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	<title>BND &#8211; politik-digital</title>
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		<title>NSA: „Es gibt noch eine ganze Menge Aufklärungsbedarf“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 14:44:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Bundesparteitag der SPD sprachen wir mit Christian Flisek und Jens Zimmermann über aktuelle netzpolitische Themen. Vor allem die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPD-Parteitag-Header-3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" size-full wp-image-147705 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPD-Parteitag-Header-3.jpg" alt="SPD-Parteitag-Header-3" width="640" height="280" /></a>Auf dem Bundesparteitag der SPD sprachen wir mit Christian Flisek und Jens Zimmermann über aktuelle netzpolitische Themen. Vor allem die Überwachungstätigkeiten der NSA und des BND sowie die Digitale Agenda standen dabei im Fokus.</p>
<p>Fast zwei Jahre lang beschäftigt sich der Deutsche Bundestag nun mit den Enthüllungen von Edward Snowden und deren Konsequenzen. „Es gibt noch eine ganze Menge Aufklärungsbedarf“, konstatiert Christian Flisek, SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss. Der Bundesnachrichtendienst (BND) habe mit seiner „Weltraumtheorie“ eindeutig deutsches Recht überstrapaziert. Laut dieser Auslegung fallen Daten, die per Satellit abgeschöpft werden, nicht unter deutsches Recht. So könne es nicht weitergehen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bis spätestens nächsten Sommer hier eine umfassende BND-Reform bekommen werden.“</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=n5jS1qNuFbA" title="SPD-Bundesparteitag Spezial mit Christian Flisek" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/n5jS1qNuFbA?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Flisek rechtfertigte sich außerdem zu seiner Position bezüglich der <a href="http://politik-digital.de/news/bundestag-beschliesst-vorratsdatenspeicherung-147222/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kürzlich beschlossenen Vorratsdatenspeicherung</a>. Er war der einzige SPD-Abgeordnete im Ausschuss Digitale Agenda, der für das Gesetz votiert hat. Als Berichterstatter im federführenden Rechtsausschuss habe er konstruktiv auf die Gestaltung Einfluss nehmen wollen. „Wir müssen nach vielen Jahren einer sehr ideologischen Diskussion ein Stück weit alle miteinander aus den Schützengräben kommen.“ Christian Flisek betonte vor allem die beschlossene Evaluierung des Gesetzes in drei Jahren.</p>
<p>Jens Zimmermann, SPD-Abgeordneter im Ausschuss Digitale Agenda, hat trotzdem gegen die neue Vorratsdatenspeicherung gestimmt. „In der leider aktuell angespannten Sicherheitssituation sehen wir ja immer wieder, dass die Vorratsdatenspeicherung nicht das Allheilmittel ist.“ Vor allem Ermittlungsbehörden müssen besser ausgestattet werden, um der Terrorgefahr zu begegnen.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=Q3cyi1bQ9oU" title="SPD-Bundesparteitag Spezial mit Jens Zimmermann" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/Q3cyi1bQ9oU?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit Jens Zimmermann sprachen wir darüber hinaus über den Stand der <a href="http://www.bmwi.de/DE/Themen/Digitale-Welt/digitale-agenda.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda</a>. Er sehe schon Fortschritte, jedoch müsse man vor allem die Außendarstellung deutlich verbessern. „Vieles, was auch im Kleinen getan wird, kommt außen gar nicht so an.“ Zu den <a href="http://www.telekom.com/medien/managementzursache/291708" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ankündigungen der Telekom</a>, die Neuregelungen der Netzneutralität für Spezialdienste wie Telemedizin oder Online-Gaming auszunutzen, sagte Zimmermann: „Wir haben das zur Kenntnis genommen und werden das sehr kritisch begutachten.“ Trotzdem habe die Telekom hier schon „eine fiese Fratze“ gezeigt, so der SPD-Abgeordnete.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
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		<title>Vorbild USA: Dem Geheimdienst Grenzen aufzeigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Löser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 13:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist es also passiert. Weil sich der US-Senat nicht auf eine Verlängerung der zeitlich befristeten Spähprogramme einigen konnte, musste [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/NSA.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145929" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/NSA.jpg" alt="NSA" width="640" height="280" /></a>Nun ist es also passiert. Weil sich der US-Senat nicht auf eine Verlängerung der zeitlich befristeten Spähprogramme einigen konnte, musste die NSA das massenhafte Abgreifen von Telefondaten am Sonntagabend einstellen. Von derartigen Einflussmöglichkeiten auf die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes kann das Parlament hierzulande nur träumen. Es bedarf einer Reform.</p>
<p>Schon seit längerem fordert US-Präsident Obama eine Reform der amerikanischen Geheimdienste. Nachdem der nach den Anschlägen vom 11. September aufgelegte Patriot Act diverse Male ohne größere Widerstände verlängert wurde, haben die Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden nun auch beim Kongress zu einem Umdenken geführt. Der sogenannte <a href="http://www.washingtonpost.com/opinions/pass-the-usa-freedom-act/2015/05/22/275a5e94-fff5-11e4-805c-c3f407e5a9e9_story.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freedom Act</a> legt das Speichern von Telefonmetadaten in die Hände privater Telefonanbieter und erlaubt den Zugriff durch die NSA nur mit gerichtlicher Genehmigung. Am 1. Juni sollte dieser nun seinen Vorgänger beerben. Eigentlich. Denn obwohl er im Repräsentantenhaus überraschenderweise eine breite Mehrheit gefunden hatte, scheiterte der Gesetzesentwurf im Senat. Zwar erklärte sich Mehrheitsführer Mitch McConnell von den Republikanern zähneknirschend mit der Reform einverstanden, doch libertär-konservative Parteikollegen um Rand Paul ging der <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/entscheidung-im-senat-nsa-spaehprogramm-vor-dem-aus-13622851.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eingriff in die Freiheitsrechte</a> immer noch zu weit.</p>
<p>In den USA hat das Parlament die NSA also vorerst ihres wichtigsten Instruments beraubt. Vergleichbares Eingreifen des Bundestags scheint angesichts des Possenspiels NSA-Untersuchungsausschuss unmöglich. Seit mehr als einem Jahr existiert der Ausschuss jetzt und beinahe täglich monieren Mitglieder ermüdende <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/nsa-untersuchungsausschuss-zwischenbilanz-von-konstantin-von-notz-a-1024274.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verzögerungs- und Geheimhaltungstaktiken</a> seitens BND und Kanzleramt. Mittlerweile ist auch die SPD vom Regierungspartner CDU/CSU abgerückt und schwächt die Koalition mit einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/geheime-selektoren-liste-der-nsa-spd-stellt-merkel-ultimatum-in-bnd-affaere-1.2492405" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ultimatum</a> von Generalsekretärin Yasmin Fahimi. Und SPD-Vorsitzender und Vizekanzler Gabriel lässt sowieso keine Möglichkeit aus, der Öffentlichkeit zu verdeutlichen, wer der Hauptverantwortliche in dieser delikaten Angelegenheit ist. Anstatt die Aufklärung voranzutreiben und anschließend mögliche Geheimdienstreformen anzugehen, verlieren sich die Akteure in politischen Ränkespielen. Ein Ausdruck parlamentarischer Hilflosigkeit?</p>
<p>Fakt ist: Die parlamentarische Kontrolle des Bundesnachrichtendienstes fällt in Deutschland eher sparsam aus. Halbjährlich werden dem parlamentarischen Kontrollgremium Berichte über Grundrechtsbeschränkungen im Sinne des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/g10_2001/gesamt.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">G-10-Gesetzes</a> vorgelegt. Wenn Unternehmungen des BND allerdings nicht als solche klassifiziert werden, finden sie auch nicht den Weg zum Kontrollgremium. So geschehen bei der Operation Eikonal von BND und NSA. Zwar hatten die deutschen Geheimdienstler Filter eingebaut, die die Verbindungsdaten deutscher Staatsbürger aussortieren. Doch wie ein BND-Mann im Untersuchungsausschuss eingestand, funktionieren diese <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/spaeh-affaere-bnd-leitete-daten-vondeutschen-an-nsa-weiter-1.2157406" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Filter</a> nicht immer wie gewünscht.</p>
