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	<title>Bitcoins &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Bitcoins &#8211; politik-digital</title>
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		<title>11. Berliner Hinterhofgespräch: “Bitcoins: Community-Währung oder Zahlungsmittel der Zukunft?&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 11:21:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als 2008 die Idee einer elektronischen Währung namens ”Bitcoin” vorgestellt wurde, hatte die Finanzkrise noch nicht ganz die globale Öffentlichkeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-131536" alt="P1020225_mehr_kontrast" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast1-630x354.jpg" width="604" height="339" /></a>Als 2008 die Idee einer elektronischen Währung namens <a href="http://politik-digital.de/revolution-des-waehrungssystems-durch-bitcoins/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">”Bitcoin”</a> vorgestellt wurde, hatte die Finanzkrise noch nicht ganz die globale Öffentlichkeit erreicht. Spätestens seit ihrem vollständigen Ausbruch im Jahr 2009 kommen aber Zentralbanken und Regierungen nicht mehr umhin, sich mit der alternativen Währung zu beschäftigen. Auch im Handel werden immer häufiger Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptiert. Im Berliner Graefekiez (&#8220;<a href="http://bitcoinkiez.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitcoinkiez&#8221;</a>), avancierte das elektronische Geld bereits zur Kiezwährung. In unserem 11. Berliner Hinterhofgespräch wollen wir darüber sprechen, wie Bitcoins funktionieren und ob wir schon bald unsere Brieftaschen gegen Bitcoin-Wallets eintauschen sollten.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/Qyc7BvvCevc" title="11. Berliner Hinterhofgespräch: &quot;Bitcoins: Community-Währung oder Zahlungsmittel der Zukunft?&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/Qyc7BvvCevc?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unter dem Motto “Bitcoin: Community-Währung oder Zahlungsmittel der Zukunft?”, veranstalteten wir am 25.02. gemeinsam mit den <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten </a>einen Google+ Hangout on Air, bei dem es u.a. um folgende Fragen ging: Welche Risiken birgt eine Währung, die kein zentrales Kontrollorgan hat? Wo kann man online oder auch im stationären Handel schon mit Bitcoins bezahlen und gibt es auch schon Alternativen zu Bitcoins?</p>
<h5><a href="#10fakten">Interessiert am Thema Bitcoin? Hier gibt es zehn wichtige Fakten zum Nachlesen</a></h5>
<p><a href="http://politik-digital.de/11-berliner-hinterhofgespraech-bitcoins-community-waehrung-oder-zahlungsmittel-der-zukunft/hinterhofbitc/" rel="attachment wp-att-137767"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-137767" alt="HinterhofBitc" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HinterhofBitc.jpg" width="588" height="183" /></a><br />
Unser Moderator, <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpilot</a> Tobias Schwarz, diskutierte darüber mit unseren Gästen:<br />
<a href="https://bitcoinsberlin.com/uber-die-bitcoin-berater/team/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Goslicki</a>, Mitgründer von <a href="https://bitcoinsberlin.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BitcoinsBerlin</a> (www.bitcoinsberlin.com)<br />
<a href="http://www.frank-schaeffler.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank Schäffler</a>, Politiker (FDP), ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Diplom-Betriebswirt<br />
Cassandra Wintgens, Inhaberin von <a href="http://www.lekkerurlaub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lekkerurlaub</a>, Guesthouse im berliner <a href="https://bitcoinsberlin.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitcoinkiez</a><br />
&nbsp;</p>
<h3 id="10fakten">Zehn wichtige Fakten zum Bitcoin</h3>
<ol>
<li>Bitcoin ist eine <strong>digitale Währung</strong>.</li>
<li>Bitcoins sind nichts materielles sondern nur eine <strong>Folge von Zahlen und Buchstaben.</strong></li>
