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		<title>KI, Wissenschaft und Wirtschaft: Eine Bestandsaufnahme. (Teil 1/3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Constantin Estorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 09:22:43 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Künstliche Intelligenz bewegt heutzutage nicht nur Autos, sondern seit einiger Zeit auch die Politik. Letzten Herbst hat man sich noch große Ziele gesetzt, was innerhalb der interessierten Öffentlichkeit nicht nur Neugier, sondern auch ernsthafte Bedenken um die Umsetzbarkeit der Pläne geweckt hat. Aber was hat sich seitdem getan? Eine Bestandsaufnahme von Sein und Selbstbewusstsein.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Es ist ganz offiziell: <a href="https://www.ki-strategie-deutschland.de/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland soll KI-Weltmeister werden</a> – zumindest wenn es nach der Bundesregierung geht. Die Veröffentlichung der ambitionierten KI-Strategie seitens der Bundesregierung, sowie die Einberufung der KI-Enquete-Kommission im Bundestag sollte allen zeigen: „Wir sind dran, macht euch keine Sorgen!“. Während die Regierung mit ihrer Strategie die Bundesrepublik KI-tauglich machen will, soll die Kommission beraten und gleichzeitig auf Seiten der Bevölkerung und auch bei der Politik selbst Vertrauen schaffen.  Einen herben Rückschlag gab es jedoch schon: Das für die Strategie angesetzte Zusatz-Budget von 3 Milliarden Euro wurde bereits im März von Finanzminister Scholz <a href="https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/millionen-statt-milliarden-fuer-ki-strategie-a-1258401.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf 500 Millionen Euro zurechtgestutzt.</a></p>
<p>Mit Blick sowohl auf die KI-Strategie, als auch auf die Themensetzung der Enquete-Kommission kann man vier Themen-Schwerpunkte erkennen: Man will die KI-Forschung fördern, die wirtschaftliche Umsetzung sicherstellen, gesellschaftliche Akzeptanz schaffen und nicht zuletzt bei all dem auch noch ethisch verankert sein. Die folgenden Zeilen widmen sich den ersten beiden Schwerpunkten.</p>
<h3>Die großen Digitalunternehmen sind in der Forschung taktgebend</h3>
<p>Die Mittel der klassischen Forschungsförderung – Forschungsgelder, Professuren und Forschungscluster- fanden sich in der Strategie wenig überraschend wieder, doch bei der Umsetzung hagelte es bisher von vielen Seiten Kritik: Von den <a href="https://taz.de/Hemmnisse-in-der-KI-Forschung/!5623727/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">100 KI-Professuren</a>, die das BMBF besetzen wollte,  konnten beispielsweise bisher nur für etwa 30 überhaupt ein Plan zur Besetzung vorgelegt werden. Auch ein zuvor groß angekündigtes neues virtuelles deutsch-französisches KI-Forschungszentrum wurde im Haushaltsentwurf 2019 <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kooperation-deutsch-franzoesisches-prestigeprojekt-zur-ki-forschung-droht-zu-versanden/22906856.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit keinem Wort mehr erwähnt</a>. Man wolle stattdessen bestehende Kooperationen weiter verstärken.</p>
<p>Besonders interessant dürfte aber vor allem der Umgang mit der ungeheuren Dynamik in der Digitalbranche sein, die weltweit die Forschungslandschaft verändert. Das wissen auch die Sachverständigen der KI-Kommission auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu berichten. Dr. Tina Klüwer, Gründerin des KI-Unternehmens <em>parlamind </em>und selbst lange Jahre KI-Forscherin, bescheinigt, dass auch in der KI-Grundlagenforschung längst nicht mehr altgediente Forschungseinrichtungen, sondern die größten Digitalunternehmen taktgebend seien. Diese Entwicklung dürfe man nicht verschlafen.</p>
<p>Der preisgekrönte Robotiker Prof. Sami Haddadin konstatiert ebenfalls die schwere Trennbarkeit und hohe Dynamik zwischen digitaler Grundlagenforschung und ihrer wirtschaftlichen Verwertung. Gleichzeitig betont er jedoch die für Deutschland so zentrale Rolle der beharrlichen und zeitintensiven Grundlagenforschung. Das Problem seien hier in erster Linie fehlende Entfaltungsmöglichkeiten für junge Innovatorinnen und Innovatoren – sowohl finanziell, als auch rechtlich. Das Problem ist aber bekannt –  unter Vertretern des Forschungsministeriums wird als Beispiel hierfür gerne das MP3-Debakel genannt, bei dem die vom deutschen Fraunhofer-Institut entwickelte Technologie letztendlich in Japan und in den USA wirtschaftlich umgesetzt wurde. Harald Popp, Mitentwickler des in den 80er Jahren erforschten Kompressionsverfahrens teilte in einem <a href="https://www.mp3-history.com/content/dam/mp3history/de/documents/FraunhoferIIS_Produktbrosch%C3%BCre_mp3.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht des Fraunhofer-Instituts</a> diese Analyse und problematisiert an diesem Beispiel die Unterfinanzierung deutscher Digitalunternehmen.</p>
<figure id="attachment_161977" aria-describedby="caption-attachment-161977" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-161977 size-full" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ruijia-wang-lR-oW3b23cM-unsplash.jpg" alt="Zwar sieht man ihn heutzutage nicht mehr sehr häufig, dennoch ist er immer noch in den Erinnerungen vieler Forschungspolitiker*innen: der MP3-Player " width="1920" height="1280" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ruijia-wang-lR-oW3b23cM-unsplash.jpg 1920w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ruijia-wang-lR-oW3b23cM-unsplash-300x200.jpg 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ruijia-wang-lR-oW3b23cM-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ruijia-wang-lR-oW3b23cM-unsplash-768x512.jpg 768w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ruijia-wang-lR-oW3b23cM-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-161977" class="wp-caption-text">Zwar sieht man ihn heutzutage nicht mehr sehr häufig, dennoch ist er immer noch in den Erinnerungen vieler Forschungspolitikerinnen und -politiker: der MP3-Player.</figcaption></figure>