<h3>Versagen der Aufsichtsfunktion</h3>
<p>Das Ergebnis sind sehr wahrscheinlich millionenfache Grundrechtsverstöße, von denen weder Parlament noch das zuständige Kontrollgremium je erfahren haben. Aber nicht nur Verstöße gegen die deutsche Verfassung ließ der BND durchgehen, auch bei Wirtschaftsspionage drückten die Verantwortlichen beide Augen zu. Der deutsche Geheimdienst handelte bewiesenermaßen entgegen deutscher Interessen. Und davon hatte das Bundeskanzleramt spätestens 2013 <a href="https://netzpolitik.org/2015/internes-dokument-belegt-bnd-und-bundeskanzleramt-wussten-von-wirtschaftsspionage-der-usa-gegen-deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kenntnis</a>.</p>
<p>Im Gegensatz zum deutschen Bundestag hatte das Bundeskanzleramt als Aufsichtsbehörde sehr wohl Kenntnis von den Machenschaften von Bundesnachrichtendienst und NSA. Und obwohl bekannt war, dass die Amerikaner auch konkurrierende Interessen verfolgten, erachtete man die Zusammenarbeit als zu wichtig und beugte deutsches Recht. Das Bundeskanzleramt hat in seiner Aufsichtsfunktion versagt.</p>
<p>Das Parlament kann nicht, das Kanzleramt will nicht. Ohne Ergebnisse des NSA-Untersuchungsausschusses vorwegzunehmen, lässt sich jetzt schon eine Notwendigkeit aus der Affäre ableiten. Es bedarf einer grundlegenden Reform der Geheimdienstaufsicht in Deutschland und das kann nur durch einen Kompetenzzuwachs des Parlamentarischen Kontrollgremiums geschehen. Denn nur wenn man die Opposition in die Aufsicht einbindet, kann sie ihre Kontrollfunktion wahrnehmen. Das Versagen des Kanzleramts hat leider gezeigt, dass das unumgänglich ist.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> In der Nacht zu Mittwoch hat der US Senat mit der 67 von Stimmen der NSA-Reform zugestimmt. Der <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-10/hintergrund-nsa-skandal">USA Freedom Act</a> beschränkt die massenhafte Überwachung der Telekommunikationsdaten von US-Bürgern. Künftig müssen die Daten von den Mobilfunkunternehmen gespeichert werden, die NSA benötigt nach sechs Monaten einen Richterbeschluss des Spezialgerichts Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) für den Zugriff auf einzelne Datensätze. Die NSA hat nun allerdings eine Übergangsfrist von 180 Tagen, in der sie wie gewohnt alle Daten selber speichern kann.</p>
<p>Die umstrittenen Paragrafen 206 (erlaubt das Abhören mehrerer Telefonleitungen einer Person) und 215 des Patriot Act werden nach der Entscheidung von Mittwochnacht <a href="http://derstandard.at/2000016886245-1369362981909/Fragen-und-AntwortenUSA-Freedom-Act-NSA-Kompetenzen-eingeschraenkt-Ueberwachung-bleibt?ref=rss">auslaufen</a>. Paragraf 215, der die Speicherung von Informationen erlaubte solange sie „relevant“ für die Abwehr terroristischer Gefahren waren, geriet durch die Enthüllungen von Edward Snowden massiv in die Kritik und war der Auslöser für die Geheimdienstreform.</p>
<p>Die nun geltenden Speicherregeln ähneln der für Deutschland geplanten Vorratsdatenspeicherung, da nun auch in den USA die Anbieter von Telekommunikationsdiensten für die Speicherung zuständig sind und nicht länger die Geheimdienste selber. Die genaue Speicherdauer bleibt allerdings offen, da der NSA auch nach sechs Monaten eine Zugriffsmöglichkeit auf die Daten eingeräumt wird, diese also weiterhin vorgehalten werden müssten.</p>
<p>US-Präsident Obama unterschrieb das Gesetz noch in der Nacht und kritisierte, dass es durch die kurzfristige Unterbrechung der Speicherung seit Montag zu einer unnötigen Verzögerung und einer gefährlichen Lücke in der Gefahrenabwehr gekommen sei.</p>
<p>[Update am 03.06. von Julie Rothe]</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/96dpi/5702348429/in/photolist-9FU2we-faq2B4-faq29T-7115U6-e6UVd-abyvPa-abyvDv-abyvv2-abBkDq-9UgwUJ-ePajpA-aaT3M8-aaVSqY-aaT3kK-aaVREb-aaT2Ck-aaVRej-aaT23K-aaT1Q2-aaVQv1-abRRcA-abP1mF-abRQUC-abP15Z-abNZXV-kKarwB-6HGoRf-aamwpL-aaiHeV-aamwcQ-aaiH4Z-aaiGX2-aamvVd-ap4jtY-6ypZCS-faq4xX-faEiih-faq33V-kLVniT-ap1jT8-gvrLP9-9tWJU7-aq1j1L-kyXVBF-kvowP9-f7f38j-f71d6e-kvp5cE-kvmVHa-kvnmV2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Levers </a>(CC BY-NC 2.0)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Große Einigkeit beim 7. Internet Governance Forum Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Löser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 13:39:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BND]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern fand im Roten Rathaus in Berlin das VII. Internet Governance Forum Deutschland statt. Aus aktuellem Anlass waren neben Fragen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/intgovforum.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145829" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/intgovforum.jpg" alt="intgovforum" width="640" height="280" /></a>Gestern fand im Roten Rathaus in Berlin das VII. Internet Governance Forum Deutschland statt. Aus aktuellem Anlass waren neben Fragen der Regulierung das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und der Geheimdienstskandal Thema.</p>
<p class="western">Die Journalistin Lena Kampf vom Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung moderierte das Podium, auf dem neben der Bundestagsabgeordnenten der Linken Halina Wawczyniak auch Lars Klingbeil von der SPD (MdB) und der Grünen-Netzpolitiker Malte Spitz zu Gast waren. Thomas Jarzombek von der CDU musste krankheitsbedingt absagen, und so sorgte der Kommentar der Moderatorin, jetzt müsse Klingbeil die Vorratsdatenspeicherung verteidigen, für erste Lacher im Saal.</p>
<p class="western">Doch zunächst einmal ging es um den Geheimdienstskandal. Halina Wawczyniak hält die Forderung ihrer Partei nach personellen Konsequenzen zum jetzigen Zeitpunkt für verfrüht. Zuerst müssten die beteiligten Personen „gegrillt“ werden, um den Skandal in Gänze aufzudecken. Danach könne man immer noch Rücktritte fordern. Auch wenn nach Meinung der Linken „Geheimdienste grundsätzlich abgeschafft gehören“, weiß Wawczyniak doch, dass der gesellschaftliche Konsens ein anderer ist. Deshalb forderte sie, die Befugnisse der Geheimdienste massiv einzuschränken, am besten durch die Abschaffung des G10-Gesetzes zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses, welches Eingriffe in Grundrechte unter gewissen Umständen legitimiert.</p>
<p class="western">Ganz so weit will Lars Klingbeil von der SPD nicht gehen, das Problem ist für ihn ein anderes: „Die Geheimdienste haben sich verselbstständigt“. Es gebe ein strukturelles Problem bei der Aufsicht, weshalb man „die Befugnisse der Parlamente massiv ausbauen“ müsse. Die Kontrolle der Geheimdienste durch das Parlament in den USA sei wesentlich besser. Ein „Totalversagen“ wie in Deutschland wäre, so Malte Spitz von den Grünen, mit einer Politik der aktiven Information von Entscheidungsträgern durch die Geheimdienste, wie es sie seit einiger Zeit in den USA gibt, viel unwahrscheinlicher. Der Vorschlag der Bundesregierung, einen Sonderermittler für die Einsicht in die <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-selektoren-liste-entzweit-gabriel-und-steinmeier-a-1033961.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span lang="zxx">Selektorenliste</span></a> einzusetzen, sei hingegen nicht nur ein Schritt in die falsche Richtung, sondern laut Spitz nichts anderes als eine „Einschränkung grundsätzlicher Parlamentsrechte“.</p>
<h3 class="western">Keine zwei Meinungen zur Vorratsdatenspeicherung</h3>
<p class="western">Das zweite beherrschende Thema war natürlich der vor einigen Tagen von Innenminister Thomas de Mazière und Justizminister Heiko Maas gemeinsam vorgestellte <a title="Bürgerrechte abräumen im Schnelldurchlauf" href="http://politik-digital.de/buergerrechte-abraeumen-im-schnelldurchlauf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Referentenentwurf</a> für das Gesetz „zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“ – besser bekannt als VDS-Gesetz. Lars Klingbeil kritisierte den Entwurf seines Parteikollegen Maas massiv: Er könne sich per se kein gutes Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vorstellen, und davon abgesehen sei das EuGH-Urteil aus dem vergangenen Jahr eindeutig gewesen. Die Eile, mit der das Gesetz nun verabschiedet werden soll, hält Klingbeil für „parlamentarisch bedenklich“.</p>
