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	<title>Brandenburg &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Brandenburg &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Bürgermeister-Bewerbung auf Facebook</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 12:13:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Suche nach geeigneten Bewerbern für kommunale Ehrenämter ist für alle Parteien zu einer großen Herausforderung geworden. Gerade in ländlichen Regionen gibt es mitunter mehr freie Ämter als engagierte Bewerber. Bündnis90/Die Grünen sind bei der Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten in Brandenburg neue Wege gegangen – mit einem Aufruf via Facebook.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suche nach geeigneten Bewerbern für kommunale Ehrenämter ist für alle Parteien zu einer großen Herausforderung geworden. Gerade in ländlichen Regionen gibt es mitunter mehr freie Ämter als engagierte Bewerber. Bündnis90/Die Grünen sind bei der Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten in Brandenburg neue Wege gegangen – mit einem Aufruf via Facebook.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die beiden Kommunen liegen nicht nur geographisch meilenweit voneinander entfernt. Für die Grünen befinden sich Stuttgart und Uebigau-Wahrenbrück im südbrandenburgischen Elbe-Elster-Kreis auch in politischer Hinsicht in zwei gänzlich unterschiedlichen Welten. Während in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, einer grünen Herzkammer der ersten Stunde, am heutigen Vormittag Winfried Kretschmann zum ersten bündnisgrünen Ministerpräsidenten in der Geschichte der Bundesrepublik gewählt worden ist, mangelte es seinen Parteifreunden im Süden Brandenburgs bis vor wenigen Tagen sogar an einem eigenen Kandidaten für ein Bürgermeisteramt.</p>
<p align="center"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="Bild" src="/wp-content/uploads/gruene-bb-facebook.jpg" alt="Bild" width="480" height="302" /></p>
<p>Nur neun Mitglieder zählt der grüne Kreisverband im Elbe-Elster-Kreis und da keines dieser Mitgliedern zu einer Kandidatur bereit war, machte man sich über Mailing-Listen und soziale Medien auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Eine Suche, die vor zwei Tagen endete und inzwischen von Erfolg gekrönt ist. Eine per Internet durchgeführte Kandidatenvorstellung oder -wahl im eigentlichen Sinne ist die grüne Aktion jedoch nicht gewesen. Die Bewerberinnen und Bewerber mussten ihre Unterlagen samt Motivationsschreiben und Lebenslauf per E-mail an den grünen Kreisverband schicken. Reaktionen kamen, so die Angaben der Partei, aus allen Teilen Deutschlands, sogar aus München.</p>
<p>Unter den insgesamt 30 Antworten auf den via <a href="https://www.facebook.com/pages/Gr%C3%BCner-B%C3%BCrgermeisterkandidat-in-Elbe-Elster-gesucht/163444760381395?sk=info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> verbreiteten Aufruf sollen elf ernsthafte Bewerbungen gewesen sein. &#8220;Die Vertretung der Bürger sollte unserer Meinung nach nicht in abgeschlossen Zirkeln und Kungelrunden stattfinden. Wir stehen für offene, transparente und bürgernahe Politik&#8221;, betonten die märkischen Grünen in dem Facebook-Aufruf und machen somit aus ihrer personellen Not gleich eine Tugend. Der Bürgermeisterkandidat müsse, so heißt es in dem Aufruf weiter, zwar nicht zwingend ein Mitglied der Grünen-Partei sein, sich jedoch den grünen Idealen grundsätzlich verpflichtet fühlen und als zusätzliche persönliche Eigenschaften Menschenkenntnis, Konfliktfähigkeit und kommunikatives Geschick mitbringen. Eigenschaften, die offensichtlich auf den 45-jährigen Bio-Kaufmann Gerald Heisig aus dem brandenburgischen Eberswalde zutreffen. Er ist nach Ende der Bewerbungsfrist vom Kreisvorstand ausgewählt worden, sich als neuer Rathauschef zu bewerben. Die Grünen sind in den fünf neuen Bundesländern trotz ihres seit geraumer Zeit andauernden Höhenfluges traditionell schwach verankert und rechnen sich in der Region, in der sie bei der letzten Bundestagswahl lediglich 3,5 Prozent der abgegebenen gültigen Zweitstimmen erhalten haben, keine Chancen aus. Dennoch soll Heisig nun ganz offiziell in den Kampf um das Rathaus von Uebigau-Wahrenbrück ziehen.</p>