<h3> „A.I. Made in Germany“</h3>
<p>Um einen Brain-Drain gut ausgebildeter, innovationsdurstiger und potentiell unterfinanzierter Wissenschaftlicherinnen und Wissenschaftler zu verhindern, will man momentan von allen Seiten Gegenkräfte mobilisieren. Das Siegel „A.I. Made in Germany“ soll gezielt etabliert werden. Man sieht unschwer: bei der KI geht es nicht nur um eine weitere Technologie, sondern auch um eine Frage der Identität. Die KI-Strategie will selbstbewusst an die sagenumwobene Herkunftsbezeichnung anknüpfen und Deutschlands globale Stellung in den Ingenieurswissenschaften noch für lange Zeit behaupten. Deshalb will sich die Regierung in der Wirtschaft sowohl als treibende, als auch als regelnde Kraft betätigen.</p>
<p>Neben der verstärkten Förderung des ohnehin schon bestehenden Gründungsprogramms <a href="https://www.exist.de/DE/Home/inhalt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EXIST</a> findet sich hier neuerdings auch die staatliche <a href="https://www.bmbf.de/de/agentur-fuer-sprunginnovationen-9677.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agentur für Sprunginnovationen</a>, welche nach langen Diskussionen um den konkreten Ort nun endgültig in Leipzig angesiedelt werden soll. Deren Aufgabe ist es, Schlüsseltechnologien in der Forschung frühzeitig zu erkennen, um diese dann möglichst schnell in Deutschland zur Marktreife zu bringen, indem sie auch noch dabei hilft, das nötige Wagniskapital zu organisieren. Auf diesem Weg sollen die häufig noch eher selbstgenügsamen universitären Forschungseinrichtungen effizienter der Wirtschaft zuspielen können. Ob dies auch so funktioniert oder die enttäuschten Länder und Kommunen, welche sich ebenfalls um den Standort für die Agentur beworben hatten, nicht am Ende doch selbst eine Konkurrenz ins Leben rufen, ist momentan schwer absehbar und wird sich erst die nächsten Monate zeigen.</p>
<h3>Und was ist mit dem Mittelstand?</h3>
<p>Damit der technologische Wandel auch am heiligen deutschen Mittelstand nicht spurlos vorbei geht, sollen außerdem KI-Trainerinnen und Trainer engagiert werden. Dass dies tatsächlich notwendig ist beteuert der Berliner Unternehmer Rasmus Rothe im <a href="https://www.tagesschau.de/inland/kuenstliche-intelligenz-111.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview mit der Tagesschau</a>. Es vergingen Monate, bis ein Unternehmen verstanden hätten, was für ein Potential dahintersteckt, konstatiert Rothe. Hier lässt sich jedoch ein durchwachsenes Fazit ziehen: Zwar wurden die notwendigen 20 Stellen in den Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren mittlerweile besetzt und es wird auch schon fleißig daran gearbeitet, den Sollwert von 1.000 Unternehmenskontakten im Jahr zu bewerkstelligen. Doch ist nach wie vor fraglich, ob eine einzige Person alleine tatsächlich im Schnitt 50 Unternehmen im Jahr auf KI-Kurs trimmen kann.</p>
<figure id="attachment_161980" aria-describedby="caption-attachment-161980" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-161980 size-full" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2-TinaKluewer.png" alt="Sie kann in der Enquete-Kommission aus der Praxis erzählen: parlamind-Gründerin Tina Klüwer" width="640" height="480" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2-TinaKluewer.png 640w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/10/ki2-TinaKluewer-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-161980" class="wp-caption-text">Sie kann in der Enquete-Kommission aus der Praxis erzählen: parlamind-Gründerin Tina Klüwer</figcaption></figure>
<h3>Nicht nur für das Klima braucht man stabile Ökosysteme</h3>
<p>Sowohl für Neugründungen aus der Forschung heraus, als auch für neue Geschäftsfelder längst etablierter Unternehmen vernimmt man von allen Seiten die laute Forderung nach einem „Ökosystem“ für künstliche Intelligenz. Doch wie sieht so ein Ökosystem aus?  Dr. Tina Klüwer betont an dieser Stelle den rechtlichen Rahmen als zentrales Kriterium, in ihrem Fall vor allem den Datenschutz. In Form der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stelle dieser sowohl Unternehmen, als auch Aufsichtsbehörden vor offene Fragen. Es sei teuer, Rechtssicherheit zu gewährleisten, was vor allem junge, aber auch mittelständische Unternehmen trifft. Befürworter der DSGVO würden aber entgegnen, dass sich auch hier längerfristig „best practices“ durchsetzen werden. Dass man die Forschung jedoch heutzutage überhaupt schwer kontrollieren könne, bescheinigt Prof. Haddadin indirekt, als er von eigenen Forschungsprojekten erzählt, bei denen die in Deutschland rechtlich nicht möglichen Parts schlichtweg in die USA ausgelagert worden sind.</p>
<h3>Werte sind kein Unique Selling Point?</h3>