<p class="western">Moderatorin Kampf kam dann zügig auf eine Klausel zu sprechen, die für sie als Journalistin unmittelbare Folgen hat. Die mit dem Entwurf vorgeschlagene Einführung eines Tatbestandes der „Datenhehlerei“ nach § 202d schließt zwar Handlungen aus, die „ ausschließlich der Erfüllung rechtmäßiger dienstlicher und beruflicher Pflichten dienen“, aber die unspezifische Formulierung hält Spitz für „zu vage und interpretationsfähig“, kurzum für unnötig. Auch Klingbeil bezweifelt, ähnlich wie der Deutsche Anwaltverein in einer <a href="http://anwaltverein.de/de/newsroom" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellungnahme</a>, einen ausreichenden Schutz von Journalisten. Der SPD-Politiker wirft schließlich die entscheidende Frage auf: „Warum muss man Datenhehlerei eigentlich in einem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung regeln?“</p>
<p class="western">Die Antwort liegt für Malte Spitz auf der Hand: „Das [Datenhehlerei und Störerhaftung] sind doch nur Nebelkerzen, die von der Vorratsdatenspeicherung ablenken sollen.“ Störerhaftung, da war doch was. Seit Langem verspricht die Bundesregierung, selbige abzuschaffen. Mit einer neuen Klausel im Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung will man Anbieter öffentlicher WLAN-Netze ebenfalls dazu verpflichten, sämtliche Kommunikationsdaten aufzuzeichnen. Damit torpediert die Regierung ihre eigene Politik. Wer gehässig ist, fragt sich spätestens jetzt, ob Rechtssicherheit für Anbieter öffentlicher Internetzugänge jemals geplant war. Denn welcher Anbieter wird bereit sein, sämtliche Daten aufzuzeichnen? Das Gesetz bietet offensichtlich genügend Angriffspunkte, um alle Podiumsteilnehmer gegen de Mazière und Maas aufzubringen. Ob der demonstrierten Einigkeit quer durch die Parteien bei diesem Thema ließ eine ganz Bemerkung ganz anderer Art aus dem Publikum aufhorchen, die die geringe Resonanz und Beteiligung bei Abgeordneten und Ministerialbeamten am Internet Governance Forum bedauerte. So scheint die Digitalisierungspolitik auch nach dem 7. Nationalen Internet Governance Forum für die meisten Politiker noch immer keine Priorität zu sein.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.dgvn.de/meldung/igf-d-netzpolitiker-lehnen-vorratsdatenspeicherung-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DGVN</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Das Kanzleramt kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2015 10:06:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Vor knapp zwei Wochen wurden die ersten Informationen über den BND-Skandal durch Recherchen des Spiegel bekannt. Seitdem stehen das Bundeskanzleramt und seine aktuellen und letzten Leiter in der Kritik. Aber auch Bundeskanzlerin Merkel gerät zunehmend unter Druck, die Hintergründe der Affäre schnell und umfassend aufzuklären. Dr. André Hahn (Die Linke) ist Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Überprüfung der Tätigkeit der Geheimdienste, er schreibt in einem Gastbeitrag über den Spionageskandal von BND und NSA und die Verantwortung des Kanzleramtes.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Noch kann man die Dimension der jüngstens BND/NSA-Affäre nicht abschließend bewerten, aber nach dem, was bisher in den Medien berichtet wurde und auch ich aus meiner Arbeit weiß, handelt es sich um einen der größten Geheimdienstskandale in der Geschichte der Bundesrepublik.</p>
<p>Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll dem US-Geheimdienst über fast ein Jahrzehnt hinweg beim Ausforschen und Aushorchen von europäischen Unternehmen, Institutionen sowie Politikern und letztlich auch bei Wirtschaftsspionage geholfen haben.</p>
<p>Im BND ist das durchaus aufgefallen, schließlich hat man über Jahre hinweg offenbar mehr als 40.000 illegale Suchbegriffe festgestellt, die seitens der NSA in die Überwachungsmaschinerie eingespeist werden sollten. Diese wurden nach Erkennung gesperrt, wobei unklar ist, ob und wie lange sie vorher schon im System waren. Zudem sind noch nicht einmal alle heiklen Begriffe erfasst worden, wie sich nach den Snowden-Enthüllungen herausstellte, denn bei einer Tiefenprüfung im Jahr 2013 – so laut nicht dementierten Medienberichten – sollen noch einmal 2.000 so genannte Selektoren gefunden worden sein, die womöglich über Jahre hinweg zu Anwendung kamen und über die millionenfach Daten von Organisationen und Personen erfasst wurden, die weder etwas mit Waffenhandel noch mit organisierter Kriminalität und schon gar nicht mit Terrorismus zu tun hatten. Doch allein das waren die Themen für die gemeinsamen Projekte zwischen dem BND und amerikanischen Geheimdiensten.</p>
<p>Wenn die neuesten Informationen stimmen und es schon in den Jahren 2008 bzw. 2010 Berichte des BND über versuchte bzw. auch real erfolgte Wirtschaftsspionage seitens der NSA an die Dienst- und Fachaufsichtsbehörde gegeben hat, dann hätte das Bundeskanzleramt das Parlamentarische Kontrollgremium und auch die Obleute im NSA-Untersuchungsausschuss belogen, denn dort hat Kanzleramtsminister Altmaier am 22. April 2015 erklärt, sein Amt habe erst vor wenigen Tagen von derartigen Bestrebungen erfahren.</p>
<p>Natürlich war Herr Altmaier 2008 noch nicht im Amt &#8211; das war der jetzige Bundesinnenminister de Maizière &#8211; aber Altmaier trägt neben der Bundeskanzlerin die politische Verantwortung für sein Haus. Deshalb müssen sofort alle Karten auf den Tisch, sowohl gegenüber dem Kontrollgremium als auch gegenüber dem Untersuchungsausschuss, der den Hauptteil der Aufklärung zu leisten hat.</p>
<h3>Bundestag muss Ausklärungsarbeit leisten (können)</h3>
<p>Das Parlament hat Anspruch auf die ganze Wahrheit, und die Abgeordneten sind fraktionsübergreifend nicht bereit, sich länger mit häppchenweisen Informationen abspeisen zu lassen. Es muss vollständig aufgeklärt werden, wer wann durch wen über die Versuche der (Wirtschafts-)Spionage gegen deutsche und europäische Interessen unterrichtet und was daraufhin dagegen unternommen wurde &#8211; oder eben auch nicht. Der NSA-Untersuchungsausschuss muss alle angeforderten Unterlagen vollständig erhalten, insbesondere auch die kompletten Listen mit den so genannten Selektoren, also jenen Suchbegriffen (Namen, Firmen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern usw.), die die NSA interessierten. Erst dann kann man den tatsächlich entstandenen Schaden wirklich erkennen.</p>
<p>Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum der BND Spionage gegen deutsche und europäische Interessen direkt oder indirekt unterstützt, zumindest aber geduldet hat. Allerdings wurde von BND-Leuten im NSA-Untersuchungsausschuss immer wieder betont, dass die Geheimdienst-Kooperation mit den USA angeblich unverzichtbar sei. Möglicherweise hat man deshalb weggeschaut, und der Bundesregierung fehlte offenbar der Mut, den US-Bestrebungen entschieden entgegenzutreten. Es wäre jedoch sowohl die Verantwortung des BND und vor allem des Kanzleramtes gewesen, sofort zu intervenieren und gegebenenfalls die Zusammenarbeit in den rechtlich ohnehin umstrittenen Projekten zu beenden. Das ist aber offenbar nicht geschehen. Diese Unterwürfigkeit gegenüber den US-Amerikanern muss endlich ein Ende haben!</p>
<p>Ob die Bundeskanzlerin selbst von den Vorgängen in Kenntnis gesetzt wurde, ist derzeit noch nicht sicher. Es ist aber kaum vorstellbar, dass ihr Kanzleramtschef von solchen Vorgängen weiß und seine Chefin nicht unterrichtet. Eines ist aber klar: Angesichts der Dimension der Vorwürfe muss es am Ende auch personelle Konsequenzen geben, an der Spitze des BND ebenso wie im Kanzleramt. Momentan ist vor allem der frühere Kanzleramtschef de Maizière in der Kritik, aber auch sein Vorgänger Steinmeier und sein Nachfolger Pofalla sind längst nicht „aus dem Schneider“ und werden im Untersuchungsausschuss vielleicht sogar unter Eid aussagen müssen. Thomas de Maizière wird voraussichtlich schon am 6. Mai dem Parlamentarischen Kontrollgremium Rede und Antwort stehen. Danach wissen wir hoffentlich mehr.</p>
