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	<title>Blog &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wahlkampf im Netz: Politik erntet auf Tumblr Hohn und Spott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Steinschaden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2013 12:54:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Wahlkampf lahmt vor sich hin. Die Waffen gegen die Politikverdrossenen heißen im Netz “Satire” und “Persiflage”. Das Wahlkampfjahr 2013 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkampf_im_Netz_und_Satire.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-131280" alt="Wahlkampf_im_Netz_und_Satire" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkampf_im_Netz_und_Satire-630x263.jpg" width="630" height="263" /></a>Der Wahlkampf lahmt vor sich hin. Die Waffen gegen die Politikverdrossenen heißen im Netz “Satire” und “Persiflage”.<br />
Das Wahlkampfjahr 2013 ist in Deutschland (Bundestagswahl) als auch Österreich (Nationalratswahl) in vollem Gange. Seit US-Präsident Barack Obama zwei Wahlen auch mit Hilfe digitaler Mittel für sich entschieden hat, liegt großes Augenmerk auf dem Internet, wo vorrangig Facebook, Twitter und YouTube zur Verbreitung von politischen Botschaften und als Diskussions-Plattformen genutzt werden. Doch online müssen sich Politiker auch der Kritik von unten stellen &#8211; etwa, wenn sie mittels Internet-Meme auf der Social-Blogging-Plattform Tumblr verspottet werden und Blogs zum Ventil der Politikverdrossenen werden.<br />
“Ein Ministerpräsident, der die Luft anhält. Genau! Ude” kann man auf dem Tumblr-Blog “Ude holding things” lesen und sich über die Foto-Montage amüsieren, die den SPD-Politiker mit rotem Kopf und aufgeblähten Backen zeigt. “11.000 Mitarbeiterinnen erfolgreich in die Arbeitslosigkeit geführt. Gut gemacht, FDP!”, steht auf der Tumblr-Persiflage <a href="http://gutgemachtfdp.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Gut gemacht FDP”</a> unter einem Bild, das demonstrierende Schlecker-Mitarbeiterinnen zeigt. “Aus meiner Sicht ist die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung beendet”, legt der Tumblr-Blog <a href="http://pofallabeendetdinge.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Pofalla beendet Dinge”</a> dem Kanzleramtsminister Ronald Pofalla in den Mund. Und auch in Österreich bekommt bereits eine Partei ihr Fett auf Tumblr weg: Die konservative ÖVP wird auf der Seite <a href="http://whenyoureallyactlikeoevp.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“When you really act like ÖVP”</a> mit einer Reihe Videos, animierten GIFs und YouTube-Videos verspottet.<br />
Man sieht: Social Media im Allgemeinen und Tumblr &#8211; im Mai von Yahoo um 1,1 Mrd. Dollar aufgekauft &#8211; im Speziellen bergen für Parteien und ihre Politiker eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Sie können politischen Gegnern und Kritikern als simpel zu bedienende Plattformen dienen, um Gegenmeinungen zu verlautbaren. Ein Tumblr-Blog ist in wenigen Minuten kostenlos eingerichtet und bietet dann die einfache Möglichkeit, ihn mit Content zu füllen. Besonders beliebt sind Sammlungen von Bildern, Videos und animinerten GIFs zu einem bestimmten Thema, gerne werden auch Internet-Meme aufgegriffen und inhaltlich abgewandelt. Nordkoreas Staatschef <a href="http://kimjongunlookingatthings.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kim Jong Un</a>, Russlands Präsident <a href="http://uncomfortablemomentswithputin.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wladimir Putin</a> oder Ex-US-Außenministerin <a href="http://textsfromhillaryclinton.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clinton</a> wurden schon mit spöttischen Tumblr-Seiten gewürdigt, und 2013 sind auch deutschsprachige Politiker ins Visier der Macher geraten.<br />
“Mich regt das Verhalten unserer Bundesregierung tierisch auf”, sagt Manuel Folkerts, der den Tumblr-Blog Pofalla beendet Dinge” aus Protest gegen die NSA-Überwachung gestartet hat. “Es kann nicht sein, dass 80 Millionen Deutsche Opfer von Spähaktionen werden, unsere Kanzlerin von Neuland spricht und der Kanzleramtsminister versucht, das Thema zu vertuschen. Die Öffentlichkeit darf diesen Skandal nicht in Vergessenheit geraten lassen. Und witzige Aktionen wie meine tragen hoffentlich dazu bei.” Der Düsseldorfer Web-Designer durfte sich innerhalb kürzester Zeit über mehr als 43.000 Zugriffe freuen. Warum die Wahl gerade auf Tumblr fiel? “Ich finde, Tumblr bietet die einfachste Möglichkeit, ohne großen Aufwand Inhalte übersichtlich und chronologisch darzustellen. Vorgängeraktionen wie “udeholdingthings” oder “gutgemachtfdp” haben gezeigt, dass Tumblr die beste Platform hierfür ist. Die Kommunikation und Verbreitung lief allerdings hauptsächlich über Twitter und Facebook ab.”<br />
In Österreich haben währenddessen anonym bleibende Tumblr-Nutzerinnen mit “When you really act like ÖVP” die Regierungspartei ÖVP aufs Korn genommen. “Wir sind zwei Studentinnen, die nicht gut genug zeichnen können, um Karikaturen anzufertigen. Also machen wir das hier, um die ÖVP ein bisschen zu ärgern”, so die Betreiberinnen. “Wir machen diesen Spaß in unserer Freizeit. Initialzündung war die Refugee-Sache (Proteste gegen die Abschiebung von Flüchtlingen, Anm.) und alles darum herum. Die Posts entspringen spontanen Geistesblitzen und sind nicht von langer Hand geplant.” Auf die Idee kamen die zwei übrigens durch die Tumblr-Blogs <a href="http://whenyoureallyliveinwien.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“When you really live in Wien”</a> und <a href="http://whenyoureallystudyinvienna.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“When you really study in Vienna”</a>.<br />