<p>Für diese Fragen der Regulatorik hält sowohl die Kommission, als auch die Strategie der Bundesregierung eine im besten Sinne typisch deutsche Lösung bereit: Normierung. Michael Teigler von der deutschen Kommission Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (DKE) erklärt vor der KI-Kommission, dass das Normungssystem ein Erfolgsmodell für Deutschland sei, das es fortzusetzen gelte. Sowohl die DKE, als auch die DIN versuchen zum Teil mit der Hilfe des Bundeswirtschaftsministeriums sowohl technische, als auch ethische Aspekte der KI zu normieren. Man versucht der Wissenschaft und Wirtschaft Rechtssicherheit und Datenkonsistenz zu gewährleisten durch klare und verbindliche Vorgaben, welche rechtlich jedoch nicht festgeschriebene sind. Demgegenüber verbreitet sich die Kritik, dass sich die aus Deutschland stammenden Normen –insbesondere die ethischen – am Ende international nicht durchsetzen werden können. Mario Brandenburg von der FDP-Bundestagsfraktion fasst zusammen: „Werte sind kein USP“, wobei USP für „Unique Selling Point“ steht. Heißt auch: Man könne als Europa international nur Werte setzen, wenn man sich an der Spitze der Entwicklung befindet.</p>
<p>Inwieweit jedoch die Gesellschaft bereit ist, im Sinne eines globalen Wettbewerbs die eigenen Werte auszudehnen oder aber auch zu verwerfen und ob das überhaupt wünschenswert wäre, steht auf einem anderen Blatt. Genau dies wird Inhalt des zweiten Artikels über den Stand der KI-Kommission sein.</p>
<p>Hier geht es zum zweiten Teil der Reihe: <a href="https://politik-digital.de/news/ki-und-gesellschaft-eine-bestandsaufnahme-156825/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI und Gesellschaft</a><br />
Hier geht es zum dritten Teil der Reihe: <a href="https://politik-digital.de/news/ki-und-ethik-eine-bestandsaufnahme-156842/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KI und Ethik</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_3bJ2H CHExY">
<div class="_1l8RX _1ByhS"><strong>Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@franckinjapan?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Franck V.</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/robot?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></div>
<div class="_1l8RX _1ByhS"><strong>Symbolbild MP3-Player:</strong> by <a href="https://unsplash.com/@sidem0n?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Ruijia Wang</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/ipod?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></div>
<div class="_1l8RX _1ByhS"><strong>Tina Klüwer</strong>: obs/parlamind</div>
</div>
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</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeit, Innovation und Gleichstellung in der Zukunft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wissenschaftsjahr-2018-155386/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Philip Matthiessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2018 08:35:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Arbeit und Arbeiten verändern sich so rasant wie nie zuvor. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren direkt miteinander, wodurch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-155388" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbildcut.jpg" alt="Titelbildcut" width="922" height="500" />Arbeit und Arbeiten verändern sich so rasant wie nie zuvor. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren direkt miteinander, wodurch neue Arbeitswelten entstehen. Diese so konkret und anschaulich wie möglich darzustellen, hat sich die Veranstaltung &#8220;Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft&#8221; als Ziel gesetzt.</p>
<figure id="attachment_155410" aria-describedby="caption-attachment-155410" style="width: 192px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="  wp-image-155410" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CareJackcut1-305x464.jpg" alt="" width="192" height="292" /><figcaption id="caption-attachment-155410" class="wp-caption-text">Care Jack</figcaption></figure>
<p>Im Fokus steht dabei vor allem die Frage nach Reichweite und Tiefe der Veränderungen in der Arbeitswelt. Beispielhaft wurden einige innovative Ansätze in der <a href="https://www.fraunhofer.de/de/veranstaltungen-messen/veranstaltungen/zukunftsarbeit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer-Erlebniswelt #Zukunftsarbeit</a> als interaktive Exponate präsentiert, die zukünftig Bereiche wie Produktion, Medizin oder Pflege verändern werden.</p>
<p>Dazu gehört z.B. der Care Jack, ein an den Menschen angepasstes Geschirr, das den Arbeitenden bei schwerer körperlicher Arbeit unterstützt. Er erkennt korrekte Hebebewegungen oder weist daraufhin, wie Gewicht noch besser verteilt werden kann. Außerdem kann er dem Nutzer beim in die Knie gehen durch mechanische Federsysteme das Heben schwerer Last erleichtern.</p>
<p>Ein weiteres spannendes Beispiel ist das Perceptual User Interface System, das dem Computer durch Kameras und Projektoren ermöglicht, mit dem oder der ProduzentIn zu interagieren. Das System kann dem oder der Produzierenden auf das Produkt Montageanweisungen projezieren, die korrekte Montage prüfen oder Materialfehler, die der oder die Produzierende entdeckt, ins System aufnehmen und zur Ausbesserung weiterleiten. Und das alles ohne Tablet, PC oder sonstige Hilfsmittel.</p>
<p>Doch wer entwickelt eigentlich solche intelligenten Helfer und wie sieht es in Forschung und Technik mit der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen aus? Dieser Frage widmete sich die Diskussionsrunde „Frauen in der Tech-Szene“, die am vorletzten Tag der Veranstaltungsreihe stattfand.</p>
<h3>Frauen in der Tech-Szene</h3>
<p>Die Techbranche ist so zukunftsrelevant wie kaum eine andere, das steht fest. Gerade dort ist es daher wichtig, für Diversität und Perspektivenpluralismus zu sorgen. Aktuell wird die Szene aber deutlich von Männern dominiert, besonders in der Führung. Warum besteht dieses Verhältnis und welche Wege führen heraus? Diesen und anderen Fragen stellten sich die Diskussionsteilnehmer Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Leiter der Abteilung &#8220;Forschung für Digitalisierung und Innovationen&#8221; des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Katharina Hochfeld, stellvertretende Leitung des Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO und Christine Henning von der Gesellschaft für Informatik (GI), Fachgruppe &#8220;Frauen und Informatik in der GI&#8221;.</p>