<li>Neue Bitcoins werden durch das sog. &#8220;Mining&#8221; geschaffen &#8211; die <strong>Berechnung von kryptografischen Rätseln.</strong></li>
<li>Bitcoin benötigt keine zentrale Institution, da die <strong>Überprüfung der Bitcoins </strong>durch das Bitcoin-Netzwerk dezentral erfolgt.</li>
<li>Das Bitcoin-Netzwerk wird durch &#8211; über das Internet verbundene &#8211; Teilnehmer gebildet, die einen Bitcoin-Client ausführen &#8211; <strong>Verschlüsselungen</strong> sorgen für Anonymität.</li>
<li>Der Wert eines Bitcoins kommt &#8211; wie bei jeder anderen Währung &#8211; durch den <strong>Tauschwert</strong> mit anderen Währungen zustande, bspw. liegt der aktuelle Wert in US-$ bei ca. 1000.</li>
<li>Durch die <strong>ansteigende Rechenkraft</strong> des Netzwerks &#8211; welche die Berechnung der Rätsel schwieriger macht &#8211; wird eine zu schnell steigende Geldsumme verhindert bzw. die Inflationsrate gering gehalten.</li>
<li>Mittlerweile ist die Rechenkraft so groß geworden, dass sich das Schürfen nur noch für <strong>professionelle Minenbesitzer</strong> lohnt.</li>
<li>Der Bitcoin ist nicht die einzige digitale Währung aber die <strong>erfolgreichste ihrer Art</strong> &#8211; sie entstand im Jahr 2009.</li>
<li>Insgesamt wird das Projekt <strong>unterschiedlich beurteilt</strong>: Während es für einige eine Alternative zum klassischen Finanzsystem darstellt, unternehmen manche Behörden und Zentralbanken den Versuch, den Handel mit Bitcoins einzudämmen.</li>
</ol>
<p>Bild: politik-digital.de<br />
Porträts: v.l.n.r.:  Tobias Schwarz: http://about.me/tobiasschwarz, Jan Goslicki, Frank Schäffler: www.frank-schaeffler.de / studio kohlmeier, Cassandra Wintgens<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Der Staat wird zur Firma &#8211; Digitale Presseschau 47/2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2013 14:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[„Der Staat wird zur Firma, die Firma zum Staat“, schreibt Lukas Franke in seinem Bericht über das Einreiseverbot in die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Der Staat wird zur Firma, die Firma zum Staat“, schreibt Lukas Franke in seinem Bericht über das Einreiseverbot in die USA, das ihm die Homeland Security auferlegt hatte. In Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen den Nationalstaaten sowie zwischen Staaten und Konzernen. Im Recherche-Projekt „Geheimer Krieg“ legen JournalistInnen diese Verbindungen zwischen den Geheimdiensten verschiedener Länder und privaten Sicherheitsfirmen offen. Sollten wir also unsere Kommunikation verschlüsseln? Können sich schließlich nur privilegierte Männer Post-Privacy leisten? Wie kann das Große Datensammeln auch positiv genutzt und gegen Missbrauch geschützt werden? Und können wir uns sogar mit einer anonymen elektronischen Währung vom globalen Geldsystem emanzipieren? Ein paar Antworten zu diesen Fragen finden Sie diese Woche in der Digitalen Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=RdNa9yeN6Zg&amp;hd=1<b><br />
</b>Arte Tracks: NSA-Skandal. Wer sind die aktiven NSA-Gegner? Mit der League of Heros, Juli Zeh, Hauke Laging u. a.</p>
<h3><a href="http://www.boeckler.de/44711_44725.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Your status has changed</a></h3>
<p>Digitale Überwachung ist ein schwer zu verbildlichendes Phänomen. Es braucht keine ausgeschnittenen Löcher in Zeitungen mehr, damit der Akt der Überwachung für die Überwachten verdeckt bleibt. Auch die Folgen sind für die meisten Menschen schwer zu fassen, reichen aber mutmaßlich von der mehr oder minder bewussten Schere im Kopf bis zur Fremdsteuerung durch Konsum. In dem Magazin „Mitbestimmung“ der Hans-Böckler-Stiftung berichtet Lukas Franke, wie ihm die Einreise in die USA kurzfristig verweigert wurde. Er zeigt auf, dass für Menschen, die gegen bestehende Machtstrukturen arbeiten, die Folgen der Überwachung sehr schnell sehr konkret werden können.</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/66997/muss-deutschland-den-fluchtling-edward-snowden-schutzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Asyl ist politische Frage</a></h3>