<p>Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/95284782@N06/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">marsmet548</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Aufstehen, Kehren, Eid schwören &#8211; Digitale Presseschau KW34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 10:03:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun können. Außerdem in der Presseschau: Was Informatik mit Ethik zu tun hat, warum es nicht hilft, sich über die Digitale Agenda nur aufzuregen, und was gegen die furchtbare Medientaktik des „Islamischen Staats“ zu tun ist.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=2lk4HFycafs" title="Aufstehen statt Aussitzen (Freiheit statt Angst 2014)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2lk4HFycafs?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche ist der diesjährige Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen“. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 30. August, um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Warum man hingehen sollte? Die Veranstalter drücken das so aus: „Stell dir vor, es herrscht grenzenlose Überwachung und alle bleiben auf dem Sofa sitzen. Nach dem Motto: Man kann ja eh nichts ändern. Kann man wirklich nicht? Das sehen wir anders!“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln">Ethik für alle</a></h3>
<p>Man hat es so oft wiederholt, dass es schon langsam zu einer Binsenweisheit verkommt: Computerprogramme, Computercode und Algorithmen werden ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dass damit auch eine gewisse Verantwortung einhergeht, liegt auf der Hand – man denke nur an die Dual-Use-Technologien, die man nach dem Google-Motto „Don‘t be evil“ sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einzusetzen sind. Gero von Randow fordert auf zeit.de deshalb einen Ethikkodex für Informatiker. Offen bleibt dabei nur die Frage: Braucht dann nicht eigentlich jeder Berufsstand seinen Ehrenkodex?<br />
<a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html">Jeder kehrt vor seiner Tür</a></h3>
<p>Auch die Deutschen Geheimdienste haben (dem Anschein nach versehentlich) amerikanische Spitzenpolitiker abgehört. Und der NATO-Partner Türkei steht schon seit 2009 auf der Liste der zu beobachtenden Staaten des BND. In den USA können diese Tatsachen eigentlich nur für eine Reaktion sorgen: „Seht ihr, es machen eben alle so wie wir!“. Doch genau diese Reaktion ist falsch. Und auch die deutsche Politik sollte zuallererst mal auf sich selbst zeigen, findet Christoph von Marschall im Tagesspiegel.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">Digitale Agenda: Jetzt regt euch nicht so auf!</a></h3>
<p>Kaum war die Digitale Agenda der Bundesregierung offiziell vorgestellt, hagelte es Kritik und Beschwerden. In unserem <a href="https://storify.com/politikdigital/reaktionen-auf-die-digitale-agenda">storify</a> haben wir eine Übersicht der Reaktionen zusammengestellt. Nach so einer allerdings muss man eine Weile suchen: Patrick Heunemann schreibt auf opinion-club.de so etwas wie eine Kritik an der Medienkritik. Kritisieren sei eben leicht, findet er. Denn: Welche Erwartungen könne man schon an ein Papier haben, das versucht, ein Querschnittsthema auf 40 Seiten zu bearbeiten?<br />
<a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">opinion-club.de</a></p>
<h3><a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">Und bewahre uns vor dem Internet</a></h3>
<p>Seitdem im Monatstakt neue, schockierende Details über die Aktivitäten der heimischen und weltweiten Geheimdienste und den Stand unserer Privatsphäre ans Licht kommen, macht sich nicht nur Wut breit, sondern auch eine gewisse Technikfeindlichkeit. Das muss nicht sein, meint Nina Galla in ihrem Blog. Wir dürfen nur das Werkzeug nicht mit demjenigen verwechseln, der es benutzt. Dann sei die Idee vom Internet als demokratischem Kommunikationsraum auch keine idealisierte Spinnerei.<br />
<a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">zentralprojektion.tumblr.com</a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">#ISISmediablackout</a></h3>
<p>Diese Woche hat einmal mehr gezeigt, auf welch furchtbare Weise soziale Netzwerke missbraucht werden können. Der Mord an dem US-Journalisten James Foley war über Stunden auf Youtube öffentlich anzusehen. Hakan Tanriverdi schreibt auf sueddeutsche.de, dass keine Plattform jeden hochgeladenen Content vorab überprüfen könne. Und er weist darauf hin, dass vielmehr wir, die Nutzer, eine Verantwortung haben. Ganz im Sinne eines #ISISmediablackout.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">sueddeutsche.de</a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Aufstehen, Kehren, Eid schwören &#8211; Digitale Presseschau KW34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 10:03:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun können. Außerdem in der Presseschau: Was Informatik mit Ethik zu tun hat, warum es nicht hilft, sich über die Digitale Agenda nur aufzuregen, und was gegen die furchtbare Medientaktik des „Islamischen Staats“ zu tun ist.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=2lk4HFycafs" title="Aufstehen statt Aussitzen (Freiheit statt Angst 2014)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2lk4HFycafs?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche ist der diesjährige Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen“. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 30. August, um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Warum man hingehen sollte? Die Veranstalter drücken das so aus: „Stell dir vor, es herrscht grenzenlose Überwachung und alle bleiben auf dem Sofa sitzen. Nach dem Motto: Man kann ja eh nichts ändern. Kann man wirklich nicht? Das sehen wir anders!“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln">Ethik für alle</a></h3>
<p>Man hat es so oft wiederholt, dass es schon langsam zu einer Binsenweisheit verkommt: Computerprogramme, Computercode und Algorithmen werden ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dass damit auch eine gewisse Verantwortung einhergeht, liegt auf der Hand – man denke nur an die Dual-Use-Technologien, die man nach dem Google-Motto „Don‘t be evil“ sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einzusetzen sind. Gero von Randow fordert auf zeit.de deshalb einen Ethikkodex für Informatiker. Offen bleibt dabei nur die Frage: Braucht dann nicht eigentlich jeder Berufsstand seinen Ehrenkodex?<br />
<a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html">Jeder kehrt vor seiner Tür</a></h3>
<p>Auch die Deutschen Geheimdienste haben (dem Anschein nach versehentlich) amerikanische Spitzenpolitiker abgehört. Und der NATO-Partner Türkei steht schon seit 2009 auf der Liste der zu beobachtenden Staaten des BND. In den USA können diese Tatsachen eigentlich nur für eine Reaktion sorgen: „Seht ihr, es machen eben alle so wie wir!“. Doch genau diese Reaktion ist falsch. Und auch die deutsche Politik sollte zuallererst mal auf sich selbst zeigen, findet Christoph von Marschall im Tagesspiegel.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">Digitale Agenda: Jetzt regt euch nicht so auf!</a></h3>
<p>Kaum war die Digitale Agenda der Bundesregierung offiziell vorgestellt, hagelte es Kritik und Beschwerden. In unserem <a href="https://storify.com/politikdigital/reaktionen-auf-die-digitale-agenda">storify</a> haben wir eine Übersicht der Reaktionen zusammengestellt. Nach so einer allerdings muss man eine Weile suchen: Patrick Heunemann schreibt auf opinion-club.de so etwas wie eine Kritik an der Medienkritik. Kritisieren sei eben leicht, findet er. Denn: Welche Erwartungen könne man schon an ein Papier haben, das versucht, ein Querschnittsthema auf 40 Seiten zu bearbeiten?<br />
<a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">opinion-club.de</a></p>
<h3><a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">Und bewahre uns vor dem Internet</a></h3>
<p>Seitdem im Monatstakt neue, schockierende Details über die Aktivitäten der heimischen und weltweiten Geheimdienste und den Stand unserer Privatsphäre ans Licht kommen, macht sich nicht nur Wut breit, sondern auch eine gewisse Technikfeindlichkeit. Das muss nicht sein, meint Nina Galla in ihrem Blog. Wir dürfen nur das Werkzeug nicht mit demjenigen verwechseln, der es benutzt. Dann sei die Idee vom Internet als demokratischem Kommunikationsraum auch keine idealisierte Spinnerei.<br />
