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	<title>BITKOM &#8211; politik-digital</title>
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		<title>KI und Gesellschaft: Eine Bestandsaufnahme (Teil 2/3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Constantin Estorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 11:43:14 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Der Herbst 2018 sollte in Deutschland politisch den Einstieg ins KI-Zeitalter symbolisieren: Seitens der Regierung wollte man nun zur Weltspitze gehören. Im ersten Artikel dieser Reihe wurde bereits durchleuchtet, wie das bisher funktioniert hat. Nur was macht das eigentlich mit uns als Gesellschaft? Eine Bestandsaufnahme von Sein und Selbstbewusstsein.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Über Künstliche Intelligenz wird seit mittlerweile 20 Jahren diskutiert. „Doch das öffentliche Interesse könnte irgendwann erlahmen. Man hakt die mit der KI verbundenen Chancen und Risiken geistig ab – und plötzlich ist man überrascht, dass die technische Entwicklung mit aller Durchschlagskraft am Ende doch stattfindet.“ So warnte zumindest der Bundestagspräsident a.D. Norbert Lammert auf einer Veranstaltung über die KI-Kommission. Um sicherzustellen, dass es so genau nicht kommt, gibt es sowohl die höchst ambitionierte <a href="https://www.ki-strategie-deutschland.de/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Strategie der Bundesregierung</a>, als auch die <a href="https://www.bundestag.de/ausschuesse/weitere_gremien/enquete_ki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Enquete-Kommission</a> des Bundestages. Es ist parteipolitisch allgemeiner Konsens, dass man gesellschaftliche Akzeptanz schaffen will. Doch wie soll das eigentlich genau funktionieren?</p>
<h3>„German Angst“, oder doch eher „German Mut“? Und wer nutzt überhaupt diese Begriffe?</h3>
<p>Zunächst ein Lagebericht: Laut einer <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Kuenstliche-Intelligenz-Bundesbuerger-sehen-vor-allem-Chancen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM-Umfrage</a> aus dem Jahr 2018 befanden 71% der Deutschen künstliche Intelligenz als für den zukünftigen Wohlstand entscheidend und fast genauso viele Menschen hielten KI überwiegend für eine Chance. Noch 2017 waren es nicht mal die Hälfte. Auch die vielbeschworene „german angst“ findet sich statistisch nicht wieder: Auf die <a href="https://taz.de/Umfrage-zu-kuenstlicher-Intelligenz/!5605059/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frage</a>, welche Popkultur-KI am ehesten zu den eigenen Vorstellung einer KI passt, wurden am häufigsten der sympathische Star-Wars-Roboter „R2D2“ genannt und nicht etwa die Killer-Maschine „Terminator“. Aber von einem „R2D2“ ist heute trotzdem noch wenig zu sehen.</p>
<p>Und das ist auch das erste Problem, welches politisch angegangen werden soll: Viele haben anscheinend unzutreffende Vorstellungen davon, was KI überhaupt ist. Das kann man auch daran sehen, dass über 80% der Befragten glauben, KI würde die Gesellschaft heute noch nicht beeinflussen. Angesichts der Rolle der KI in Digitalwirtschaft, Industrie, Sicherheit, Medizin, etc. geht dieser Glaube an der Realität vorbei. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen der auf einer bestimmten Aufgabe spezialisierten „schwachen KI“ und der „starken KI“, welche der menschlichen Intelligenz zumindest ebenbürtig ist. Letztere Vorstellung hält sich hartnäckig in den Köpfen, ist aber eher noch Zukunft.</p>
<h3>Konkurrenz belebt das Geschäft</h3>
<p>Die KI-Strategie will ein realistischeres Bild von künstlicher Intelligenz vermitteln und damit die immerhin noch 33 kritischen Prozent der Bevölkerung überzeugen. Das soll gezielt durch die Unterstützung ökologischer oder sozialer Leuchtturmprojekte geschehen, die über einen <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/G/gewinner-beim-ki-innovationswettbewerb-des-bmwi.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI-Innovationswettbewerb</a> auserkoren werden. Die 16 Gewinner der ersten Runde des mit jeweils ca. 10-20 Millionen Euro dotierten Preises stehen auch schon fest. Darunter: <em>REIF</em>, ein intelligentes Wertschöpfungsnetzwerk zur Verringerung des unnötigen Lebensmittelabfalls, <em>EMPAIA</em>, ein auf KI basierendes Diagnose-Werkzeug für den medizinischen Bereich, und viele Ökosysteme für KI-Anwendungen. Man will eben auch internationale Normen durchsetzen. Kritisieren kann man hier lediglich die Höhe der Förderungen: Amerikanische Digitalkonzerne oder der chinesische Staat rüsten einzelne Forschungsprojekte teilweise mit deutlich höheren Beträgen aus.</p>
<p>Positiv ist außerdem, dass es bereits sehr relevante staatlich finanzierte Institutionen gibt, die die Auswirkung der Digitalisierung und der KI auf die Gesellschaft umfangreich beforschen. Ein prominentes Beispiel wäre das <a href="https://www.hiig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Institut für Internet und Gesellschaft</em></a> (HIIG). Aber auch die Länder bemühen sich: Vor kurzem hat das von der Landesregierung geförderte <a href="https://www.bidt.digital/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation</em></a> (bidt) den Betrieb aufgenommen. Das Problem ist hier jedoch häufiger wieder ein fehlendes mediales und gesellschaftliches Interesse an den teilweise höchstinteressanten Forschungsprojekten.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-1"><div class="row one-top-padding one-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_x_neg_double shift_x_fixed"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h3 class="h3" ><span>Die Utopisten sind die Realisten von morgen</span></h3></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-160956" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2.png" width="640" height="480" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2.png 640w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><em>Eine Parade durch New York für die Besatzung der Apollo 11. Doch wie sieht heute breite Euphorie für technischen Fortschritt aus?</em></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-1" data-row="script-row-unique-1" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-1"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-2"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Deshalb kann man nun fragen: Reichen diese Leuchtturmprojekte und intensive Forschung aus, um allgemeine Akzeptanz für KI zu schaffen? Man könnte hier der Ansicht sein, dass zu dem krassen Ziel des „KI-Weltmeisters Deutschland“ ein ebenso krasses soziales Ziel gehören müsste, welches dann auch ebenso laut offenbart wird. Die Regierung könnte dann zeigen, aus welchem sozial-marktwirtschaftlichen Holz sie geschnitzt ist. Für solch ein großes Denken gibt es neben der ausführlichen Forschung auch Zustimmung aus einem breiten Spektrum an Meinungen. Zu erwähnen wäre der Soziologe Harald Welzer. Auch wenn seine Thesen umstritten sind,  gehört er zu den lautesten und kritischsten Stimmen in den politischen Feuilletons. In einem <a href="https://www.zeit.de/2019/34/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-algorithmen-denken-dummheit/seite-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Essay</a> forderte Welzer kürzlich, die Politik solle KI primär für zivilisatorische Zwecke nutzen, um beispielsweise ein bedingungsloses Grundeinkommen zu ermöglichen. Die Digitalisierung sei kein Schicksal, sondern eine Gestaltungsaufgabe.</p>
<p>Es gibt aber auch aus den Reihen der CDU laute Forderungen. Genauer gesagt in einem <a href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Bewertung+der+deutschen+KI-Strategie+Teil+3.pdf/aa0ecb4e-3a71-de71-63ba-fb08bf72dd57?version=1.1&amp;t=1559810781469" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Positionspapier</a>, das die <em>Konrad-Adenauer-Stiftung</em> mit der industrienahen <em>Cambrian-Group</em> schon vor der Veröffentlichung der offiziellen KI-Strategie herausgegeben hat. Darin enthalten: Der Wunsch nach einer breiten gesellschaftlichen Euphorie, wie es sie auch schon während des Apollo-Raumfahrt-Programms in den USA gab. Häufige Forderungen, wie beispielsweise ein Digitalministerium, eine aktive und vor allem globale KI-Ethikpolitik, oder Digitalwissenschaften als Schulfach, sind in der tatsächlichen Strategie nur noch schemenhaft zu erkennen.</p>
<p>Die Frage mit den Digitalwissenschaften als Schulfach griff auch jüngst <a href="https://www.freiheit.org/netzpolitik-mehr-digitale-bildung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ann Cathrin Riedel vom Verein für liberale Netzpolitik</a> auf: Eine magere digitale Medienbildung sei längerfristig eine Gefahr für die Stabilität der Gesellschaft. Sichtbar sei dies am fehlenden Bewusstsein für Falschmeldungen und Scheinidentitäten, von dem viele und vor allem Ältere betroffen sind. Schon immer von russischen Desinformationskampagnen geplagt, zeigt sich Finnland hier vorbildlich und betreibt breite Aufklärungsprogramme.</p>
<p>An sozialen Ideen, aber auch Notwendigkeiten mangelt es also nicht. Und dass solch große Pläne auch von Regierungen verlautbart werden können, sieht man neben Finnland auch an Japan: Die Idee der <a href="https://www.gov-online.go.jp/cam/s5/eng/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Society 5.0</em></a>, einer vollvernetzten und smarten Gesellschaft muss man zwar nicht gut finden, aber sie zeigt: Es ist möglich zu träumen.</p>
<h3>Wird künstliche Intelligenz zur neuen sozialen Frage?</h3>
<p>Um einen Funken zu entfachen, reicht es aber nicht aus, nur mit Utopien zu zündeln. Genauso wichtig ist es, bestehenden Bedenken auszuräumen. Und diese sind nicht nur leise seitens der noch regierenden SPD zu vernehmen. Auch <em>Die Linke</em> zeigt sich besorgt: Sowohl die Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt, als auch der damit verbundene Machtzuwachs der multinationalen Plattformriesen würden das Wohl des Individuums gefährden.</p>
<p>Bezogen auf die Arbeitswelt gibt es viele Bemühungen, diese auf KI-Kurs zu trimmen. Durch KI-Trainerinnen und Trainern für den Mittelstand, oder auch das „KI-Observatorium“. Dieses sich momentan noch in den Startlöchern befindliche Forschungszentrum soll die Folgen der KI auf die Arbeitswelt erforschen und reflektieren. Vielleicht ergeben sich dann mehr Erkenntnisse zu der immer noch hart umkämpften Frage, ob sich künstliche Intelligenz wirklich negativ auf Arbeitsplätze auswirkt.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row one-top-padding one-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_x_neg_double shift_x_fixed"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h3 class="h3" ><span>Ein Steiniger Weg</span></h3></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><img decoding="async" class="wp-image-160954" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/ki32.png" width="640" height="480" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/ki32.png 640w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/ki32-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><em>Die Bundestagskuppel: Die Mühlen der Demokratie mahlen langsam aber gründlich. Nur gilt das heute immer noch?</em></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-4"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Der Frage nach der Wirkung der KI auf Plattformökonomien wiederum wurde bisher sowohl in den öffentlichen Sitzungen der KI-Kommission, als auch in der KI-Strategie weniger beachtet. Und das, obwohl die monopolisierende Dynamik dieser Wirtschaftsfelder und die dabei unterstützende Rolle der KI-Technologie von <a href="http://digital.fuerstenberg-forum.de/wp-content/uploads/2018/10/SJ_03-18_EBOOK_Plattformoekonomie_als_Game-Changer.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unterschiedlichen Seiten</a> konstatiert wurden. Eine denkbare Erklärung: Zwar können die Möglichkeiten der KI-Nutzung reguliert werden, wie an der DSGVO zu sehen ist. Doch finden die Regulierungsmöglichkeiten ihre Grenze bei den vermehrt auf KI basierenden Geschäftsmodellen der (multinationalen) Unternehmen. Ein Beispiel hierfür ist der mittlerweile als systemrelevant eingestufte Finanzdienstleister <em>Blackrock</em>, der seine Vormachtstellung dem intelligenten Risikomanagement-System <em>Aladdin </em>zu verdanken hat. Und gleichzeitig übt <em>Blackrock </em>auch noch großen <a href="https://lobbypedia.de/wiki/BlackRock" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einfluss auf die Finanzgesetzgebung</a> aus.</p>