Auch wenn die Tumblr-Seiten große mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen (<a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/573174/Ude-holding-things" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Ude holding things”</a> wird gar von der Redaktion des Süddeutsche-Magazins Jetzt.de betrieben), ist die Breitenwirkung der Online-Persiflagen mehr als fraglich. “Wir sehen das Ganze als das, was es ist: einen Tumblr-Blog, der satirisch auf etwas aufmerksam machen kann. Wie jede Satire kann es aber politischen Aktivismus nicht ersetzen”, so die Wiener Studentinnen von “When you really act like ÖVP”. Auch Folkert, Initiator von “Pofalla beendet Dinge”, meint: “Meine Schwester ist ein gutes Beispiel für den normalen Internetnutzer. Sie hat einen Facebook-Account, schreibt E-Mails und liest Nachrichten &#8211; hat aber von #Pofallabeendetdinge nichts mitbekommen. So ist es wohl bei den meisten Deutschen, leider.” Nichtsdestotrotz: “Erfreulicherweise habe ich sehr viele Besucher aus Netzwerken des Bundestages, von Bundesministerien und sogar aus dem Kanzleramt.”<br />
Wahlentscheidend ist der Tumblr-Spott damit sicher nicht, aber: “Wer ungeschickt damit umgeht und nicht vorbereitet ist, kann davon abgelenkt werden, und im Wahlkampf ist nichts schlimmer, als von seiner Botschaft abgelenkt zu werden”, sagt der österreichische Buchautor Yussi Pick, der sich in “Das Echo-Prinzip” mit politischer Online-Kommunikation auseinandersetzt. “Wer das Internet in seiner Kommunikation nicht einplant, hat einen blinden Fleck und macht es sich selbst schwierig.”<br />
&nbsp;<br />
Dies ist ein Crosspost von <a href="http://www.netzpiloten.de/wahlkampf-im-netz-politik-erntet-auf-tumblr-spott-und-hohn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten.de. </a>Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
<strong></strong>Bild (Screenshots): Tobias Schwarz<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Internationaler Tag der Pressefreiheit: Blog-Brücken schlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:27:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Blogger sind sie. Brückenbauer zwischen den Welten. Als Emissäre für die Pressefreiheit hat die Deutsche Welle renommierte Blogger aus China, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/internationaler-tag-der-pressefreiheit-blog-bruecken-schlagen/dw_blogger_shahidul-alam_580_2/" rel="attachment wp-att-115492"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-115492" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/dw_blogger_shahidul-alam_580_2.jpg" alt="Blogger Shahidul Alam (Foto: Ralf Pauli)" width="580" height="373" /></a><br />
Blogger sind sie. Brückenbauer zwischen den Welten. Als Emissäre für die Pressefreiheit hat die Deutsche Welle renommierte Blogger aus China, Iran, Ägypten, Russland und Bangladesh in Berlin zusammengebracht. Ihr gemeinsamer Appell: Blogger als Reporter für Mainstream-Medien einsetzen.</p>
<p>Das Timing ist perfekt &#8211; nicht nur bei seiner spektakulären Flucht aus dem Hausarrest hat der blinde Bürgerrechtler Chen Guangcheng den geeigneten Zeitpunkt abgewartet. Trotz aller Bemühungen der chinesischen Führung, die Flucht zu verheimlichen, verbreitete sich die Nachricht dank chinesischer Blogger wie ein Lauffeuer &#8211; pünktlich zum internationalen Tag der Pressefreiheit. Ohne das Web, so <a href="http://re-publica.de/12/person/isaac-mao/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Isaac Mao</a>, wäre Chens Flucht nicht möglich gewesen. Mao, selbst einer der bekanntesten Blogger der Volkrepublik China, weiß, wovon er spricht. Er kennt die Fluchthelferin Chens persönlich, spricht von ihr als &#8220;that girl&#8221;. Mao verrät, dass die Fluchtdetails online vorbereitet wurden, dass in der chinesischen Blogosphäre der Informationsaustausch über Chen als Machtdemonstration der sozialen Medien wahrgenommen wird. Staatliche Filter und Account-Sperren können die Verbreitung nicht aufhalten. Die Blogger weichen auf ausländische Dienste wie Facebook aus und chiffrieren ihre Texte. Jeder wisse, dass mit &#8220;er&#8221; Chen gemeint sei.</p>
<p>Ein Dissident fordert das politische System heraus &#8211; und jeder kriegt es mit. Der chinesischen Führung entgleitet die Kontrolle. Ein Wendepunkt im Kampf für die Meinungsfreiheit? Mao glaubt daran. Vorfälle wie dieser werden in den staatlichen Medien in China mit keiner Zeile, mit keinem Wort erwähnt. Vor beinahe zehn Jahren, führt Mao während des von der Deutschen Welle organisierten Pressegesprächs am Montag in Berlin fort, habe Chen die erste Warnung vom Regime erhalten. Nur habe in China damals niemand von den Prügeln erfahren, die Chen für seine Recherchen zur Ein-Kind-Politik einstecken musste. Heute sind seine Enthüllungen um Zwangsabtreibungen und Sterilisationen von Frauen, die fadenscheinige Verurteilung 2006 sowie seine Freilassung 2010 mit anschließendem Hausarrest in China bekannt &#8211; seine gelungene Flucht in die US-Botschaft nach Peking entblößt die chinesische Führung vor der Internationalen Gemeinschaft &#8211; dank Social-Media-Aktivisten. Der Anfang des &#8220;chinesischen Frühlings&#8221;?</p>
<h3><strong>Chen Symbol für die Macht der Sozialen Medien in China</strong></h3>
