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	<title>Blogs &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Blogs &#8211; politik-digital</title>
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		<title>„Best of Online Activism“: Blogs in 14 Sprachen können sich für Auszeichnung bewerben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 14:31:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bereits zum zehnten Mal zeichnet die Deutsche Welle gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen Webseiten und Blogs aus, die sich im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bobs-2014_Milestoneposting_submitNow_600x240px.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-137250" alt="Bobs-2014_Milestoneposting_submitNow_600x240px" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bobs-2014_Milestoneposting_submitNow_600x240px-630x229.png" width="630" height="229" /></a>Bereits zum zehnten Mal zeichnet die Deutsche Welle gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen Webseiten und Blogs aus, die sich im Netz herausragend für Meinungsfreiheit, Menschenrechte und die Zivilgesellschaft einsetzen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 5. März.<br />
Aktivismus kann vieles heißen. Meist ist es zunächst die Haltung, etwas nicht hinnehmen zu wollen, die zum Aktivismus führt. Politischer Aktivismus will in der Regel bestimmten Zielen zur Durchsetzung verhelfen, etwas am Status Quo ändern. Im Internet gibt es zudem speziellere Formen des Aktivismus, etwa den sogenannten <a href="http://www.clicktivist.org/what-is-clicktivism/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Clicktivism</a>, bei dem außer Klicken im Grunde nicht viel zu tun ist. Doch es gibt auch online durchaus Formen des Aktivismus, bei denen eigene Initiativen gefragt sind.<br />
Solche werden nun zum zehnten Mal bei den <a href="https://thebobs.com/deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bob Awards</a> der Deutschen Welle in Kooperation mit Reporter ohne Grenzen ausgezeichnet. Die Jubiläumsausgabe der Bobs läuft noch bis zum 5. März. Bewerben können sich Projekte in 14 Sprachen. Die „Best of Online Activism“-Awards konzentrieren sich auf Webseiten, <a href="https://thebobs.com/deutsch/uber-die-bobs/219-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„die im Sinne der Meinungsfreiheit den offenen Diskurs im Internet vorantreiben und bereichern.“</a><br />
In den vergangenen Jahren wurden immer wieder internationale Blogger_innen ausgezeichnet, die kritisch über die gesellschaftliche Lage in ihren oft autokratisch geprägten Ländern berichten, und kritische Einblicke in die Gesellschaft vermitteln, die infolge staatlicher Zensur oder althergebrachter Mediensysteme sonst nicht sichtbar werden. Im Jahr 2013 wurde etwa das Blog der togolesischen Menschenrechtsaktivstin <a href="http://fabbikouassi.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fabbi Kouassi</a> ausgezeichnet, ebenso wie das Projekt des chinesischen Bloggers <a href="http://blog.sina.com.cn/lichengpeng" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Li Chengpeng</a>, sowie der Podcast von <a href="https://soundcloud.com/ichripodcasts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kambiz Hosseini</a>, der die aktuelle Lage der Menschenrechte im Iran thematisiert.<br />
Vorschläge für in diesem Sinne aktivistische Blogs, Facebook-Seiten, Youtube-Channels, Microblogs, Podcasts oder News-Seiten können auch online vorgeschlagen werden. Die Gewinner_innen werden von einer internationalen Jury ausgewählt, am 7. Mai bekannt gegeben und zur Preisverleihung zum <a href="http://www.dw.de/global-media-forum/home/s-30956" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Media Forum</a> in Bonn (30. Juni bis 2. Juli) eingeladen. Zusätzlich wird es eine Online-Abstimmung geben.<br />
Bild: <a href="https://thebobs.com/deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Welle / The Bobs</a><br />
<img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Das Internet in der Midlife-Crisis? &#8211; Digitale Presseschau 6/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 15:50:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von einer neuen „Phase“ des Internets sprechen können. Steckt das Internet noch in der Pubertät und wird nach und nach den Zwängen des Erwachsenwerdens unterworfen? Das soziale Netzwerk Facebook feierte in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag und wäre in diesem Maßstab noch im Stadium der Kindheit. Wenn dem so wäre, dann müsste es auch möglich sein, eine Art Zwischenfazit zu ziehen, aus dem sich Schlussfolgerungen ergäben. Doch wie sähen diese aus? Steckt das Internet in einer Midlife-Crisis? Vielleicht geben die ausgewählten Artikel der Digitalen Presseschau Aufschluss.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=fq2kVn5uWU0" title="Anregende Konfusion" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/fq2kVn5uWU0?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor zwei Wochen fand die Konferenz <a href="http://www.einbruch-der-dunkelheit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Einbruch der Dunkelheit“</a>  in der Berliner Volksbühne statt. Mittlerweile sind alle Vorträge sowie einige zusätzliche Interviews online. In unserem Video der Woche interviewt <a href="http://philipbanse.de/wp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Philip Banse</a>  den Unternehmer und Autor <a href="http://christophkappes.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Kappes</a>.</p>
<h3><a href="http://isarmatrose.com/?p=3747" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zu viele Blogger“ im Bundestag? Oder: Was ist (Online-)Journalismus?</a></h3>
<p>In Vorbereitung auf den Einsatz des ersten Ausschusses für Internet und digitale Agenda (AIDA) wird gegenwärtig darüber diskutiert, wer berechtigt ist, aus dem Deutschen Bundestag zu berichten. Ausgelöst wurde dies durch den Bericht unseres Autors Tobias Schwarz, der keine Akkreditierung erhielt, weil „zu viele Blogger“ sich bei der Pressestelle des Bundestags angemeldet hätten. Schwarz resümiert die Kontroverse auf seinem Blog „Isarmatrose“.</p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/digitaltwin/2014/02/04/befreiung-aus-der-facebook-falle-117/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jubiläum? 10 Jahre Facebook</a></h3>
<p>Facebook hat Geburtstag – ein Grund zum Feiern? Das soziale Netzwerk ist nach wie vor enorm beliebt, obwohl hinlänglich bekannt ist, dass das Unternehmen alle Konversationen, Interaktionen und Daten seiner User speichert. Stefan Schulz gibt auf seinem FAZ-Blog praktische Tipps, wie wir uns aus der „Facebook-Falle“ befreien und die Kontrolle über unsere Daten zurückerobern können.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/kathrin-passig-internetpubertaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Netzwerke: Wie lange dauert die Internetpubertät?</a></h3>
<p>Erleben wir in unserer Rolle als Internet-User immer wieder von Neuem eine Art Pubertät? Falls ja, wiederholt sie sich mit jeder neuen Entwicklung? Und folgt auf die Pubertät die Netz-Midlfe-Crisis? Dieser Frage geht Kathrin Passig in der ZEIT nach und kommt zu dem Urteil: „&#8217;Das Neue braucht Freunde&#8217;, wie Anton Ego, der Gastrokritiker aus Ratatouille sagt, und häufig stecken diese Freunde des Neuen eben gerade in einer Pubertätsphase.“</p>
<h3><a href="http://www.dw.de/demokratischer-akt-statt-digitaler-erregung/a-17403023" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Online-Partitizipation</a></h3>
<p>In den vergangenen Wochen sorgten einige Online-Petitionen für öffentlichen Wirbel. In Verbindung mit einer Online-Petition gegen den Moderator Markus Lanz wird nun über den Sinn und Unsinn von Online-Petitionen diskutiert. Jeannette Seiffert plädiert dafür, Online-Petitionen auf lange Sicht mehr als demokratischen Akt, denn als Ausdruck digitaler Erregung zu nutzen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-02/vorratsdatenspeicherung-heilmann-replik-yannick-haan-spd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorratsdatenspeicherung: Eingriff in unsere Freiheitsrechte</a></h3>