<p>Wenn ganzheitliches Aufklären das Ziel ist, könnte es sinnvoll sein, solche Fälle öffentlich zu problematisieren, gleichzeitig aber auch die Relevanz der Innovationskraft durch die Wirtschaft zu betonen.</p>
<h3>Welchen Traum wollen wir träumen?</h3>
<p>Doch welches Resümee lässt sich jetzt ziehen? Einerseits versucht die Bundesregierung, Tatsachen zu schaffen und die Debatte damit zu erden. Das ist positiv zu bewerten. Andererseits jedoch fehlte bisher der Mut, nicht nur eine große wirtschaftliche Vision zu formulieren, sondern sich auch ein ebenso klares und großes soziales Ziel zu setzen. Diese Einseitigkeit muss nicht zwingend zu schlechten Ergebnissen führen. Doch um hier wieder mit Worten Norbert Lammerts zu enden: „Es muss ja nicht so kommen. Aber das es sicher nicht so kommt, ist so sicher auch wieder nicht“.</p>
<p>Hier geht es zum ersten Teil der Reihe: <a href="https://politik-digital.de/news/bestandsaufnahme-ki-deutschland-2019-156755/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI und Wirtschaft</a><br />
Hier geht es zum dritten Teil der Reihe: <a href="https://politik-digital.de/news/ki-und-ethik-eine-bestandsaufnahme-156842/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI und Ethik</a></p>
<div class="_3bJ2H CHExY">
<p class="_1l8RX _1ByhS">Titel: <a href="https://unsplash.com/@franckinjapan?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Franck V.</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/ai?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a><br />
Parade in New York: <a href="https://images.nasa.gov/details-S70-17433.html">NASA</a><br />
Bundestagskuppel: <a href="https://unsplash.com/@ripato" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ricardo Gomez Angel</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-4" data-row="script-row-unique-4" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-4"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-6"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div>
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		<title>„Ein Leben ohne Handy kann ich mir nicht mehr vorstellen“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/jugendliche-smartphone-nutzung-studie-bitkom-156158/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 08:13:11 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-7"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Beinahe alle 10-18-Jährigen besitzen heute ein Smartphone. Ein bitkom-Studie hat untersucht, wofür Jugendliche ihre Handys am häufigsten nutzen. Eine neue Studie des Digitalverbands Bitkom hat Jugendliche zu ihrem Nutzungsverhalten von Smartphones und Tablets befragt. Die Ergebnisse überraschen dabei nicht: im Vergleich zur letzten Studie sind die Zahlen in den meisten Bereichen gestiegen. Zum Beispiel können sich laut dieser Studie, 50% der Befragten 10-18-jährigen „ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen.“ Da verwundert es einen vielleicht auch weniger zu lesen, dass fast 60% der Jugendlichen in derselben Studie angaben, dass es bei ihnen zu Hause die eine oder andere Form von Handyverbot herrsche.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Schlauer durch Smartphones und doch verboten?</h3>
<p>Die Studie gibt keine genaueren Angaben, wie diese Verbote aussehen. Es wäre interessant zu wissen welche Faktoren für Eltern entscheidend sind. Ist es die gesamte Zeit, die das Kind vor dem Bildschirm verbringt oder sind es gewisse Apps, die nur begrenzt erlaubt sind? Schließlich geben 66% an, sich Wissen durch das Internet angeeignet zu haben. 30% der Jugendlichen meinen sogar ihre Schul- und Ausbildungsleistungen durch Internetnutzung verbessert zu haben.</p>
<h3>Welche Apps sind am beliebtesten?</h3>
<p>Handys sind mittlerweile hauptsächlich soziale Vergnügungsgerät. Telefonieren stellt dabei – wie erwartet – nicht mehr die Hauptnutzung dar. Sie werden weitestgehend für anderen Medienkonsum genutzt, zum Beispiel, zum Musik streamen oder zum Videos gucken. Die sozialen Medien spielen erwartungsgemäß eine sehr große Rolle. Die Nutzung der verschiedenen Apps variiert dabei je nach Altersklasse. Ganz vorne mit dabei sind klassenübergreifend Whatsapp und mit steigender Tendenz Instagram. In der 10-11-Jährigen-Kategorie liegt die Musik- und Video-App TikTok vorne: 24% der Befragten benutzen diese regelmäßig.</p>
<h3>Verantwortungsbewusst in den sozialen Medien</h3>
<p>Oftmals herrscht dabei die Sorge, dass Jugendliche sich nicht bewusst seien, welche Informationen bedenkenlos veröffentlicht werden können und welche doch eher privat bleiben sollten. Doch laut der Bitkom Studie meinen 58% der Befragten, sie seien verantwortungsbewusst und hätten im Blick, welche Informationen sie bei ihrer Nutzung preisgeben.</p>
<p>Weitere Informationen zur Studie sind <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Mit-10-Jahren-haben-die-meisten-Kinder-ein-eigenes-Smartphone" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> zu finden. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: Girls Cell Phones Sitting by Gary Cassel via <a href="https://pixabay.com/photos/girls-cell-phones-sitting-3481791/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></p>
<p>
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Herbstkonferenz 2016: Die Breitbandinitiative und der datenängstliche Flatrate-Perfektionismus Deutschlands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jana Donat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 16:30:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der heutigen Herbstkonferenz der Deutschen Breitbandinitiative „Breitbandstrategie für die Gigabitgesellschaft“ in Berlin fanden nicht nur technische und politisch-ökonomische, sondern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild_Breitbandinitiative.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-150282" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild_Breitbandinitiative.jpg" alt="titelbild_breitbandinitiative" width="638" height="377" /></a>Bei der heutigen Herbstkonferenz der Deutschen Breitbandinitiative „Breitbandstrategie für die Gigabitgesellschaft“ in Berlin fanden nicht nur technische und politisch-ökonomische, sondern auch gesellschaftliche Perspektiven ihren Platz. Mehrere Impulsvorträge und eine abschließende Paneldiskussion thematisierten die digitale Infrastruktur im internationalen Vergleich, die Zukunft der Breitbandtechnologie sowie die gesellschaftliche Notwendigkeit und Nutzungsmöglichkeiten einer Gigabit-Versorgung.</p>
<p>Zur Herbstkonferenz öffnete die Deutsche <a href="http://breitbandinitiative.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Breitbandinitiative</a>, ein Projekt der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> e.V., dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (<a href="http://www.bmvi.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BMVI</a>) und des <a href="https://www.bitkom.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a> e.V., im Fraunhofer IuK heute die Türen. Der Verlauf der Veranstaltung war bereits durch Statements in der Begrüßung vorgezeichnet. So veranschaulicht die Geschäftsführerin der Initiative D21, Lena-Sophie Müller, dass „die analoge Eisscholle immer kleiner wird.“ Die digitale Durchdringung nimmt zu und gerade deswegen bestätigte auch Dr. Hannes Ametsreiter, Präsidium des Bitkom, dass die Gigabit-Gesellschaft im Anmarsch sei. Die Planung und Umsetzung der Breitbandstrategie hinke seines Erachtens aber noch etwas hinter: „Es ist gut den Diskurs – wie heute – zu führen. Aber es müssen Taten folgen.“</p>
<h3>Stadt, Land, Breitband-Fluss?</h3>
<p>Ein Phänomen fand im Verlauf der Konferenz und im ersten Impulsvortrag bereits eine starke Akzentuierung: die Stadt-Land-Diskrepanz. Roland Schäfer, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (<a href="http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DStGB</a>), warnte zu Beginn, dass „eventuell vielen nicht gefallen könnte“, was er zu sagen habe. Denn die Prioritäten in kleinen Orten und ländlichen Gegenden seien andere als möglichst schnelle Glasfaserverbindungen. Die digitale Kluft innerhalb Deutschlands verstärke sich, was auch an der enormen Land-Stadt-Migration liege, so Schäfer: „Wir stehen im Wettbewerb mit den großen Städten, auch was die Abwanderung anbelangt.“ Obwohl auch Schäfer „am liebsten nur Glasfaser“ in allen Gegenden verbreiten würde, sprach er sich für einen Technologiemix aus, der finanzierbarer scheint. Die möglichen Investitionen in Glasfaser statt Vectoring sieht Schäfer dagegen kritisch: „So gut und richtig der Gedanke ist – Wir müssen es erst bezahlen können.“</p>
<p>Nicht nur die Bezahlung ist ein Problem. Auch das digitale Interesse der Gesellschaft fehle in ländlicheren Gegenden oft, erklärt Ramona Schumann, Bürgermeisterin von Pattensen in der Region Hannover, im Interview. In der Kleinstadt Pattensen selbst ist davon aber kaum die Rede: „Was das Thema Breitbandausbau angeht, mindestens in einigen Bereichen Vectoring und zukünftig Glasfaser, sind wir auf einem ganz guten Weg.“ Mancherorts in Pattensen kann man nun, dank Förderbescheid über den Landkreis Hannover, mit 100 MBit surfen. Als starke Zuzugsregion sei der Bedarf am Breitbandausbau in Pattensen groß, erklärt Schumann, die sich davon einen „besseren Wettbewerbsvorteil“ erhofft: „Ich habe viele Anfragen von Firmen und wir sind auch schon lange dabei, das Gewerbegebiet stark zu erweitern.“ Die Probleme der Erweiterung liegen im Analogen, denn: nicht die Breitbandverbindung hindert die Bürgermeisterin an dem Vorhaben, sondern vielmehr der europäische Feldhamster, der unter Naturschutz steht.</p>
<h3>Breitband und die deutsche Flatrate-Mentalität</h3>