<a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">zentralprojektion.tumblr.com</a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">#ISISmediablackout</a></h3>
<p>Diese Woche hat einmal mehr gezeigt, auf welch furchtbare Weise soziale Netzwerke missbraucht werden können. Der Mord an dem US-Journalisten James Foley war über Stunden auf Youtube öffentlich anzusehen. Hakan Tanriverdi schreibt auf sueddeutsche.de, dass keine Plattform jeden hochgeladenen Content vorab überprüfen könne. Und er weist darauf hin, dass vielmehr wir, die Nutzer, eine Verantwortung haben. Ganz im Sinne eines #ISISmediablackout.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">sueddeutsche.de</a><br />
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Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Bundesregierung tüftelt am Neuland – Digitale Presseschau KW30</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 15:07:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die sozialen Medien kochen diese Woche über mit emotionalen Debatten zu der Situation im Nahen Osten und in der Ukraine. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die sozialen Medien kochen diese Woche über mit emotionalen Debatten zu der Situation im Nahen Osten und in der Ukraine. Passend dazu geht es diesmal im Video der Woche um Meinungsmache und Meinungsmanipulation im Netz. Damit alle Deutschen ihre Meinung kundtun können, plant die Regierung den Breitbandausbau bis 2018 – im jetzt durchgesickerten Entwurf zur Digitalen Agenda. Sind Frauen-Konferenzen ein probates Mittel, um ihre Zahl in der Technikbranche zu erhöhen? Gegen geheimdienstliche Überwachung darf nur klagen, wer sie beweisen kann. Unsere Presseschau dürfen Sie ohne Beweise lesen.</span></p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=UDty-vtZu68" title="Facebook-Posts vom Geheimdienst manipuliert? I Sonntags/Störer" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/UDty-vtZu68?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Meinungsmache und Meinungsmanipulation sind ein großes Problem im Internet. Die aktuellen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen eindrucksvoll den Kampf um Meinungshoheit und Deutungshoheit von politischen Ereignissen. In ihrem Sonntags/Störer greifen die Macher von Stör/Element dieses Thema auf. Sie berichten, wie Wikipedia versucht, sich gegen Manipulationen per Tweet-Bots zu wehren, und stellen sich vor, welche Werkzeuge dem britischen Geheimdienst GCHQ zur Meinungsbeeinflussung zur Verfügung stehen könnten.</p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/digitale-agenda-tuefteln-am-neuland/10241714.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurf zur Digitalen Agenda der Bundesregierung</a></h3>
<p>Anfang dieser Woche ist ein erster Entwurf zur Digitalen Agenda der Bundesregierung durchgesickert. Im Tagesspiegel stellen Simon Frost und Antje Sirleschtov die Eckpunkte des „Tüftelns am Neuland“ vor und haben die Stimmen von Wirtschaftsverbänden und Opposition zu dem Strategiepapier eingeholt. Ihr leider wenig überraschendes Fazit: Die Erwartungen wurden nicht erfüllt.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/digitale-agenda-tuefteln-am-neuland/10241714.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.netzpiloten.de/leistungsschutzrecht-google-soll-zahlen-facebook-nicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Streit um die Snippets</a></h3>
<p>Die VG Media, ein Zusammenschluss zwölf großer deutsche Verlage, möchte Google gerichtlich zwingen, Snippets ihrer Artikel anzuzeigen.Für die Darstellung muss Google dann wiederum laut Leistungsschutzrecht Geld an die Verlage abdrücken. Jakob Steinschaden erklärt für die Netzpiloten, wieso das zu kurz gedacht ist und die Verlage bald abhängig von Facebook und Twitter sein dürften.<br />
<a href="http://www.netzpiloten.de/leistungsschutzrecht-google-soll-zahlen-facebook-nicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>netzpiloten.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.fr-online.de/kultur/digitale-revolution-die-letzte-chance,1472786,27912050.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet schafft Gesellschaften, indem es alte zerstört</a></h3>
<p>Für die Frankfurter Rundschau beantwortet Arno Widmann die Frage „ob die digitale Revolution unsere Gesellschaft gefährdet“. Er erklärt in seinem Artikel „Die letzte Chance“, warum die digitale Revolution für ihn mit dem Verlust von Meinungshoheit einhergeht, sie es uns aber andererseits ermöglicht, neue Gesellschaften zu schaffen.<br />
<a href="http://www.fr-online.de/kultur/digitale-revolution-die-letzte-chance,1472786,27912050.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>fr-online.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/frauen-in-der-technikbranche-digitale-maedchenschulen-1.2057945" target="_blank" rel="noopener noreferrer">We can do it!</a></h3>
<p>Obwohl die digitale Revolution die Arbeitswelt revolutioniert, – Stichwort Home Office, flache Hierarchien, flexible Arbeitszeiten – steigen viele Frauen auf der Karriereleiter der Tech-Welt irgendwann aus: Die Mechanismen der analogen Welt scheinen auch digital wirksam zu sein. Gegenbewegungen, die den Frauenmangel analysieren, bewerten und auch bekämpfen, sind notwendig. Ob es aber dauerhaft konstruktiv ist, das isoliert von den männlichen Kollegen zu tun, darf mit Recht bezweifelt werden.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/frauen-in-der-technikbranche-digitale-maedchenschulen-1.2057945" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>sueddeutsche.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/zu-viele-infos-schrecken-online-ab" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Missverständnisse</a></h3>
<p>Wahlvolk und Politik reden manchmal aneinander vorbei. Das gilt allerdings auch im Internet, genauer: im Internetwahlkampf. Eine Studie der FU Berlin kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem unterschiedliche Erwartungen das Problem sind. Während Parteien und Kandidaten im Netz versuchen, komplexe Sachverhalte zu erklären, wollen die User „nur“ deren Meinung erfahren. Informationsaufbereitung dagegen wird von den Medien erwartet. Vielleicht auch deswegen sind die Online-Wahlkämpfe in Deutschland noch immer nicht wahlentscheidend.<br />
<a href="http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/zu-viele-infos-schrecken-online-ab" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>politik-kommunikation.de</em></a></p>
<h3><a title="Digitale Infrastruktur: Breitband 2018 – und danach?" href="http://politik-digital.de/digitale-infrastruktur-breitband-2018-und-danach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abstrakte Betroffenheit</a></h3>
<p>Der Berliner Anwalt Niko Härting hat gegen die Überwachungspraktik des Bundesnachrichtendienstes geklagt und ist mit dieser Klage gescheitert – nicht zulässig, so das Urteil der Richter. Interessant jedoch: Prinzipiell gibt das Gericht zu, dass schon die Erhebung von Metadaten über den E-Mail-Verkehr einer Person einen unzulässigen Eingriff in die Grundrechte darstellt. Nur muss die Person eben beweisen können, dass konkret sie betroffen ist. Oder juristisch ausgedrückt: „Die abstrakte Möglichkeit einer Betroffenheit reicht nicht.“<br />
<a href="http://www.internet-law.de/2014/07/klage-gegen-e-mail-ueberwachung-des-bnd-unzulaessig.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>internet-law.de</em></a><br />
<strong>Koautor:</strong> Lukas Böhm<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Jenseits von Gut und Böse &#8211; Digitale Presseschau 25/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 11:55:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Willkommen im Internet der Quasi-Monopole! Google, Amazon &#38; Co: ganz, ganz schlimm.  Aber weniger meckern, sondern machen, fordern diese Woche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen im Internet der Quasi-Monopole! Google, Amazon &amp; Co: ganz, ganz schlimm.  Aber weniger meckern, sondern machen, fordern diese Woche zwei Autoren. Wo Google versagt, bieten sich neue Möglichkeiten, und auch Amazon ist nicht „die Ausgeburt des Bösen“. Ganz böse ist aber, was die NSA in Deutschland so treibt, und das haben wir nun endlich schwarz auf weiß – Original-Dokumente statt. Die politischen Folgen dürften uns noch eine Weile beschäftigen. Beschäftigt ist auch die deutsche Polizei: Videoüberwachung und Funkzellenabfrage eröffnen neue Wege der Ermittlung. Ob das Internet allerdings neue Chancen für die Demokratie eröffnet? – Finden Sie es heraus!</p>