<p>Seit er im Juni anfing, die NSA systematisch bloßzulegen, bekommt Edward Snowden die Macht des Überwachungsapparates als Exilant in Russland zu spüren. Sein Aufenthalt dort sollte temporär bleiben. In Deutschland ist der politische Wille der Regierung zur Aufnahme Snwodens jedoch nicht vorhanden. Auf Carta legt Christoph Tometten die juristischen Grundlagen eines Asyls für den Whistleblower dar. Sein Fazit: Juristisch gesehen sei es möglich, Initiative und Entscheidung verblieben aber letztendlich bei der Exekutive. Damit sei es primär eine politische Frage und Tometten schließt mit der Aufforderung, diese im Sinne Snowdens aktiv mitzugestalten.</p>
<h3><a href="http://www.geheimerkrieg.de/#entry-5-5598-das-projekt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unbeteiligte Komplizen</a></h3>
<p>Welche Rolle haben die Bundesregierung und deutsche Sicherheitsapparate im Überwachungskomplex? Deutschland gehört zwar nicht zu den „Five Eyes“, dem engsten Geheimdienstkreis um die USA. Aber die unfähige Opferrolle, wie sie auch im Aufschrei um die Abhörung von Angela Merkels Handy zum Ausdruck kommt, passt offensichtlich auch nicht: Seit eineinhalb Jahren recherchieren Journalisten der Süddeutschen Zeitung und des NDR zu US-Geheimdienststrukturen in Deutschland und ihren Verbindungen zum deutschen Geheimdienst und der Bundesregierung. Auch eine <a href="http://www.ndr.de/geheimer_krieg/geheimerkrieg215.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sondersitzung des Bundestags</a> soll sich in der nächsten Woche damit befassen. Auf einer eigenen Homepage, die sich noch im Beta-Studium befindet, präsentiert das Journalisten-Team ihre Ergebnisse: Deutschland ist aktiv und mitten drin im „Geheimen Krieg“.</p>
<h3><a href="http://www.netzpiloten.de/verschlusselung-opium-furs-volk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Suppe ein wenig versalzen</a></h3>
<p>Ist Verschlüsselung der Kommunikation eine Form des digitalen Widerstands angesichts omnipräsenter Überwachung? Oder ist sie Innenminister Friedrich als neoliberales Opium für das Volk dienlich? Auf netzpiloten.de geht Katharina Große dieser Frage systematisch und pragmatisch nach: Theoretisch komme die NSA an alle noch so gut verschlüsselten Informationen, jedoch könne Verschlüsselung den Aufwand soweit erhöhen, dass die NSA nicht mehr einfach alles abgreifen kann. Demnach könne Verschlüsselung einen Großteil der Kommunikation schützen. Dies gelte allerdings nicht für Personen, an denen die NSA sehr großes Interesse hat, wie z. B. Angela Merkel. Für sich findet die Autorin schlussendlich einen Kompromiss zwischen Aufwand und Widerstand: „Lieber eine etwas weniger sichere Verschlüsselung, als gar kein Widerstand“.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/viktor-mayer-schoenberger-ueber-big-data-daten-sammeln-ist-richtig-1.1817452" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Data als revolutionäre Chance</a></h3>
<p>Big Data kann auch gut sein. Das ist die Grundaussage von Viktor Mayer-Schönberger, der vor kurzem auch ein <a href="http://politik-digital.de/buchrezension-big-data-mehr-als-grosse-datenmengen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch</a> zu dem revolutionären Potenzial des Großen Datensammelns geschrieben hat. Im Interview auf süddeutsche.de plädiert er, über NSA &amp; Co. nicht das Potenzial von Big Data zu vergessen, die Komplexität der Welt so akkurat wie noch nie darzustellen. Gerade im medizinischen Bereich gebe es viele Chancen einer positiven Anwendung. Allerdings sieht Mayer-Schönberger auch die Gefahren: Wenn auf Ursachen geschlossen und das Verhalten von Menschen vorhergesagt werde, dann führe das schnell zu Missbrauch.</p>