<p>Die Diskussion um Deutschlands schlechte Positionierung im internationalen Vergleich bei der Breitbandversorgung wird schon seit langer Zeit geführt. Redner der Impulsvorträge und Panellisten sind bei der Suche nach Ursachen immer wieder auf zwei Störenfriede gestoßen: die deutsche Flatrate-Kultur und die allgemeine Skepsis gegenüber der Digitalisierung wegen Big Data. Auch wenn die Sorge um die eigenen Daten nicht unbegründet ist, sprach sich bereits Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter des BMVI, in seiner Keynote für eine Neuauslegung aus: „Die Big Data-Debatte zielt sehr stark auf die Risiken ab. Es gibt aber auch nicht personenbezogene Daten.“ Die digitale Datenangst sollte für den Tag aber nicht der einzige Kritikpunkt an der deutschen Mentalität bleiben. So hieß es: Nicht nur wollen wir Deutschen immer, dass alles perfekt funktioniert – es soll dann auch noch möglichst umsonst sein. Das verärgerte auch Wilhelm Dresselhaus, Sprecher der Geschäftsführung von Nokia Solutions and Networks. Er sieht die Flatrate-Mentalität in Deutschland als Bremse des Breitbandausbaus und Mitverursacher der schlechten internationalen Aufstellung.</p>
<p>Auch im abschließenden Diskussionspanel wurde der deutsche Perfektionismus nochmals aus einer anderen Perspektive beleuchtet, als sich Bürgermeisterin Schumann für mehr digitale Bildung, aber auch gesellschaftliche Akzeptanz aussprach: „Wir akzeptieren viel zu wenig das Scheitern.“ Auf eine weitere Forderung Schumanns nach mehr „Durchschaubarkeit der Tarife“ entgegnete ihr aber Dr. Manfred Hauswirth, Institutsleiter des <a href="https://www.fokus.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer-Institut FOKUS</a>, mit einer weiteren Facette des deutschen Perfektionismus: „Wir müssen aus der Mentalität herauskommen, alles verstehen zu wollen, bevor wir es tun. Es passiert viel zu oft, dass uns jemand anders überholt – nicht nur im Technischen, auch im Gesellschaftlichen.“ Die allgemeinen Wünsche der Panellisten nach mehr Mut, inhaltlichen Debatten, gesellschaftlicher Akzeptanz und innovativer Waghalsigkeit zeigten, dass viele Hindernisse der Digitalisierung ganz tief im analogen datenängstlichen Flatrate-Perfektionismus Deutschlands liegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: von <a href="https://www.flickr.com/photos/mtischendorf/5726831977/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">*m22 </a>via <a href="https://visualhunt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Visualhunt</a>, licenced <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-SA 2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>eHealth: der wachsende Markt der mobilen Gesundheitslösungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carlotta Duken]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 08:46:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der eHealth Markt boomt. Um 10% wachsen jährlich die Angebote für online und mobile Gesundheits- und Medizinangebote in Europa. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14445634744_816f9db8b2_z.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-150240" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14445634744_816f9db8b2_z.jpg" alt="NEC-Medical-137" width="638" height="346" /></a>Der eHealth Markt boomt. Um 10% wachsen jährlich die Angebote für online und mobile Gesundheits- und Medizinangebote in Europa. Die Digitalisierung des Gesundheitsmarkts birgt rechtliche, finanzielle und praktische Herausforderungen. Investieren lohnt sich dennoch, denn am Ende profitieren alle.</p>
<p>Der Zukunftsmarkt des 21. Jahrhundert liegt weder in Aktien oder Immobilien, sondern in unserer Gesundheit. <a href="http://www.bmg.bund.de/themen/gesundheitssystem/gesundheitswirtschaft/gesundheitswirtschaft-im-ueberblick.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut Bundesministerium für Gesundheit</a> investiert kein anderer Sektor so viel in Forschung und Entwicklung (F&amp;E) wie die Gesundheitsbranche. Im Jahr 2014 führte die Branche der Medizintechnik die Rangliste aller europäischen Patentmeldungen an. Neben neuen Technologien im Praxen- und Krankenhausbetrieb geht es um Gesundheits-Apps, die durch verschiedene Angebote dem Nutzer auf seinem Weg zu einem gesünderen oder fitteren Leben assistieren sollen.</p>
<p>Die rasante Vergrößerung der eHealth Branche erklärt das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage: während auf der einen Seite neue Innovationen in Medizin und Technik und eine immer digitalisiertere Gesellschaft entstehen, gibt es durch demographische Alterung und einem erhöhten gesellschaftlichen Bewusstsein für Gesundheit gleichzeitig mehr Bedarf für ein digitales Gesundheitsangebot. Insbesondere die wachsende Nachfrage und Notwendigkeit für mobile Gesundheitslösungen lässt den eHealth Markt stetig wachsen.</p>
<h3>Apple erobert den digitalen Gesundheitsmarkt</h3>
<p>Laut einer <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Gemeinsame-Presseinfo-von-Bitkom-und-BMJV-Fast-ein-Drittel-nutzt-Fitness-Tracker.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der BITKOM</a> nutzen bereits 30% aller Smartphone-Besitzer Gesundheits-Apps. Die Funktion der Anwendungen variiert stark: Informationsquelle, Schmerztagebuch, Messgerät für Vitalwerte. Die Selbstvermessung von Körperfunktionen wie Atemfrequenz, Blutdruck oder Körpertemperatur funktioniert über sogenannte „Wearables“, also tragbare Sensoren in Kleidung oder Smartphone, die verschiedene Vitalwerte aufzeichnen können. Inzwischen gibt es mehr als 100.000 dieser Anwendungen. Viele Start-Ups und Webdienste haben das Potenzial erkannt und investieren in die digitalen Gesundheitsangebote.</p>
<p>Zu den prominentesten Anbietern und Investoren in diesen Markt gehört Apple. Das Unternehmen spricht auf seiner <a href="http://www.apple.com/lae/ios/health/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> von einer „Gesundheitsrevolution“. Mit seinem Team für digitale Gesundheit entwickelte Apple bereits „Health“, „ResearchKit“ und „CareKit“. Mit der eigenen Gesundheits-App „Health“ kann jeder iPhone-Nutzer beispielsweise seine Fitness per Schritt- und Kilometerzähler überprüfen, Körpermesswerte eintragen oder den eigenen Schlaf analysieren lassen. Die Open Source-Frameworks „ResearchKit“ und „CareKit“ erlauben hingegen das Sammeln und Zusammentragen von Daten, mit deren Hilfe Apps entwickelt werden, die die Erkenntnisse über Krankheiten und deren Bekämpfung voranbringen. Seit 2015 ermöglicht „ResearchKit“ die einfache Erstellung und Teilnahme an medizinischen Tests und Studien. Seit diesem Jahr gibt es „CareKit“, eine Software mit der der eigene Gesundheitszustand verwaltet werden kann: der Nutzer kann seine Körperwerte, Symptome oder Auswirkungen der Medikation dokumentieren und überwachen und gegebenenfalls die Informationen an seinen Arzt oder Klinikum weiterschicken.</p>
<p>Die bisherige Resonanz auf Apple’s Gesundheitsinnovationen ist sowohl von Verbraucher– als auch von Ärzteseite sehr positiv: <a href="http://www.golem.de/news/healthkit-immer-mehr-krankenhaeuser-nutzen-apples-gesundheits-app-1502-112175.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In den USA wird die App &#8220;Health&#8221; schon von vielen Krankenhäuser verwendet</a>, um den Gesundheitszustand von Patienten aus der Distanz zu kontrollieren und gegebenenfalls präventiv Komplikationen zu verhindern. Mit Hilfe des „CareKit“ <a href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Erste-Gesundheits-Apps-setzen-auf-Apples-CareKit-3192272.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entstanden bereits zahlreiche Apps</a> wie „One Drop“ für Diabetiker oder „Start“ gegen Depressionen.</p>
<h3>Zukunftsmarkt eHealth: Wer profitiert?</h3>
<p>Lautet das Allheilmittel gegen zukünftige Erkrankungen also Big Data? Wie wir bereits berichteten, eröffnet der digitale Gesundheitsmarkt große Chancen für eine effizientere und kostengünstigere Gesundheitsversorgung, die auch eine Lösung für den demographischen Wandel und Ärztemangel auf dem Land darstellen können. Das Interesse an neuen Online-Angeboten und Apps liegt sowohl bei Patienten als auch bei Anbietern – Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen und Unternehmen.</p>
<p>Im Idealfall profitieren von dieser Revolution des Gesundheitssystems also alle Beteiligten. Der Patient, der schneller, besser und individualisierter versorgt und therapiert werden kann. Das Krankenhaus, das digitalisierte und zentralisierte Patientendaten und Möglichkeiten der Telemedizin nutzt. Der Staat und die Privatwirtschaft selbst, die durch Innovation neue Jobmöglichkeiten schaffen und Investitionen generieren. Weltweit könnten so bis 2018 <a href="http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2015/02/04/konsumenten-treiben-entwicklung-des-e-health-marktes-voran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">200 Milliarden Euro gespart</a> werden, berichten die „Deutsche Gesundheitsnachrichten“.</p>
<h3>eHealth und Datenschutz in Deutschland</h3>
<p>Neben all den Vorzügen einer digitalen Gesundheitswelt sind aber vor allem Datenschützer alarmiert. Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und bedürfen hoher Sicherheitsstandards, um nicht in den falschen Händen zu landen. Anwendungen, die den Gesundheitszustand einer Person regelmäßig vermessen und dokumentieren, sind wertvolle Daten, an denen insbesondere Krankenkassen und Pharmaunternehmen interessiert sind. Krankenkassen locken bereits mit Prämien für besonders gesunde Lebensweisen ihrer Kunden.</p>
<p>In Deutschland trifft der elektronische Gesundheitssektor auf eine hoffnungsvolle Ausgangssituation. Laut der diesjährigen Veröffentlichung des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen nutzen in Deutschland etwa 45 Millionen Menschen Smartphones. Auch bedienen sich fast alle Krankenhäuser und Arztpraxen einer digitalen Datenverarbeitung. Trotz wachsenden Markts blieb der große Boom von eHealth in Deutschland bisher aus. Das liegt einerseits daran, dass die Digitalisierung in Krankenhäusern und Arztpraxen im internationalen Vergleich weiterhin Verbesserungspotenzial hat, also beispielsweise im elektronischen Datenaustausch zwischen Krankenhäusern oder der Digitalisierung von internen Abläufen. Ein zweiter <a href="https://ehealthblog.de/linktipps/deutschland-nutzt-e-health-potenzial-nicht-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grund</a> liegt darin, dass viele Start-Ups und innovative Unternehmen durch die unsicheren rechtlichen Rahmenbedingungen abgeschreckt werden. Insbesondere beim Thema Datenschutz werden Sachverhalte teilweise in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich ausgelegt und stellen so eine Unsicherheit für Unternehmen dar.</p>
<h3>Rechtlicher Rahmen in Deutschland und der EU</h3>
<p>Um in seiner medizinischen Digitalisierung nicht von Ländern wie den USA abgehängt zu werden, rüstete Deutschland letztes Jahr mit dem <a href="http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/e-health-gesetz/e-health.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Health Gesetz</a> auf: Bis 2018 sollen alle Arztpraxen und Krankenhäuser mit einer Telematik-Infrastruktur verbunden sein und jeder Patient über eine elektronische Patientenakte verfügen. Einfacher Datenverkehr zwischen Krankenhäusern, Fachaustausch über Videokonferenzen und Televisiten von Patienten würden so zum Alltag jedes Arztes und Pflegekraft gehören. Im Zentrum des Gesetzes steht der Ausbau der digitalen Infrastruktur, die für eine bessere Vernetzung und Vereinfachung des Datenaustausches notwendig ist.</p>
<p>Auch auf europäischer Ebene bildet eHealth ein zentrales Element der Digitalen Agenda, die 2010 von der Europäischen Kommission vorgestellt wurde. Eine verstärkte und effizientere Nutzung von Technologien soll zu höheren Gesundheitsleistungen beitragen, deren Kosten senken und gleichzeitig neue Jobs schaffen.</p>