<p>Die Forscherin Hochfeld stellte fest, der Großteil der Organisationen, Unternehmen wie öffentliche Einrichtungen, hätten eigentlich erkannt, dass sie für Gleichstellung sorgen müssten und riefen verschiedene Diversity-Programme ins Leben. Trotzdem sei der Erfolg bisher nur mäßig eingetreten, was zeige, dass die Gründe tiefer lägen. Wichtigster Faktor wären die Stereotypen, die zwar menschlich seien, aber eben bedeutende Nachteile mit sich brächten. Die Untersuchung des Fraunhofer IAOs zeigte, dass vor allem die Zuschreibung von Fähigkeiten zentral für die Unterschiedlichkeit der Karriereerfolge ist. Männer und Frauen sind sich einig, wer erfolgreich sein will, benötigt Durchsetzungsvermögen und die Fahigkeiten des Selbstmarketings und des Networkens. Wurden die Teilnehmer der Untersuchung aber gefragt, welche Attribute sie Frauen oder Männern zuschreiben würden, antwortete die Mehrheit mit denselben Kategorien bei der Beschreibung der Männer. Frauen wurden aber eher Attribute wie Teamfähigkeit oder Empathie zugeschrieben. Diese ungleiche, in großen Teilen unbewusste, Beurteilung prägt das Geschlechterverhältnis in Organisationen maßgeblich.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Veränderung der Kommunikation und Arbeitsweise der männlichen Kollegen, sobald eine Frau in die Abteilung oder das Team eintritt, so Hochfeld weiter. Viele hätten das Gefühl sich in ihrem gewohnten Umgang untereinander beschränken zu müssen und würden daher männliche Kollegen bevorzugen.</p>
<p>Die Informatikerin Henning betonte, dass diese Beurteilung auch schon in der Schule problematisch sei und dazu führe, dass Mädchen empfohlen würde: &#8220;Mathematik studieren ist doch zu schwer, versuch lieber etwas anderes.&#8221; Diese Mädchen, gerade auch in den ländlichen Regionen, müssten schon früh dabei unterstützt werden, mutig voranzuschreiten und sich in der Studien- und Berufswahl nicht von Geschlechterrollen beeinflussen zu lassen.</p>
<figure style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-155392 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/PerceptualUserInterfacecut-305x153.jpg" alt="PerceptualUserInterfacecut" width="305" height="153" /><figcaption class="wp-caption-text">Perceptual User Interface&nbsp;</p>
<p></figcaption></figure>
<p>Prof. Dr. Lukas stimmte seinen Diskussionspartnerinnen zu und sieht ein Push- and Pull-Modell als Weg, um Gleichstellung im Berufsleben und speziell in der Tech-Branche zu erreichen. Auf der einen Seite müssten, wie Henning schon betonte, junge Frauen bei der Karrierewahl motiviert werden, nicht-traditionelle Tätigkeiten und Studiengänge auszuwählen. Dazu könnten die Stärkung von Vernetzung und interdisziplinärem Lernen in der Schule und z.B. auch die Auflösung der Prädestination des Karriereweges durch die Leistungskurswahl, wie Hochfeld anmerkte, dienen. Auch monoedukative Modelle, wie Mädchenschulen, die mitunter viel höhere Zahlen von Studierenden der MINT-Fächer, Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unter den Absolventinnen aufweisen würden, könnten hilfreich sein, so Henning.</p>
<h3>&#8220;Wir müssen bei den Führungskräften anfangen.&#8221;</h3>
<p>Auf der anderen Seite stehe, laut Lukas, aber das Vorleben von Gleichstellung in den Eliten der Gesellschaft. &#8220;Wir müssen bei den Führungskräften anfangen.&#8221; Nur so könnten Vorbilder erzeugt werden, die jungen Frauen anziehen und bei der Berufswahl helfen könnten. Wichtig sei im späteren Berufsleben auch die Veränderung der Arbeitsverhältnisse hinsichtlich der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so Hochfeld. Viele Frauen mit bedeutenden Karriere würden ähnlich leben wie die erfolgreichen männlichen Kollegen. Zuhause übernehme dann häufig der Mann mehr familiäre Pflichten, was die gleichen negativen Folgen für die Partnerschaft haben könne.</p>
<p>Abschließend sind sich die Diskutierenden einig, Frauen müssten in Machtfragen stärker für ihre Position kämpfen und auf ihren Zielen beharren. Dieses Einfordern müsse jetzt geschehen und gemeinsam mit einem strukturellen Wandel in der Förderung junger Mädchen einhergehen, da das Bewusstsein dafür in der Gesellschaft nie größer war als heute. Nur so kann Gleichstellung in allen Branchen und speziell in der Tech-Branche ermöglicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Titelbild: Redaktion, CC-BY-SA 3.0</h3>
<h3>Bilder im Text: Redaktion, CC-BY-SA 3.0</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111.png"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-151003" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111-305x53.png" alt="CC-BY-NC 2.0" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>(R)Evolution der Bildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lina Carnap]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 07:47:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Deutschland – das Land der Ingenieure. Heimat von Mercedes, Volkswagen und BMW. Ist es da nicht eigentlich verwunderlich, dass wir in Sachen Technologien und Digitalisierung ziemlich hinterherhinken? Vor allem was den Bildungsbereich angeht? Deutschland gehört immer noch zu den Schlusslichtern der OECD-Länder, was den Gebrauch digitaler Medien im Unterricht angeht. Doch könnte eine Investition nicht nur für die Zukunft gewinnbringend sein, sondern auch den heutigen Schulunterricht unterstützen. Ein Überblick über Gebrauch, Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich.</p>