<h3><a href="http://netzwertig.com/2013/11/19/bargeldlose-gesellschaft-das-ende-vom-geld-wie-wir-es-kennen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das bloße Geld</a></h3>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/bitcoins-virtuell-unkontrolliert-wertvoll-1.1822097" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitcoins</a> sind immer verbreiteter und Kredikarten werden durch das neue Start-Up „Coin“ auf ihren rein elektronischen Charakter reduziert. Laut Martin Weigert steuern wir auf die bargeldlose Gesellschaft zu. Nachdem der Geldwert erst die Bindung zum Wert des Materials und dann zu den Goldreserven der USA verloren hat, sind Bitcoins nun unabhängig von Staaten und Banken digital schürfbar. Allerdings können sie auch Objekt massiver Spekulationen werden. Sind Bitcoins nicht eher <a href="http://www.neunetz.com/2013/11/19/volatilitat-von-bitcoin-zeigt-dass-es-naher-an-gold-als-an-anderen-wahrungen-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vergleichbar mit Gold</a> als mit Geld? Was bedeuten diese Entwicklungen für unser Verständnis von Geld? Und was bedeuten sie für unsere Anonymität?</p>
<h3><a href="http://sanczny.blogsport.eu/2013/11/21/das-postprivate-ist-politisch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Privileg Post-Privacy</a></h3>
<p>Das Konzept des Post-Privaten will emanzipative Antworten auf die Unkontrollierbarkeit von Daten im Internetzeitalter geben und so das Private politisieren. In einem Blog-Eintrag kritisiert Sanczny die Unreflektiertheit der meist männlichen und weißen Vertreter der Post-Privacy Bewegung. Durch deren privilegierte Positionen könnten sie erst das Private offenlegen und würden damit auch noch eine gesellschaftliche Normalisierung ihrer spezifischen Ansichten betreiben. Die Freiheit der Post-Privacy-Anhänger basiere daher darauf, dass die Privatsphäre der Anderen zu deren persönlichen, privaten Problem werde.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Buchrezension: Julian Assanges „Cypherpunks“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oskar Brabanski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 13:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jacob Appelbaum]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die einen ein Held, für die andern ein Krimineller: Zweifellos hat der immer noch unter Hausarrest stehende Wikileaks-Gründer Julian [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Stilgherrian-CC-BY.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128159" alt="Stilgherrian CC BY" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Stilgherrian-CC-BY-630x374.jpg" width="630" height="374" /></a>Für die einen ein Held, für die andern ein Krimineller: Zweifellos hat der immer noch unter Hausarrest stehende Wikileaks-Gründer Julian Assange in den letzten zwei Jahren die digitale Öffentlichkeit gleichermaßen gespalten wie geprägt. Jetzt ist mit „Cypherpunks“ sein neues Buch erschienen. Doch wie viel Assange steckt in dem Buch?<br />
Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass das Buch de facto nicht von Julian Assange geschrieben wurde, sondern der Hauptteil die Verschriftlichung einer Diskussion zwischen Jacob Appelbaum, dem Gründer des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hackerspace">Hackerspace</a> <a href="https://noisebridge.net/">„Noisebridge“</a> aus San Francisco, Andy Müller-Maguhn, dem Mitgründer von <a href="http://www.edri.org/">European Digital Rights</a>, sowie Jérémie Zimmermann, dem Mitgründer der französischen Aktivisten-Organisation <a href="http://www.laquadrature.net/">La Quadrature du Net</a>, darstellt. Moderiert wurde das Gespräch, das laut den Beteiligten im vergangenen Herbst in London stattfand, von Assange selbst. Homogener und einiger können Diskussionsteilnehmer wohl kaum sein, sind sie doch alle Internet-Aktivisten, die dem Chaos Computerclub nahestehen und sich für mehr Onlinerechte, Anonymität im Netz und Transparenz einsetzen. Der Diskussion vorangestellt ist eine kurze Einleitung über die staatlichen und wirtschaftlichen Repressionen gegen Wikileaks, seine Gründer und Aktivisten.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cover_cypherpunks.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-128160" alt="Quelle: Campus Verlag" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cover_cypherpunks-305x485.jpg" width="305" height="485" /></a><br />