<p>In der letzten Digitalen Presseschau wiesen wir auf das Plädoyer des Berliner Justizsenators Thomas Heilmann (CDU) für die Vorratsdatenspeicherung hin. In dieser Woche antwortete der SPD-Netzpolitiker Yannick Haan: „Die Vorratsdatenspeicherung stellt, das muss allen klar sein, einen tiefen Eingriff in unsere Freiheitsrechte dar.“</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/69797/merkel-und-die-nsa-wenn-burger-die-regierung-anzeigen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bundesregierung und der BND vor Gericht</a></h3>
<p>In dieser Woche stellten der <a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/02/interview_constanzekurz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a>, der Verein <a href="http://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage</a> und die <a href="http://ilmr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Liga der Menschenrechte</a> eine gemeinsame Strafanzeige gegen Vertreter_innen der Regierung Merkel sowie führende Mitarbeiter_innen des BND. Wolfgang Michal geht auf Carta der Frage nach der Wirksamkeit solcher Strafanzeigen gegen Regierungen nach.<br />
Bild: (C) <a href="http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturstiftung des Bundes</a> / <a href="http://www.christian-ditsch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Ditsch</a>.<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Studie: Wie twittert und bloggt das Netz über den Wahlkampf?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/studie-wie-twittert-und-bloggt-das-netz-ueber-den-wahlkampf-132417/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 13:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Wahlkampf, aber kaum jemand spricht darüber. Doch was in Freundes- und Bekanntenkreisen gelten mag, bestätigt sich im Internet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TwitterWahlkampf.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132420" alt="TwitterWahlkampf" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TwitterWahlkampf.png" width="640" height="421" /></a>Es ist Wahlkampf, aber kaum jemand spricht darüber. Doch was in Freundes- und Bekanntenkreisen gelten mag, bestätigt sich im Internet ganz und gar nicht. Das Vodafone Institut hat zwei deutsche Universitäten beauftragt, dort hinzuhören, wo Politik sehr wohl diskutiert wird: auf Twitter und in Blogs. Die Studie belegt, dass soziale Netzwerke kein Spiegel der Gesellschaft sind – und dass das Meinungsgewicht durchaus anders gelagert ist, als so mancher Blogger vielleicht vermutet. Wer hätte das gedacht?<br />
Blogger Jens Berger (spiegelfechter.com), als Experte zur Vorstellung der von Vodafone beauftragten Studie geladen, zeigte sich angesichts des Ergebnisses überrascht. Dass CDU/CSU und FDP in jeweils knapp über 50 Prozent der untersuchten Blogbeiträge positiv oder neutral bewertet werden, hätte er nicht vermutet. Die Analyse („Wie tickt das Netz im Bundestagswahlkampf?“) hat Bergers „Filter Bubble“ zum Platzen gebracht, sein von verlinkten Blogs und Twitter-Followern gerahmtes Fenster zum Internet.<br />
Allerdings erheben die beiden Leiter der Studie, Prof. Stefan Stieglitz (Universität Münster) und Prof. Neuberger (LMU München), auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit der untersuchten Plattformen. Zum einen ist ihre – nach Aussage von Vodafone unabhängige – Studie nur ein Zwischenergebnis, denn die Gesamtauswertung soll am Jahresende folgen. Zum anderen konnten zwar alle Tweets, nicht jedoch alle Blogs durchforstet werden. Facebook blieb außen vor, weil die dortige Kommunikation größtenteils privat ist.<br />
Trotzdem: Etwa eine Million Tweets und 1.700 Posts in hundert Politik- oder Wirtschaftsblogs sollten reichen, zumindest tendenzielle Aussagen darüber zu treffen, wie Twitterer und Blogger über Tagespolitik sowie Spitzenkandidaten denken.</p>
<h3>Lass uns über Politik zwitschern</h3>
<p>Die Twitter-Schnipsel und Blogeinträge hat das Uni-Team mithilfe von automatisierten Daten-Tools und teilweise auch „per Hand“ analysiert, von Mitte Mai bis Mitte August 2013. Hinsichtlich der Parteien und der zwei Spitzenkandidaten wurden für Twitter und die Blogs Erhebungen unter jeweils drei Leitfragen vorgenommen:</p>
<ul>
<li><em>Wie oft werden die Parteien/Kandidaten genannt?</em></li>
<li><em>Welche Wertungen bekommen sie?</em></li>
<li><em>Was sind die Themen, mit denen man sie in Verbindung bringt?</em></li>
</ul>
<p>Twitter-Beiträge mit politischem Inhalt drehen sich am meisten um die Piraten, die in 28 Prozent der Tweets Erwähnung finden. Abgeschlagen ist hier aber – mit Ausnahme von Die Linke (sechs Prozent) – keine Partei. In Blogs hingegen sind die Piraten kaum Thema (fünf Prozent der Beiträge). Ähnlich marginalisiert ist nur die FDP (sieben Prozent), wohingegen die CDU/CSU 17 Prozent Präsenz in Blogs erreicht und die Parteien links von der CDU Werte zwischen 20 und 25 Prozent.<br />
Bei der Nennungen der Spitzenkandidaten Angela Merkel und Peer Steinbrück wurde eine quantitative Dominanz der Kanzlerin festgestellt, deren Wert für Twitter und für die Blogs 79 Prozent beträgt.<br />
Aber: Es ist nicht per se ein Qualitätsmerkmal, oft Erwähnung zu finden. Personal und Sympathisanten dürfte vor allem interessieren, wie über ihre Partei geschrieben wird. Auf Twitter sind die Piraten auch in dieser Hinsicht führend, gefolgt von der FDP. Für Wahlkämpfer der Liberalen ist das jedoch kein Grund, entspannt die Krawatten zu lockern – die positiven Kommentare sind zu einem beachtlichen Teil ironisch gemeint, da sie sich auf das Satire-Blog gutgemachtfdp.tumblr.com beziehen. Insgesamt werden alle Parteien in knapp mehr als 50 Prozent der Tweets gelobt, die Piraten erreichen fast 70 Prozent.<br />
Merkel und Steinbrück liegen in der Gunst der Twitterer mit 58 bzw. 55 Prozent wohlwollenden Bewertungen ungefähr gleichauf.<br />
Wie schon die quantitative Betrachtung lässt sich auch die qualitative nicht einfach als Blaupause von Twitter auf die Blogs übertragen. Es fällt z. B. auf, dass die Blogger alle Parteien deutlich negativer bewerten, als es die Twitterer tun. Am stärksten positiv eingestuft wird die SPD (ca. 34 Prozent), kurz dahinter steht die FDP. Die Linke hat nur ca. 18 Prozent lobende Erwähnungen.<br />
Der aus Blogger-Sicht beliebtere Spitzenkandidat ist Peer Steinbrück, der Angela Merkel mit 50 zu 20 Prozent Positivkommentaren abhängt.<br />
Wie genau aber die Einstufungen &#8220;positiv&#8221; und &#8220;negativ&#8221; zustandekommen, welche konkreten Wertungen also das Ausgangsmaterial bilden, ist aus der Veröffentlichung des Vodafone-Instituts nicht ersichtlich.<br />
Zeit für Inhalte. Twitter-User hängen den Parteien die Themen an, mit denen diese auch in den klassischen Medien häufig verbunden werden. Das sind im Einzelnen: CDU – „Merkel“, CSU – „Fall Gustl Mollath“, SPD – „Steinbrück“, Grüne – „Veggie-Day“, FDP – „Rösler“, Linke – „Blockupy“ und Piraten – „Prism“. Eine entsprechende Zuordnung zwischen Parteien und Themen, die die Blogosphäre betrifft, fehlt. Für die Spitzenkandidaten aber liegen Informationen zur Verbindung zwischen Kandidat und Thema vor. Twitterer nennen Merkel insbesondere zusammen mit „NSA“, „Prism“ und „CDU“, Blogger ergänzen noch um „Hoeness“. Steinbrücks Name scheint auf Twitter fest an „SPD“ gekoppelt, das Thema „Hoeness“ verteilt sich in den Blogs Fifty-Fifty auf Steinbrück und die Kanzlerin.</p>
<h3>Nach dem Duell</h3>
<p>Die TV-Diskussion der beiden Spitzenkandidaten wurde in Echtzeit auf Twitter kommentiert; das Forscherteam hinter der Vodafone-Studie hat den Tweet-Strom innerhalb der ersten drei Tage nach dem Duell unter die Lupe genommen. Einen eindeutigen Sieger können auch die Wissenschaftler nicht küren: Tweets mit Bezug auf Angela Merkel waren zu gut 60 Prozent affirmativ, Tweets betreffend Peer Steinbrück zu 65 Prozent.<br />