<p>Dass neue Medien nicht nur den Regimesturz beschleunigen können, sondern auch demokratische Verfahren transparenter und partizipativer machen, hofft auch <a href="http://re-publica.de/12/person/tarek-amr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tarek Amr</a>, ebenso wie viele seiner Landsleute. Der ägyptische Blogger hat miterlebt, wie aus Netzaktivisten Politiker oder Journalisten unabhängiger Medien wurden. Wie er selbst. Amr schreibt für <a href="http://globalvoicesonline.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Voices Online</a>. Andere Blogger gingen in die Politik &#8211; und twittern heute direkt aus dem ägyptischen Parlament. Wie effektiv die Zusammenarbeit für die demokratische Kontrolle sein kann, legt Amr am Beispiel der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung dar, die das Parlament &#8211; in dem die gemäßigten Islamisten die stärkste Fraktion sind &#8211; gegen den Wunsch der Bürger nach fairer Vertretung aller Interessensgruppen zu Gunsten der Mehrheit durchsetzen wollte. Die Proteste auf der Straße und in den Medien brachten die  Parlamentarier von ihrem Vorhaben ab. Sie verschoben die Wahl.</p>
<p>Gerade bei Wahlfälschungen ist die Mobilisierung über Facebook oder Twitter enorm, wie die Erfahrungen in Iran 2009 und in Russland im März dieses Jahres gezeigt haben. Doch im Gegensatz zum harten Durchgreifen während der &#8220;Grünen Revolution&#8221;, die &#8211; wie der Exil-Iraner <a href="http://re-publica.de/12/person/arash-abadpour/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arash Abadpour</a> berichtet, viele regimekritische Blogger ins Exil trieb, hat die russische Opposition mit dem zivilgesellschaftlichen Protest eine Art Oppositionskultur für sich entdeckt. Der russische Top-Blogger, Journalist und Internet-Experte <a href="http://thebobs.com/deutsch/2012/alexander-plushev/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alexander Plushev</a> zeigt sich selbst einigermaßen überrascht vom Umfang der Protestewegung. Am 6. Mai wird sich die Opposition erneut formieren, um am &#8220;Marsch der Millionen&#8221; gegen die Wiederwahl Putins teilzunehmen &#8211; einen Tag vor der Amtseinführung des jetzigen Premierministers. Plushev geht davon aus, dass die Bewegung von Dauer sein wird.</p>
<h3><strong>Blockierte Facebook-Gruppe &#8220;Who is sexier?&#8221; harmlos   </strong></h3>
<p>So hoffnungsvoll wie in Russland heute, so still ist es um die Opposition in Iran. Abadpour, dessen Blog zu den 20 meist gelesenen in persischer Sprache zählt, liefert die Begründung dafür: In Iran werde bereits die Auslebung &#8211; gemessen an westlichen Standards &#8211; banaler Aktivitäten wie etwa eine Wasserpistolen-Schlacht zu sozialem Aktivismus gerechnet. Die moralischen Ansprüche, die die religiöse Führung des islamischen Staates an die Gesellschaft stellt, gelten auch für das Internet.  In diesem &#8220;guten Internet&#8221; &#8211; führt der in Kanada lebende Blogger am Montag in Berlin aus &#8211; hätten auch harmlose Facebook-Seiten keinen Platz.  Dieses Vorgehen könnte aufgrund ihrer &#8220;absurden&#8221; Verhältnislosigkeit in einen Regimesturz münden &#8211; ein Beispiel für Ethan Zuckermans &#8220;Cute Cat Theory&#8221;, die besagt, dass überwachte Bürger sich erst von der Zensur betroffen fühlen, wenn der Staat in banale Alltagsdinge eingreift.</p>
<p>Oftmals jedoch dringen solche Umstände nicht aus der &#8220;Sprachinsel&#8221; des jeweiligen Landes oder Kulturgreises heraus, bilanziert <a href="http://re-publica.de/12/person/markus-beckedahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markus Beckedahl</a>, deutscher Blogger und Mit-Gründer und Veranstalter der <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica</a>, auf der die internationalen Blogger auch in verschiedenen Beiträgen als Redner auftreten. Erst durch die Übersetzung seines Blogs in eine andere Sprache könne er außerhalb des deutschsprachigen Raumes gelesen werden. Beckedahl nennt dies &#8220;BridgeBlogging&#8221;, das Überbrücken von Sprachbarrieren. Doch was konkret könne in westlichen Medien &#8211; abgesehen von der Weiterverbreitung von Bloggereinträgen rund um die Welt &#8211; zur Unterstützung der Meinungsfreiheit unternommen werden? Blogger vor Ort als Reporter anheuern &#8211; dieser Appell an große westliche Medien trifft bei den Anwesenden auf ungeteilte Zustimmung. Die Deutsche Welle unterstützt Blogger weltweit. Seit 2004 vergibt sie die  <a href="http://thebobs.com/deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BOBs-Award</a>. Die geladenen Blogger waren Teil der Jury. Hauptgewinner ist der persische Blogger und Journalist Arash Sigarchi mit seinem Blog <a href="http://sigarchi.net/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Window of Anguish&#8221;</a>. Mit der Auszeichnung will die Deutsche Welle &#8220;im Sinne der Meinungsfreiheit den offenen Diskurs im Internet vorantreiben.&#8221;</p>
<h3><strong>BOB-Awards: Iranischer Blog ausgezeichnet</strong></h3>
<p>Für die Chefredakteurin der Deutschen Welle, Ute Schaeffer, liegt der Wert der Blogger nicht allein darin, dass sie sich der freien Meinungsäußerung bedienen. Er rührt auch von ihrem Drang, &#8220;soziale Missstände zu beleuchten und ihre authentische Sicht auf Dinge zu teilen, die oftmals von staatlicher Zensur betroffen sind.&#8221; Das führe zu innovativen und kreativen Wegen der Meinugsäußerung. Das gilt allen voran für den Pakistani <a href="http://re-publica.de/12/2012/04/16/vom-internet-in-kinderschuhen-und-totalitaren-staaten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shahidul Alam</a>. Der renommierte Photograph setzt sich derzeit für den Ausbau des Internet in den ländlichen Regionen des Landes ein. Denn Informationen aus dem Netzt seien oft die einzige alternative Quelle zu den Staatsmedien. Bestehende Strukturdefizite bei Fernsehen und Rundfunk ergäben, dass nur der staatliche Fernsehsender landesweit senden könne &#8211;  private Anbieter müssten auf das regional begrenzte Kabelnetz zurückgreifen. Gleiches gelte für den Hörfunk. Mit jedem ans Netz angeschlosse ipod-touch, das Alam verteilt, wird das de facto-Informationsmonopol des Staates ein Stück eingeschränkt. Ein Korrespondenznetzwerk soll die weitgehend fehlende Infrastruktur in ländlichen Gebieten überbrücken, schließt Alam.</p>