<h3> Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=oKr4Gw_QOE8<br />
„Into the Wild“ &#8211; den Titel der diesjährigen re:publica muss in Europa bald vielleicht jeder beim Wort nehmen, der nicht ins Visier staatlicher Videoüberwachung geraten will. In Großbritannien schon flächendeckender Standard, wird die Überwachung des öffentlichen Raums nun auch von europäischer Seite vorangetrieben. Neue Technologien eröffnen den Staatsbeamten dabei gänzlich neue Möglichkeiten. Ein Kurzfilm des Kultursenders ARTE will uns eine Warnung sein.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-dokumente-von-snowden-enthuellen-standorte-in-deutschland-a-975611.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Endlich „bewiesen“: Massenüberwachung in Deutschland</a></h3>
<p>Doch auch ohne die Installation abertausender Kameras ist die Massenüberwachung der deutschen Bevölkerung längst Realität. Eine Realität, der sich die deutsche Regierung und Generalstaatsanwaltschaft bisher verschlossen haben. Kaum Aufklärung, keine Ermittlung – aus Mangel an Beweisen, hieß es. Wie unpassend, dass der SPIEGEL ausgerechnet jetzt mit einer neuen Enthüllungsoffensive für eine wesentlich klarere Beweislage sorgt. In welch umfassendem Ausmaß die NSA in Deutschland operiert, was der BND darüber weiß und inwiefern dieser sogar mit dem US-Geheimdienst zusammenarbeitet – die zum <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/snowdens-deutschland-akte-alle-dokumente-als-pdf-a-975885.html">Download</a> bereit gestellten Dokumente bergen einiges an Brisanz.<br />
<em><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-dokumente-von-snowden-enthuellen-standorte-in-deutschland-a-975611.html">www.spiegel.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-06/funkzellen-abfrage-imsi-catcher-datenschutz-nrw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Privatsphäre ade, hallo Funkzellenabfrage!</a></h3>
<p>Brisant ist auch, was die nordrheinwestfälische Polizei in Sachen Überwachung so auf dem Kasten hat. Nach dem Motto „Wer braucht schon Kameras, wenn sowieso jeder seine kleine Ortungsstation mit sich herumführt“ nutzt die Polizei in Deutschland in zunehmendem Maße die Möglichkeit der Funkzellenabfrage. Verbrecherortung via Handy – ist doch halb so schlimm, wenn’s hilft! Beides muss jedoch stark bezweifelt werden. Karsten Polke-Majewski informiert auf Zeit Online über das fragwürdige Verfahren.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-06/funkzellen-abfrage-imsi-catcher-datenschutz-nrw">www.zeit.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-von-google-wenn-das-vertrauen-verspielt-ist-1.2000913" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicht mehr „Everybody‘s Darling“: Google</a></h3>
<p>Neue Möglichkeiten nutzen – nach diesem Motto verfährt auch Google seit Jahren und hat sich auf diese Weise vom sympathischen Start-Up zum kompromisslosen Konzern gemausert. Durch das Geschäftsgebaren des IT-Riesen bröckelt auch das Vertrauen in die Suchmaschine ganz gewaltig. Jetzt braucht es keine öffentliche Dauerschelte, sondern kreative Gegenangebote, meint Tobias Kniebe auf Sueddeutsche.de.<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-von-google-wenn-das-vertrauen-verspielt-ist-1.2000913">www.sueddeutsche.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.carta.info/73207/das-boese-boese-amazon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Rette sich, wer kann, vor einem Unternehmen, das Geld verdienen will!“</a></h3>
<p>Feuilletonisten, Verleger und Politiker können aber nicht nur lautstark gegen Google wettern. Auch der Onlinehandel-Gigant Amazon ist ihnen ein Dorn im Auge. Denn was Google in der Suchmaschinen-Branche, das ist Amazon im Buchhandel: Marktführer. Doch Verteufeln und Dramatisieren ist nicht angebracht. Christian Buggisch weist auf Carta.info Argumente und Verschwörungstheorien der Kritiker zurück und plädiert für weniger Schwarz-Weiß-Malerei.<br />
<em><a href="http://www.carta.info/73207/das-boese-boese-amazon/">www.carta.info</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/internet-und-demokratie-mitmach-maschine-fuer-die-elite-1.2004200" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet = Demokratie? Ja, nein, vielleicht!</a></h3>
<p>Befördert das Internet die Demokratie? Auch bei dieser komplexen Frage sind einfache Antworten mehr als fehl am Platz. Zu vielschichtig sind die Begriffe, zu jung das Forschungsfeld und zu fluide das Untersuchungsfeld. Eine in dieser Woche veröffentlichte Studie zur Online-Partizipation ging der ewigen Streitfrage nun von Neuem auf den Grund und fand wieder nicht die eine Antwort.<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/internet-und-demokratie-mitmach-maschine-fuer-die-elite-1.2004200">www.sueddeutsche.de</a></em><br />
Bild: Screenshot aus Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a></p>
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		<title>Balance zwischen Privatsphäre und Sicherheit – Geht das?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2014 13:28:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Freiheit und Sicherheit müssen immer in der Balance gehalten werden. Deshalb muss alles dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gehorchen.&#8221; So sprach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/sicherheit-und-freiheit.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140437" alt="sicherheit und freiheit" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/sicherheit-und-freiheit.png" width="640" height="328" /></a>Freiheit und Sicherheit müssen immer in der Balance gehalten werden. Deshalb muss alles dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gehorchen.&#8221; So <a href="http://www.zeit.de/2013/29/angela-merkel-interview">sprach Angela Merkel im vergangenen Juli</a> in Reaktion auf den NSA-Skandal. Ähnlich formulierte es soeben <a href="http://politik-digital.de/eurodig-der-weg-ist-das-ziel/">Frank-Walter Steinmeier auf dem EuroDIG</a>. Aber wie sieht es nun aus mit der schwierigen Balance von Freiheit und Sicherheit, Privatsphäre und freier Meinungsäußerung? Eine Betrachtung.<br />
Privatsphäre ist eine wichtige Voraussetzung für Freiheit. Ihre Bedrohung „hat <a href="https://www.amnesty.de/2013/9/9/glaeserner-mensch?destination=node%2F24181">weitreichende Konsequenzen</a>. Die <a href="http://www.unesco.de/7378.html">UNESCO merkte bereits 2012 an</a>, dass „der Schutz der Privatsphäre eine wichtige Rolle für die Stärkung der Meinungsfreiheit und der politischen Rechenschaftspflicht“ spielt. Gleichzeitig sei „das Verhältnis von Meinungsfreiheit und Achtung der Privatsphäre&#8230; vielschichtig“,  wahrscheinlich ist es ebenso kompliziert wie das Verhältnis von Privatsphäre und Sicherheit.<br />
Daraus resultierende Probleme wurden jüngst offenbar, als der <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/google-urteil100.html">Europäische Gerichtshof</a> (EuGH) Internetnutzern gegenüber Google ein „Recht auf Vergessen“ zusprach. Im Zuge dieses Urteils wurde das Spannungsverhältnis zwischen dem Recht auf Privatsphäre und freie Meinungsäußerung beziehungsweise dem Recht auf Informationsbeschaffung hitzig diskutiert. Zum Beispiel <a href="http://www.internet-law.de/2014/05/wer-gegen-netzsperren-ist-muss-auch-das-eugh-urteil-zu-loeschpflichten-von-google-ablehnen.html">kritisiert der Jurist Thomas Stadler</a>: „Der EuGH unternimmt… erst gar nicht den Versuch einer ergebnisoffenen Abwägung zwischen dem Persönlichkeitsrecht einerseits und der Meinungs- und Informationsfreiheit andererseits, sondern postuliert einen regelmäßigen Vorrang des Datenschutzes.“<br />
