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	<title>Bildungsstreik &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Bildungsstreik &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Fremdkörper im Bildungsstreik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Unibrennt]]></category>
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					<description><![CDATA[Überall in Deutschland besetzen Studenten ihre Unis. Was in Österreich begann, hat sich längst über Ländergrenzen hinweg ausgebreitet. Auch im Internet schlagen die Proteste Wellen. Doch nicht alle bestreikten Unis nutzen die modernen Netzwerke überzeugend. Österreichs Studis zeigen, wie es besser geht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Überall in Deutschland besetzen Studenten ihre Unis. Was in Österreich begann, hat sich längst über Ländergrenzen hinweg ausgebreitet. Auch im Internet schlagen die Proteste Wellen. Doch nicht alle bestreikten Unis nutzen die modernen Netzwerke überzeugend. Österreichs Studis zeigen, wie es besser geht.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
2000 Studentinnen und Studenten sitzen eng gedrängt in dem<br />
trotz hoher Decke stickigen Audimax der Justus-Liebig-Universität in Gießen. In<br />
einer Vollversammlung beschließen sie ihre gemeinsamen Forderungen an Politik<br />
und Hochschule. Über das gesamte Publikum verteilt zeigen sich die weit<br />
scheinenden Bildschirme von Laptops und in den Händen, die sich zum<br />
Fotografieren der Menschenmenge in die Höhe recken, finden sich fast ebenso<br />
viele Telefone wie Digitalkameras. Ganz selbstverständlich erscheint das den<br />
Studierenden der Generation Internet.
</p>
<p>
<b>Vollversammlung offline </b>
</p>
<p>
Doch die Vollversammlung bleibt Offline. Von<br />
den mehr als 200 Zuschauern, die den <a href="http://www.ustream.tv/recorded/2638789">Live-Stream</a> im Internet geöffnet haben,<br />
erfährt man im Audimax nichts. Nur einmal blitzt etwas Interaktivität durch,<br />
als solidarische Grüße aus anderen Universitätsstädten übermittelt werden. Wie<br />
genau die aber ihren Weg ins mittelhessische Gießen gefunden haben, weiß<br />
vermutlich auch am Rednerpult niemand.
</p>
<p>
Das Internet wirkt wie ein Fremdkörper im Gießener<br />
Bildungsstreik. Als die Politik- und Sozialwissenschaftler in den späten<br />
Abendstunden des 15. Novembers ihr dreistöckiges Seminargebäude besetzten,<br />
drangen nur wenige Informationen an die Außenwelt. Schon einige Tage zuvor<br />
hatte man eine erste Website eingerichtet, zu der man aber just in den ersten<br />
Tagen der Besetzung das Passwort verlegt hatte. Stattdessen teilte man sich in<br />
unregelmäßigen Abständen und wenig gesprächig über eine Mailing-Liste mit &#8211; von<br />
der jedoch kaum Studenten erfahren hatten. Bilder von der Besetzung tauchten<br />
erst nach Tagen auf.
</p>
<p>
<b>Streik auf studiVZ </b>
</p>
<p>
Wesentlich zeitnaher kann man am Geschehen über studiVZ<br />
teilhaben. Bereits vom 9. November stammt der erste Beitrag in der Gruppe „<a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/53be1bc0612dd1d1">-::<br />
Bildungsstreik 2009 Gießen::-</a>&quot;, in dem auf die vergleichbaren Gruppen aus Kiel<br />
und Marburg verwiesen wird. Zwei Tage vor der Besetzung wird hier schon die<br />
Mailing-Liste als dominierendes Kommunikationsmittel beworben und auch über die<br />
tatsächliche Besetzung erfährt man hier wesentlich früher als auf der eigenen<br />
Internetseite. Auch ein Hinweis auf den <a href="http://twitter.com/giessenstreikt">Twitter-Account der Gießener Besetzer</a> findet<br />
sich, doch bis heute kommt er nicht einmal über 200 Follower hinaus. Wie weit Twitter damit außerhalb der studentischen Aufmerksamkeit liegt, zeigt der Vergleich<br />
mit der Gruppe im studiVZ: hier finden sich fast 2000 Mitglieder ein.
