglicht. Erst recht, da dieser Weg die Teilnehmer unabhängig von Uhrzeit, Tag oder anderen äußeren Umständen erreicht. Von Bedeutung ist auch die Tatsache, dass niemand nötig ist, der die Umfrage durchführt, also die Fragen stellt und damit ebenfalls die Ergebnisse beeinflussen kann. Denn auch die Erscheinung des Befragenden, sein Auftreten und die Situation an sich, haben Einfluss auf das Ergebnis der Befragung.</p>
<p>Aber auch die Methoden und Risiken von Umfragen liegen klar auf der Hand: Wie bei jeder Umfrage, beeinflusst die Aufmachung von Online-Polls den Teilnehmer, die Fragestellung und in diesem Fall noch der Weg, auf dem der Teilnehmer auf die Umfrage gestoßen ist. Schon damit sind die ersten Möglichkeiten eröffnet, den Befragten in einer Weise zu beeinflussen, die vielleicht nicht gewünscht ist, aber durchaus kalkuliert werden muss.</p>
<p>Dabei sind es nicht immer gleich die Suggestivfragen, die dem Teilnehmer eine bestimmte Antwort abringen, sondern vielleicht einfach nur die Reihenfolge und Anzahl der Fragen, insgesamt oder pro Abschnitt und die Menge der möglichen Antworten. Ein weiteres Risiko birgt ganz generell der Rahmen, in dem der Teilnehmer an der Befragung teilnimmt, und auf die bei einer Online-Befragung noch weniger Einfluss genommen werden kann, als bei Umfragen generell schon. Dies kann von Vorteil sein, birgt aber eben auch ein gewisses Risiko. In der Eile noch schnell die letzten Antworten gegeben, dabei der Tochter die Schuhe anziehen und schon ändert sich die Perspektive auf Deutschland. Zumindest zwischen Tür und Angel, zwischen 14.00 Uhr und 14.05 Uhr und zwischen Schreibtisch, PC, Teilnehmerin und Tochter. Hinzu kommt der Einfluss, den die Aufbereitung der Online-Umfrage auf den Teilnehmer vor dem PC oder Laptop nimmt. Kleinigkeiten wie Schriftgröße, Lesbarkeit und das generelle Design können dabei eine Rolle spielen. Hinzukommen Kriterien wie der persönliche Geschmack, da online der Kreativität des Umfragenden keine Grenzen gesetzt sind.</p>
<p>Prinzipiell gilt natürlich auch hier die Frage, ab wie vielen Teilnehmern eine Umfrage überhaupt repräsentativ ist: im Sinne der Annäherung an eine objektive Wahrheit &#8211; denn repräsentieren tut eine Umfrage immer etwas. Auch eine Online-Umfrage muss natürlich einen beträchtlichen Pool an Ergebnissen erst einmal sichern, bevor überhaupt an eine Auswertung der Ergebnisse gedacht werden kann. Und wenn diese Umfrage über einen zu langen Zeitraum läuft um diese Menge zu erreichen, dann hat sich die Stimmung vielleicht schon wieder geändert; die äußeren Umstände und der Rahmen führen zu einer Verschiebung der potentiellen Antworten und der Teilnehmer.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt darf nicht außer Acht gelassen werden: wer sind diese Teilnehmer, die an diesen Online-Umfragen teilnehmen? Das Ergebnis wird schon allein dadurch beeinflusst, dass möglicherweise ganz bestimmte Menschen die Zeit haben, an Umfragen teilzunehmen. Auch hat nicht jeder einen Internetzugang. Wohl sind es auch nur bestimmte Menschen, die diejenigen Seiten aufrufen, die zu Umfragen führen. Damit handelte es sich um keine repräsentative Mischung aus der Bevölkerung, der nun im Kleinen entsprochen würde – außer vielleicht es handelte sich um eine Online-Umfrage unter Internetnutzern über ihre Internetnutzung.</p>
<p>Ein Risiko besonderer Art birgt die Online-Umfrage allerdings noch zusätzlich, das die Ergebnisse nicht sämtlicher Online-Umfragen relativieren soll, aber in Einzelfällen sehr beträchtlich ist: niemand kann kontrollieren, ob der Befragte die Wahrheit sagt. Dieses Risiko mag für Umfragen ganz generell gelten, wird aber durch die bereits erläuterten Begleitumstände der Online-Umfrage noch verstärkt. Die Möglichkeit, online mal ganz schnell und ganz unauffällig die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen aufzupolieren, kann nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p>Das mag bei Fragen zu persönlichem Empfinden, Geschmack oder sogar politischer Orientierung nicht so bedeutend sein und gilt wohl für jede Umfrage, ob nun online oder auf Papier. Wenn es aber um harte Fakten geht, so kann es eine ganze Umfrage zum Kippen bringen oder zumindest das Ergebnis in Frage stellen. Denn wenn keine Kontrolle darüber besteht, ob der Student wirklich nach sieben Semestern seine zwei Studiengänge mit Bravour bestanden hat, dann stellt sich doch die Frage, was von einer solchen Umfrage noch zu halten ist. Oder generell gefragt, was von der Methode der Online-Befragung zu erwarten ist, denn: glaube keiner Statistik, die vom Befragten selbst gefälscht werden kann!</p>
<p>Um diese Gefahren zu vermeiden und den Wert von Umfrageergebnissen zu steigern, können ein paar einfache Maßnahmen ergriffen werden: schon mit einem Mindestmaß an Transparenz erzielt man die nötigen Einblicke für den Interessierten. Dabei geht es um Informationen zur Methodologie und den Rahmendaten. Also die Fallzahl, die Definition von Untersuchungseinheiten, den Erhebungszeitraum und weitere Informationen, die bei der Interpretation der Ergebnisse relevant sind. Denn den Unterschied zwischen den nackten Daten und den interpretierten Informationen sollte man nicht unterschätzen.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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