<p>So unterschiedlich die Erfahrungen der Blogger mit den Bürgerrechten in ihren Heimatländern Iran, Bangladash, Ägypten, China und Deutschland auch sein mögen, so unbestritten ist ihr Verdienst um das Recht auf freie Meinungsäußerung. Auch wenn kritische Töne &#8211; etwa beim Thema westliche Überwachungstechnologie im Nahen Osten oder nur punktuelle Zusammenarbeit der westlichen Medien mit Bloggern weltweit – angeschnitten worden sind, wünschen sich alle Beteiligten eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Mainstream-Medien. Die Deutsche Welle geht hier mit multimedialen Projekten voran. „Jetzt bitte noch auf einer täglichen Basis und nicht nur einmal im Jahr&#8221; – wünscht sich Mao. Dann würden aus Bloggern sicherlich noch schneller Brückenbauer. Und die Presse freier – im Weltdorf.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;B&#8221; für Blogs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 17:31:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz-Staatsvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem Positionspapier zum Jugendmedienschutz hat der medienpolitische Expertenkreis der CDU heute für Aufsehen gesorgt. Die Verfasser sprechen sich zwar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/b-fuer-blogs/fsk-b-5/" rel="attachment wp-att-12763"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-12763" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fsk-b4.jpg" alt="Grafik: www.henning-tillmann.de; CC-BY-NC-SA" width="250" height="250" /></a>Mit einem Positionspapier zum Jugendmedienschutz hat der medienpolitische Expertenkreis der CDU heute für Aufsehen gesorgt. Die Verfasser sprechen sich zwar für die Pluralität des Internet und gegen Sperrverfügungen aus. Doch ein Vorschlag zur Klassifizierung von Bloginhalten lässt aufhorchen und hat bereits Widerhall ausgelöst.</p>
<p>Wie lässt sich effektiver Jugendmedienschutz vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Nutzungsverhaltens und einer veränderten Struktur von Netzinhalten durchsetzen? Mit diesen Fragen hat sich ein CDU-Arbeitskreis beschäftigt und nun Vorschläge präsentiert. Die Verfasser rund um den Vorsitzenden des Expertenkreises, den ehemaligen Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, setzen sich in dem fünfseitigen Papier neben der Praktikabilität von Netzsperren und dem Jugendmedienschutz in Zeiten von mobil verfügbaren Netzinhalten vor allem mit der Frage der Erziehung zu Medienkompetenz durch das Elternhaus auseinander. Während Jugendschutzsoftware, die bislang vorrangig nur für Heim-PCs verfügbar ist, zukünftig auch mobil wirksam sein müsse, seien bei der Kontrolle der Mediennutzung die Eltern in der Pflicht. &#8220;Der Schutz von Kindern und Jugendlichen und der Schutz der Menschenwürde sind Rechtsgüter mit Verfassungsrang. Eltern und Staat haben hier eine besondere Verantwortung &#8211; auch im Internet&#8221;, erklärte Franz Josef Jung in einer jüngst veröffentlichten <a title="Pressemitteilung" href="http://www.cdu.de/db/pabz.php?tid=102&amp;sta=1&amp;load=34198" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>.</p>
<p>„Bürgermedien wie etwa Blogs“ seien, so die Verfasser, „eine Bereicherung der Meinungsvielfalt im Internet“. Gleichwohl bietet das Papier aus dem Adenauer-Haus im Hinblick auf eine Neuformulierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) auch Vorschläge zum Umgang mit dynamischen Netzinhalten wie etwa Blogs. Die Verfasser fordern „neben den Kennzeichnungen der Altersstufen 6, 12, 16 und 18 eine weitere Kennzeichnung zu ergänzen: &#8216;B&#8217; für Blogs&#8221;. Eltern sollten, so heißt es in dem Entwurf „bei den Jugendschutz-Programmen das Alter ihrer Kinder einstellen und zusätzlich entscheiden können, ob auch Angebote mit der Blogger-Kennzeichnung auf dem Computer ihrer Kinder angezeigt werden dürfen &#8211; unabhängig von der eingestellten Altersstufe.“ Bei der Klassifizierung entsprechender Inhalte setzen die christdemokratischen Medienpolitiker auf eine Selbstkontrolle innerhalb der Blogosphäre.</p>
<p>Der Berliner Informatiker und SPD-Netzpolitiker Henning Tillmann, der am heutigen Montag, als einer der ersten auf das Positionspapier der CDU <a title="Henning Tillmann" href="http://www.henning-tillmann.de/2012/03/cdu-und-jmstv-sind-kinder-und-jugendliche-schon-reif-fur-die-altersstufe-b/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hingewiesen</a> hatte, hat seine Kritik an dem Vorschlag der christdemokratischen Medienpolitiker übrigens inzwischen zu einer kreativen Aktion ausgebaut. Für das eigene Facebook-und Twitter-Profil hat Tillmann ein <a title="Picbadge" href="http://www.picbadges.com/altersklasse-b/2513817/?utm_campaign=viral&amp;utm_medium=short-url&amp;utm_source=twitter&amp;login=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Picbadge-Motiv</a> entworfen, das den CDU-Vorschlag und dessen mögliche Konsequenzen pointiert auf die Schippe nimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mut zum Blog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Iran werden Webseiten gesperrt und Software blockiert. Damit versucht das Regime in Teheran, der Jugend den Kontakt zur Außenwelt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/mut-zum-blog/iran_yazd8_foto/" rel="attachment wp-att-10774"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10774 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/iran_yazd8_foto.png" alt="Sasan und Mohammad müssen die Internet-Zensur hinnehmen (Foto: Ralf Pauli)" width="195" height="119" /></a>Im Iran werden Webseiten gesperrt und Software blockiert. Damit versucht das Regime in Teheran, der Jugend den Kontakt zur Außenwelt abzuschneiden. Doch es führt einen aussichtslosen Kampf: Die Verbreitung von kritischem Gedankengut lässt sich längst nicht mehr unterbinden &#8211; an der Zensur vorbei entwickelt sich eine aktive Blogkultur.</p>