<p>In der Gemeinde finden am 19. Juni Bürgermeisterwahlen statt. SPD und CDU hatten sich bereits im Vorfeld der Wahl darauf verständigt, den bisherigen parteilosen Amtsinhaber ein weiteres Mal zu unterstützen. In der brandenburgischen Gemeinde herrschen also auch in dieser Hinsicht andere Verhältnisse als in Baden-Württemberg, wo Winfried Kretschmann heute Mittag mit den Stimmen einer grün-roten Koalition ins Amt gewählt worden ist.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Breitband für Brandenburg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mehr-breitband-fuer-brandenburg-3956/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 12:34:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband-Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[„Es gibt Länder, wo was los ist. Und es gibt Brandenburg“, singt Rainald Grebe in seinem Lied über das östliche Bundesland. Gerade die ländlichen Regionen Brandenburgs sind für junge Menschen und Unternehmen unattraktiv, da sie nicht flächendeckend mit Breitbandanschlüssen ausgestattet sind. Um das zu ändern, stellte das Land Brandenburg deshalb am 8. Juli 2008 ein „Konzept zur Verbesserung des Breitbandinternetzugangs für die ländlichen Regionen Brandenburgs“ vor. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Es gibt Länder, wo was los ist. Und es gibt Brandenburg“, singt Rainald Grebe in seinem Lied über das östliche Bundesland. Gerade die ländlichen Regionen Brandenburgs sind für junge Menschen und Unternehmen unattraktiv, da sie nicht flächendeckend mit Breitbandanschlüssen ausgestattet sind. Um das zu ändern, stellte das Land Brandenburg deshalb am 8. Juli 2008 ein „Konzept zur Verbesserung des Breitbandinternetzugangs für die ländlichen Regionen Brandenburgs“ vor. <!--break--></p>
<p>
Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie den Handwerkskammern Brandenburg startete das Land deswegen den <a href="http://www.breitbandatlas-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brandenburger Breitbandatlas</a>. Mit Hilfe dieses Atlasses ist es möglich den Bedarf an Breitbandanschlüssen aufgeschlüsselt nach Regionen zu überblicken. Zudem können Privatpersonen und Unternehmen eigenen Bedarf anmelden. 
</p>
<p>
Am 3. Juli 2008 wurde außerdem ein Rahmenprogramm für die Förderung der „breitbandlichen Erschließung des ländlichen Raums“ von der EU-Kommission genehmigt. Vermutlich ab Herbst 2008  gibt dieser „Gemeinden und Gemeindeverbänden mit nachgewiesenem Bedarf“ die Möglichkeit Fördermittel für Breitbandanschlüsse zu beantragen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Berlin und Brandenburg mit gemeinsamem Internetauftritt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/berlin-und-brandenburg-mit-gemeinsamem-internetauftritt-3212/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 12:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Platzeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem 7. August ist sie abrufbar – die gemeinsame Internetpräsenz
der Bundesländer Berlin und Brandenburg. Sowohl der Berliner Senat, als
auch die brandenburgische Landesregierung haben grünes Licht für die
Freischaltung der neuen Seite <a href="http://www.berlin-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin-brandenburg.de</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 7. August ist sie abrufbar – die gemeinsame Internetpräsenz<br />
der Bundesländer Berlin und Brandenburg. Sowohl der Berliner Senat, als<br />
auch die brandenburgische Landesregierung haben grünes Licht für die<br />
Freischaltung der neuen Seite <a href="http://www.berlin-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin-brandenburg.de</a><br />
gegeben. Damit präsentieren sich beide Länder fortan auch im WWW als<br />
deutsche Hauptstadtregion, getreu dem Motto: „Gemeinsam sind wir<br />
stärker“. </p>
<p>Die einheitliche Seite bietet ein umfangreiches Informationsangebot<br />
über die länderübergreifende Zusammenarbeit. So können die User unter<br />
anderem nach <a href="http://www.berlin-brandenburg.de/politik-verwaltung/einrichtungen/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemeinsamen Einrichtungen</a> suchen, sich über die <a href="http://www.berlin-brandenburg.de/wirtschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg</a> schlau machen oder sich über aktuelle <a href="http://www.berlin-brandenburg.de/politik-verwaltung/projekte/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gemeinschaftliche Projekte</a><br />
erkundigen, wie den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International<br />
(BBI). Von der neuen Webseite verspricht sich der brandenburgische<br />
Ministerpräsident Matthias Platzeck auch eine internationale<br />
Signalwirkung für die deutsche Hauptstadtregion. </p>
<p>Trotz aller Einheitlichkeit werden Berlin und Brandenburg jedoch<br />
weiterhin als eigenständige Bundesländer im Web erkennbar sein, so die<br />
Berliner Senatskanzlei. Das bedeutet, dass die Länderseiten <a href="http://www.berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin.de</a> und <a href="http://www.brandenburg.de/cms/list.php/bbstart" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.brandenburg.de</a><br />
mit ihren jeweiligen Angeboten erhalten bleiben. Auf Anfrage von<br />
politik-digital.de bei der Landesredaktion von Berlin-Brandenburg.de<br />
wird deshalb auf zusätzliche interaktive Kommunikationsmöglichkeiten<br />