An dieser Stelle zeigt sich Twitter demnach deckungsgleich mit den repräsentativen Umfragen unter allen Wahlberechtigten. Ansonsten aber gilt, was Prof. Neuberger konstatiert: „Twitter und Top-Blogs liefern kein verkleinertes Abbild der Stimmungslage in der Wählerschaft.“ Müssen sie auch nicht – es ist bereits einiges wert, dass sie Diskussionen entfachen, die andernorts totgeschwiegen werden.<br />
Die ganze Studie: <a href="http://bit.ly/1d59TSA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://bit.ly/1d59TSA</a><br />
Bild: Vodafone Institut<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie zur Internetnutzung von Kommunalpolitikern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/neue-studie-zur-internetnutzung-von-kommunalpolitikern-131162/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 16:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie nutzen Regionalpolitiker das Internet? In seiner Studie hat der Medienwissenschaftler Sebastian Stieler die Internetnutzung von Kommunalpolitikern untersucht. Ein Forschungsprojekt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nutzen Regionalpolitiker das Internet? In seiner Studie hat der Medienwissenschaftler Sebastian Stieler die Internetnutzung von Kommunalpolitikern untersucht.<br />
Ein Forschungsprojekt an der <a href="http://www.zv.uni-leipzig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universität Leipzig</a> im Frühjahr 2011 befasste sich mit der Internetnutzung von Kommunalpolitikern für den Dialog mit den Bürgern. Dazu wurde zum einen eine Befragung von Stadt- und Kreisräten sowie Bürgermeistern im Raum Leipzig (<a href="http://www.landkreisleipzig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landkreise Leipzig</a> und <a href="http://www.landkreis-nordsachsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordsachsen</a> und <a href="http://www.leipzig.de/de/buerger/politik/stadtrat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt Leipzig</a>) durchgeführt und zum anderen wurden alle Internetseiten dieser Kommunalpolitiker inhaltsanalytisch erfasst.<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kommunalpolitiker-aus-Bayern.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-131163 alignleft" alt="Kommunalpolitiker aus Bayern" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kommunalpolitiker-aus-Bayern-305x199.jpg" width="305" height="199" /></a><br />
Von den etwa 700 Kommunalpolitikern in diesem Gebiet (ohne Gemeinde- und Ortschaftsräte) betrieben im März 2011 nur 16 Kommunalpolitiker eine eigene Internetseite mit kommunalpolitischen Themen.<br />
In der Regel wurden den Befragten Aussagen vorgelegt, zu denen sie auf einer Skala von 1 bis 5 ihre Zustimmung angeben sollten. 1 bedeutet gar keine Zustimmung, 5 volle Zustimmung. Nachfolgend sind für alle Befragten die Mittelwerte (M) und die Standardabweichung (SD) zu den einzelnen Aussagen angegeben.</p>
<h3>Gründe für eine Internetseite</h3>
<p>Die Kommunalpolitiker richten Internetseiten ein, weil sie glauben, dass diese von ihnen erwartet wird (M = 4,08, SD = 1,24). Sie sehen sich damit unabhängig von den klassischen Massenmedien (M = 4,42, SD = 0,67) und erreichen viele Bürger (M = 3,82, SD = 1,17). Ein weiterer wesentlicher Grund für das Betreiben einer eigenen Internetseite ist die Kontrolle über die Inhalte (M = 4,50, SD = 1,0). Inhaltlich möchten die Kommunalpolitiker vor allem über ihre eigene politische Arbeit informieren (M = 4,50, SD = 1,30) und ihre eigenen politischen Standpunkte darstellen (M = 4,25, SD =0,97). Die Intention, über die eigene Person zu informieren, ist etwas schwächer ausgeprägt (M = 3,67, SD = 1,17). Diese Befragungsergebnisse decken sich mit denen der Inhaltsanalyse.<br />
Weiterhin wurde untersucht, inwieweit die Kommunalpolitiker mit den Bürgern in Kontakt treten wollen, die Bürger und deren Meinung also in die kommunalpolitische Arbeit einbeziehen. Dieses Anliegen ist bei den Kommunalpolitikern sehr stark ausgeprägt (M = 4,67, SD = 0,49). Die Umsetzung zeigt aber etwas ganz anderes: Lediglich eine einzige Seite enthielt die Aufforderung zum Meinungsaustausch.</p>
<h3>Kontaktmöglichkeiten</h3>
<p>Bei den Kontaktmöglichkeiten setzt sich dies fort. Sie beschränken sich hauptsächlich auf Postadresse sowie E-Mail-Adresse. Die Möglichkeiten des Internets in der Kommunikation mit den Bürgern wird kaum genutzt. So findet sich beispielsweise auf nur zwei Internetseiten eine Kommentarfunktion. Facebook- oder Twitterprofile finden sich jeweils auf etwa einem Drittel den Internetseiten. In über der Hälfte der untersuchten Internetseiten ist allerdings kein Profil eingebunden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Diagramm-Aktualisierungsintervalle_Stieler.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-131166 alignleft" alt="Diagramm Aktualisierungsintervalle_Stieler" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Diagramm-Aktualisierungsintervalle_Stieler-305x206.png" width="305" height="206" /></a>Ein überraschendes Ergebnis besteht in der Aktualität der Internetseiten. Über 60 Prozent sind aktuell oder sehr aktuell. Dabei wurde Bezug zur letzten stattgefundenen Ratsversammlung genommen. Wenn über die letzte Ratsversammlung berichtet wurde und keine veralteten Termine auf der Seite zu finden waren, wurde sie als sehr aktuell eingestuft. Dies entspricht in der Regel einem Zeitraum von vier Wochen. Als aktuell zählte eine Internetseite, deren jüngsten Eintragung sich auf die dritte Ratssitzung in der Vergangenheit bezieht. Alle Seiten mit älteren Informationen wurden als nicht aktuell erfasst, was 12,5 Prozent der Seiten betraf. Jede vierte Seite nimmt allerdings gar keinen Bezug zu aktuellem Geschehen, ist aber auch nicht veraltet und wurde als zeitlos erfasst. Etwa die Hälfte der Seiten wird monatlich aktualisiert.</p>
<h3>Kommunalpolitiker ohne Internetseite</h3>
<p>Diejenigen, die keine Internetseite betreiben, gehen davon aus, dass dies für ihre Wähler von geringer Bedeutung ist (M = 3,36, SD = 0,98). Fehlende Zeit ist ebenfalls ein Argument gegen eine Internetseite (M = 3,54, SD = 1,34). Fehlende Kenntnisse (M = 2,73, SD = 1,36) oder die Einschätzung, dass eine Internetseite zu teuer sei (M = 2,03, SD = 1,36) sind keine Gründe, die gegen eine Internetseite sprechen.<br />
Danksagung: <a href="http://www.sebastianstieler.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Stieler</a> dankt Frau <a href="http://www.kommunikative-figurationen.de/de/mitglieder/wissenschaftliche-mitarbeiter-innen/rebecca-venema.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebecca Venema</a> für die Mitarbeit.<br />
Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs’ Blog “<a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/08/internetnutzung-von-kommunalpolitikern.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Wahlbeobachter</a>”. Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
&nbsp;<br />