<h3>Herausforderung der Finanzierung</h3>
<p>Viele Bereiche des eHealth Sektors wie Gesundheits-Apps oder -Software werden sich in den nächsten Jahren weiter vergrößern. Die Finanzierung der Telematik-Infrastruktur bleibt wohl die größte Herausforderung. Denn die Umstellung von analog auf digital ist teuer und auf große Investitionen angewiesen – Geld, das viele Krankenhäuser nicht haben. Langfristig werden sich die Investitionen auszahlen, denn das Einsparpotenzial von eHealth ist groß: eine bessere digitale Verwaltung und Vernetzung von Daten bedeutet unter anderem weniger Arztbesuche, individueller zugeschnittene Therapien, weniger Verdopplung von Arbeit und Untersuchungen. Die gesteigerte Effizienz des Krankensystems, beispielsweise durch Ferndiagnosen oder Online-Rezeptausstellungen, würde die Gesamtkosten der pro-Kopf-Krankenkassenbeiträge senken.</p>
<p>Um das ganze Potenzial von eHealth auszuschöpfen, müssen Nutzer bereitwillig ihre Daten an Ärzte und Krankenhäuser weitergeben. Im Krankheitsfall sind dazu sogar 75% aller Deutschen bereit, berichtet die <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Gemeinsame-Presseinfo-von-Bitkom-und-BMJV-Fast-ein-Drittel-nutzt-Fitness-Tracker.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a>. Um das Vertrauen weiter zu steigern, braucht es mehr Sicherheit und Transparenz bezüglich der Speicherung und Verwendung von Daten der digitalen Apps oder Programme. Außerdem verlangt es nach entsprechenden Rahmenbedingungen, um den Standort Deutschland für Investoren attraktiver zu machen. Das eHealth-Gesetz bildet eine gute Grundlage für Deutschlands digitalen Gesundheitsmarkt; aber nur bei konsequenter Umsetzung der neuen Richtlinien hat Deutschland eine Chance, im internationalen Vergleich aufzuholen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/neccorp/14445634744/in/photolist-o1vDW1-qY4yxc-9biVkj-751pp6-dx9hXw-d52ED3-98TizC-e3vXtG-7dFXR9-fGGWse-xmtLD-7x6SsM-xXe7P-pc7k2u-9HUs18-aYPRFc-e6ozvb-nJ7P9M-7JekWW-8NV3hH-fGZyeE-hRLTUV-pxCj6J-kzwq5P-cp4c1Q-iR1sAE-giLQdY-5Efiwa-7p8CH1-pcuLz-d2TmHm-6LyK5M-aiqKtD-jnppze-fGZAY3-e19V5J-fGH3uD-q6bu3C-hL15ix-ctvCkC-nB5JZn-8VENMy-bv4Mv6-6y5h3e-cc59Sw-53RKPh-aexHoJ-dzXg3D-8uKeGF-aBnCE3/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NEC-Medical-137</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/neccorp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NEC Corporation of America</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a>, licenced <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Im Schatten des Plakats &#8211; das Internet in Wahlkämpfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina zur Nedden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 14:36:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Etzold]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Radunski]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Jungherr]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad-Adenauer-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Stauss]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Rolle spielt das Internet in Wahlkämpfen? Können Online-Kampagnen wahlentscheidend sein oder sind sie nicht mehr als Stimmungsbarometer? Kann man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/KAS_Veranstaltung.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-129865" alt="KAS_Veranstaltung" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/KAS_Veranstaltung.jpg" width="640" height="371" /></a>Welche Rolle spielt das Internet in Wahlkämpfen? Können Online-Kampagnen wahlentscheidend sein oder sind sie nicht mehr als Stimmungsbarometer? Kann man überhaupt von einem “Internet-Wahlkampf“ sprechen? In der vergangenen Woche diskutierten Experten aus dem klassischen und Internet-basierten Wahlkampf diese und andere Fragen auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer Stiftung.<br />
Auf dem Podium mit dem Thema „Das Internet in Wahlkämpfen“ saßen neben dem Autor des <a href="http://politik-digital.de/buchkritik-das-internet-in-wahlkaempfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gleichnamigen Buches,</a> dem Politikwissenschaftler <a href="http://andreasjungherr.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Jungherr,</a> der Geschäftsführer des Bereichs Kreation bei der Berliner Kreativagentur Butter und Autor des Bestsellers „Höllenritt Wahlkampf“, <a href="http://frank-stauss.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank Stauss,</a> sowie <a href="http://www.mslgroup.de/agentur/beirat/peter-radunski.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Radunski,</a> der ehemalige Senator des Landes Berlin für Bundes- und Europaangelegenheiten und für Wissenschaft und Kunst und langjähriger Geschäftsführer der CDU. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Journalisten und Google-Community Manager <a href="https://twitter.com/MEtzold" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marc Etzold.</a></p>
<h3>Das Internet als Wahlentscheider?</h3>
<p>Eine im Mai veröffentlichte <a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der BITKOM</a> stellte fest, dass ein Drittel der Deutschen es als wahlentscheidend empfindet, wie die Parteien das Internet im Wahlkampf nutzen. Die Referenten der Diskussionsrunde maßen diesem Ergebnis jedoch nicht viel Gewicht bei. Frank Stauss etwa widmet dem Internet in seinem Buch kein eigenes Kapitel, da er es als „normalen“ Bestandteil des Wahlkampfs versteht. Nicht das Internet, sondern alles, was zum Wahlkampf dazugehöre, entscheide die Wahl, ist Stauss überzeugt. Auch Andreas Jungherr meint, dass das Internet die Stimmenabgabe nicht beeinflusst und die interessierte Öffentlichkeit sich nicht durch das Internet vermehrt hat. „Viele Facebook-Fans bedeutet nicht zwangsläufig viele Wähler. Internettrends sind nicht wahlentscheidend“, bekräftigte der Bamberger Wissenschaftler. Der Berliner Senator Peter Radunski ergänzte, dass politische Aktivität in sozialen Medien jedoch als eine Art Stimmungsbarometer fungieren könne. So könne man Anhänger auf Facebook oder Twitter durchaus mit den traditionellen Umfragewerten vor einer Wahl vergleichen.<br />
Wenn das Internet nicht wahlentscheidend ist, wie beeinflusst es dann den traditionellen Wahlkampf? Andreas Jungherr stellte <a href="http://andreasjungherr.net/2013/06/18/das-internet-im-wahlkampf-vortrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">drei Funktionen des Internets für politische Kampagnen </a>vor: (1) Das Internet schafft eine Präsenz für politische Akteure und ihre Inhalte im Internet; (2) Parteien können sich mithilfe des Internets und digitaler Werkzeuge besser organisieren; und (3) Parteien und Kandidaten können sich im Internet inszenieren und somit das Momentum von Kampagnen unterstützen.<br />
Obwohl sich laut Peter Radunski „der Wahlkampf nicht grundsätzlich durch das Internet ändert“, biete es doch einige neue Möglichkeiten im Wahlkampf. So gebe es insbesondere vermehrte Ansprachemöglichkeiten von Erstwählern, denn „die Jugend ist im Internet“. Mithilfe von YouTube könne ein Mangel an teuren TV-Spots ausgeglichen werden, und man habe die Möglichkeit, im Internet verstärkt den Negativ-Wahlkampf zu führen, eine weit verbreitete Strategie in den USA, die allerdings in Deutschland keine Tradition habe.</p>
<h3>Das Plakat schlägt das Internet</h3>
<p>Trotz des Hypes um das Internet als noch junges Wahlkampfmedium bleibt die effektivste Methode, Wähler anzusprechen, der knappe Slogan auf einem Plakat. „Unsere klassischen Wahlkampfmedien sind das Plakat und das &#8216;direct mailing&#8217;“, erklärte Agenturchef Frank Stauss. Der häufige <a href="http://andreasjungherr.net/2013/06/18/das-internet-im-wahlkampf-vortrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergleich mit dem Wahlkampf in den USA</a> sei, so Andreas Jungherr, demnach schon deshalb unangebracht, weil es dort andere traditionelle Wahlkampfmethoden gebe.<br />
Während man sich in Deutschland einen Wahlkampf ohne Plakat nicht vorstellen kann, werden die Wähler in den USA gezielt mit TV Spots und per Haustürwahlkampf angesprochen, das sogenannte Micro-Targeting. Das Internet kann in den USA effektiver im Wahlkampf genutzt werden, da jenseits des Atlantiks eine Datenspeicherung möglich ist, die &#8216;data-driven campaigning&#8217; (also die Ausrichtung der Kampagne nach generierten Daten) ermöglicht und den Parteien verrät, wer genau hinter der Haustür wohnt, bevor man überhaupt angeklopft hat.<br />
In Deutschland hingegen ist es nicht einmal üblich, zu fragen, wen man wählt. Peter Radunski betonte: „In Deutschland kennen wir unsere Wähler nicht. Zu fragen, welche Partei jemand wählt, ist vergleichbar mit der Frage nach dem Kontostand“. Kaum jemand trage hierzulande einen Anstecker mit dem Slogan „Ich wähle die CDU“ oder „Ich wähle Grün“. In deutschen Internet-Foren wird zudem meist anonym diskutiert. Trotzdem sei es aber wichtig, die Meinung der User ernst zu nehmen und nicht zu erwarten, dass Wähler den Visionen der Politiker einfach blind folgen.<br />
Der traditionelle Wahlkampf verändert sich trotz Internet demnach nicht. „Wenn Sie in Deutschland auf ein Plakat verzichten, haben Sie ein riesiges Problem“, beteuerte Radunski. Das Internet werde jedoch vielfach genutzt, um die Inhalte der traditionellen Medien wiederzugeben. So werde das TV-Duell der Kanzlerkandidaten immer am stärksten online begleitet und kommentiert.</p>
<h3>Botschaft und Politikerpersönlichkeit müssen stimmen</h3>
<p>Ob Plakat, Brief oder Internet, entscheidend sei die Botschaft der Partei. „Die Botschaft ist wichtiger als der Kanal“, betonten sowohl Frank Stauss als auch Peter Radunski immer wieder. Das Internet könne eine unzureichend fokussierte Botschaft nicht aufwerten. Im Gegenteil: Auf die Reizüberflutung im Internet müsse durch eine Verknappung und Simplifizierung der Botschaft reagiert werden. Frank Stauss nannte als Beispiel den SPD-Slogan zur letzten Berliner Abgeordnetenhauswahl „Berlin verstehen“. Statt Taten anzupreisen, konzentrierte sich die Botschaft auf ein extrem simplifiziertes, reines „Verstehen“.<br />
Auch ein Mangel an Charisma einer Politikerpersönlichkeit könne das Internet nicht begleichen. „Das Internet bringt nichts ohne Obama“, versicherte Peter Radunski und ergänzte, es sei „beunruhigend, dass die Parteien drei Monate vor der Wahl ihr Thema noch nicht gefunden haben“. Auch Frank Stauss betonte neben der Bedeutung der politischen Botschaft die Vermarktung von Politikerpersönlichkeiten. So hätte das Internet das Charisma eines Willy Brandt noch hervorgehoben. Doch es bleibe eben reines Medium: „Wenn es nicht fliegt, fliegt es weder online noch offline“.<br />
Die Kehrseite des Arguments sollte nicht unbeachtet bleiben: Das Internet bietet nicht nur Chancen der Unterstützung, sondern kann der Politikerpersönlichkeit und der Botschaft auch schaden. Alles, was nicht funktioniert, multipliziert sich im Internet.</p>
<h3>Es gibt keinen “Online-Wahlkampf“</h3>