Und als Aktivisten-Credo liest sich auch das Buch. Julian Assanges Hauptthese ist, dass Staaten und Organisationen drei elementare Freiheiten haben sollten: die Freiheit der Kommunikation und damit verbunden die Gedankenfreiheit, die Freiheit der Mobilität sowie die Freiheit der wirtschaftlichen Interaktion. Diese Grundpfeiler der Staatlichkeit (die Assange absurderweise der Hisbollah zuschreibt und sie so zu einem legitimen Staat erhebt) sieht der Wikileaks-Chef in heutiger Zeit durch mächtige Staaten bedroht. Gemeint sind damit in erster Linie die Vereinigten Staaten, aber mittlerweile nicht mehr nur. Infolge der lückenlosen Überwachung elektronischer Kommunikation &#8211; die USA haben Server, auf denen sie jeden Telefonanruf und jede E-Mail speichern &#8211; sei eine freie Kommunikation nicht möglich, so die These. Genauso wenig sei noch die Freiheit der wirtschaftlichen Interaktion garantiert, wo doch jede Finanztransaktion in den USA zentral gespeichert und der Regierung zur Verfügung gestellt wird. So hat die US-Regierung zum Beispiel nicht nur ein weiteres Instrument der Überwachung (Kenntnis u.a. darüber, wer mit Wikileaks sympathisiert und ihnen Geld spendet), sondern auch einen Hebel für Repressionen (wirtschaftliche Sanktionen gegen Wikileaks wie Sperrung von Konten). Die eingeschränkte Freiheit der Mobilität illustriert Assange vor allem am Beispiel von Jacob Appelbaum, der wiederholt bei der Ein- oder Ausreise in die USA aufgehalten, schikaniert und verhört wurde.<br />
Legitimiert werde diese zutiefst antidemokratische Entwicklung durch die sogenannten vier Reiter der „Infokalypse“: Kinderpornographie, Terrorismus, Geldwäsche und der Krieg gegen bestimmte Drogen. Mit diesen vier Kriminalitätsbereichen werde die Einschränkung der Bürgerrechte legitimiert und der einzelne Bürger unter Generalverdacht gestellt. Dabei werde nicht in Einzelfällen bei begründetem Verdacht ermittelt, sondern es würden prophylaktisch alle Daten gespeichert – und das zu einem Bruchteil der Kosten der sonstigen Geheimdienstarbeit. „Rechtmäßige Überwachung ist ein Euphemismus &#8211; absolut, wie rechtmäßiger Mord &#8211; oder rechtmäßige Folter“ lautet der Konsens der Diskussionsteilnehmer.</p>
<h3>Welchen Ausweg aus der Totalüberwachung gibt es?</h3>
<p>Alle Diskussionsteilnehmer zeichnen den Kampf für Onlinerechte als Kampf zwischen David und Goliath: auf der einen Seite das Monster des illegitim handelnden Staates, der sukzessive Bürgerrechte einschränkt, seine Bürger verdächtigt und in wirtschaftliche Interessen verstrickt ist, auf der anderen Seite einige Cypherpunks (ein Hybridwort aus Cipher (Chiffre), Cyber und Punk) &#8211; jene Krieger, die mittels Internetaktivismus, Kryptographie und verschiedenen Technologien den Staat bekämpfen. Als Beispiel nennen sie den Erfinder der <a href="http://bitcoin.org/en/">Bitcoins</a>, der nicht-verfolgbaren Internetwährung. Zu welcher Seite sich die Diskussionsteilnehmer zählen, dürfte offensichtlich sein.<br />
Wenig überraschend ist auch die Haltung von Julian Assange, der stellenweise diszipliniert mitdiskutiert, hier und da aber belehrend, ja arrogant auftritt und seinen Mitstreitern andauernd ins Wort fällt: „Ich bin nicht dafür, dass wir die Idee einer Avantgarde vertreten sollten“, konstatiert Jacob Appelbaum. „Warte mal, warum eigentlich? Ich bin ein bisschen Avantgarde. Wo ist das Problem damit?“, wirft Assange zum Beispiel selbstgefällig ein.<br />
Wesentlich neue Aussagen trifft keiner der vier Internetaktivisten: Vor allem Assange hält an seiner Linie fest, die er seit seinen frühen Schriften verfolgt. Die Diskussion bleibt – trotz thematischer Kapitel – unstrukturiert und wenig zielorientiert. Auch die Auswahl der Diskussionsteilnehmer, die weitestgehend auf einer Linie argumentieren, sorgt für gegenseitige Zustimmung und Ergänzung: Wirklich kontrovers wird die Diskussion an keiner Stelle. Alle interessanten Aussagen (und ja, es gibt sie) werden von der Endzeitrhetorik zu sehr ideologisch eingefärbt, um ernst genommen zu werden. Schade eigentlich.<br />
Bilder: Stilgherrian (CC BY 3.0), Campus Verlag</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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