mit dem User in Form von Chats, Foren oder Podcasts verzichtet.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Direkt zu Matthias Platzeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 09:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[direktzurkanzlerin]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Platzeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internet-Portal <a href="http://www.direktzurkanzlerin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">direktzurkanzlerin.de</a> bekommt Nachwuchs in den Bundesländern. Nicht mehr nur Angela Merkel - bzw. das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung - soll online auf ausgewählte Bürgeranliegen antworten. Los geht es mit den Ablegern in Brandenburg: Auf <a href="http://www.direktzu.de/platzeck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">direktzu.de/Platzeck</a> sollen Internetsurfer ab heute, 23. Juli 2007, dem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck Fragen stellen können - als Text, als Audiodatei oder auch im Video.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet-Portal <a href="http://www.direktzurkanzlerin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">direktzurkanzlerin.de</a> bekommt Nachwuchs in den Bundesländern. Nicht mehr nur Angela Merkel &#8211; bzw. das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung &#8211; soll online auf ausgewählte Bürgeranliegen antworten. Los geht es mit den Ablegern in Brandenburg: Auf <a href="http://www.direktzu.de/platzeck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">direktzu.de/Platzeck</a> sollen Internetsurfer ab heute, 23. Juli 2007, dem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck Fragen stellen können &#8211; als Text, als Audiodatei oder auch im Video.<!--break--> Wie bei direktzurkanzlerin.de können die Nutzer die eingegangenen Fragen bewerten. Die drei &#8220;Anliegen&#8221; mit der besten Wertung gehen an die Brandenburgische Staatskanzlei. Erste Antworten soll es im August geben.<br />
Hinter &#8220;direktzu&#8221; stehen Informatik- und Wirtschaftsstudenten der Fachhochschule Brandenburg, der Freien Universität Berlin und dem Technologie Coaching Center Berlin.<br />
Via <a href="http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&#038;dig=2007/07/21/a0218&#038;id=820&#038;cHash=fe9128ccd3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">taz.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Brandenburg: Surftrip zur Landtagswahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/brandenburg-surftrip-zur-landtagswahl-2432/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dknabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Am 19. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Ist der elektronische Wahlkampf im Netz auf der Höhe
<br />
der Zeit? Ein Surftrip durch die wichtigsten Partei- und Kampagnenseiten.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Am 19. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Ist der elektronische Wahlkampf im Netz auf der Höhe<br />
<br />
der Zeit? Ein Surftrip durch die wichtigsten Partei- und Kampagnenseiten.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Zwei Millionen Wahlberechtigte Brandenburger wählen am 19. September ihre Landesvertreter für die nächsten fünf Jahre. Insgesamt 15 Parteien stellen sich im flächenmäßig größten Bundesland Ostdeutschlands zur Wahl. Drei von den 15 Parteien kämpfen um die Spitze &#8211; SPD, CDU und PDS liefern sich ein heisses Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Sozialdemokraten können sich dabei ihren Koalitionspartner aus PDS und CDU aussuchen.<br />
<br />
Beim Kampf zwischen Grünen, FDP und DVU um den Einzug ins Parlament, werden den Grünen die besten Chancen ausgerechnet die 5%-Hürde zu überspringen. Die kleinen Parteien, wie etwa die Familienpartei, werden voraussichtlich keine Rolle spielen. Politik-digital.de hat die Webauftritte der Brandenburger Parteien genauer unter die Lupe genommen.
</p>
<p class="fett">
&quot;Brandenburg kann mehr&quot; &#8211; die CDU auch
</p>
<p class="normal tidy-6">
<a href="http://www.cdu-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_cdu.jpg" class="screenshot-re tidy-5" align="right" border="0" height="131" width="175" /><br />
</a> Über eine Textnavigation und eine unsortierte Reihe von Mini-Bannern erschließt sich die Seite der<br />
<a href="http://www.cdu-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU Brandenburg</a>. Wer nicht zuerst die 11 Werbebanner besichtigt, sondern sich schnell und gezielt informieren will, bekommt Probleme: Unter der Rubrik Themen ist das Wahlprogramm nicht zu finden. Auch die Eingabe von &quot;Wahlprogramm&quot; in die Suchmaske liefert kein sinnvolles Ergebnis, denn siegesgewiss präsentiert die CDU bereits ein &quot;Regierungsprogramm&quot;.