<p>Eine herbe Enttäuschung ist das derzeitige <a href="https://netzpolitik.org/2017/mehr-ruestung-als-bildung-digitalpakt-fuer-schulen-kommt-in-haushaltsplanungen-nicht-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zurückrudern der Bundesregierung</a> in Bezug auf ihr versprochenes Digitalpaket für die Bildung. Fünf Milliarden Euro sollten für die Digitalisierung der Schulen in den nächsten fünf Jahren ausgegeben werden. Und jetzt? Anstatt in die Zukunft zu investieren, wird diese mit der nun veröffentlichten Haushaltsplanung womöglich nur noch düster. Das Geld geht in die Rüstung. Wie wichtig Bildung ist, müsste der Regierung eigentlich bewusst sein. Und dass ein Nicht-Investieren in die Digitalisierung fatal ist, eigentlich auch.</p>
<p>Auch die Kultusministerkonferenz hatte schon mit dem Papier “Bildung in der Digitalen Welt” geantwortet. Ihre Strategie bezieht sich auf sechs große Themenbereiche: Unterrichtsentwicklung, Ausbildung der LehrerInnen, technische Infrastruktur, Bildungsmedien, E-Government und rechtliche Rahmenbedingungen. Zusammengefasst, digitale Medien sollen integraler Bestandteiler aller Unterrichtsfächer werden. Dabei müssen LehrerInnen durch Aus-, Weiter- und Fortbildung zu Medienexperten werden, um digitale Medien professionell, didaktisch sinnvoll und reflektiert im Schulalltag einzusetzen.</p>
<p>Denn durch die Digitalisierung der Bildung werden die ArbeitnehmerInnen von morgen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und die schon in der Schule digital geschulten SchülerInnen später die digitale Transformation mitgestalten. Dazu müssen digitale Kompetenzen in der Schule erlernt werden. Denn obwohl wir in Deutschland leben und sich viele ein Leben ohne ihren Laptop oder Tablet nicht vorstellen können, gibt es etliche SchülerInnen, denen zu Hause diese Möglichkeiten fehlen. Dies schafft Ungleichheiten, die eigentlich mit der Digitalisierung überwunden werden sollten.</p>
<p>Aber nicht nur in der Zukunft kann es enorme Vorteile mit sich bringen, sondern auch im heutigen Schulalltag. Schon jetzt benutzen einige (vor allem junge) LehrerInnen digitale Lernplattformen, sogenannte Learning Management Systeme. Diese unterstützen die Planung, Koordination und Kommunikation im Klassenverband. Auf diesen Plattformen können die LehrerInnen die Materialien, inklusive Arbeitsbögen, Videos und Fotos, hochladen. Somit haben sie alles immer abrufbar. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für die SchülerInnen, die nach einer verpassten Stunde oder wegen eines verschusselten Arbeitsbogens Aufholbedarf haben.</p>
<p>Natürlich gibt es wie bei jeden neuen technologischen Anwendungen auch Hindernisse. Vergessene Passwörter der SchülerInnen kommen selbstverständlich vor. Wenn SchülerInnen mitten im Schuljahr nach einem neuen fragen, weiß man auch, wie oft die Seite aufgerufen wurde. Auch Datensicherheit ist ein Thema. Zusätzlich müssen Schulen aber für diese Plattformen wie beispielsweise Moodle Lizenzen erwerben. Auch für die richtige Breitbandverbindung, samt WLAN, muss gesorgt sein. Beamer und Laptops müssen vorhanden sein. Das kostet alles Geld, welches erstmal organisiert werden muss. Da die finanzielle Unterstützung über den Schulträger meist nicht ausreicht, müssen engagierte Schulen (Schulleitungen) kreativ werden. Fördervereine, externe Akteure, wie Unternehmen, oder EU-Mittel sind hier erste Anlaufstellen. Vermehrt sorgen aber auch die Länder selbst für Sonderprogramme im Bereich Medienkompetenz. Doch können innovativen Schulen seitens <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/it-ausstattung-verstaubte-whiteboards-und-fehlendes-breitband-an-berliner-schulen-24906810" target="_blank" rel="noopener noreferrer">des Senats auch Steine in den Weg gelegt werden.</a></p>
<h3>Digitalisierung zur Unterstützung im Unterricht</h3>
<p>Die Herausforderungen sollten aber nicht vor dem Handeln abschrecken. Denn die vermehrte Notwendigkeit zur Differenzierung im Unterricht, das heißt, die individuelle Förderung von verschiedenen Leistungsstufen in einem Klassenverband, welche zusätzlich durch Inklusion und Integration unumgänglich ist, kann durch die Digitalisierung möglich gemacht werden. Gerade wenn es um das heikle Thema Rechtschreibung (und Digitalisierung) geht, ist der Unterricht mit Hilfe digitaler Medien womöglich sogar effektiver. So kann die Webseite Orthografietrainer.net, als online Rechtschreibtrainer mit Abschlusstests, viel individualisierter mit den SchülerInnen üben, als es einer LehrerIn im Unterricht möglich ist. Dies ist nur ein Beispiel für die Vielseitigkeit von Online-Angeboten interaktiver Apps. Auch die Nutzung von Standard-Programmen wie Schreib- oder Präsentationsprogramme werden erlernt. Videos können geschnitten, Fotos bearbeitet und Texte verfeinert werden. Diese können wiederum auf Blogs veröffentlicht werden. So lernen die SchülerInnen nicht nur die Anwendung. Gleichzeitig werden digitale Medien Mittel zum Zweck, um einen abwechslungsreichen und differenzierten Unterricht zu gestalten.</p>