<p>Nach zwei Stunden geben wir auf. Alle Zufahrten sind abgeriegelt durch Soldaten. Mit ihren grünen Uniformen, Schlagstöcken und Maschinengewehren mögen sie so gar nicht zu den hupenden Autokorsos voll junger Iraner passen, die bei lauter Discomusic und Feuerwerkskrachern zum traditionellen &#8220;Mittwochsfeuer&#8221; <em>Tschahar Schanbe Suri</em> zusammenkommen wollen. An dem zentralen Platz springen dann die Menschen wie jedes Jahr am Vorabend des letzten Mittwochs vor dem persischen Neujahr <em>Nouruz</em> über brennende Feuer &#8211; ein Brauch der alten Zarathustrer. Nur kommt es in diesem März 2011 nicht dazu. Prügelnde Soldaten verfolgen diejenigen, die sich an den Absperrungen vorbei wagen.</p>
<p>Wir kehren um. In Sasans Blick liegt dennoch Stolz. Der Feiertag, erklärt er, sei mittlerweile Ausdruck des Protestes gegen das Regime. Denn nach Vorstellung der Mullahs, der islamischen Gelehrten, die in der Islamistischen Republik Iran auch über weltliche Fragen richten, sollten Iraner keine nicht-islamischen Bräuche pflegen. Mit Militärgewalt werden die Leute bisweilen an der Ausübung derjenigen Bräuche gehindert, die älter sind als die Eroberung Persiens durch die Araber. Deshalb seien sie hier, der Webdesigner Sasan, 27, und der Unternehmer Mohammad, 35. Und mit ihnen tausende weitere junge Iraner.</p>
<h3>Ein Handbuch für den gewaltlosen Widerstand im Netz</h3>
<p>In Teheran und anderen größeren Städten gibt es zum Persischen Neujahr jedes Jahr Krawalle und Tote. Die iranische Jugend protokolliert alles &#8211; auf Youtube werden Handy-Videos von den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C2G6D1u9aAY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zusammenstößen mit den Prügeltrupps</a> hochgeladen, auf Blogs werden akribische Berichte über das Vorgehen der Sicherheitskräfte verbreitet. So wie auf der Seite <a href="http://droi.wordpress.com/chahar-shanbeh-suri-چهارشنبه-سوری-info-protests-posters-and-videos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Democratic Republic of Iran&#8221;</a>, auf der man auch das &#8220;Non-Violent Resistance Handbook&#8221; auf Englisch und Farsi, der persischen Sprache, herunterladen kann. Darin erhält man eine Gebrauchsanleitung für den <a href="https://www.torproject.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Browser Tor</a>, der die IP-Adresse verschlüsselt und den User somit vor der Ortung durch Geheimdienste schützt, und es stellt Links zu Software bereit, die die Internetzensur spielend umgehen. Wie <a href="http://www.dit-inc.us/freegate" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freegate</a>, das auch von Syrern und Chinesen verwendet wird, und von der quasi staatlichen US-Stiftung <em>National Endowment for Democracy</em>, die in autokratischen Regimes weltweit Oppositionskräfte stärkt, gesponsert wird. Oder <a href="http://psiphon.ca/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Psiphon</a>, eine an der University of Toronto mitentwickelte Software, die BBC, Voice of America oder auch das iranische Radio Farda verwenden.</p>
<p>Doch das reaktionäre Regime lernt hinzu. Es reagiert auf die Proteste nicht mehr allein durch Einschüchterung durch die omnipräsenten Revolutionsgarden, wie ein auf Youtube hochgeladenes <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wii8oKh8L1U" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> aus Teheran zeigt, und massiver medialer Propaganda gegen die Teilnahme an <em>un-islamischen</em> Bräuchen. An jenen Tagen wird auch gezielt das Internet verlangsamt oder gänzlich gekappt, wie immer, nachdem es massive Proteste gegeben hat. &#8220;Sie wollen verhindern, dass wir erfahren, was im Land passiert.&#8221;  Diesen Satz hört man oft von jungen Iranern, wenn man sie auf die Internet-Zensur anspricht. Und doch sind die Iraner dank der verfügbaren Technik gerüstet, um der Zensur zu entgehen. Und sie sind mutig. Armin aus Kerman zeigte mir die Gewehrkugel, die ihm während der Grünen Revolution 2009 den Ellenbogen zerschmetterte, Ali aus Bam trägt jeden Tag grüne Kleidung, die Farbe der Revolution, und Vahid aus Kermanshah versteckte einen Freund vor dem Geheimdienst. Sajjad treffe ich im benachbarten Irak. Er musste fliehen, weil er nicht vorsichtig genug war mit dem, was er auf seine Homepage stellte.</p>
<h3>Aktfotos werden zum Politikum</h3>
<p>Selbst im Iran stößt man bisweilen auf Kritik, wenn sie geschickt formuliert ist. Vor zwei Wochen hat der im Iran gedrehte Kinofilm &#8220;Nader und Simin &#8211; Eine Trennung&#8221; von Asghar Farhadi den Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film gewonnen. Darin wird die iranische Gesellschaft samt ihrer Zwänge porträtiert. Kritik am System wird nicht direkt geäußert, dennoch schwingt sie ungesagt mit. Laut <a href="http://www.transparency-for-iran.org/netz/ausgezeichnet-ausgezogendie-iranische-filmwelt-bewegt-die-iranische-internetgemeinde" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transparency for Iran</a> wurde die Nachricht über die Auszeichnung sofort zum Thema Nummer Eins auf dem größten persischen Internetportal Balatin.</p>