Dementsprechend sah es im vergangenen Jahr so aus, als würden Regierungen vielerorts gegenüber dem Recht auf Privatsphäre regelmäßig den Vorrang der nationalen Sicherheit postulieren. So sind Grund- und Menschenrechte <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/23/23625/1.html">im so genannten &#8220;Kampf gegen den Terror&#8221;… zunehmend unter Druck geraten</a>“. Zum Beispiel in Deutschland, wo die NSA und der britische GCHQ millionenfach Kommunikationsdaten deutscher Bürger ab- und somit massiv in die Grundrechte von Millionen Deutschen eingreifen. Eine entschiedene Reaktion der Regierung darauf steht bis heute aus.</p>
<h3>Der Schutz der Privatsphäre ist in Deutschland rechtlich verbrieft</h3>
<p>Dabei lautet Artikel 1 des Grundgesetzes (GG): <i>„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“<br />
</i>In Verbindung mit Artikel 2, Absatz 1:  „<i>Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“  </i>und Artikel 13, Absatz 1 – „<i>Die Wohnung ist unverletzlich“</i> – ergibt sich daraus auch der Schutz der Privatsphäre. Zumal das Recht auf Privatsphäre – und damit auch das Recht, Geheimnisse zu haben – im deutschen Grundgesetz noch an anderer Stelle verankert ist: <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_10.html">Artikel 10 GG</a>, Absatz 1: <i>„Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.“</i><br />
Niemand darf einfach so Briefe öffnen oder ohne richterlichen Beschluss eine Wohnung durchsuchen. Das Fernmeldegeheimnis schützt darüber hinaus die digitale Kommunikation. Diese <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grundrecht">Grundrechte</a> sind „als beständig, dauerhaft und einklagbar garantiert&#8230; In erster Linie sind sie Abwehrrechte des <a title="Bürger" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bürger">Bürgers</a> gegen den Staat.“ Sie sollen den Bürger vor unverhältnismäßigen und rechtlosen staatlichen Übergriffen schützen und ihm einen „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Privatsphäre">abgeschirmten Bereich persönlicher Entfaltung</a>“ garantieren.<br />
Sehr erfolgreich ist man mit dem Schutz dieses Bereiches vor NSA und GCHQ jedoch nicht. Vielen Endnutzern sind entsprechende Schutzmaßnahmen schlicht zu umständlich, während sich die Regierung, wenn überhaupt, „<a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/notwehr-nsa-spionage-us-botschaft">in Verbalkritik</a>” übt. Man fragt sich, warum. So gab der ehemalige Verfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem unlängst <a href="http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/nsa-untersuchungsausschuss-schutzpflicht-bnd/">vor dem NSA-Ausschuss zu bedenken</a>, dass „Privatpersonen oder ausländische Behörden wie die NSA… zwar nicht unmittelbar an Grundrechte gebunden [seien], sehr wohl aber an die einfachen Gesetze, die zum Schutz der Grundrechte erlassen werden“, und der Gesetzgeber könnte, <a href="http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/nsa-untersuchungsausschuss-schutzpflicht-bnd/">so Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier</a> „dort, wo ein fremder Staat unabhängig von der Bundesrepublik nach seinem Willen handele… dem mit dem Mittel des Strafrechts begegnen“. <a href="http://www.tagesschau.de/inland/merkel-prism102.html">Zumal</a> „Geheimdienstarbeit… eine hoheitliche Tätigkeit [ist]. Ein Land darf die Bürger eines anderen Landes nicht ohne Erlaubnis überwachen. Haben die Amerikaner es dennoch getan, dann wäre das eine Verletzung der völkerrechtlich geschützten Souveränität“.</p>
<h3>Welche Rolle spielt die Bundesregierung?</h3>
<p>Wieso also nicht mehr Protest seitens der Regierung, angesichts dieser scheinbaren Verletzung des Völkerrechts? Ein Grund könnte sein, dass der deutsche BND selbst verfassungswidrig gehandelt hat. Das werfen ihm <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/nsa-untersuchungsausschuss-juristen-werfen-bnd-verfassungsbruch-vor-1.1972477">zumindest Papier, Hoffmann-Riem und Staatsrechtler Matthias Bäcker vor</a>. Die Bundesregierung mag Bedenken haben, sich gegenüber den USA moralisch aufs hohe Ross zu setzen, wenn ihr eigener Nachrichtendienst selbst nicht grundgesetzeskonform handelt.<br />
Sollte die deutsche Regierung von den Praktiken der NSA gewusst haben, wird es erst recht haarig, denn, so heißt es in der aktuellen Printausgabe des <i>Spiegel</i>: „[D]ann müssen die Kanzlerin und ihr Innenminister die Öffentlichkeit darüber informieren, denn beide trügen damit Mitverantwortung für die Handlungen der Amerikaner, die offenbar in Deutschland gewonnene Daten für das Töten mutmaßlicher Terroristen nutzen“. So weit, so gruselig.<br />
Einen weiteren Anhaltspunkt für das scheinbare Drückebergertum der Bundesregierung bietet aber auch Edward Snowdens <a href="https://netzpolitik.org/2014/snowden-zu-eu-parlament-deutschland-veraenderte-auf-druck-der-usa-g10-gesetz/">Aussage vor dem EU-Parlament</a>: Demnach habe Deutschland auf Druck der USA das G-10 Gesetz geändert. Das G-10 Gesetz regelt die Einschränkungen von Artikel 10 GG – also die Voraussetzungen, unter denen man das, was durch Artikel 10 Absatz 1 ausgeschlossen wird, eben doch darf. Sollte die deutsche Regierung dieses Gesetz in der Tat auf Druck der USA geändert haben, stellt sich einmal mehr die <a href="http://www.carta.info/72015/edward-snowden-in-deutschland-oder-die-grundsatzfrage-der-souveranitat/">Frage nach der deutschen Souveränität</a>. Zumal der Historiker Josef Foschepoth <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nsa-affaere-der-grosse-bruder-12273323.html#Drucken">herausgefunden haben</a> will, dass <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/us-geheimdienst-in-der-bundesrepublik-deutschland-erlaubte-den-amerikanern-das-schnueffeln-1.1715355-2">offenbar immer noch gültige Geheimabkommen</a> aus der Zeit Konrad Adenauers und Willy Brandts den Amerikanern und Briten das Schnüffeln erlauben.</p>
<h3>Vorratsdatenspeicherung im Namen der Sicherheit</h3>
<p>Doch selbst wenn man nicht so weit gehen will, der Bundesregierung Mitwisserschaft zu unterstellen, tut man sich mit Privatsphäre und Datenschutz in Deutschland bisweilen auch so schwer genug. Etwa beim Thema Vorratsdatenspeicherung. Diese ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_10_des_Grundgesetzes_für_die_Bundesrepublik_Deutschland">in Deutschland nicht erlaubt</a>. Auch der Europäische Gerichtshof lehnte sie im April dieses Jahres ab. Seitdem <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/cdu-vize-strobl-fuer-alleingang-bei-vorratsdatenspeicherung-12905995.html">plädiert</a> der stellvertretende CDU-Vorsitzende Strobl für einen deutschen Alleingang. Begründet werden solche Vorstöße oft im Interesse der Sicherheit – sei es nun vor Kinderpornografie oder Terrorismus. Aber ist, wie die <a href="http://www.zeit.de/2013/29/angela-merkel-interview" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeit im Juli 2013 fragte</a>, „Verzicht auf Privatsphäre… der Preis für die Sicherheit?“<br />
Eine der beliebtesten Antworten auf diese Frage lautet, dass &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/23/23625/1.html">wer nichts zu verbergen hat</a>“, auch nichts befürchten müsse. Diese Einstellung übersieht jedoch, dass der Grundsatz, unbescholtene Bürger hätten nichts zu verbergen, nicht nur digitale Überwachung entschuldigen würde, sondern jegliche Art von Überwachung schlechthin. Schaffen wir also die Privatsphäre ganz ab und installieren in jedem Wohnzimmer eine Kamera – nur für den Fall, dass die dadurch gewonnenen und abgespeicherten Videos irgendwann einmal zur Terrorabwehr wirksam werden könnten. So einem Unsinn würde wohl niemand zustimmen. Niemand möchte die Unterhaltung im eigenen Wohnzimmer öffentlich zugänglich wissen. Jeder hat etwas zu verbergen. Das bedeutet aber nicht, dass der Staat seine Bürger unter „<a href="http://www.carta.info/59993/ich-habe-nichts-zu-verbergen/">Generalverdacht</a>“ stellen kann. Das ist schlicht „<a href="https://www.amnesty.de/2013/9/9/glaeserner-mensch?destination=node%2F24181">Missbrauch der Terrorismusbekämpfung, um ungesetzliche Maßnahmen zu rechtfertigen</a>“. Ein Vorgehen, das <a href="http://www.nbcnews.com/feature/edward-snowden-interview">Edward Snowden gegenüber dem US-Fernsehsender NBC</a> zu Recht als „zutiefst unehrlich“ bezeichnete.</p>
<h3>Ein Blick ins Grundgesetz könnte helfen</h3>