<p>Nun reagieren auch andere Akteure im Bildungsbereich. Beispielsweise setzen Schulbuchverlage zusätzlich auf digitale Konzepte und bieten zu ihren digitalen Schulbüchern auch auf den Lehrbereich zugeschnittene digitale Plattformen an. Denn bekommen sie in dem Bereich enormen Konkurrenzdruck. Im speziellen von den zuvor erwähnten Angeboten von Lernplattformen. Auch die großen Wirtschaftsunternehmen wie <a href="https://www.fool.com/investing/general/2014/05/16/google-vs-apple-which-will-own-the-education-marke.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Microsoft, Google und Apple</a> mischen im Bereich der Bildung mit. durch die sogenannten Open Educational Resources (OER) stehen Verlage unter Druck. OER sind unter anderem Lehrmaterialien und Arbeitsbögen von LehrerInnen, die auf verschiedene Webseiten hochgeladen werden können und dann von anderen LehrerInnen weiter benutzt werden können. Riskiert man darüber hinaus einen Blick auf zahlreiche Messen für digitale Bildung, kann man sich vor Angeboten kaum retten. Der neuste Trend: Virtual Reality Brillen für den Unterricht.</p>
<p>Das Angebot für LehrerInnen kann erschlagend wirken und verunsichern. Das sollte LehrerInnen aber nicht davon abhalten, es nicht einfach mal auszuprobieren. Wichtig ist vor allem die Reflektion über den Einsatz der Medien. Denn hier gilt wie mit jedem anderen Medium auch, dass die Nutzung (digitaler) Medien nicht per se Erfolg bedeutet.</p>
<p>Universitäten haben dabei bislang wenig Unterstützung angeboten. Seminare zum Thema Digitalisierung kommen sehr selten im Vorlesungsverzeichnis für Lehramtsstudierende vor. Und wenn, dann sind sie nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Doch genau hier muss angesetzt werden. Wenn Digitalisierung schon in der Ausbildung und dabei in jeder Fachdidaktik eine wichtige Rolle in Anspruch nehmen würde, wenn zukünftigen LehrerInnen digitale Kompetenzen erlernen und Sicherheit bekommen, wird die Hemmschwelle, diese im Unterricht später zu benutzen deutlich geringer sein.</p>
<p>Genau das sollte auch mit Wankas Paket in Angriff genommen werden. Mit der Zusammenarbeit von Bund und Ländern sollte der Bund für die Finanzierung der Infrastruktur und die Länder für die Konzepte aufkommen. Geld und Ausstattung soll es demnach nur geben, wenn ein Medienkonzept vorhanden ist. Dadurch sollte dem Rumstehen von ungenutzten Computern etc. vorgebeugt werden. Geplant war auch, vermehrt in die LehrerInnen Aus- und Fortbildung zu investieren. Schon längst stellt sich nicht mehr die Frage, ob digitale Bildung eine wichtige Rolle spielen sollte, sondern wie schnell ein fächerübergreifendes Medienkonzept realisiert werden kann. Ideen gibt es schon, nun brauchen wir das Geld, Frau Wanka.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/congerdesign-509903/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=543041">congerdesign</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=543041">Pixabay</a> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 1.0 Public Domain</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-5" data-row="script-row-unique-5" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-5"));</script></div></div></div>
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		<title>Digitale Unterstützung für Depressionspatienten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-unterstuetzung-fuer-depressionspatienten-151723/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Brinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 15:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[STEADY]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Wearables]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
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					<description><![CDATA[Mittels Smartphones und Wearables will das Forschungsprojekt STEADY Menschen mit Depressionen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglichen. Jedes Jahr erkranken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/psychology-2001850_1280.png"><img decoding="async" class=" wp-image-151726 size-full aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/psychology-2001850_1280.png" alt="" width="1280" height="560" /></a>Mittels Smartphones und Wearables will das Forschungsprojekt STEADY Menschen mit Depressionen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglichen.</p>
<p>Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland Millionen von Menschen an Depressionen. Trotzdem ist eine ausreichende Behandlung lange nicht in allen Fällen gewährleistet. Um die Versorgung von Depressionskranken zu verbessern, initiierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im November letzten Jahres ein Projekt zur Entwicklung eines Systems zur Betreuung mittels Smartphone.</p>
<p>Wie aus einer <a href="http://http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/media/2017-03-15_PM_STEADY_final_Versand_Website.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a> der deutschen Depressionshilfe hervorgeht, soll das sogenannte STEADY-System, Biosensordaten wie Herzfrequenz oder Blutdruck sammeln, um dadurch das Befinden des Patienten zu erkennen. Diese Daten werden dann via Smartphone aufbereitet und dem Benutzer zur Verfügung gestellt. Dieser entscheidet jedoch selbst, ob er sie mit einem Arzt teilen möchte.</p>
<p>Eine digitale Lösung, die depressiv veranlagten Personen ein besseres Selbstmanagement ihrer Erkrankung ermöglicht, soll bis Ende 2019 zur Verfügung stehen. Das Projekt ist mit einem Volumen von ca. 2,4 Millionen Euro angesetzt.</p>
<p>Titelbild:<a href="https://pixabay.com/en/psychology-face-dialogue-mute-tree-2001850/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> psycology by geralt</a> via pixabay, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<item>
		<title>Förderung für gemeinnützige Open-Source-Projekte: Jetzt Ideen einreichen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Schuchmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 13:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