<p>Doch was die iranische Blogosphäre dieser Tage überrollt, zeugt von der unaufhaltbaren Entwicklung der neuen Medien auch im Iran. Die in &#8220;Nader und Simin&#8221; zu sehende Schauspielerin Golshifteh Farhani hat sich für die französische Zeitung Le Figaro unverhüllt ablichten lassen &#8211; ein Tabubruch in ihrer Heimat. Das Regime hat der Schauspielerin nun die Wiedereinreise in das Land verboten. Die iranische Gesellschaft ist darüber gespalten. Doch Blog sei Dank ist heute eine öffentliche Debatte darüber möglich. Das werden die Mullahs nicht mehr verhindern können.</p>
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		<title>GuttenPlag-Wiki – preisverdächtig?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/guttenplag-wiki-preisverdaechtig-5238/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 16:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Online-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[GuttenPlag-Wiki]]></category>
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					<description><![CDATA[Am selben Tag, an dem das Grimme-Institut die  Nominierungen für seine Online-Awards bekannt gibt, veröffentlicht die Untersuchungskommission der Universität Bayreuth ihr Untersuchungsergebnis zu Guttenbergs Doktorarbeit. Diese beiden zeitgleichen Ereignisse rufen einen Prozess in Erinnerung, der auch im Internet für viel Furore gesorgt hatte.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am selben Tag, an dem das Grimme-Institut die Nominierungen für seine Online-Awards bekannt gibt, veröffentlicht die Untersuchungskommission der Universität Bayreuth ihr Untersuchungsergebnis zu Guttenbergs Doktorarbeit. Diese beiden zeitgleichen Ereignisse rufen einen Prozess in Erinnerung, der auch im Internet für viel Furore gesorgt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bayreuther Untersuchungskommission hat ihren rund 40-seitigen Abschlussbericht, aus dem bereits in den vergangenen Tagen in der Presse zitiert worden war, heute auf der Homepage der oberfränkischen Universität <a href="http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht</a>. Das für den ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsminister nur wenig schmeichelhafte Ergebnis dieser Prüfung ruft nun abermals einen Prozess in Erinnerung, der im Februar 2011 unter zahlreichen Internet-Nutzern zu einer kollaborativen Aktion geführt hatte. Die <a href="/guttenplag-wiki-karl-theodor-zu-guttenberg-plagiat-anonymitaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">annonymen Rechercheure</a> durchforsteten die zu Guttenbergsche Doktorarbeit, förderten immer umfangreichere und deutlichere Belege für das wissenschaftliche Fehlverhalten des CSU-Politikers zutage und drängten den damaligen Bundesminister der Verteidigung somit schließlich zum Rückzug von seinen politischen Ämtern und Funktionen.</p>
<p>Die in der medialen Öffentlichkeit breit rezipierte Arbeit der am GuttenPlag-Wiki beteiligten Internet-Nutzer habe eine gesellschaftliche Debatte über Verantwortung sowie moralische und ethische Standards ausgelöst, begründete die Nominierungskommission ihre Kandidatenauswahl am heutigen Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf.<br />
Das nominierte Wiki-Projekt, in dem Fundstellen zusammengetragen und verifiziert wurden, ist jedoch kein Solitär geblieben. Zahlreiche weitere Versuche, mithilfe von ähnlichen Wiki-Projekten die Doktorarbeiten von (Politiker-) Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu überprüfen, wurden in der Folge gestartet und riefen in der Öffentlichkeit neben Zuspruch auch harsche Kritik hervor. So etwa des Berliner Journalisten und Moderators Hajo Schumacher, der die heute für den Grimme-Online-Award nominierte Zunft der Online-Plagiate-Jäger in dem <a href="http://www.visdp.de/magazin/skandal-oder-pillepalle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Magazin &#8220;V.i.S.d.P.&#8221;</a> wirkmächtig als &#8220;selbstgerechte digitale Blockwarte&#8221; bezeichnete.<br />
Das Projekt &#8220;GuttenPlag-Wiki&#8221;, das in der Kategorie &#8220;Spezial&#8221; vom Grimme-Institut nominiert worden ist, sieht sich vor der Verleihung des renommierten Medienpreises, die am 22. Juni in Köln stattfinden wird, mit teilweise namhaften Mitbewerben konfrontiert.</p>
<p>Für den <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1195" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesjährigen Grimme-Online-Award</a> (auch die Website politik-digital.de gehörte im Jahr 2001 bereits zu den Preisträgern) wurden von der Auswahlkommission neben dem Projekt GuttenPlag-Wiki insgesamt 24 weitere Online-Angebote verschiedenster Provenienz in fünf Kategorien nominiert. Darunter finden sich gleich drei Multimedia-Projekte des deutsch-französischen Kulturkanals ARTE, das verteidigungspolitische Blog &#8220;Augen geradeaus&#8221; oder das Leipziger Internetradio-Projekt &#8220;detektor.fm&#8221;.</p>
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		<title>Grüner Gesetzentwurf zum Mitmachen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gruener-gesetzentwurf-zum-mitmachen-4956/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzentwurf]]></category>
