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	<title>Biomedizin &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Biomedizin &#8211; politik-digital</title>
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		<title>E-thik und E-nquete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Enquete-Kommission &#34;Recht und Ethik der modernen Medizin&#34; tagt. Normalerweise geschieht dies hinter
geschlossenen Türen. Ergebnisse und Richtlinien werden veröffentlicht, wenn die Experten und Politiker der
Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen haben.
Diesmal jedoch wird es anders sein.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Enquete-Kommission &quot;Recht und Ethik der modernen Medizin&quot; tagt. Normalerweise geschieht dies hinter<br />
geschlossenen Türen. Ergebnisse und Richtlinien werden veröffentlicht, wenn die Experten und Politiker der<br />
Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen haben.<br />
Diesmal jedoch wird es anders sein.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Diskussion rund um Genpatente, Klone und Leihmütter, die in der<br />
Kommission seit Mitte Mai geführt wird, soll ins Internet gespiegelt werden. Nicht nur die Beratungsergebnisse<br />
sollen dort nachlesbar sein, die interessierte Öffentlichkeit ist aufgefordert mitzudenken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.wodarg.de/">Dr. Wolfgang Wodarg</a>, Arzt, Bundstagsabgeordneter und Sprecher der Enquete-Kommission<br />
hofft auf ein strukuriertes Frage/Antwort-Spiel mit den Usern. &quot;Was aus dem Netz kommt, sitzt nicht am Tisch&quot;,<br />
erklärt Wodarg seinen Vorstoß in die digitale Ebene. Der Dialog aus dem Netz soll die Enquete-Mitglieder über<br />
die Haltung der Öffentlichkeit in Kenntnis setzen und Anregungen für die Diskussion geben.  Schließlich, so<br />
Wodarg, geht das Thema alle an.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diskussionsbedarf im Bereich der Medizin-Ethik besteht allemal. Deutschland hat die<br />
<a href="http://db.consilium.eu.int/df/default.asp?lang=de"> Menschenrechtskonvention zur Biomedizin</a> des Europarates nicht unterzeichnet. Der<br />
Entwurf der Konvention, die Teil der europäischen Grundrechtscharta werden soll, ist nach Dr. Wodargs<br />
Auffassung voller Schlupflöcher, die einen Missbrauch ermöglichen könnten. Im Sinn hat Dr. Wodarg hier vor<br />
allem die Patentierbarkeit der Genome, die er vehement bekämpft. &quot;Schweine, die als Zuchtstation für<br />
menschliche Ersatzteile benutzt werden, ließen sich mit patentierten Genen `herstellen´&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um solche frankenstein`schen Szenarien zu verhindern, hat Dr. Wodarg gemeinsam mit seinem französischen<br />
Kollegen Professor Jean-Francois Mattei eine <a href="http://www.wodarg.de/mge/index.html"> Internet-Petition</a> gegen die<br />
Patentierbarkeit von Lebewesen, Genen, Zellen oder Teilen von Pflanzen, Tieren oder Menschen ins Leben gerufen.<br />
Ein Lebewesen, so der Leitgedanke, kann keine Patentamtnummer sein.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Idee, das Internet zu einer sachgerechten Bürgerbeteiligung zu nutzen, ist nicht revolutionär, die<br />
Enquete-Kommission zur Biomedizin ist jedoch die erste, die den digitalen Dialog in die Tat umsetzten will.<br />
Im Moment suchen die Mitglieder, die alle eine gewisse Internet-Affinität nachweisen müssen, noch eine<br />
sinnvolle Struktur der öffentlichen Foren. Keinesfalls will Dr. Wodarg die Seite als bloße Informationsmattscheibe<br />
ins Netz stellen. Die Teilnahme von Studenten, Experten, Selbsthilfegruppen und interessierten Laien via e-mail<br />
ist ausdrücklich erwünscht: &quot;erst durch eine Ping-Pong-Spiel zwischen den Bürgern und den Mitgliedern der<br />
Kommission gehen wir einen Schritt in Richtung stärkere Demokratisierung bei politischen<br />
Entscheidungsprozessen.&quot; Internet sei dank. Die Sommerpause wird allerdings noch analog stattfinden. Der<br />
Start des Online-Forums zur Ethik der modernen Medizin ist erst für den Spätsommer geplant.<br />
</span></p>
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