<p>Aber was ist eigentlich gemeint, wenn wir von „dem Internet“ sprechen? Spiegel Online? Twitter? Facebook? E-Mail? Genauso sei der Begriff “Internet- oder Onlinewahlkampf“ ein missverständlicher, so Andreas Jungherr. „Man sagt ja auch nicht TV-Wahlkampf“. Das Internet sei eines von vielen Medien und sollte seiner Ansicht nach keine Sonderstellung haben. „Wir haben in Deutschland einen extrem provinziellen Diskurs über das Internet. Das Internet ist normal geworden und ein Wahlkampfmedium wie jedes andere auch“.<br />
&nbsp;<br />
Bild: Christina zur Nedden (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-3.0</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Social Media-Nutzung in der deutschen Politik &#8211; nach Bundesländern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/social-media-nutzung-in-der-deutschen-politik-nach-bundeslaendern-129253/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Fuchs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 16:02:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausschnitt Social-Media-Atlas 2012 Twitter in Thüringen? Facebook in Frankfurt? Deutschland ist sozial vernetzt. Doch welches Bundesland hat die meisten Social-Media-Politiker? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://social-media-atlas.faktenkontor.de/2012/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Ausschnitt aus Deutschlandkarte mit Angaben der Social-Media-Nutzung in Hessen " alt="Screenshot Social-Media-Atlas 2012" src="http://2.bp.blogspot.com/-lBF95pyuDYo/Ua2LhUmliPI/AAAAAAAACHA/6hNedThjp-M/s400/Social-Media-Atlas+2012_Nutzung+in+Hessen.jpg" width="400" height="228" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Ausschnitt Social-Media-Atlas 2012</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Twitter in Thüringen? Facebook in Frankfurt? Deutschland ist sozial vernetzt. Doch welches Bundesland hat die meisten Social-Media-Politiker?</strong><br />
Der <a href="http://social-media-atlas.faktenkontor.de/2012/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social-Media-Atlas 2012</a> sagt, dass die <b>aktivsten Social-Media-Nutzer Deutschlands in Hessen</b> leben. Dicht gefolgt von den Niedersachsen, den Bremern, den Nordrhein-Westfalen und den Sachsen-Anhaltern. 74 Prozent der hessischen Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk unterwegs.<br />
Am anderen Ende der Nutzungsskala liegt Mecklenburg-Vorpommern, hier sind lediglich 58 Prozent der Einwohner bei einem sozialen Netzwerk angemeldet.</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://social-media-atlas.faktenkontor.de/2012/nutzung-einzelner-kanaele.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Screenshot Social-Media-Atlas 2012 - Nutzung von Facebook in Bayern " alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-4QSxAKC-2cM/Ua2MhDXoBkI/AAAAAAAACHM/uDxWif9xDzY/s200/Social-Media-Atlas+2012_Facebook-Nutzung+in+Bayern.jpg" width="200" height="159" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Ausschnitt Social-Media-Atlas 2012</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="clear" /><br />
Das mit Abstand meist genutzte Netzwerk ist &#8211; wenig überraschend &#8211; <b>Facebook</b>. <a href="http://social-media-atlas.faktenkontor.de/2012/nutzung-einzelner-kanaele.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">89 Prozent der Onliner</a> haben ein Profil beim weltweit größten sozialen Netzwerk. Am stärksten sind die Bayern darin vertreten, 93 Prozent der Bürger des Freistaates sind bei Facebook angemeldet. In Rheinland-Pfalz hingegen sind nur 80 Prozent der Bürger Facebooker.<br />
Vor einigen Monaten hatte ich zum Beginn des Wahljahres 2013 <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an dieser Stelle analysiert</a>, dass bereits <b>86 Prozent der Bundestagsabgeordneten</b> mindestens bei einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Nun interessiert mich: Welches Bundesland hat die meisten Social-Media-Politiker?<br />
Deshalb habe ich mich wieder hingesetzt und &#8211; <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_76348.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM</a> &#8211; einmal alle 620 Abgeordneten und ihre Social-Media-Aktivitäten via <a href="https://pluragraph.de/categories/mdb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluragraph</a>.de analysiert.</p>
<h2>SOCIAL-MEDIA-NUTZUNG IM DEUTSCHEN BUNDESTAG &#8211; NACH BUNDESLÄNDERN</h2>
<p><b>Bundesland          Anzahl Abgeordnete      Nutzung von Social Media</b></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<col width="170" />
<col width="100" />
<col width="106" />
<tbody>
<tr>
<td width="190" height="19"><b>Saarland</b></td>
<td width="100"><b>10</b></td>
<td width="106"><b>        100,0 %</b></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hamburg</td>
<td>13</td>
<td>        100,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Berlin</td>
<td>23</td>
<td>        95,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Thüringen</td>
<td>18</td>
<td>        94,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Baden-Württemberg</td>
<td>84</td>
<td>        94,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Niedersachsen</td>
<td>62</td>
<td>        91,9%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hessen</td>
<td>45</td>
<td>        91,1%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bayern</td>
<td>90</td>
<td>        87,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Schleswig-Holstein</td>
<td>24</td>
<td>        87,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bremen</td>
<td>6</td>
<td>        83,3%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Nordrhein-Westfalen</td>
<td>129</td>
<td>        81,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Rheinland-Pfalz</td>
<td>31</td>
<td>        80,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>14</td>
<td>        78,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen-Anhalt</td>
<td>17</td>
<td>        76,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen</td>
<td>35</td>
<td>        74,3%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><b>Brandenburg</b></td>
<td><b>19</b></td>
<td><b>        57,9%</b></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_76348.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Grafik Übersicht Social-Medianutzung der Abgeordneten nach Bundesland" alt="BITKOM-Grafik mit Analyse von Pluragraph" src="http://1.bp.blogspot.com/-U3xV9ZsZV8U/Ua-g6d56kXI/AAAAAAAACHc/2JjQgrthbPE/s400/Grafik+Nutzung+Social+Media+im+Bundestag+nach+Nunderl%C3%A4ndern_BITKOM_05.06.2013.jpg" width="362" height="400" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Grafik <a href="http://target%3D%22_blank%22/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="clear" /><br />
Was sagt dieses Ranking aus?<br class="clear" /><br />
Das Ranking gibt Auskunft darüber, wie viele der Bundestagsabgeordneten in einem Bundesland mindestens ein Social-Media-Profil besitzen und wie verbreitet Social Media somit bereits ist. Es sagt nichts über die Aktivität und die Qualität der Profile aus. Bei der Analyse wurden die meistgenutzten Netzwerke in der Politik betrachtet, dies sind: <b>Facebook, Twitter, YouTube, flickr, Google+, XING und wer-kenn-wen.de.</b><br />
In den Bundesländern <b>Hamburg </b>und <b>Saarland</b> haben also <b>alle Abgeordneten mindestens ein Social-Media-Profil</b>, meist eines von Facebook. Auch die Fast 100%-Abdeckung in <b>Berlin</b> ist nicht überraschend. Hingegen schon die starke Präsenz in <b>Thüringen</b> und die 94% Nutzerquote im sehr großen und ländlich geprägten <b>Baden-Württemberg</b>. In beiden Ländern werden vor allem Facebook Privatprofile und YouTube am häufigsten genutzt.<br />
Am <b>unteren Ende der Tabelle</b> rangieren die Bundesländer <b>Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg</b>. In letzterem nutzt gerade mal <b>jeder zweite </b>Abgeordnete Social-Media, die Nutzung ist also nur halb so stark verbreitet wie unter den Parlamentariern aus dem Saarland und Hamburg. Was ist der Grund?<br />
Nach dem allgemeinen Blick noch ein Blick auf die populärsten Netzwerke unter den Bundespolitikern und die jeweilige Nutzung in den 16 Bundesländern:</p>
<h3></h3>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-lhkVvgqMzeQ/TgMNpmTDSkI/AAAAAAAAAN8/OQCqQx2dmr4/s1600/Logo+Facebook.jpg"><img decoding="async" title="Logo Facebook" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-lhkVvgqMzeQ/TgMNpmTDSkI/AAAAAAAAAN8/OQCqQx2dmr4/s200/Logo+Facebook.jpg" width="200" height="66" border="0" /></a></div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://2.bp.blogspot.com/-1806eaB8U2Y/Ua-jNTr3NgI/AAAAAAAACHs/AhoDUGvqQ4I/s1600/Nutzung+Facebook+im+Bundestag_Deutschlandkarte.jpg"><img decoding="async" title="Nutzung Facebook im Bundedstag nach Bundesländern" alt="Grafik: hamburger-wahlbeobachter.de " src="http://2.bp.blogspot.com/-1806eaB8U2Y/Ua-jNTr3NgI/AAAAAAAACHs/AhoDUGvqQ4I/s400/Nutzung+Facebook+im+Bundestag_Deutschlandkarte.jpg" width="295" height="400" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Nutzung Facebook im Bundestag nach Bundesländern</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<col width="190" />
<col width="133" />
<tbody>
<tr>
<td width="190" height="19"><b>Saarland</b></td>
<td width="133"><b>100,0%</b></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Thüringen</td>
<td>94,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hamburg</td>
<td>92,3%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Berlin</td>
<td>91,3%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Baden-Württemberg</td>
<td>87,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Rheinland-Pfalz</td>
<td>80,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bayern</td>
<td>80,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>78,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hessen</td>
<td>77,8%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Niedersachsen</td>
<td>77,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen-Anhalt</td>
<td>76,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Nordrhein-Westfalen</td>
<td>70,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bremen</td>
<td>66,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Schleswig-Holstein</td>
<td>66,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen</td>
<td>60,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><b>Brandenburg</b></td>
<td><b>52,6%</b></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="clear" /><br />
Das Bundesland mit der größten Facebookabdeckung unter den Abgeordneten ist überraschend das<b> Saarland</b>. Alle zehn Abgeordneten haben entweder ein Privatprofil, eine Fanseite oder beides. Auch bei der Nutzung von Fanseiten liegt das Saarland vorne, <b>sieben von zehn Abgeordneten </b>nutzen bereits <b>eine Fanseite</b>. Danach folgen Hamburg (61 Prozent) und Berlin (56 Prozent).<br />
In <b>Brandenburg</b> hingegen nutzt nur jeder zweite Volksvertreter die Kommunikationsmöglichkeiten von Facebook. Ein ähnliches Bild ergibt ein Blick auf die Analyse der Fanseiten: Hier liegen Brandenburg mit 26,3 Prozent und <b>Schleswig-Holstein</b> (25 Prozent) am Ende der Tabelle.<br />
Der Bundestagsdurchnitt bei der allgemeinen Facebook-Nutzung liegt bei <b><a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">76 Prozent,</a></b><br />
bei <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Privatprofilen bei 56,1 Prozent</a> und bei <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fanseiten bei 36,5 Prozent</a>.  <b><br />
</b><br />