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					<description><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen haben als erste deutsche Bundestagsfraktion zur Online-Mitarbeit an einer Gesetzesvorlage eingeladen. Auf einem Blog können Internetnutzer den <a href="http://beschaeftigten-datenschutz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurf zum sogenannten „Beschäftigtendatenschutz“</a> bewerten, kommentieren und diskutieren. Die Initiatoren, der netzpolitische Sprecher Konstantin von Notz und die Sprecherin für Arbeitnehmerrechte Beate Müller-Gemmeke, hoffen auf eine rege Beteiligung.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bündnis 90/Die Grünen haben als erste deutsche Bundestagsfraktion zur Online-Mitarbeit an einer Gesetzesvorlage eingeladen. Auf einem Blog können Internetnutzer den <a href="http://beschaeftigten-datenschutz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurf zum sogenannten „Beschäftigtendatenschutz“</a> bewerten, kommentieren und diskutieren. Die Initiatoren, der netzpolitische Sprecher Konstantin von Notz und die Sprecherin für Arbeitnehmerrechte Beate Müller-Gemmeke, hoffen auf eine rege Beteiligung.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Bislang sei man mit der Entwicklung des Blogs sehr zufrieden, so das Büro von Notz gegenüber politik-digital.de. Zwar sei die Betreuung des Projekts sehr zeitintensiv, es ergebe sich daraus aber zusätzliches Know-how. Insgesamt wolle man in Zukunft häufiger das Internet für eine aktive Bürgerbeteiligung nutzen, ähnlich den <a href="http://ec.europa.eu/yourvoice/consultations/index_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Konsultationsverfahren</a>.
</p>
<p>
Auch die Linkspartei beobachtet die Entwicklung des Grünen-Blogs sehr genau. Im Fall eines Erfolgs wolle man selbst auch in diese Richtung gehen, sagte ein Mitarbeiter des Datenschutzbeauftragten der Linken-Bundestagsfraktion Jan Korte gegenüber politik-digital.de. Ein solches Projekt sei eine „sehr interessante Idee.“
</p>
<p>
Die Regierungsparteien planen dagegen nicht, die Bürger auf diese Weise in den Gesetzgebungsprozess zu integrieren. Die Pressestelle der Union sagte auf Anfrage von politik-digital.de, man sehe dafür keinen Bedarf in einer parlamentarischen Demokratie. Die Parteien seien für die Gesetzgebung immerhin extra gewählt worden.</p>
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		<title>IT-Gipfel live im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/it-gipfel-live-im-netz-4673/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hasso-Plattner-Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 8.12.2009 findet der vierte Nationale IT-Gipfel in Stuttgart statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Zukunft von IT in Deutschland. Es wird auch ein Livestream angeboten, der kommentiert werden kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.12.2009 findet der vierte Nationale IT-Gipfel in Stuttgart statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Zukunft von IT in Deutschland. Es wird auch ein Livestream angeboten, der kommentiert werden kann.<!--break--></p>
<p>
Erstmalig ist nun der <a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/livestream/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gipfel im Livestream zu sehen</a>: das Hasso-Plattner-Institut begleitet das<a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> IT-Treffen mit einem Gipfelblog</a>. Ein Twitter-Channel versorgt Interessierte mit den neuesten Informationen. Die Liveberichterstattung beginnt am 7.12.  Auf dem diesjährigen Gipfel werden in vier Foren Themen wie &quot;Eigenverantwortung oder Staatskontrolle im Internet&quot; diskutiert. Alle Diskussionen werden live gestreamt und können kommentiert werden.
</p>
<p>
Beteiligung im Vorfeld ist ebenfalls erwünscht: Text- und Videobeiträge können auf dem Gipfelblog gepostet und zur Diskussion gestellt werden. Hierfür ist allerdings eine Registrierung erforderlich. Einzelne Beiträge sollen dafür am Veranstaltungstag in die Expertendiskussionen einbezogen werden.</p>
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		<title>FDP-Fraktion bloggt verstärkt weiter</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/fdp-fraktion-bloggt-verstaerkt-weiter-4602/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 18:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch als Regierungspartei will die FDP in der kommenden Legislaturperiode ihr Bundestagsabgeordneten-Blog fortführen. Die FDP-Fraktion besteht nun aus 93 Abgeordneten, daher ist das Blog unter der Adresse <a href="http://www.93liberale.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">93liberale.de</a> zu erreichen. Auch die CDU/CSU-Fraktion führt ein Blog zu wirtschaftspolitischen Fragen.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch als Regierungspartei will die FDP in der kommenden Legislaturperiode ihr Bundestagsabgeordneten-Blog fortführen. Die FDP-Fraktion besteht nun aus 93 Abgeordneten, daher ist das Blog unter der Adresse <a href="http://www.93liberale.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">93liberale.de</a> zu erreichen. Auch die CDU/CSU-Fraktion führt ein Blog zu wirtschaftspolitischen Fragen.</p>
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</p>
<p>
Seit August 2008 war das Blog der FDP-Bundestagsabgeordneten unter dem Namen &quot;61 Liberale&quot; online. Nach der Wahl machen aktuell Geschichten über Erinnerungen der Abgeordneten an die Wendezeit vor 20 Jahren den Anfang. Die Mitglieder der FDP-Fraktion werden in den kommenden vier Jahren &quot;aus ganz persönlicher Sicht über ihre Schwerpunkte und Erfahrungen berichten&quot;, heißt es. Über eine Kommentarfunktion können die Berichte der Abgeordneten diskutieren werden.