Bild: Kommunalpolitiker:Bundesarchiv, B 145 Bild-F024214-0004 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Interview: Hinter den Laptops &#8211; Kommunikationsexperte Lothar Rolke analysiert die deutsche Blogosphäre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 10:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kommunikationsexperten Andrea Beyer und Lothar Rolke haben gemeinsam mit Studenten einen Blick auf die deutsche Blogszene geworfen – ganz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/interview-hinter-den-laptops-kommunikationsexperte-lothar-rolke-analysiert-die-deutsche-blogosphaere/bloggerbeiarbeit-2/" rel="attachment wp-att-128516"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-128516" alt="BloggerBeiArbeit" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BloggerBeiArbeit1.jpg" width="640" height="425" /></a>Die Kommunikationsexperten Andrea Beyer und Lothar Rolke haben gemeinsam mit Studenten einen Blick auf die deutsche Blogszene geworfen – ganz klassisch in Buchform. 35 Blogger schlossen die Browser, um über Arbeitsalltag und Berufung zu reden. Die Thesen von „Deutschland Deine Blogger“: Blogs erreichen bei uns Spitzenleistung in der Nische, bleiben aber in puncto Beachtung hinter den US-amerikanischen Pendants zurück. Im Interview mit politik-digital erklärt Professor Rolke die Gründe. Weitere spannende Fragen dabei: Welche Halbwertszeit haben Bücher über die Blogosphäre? Wie ist das Verhältnis von Blogs zu Journalismus sowie PR? Und wieso hat eigentlich niemand Sascha Lobo gefragt?<br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Die Quellen Ihres Buches datieren auf die Jahre 2008 bis 2012. Ist die Untersuchung nicht schon wieder veraltet, angesichts der rasenden Entwicklung im Netz? Welche Halbwertszeit haben Publikationen über die Blogosphäre?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Eine berechtigte Frage. Es gibt aber keine aktuelle Untersuchung zum Thema. Also muss man induktiv vorgehen, nach Belegen suchen und zusammentragen, um zu einem ungefähren Bild zu kommen. Das ist mehr als gar nichts. Zudem wuchs die Blogosphäre – wie wir wissen – zwischen 2008 und 2012 kaum, sondern blieb stabil.<strong><br />
</strong><br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Prof. Dr. Rolke </strong>lehrt an der Fachhochschule Mainz Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation. Daneben berät er Firmen als Experte für PR, Krisenmanagement und Kommunikations-Controlling. Gemeinsam mit seiner Kollegin Andrea Beyer ist er Herausgeber von <strong>&#8220;Deutschland Deine Blogger&#8221;</strong>.</div></div><br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Nach welchen Kriterien wurden die interviewten Blogger ausgewählt?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Wir haben den Studenten, die ihren eigenen Interessen folgen konnten, nur eine Vorgabe gemacht: Es sollten sehr viele unterschiedliche Blogger porträtiert werden. Dabei hat sich dann am Ende herausgestellt, dass manche Blogs in der Zwischenzeit eingestellt wurden.<strong></strong><br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Hatte Sascha Lobo keine Lust zum Interview oder wurde er nicht gefragt?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Er wurde gar nicht gefragt. Außerdem glauben wir nicht, dass Sascha Lobo immer porträtiert werden muss. Es ist natürlich auch toll, einen Marc Schmidt zu haben, der sich als Börsen-Blogger einen Namen gemacht hat. Auch wenn er keinen roten Irokesen trägt.<br />
<strong>politik-digital.de: </strong>Laut ARD/ZDF-Onlinestudie lesen nur sieben Prozent der deutschen Internetnutzer gelegentlich Blogs – ein Wert, der sich seit 2010 nicht groß verändert hat. Wo sehen Sie die Gründe dafür?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Die Gründe liegen sicherlich darin, dass wir eine ganz andere Medienlandschaft haben als etwa in den USA. Das hat natürlich mit dem immer noch starken Anteil der Zeitungen zu tun, wobei die heute selber Blogs betreiben. Denken Sie daran, dass alleine die FAZ 26 Blogs hat. Andererseits sind sieben Prozent Leser mehr als man im ersten Moment denkt. Hochgerechnet ergibt das 4,2 Mio. Und wenn wir nur an die Intensivnutzer denken – also zehn Prozent – oder diejenigen, die mindestens ein Mal wöchentlich da sind und selber Content produzieren, kommen wir leicht auf 420.000 aktive Nutzer. Das ist ja nicht wenig.<br />
<strong>politik-digital.de: </strong>In den USA werden mehr Blogs gelesen. Könnte diese Tatsache auch damit zusammenhängen, dass dort das Zeitungssterben deutlich stärker vorangeschritten ist als bei uns?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Ja, genau das ist der Punkt.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Können Blogs überhaupt noch zu einem &#8220;digitalen Leuchtturm&#8221; werden, oder ist die Aufmerksamkeit der User nicht ohnehin schon zu fragmentiert, angesichts der Fülle an Angeboten im Netz und in anderen Medien?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Vielleicht ist &#8220;Leutturm&#8221; der falsche Begriff. Die großen Medienhäuser haben insgesamt verloren, es hat in der Tat eine Fragmentierung gegeben. Und natürlich ist die Zahl der Angebote insgesamt immer größer geworden, gar keine Frage. Allerdings haben wir es heute auch mit einer Öffentlichkeit zu tun, die sehr viel aktiver ist als in der Vergangenheit. Sie will sich zu Wort melden! Deswegen gibt es in bestimmten Bereichen Blogs, die eine große Bedeutung haben und die damit auch ein Stück weit Meinungen beeinflussen können. Daher geht es vielleicht mehr um viele &#8220;Scheinwerfer&#8221;, die für einen Moment die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken.<strong><br />
</strong><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie mache ich denn aus meinem Scheinwerfer einen Leuchtturm? Kommt es mehr auf den Blogger an oder den Inhalt?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Im Mediengeschäft kann die Person immer eine Rolle spielen, aber letztendlich entscheidet der Inhalt.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> In Ihrem Buch wird die deutsche Blogospähre immer mit den USA verglichen. Gibt es ähnliche Vergleiche auch für den europäischen Raum?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Wir kennen jedenfalls keine. Die meisten entsprechenden Vergleiche sind viel zu alt – und Technorati <em>[eine auf Blogs spezialisierte Echtzeit-Internet-Suchmaschine, Anm. d. Red.]</em> erfasst ausschließlich die englischsprachigen Blogs. Dieser Suchmaschine nach sind die englischsprachigen Anteile in den anderen europäischen Blogospähren nicht viel größer als die deutsche.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Existiert eine Studie, vergleichbar mit der von Technorati, die über Altersstruktur und Professionalisierungsgrad der deutschen Blogger informiert?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Leider nicht. Und ich glaube, augenblicklich ist sie auch nicht in Aussicht.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Wie steht es um das Verhältnis von klassischen Medien und Blogs?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Das Zusammenwachsen ist sehr spannend: Traditionelle Medien wagen sich in die Blogosphäre, umgekehrt entwickeln sich Blogs zu Nachrichtenplattformen. Beobachten können wir das in den USA. Kürzlich wurde vermeldet, dass die Huffington Post nach Deutschland kommen und sich mit Tomorrow Focus zusammentun wird. Sie werden eine eigene Internetplattform anbieten, mit viel Raum für Blogger. In den USA schreiben bei der Huffington Post – die ja bereits Zeitungscharakter hat – 40.000 Blogautoren mit, in Großbritannien sind es ungefähr 3.000, wobei die Huffington Post dort auch noch nicht so lange existiert. Für Deutschland erwarten wir ähnliche Zahlen. Das ist das Moment, auf das es ankommt: Menschen wollen heute mitmachen, wollen sich selber und unabhängig zu Wort melden. Wenn das die Zeitungen kapieren, verändern sie sich selbst ein Stück weit.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Aber fürchten nicht klassische Medien die Konkurrenz von Blogs?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Das Verhältnis ist sicherlich immer ambivalent. Einerseits bloggen viele Journalisten selber und bauen damit eine eigene Marke auf, was gut und wichtig ist, andererseits können die Blogs auch ein Stück weit Konkurrenz sein. Gute Medien sind jedoch professionell genug, Impulse von Blogs aufzugreifen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Bei uns erfreuen sich Watchblogs großer Beliebtheit. Man nehme z. B. den Bildblog, der mittlerweile in allen Medien nach Fehlern sucht. Diese Blogs üben eine Kontrollfunktion aus. Nur: Wer kontrolliert eigentlich sie?<br />