		<category><![CDATA[Civic Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Data Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Prototypefund]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute startet die Bewerbungsphase für den Prototypefund, ein Projekt der Open Knowledge Foundation mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/raketenstart.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-149882 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/raketenstart.jpg" alt="Raketenstart vom Cape Canaveral" width="640" height="427" /></a>Heute startet die Bewerbungsphase für den Prototypefund, ein Projekt der Open Knowledge Foundation mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über 1,2 Millionen Euro für gemeinnützige Open-Source Projekte. Interessierte haben bis zum 30. September 2016 Zeit, ihre Idee einzureichen.</p>
<p>Ausgewählte Prototypen erhalten bis zu sechs Monate lang bis zu 30.000 Euro Förderung. Darüber hinaus stellt das Projekt jeder Idee eine_n Mentor_in zur Seite und gibt die Möglichkeit, sich nachhaltig zu vernetzen und so potentielle weitere Geldgeber_innen, Teilnehmer_innen, Partner_innen und Förderprogramme zu finden, damit das Weiterbestehen von innovativen Ansätzen auch nach Ende des Förderzeitraumes gewährt werden kann.</p>
<p>Der Prototypefund wird über drei Jahre und vier Runden auf je zehn Projekte verteilt, dabei wird sich die Schwerpunktsetzung weiterentwickeln und den aktuellen Bedürfnissen der Zeit angepasst. Erste Schwerpunkte sind in dieser Bewerbungsphase Civic Tech, Data Literacy, Datensicherheit und Softwareinfrastruktur, mit einem Fokus auf die Nutzbarkeit offener Daten angesichts des angekündigte Open Data Gesetzes.</p>
<p>Es handelt sich um einen Art Graswurzelförderprogramm, da es sich an Einzelpersonen mit innovativen Ideen richtet und damit einen Gegenpol zu den exklusiven Förderprogrammen für Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bildet. Auch den Fund selbst wollen die Initiatoren als Prototyp verstanden wissen, nach jeder Runde wird es Feedback und Auswertung geben, um das Programm weiter anzupassen und verbessern.</p>
<p>Die Projekte müssen Open Source sein, der Code wird dementsprechend über z.B. GitHub oder Bitbucket zugänglich gemacht werden. Und auch zwischen den geförderten Prototypprojekten soll offene Kommunikation stattfinden. Teilnehmer werden ermutigt, sich über Probleme und Lösungen austauschen, so soll Innovation durch trial and error erreicht werden.</p>
<p>Die Bewerbungsphase startet heute (01. August 2016) und läuft über zwei Monate bis zum 30. September 2016. Interessierte können sich <a href="http://prototypefund.de/submission/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> bewerben und bekommen nach etwa zwei weiteren Monaten Bescheid, ob sie unter den Finalisten sind. Offizieller Förderstart ist der 01. März 2017, dann haben alle Prototypen sechs Monate Zeit, umgesetzt und am Demo Day am 31. August 2017 präsentiert zu werden. Weitere Informationen gibt es auch in den <a href="http://prototypefund.de/faq/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FAQ</a>.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://unsplash.com/photos/TV2gg2kZD1o" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rocket Launch</a> von <a href="https://unsplash.com/@spacex" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SpaceX</a> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unsplash</a>, licenced <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wanka will IT-Sicherheit stärken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wanka-will-it-sicherheit-staerken-142537/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Thiele]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 16:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[BMWI]]></category>
		<category><![CDATA[BMI]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142538" alt="BMBF_crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg" width="640" height="280" /></a>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. Bildungsministerin Wanka will den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt zur Selbstverständlichkeit werden lassen.<br />
Laut Ministerium ist Cybersicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger relevant und stellt zugleich einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Standort Deutschland dar. Das Ministerium nennt vier Arbeitsbereiche, zu denen weiterhin geforscht werden muss, um den Datenschutz und die Privatsphäre von Bürgern im Netz zu gewährleisten.<br />
Der Wandel hin zur „Industrie 4.0“ bedeutet, dass durch bessere Vernetzung der Fertigungsprozesse Produkte hergestellt werden können, die individuell an den Endverbraucher angepasst sind. Kommunikation ist einerseits die technische Voraussetzung für diesen Prozess und ermöglicht es andererseits, autonom zu optimieren und umzuplanen. Weil „schlaue“ Maschinen und Geräte intensiv untereinander Daten austauschen, muss Datensicherheit laut Ministerium einen größeren Stellenwert einnehmen, damit Firmen angemessen vor Industriespionage geschützt sind.<br />
Die Digitalisierung erfasst nicht nur den Industriesektor, sondern unsere komplette Lebensumwelt. Nie zuvor war es möglich, so viele Daten über die Lebensgewohnheiten von Menschen zu sammeln. Doch bleibt die Privatsphäre auch im digitalen Zeitalter ein hohes Gut. Hierfür sollen Verfahren entwickelt werden, die es jedem Bürger ermöglichen, selbst zu bestimmen, wie öffentlich sie im Netz sein wollen.<br />
Nicht nur Industriemaschinen sind schlau. Auch Versorgungsinfrastrukturen wie Strom oder Wasser und Kommunikationsnetze, sogenannte „kritische Infrastrukturen“, werden immer intelligenter und können sich zunehmend selbst regulieren. Während in die Weiterentwicklung von intelligenter Technologie bereits investiert wird, will man auch den Schutz dieser Systeme nicht vernachlässigen, um Angriffe und Störungen auf die Infrastruktur zu vermeiden.<br />