</p>
<p class="normal">
Die Banner der Startseite führen häufig zu Bröschüren, die für das Internet im PDF-Format hinterlegt sind. Nur wenige Inhalte sind im HTML-Format abrufbar. Das Surfen wird so recht umständlich. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU aus dem Jahr 1999 ist zwar als HTML-Datei vorhanden, das 40 Seiten lange Dokument ist jedoch nicht verlinkt. Mühsam muss der Besucher zwischen Inhaltsverzeichnis und gesuchtem Abschnitt hin- und herscrollen.<br />
<br />
Unter dem Navigationspunkt &quot;Themen&quot; finden sich Stellungnahmen und Reden. Eine thematische Ordnung lässt sich nicht erkennen. Auf der Suche nach bestimmten Themen müssen zehn Seiten mit Links durchforstet werden. Die Unterkategorie &quot;Reden&quot; enthält auch zehn Tage vor der Wahl keinen Inhalt.
</p>
<p><!--      


<p class="normal">
Unter www.cdu-brandenburg.de finden sich die &uuml;blichen
Informationen, es gibt viele Informationen zur Parteiorganisation
und Links zu anderen CDU-Organen und Pers&ouml;nlichkeiten. Der
Seite der Landtagsfraktion enth&auml;lt viele Informationen zur
politischen Arbeit der Union.
</p>


--></p>
<p>
Die Wahlkampfkommunikation der Union Brandenburg ist abgesehen vom obligatorischen Kontaktformular eine Einbahnstraße.Neben dem E-Mail-Kontakt gibt es keine Möglichkeit für die Besucher, sich einzubringen oder ihre Meinung zu sagen. Eine wahlkampfunab-hängige Ausnahme bietet die Aktion<br />
<a href="http://www.buerokratieabbau-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.buerokratieabbau-brandenburg.de</a>. Die Union verspricht die garantierte Berücksichtigung der über das Kontaktformular abgeschickten Vorschläge.
</p>
<p>
Die Möglichkeit, dem Wähler die Wahlwerbespots zeitunabhängig im Netz zu präsentieren wird nicht genutzt &#8211; anders als bei den Sozialdemokraten, der FDP oder der DVU.
</p>
<p class="fett">
SPD: Jedem Kandidaten seine Domain
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.spd-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_spd.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="102" width="175" /><br />
</a>Die<br />
<a href="http://www.spd-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brandenburger SPD</a> verzichtet wie die Union auf eine eigene Wahlkampfseite und empfängt den Surfer direkt auf der SPD-roten Hauptseite des Landesverbandes. Die Seitengestaltung lehnt sich eng an das Corporate Design der Bundes-SPD an. Viele Designelemente wurden übernommen.
</p>
<p class="normal">
Die Navigation der Hauptseite gestaltet sich so übersichtlich, dass die gewünschten Informationen leicht zu finden sind. Dabei vernachlässigt die Site die grafische Auflockerung &#8211; einige Texte wurden weitgehend unaufbereitet in die Vorlagen eingearbeitet. Ähnlich wie bei der CDU verweisen einige Banner am Seitenrand auf besonders interessante Angebote. Diese sind größtenteils im HTML-Format abrufbar. Innovative Ideen finden sich auf der SPD-Seite kaum &#8211; die Möglichkeiten interaktiver Kommunikation bleiben ungenutzt. Neben dem obligatorische Kontakt via E-Mail präsentieren die Sozialdemokraten keinerlei weitergehender Kommunikationsangebote im Netz.
</p>
<p class="normal">
Jeder Direktkandidat besitzt seine eigene Domain. Die Gestaltung der Kandidatenseiten ist meist individuell und daher abwechslungsreich. Allerdings fehlen einigen dieser Sites ausführlichere Inhalte.
</p>
<p class="fett">
PDS: Der Super-Ossi aus der Castingtoilette
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.rote-karte-zeigen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_pds.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="120" width="175" /><br />
</a>Als Antwort auf Starsearch und Superstar sucht die<br />
<a href="http://www.rote-karte-zeigen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei des demokratischen Sozialismus</a> mit ihrer Castingtoilette auf Brandenburgs Plätzen und Märkten den Super-Ossi. Dort dürfen sich die Brandenburger von der Seele reden, was ihnen in ihrem Heimatland nicht gefällt und was sie verbessern würden. Die Ergebnisse präsentiert die PDS auf ihrer Wahlkampfseite, wo die Nutzer für ihren Super-Ossi-Favoriten voten dürfen. Im Bereich Multimedia und Unterhaltung hat die PDS von allen Parteien das größte Angebot. Sie bieten als einzige Partei eine Flash-Animation und eine Powerpoint-Präsentation.