<strong>Lothar Rolke: </strong>Blogs sind ein zusätzliches, nützliches Kontrollinstrument. Doch die Medien können sich ja wehren, sodass man  sich dann gegenseitig kontrolliert, da beide gleich stark mit &#8220;publizistischen Waffen&#8221; ausgestattet sind – zumal Watchblogs meistens gut vernetzt sind.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Glauben Sie, dass die Bild-Redakteure überhaupt jeden Tag verfolgen, was Bildblog schreibt?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Das glaube ich schon. Man weiß dort schließlich, dass auch andere Medien Bildblog lesen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> 2007 hat Daimler als erstes Dax-Unternehmen einen eigenen Blog eingerichtet. Wissen Sie, wie viele andere Unternehmen selber mit Blogs im Netz vertreten sind?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Nein. Es gibt natürlich einige Klassiker wie den Frosta-Blog, der immer auch gerne zitiert wird. Aber Blogs haben in Deutschland bei den Unternehmen derzeit keinen besonders hohen Stellenwert. Das hängt u. a. damit zusammen, dass CEOs kaum bloggen. Wie eigene Untersuchungen zeigen, ist man bei den DAX-30-Unternehmen immer noch sehr auf traditionelle Medien konzentriert. Die Blogospähre wird beobachtet, die Firmen sind hier aber mit eigenen Blogangeboten nicht besonders aktiv.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Unterscheiden sich denn die Beiträge in Firmen-Blogs überhaupt von gewöhnlicher PR?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Ja, weil hier sehr viel mehr Kritisches zugelassen wird bzw. zugelassen werden muss. Mitarbeiter z. B. dürfen Kritik äußern. Im Daimler-Blog etwa kann es sein, dass sich ein Mitarbeiter über eine schlechte Informationspolitik der Firma beschwert. Das Unternehmen ist gut beraten, hier nichts zu zensieren. So kann ein Stück weit Glaubwürdigkeit und Transparenz entstehen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Denken Sie, Unternehmen versuchen, externe Blogs zu vereinnahmen?<br />
<strong>Lothar Rolke:</strong> Vereinnahmen wäre ein zu negatives Wort. Sagen wir mal so: zu nutzen. PR-Leute versuchen natürlich immer, alle Kommunikationskanäle zu bespielen. Aus amerikanischen Untersuchungen wissen wir, dass ungefähr 30 Prozent der Blogger intensivere Erfahrungen auch mit Unternehmen haben. Die Frage ist eher: verstehen Unternehmen, wie Blogger arbeiten – und verstehen Unternehmen, sich mit Bloggern zu arrangieren? Das ist deutlich schwieriger, weil es natürlich keine Blogstatuten gibt, so wie es Redaktionsstatuten gibt. Und jeder Blogger im Grunde genommen selbstmächtig genug ist, zu entscheiden, was er machen will und was nicht, und im schlimmsten Fall sich sogar auch kaufen lässt.<br />
Bilder: renehamburg (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Geraldine de Bastion: Im Herzen ein Nerd</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/kopfe/geraldine-de-bastion-im-herzen-ein-nerd-60107/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[newthinking]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie ist Hauptprogrammkuratorin der re:publica 2012 und Mitglied der Digitalen Gesellschaft. Geraldine de Bastion, die sich selbst als internationale Beraterin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://politik-digital.de/geraldine-de-bastion-im-herzen-ein-nerd/geraldine-de-bastion/" rel="attachment wp-att-63737"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-63737" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Geraldine-de-Bastion.jpg" alt="" width="630" height="380" /></a>Sie ist Hauptprogrammkuratorin der re:publica 2012 und Mitglied der Digitalen Gesellschaft. Geraldine de Bastion, die sich selbst als internationale Beraterin mit multikulturellem Hintergrund bezeichnet, sprach mit politik-digital.de über ihre Leidenschaft für das Netz, ihren Arbeitsalltag und ihre Aufgaben als Vermittlerin.</p>
<p>Sie kommt nicht etwa im Hoodie um die Ecke, sondern betreibt Internetaktivismus meist im Hosenanzug und mit einer Powerpoint-Präsentation im Gepäck. Als Mitglied der vor knapp einem Jahr gegründeten <a href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Gesellschaft</a> praktiziert Geraldine de Bastion professionelle Lobbyarbeit und klärt Bürger über netzpolitische Themen wie Datenschutz, Netzneutralität oder Urheberrecht  auf, damit diese mitreden und selbst aktiv werden können.</p>
<blockquote>
<h3>„Es war einfach überfällig, eine Organisation wie die Digitale Gesellschaft zu gründen“</h3>
</blockquote>
<p>„Ich sehe mich persönlich ganz oft als Dolmetscherin“ sagt die 33-Jährige. Sie könne zwar nicht programmieren, sei also nur ein „Nerd im Herzen“, habe aber eine große Leidenschaft und großes Verständnis für die technische Seite des Internet. „Diese beiden Welten zusammenzubringen, zu vernetzten und zu übersetzen, daraus besteht ein großer Teil meines Alltags“.</p>
<p>Die Digitale Gesellschaft hat Kampagnen wie <a href="http://echtesnetz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Echtes Netz“</a> für Netzneutralität und die Debatte um ACTA gestartet, um Bürger für diese Themen zu sensibilisieren und ihnen  Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten. Die Vorwürfe mancher Skeptiker, der Verein sei ein eingeschworener Insiderkreis, weist sie entschieden zurück. „Dass man eine Organisation aufbaut mit Menschen, die man kennt, von denen man weiß, dass man zusammen arbeiten kann und möchte, das ist in jedem Verein so“. Natürlich müsse die Organisation auch in Zukunft Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um von mehr Menschen wahrgenommen zu werden, die sich wenig mit Netzpolitik auseinandersetzen. Dank der traditionellen Medien und Politikern, die sich verstärkt mit netzpolitischen Themen beschäftigen, entwickelten aber „immer mehr Menschen ein Grundverständnis dafür“.</p>
<blockquote>
<h3>„So spannend ich es fand, auf der Policy-Ebene zu arbeiten, mir hat die praktische Seite gefehlt“</h3>
</blockquote>
<p>Doch Geraldine de Bastion versteht sich nicht nur bei ihrem ehrenamtlichen Engagement als Übersetzerin. Durch ihre Arbeit bei dem Unternehmen für Open Source-Strategien <a href="https://newthinking.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">newthinking</a>, das auch Veranstaltungen organisiert und Unternehmensberatung anbietet, pflegt sie Kontakte zu Internetaktivisten in der ganzen Welt. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf internationalen Themen, und auf dem Gebiet der afrikanische Blogosphäre bezeichnet sie sich inzwischen als Expertin.</p>
<p style="text-align: left;">Als sie vor vier Jahren in der Agentur anfing, betreute sie zunächst ein Projekt zu Open Source-Technologien für kleine Unternehmen im südlichen Afrika. Mit Begeisterung berichtet sie von ihren Erfolgserlebnissen vor Ort. Nach den angebotenen Trainings, die ihre Firma im Auftrag von <a href="http://www.bmz.de/de/was_wir_machen/wege/bilaterale_ez/akteure_ez/einzelakteure/inwent/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">InWEnt</a> mit vorbereitet hat, hätten sich viele Teilnehmer eine Existenz in Afrika aufbauen können. „Einer hat sogar eine internationale Ausschreibung zu einer App für die WM in Südafrika gewonnen“. Auch aktuell arbeite sie viel mit Bloggern und Bürgerjournalisten in Afrika zusammen. „Den Kontakt würde ich auch nicht missen wollen, nur um auf einer höheren Ebene Politik zu machen“. Zwar sei es spannend gewesen, bei ihrer einjährigen Tätigkeit im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Einblicke in die Abläufe des Ministeriums bekommen zu haben, jedoch haben ihr die praktische Arbeit und die direkten Erfolgserlebnisse gefehlt.</p>
<h3 style="text-align: left;">re:publica 2012: „ACT!ON“</h3>