<a href="http://3.bp.blogspot.com/-NMXc3IPyeyU/TgMOgh8cnJI/AAAAAAAAAOA/003HhXMU_G8/s1600/twitter+Logo.jpg"><img decoding="async" title="Logo Twitter" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-NMXc3IPyeyU/TgMOgh8cnJI/AAAAAAAAAOA/003HhXMU_G8/s200/twitter+Logo.jpg" width="200" height="73" border="0" /></a></p>
<h3></h3>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://3.bp.blogspot.com/-PiDkzxQnoqc/Ua-mBw2alII/AAAAAAAACH8/i_nJULKRAVM/s1600/Nutzung+Twitter+im+Bundestag_Deutschlandkarte.jpg"><img decoding="async" title="Grafik Nutzung von Twitter im Bundestag nach Bundesländern" alt="Grafik hamburger-wahlbeobachter.de " src="http://3.bp.blogspot.com/-PiDkzxQnoqc/Ua-mBw2alII/AAAAAAAACH8/i_nJULKRAVM/s400/Nutzung+Twitter+im+Bundestag_Deutschlandkarte.jpg" width="295" height="400" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Nutzung Twitter im Bundestag nach Bundesländern</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="190" height="19"><b>Berlin</b></td>
<td width="83"><b>82,6%</b></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hamburg</td>
<td>76,9%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen-Anhalt</td>
<td>76,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Saarland</td>
<td>70,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Schleswig-Holstein</td>
<td>66,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hessen</td>
<td>66,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bremen</td>
<td>66,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Baden-Württemberg</td>
<td>54,8%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Rheinland-Pfalz</td>
<td>51,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Niedersachsen</td>
<td>51,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Nordrhein-Westfalen</td>
<td>49,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Thüringen</td>
<td>44,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>42,8%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen</td>
<td>40,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bayern</td>
<td>36,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><b>Brandenburg</b></td>
<td><b>26,3%</b></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
<p>Das <b>Twitterbundesland</b> des Bundestages ist ganz klar die Bundeshauptstadt. In keinem anderem Bundesland gibt es mehr Twitter-Nutzer unter den Abgeordneten. Über 80 Prozent der Parlamentarier haben in <b>Berlin </b>einen eigenen Account. Danch folgen <b>Hamburg </b>und an dieser Stelle unerwartet <b>Sachsen-Anhalt</b>. Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Land_der_Fr%C3%BChaufsteher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Land der Frühaufsteher</a> hat jeder Social Media nutzende Bundestagsabgeordnete auch einen Twitter-Account.<br />
Am Ende der Tabelle findet sich wieder <b>Brandenburg</b>, hier nutzt nur jeder vierte Politiker den Microbloggingdienst. Aber auch in <b>Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen</b> und <b>Bayern</b> ist die Nutzung unterdurchschnittlich bei ca. 40 Prozent. In der Politik scheint Twitter hingegen aber schon mehr angekommen zu sein als in der Gesamtbevölkerung: Hier haben nur nur <a href="http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_70897.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sechs Prozent der deutschen einen Twitter-Account</a>.<br />
Der Bundestagsdurchschnitt der Twitternutzung liegt bei <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>50,2 Prozent.</b></a></p>
<div><a href="http://2.bp.blogspot.com/-kNdPCN6yWxk/TibnOfvCnFI/AAAAAAAAAOk/cWdXOvpnFX8/s1600/Logo+YouTube.jpg"><img decoding="async" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-kNdPCN6yWxk/TibnOfvCnFI/AAAAAAAAAOk/cWdXOvpnFX8/s200/Logo+YouTube.jpg" width="200" height="141" border="0" /></a></div>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<col width="190" />
<col width="83" />
<tbody>
<tr>
<td width="190" height="19"><b>Berlin</b></td>
<td width="83"><b>52,2%</b></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Saarland</td>
<td>50,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Thüringen</td>
<td>50,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bremen</td>
<td>50,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hessen</td>
<td>48,8%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Baden-Württemberg</td>
<td>46,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hamburg</td>
<td>46,2%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Nordrhein-Westfalen</td>
<td>45,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Niedersachsen</td>
<td>43,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Schleswig-Holstein</td>
<td>41,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>40,8%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bayern</td>
<td>38,8%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Rheinland-Pfalz</td>
<td>35,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen-Anhalt</td>
<td>35,3%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen</td>
<td>25,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><b>Brandenburg</b></td>
<td><b>21,1%</b></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="clear" /><br />
Die durchschnittliche YouTube-Nutzung im Bundestag <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>liegt bei 41 Prozent</b></a>.</p>
<div><a href="http://3.bp.blogspot.com/-dRSyrwOqAS8/TgMSlIv-WOI/AAAAAAAAAOE/MN0s96f0m38/s1600/Xing+Logo.png"><img decoding="async" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-dRSyrwOqAS8/TgMSlIv-WOI/AAAAAAAAAOE/MN0s96f0m38/s200/Xing+Logo.png" width="200" height="78" border="0" /></a></div>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<col width="190" />
<col width="83" />
<tbody>
<tr>
<td width="190" height="19"><b>Saarland</b></td>
<td width="83"><b>40,0%</b></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hamburg</td>
<td>38,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Rheinland-Pfalz</td>
<td>32,2%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Bayern</td>
<td>32,2%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Berlin</td>
<td>30,4%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Hessen</td>
<td>26,7%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Baden-Württemberg</td>
<td>25,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Schleswig-Holstein</td>
<td>25,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Niedersachsen</td>
<td>24,2%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Nordrhein-Westfalen</td>
<td>24,0%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen-Anhalt</td>
<td>23,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Thüringen</td>
<td>22,2%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Brandenburg</td>
<td>10,5%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Sachsen</td>
<td>8,6%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>7,1%</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><b>Bremen</b></td>
<td><b>0,0%</b></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="clear" /><br />
Die durchschnittliche XING-Nutzung im Bundestag <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>liegt bei 25 Prozent</b></a>.</p>
<h3></h3>
<p>Den Überblick über die einzelnen Nutzungszahlen von <b>Flickr</b> und <b>Google+</b> finden Sie in der <a href="http://www.bitkom.org/60376.aspx?url=BITKOM_Presseinfo_MdB_Social_Media_nach_Laendern_5_6_2013.pdf&amp;mode=0&amp;b=Presse&amp;bc=Presse%7cPresseinformationen%7c2013" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung des BITKOM</a> (.pdf).<br />
<i>Disclaimer: Der Autor dieser Zeilen ist Mitgründer und Mitbetreiber von <a href="http://www.pluragraph.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluragraph.de</a> und hat die hier dargestellten Zahlen im Auftrag des BITKOM erhoben und analysiert. </i><br />
<em>Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs’ Blog “<a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Wahlbeobachter</a>”. Der Artikel ist zuerst dort erschienen.</em>
</div>
<p>&nbsp;<br />
Bilder: Screenshot<br />
Copyright Deutschkandkarte David Liuzzo / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA-2.0-de</a> via Wikimedia Commons.</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bitkom: Wirtschaftsfreundlicher Datenschutz und Netzneutralität &#034;light&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bitkom-wirtschaftsfreundlicher-datenschutz-und-netzneutralitaet-light-129096/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2013 08:50:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz-Grundverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Eu-Datenschutzverordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle vier Jahre, im Wahlkampf, öffnet sich ein Zeitfenster für Begehrlichkeiten. Politiker müssen Farbe bekennen und geben Lobbyisten so die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ArtikelbildBitkom.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-129090" alt="ArtikelbildBitkom" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ArtikelbildBitkom.jpg" width="640" height="480" /></a>Alle vier Jahre, im Wahlkampf, öffnet sich ein Zeitfenster für Begehrlichkeiten. Politiker müssen Farbe bekennen und geben Lobbyisten so die Chance, mit ihren Forderungen auf Gehör zu stoßen. Der Bitkom, der &#8220;Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien&#8221;, hat zu diesem Zwecke einen umfangreichen Forderungskatalog erstellt. Er deckt eine breite Palette von Netz- und Technologiethemen ab. Darunter sind Positionen beim „Datenschutz“ und „Geistigen Eigentum“ – an denen sich Verfechter eines freien, anonymen Netzes stören werden. Zur heiß diskutierten Netzneutralität steht kein expliziter Satz im Papier.<br />
Der Verband Bitkom vertritt die Interessen von insgesamt mehr als 2.000 Unternehmen aus den Bereichen Software, Hardware und IT-Dienstleistungen (u. a. Provider). BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf hat die Forderungen zur Bundestagswahl in einem wenig überraschenden Fazit gebündelt: Die Digitalisierung der Wirtschaft muss politisch stärker gefördert werden. Positiv sei, wie Kempf in Anspielung auf die kürzlich <a href="http://politik-digital.de/abschluss-der-internet-enquete-digitale-presseschau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgeschlossene Enquete-Kommission</a> feststellt, dass das Internet nun im Bundestag angekommen ist. Insgesamt berühren die Wünsche des Bitkom <a href="http://www.bitkom.org/de/themen/75591.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">19 Themenfelder</a>, die auch die digitale Entwicklung auf Feldern wie „Verkehr“ oder „Mittelstand“ abdecken. Unterstrichen wird immer wieder die Wichtigkeit einer Politik, die Innovationen und Wettbewerb fördert. Am Beispiel des Datenschutzes zeigen sich die Bruchstellen zwischen Wirtschaftsinteresse und Privatsphäre.</p>
<h3>Daten sind Gold wert</h3>