</p>
<p>
<b>studiVZ: Ausschlafen oder Kurzurlaub?<br />
 </b>
</p>
<p>
Doch so beeindruckend die Zahlen wirken, inhaltlich kann die<br />
Gruppe im VZ nicht viel bieten. Bilder oder Videos scheitern schon an den<br />
technischen Möglichkeiten der studiVZ-Plattform. Eine Handvoll<br />
Diskussionsfäden ist gefüllt mit wenigen Ankündigungen und vielen Nachfragen,<br />
wie lange denn nun noch besetzt sei. Viele Studenten wollen offensichtlich lieber wissen, ob<br />
man nicht doch ausschlafen kann am nächsten Tag oder ob die Zeit sogar für<br />
einen Kurzurlaub bei den Eltern reicht.
</p>
<p>
<b>Kein Internetanschluss im Philosophenwald </b>
</p>
<p>
Dass das wenig repräsentativ ist, zeigt ein Blick in die<br />
arbeitsame Atmosphäre in den mittlerweile immer zahlreicher werdenden besetzten<br />
Gebäuden in der Straße am Philosophenwald. Eifrig organisiert in Arbeitskreisen und<br />
allabendlichem Plenum arbeiten die Studentinnen und Studenten an ihrem<br />
Forderungskatalog. Gleich in der ersten Woche treffen sie sich zu<br />
Sondierungsgesprächen mit den Dozenten der betroffenen Fachbereiche und tauschen<br />
sich aus. Aus der bekundeten Solidarisierung erwachsen gemeinsame, von<br />
Studenten und Dozenten besetzte Arbeitskreise. Im Internet erfährt man nichts<br />
davon.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/unibrennt.jpg" width="460" height="283" />
</p>
<p>
<b>Österreichs Studis setzen auf das Netz</b>
</p>
<p>
Ein Blick nach Österreich, gewissermaßen in das Mutterland<br />
der aktuellen Studentenproteste, zeigt das Kontrastprogramm. Wie ein Drehkreuz<br />
sammelt die <a href="http://unibrennt.at/">offizielle Website zum Protest</a> als „veritables Web 2.0-Portal&quot;<br />
(<a href="http://www.homopoliticus.de/2009/11/05/wir-2-0/">Christoph Bieber</a>) die über das gesamte Netz verteilten Informationen zu den<br />
Bildungsstreiks und bietet dem Nutzer Orientierung. Die eher statischen<br />
Elemente wie Forderungen und Kontaktdaten finden sich wie gewohnt auf der<br />
Internetseite, aber ebenso stößt man auf gesammelte Live-Streams aus dem<br />
deutschsprachigen Protestraum oder bei flickr aggregierte Bilder von den<br />
Hochschulen vor Ort.
</p>
<p>
Die Facebook-Seite „<a href="http://www.facebook.com/unsereuni">unsereuni</a>&quot; zeigt in bisher ungekanntem Maße die Funktionalität der amerikanischen Plattform<br />
auf. Mehr als 30.000 Fans solidarisieren sich und nutzen die öffentliche<br />
Pinnwand des Profils, um Informationen auszutauschen und Diskussionen<br />
auszutragen. Geschickt vernetzt man die Seite mit anderen streikenden<br />
Studierenschaften. Videos und Fotos von den bekannten Plattformen wie YouTube<br />
und flickr hat man da gleich noch mit eingebunden.
</p>
<p>
Die heutige Kundgebung am österreichischen Parlament ist<br />
selbstverständlich als Termin verfügbar. Neben Details über den geplanten<br />
Ablauf &#8211; von Eröffnung bis Lichterkette &#8211; sieht man auch die 173 bestätigten<br />
Gäste.
</p>
<p>
In Gießen wird morgen ebenfalls eine Demonstration<br />
stattfinden, vom Audimax will man in die Stadt marschieren. Genauso Offline wie<br />
bisher.