<p style="text-align: left;">Ihr Fachwissen über politische Kommunikation im Netz, die digitale Kluft und die Nutzung digitaler Medien in Entwicklungskontexten kann Geraldine de Bastion auch bei ihrer derzeitigen Aufgabe, der Organisation der <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica 2012</a>, gut anwenden. In diesem Jahr ist sie Hauptprogrammkuratorin der Veranstaltung, die unter dem Motto „ACT!ON“ vom 2. bis 4. Mai in der STATION-Berlin  stattfinden wird. „Ich bin sehr zufrieden, dass es ein so internationales Programm ist, dass wir aus allen Ecken der Welt spannende Speaker haben, auch aus Afrika, China, Ägypten und Tunesien“. Die Zuschauer erwarten demnach Berichte zur aktuellen Lage in diesen Ländern, und wie immer werden auch klassische netzpolitische Themen wie ACTA behandelt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Auch die Veränderungen der Medienlandschaft und des Journalismus werden wieder Thema sein. Dazu wird Regierungssprecher Steffen Seibert im Interview mit de Bastion über seine persönlichen Twitter-Erfahrungen und die Social Media-Aktivitäten der Bundesregierung auf der re:publica sprechen. Antworten sollen auch auf die Fragen gefunden werden, welche Rolle die europäische Öffentlichkeit im Netz spielt, und wie jenseits der klassischen Printmedien online über die EU diskutiert wird, betont die Programmkuratorin. Was politisches Bloggen betrifft, habe Deutschland oft mehr Kontakte nach Amerika oder in den Nahen Osten als zu seinen europäischen Nachbarländern.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Internationale Beraterin mit multikulturellem Hintergrund</h3>
<p style="text-align: left;">Neben ihrer Leidenschaft für netzpolitische Themen ist Reisen eine Passion von Geraldine de Bastion, die sich auch fernab ihrer Wahlheimat Berlin sehr wohl fühlt. Erst im Februar besuchte sie Kairo und war dort auf eine Konferenz, auf der es um „Frauen im politischen Aktivismus“ ging. Sie bewundert den Mut der Internetaktivistinnen, ihrer Arbeit weiterhin nachzugehen, auch wenn sie in Gefängnissen misshandelt oder in der Öffentlichkeit angegriffen werden. Nach den Wahlen herrsche sehr große Verunsicherung in Ägypten, und nach wie vor sei die Stimmung auf der Straße explosiv, aber es gebe auch große Hoffnung, dass sich wie in Tunesien „die Menschen an einen Tisch setzen und versuchen miteinander zu diskutieren“.</p>
<p style="text-align: left;">Geraldine de Bastion ist in England geboren und dort wie in Berlin aufgewachsen. Ihre Großeltern  stammen aus Ungarn und in ihrer Familie wird ein Mix aus Deutsch und Englisch gesprochen. Sie liebt es, die Sommermonate in Berlin zu verbringen, und träumt davon, im Winter an einem wärmeren Ort in Südeuropa oder Südostasien zu arbeiten. Besonders angetan haben es ihr die Philippinen, wo sie im Rahmen ihrer knapp vierjährigen Tätigkeit für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bereits einige Zeit gelebt hat.</p>
<p style="text-align: left;">Doch im Moment genießt sie einfach nur Berlins Vielfalt an kulturellen Angeboten, die räumliche Nähe zu Freunden und Familie sowie die Möglichkeit, spontan „wen zum Lunch in einem netten Café“ treffen zu können. Diese kurzen Auszeiten brauche sie, wenn sie 14 Stunden ihres Arbeitsalltags vor dem Laptop verbringe, mal fluchend, mal lächelnd, je nachdem, was sie gerade tue. „Viele Dinge mach ich aber mit Leidenschaft, die sind dann auch ein Teil von mir und nicht nur ein Teil meines Arbeitslebens“. Am Wochenende verbringe sie dennoch ihre Zeit lieber im Freien ohne Internet und schalte ab, indem sie etwas Kreatives wie Musik mache. „Ich muss nicht die ganze Zeit Twitter lesen, aber da unterscheide ich mich von vielen Kollegen“.</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">„Das ist jetzt mein Nischenthema und das besetze ich“</h3>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Seit 1998, mit dem Beginn ihres Studiums der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, nutzt die Netzaktivistin das Internet. Sie und ihre Freunde hätten damals schon die Idee gehabt, Blogs zu betreiben, aber hatten noch nicht die technischen Fähigkeiten, diese umzusetzen. „Wir haben damals eine Plattform in Internet geschaffen und uns mit Jugendmedien vernetzt, um ihnen einen Raum im Internet zu geben, über den sie publizieren konnten“.</p>
<p style="text-align: left;">Ihre Passion für die Arbeit mit und im Netz fing mit der Plattform an, und von da an transportierte sie netzpolitische Themen auch in ihr Studium. „Es war ein tolles Gefühl, weil man etwas hatte, womit man sich abheben konnte, was für die Professoren interessant war. So habe ich schon während des Studiums meine Nische gefunden, die zu mir passt und mir auch beruflich einen anderen Weg eröffnet hat.“ Ihrer Nische ist sie treu geblieben, und sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Leidenschaft zu vermitteln. Wenn man sie über ihre hauptberufliche und ehrenamtliche Arbeit erzählen hört, kann man sich bestens vorstellen, dass sie eine gute Dolmetscherin zwischen den Welten ist und damit ihrem Traum, die Welt ein bisschen besser und gerechter zu machen, zumindest nahe kommt.</p>
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			</item>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW21)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw21-4893/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[Die finanziellen Weichen für E-Partizipation in Deutschland sind bereits gestellt, die umfassende Realisierung auf Bundesebene lässt jedoch auf sich warten. Das Scheitern der geplanten Bürgerbeteiligung an der Politik, der Daten-Fauxpas bei Google und die Konzipierung einer Facebook-Alternative - dies und mehr in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die finanziellen Weichen für E-Partizipation in Deutschland sind bereits gestellt, die umfassende Realisierung auf Bundesebene lässt jedoch auf sich warten. Das Scheitern der geplanten Bürgerbeteiligung an der Politik, der Daten-Fauxpas bei Google und die Konzipierung einer Facebook-Alternative &#8211; dies und mehr in der Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/8938736.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Sag mir Deinen Namen und ich google wer Du bist&quot;</a>
</p>
<p>
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit eben diesem Motto thematisierten der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Edgar Wagner, und Grünen-Politikerin Tabea Rößner über grundlegende Schwierigkeiten des Datenschutzes. Beide Diskutanten sind Mitglieder der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft&quot;. Das Fazit: Die mitunter größte Bedrohung der Bürger im Netz seien sie selbst.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/epartizipation-edemokratie-edemocracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Partizipation kommt nicht voran</a>
</p>
<p>
Die Mitmach-Politik in Deutschland komme trotz finanzieller Mittel nicht voran, berichtet zeit.de. Zwar funktioniere ein Onlinesystem auf der kommunalen Ebene teilweise ganz gut, E-Partizipation auf Bundesebene bleibe jedoch eher eine charmante Vision. Im Weg stehe dem noch immer ein veraltetes Demokratieverständnis und komplizierte Verwaltungsstrukturen.</p>
<p><a href="http://news.preisgenau.de/vier-studenten-wollen-facebook-alternative-entwickeln-7387.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vier Nerds und eine Facebook-Alternative</a>
</p>
<p>
Facebook bekommt Konkurrenz: Das Netzwerk &quot;Diaspora&quot;, entwickelt von vier Studenten aus New York. Wesentlicher Bestandteil des Diaspora-Konzepts bestehe darin, Daten nicht zentral zu sammeln, sondern nach dem Peer-2-Peer-Prinzip zu arbeiten, so die Entwickler. Die vier Studenten glauben zwar nicht, echte Facebook-Konkurrenz werden zu können, aber 180.000 Dollar Spendengelder und zahlreiche Unterstützer bestätigen bereits den Unmut über die Datenschutzverhältnisse bestehender Netzwerke.<br />
Facebook zog in den letzten Wochen immer wieder heftige Kritik aufgrund<br />
seiner datenschutzrechtlichen Bestimmungen auf sich.