Ein anderer Bereich, den das Ministerium als schützenswert betrachtet, ist Cloud Computing. Die Technologie ermöglicht es, Daten von überall auf der Welt mit Endgeräten abzurufen. Derzeit problematisch ist, dass konventionelle Sicherheitstechnologien auf das Cloud Computing nicht anwendbar sind und so Sicherheitslücken entstehen können. Vor dem Hintergrund des letzten Skandals um geleakte Nacktfotos von Prominenten haben viele Nutzer seit Kurzem immer mehr Zweifel an der Anwendung dieser Technologie. Mit der Förderung neuer Sicherheitskonzepte will man dazu beitragen, das Vertrauen der User zurückzugewinnen.<br />
Das BMBF arbeitet in IT-Sicherheitsfragen schon seit 2009 mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Wirtschaftsministerium (BMWi) zusammen. Seit 2011 unterhält es Kompetenzzentren in Saarbrücken, Darmstadt und Karlsruhe, in denen universitäre und externe Einrichtungen zusammen zum Thema Cybersicherheit forschen. Auch unterstützt es seit Längerem Projekte, die Themenfelder wie „Privatsphäre im Internetzeitalter“ und „Verschlüsselte Kommunikation“ erforschen. Dass das Ministerium die Erforschung der IT-Sicherheit nun endlich verstärkt fördern will, ist zwar ein wichtiger Schritt, er kommt aber reichlich spät. Es ist zu hoffen, dass die geförderten Maßnahmen sich als hilfreich und nachhaltig herausstellen.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/96913861@N04/9637127712">Christian Schnettelker</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wanka will IT-Sicherheit stärken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wanka-will-it-sicherheit-staerken-2-142538/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 16:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BMWI]]></category>
		<category><![CDATA[BMI]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[BMBF]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142538" alt="BMBF_crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg" width="640" height="280" /></a>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. Bildungsministerin Wanka will den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt zur Selbstverständlichkeit werden lassen.<br />
Laut Ministerium ist Cybersicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger relevant und stellt zugleich einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Standort Deutschland dar. Das Ministerium nennt vier Arbeitsbereiche, zu denen weiterhin geforscht werden muss, um den Datenschutz und die Privatsphäre von Bürgern im Netz zu gewährleisten.<br />
Der Wandel hin zur „Industrie 4.0“ bedeutet, dass durch bessere Vernetzung der Fertigungsprozesse Produkte hergestellt werden können, die individuell an den Endverbraucher angepasst sind. Kommunikation ist einerseits die technische Voraussetzung für diesen Prozess und ermöglicht es andererseits, autonom zu optimieren und umzuplanen. Weil „schlaue“ Maschinen und Geräte intensiv untereinander Daten austauschen, muss Datensicherheit laut Ministerium einen größeren Stellenwert einnehmen, damit Firmen angemessen vor Industriespionage geschützt sind.<br />
Die Digitalisierung erfasst nicht nur den Industriesektor, sondern unsere komplette Lebensumwelt. Nie zuvor war es möglich, so viele Daten über die Lebensgewohnheiten von Menschen zu sammeln. Doch bleibt die Privatsphäre auch im digitalen Zeitalter ein hohes Gut. Hierfür sollen Verfahren entwickelt werden, die es jedem Bürger ermöglichen, selbst zu bestimmen, wie öffentlich sie im Netz sein wollen.<br />
Nicht nur Industriemaschinen sind schlau. Auch Versorgungsinfrastrukturen wie Strom oder Wasser und Kommunikationsnetze, sogenannte „kritische Infrastrukturen“, werden immer intelligenter und können sich zunehmend selbst regulieren. Während in die Weiterentwicklung von intelligenter Technologie bereits investiert wird, will man auch den Schutz dieser Systeme nicht vernachlässigen, um Angriffe und Störungen auf die Infrastruktur zu vermeiden.<br />
Ein anderer Bereich, den das Ministerium als schützenswert betrachtet, ist Cloud Computing. Die Technologie ermöglicht es, Daten von überall auf der Welt mit Endgeräten abzurufen. Derzeit problematisch ist, dass konventionelle Sicherheitstechnologien auf das Cloud Computing nicht anwendbar sind und so Sicherheitslücken entstehen können. Vor dem Hintergrund des letzten Skandals um geleakte Nacktfotos von Prominenten haben viele Nutzer seit Kurzem immer mehr Zweifel an der Anwendung dieser Technologie. Mit der Förderung neuer Sicherheitskonzepte will man dazu beitragen, das Vertrauen der User zurückzugewinnen.<br />
Das BMBF arbeitet in IT-Sicherheitsfragen schon seit 2009 mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Wirtschaftsministerium (BMWi) zusammen. Seit 2011 unterhält es Kompetenzzentren in Saarbrücken, Darmstadt und Karlsruhe, in denen universitäre und externe Einrichtungen zusammen zum Thema Cybersicherheit forschen. Auch unterstützt es seit Längerem Projekte, die Themenfelder wie „Privatsphäre im Internetzeitalter“ und „Verschlüsselte Kommunikation“ erforschen. Dass das Ministerium die Erforschung der IT-Sicherheit nun endlich verstärkt fördern will, ist zwar ein wichtiger Schritt, er kommt aber reichlich spät. Es ist zu hoffen, dass die geförderten Maßnahmen sich als hilfreich und nachhaltig herausstellen.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/96913861@N04/9637127712">Christian Schnettelker</a><br />
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