</p>
<p class="normal">
Der ernstere Hauptteil der Webseite präsentiert sich in einem zurückhaltenden Design. Eher wähnt man sich auf den Seiten einer Online-Zeitung als auf einer Wahlkampfseite. Lediglich der Top-Banner sticht hervor. Politische Positionen können zusammengefasst im Wahlprogramm-PDF heruntergeladen oder unter der Rubrik &quot;Aktuelle Argumente&quot; einzeln abgerufen werden. Die PDS stellt nicht nur ihre eigenen Pressemitteilungen ins Netz, sondern auch Artikel aus der Presse über den PDS-Wahlkampf. Als einzige Partei thematisiert sie die Wahlkampagne an sich &#8211; das Wahlkampfquartier stellt sich und seine Arbeit vor.
</p>
<p class="normal">
Als einzige Partei erkennt und bedient die PDS den Spieltrieb der potentiellen Wähler. Das landespolitische Quiz der Sozialisten beinhaltet allerdings nur eine Frage, die täglich aktualisiert wird. Ob der Nutzer richtig geantwortet hat, erfährt er erst am folgenden Tag. So können Nutzer an die Seite gebunden werden &#8211; ein ausbaufähiger Versuch.
</p>
<p class="fett">
Grüne News per SMS
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.gruene-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Grünen</a> streben einen Stimmenanteil von sieben Prozent an. Dazu haben sie unter anderem einen SMS-Service eingerichtet. Interessierte können sich Wahlkampfnews direkt auf ihr Handy schicken lassen &#8211; ein Unikat unter den Parteiwebsites.
</p>
<p class="screenshot">
<a href="http://www.gruene-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_gruen.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="101" width="175" /><br />
</a>Der Slogan &quot;Sieben Gründe, Grün zu wählen&quot; führt den Besucher direkt zum thematischen Teil der Site. Der gesamte Webauftritt ist sehr am Programm der Partei ausgerichtet &#8211; die Kandidaten spielen keine herausragende Rolle. Die Informationen sind reichlich vorhanden und klar gegliedert. Die Qualität einiger Fotos und Grafiken lässt zu wünschen übrig. Werbespots &#8211; Fehlanzeige.
</p>
<p class="normal">
Der Link &quot;Ich rede mit&quot; verspricht Interaktion, doch leider führt er nur zum Forum der Bundestagsfraktion. Immerhin &#8211; die Grünen bieten als einzige Partei überhaupt die Möglichkeit eines Forums. Dass dort gepostete Nachrichten Einfluss auf die Prolitik in Brandenburg haben bleibt zu bezweifeln.
</p>
<p class="fett">
FDP: neue-kraft-fuer-brandenburg.de
</p>
<p>
Die FDP will die Prozent-Vorgabe der Grünen noch toppen: Acht Prozent wollen die Freien Demokraten in Brandenburg erreichen.<br />
<br />
<span class="normal"><br />
<a href="http://www.neue-kraft-fuer-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_fdp.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="134" width="175" /><br />
</a>Die Liberalen haben wie die PDS eine Site eigens für den Wahlkampf eingerichtet. Sie befindet sich unter der URL www.neue-kraft-fuer-brandenburg.de. Auch die Domain www.fdp-brandenburg.de leitet alle Besucher weiter zur Kampagnenseite. Der reguläre FDP-Auftritt ist mit einem Klick zu erreichen.</span>
</p>
<p class="normal">
Die Site enthält alle Standards eines Wahlkampfauftritts. Darüber hinaus stellt die FDP einen tabellarischen Vergleich der Programme aller Parteien zur Verfügung. Die Positionen der FDP werden thematisch geordnet mit Zitaten aus den Wahlprogrammen der Konkurrenz verglichen. Zur Betrachtung des FDP-Wahlprogramms haben die Besucher die Wahl zwischen einer verlinkten HTML-Datei und einem PDF. Die Radio- und TV-Spots zur Wahl stehen zum Download zur Verfügung.<br />
<br />
Das Etikett &quot;Spaßpartei&quot; hat die FDP im Netz jedoch klar an die PDS abgegeben.</p>
<p><span class="fett">DVU: Du bist das Volk</span>
</p>
<p class="normal">