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/googlewlan100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google und das WLAN-Daten-Desaster</a>
</p>
<p>
In der Kategorie „Fragen und Antworten&quot; thematisiert tagesschau.de den WLAN-Daten-Skandal von Google. Im Rahmen der Datenerfassung für „Street View&quot; sind gleichzeitig und widerrechtlich auch WLAN-Daten gespeichert worden. Der Internetriese solle die Daten nun an die Datenschützer übergeben, habe sich bisher jedoch noch nicht zu der Aufforderung geäußert. tagesschau.de klärt die Hintergründe auf. Google ist übrigens auch großes Thema in der<br />
aktuellen Ausgabe der <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/05/25/AR2010052504496.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Washington Post</a>.
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/politik/article7784525/Hugo-Chavez-versucht-sich-jetzt-auch-als-Blogger.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hugo Chávez als Blogger?</a>
</p>
<p>
Wie welt.de berichtet, wolle der Präsident von Venezuela das Netz künftig intensiver für die Verbreitung seiner politischen Ideen nutzen und habe aktuell ein neues Blog erstellt. Auch bei Twitter sei er bereits aktiv und sammele Follower, die seine Chancen in den anstehenden Parlamentswahlen verbessern könnten. Soziale Netzwerke sollten als politisches Kommando gesehen werden, begründe Chávez.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW16)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:14:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wikileaks will Geheimnis um sich selbst lüften, lebendige Blogosphäre in Afrika, Scott Thomas spricht übers Präsidentendesignen und Sebastian Blumenthal im Interview: Mehr Themen in der Linkliste. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wikileaks will Geheimnis um sich selbst lüften, lebendige Blogosphäre in Afrika, Scott Thomas spricht übers Präsidentendesignen und Sebastian Blumenthal im Interview: Mehr Themen in der Linkliste. <!--break--></p>
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<p>
<a href="http://www.boell.de/weltweit/afrika/afrika-meinungsfreiheit-blogs-afrika-9004.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Afrikanische Blogs fördern Meinungsfreiheit</a>
</p>
<p>
Die Heinrich Böll-Stiftung hat die afrikanische Blogosphäre unter die Lupe genommen: Dort hat sich entgegen der traditionellen, autoritär bestimmten Medien eine Fülle lokal betriebener Weblogs entwickelt, die unter anderen auch Themen wie Demokratie und Korruption aufgreifen. Ein großer Nachteil sei jedoch immer noch die unzureichende Internetabdeckung auf dem Land, die der dortigen Landbevölkerung eine Nutzung unmöglich mache.<br />
<a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11779381/62249/Wie-die-Brandenburger-Piratenpartei-ueber-das-Internet-Politik.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/webwelt/article7214769/Wikileaks-will-sein-eigenes-Geheimnis-lueften.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikileaks lüftet eigenes Geheimnis</a>
</p>
<p>
Die Internetplattform, die kürzlich auch das Irak-Video über US-Soldaten ans Licht brachte, welche einen Kameramann töteten, machte um sich selbst bisher ein großes Geheimnis. Der Wikileaks-Sprecher mit dem Pseudonym Daniel Schmitt verspricht im Interview mit WELT ONLINE mehr Transparenz und visioniert über eine mögliche Kooperation mit den Medien.</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/559055/index.do?_vl_backlink=/home/techscience/internet/index.do" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Kampagnen: Wie man Präsidenten designt</a>
</p>
<p>
Scott Thomas, seines Zeichens Onlinekampagnen-Designer von US-Präsident Barack Obama, äußert sich in der kommenden Woche in Wien zur Zukunft des Wahlkampfes. Das Design sei dabei, neben den Inhalten und Plattformen, sehr entscheidend. Die Präsidentschaftskampagne 2008 sei ein beispielhaftes ‚Olympia der Technologie&#8217; gewesen. In Wien stellt er unter anderem seine Publikation „Designing Obama&quot; vor.</p>
<p><a href="http://www.rp-online.de/digitale/internet/Massenprotest-gegen-Facebook_aid_846737.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Massenprotest gegen Facebook</a>
</p>
<p>
Mehr als 50 000 User (inzwischen mehr als 60 000, Anm. d. Red.) unterstützen bereits die unter anderem von Grünen-Politiker Malte Spitz initiierte Protestaktion gegen die Datenweitergabe im Internet. Auslöser der Initiative war die Kritik von Verbraucherschützerin Ilse Aigner. Union, SPD, FDP, Grüne und Linke beschlossen daraufhin, den „Raubbau beim Datenschutz&quot; zu stoppen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-04/blumenthal-neue-medien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blumenthal neuer Vorsitzender des Bundestagsunterausschusses Neue Medien</a>
</p>
<p>
Sebastian Blumenthal ist überzeugt, dass der freie Markt auch die meisten Probleme im Netz löse, erzählte er ZEIT online im Interview. Als neuer Vorsitzender des Unterausschusses Neue Medien setzt sich der FDP-Politiker künftig mit netzrelevanten Themen wie Urheberrecht und Netzneutralität auseinander. </p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW11)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:53:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kulturelle Zeitenwende für die USA-2.0, Bundestag erinnert an 20. Jahrestag der Volkskammer, CSU plant neue Internetprogrammatik und zwei Gründe, warum Onlinewahlkampf überschätzt wird: mehr dazu in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kulturelle Zeitenwende für die USA-2.0, Bundestag erinnert an 20. Jahrestag der Volkskammer, CSU plant neue Internetprogrammatik und zwei Gründe, warum Onlinewahlkampf überschätzt wird: mehr dazu in der Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1143635/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogs als großes Sprachrohr für Menschenrechte</a>
</p>
<p>
Der chinesische Künstler und politische Aktivist Ai Weiwei sprach im Interview mit Deutschlandradio Kultur über die Willkürlichkeit der politischen Verfolgung, die Auswirkungen des Internets auf die politische Führung in Peking sowie seinen eigenen Balanceakt als multiple Persönlichkeit im Netz.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Chavez-fordert-Kontrolle-fuer-Internetinhalte-954521.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Chavez fordert Kontrolle für Internetinhalte</a>
</p>
<p>
Venezuelas Präsident Hugo Chavez stellt Forderungen nach strengeren Internetregeln. Der Willkürlichkeit im Netz müsse Einhalt geboten werden, so Chavez. Auslöser seiner Forderung sei eine regierungskritische Webseite gewesen, auf der fälschlicherweise der Mord an einem Minister publiziert worden sei. Chavez-Gegner fürchten nun die Internet-Zensur.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1641529/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google zieht sich zu 99,9 Prozent aus China zurück</a>