</p>
<p>
<b>Die CDU/CSU-Fraktion bloggt zu wirtschaftspolitischen Fragen</b>
</p>
<p>
<a href="http://fdpbundestagsfraktion.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ktion__-_fdpbundestagsfraktion_wordpress_com_1.png" alt="93liberale.de" title="93liberale.de" align="left" height="100" width="200" /></a><br />
Die Bundestagsfraktion von CDU/CSU hat seit März 2009 ebenfalls ein eigenes Blog eingerichtet. Dieses befasst sich allerdings ausschließlich mit Wirtschaftspolitik und den Auswirkungen der Finanzkrise. Dort kommen zum Beispiel externe Experten zu Wort, es werden finanzpolitische Entwicklungen zusammengefasst.</p>
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		<title>Die schwarz-gelbe Wahrheit im SPD-Blog</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-schwarz-gelbe-wahrheit-im-spd-blog-4530/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 09:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Negative Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach vier Jahren gemeinsamer Regierungsarbeit können sich SPD und CDU/CSU nicht bis aufs Korn verteufeln. Was bleibt: „Aufklären“ über die Absichten des politischen Gegners nach der Trennung. Das will das „<a href="http://www.schwarz-gelb-watchblog.de/" target="_blank" title="schwarz-gelb-watchblog" rel="noopener noreferrer">schwarz-gelb-watchblog.de</a>“ der SPD.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vier Jahren gemeinsamer Regierungsarbeit können sich SPD und CDU/CSU nicht bis aufs Korn verteufeln. Was bleibt: „Aufklären“ über die Absichten des politischen Gegners nach der Trennung. Das will das „<a href="http://www.schwarz-gelb-watchblog.de/" target="_blank" title="schwarz-gelb-watchblog" rel="noopener noreferrer">schwarz-gelb-watchblog.de</a>“ der SPD.</p>
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</p>
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Svenja Hinrichs, Abteilungsleiterin „Planung und Kommunikation” im SPD-Parteivorstand und  Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel haben sich mit dem am 21. August eröffneten Blog einiges vorgenommen: „Hier werden wir sagen, was die Unionsparteien und die FDP verschweigen.“
</p>
<p>
Das Blog solle &quot;Licht ins schwarz-gelbe Schweigen bringen&quot;, Verschwiegenes kundtun und die &quot;regierungsprogrammatische Tarnkappe der Union lüften&quot;. Laut SPD gibt und gilt es eine Informationslücke zu stopfen: das (wirkliche) politische Profil einer möglichen Regierung aus CDU/CSU und FDP. Denn „Angela Merkels Reden brauchen Übersetzungshilfe. Sie vermeidet Festlegungen, weil sie täglich ihre Richtung neu festlegt.“, so die Erklärung der Initiatoren des Blogs.
</p>
<p>
Diese Art von „negative campaigning“ ist nicht neu. Bereits im vergangenen Bundestagswahlkampf warteten CDU und SPD mit „aufklärenden“ Blogs wie „die-falsche-wahl.de“ (SPD) und „leere-versprechen.de“ (CDU) im Online-Wahlkampf auf. Gegeneinander wettern ist nun mal im heißen Wahlkampfgetöse Programm &#8211; könnte man denken. Aber die CDU zieht es dieses Mal vor, ruhig zu bleiben. Ein Pendant zum schwarz-gelb-watchblog.de gibt es nicht und ist laut Pressesprecherin Ina Diepold auch nicht geplant.
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/schwarz-gelb-watchblogx.jpg" alt="schwarz-gelb-watchblog" title="schwarz-gelb-watchblog" vspace="15" width="290" height="223" hspace="15" />
</div>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Datenschutzbeauftrager Schaar bloggt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/datenschutzbeauftrager-schaar-bloggt-4450/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 09:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesdatenschutzbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz nach dem Launch des Datenschutz-Forums auf den Seiten des Bundesbeauftragen für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BFDI), kündigt Peter Schaar nun auch einen Blog an. Diskussion und Kritik sind dabei ausdrücklich erwünscht.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach dem Launch des Datenschutz-Forums auf den Seiten des Bundesbeauftragen für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BFDI), kündigt Peter Schaar nun auch einen Blog an. Diskussion und Kritik sind dabei ausdrücklich erwünscht.</p>
<p>
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</p>
<p>
Laut seinen eigenen Angaben will Datenschutzbeauftragter Peter Schaar <a href="http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?t=72" target="_blank" title="Blog von Peter Schaar" rel="noopener noreferrer">seinen Blog</a> nicht dazu nutzen, um Pressemitteilungen und bereits kommunizierte Informationen einfach nur auf eine weitere Plattform einzustellen. Vielmehr will er mit den Postings seine eigene Meinung und persönliche Sichtweise zu aktuellen und grundsätzlichen Themen beisteuern. Dafür allerdings setzt er keine neue Seite auf, sondern <a href="http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/index.php" target="_blank" title="Datenschutz-Forum" rel="noopener noreferrer">eröffnet einen eigenen Blog-Kanal</a> im Datenschutzforum.
</p>
<p>
In seinem ersten Posting fordert Schaar ganz explizit zur Diskussion seiner Beiträge auf. Kritik und Anregungen seien ausdrücklich erwünscht. Die Aktivitäten im Forum sind bisher, verglichen mit anderen Foren, eher moderat. Wenn man allerdings die mangelhafte Ankündigung über den Launch des Forums mit in die Bewertung einfließen lässt, sind die Anzahl der Postings und deren Qualität durchaus ein Erfolg. Inwiefern sich die Mitarbeiter des BFDI in das Forum einbringen, ist schwer zu sagen. Zumindest sind außer den zwei Moderatoren keine weiteren User besonders gekennzeichnet.</p>
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