&quot;An alle, die so richtig sauer sind&quot; auf &quot;Sauereien wie Hartz IV&quot; richtet sich die Deutsch Volksunion DVU. Sie ruft auf ihrer Wahlkamfseite alle Nichtwähler zur wütenden Protestwahl auf: &quot;Für jeden von der DVU aber, der zusätzlich in den Landtag reinkommt, fliegt einer der bisherigen etablierten Politiker raus. Das tut Polit-Bonzen weh.&quot; schreibt ihr Landesführer Schuldt. Das eigene Programm bleibt eher im Hintergrund. Interessierte können sich Plakate und Wahlwerbespots herunterladen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Informationsgesellschaft ohne Information</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geheimniskrämerei im Amt]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesetzesvorschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[Was macht die Polizei eigentlich mit Ihrem Bußgeld? Wie sicher ist der Kinderspielplatz um die Ecke? Der Verwaltung sollte per Gesetz verpflichtet werden, auskunftsfreudiger zu werden. Carolin Welzel von der Bertelsmann Stiftung über die Schwierigkeit, mehr Transparenz zu schaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht die Polizei eigentlich mit Ihrem Bußgeld? Wie sicher ist der Kinderspielplatz um die Ecke? Der Verwaltung sollte per Gesetz verpflichtet werden, auskunftsfreudiger zu werden. Carolin Welzel von der Bertelsmann Stiftung über die Schwierigkeit, mehr Transparenz zu schaffen.<!--break--></p>
<p>
                              <strong>Was macht die Polizei eigentlich mit Ihrem Bußgeld? Wie sicher ist der Kinderspielplatz um die Ecke? Der Verwaltung sollte per Gesetz verpflichtet werden, auskunftsfreudiger zu werden. Carolin Welzel von der Bertelsmann Stiftung über die Schwierigkeit, mehr Transparenz zu schaffen.</strong>
                            </p>
<p>Bürger, die in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen leben, haben eine Möglichkeit, Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Für den Rest der Republik gilt weiterhin der Grundsatz der Geheimhaltung in der &#8220;öffentlichen&#8221; Verwaltung. Ein Widerspruch in sich, der durch ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG) aufzulösen wäre. Doch dieses Gesetz lässt auf Bundesebene bereits seit über fünf Jahren auf sich warten. Seitdem die Grünen 1998 darauf drangen, die Verabschiedung eines IFG in den Koalitionsvertrag aufzunehmen, steht dieses Gesetzesvorhaben im Raum aber nicht auf der politischen Agenda. Die viel beschworene Informationsgesellschaft muss hierzulande ohne Zugang zum Rohstoff Information auskommen.<br />
                            </p>
<p>
                            <strong>Bedenken der Wirtschaft<br />
                            <br /></strong>Die Gründe für die Verzögerung eines solchen Transparenz-Gesetzes sind vielfältig und lassen sich direkt mit den „betroffenen“ Akteuren in Verbindung bringen: Die Verwaltung fürchtet zusätzliche Arbeit bei der Erledigung von Bürgeranfragen, einzelne Ministerien möchten weit reichende Ausnahmen für ihre Ressorts festschreiben und die deutsche Wirtschaft, vertreten durch den BDI, fürchtet Überregulierung und eine Gefährdung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse. All diese Bedenken sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn bei der Einführung eines IFG geht es vor allem um die Modernisierung von Staat und Verwaltung, um Bürgernähe und Transparenz, keinesfalls aber um zusätzliche Bürokratisierung oder wirtschaftliche Lähmung.</p>
<p>In einer internationalen Vergleichsstudie hat die Bertelsmann Stiftung sich dieser deutschen Bedenken angenommen und geprüft, wie beispielsweise in den USA, Kanada, in Ungarn oder Thailand mit den strittigen Punkten umgegangen wurde. Weltweit haben immerhin über 50 Staaten die Fragen nach Reichweite und Beschränkung von Informationsfreiheit für sich gelöst und Erfahrungen mit der Anwendung des Gesetzes sammeln können.</p>
<p>
                            <strong>Positive Erfahrungen im Ausland</strong><br />
                            <br />Um es kurz zu machen: in keinem der untersuchten Beispiele brach die Verwaltung zusammen oder kam die Wirtschaft zum Erliegen. Im Gegenteil: das Gesetz bewirkte mancherorts eine Modernisierung der Verwaltung, verstärkte Publizität besonders über das Internet und auf Seiten der Wirtschaft ist eine rege Nutzung des Instruments Informationsfreiheit durch Unternehmen zu beobachten. Natürlich lassen sich bei dem ein oder anderen Länderbeispiel auch Schwächen in den Gesetzen beobachten, beispielsweise was die Bearbeitungsdauer oder –gebühren betrifft. Diese Erfahrungen könnten bei der Formulierung des deutschen Gesetzes wertvolle Anregungen vermitteln.</p>