</p>
<p>
<b>Gibt es bessere Beispiel für Internetnutzung bei den Unistreiks? Hinweise gerne in den Kommentaren! </b></p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 48)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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					<description><![CDATA[Online-Zersplitterung im deutschen Bildungsstreik, Merkel im Einsatz für die deutsche Presse und Aufruf zur Abschaffung des Datenschutzes: Dies und mehr aus einer Woche Netzwelt in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Zersplitterung im deutschen Bildungsstreik, Merkel im Einsatz für die deutsche Presse und Aufruf zur Abschaffung des Datenschutzes: Dies und mehr aus einer Woche Netzwelt in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://derstandard.at/fs/1256744884806/Wiener-Gruene-erhalten-Scheiss-Internet-Preis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Scheiß-Internet&quot;-Preis für Wiener Grüne</a>
</p>
<p>
Der erstmals vergebene &quot;Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten&quot; ging an die Wiener Grünen. Ihn hätten sie sich vor allem durch die &quot;missglückte politische Kommunikation im Netz&quot; bei den vergangenen Vorwahlen verdient gemacht, bei denen sie die&quot;„Politik- und Partizipationsansätze der NetzuserInnen&quot; kaum einbezogen hätten, so der &quot;Standard&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1632088/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Zersplitterung im deutschen Bildungsstreik</a>
</p>
<p>
Im Vergleich zu den österreichischen Studentenprotesten organisieren sich die Demonstranten hierzulande noch wenig über das Internet. In beiden Ländern fehlen darüber hinaus die &quot;Schnittstellen zur &#8216;analogen&#8217; Politik&quot;. Zu diesem Ergebnis kommt Politikwissenschaftler Christoph Biber, der für futurezone die Internet-Kommunikation der Studentenproteste untersuchte.</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Angela-Merkel-VDZ-Bundeskanzlerin-Hubert-Burda;art15532,2952693" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merkel will unabhängige und hochwertige Presse unterstützen</a>
</p>
<p>
Beim VDZ-Kongresses (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) in Berlin sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2009/11/2009-11-16-rede-merkel-vdz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in einer Rede</a> für eine &quot;stärkere Stellung der Printmedien im Online-Bereich&quot; aus. Zudem wolle sie sich für die Rechte von Journalisten und Verlegern einsetzen. Die Weichen für politische Rahmenbedingungen müsse die Medienbranche jedoch selbst stellen.</p>
<p><a href="http://www.gulli.com/news/brasilien-e-voting-ist-sicher-2009-11-16" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Hacker testen E-Voting-Technik in Brasilien</a>
</p>
<p>
Ein kürzlich von der brasilianischen Regierung ausgeschriebener Hacking-Contest sollte zeigen, wie sicher elektronische Wahlmaschinen sind. Ziel sei es gewesen, Wahlmanipulation ermöglichende Sicherheitslücken aufzudecken. Die neun Hackerteams seien bis auf einen Systemeinbruch jedoch gescheitert, berichtet gulli.com.</p>
<p><a href="http://www.ecin.de/news/2009/11/13/13859/?rcol" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlineauftritte: Printmedien überholen TV-Sender</a>
</p>
<p>
Einer Studie der Unternehmensberatung <a href="http://www.occstrategy.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OC&amp;C</a> zufolge kommen die Onlinereichweiten von Wirtschaftsmedien und Zeitungen &quot;ihren  klassischen Print-Pendants schon sehr nahe&quot; oder überholen sie sogar, wie es bei Computerzeitschriften der Fall sei. Im TV-Bereich sehe es dagegen &quot;eher mager&quot; aus. </p>
<p><a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-47/artikel-2009-47-behoerden-zensur-im-namen-der-freiheit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
&quot;Der Datenschutz gehört abgeschafft&quot;</a>
</p>
<p>
Für den freien Informationsfluss und gegen staatliche Kontrolle spricht sich Autor Alex Baur auf weltwoche.ch aus. Damit verteidigt er insbesondere das umstrittene Google Streetview, dem der Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür in einer Klageschrift schwer wiegende Persönlichkeitsverletzungen vorwirft. Diese vermeintliche Sicherung der Persönlichkeitsrechte diene jedoch vor allem den meist anonymen Funktionären des Datenschutzes, behauptet Baur.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
„Payback&quot;- Von der kognitiven Krise im digitalen Zeitalter</a>
</p>
<p>
Die Debatten um eine digitale Spaltung der Gesellschaft bereichert der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher nun mit seinem neuen Buch &quot;Payback&quot;. Er behandelt darin die digitale Überforderung und soziale Verpflichtung ebenso wie seine eigene &quot;persönliche kognitive Krise&quot; mit den Datenmengen des Internets. Andrian Kreye von der &quot;Süddeutschen Zeitung&quot; hat das Buch gelesen.
</p>
<p>
<br />
<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2280619_0_9223_-zeitungen-weg-aus-medienkrise-ist-steinig.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Steiniger Weg aus der Medienkrise</a>
</p>
<p>
Die Finanzkrise der Verlage war auch das Thema einer Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung in Stuttgart. Sorgen mache man sich vor allem um den Funktionsverlust der Printmedien, so Vorsitzende Heike Schiller. Der Fernsehjournalist Ulrich Kienzle appellierte an die &quot;journalisitsche Fantasie&quot;.</p>
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