</p>
<p>
Laut Berichten der Financial Times zieht Google aus China ab. Bleiben solle lediglich die Forschungsabteilung. Nach mutmaßlichen massiven Internet-Attacken aus China kündigte Google diesen Schritt bereits vor zwei Monaten an. Der Rückzug sei nun Konsequenz gescheiterter Verhandlungen.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6764652/Die-Frau-fuer-die-CSU-2-0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
CSU-2.0 mit neuer Internetbeauftragten Dorothee Bär</a>
</p>
<p>
Die CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär soll ihrer Partei künftig als neue Internetbeauftragte zur Seite stehen. Erstes Ziel solle die Erarbeitung einer Zieldefinition, einer Internetprogrammatik sowie eine neue Kommunikationsstrategie sein. Man wolle eine schlüssige und kompetente Netzpolitik, so Bär.</p>
<p><a href="http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/usa-kongress-behorde-plant-umfassenden-ausbau-des-internets/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
„Kulturelle Zeitenwende&quot; für die USA-2.0</a>
</p>
<p>
Die US-Kongress-Behörde „Federal Communications Commission&quot; plant einen nationalen Breitbandplan, der den umfassenden Ausbau des Internets vorsieht. Basierend auf dem kulturellen, informellen und politischen Umbruch, der durch den Netzzugang begünstigt wird, wolle man nun in einem Zehn-Jahres-Plan den flächendeckenden Ausbau des Weltinformationsnetzes fördern.</p>
<p><a href="http://duesseldorf.business-on.de/internet-online-wahlkampf-kandidaten-experte-landtagswahl-_id16694.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
„Onlinewahlkampf dramatisch überschätzt&quot;</a>
</p>
<p>
Dieser Meinung sei der Duisburger Politikwissenschaftler Timo Grunden, berichtet duesseldorf.businesson.de. Diversen Studien zufolge sei die Aktivität in sozialen Netzwerken trotz Internethype während der Bundestagswahl kaum gestiegen. Die Bundestags-Kandidaten hätten sich zu großen Teil nur im Netz bewegt, um modern zu erscheinen, so Grunden.
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article6811482/Die-Volkskammer-wird-das-erste-Online-Parlament.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volkskammer wird erstes Online-Parlament</a>
</p>
<p>
Zum 20. Jahrestag gedachte der Bundestag der einzigen freien Wahl in der DDR am 18. März 1990 mit einer Feierstunde. Parallel wurde eine neuartige Dokumentation im Internet geschaltet, wie WELT ONLINE berichtet. Dafür stellen das Bundesarchiv und das Deutsche Rundfunkarchiv zahlreiche Akten und Sitzungsmitschnitte online zur Verfügung.<br />
</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 1)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-1-4710/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 18:18:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[E-Demokratie im Jahresrückblick, Frankreich subventioniert Online-Medien, Dozentin Jessie Daniels im Interview und neues Jahr mit neuen Debatten um Datenschutz: die Netz-News aus der ersten Woche des Jahres 2010 in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>E-Demokratie im Jahresrückblick, Frankreich subventioniert Online-Medien, Dozentin Jessie Daniels im Interview und neues Jahr mit neuen Debatten um Datenschutz: die Netz-News aus der ersten Woche des Jahres 2010 in der Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/e-demokratie-im-jahresruckblick-2009/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der e-demokratische Jahresrückblick</a>
</p>
<p>
Ob die Onlinekampagnen der Parteien, die umstrittenen Internetsperren, die Nachwirkungen des US-Präsidenten Barack Obama, die Bundestagswahl oder der Twitter-Boom: Christian Heise von e-demokratie.org lässt das Jahr 2009 Revue passieren und resümiert noch einmal die wichtigsten Geschehnisse in Sachen elektronischer Demokratie und Partizipation.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/132/499409/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Blogs verängstigen Unternehmen</a>
</p>
<p>
Unternehmen haben Angst vor Kritik in Blogs, so sueddeutsche.de. Immer öfter ersetzen anklagende, teilweise beleidigende Blogeinträge die konservativen Beschwerdebriefe per Post. Und doch seien die Unternehmen mit juristischer Zurückhaltung gut beraten. Denn nicht selten bestimmt die gut vernetzte Internetgemeinde das Markenimage.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-01/subventionen-online-medien" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Frankreich subventioniert Onlinemedien</a>
</p>
<p>
Rund 60 Millionen Euro wolle die französische Hauptstadt künftig in den Online-Journalismus und somit in dessen Qualität und Vielfalt investieren, berichtet die ZEIT ONLINE. Präsident Sarkozy wolle sich so für die Meinungsfreiheit und Pressevielfalt einsetzen. Besonders von Bloggern hagelt es jedoch Kritik.</p>
<p><a href="http://jungle-world.com/artikel/2010/01/40111.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
New Yorker Dozentin im Interview</a>
</p>
<p>
Jessie Daniels, Dozentin am Hunter College in New York, forscht auf dem Gebiet Rassismus im Internet. Im Interview mit jungle-world sprach sie kürzlich über Online-Diskriminierung und ihren Rückbezug auf das reale Leben,  &quot;Anonymität und die Chancen und Gefahren internetbasierter direkter Demokratie&quot;.</p>
<p><a href="http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=1&amp;id=45620&amp;source=homepage" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
2010 wird arbeitsreiches Jahr für Datenschützer</a>
</p>
<p>
Der Elektronische Entgeltnachweis (&quot;Elena&quot;), der Nacktscanner oder Vorratsdatenspeicherung: Die Debatten zu &quot;datensensiblen Themen&quot; sind auch zu Beginn des neuen Jahres bereits in vollem Gange. Nach einem skandalreichen Jahr 2009 folgen nun die nächsten Projekte, die die Datenschützer auf den Plan rufen. Große Hoffnung bezüglich einer Datenschutzmodernisierung setze man nun in Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).  
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5745382/Die-Zukunft-des-Journalismus-als-Wohltaetigkeitsveranstaltung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;ProPublica&quot;- Journalismus als Wohltätigkeitsmodell</a>
</p>
<p>
Die New Yorker Stiftung &quot;ProPublica&quot; zeigt beispielhaft, wie journalistische Recherchen investigativ finanziert werden können. Der Sektor, in dem große Zeitungen zuerst einsparen würden, so ProPublica-Chefredakteur Paul Steiger. Durch gemeinnützige Organisationen als Geldgeber würden auch Marken wie die N. Y. Times oder Huffington Post überleben, meint Steiger. </p>
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