<p>Die Sorgen der Wirtschaft, die in Deutschland gegenwärtig als Haupthindernisse für einen zustimmungsfähigen Gesetzesentwurf gelten, bilden einen besonderen Schwerpunkt der Untersuchungen der Bertelsmann Stiftung. Der BDI führt neben der Sicherheit von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen auch die Erhöhung der Staatsquote und damit verbundene Kosten für Unternehmen ins Feld. Internationale Erfahrungen, die aus einer oft jahrzehnte währenden Praxis stammen, belegen, dass diese Bedenken unbegründet sind.</p>
<p>
                            <strong>Schutz von Geschäftsgeheimnissen</strong><br />
                            <br />Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sind in allen Ländern durch Ausnahmeregelungen geschützt. Die vertraulichen Informationen aus Ausschreibungen oder der Überwachung von Produktionsprozessen sind überall vom Zugriff ausgenommen. Auch in der Praxis zeigt sich, dass Verwaltungen sehr wohl in der Lage sind, zu erkennen wann eine Information vertraulich ist. Konflikte konnten in diesem Feld weder in den deutschen Bundesländern mit IFG noch in den ausländischen Beispielen gefunden werden. In jedem Fall sollte es aber eine Regelung für den Konfliktfall geben. Viele IFG sehen hier für den Fall, dass eine Freigabe von Informationen geschäftliche Interessen (oder auch die Privatsphäre Einzelner) berühren könnte, eine Abstimmungsprozess vor.</p>
<p>In Kanada wird beispielsweise das betroffene Unternehmen innerhalb von 30 Tagen über den Antrag informiert und hat dann 20 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen. Ob diesem Einspruch stattgegeben werden kann, regelt ebenfalls das Gesetz, für strittige Fälle gibt es einen Ombudsmann (Information Comissioner), der zwischen den Parteien auf Grundlage des Gesetzes vermittelt.</p>
<p>
                            <strong>Informationsfreiheit und E-Government</strong><br />
                            <br />Die Einführung der Informationsfreiheit in Deutschland würde zunächst sicher einen zusätzlichen Aufwand für die Verwaltung bedeuten: Anlaufstellen für die Beratung und Schlichtung müssen eingerichtet, Zuständigkeiten in den Behörden festegelegt werden und eine Schulung der Angestellten ist zumindest empfehlenswert. Die Erhöhung der Staatsquote scheint also zunächst einmal unvermeidlich. Allerdings zeigen auch hier die guten Beispiele aus aller Welt, dass der Mehraufwand kleiner ist, als angenommen. Oder, um es mit den Worten des IFG-erfahrenen Innenministers von Nordrhein-westfalen Dr. Fritz Behrens zu sagen: „Die öffentliche Verwaltung ist nicht unter der Flut eingehender Anträge zusammengebrochen. Im Gegenteil, die Nachfrage ist zwar rege, allerdings sind die Anträge offenbar in den betroffenen Behörden regelmäßig ohne allzu großen Verwaltungsaufwand abzuhandeln. Und das alles spricht dafür, dass das Mehr an Demokratie und Transparenz mit dem IFG durchaus günstig erkauft ist“. (?)</p>
<p>Eine Kopplung von Datenschutz und Informationsfreiheit bei der Beratung und Schlichtung hat sich weltweit ebenso bewährt wie eine aktive Publikationspolitik. Wenn alle unstrittigen Dokumente von der Verwaltung sofort online publiziert werden, können sich Bürger eine offizielle Anfrage sparen. Für die Verwaltung entsteht kein zusätzlicher Aufwand. Mit einer Anbindung des IFG an die E-Government Strategie und eine damit einhergehende Prozessoptimierung in der Verwaltung könnte das IFG sogar zum Motor der Staatsmodernisierung werden lassen.</p>
<p>
                            <strong>Kulturrevolution</strong><br />
                            <br />Bei genauer Betrachtung sprechen viele Gründe für und wenige gegen ein deutsches Informationsfreiheitsgesetz. Die zögerliche Haltung von Politik und Wirtschaft entspringt möglicherweise eher einem kulturellen Phänomen denn einer rational belegbaren Argumentation. Offenheit und Bürgernähe sind vielleicht keine originär deutschen Staatstugenden. Das Ende des Geheimhaltungsprinzips kommt hierzulande einer kleinen Revolution gleich. Sicherlich wird es auch nach einer möglichen Verabschiedung des Gesetzes einige Zeit dauern, bis die Angst vor der Transparenz überwunden ist – schließlich geht es um einen Kulturwandel in Staat und Verwaltung.</p>