<p>Der EU-weite Datenschutz könnte sich bald verändern. Derzeit wird an den Vorschlägen zur einheitlichen Regelung <a href="http://politik-digital.de/offener-brief-europa-braucht-starken-datenschutz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mächtig gezerrt</a>. Vereine wie digitalcourage warnen davor, dass Daten-Gesetze Lücken bekommen, durch die personengebundene Informationen unkontrolliert zwischen Unternehmen zirkulieren. Die Unternehmensseite hat tendenziell genau das vor Augen. Fairen Wettbewerb und Rechtssicherheit will der Bitkom erreichen, wozu „Datenschutz nicht nur als Grundrechtsschutz, sondern auch als Standortpolitik gesehen werden [sollte].“ Überhaupt dürfe die Datenverarbeitung nicht generell eingeschränkt werden, stattdessen müsse man Datenmissbrauch verhindern. Der Schutz von Daten sei ohnehin keine ausschließliche Aufgabe der Legislative, er solle auch per Selbstregulierung der Unternehmen erfolgen. Der Kampfslogan heißt „weniger Bürokratie!“.<br />
Die Maßnahmen sind schwammig formuliert, typisch für eine Lobbygruppe. Konkreter wurde der Bitkom <a href="http://www.computerbase.de/news/2013-05/debatte-ueber-ziel-der-eu-datenschutzreform/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf einer Diskussion</a> mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen, wo er vorschlug, Unternehmen zur Anonymisierung und Pseudonymisierung von Nutzerdaten anzuleiten. An der grundlegenden Ausrichtung besteht jedoch kein Zweifel: Der Datenfluss soll nicht an Hürden verebben, er braucht freie Bahn. Denn Daten sind Geld.</p>
<h3>Das Urheberrecht bleibt aktuell</h3>
<p>Inwieweit Urheberrechte in digitalen Zeiten durchgesetzt werden können und sollen, ist heftig umstritten. Kritiker weitreichender Schutzrechte für immaterielle Güter stoßen sich daran, dass diese vielerorts als „Geistiges Eigentum“ bezeichnet werden. Die Verbreitung von Ideen dürfe den Kritikern zufolge nicht durch Eigentumsrechte unterbunden werden. Im Positionspapier der Bitkom wird der Begriff des „Geistigen Eigentums“ ohne Problematisierung verwendet. Auch wird klar darauf gepocht, dass Urheberrechte, Marken und Patente besonders protektionsbedürftig seien, weil sie Investitionen und Innovationen stimulierten.<br />
Der Bitkom sieht im Themenkomplex des Urheberrechts durchaus Reformbedarf. Er will z. B. die technologieneutrale Gestaltung und eine Reform des Pauschalabgabensystems. Gleichzeitig betont der Verband aber die Bedeutung von Ideen und ihrer Verwertungsmöglichkeit – auch im Digitalzeitalter.</p>
<h3>Netzneutralität, abgespeckt</h3>
<p>Die Debatte um das Für und Wider der Netzneutralität ist derzeit in sozialen Netzwerken und auf Politik-Seiten Brandbeschleuniger Nr. 1. Der BITKOM hat dazu eine vergleichsweise eindeutige Haltung: Die Priorisierung von Inhalten und/oder Diensten wird abgelehnt, doch für die Bevorzugung ganzer Datengruppen (Videos, Mails) ist man offen. Diese differenzierte Sicht unterscheidet sich etwa von den Forderungen, die in der aktuellen <a href="http://politik-digital.de/telekom-drosselung-petition-will-netzneutralitaet-zum-gesetz-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestags-Petition</a> des Physikstudenten Johannes Scheller erhoben werden. Er verlangt die grundsätzliche Gleichbehandlung aller Datenpakete.<br />
Interessanterweise wird die Netzneutralität in den Bitkom-Positionen zur Bundestagswahl an keiner Stelle explizit erwähnt. Auf Nachfrage verwies Marc Konarski, zuständiger Bereichsleiter, auf einen Punkt im Absatz zur Telekommunikationspolitik. Dort heißt es: „Der geltende Regulierungsrahmen hat sich grundsätzlich bewährt“. Daher seien neue Gesetze nicht vonnöten.<br />
Warum war dem Verband die Thematik „Netzneutralität“ keine Vertiefung wert? Zum Redaktionsschluss der Bitkom-Thesensammlung – vor Bekanntwerden der Telekom-Pläne, Übertragungsraten zu drosseln und eigene Dienste zu bevorzugen – seien andere Aspekte wichtiger gewesen, die Meinung zudem durch diverse Stellungnahmen dokumentiert. Das stimmt, aber eine aktuelle Pressemitteilung ist bis heute nicht erschienen. Und im September schließt sich das Zeitfenster für Begehrlichkeiten wieder.<br />
Bild: Steamtalks (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie wahlentscheidend ist das Internet 2013?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013-128662/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013-128662/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Fuchs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:44:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Forsa]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Wahlbeobachter]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen schwappte wieder eine neue Studie zum Zusammenhang von politischem Engagement und Social Media über den Teich. Das PEW Forschungszentrum aus Washington [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-128672" alt="politik-digital.de " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/facebook.jpg" width="638" height="292" /></a>Vor einigen Tagen schwappte wieder <a href="https://netzpolitik.org/2013/studie-politisches-engagement-in-social-media/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine neue Studie</a> zum Zusammenhang von politischem Engagement und Social Media über den Teich. Das <a href="http://pewinternet.org/About-Us.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PEW Forschungszentrum</a> aus Washington untersuchte <a href="http://pewinternet.org/Reports/2013/Civic-Engagement.aspx?utm_source=Mailing+List&amp;utm_campaign=fa2d9ed5c6-Civic_Engagement_04_25_2013&amp;utm_medium=email" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Frage</a>: Wie haben sich das Online-Aktivitäten der Wähler im US-Wahlkampf 2012 im Vergleich zu 2008 verändert?</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://pewinternet.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Logo Pew Internet Reseach Centre " alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-8b0Hg4djjUU/UYKJoZ4MBVI/AAAAAAAACBE/gOX-W87Gtz4/s320/Logo+PewInternet.jpg" width="320" height="101" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Logo PewResearchCentre</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Mit Interessanten Ergebnissen:</b><br />
&#8211; <b>39 % </b>der Amerikaner waren im Wahlkampf 2012 via Social Media politisch aktiv<br />
&#8211; <b>34%</b> aller erwachsenen US-Amerikaner haben online versucht, ein Regierungsmitglied zu kontaktieren oder äußerten sich online politisch in einem öffentlichen Forum<br />
&#8211; <b>17%</b> der Amerikaner haben im untersuchten Zeitraum eine Online-Petition unterschrieben<br />
&#8211; <b>18%</b> der Amerikaner versuchten ein Regierungsmitglied per Email zu kontaktieren &#8211; Junge Erwachsene engagieren sich ebenso politisch wie ältere, und sind zudem häufiger auf Social- Media-Kanälen politisch aktiv<br />
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich das <b>politische Engagement auf den Seiten sozialer Netzwerke enorm gesteigert hat</b> und auch zu weiteren politischen Aktivitäten geführt hat.</p>
<h2>DOCH WIE SIEHT DIE POLITISCHE INTERNET- UND SOCIAL-MEDIA-NUZUNG IN DEUTSCHLAND AUS?</h2>
<h2></h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://1.bp.blogspot.com/-8Mm7ZKjG-XU/UYKlAqnxQXI/AAAAAAAACC8/Qkefo6rX31g/s1600/BITKOM+Logo.jpg"><img decoding="async" title="Logo des BITKOM " alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-8Mm7ZKjG-XU/UYKlAqnxQXI/AAAAAAAACC8/Qkefo6rX31g/s320/BITKOM+Logo.jpg" width="320" height="106" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hierzu hat der <a href="http://www.bitkom.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien </a>(BITKOM) heute die forsa-Studie &#8220;<a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_76080.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratie 3.0 – Bedeutung des Internets für den Wahlkampf</a>&#8221; veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich einige ausgewählte Ergebnisse vorstellen:</p>
<div><a href="http://3.bp.blogspot.com/-PYIG3PZK2Sk/UYKPqIyfZ4I/AAAAAAAACBc/SESwWT9y8gc/s1600/Internet+wird+als+Informationsquelle+wichtiger.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Das Internet wird als Informationsquelle immer wichtiger" alt="60% der Wähler informieren sich über Politik im Internet" src="http://3.bp.blogspot.com/-PYIG3PZK2Sk/UYKPqIyfZ4I/AAAAAAAACBc/SESwWT9y8gc/s1600/Internet+wird+als+Informationsquelle+wichtiger.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Schon<b> 60 Prozent der Befragten informieren sich über politische Themen online</b>, nach Fernsehen, Tageszeitung und Radio ist das Netz bereits heute die viertwichtigste Informationsquelle &#8211; über alle Bevölkerungsgruppen.</p>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-95jkLH7B0VQ/UYKRHYCUrDI/AAAAAAAACBo/ba9mccd-JFM/s1600/Internet+bei+J%C3%BCngeren+zweiwichtigste+Quelle.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Bei Jüngeren schlägt nur das TV das Internet als News-Medium" alt="80% der 18-29Jährigen informieren sich online über Politik" src="http://4.bp.blogspot.com/-95jkLH7B0VQ/UYKRHYCUrDI/AAAAAAAACBo/ba9mccd-JFM/s1600/Internet+bei+J%C3%BCngeren+zweiwichtigste+Quelle.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Bei den Wahlberechtigten bis 30 Jahre ist das<b> Internet</b> heute schon die <b>zweitwichtigste Informationsquelle</b>, 80 Prozent informieren sich online über Politik.  Nur das Fernsehen wird noch häufiger zur politischen Information genutzt. Dies bestätigt auch die Zahlen der <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/03/wie-erreicht-man-nichtwahler.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProSiebenSat.1. AG-Nichtwähler-Studie</a>.</p>
<h3>Wo informieren sich die Wähler im Internet über Politik?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div><a href="http://2.bp.blogspot.com/-qAWgDGFIDNE/UYKSHlwwJJI/AAAAAAAACB0/jihOwABC-DI/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Klassische Medien dominieren im Web bei Politikinformationen" alt="35% der Wähler informieren sich in sozialen Netzwerken über Politik" src="http://2.bp.blogspot.com/-qAWgDGFIDNE/UYKSHlwwJJI/AAAAAAAACB0/jihOwABC-DI/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Über alle Bevölkerungsgruppen hinweg informiert sich im Jahr 2013 bereits <b>jeder Dritte via Social Media über politische Themen</b>. Damit sind soziale Netzwerke eine wichtigere Quelle als Webseiten von Ministerien, Behörden, Parteien oder die Webseiten von Politikern.</p>
<div><a href="http://1.bp.blogspot.com/-K1itjxc4pGQ/UYKTWvgX3dI/AAAAAAAACCE/rmY71-YTa5o/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen+bei+jungen+W%C3%A4hlern.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Klassische Medien dominieren im Web die Politikinformationen" alt="55% der 18-29Jährigen informieren sich via Socal Media über Politik" src="http://1.bp.blogspot.com/-K1itjxc4pGQ/UYKTWvgX3dI/AAAAAAAACCE/rmY71-YTa5o/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen+bei+jungen+W%C3%A4hlern.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Schaut man sich nur die Zielgruppe der 18-29jährigen an, sieht man, dass Social Media sogar noch wichtiger für die politische Information ist. <b>55 Prozent</b> der jungen Wähler informieren sich bei Facebook, YouTube, Twitter und Co über politische Inhalte. Nur noch die Webseiten von <a href="http://spiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spiegel.de</a>, <a href="http://zeit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeit.de</a>, <a href="http://tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a>, <a href="http://sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sueddeutsche.de</a>, <a href="http://faz.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">faz.net</a> und <a href="http://stern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stern.de</a> werden hierfür noch häufiger genutzt. Neben dieser passiven Informationsaufnahme interessierte forsa auch die Frage nach der aktive Onlin-e-Beteiligung an Wahlkämpfen.</p>