<p>Sicherlich muss es auch darum gehen, <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCUQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.unesco.de%2F7378.html&amp;ei=0TecU__WLaSv7Aa9xYGACA&amp;usg=AFQjCNGX-iByFmWgIK2nNWeWTQ4NF7F_1Q&amp;bvm=bv.68911936,d.ZGU">eine verantwortungsvolle Balance</a> zwischen Privatsphäre und Meinungsfreiheit, ebenso wie zwischen der Wahrung von Grundrechten und Sicherheit zu schaffen. Diese Balance zu finden, mag nicht immer einfach sein. Auf der Hand zu liegen scheint jedoch auch, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueberwachung/nsa-gebt-uns-unser-grundrecht-auf-privatsphaere-zurueck-12631089-p3.html">was Georg Mascolo und Ben Scott schreiben</a>: „Zur Freiheit [und damit zum Recht auf Privatsphäre] gehört auch das bisweilen schwer zu ertragende Risiko, nicht alles wissen zu können“.<br />
Deutschland hat den großen Vorteil eines Grundgesetzes, das grundlegende Menschenrechte verbrieft. Als oberste Leitlinie der Politik sollte es bestimmte Entscheidungen erleichtern. Das täte es vermutlich auch, wenn sich die deutsche Regierung endlich auf ihre Pflichten besinnen und, so Hoffmann-Riem, „<a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2014/nsa_untersuchungsausschuss/279296">das Potential des Grundgesetzes voll… nutzen</a>“ würde. Dafür, dass sie das nicht tut, muss mit Nachdruck eine Erklärung gefordert werden. Die von Frau Merkel im Eingangszitat erwähnte Verhältnismäßigkeit scheint in der aktuellen Situation jedenfalls nicht gegeben.<br />
Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachung#mediaviewer/Datei:%C3%9Cberwachungskameras_Autohof_in_Th%C3%BCringen_an_A9_03.06.2013_10-07-08.JPG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikimedia/Dirk Franke</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY 3.0)</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Alles rechtens? &#8211; Digitale Presseschau 22/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2014 15:01:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Justiz spielt nicht mit. Weder wird gegen die NSA ermittelt noch ein Verfahren gegen den BND angestrengt. Während die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Justiz spielt nicht mit. Weder wird gegen die NSA ermittelt noch ein Verfahren gegen den BND angestrengt. Während die Geheimdienste ihre so gewahrten Freiheiten weiter auskosten, reden wir ständig  nur über Google und Konsorten. Warum das allerdings zu kurz greift und weder Edward Snowden noch Peter Tauber mitreden dürfen, das erfahren Sie in der Presseschau.</p>
<h3> Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=jZHbtTZLyoc<br />
Das politische Tauziehen um eine Vernehmung des NSA-Whistleblowers Edward Snowden im NSA-Untersuchungsausschuss ging diese Woche in die nächste Runde: Die Grünen wollen ihn unbedingt, die Union auf gar keinen Fall und die SPD steht irgendwie zwischen den Stühlen. Ein Kurzbeitrag von Frontal21 über die politischen und rechtlichen Hintergründe der Debatte.<br />
Snowden wird in Deutschland also nicht nur mit offenen Armen empfangen, dabei wissen wir hauptsächlich durch ihn von den umfassenden Machenschaften der US-Geheimdienste auf deutschem Boden. Das ZDF Dokumentationsformat Zoom widmete der NSA-Spähaffäre diese Woche einen Schwerpunkt. Wer übers Wochenende ein wenig mehr Zeit hat, kann sich die zweiteilige Reportage noch bis Montag <a href="http://zoom.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62/20306481" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in der ZDF Mediathek</a> ansehen.</p>
<h3><a href="http://www.tagesschau.de/inland/nsa412.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Beigeschmack von Opportunismus und Mutlosigkeit“</a></h3>
<p>Anders als dem 88 minütigem Film mangelt es der Generalbundesanwaltschaft hingegen an belastbarem Material. Diese will in Sachen NSA-Spionage keine Anklage erheben, wie diese Woche zu vernehmen war. Allerdings liegt der oberste Anwalt der Bundesrepublik damit voll im Trend: Aus regierungsamtlicher Sicht sei man längst genervt von der nicht enden wollenden Abhöraffäre, meint Dietmar Riemer vom ARD-Hauptstadtstudio.<br />
<em><a href="http://www.tagesschau.de/inland/nsa412.html">www.tagesschau.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klage-vor-bundesverwaltungsgericht-karlsruhe-soll-bnd-ueberwachung-pruefen-1.1978077" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wo ein Kläger, da kein Richter?</a><b></b></h3>
<p>Zu Ende bevor er angefangen hat ist auch der Prozess gegen das massenhafte Ausspähen von E-Mails im Ausland durch den Bundesnachrichtendienst &#8211; aus Mangel an Beweisen. Der Berliner Anwalt Nico Härting hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt, weil er befürchtet, seine Korrespondenz mit ausländischen Mandanten werde überwacht. Doch das soll es nicht gewesen sein.<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klage-vor-bundesverwaltungsgericht-karlsruhe-soll-bnd-ueberwachung-pruefen-1.1978077">www.sueddeutsche.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klage-vor-bundesverwaltungsgericht-karlsruhe-soll-bnd-ueberwachung-pruefen-1.1978077">Wer im</a><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klage-vor-bundesverwaltungsgericht-karlsruhe-soll-bnd-ueberwachung-pruefen-1.1978077"> Gla</a><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klage-vor-bundesverwaltungsgericht-karlsruhe-soll-bnd-ueberwachung-pruefen-1.1978077">shaus</a><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/klage-vor-bundesverwaltungsgericht-karlsruhe-soll-bnd-ueberwachung-pruefen-1.1978077"> sitzt: </a><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-05/bnd-kontrolle-ist-ungenuegend-studie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie zu den deutschen Geheimdienstaktivitäten</a></h3>
<p><b></b>Es ist nicht ganz Ironie befreit, dass in eben dieser Woche auch eine Studie erscheint, die vor allem eines darlegt: Wir wissen zu wenig über unseren hauseigenen Geheimdienst. Während es den Richtern also an Beweisen fehlt, operiert der BND weitestgehend unkontrolliert in der gesetzlichen Grauzone.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-05/bnd-kontrolle-ist-ungenuegend-studie">www.zeit.de</a></em><br />
<b><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-05/nsa-ueberwachung-datenschutz-malte-spitz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alles nur Makulatur</a><br />
</b><br />
Recht und Gesetz sind für die Geheimdienste dieser Welt aber ohnehin sehr dehnbare und zur Not auch verzichtbare Kategorien. Darauf verweist zumindest Grünen-Politiker Malte Spitz in seinem Gastbeitrag auf Zeit Online. Es sei nun an der Politik, auf ihre Worte Taten folgen zu lassen und wirksame Gesetze durchzusetzen anstatt verbale Ablenkungsmanöver zu inszenieren.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-05/nsa-ueberwachung-datenschutz-malte-spitz">www.zeit.de</a></em></p>
<h3><a href="http://blog.petertauber.de/?p=2132" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicht erwünscht: „Visionieren statt Lamentieren“</a></h3>
<p>Der Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, wollte allerdings gerne noch mal ein Wort zur politischen Gestaltung des digitalen Wandels  in der FAZ verlieren – durfte aber nicht. Der nun in seinem Blogg veröffentliche Beitrag will einen Gegenakzent zu den kulturpessimistischen Lesarten der Feuilletons setzen und die derzeitigen Herausforderungen konstruktiv angehen.<br />
<em><a href="http://blog.petertauber.de/?p=2132">www.blog.petertauber.de</a></em></p>
<h3><a href="http://connected.tante.cc/2014/05/26/das-digitale-schmeckt-zu-minty/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weniger Wahnsinn,  mehr Vielfalt!</a></h3>
<p>Gegen das ewige Wehklagen der alten Machteliten richtet sich auch Jürgen Geuter. Anstatt nur auf Google zu schimpfen, sollten wir darüber nachzudenken, wie alternative Konzepte entstehen könnten? Klingt gut. Klappt aber nur dann, wenn die Digitalsphäre zukünftig stärker die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegelt und nicht nur die Perspektive der sie erschaffenden Disziplinen und Berufsgruppen: Programmierende, Hacker und Hackerinnen, Technologieinteressierte.<br />
<em><a href="http://connected.tante.cc/2014/05/26/das-digitale-schmeckt-zu-minty/">www.connected.tante.cc</a></em><br />
Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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