<div><a href="http://1.bp.blogspot.com/-T42LrJWBvH4/UYKYFhDfrfI/AAAAAAAACCU/mvyFMNMA1ak/s1600/Online-Beteiligung+im+Wahlkampf.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Jeder Dritte beteiligt sich online am Wahlkampf " alt="Vergleich verschiedener Online-Aktivitäten im Zusammenhang mit Wahlkampf" src="http://1.bp.blogspot.com/-T42LrJWBvH4/UYKYFhDfrfI/AAAAAAAACCU/mvyFMNMA1ak/s1600/Online-Beteiligung+im+Wahlkampf.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Und hier erhielten die Befrager ein ähnliches Ergebnis wie in den USA. Über <b>ein Drittel</b> der Befragten beteiligt sich online aktiv am Wahlkampf. Bei den Jüngeren sind dies sogar <b>fast zwei Drittel</b>. Wobei auch hier wieder unterschieden werden muss. Die größte Aktivität zeigen die Wähler beim Drücken von &#8220;Gefällt mir&#8221;-Buttons oder beim Teilen von Inhalten. Dieser &#8220;<a href="http://www.computerbase.de/news/2013-03/klicktivismus-als-placebo-fuer-politische-aktivitaet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klicktivismus</a>&#8221; wurde schon an verschiedensten Stellen kritisiert, da es sich hierbei nicht um eine wirkliche Aktivität handelt. Aktivitäten, die mehr Zeit und Einsatz erforderten, kommen bei den Wählern auch wesentlich seltener zum Einsatz. Bleibt die zentrale Frage aller wahlkämpfenden Politiker, Parteistrategen und Agenturen: <b>Wie wahlentscheidend ist das Internet denn nun am 22. September 2013 bei der Bundestagswahl? </b></p>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-6BcPU__KVac/UYKbvtKcH5I/AAAAAAAACCo/WoGI8trSF5s/s1600/Internet+ist+wahlentscheidend.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Für ein gutes Drittel ist das Internet wahlentscheidend" alt="37% der Bundesbürger finden es wahlentscheidend wie Parteien das Internet im  Wahlkampf nutzen" src="http://4.bp.blogspot.com/-6BcPU__KVac/UYKbvtKcH5I/AAAAAAAACCo/WoGI8trSF5s/s1600/Internet+ist+wahlentscheidend.jpg" border="0" /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<p>Diese Zahl wird wohl auch einige aktive Wahlkämpfer überraschen. Für <b>über ein Drittel der Deutschen ist wahlentscheidend, wie die Parteien das Internet im Wahlkampf nutzen</b> werden. Bei den bis 30jährigen ist dies sogar für <b>fast 50 Prozent</b> der Wähler wahlentscheidend. Zudem erwarten 73 Prozent der Wähler von einem &#8220;guten Politiker&#8221;, dass er das Internet für den direkten Dialog mit dem Bürger nutzt. Nicht jeder Politiker kann und will die Möglichkeiten, die Social-Media und andere Online-Instrumente bieten, für den Dialog mit seinen potentiellen Wählern nutzen. Dies muss er auch nicht. Die Zielgruppen und deren Ansprache variieren von Politiker zu Politiker. Doch jeder Politiker, der junge Menschen und politikferne Zielgruppen erreichen will, sollte diese Zahlen ernst nehmen. Der Online-Wahlkampf kann kommen! Und hier habe ich mal analysiert, wie die <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">620 Bundestagsabgeordneten Social Media zu Beginn des Wahljahres 2013</a> nutzen. Einen Überblick über die Social-Media-Aktivitäten der Parteien bietet die Social-Media-Analyse-Plattform <a href="https://pluragraph.de/categories/parteien/combined_with/deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluragraph.de.</a> Zur Präsentation der Studie hat der BITKOM auch eine <a href="http://www.bitkom.org/files/documents/demokratie_3null.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gelungene Infografik</a> gestaltet, die die wichtigsten Infos noch einmal schön zusammenfasst. Voila:</p>
<div><a href="http://www.bitkom.org/files/documents/demokratie_3null.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-yF1TZL8oJ6o/UYjXirRnBCI/AAAAAAAACEk/2kPGGahmDfI/s1600/BITKOM+Infografik_Demokratie_3.0.jpg" border="0" /></a></div>
<div></div>
<div></div>
<div><em>Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs’ Blog <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Hamburger Wahlbeobachter”</a>. Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
</em></div>
<div>Bild: politik-digital.de <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a></div>
<div></div>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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			</item>
		<item>
		<title>„E-Skills“ für die Zukunft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/e-skills-fuer-die-zukunft-42656/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[e-Skills Week]]></category>
		<category><![CDATA[European Schoolnet]]></category>
		<category><![CDATA[Girls'Day]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=42656</guid>

					<description><![CDATA[Digitale Kompetenzen von Arbeitnehmern sind mehr und mehr als Motoren für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt. In Deutschland beklagen derzeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/e-skills-fuer-die-zukunft/eskills-2/" rel="attachment wp-att-43011"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-43011 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/eskills1-195x119.jpg" alt="" width="195" height="119" /></a>Digitale Kompetenzen von Arbeitnehmern sind mehr und mehr als Motoren für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt. In Deutschland beklagen derzeit 60 Prozent der IT- und Telekommunikationsunternehmen einen Fachkräftemangel. Mithilfe der europaweiten Kampagne „e-Skills Week 2012“ sollen Jugendlichen Berufe im IT-Bereich schmackhaft gemacht werden.</p>
<p>Die Jugendarbeitslosigkeit steigt nach der Eurokrise unaufhörlich. In Spanien ist jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit, im europäischen Durchschnitt jeder fünfte. Das Internet gilt als die Hoffnung vieler junger Menschen. Der Onlinemarkt expandiert und kreiert täglich neue Jobs, so ist beispielsweise Cloud Computing ein vielversprechender Markt für die Zukunft. Bis 2015 soll dieser um das Vierfache wachsen, und für 90 Prozent der Arbeitsplätze werden bis dahin IT-Fähigkeiten vorausgesetzt werden. In Deutschland ist die Zahl der Hochschulabsolventen im Bereich Informatik zwar auf 15 Prozent angestiegen, in anderen europäischen Ländern sind die Zahlen jedoch rückläufig.</p>
<p>Die Europäische Kommission nimmt die alarmierenden Zahlen ernst und unterstützt die Kampagne „e-Skills Week 2012“, die bis zum 30. März läuft. Koordiniert wird die Europäische e-Skills Week vom IT-Branchenverband <a href="http://www.digitaleurope.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DIGITALEUROPE</a> und dem aus nationalen Bildungsministerien bestehenden Netzwerk <a href="http://www.eun.org/web/guest;jsessionid=344BC4635CDEBF7D1097D9ADD0F10C27" target="_blank" rel="noopener noreferrer">European Schoolnet</a>.<br />
Beide Verbände arbeiten jeweils mit nationalen Partnern und auch großen IT-Unternehmen wie Google oder Nokia zusammen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.  (BITKOM) ist mit seiner Nachwuchsinitiative <a href="https://www.erlebe-it.de/eskillsweek-2012.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„erlebe it“</a>  deutscher Partner der Sensibilisierungskampagne.</p>
<p>Events, die unter dem Motto „e-Skills Week 2012“ in Deutschland für Jugendliche veranstaltet werden, finden jedoch nicht ausschließlich in dieser Woche statt. „erlebe it“ ermöglicht  Schulklassen den Besuch der Cebit, Informationsveranstaltungen zum Umgang mit sozialen Netzwerken sowie Einblicke in IT-Unternehmen .<br />
Ein weiterer Kooperationspartner ist die Initiative &#8220;Girls&#8217;Day&#8221;, die Mädchen und junge Frauen speziell auf Berufe in der IT-Branche aufmerksam machen will. Bislang beginnen nur 20 Prozent der Frauen ein Informatikstudium und neun Prozent eine IT-Ausbildung. Der diesjährige &#8220;Girl&#8217;sDay&#8221; findet am 26. April statt.</p>
<p>Um europaweit junge Menschen zu animieren, sich verstärkt mit ihren Fähigkeiten am Computer auseinanderzusetzen, will Marc Durando, Geschäftsführender Direktor des European Schoolnet, Jugendliche mit dem <a href="http://eskills-week.ec.europa.eu/web/guest/project-passion" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Project-Passion-Wettbewerb</a> ansprechen. Bis zum 30. Juni können junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 25 ihre Kreativität in Form von Videos, Audiobeiträgen oder Texten unter Beweis stellen.</p>
<p>In Deutschland werden noch bis Mai Unternehmen wie Cisco und die Deutsche Telekom Veranstaltungen organisieren. Sie sind auf den qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Denn fest steht: Der Fachkräftemangel macht sich schon jetzt bemerkbar und bis spätestens 2015 werden fast alle Arbeitgeber sehr gute EDV-Kenntnisse als selbstverständlich voraussetzen.</p>
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		<title>Das Internet als Demokratieverstärker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internet wird von einer Mehrheit der Nutzer als ein Instrument zur Förderung der Demokratie wahrgenommen, so eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die heute veröffentlicht wurde. 
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet wird von einer Mehrheit der Nutzer als ein Instrument zur Förderung der Demokratie wahrgenommen, so eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die heute veröffentlicht wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut der Studie sehen zwei Drittel der Befragten einen positiven Effekt für „mehr Demokratie“ durch das Internet. Fast jeder zweite erkenne im Web Chancen zur Mitgestaltung von Politik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsstatus halten insgesamt 64 Prozent der Internetnutzer das Internet für ein wertvolles Instrument zur Bereicherung der Politik. Möglichkeiten zur politischen Mitgestaltung werden vor allem von der jungen Generation zwischen 14 und 29 Jahren gesehen. Die geringsten Chancen zur politischen Mitgestaltung über das Web sehen laut Studie die 50- bis 64-jährigen Nutzer.</p>
<p>Die Basis der Studie ist eine repräsentative Erhebung des Insituts Aris, bei der mehr als 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden.</p>
<p>BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kommentiert die Ergebnisse der Befragung mit einem Verweis auf die Informations- und Kommunikationspotenziale des Internet. „Politiker können das Internet einsetzen, um die Menschen zum Mitmachen bei politischen Aktionen zu bewegen und die zunehmende Distanz zwischen Staat und Gesellschaft zu verringern“, so Kempf. Zudem biete es auch der Kommunalpolitik zahlreiche Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung. So sei das Internet nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in den Gemeinden ein ausgezeichnetes Mittel gegen Politikverdrossenheit.</p>
<p>Warum die Einschätzung der eigenen politischen Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen eher gering ausfällt, lässt sich aus den veröffentlichten Daten nicht erkennen. Zu vermuten ist, dass die grundsätzlich niedrigere Internetpräsenz in dieser Altersgruppe eine entscheidende Rolle spielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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