<p>Vielleicht hat das Warten ja in diesem Jahr ein Ende. Die seit längerem um ein IFG bemühten Abgeordneten Jörg Tauss (SPD) und Gritje Bettin (Bd90/Grüne) wollen nicht länger auf die Ressortabstimmung eines Gesetzesentwurfs warten und schreiben derzeit an einem eigenen Gesetzestext. Parallel ist erstmalig ein Entwurf aus der Mitte der Bürgergesellschaft entstanden: Eine Allianz aus Netzwerk Recherche, Humanistischer Union, DJV, DJU und Transparency International hat einen Gesetzesvorschlag entwickelt, der die Bundesregierung beflügeln soll.</p>
<p>
                            <strong>Information über Informationsfreiheit</strong><br />
                            <br />All diese Initiativen können jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der Bürger, dem das Gesetz nutzen soll, in den seltensten Fällen weiß, was er verpasst. Das sperrig klingende Informationsfreiheitsgesetz ist weitgehend unbekannt und kann so auch nicht von breiten Teilen der Bevölkerung gefordert werden. Die Vermutung liegt nahe, dass auch viele Betriebe nicht genau wissen, was sich hinter dem Kürzel IFG verbirgt – der ein oder andere Unternehmer soll bereits erstaunt festgestellt haben, dass ein IFG eigentlich viele Vorteile, ja sogar neue Geschäftmodelle im IuK-Bereich für ihn böte. Ob es um den erhöhten Druck auf die zuständigen Stellen oder eine Anregung zur Nutzung geht: Deutschlands Bürgern fehlen die Informationen über die Informationsfreiheit.</p>
<p>
                            <strong>Zusatzinformationen</strong><br />
                            <br />Eine<br />
                            <a href="http://www.begix.de/informationsfreiheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kurzversion</a> der Studie der Bertelsmann Stiftung ist unter http://www.begix.de/informationsfreiheit/ zum download bereit gestellt. Unter dieser Adresse gibt es auch eine ausführliche Linkliste zum Thema.</p>
<p>Das Buch „Informationsfreiheit: Die gläserne Bürokratie als Bürgerrecht“ Hg. Von Thomas Hart, Carolin Welzel und Hansjürgen Garstka erscheint im April.<br />
                            <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/5948_4976.jsp#15212" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bestellungen</a> sind unter http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/5948_4976.jsp#15212 möglich.</p>
<p>                            <a href="http://freedom-info.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weblog</a> zum Thema: http://freedom-info.blogspot.com/</p>
<p>Carolin Welzel ist Projektmanager Corporate Social Responsibility bei der Bertelsmann Stiftung und war zwischen 2000 und 2002 Redaktionsleiterin bei politik-digital.de</p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Über Grenzen hinweg- eGovernment in strukturschwachen Regionen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-bund-struktur-shtml-3193/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[bunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrsprachigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Überalterung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[strukturschwache Region]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerungsschwund]]></category>
		<category><![CDATA[dünnbesiedelte Region]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzregion]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann eGovernment strukturschwachen Regionen helfen? Und wie kann länderübergreifend zusammengearbeitet werden? Eine deutsch-polnische Veranstaltungsreihe geht diesen Fragen nach.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann eGovernment strukturschwachen Regionen helfen? Und wie kann länderübergreifend zusammengearbeitet werden? Eine deutsch-polnische Veranstaltungsreihe geht diesen Fragen nach.<!--break-->
                    </p>
<p>Am 13. November 2003 fand in Potsdam die Auftaktveranstaltung zu drei deutsch-polnischen Diskussionsrunden mit dem Titel „Über Grenzen hinweg- eGovernment in strukturschwachen Regionen“ statt. In der bis zum Sommer nächsten Jahres laufenden Veranstaltungsreihe sollen Leitgedanken und Lösungsansätze für ein modernes, leistungsstarkes und grenzübergreifendes eGovernment-Modell gesucht und entwickelt werden.</p>
<p>Zu dieser Veranstaltungsreihe hat die Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung, das Hochschulkolleg E- Government der Alcatel SEL Stiftung, das Forum Soziale Technikgestaltung, das vom Fraunhofer FOKUS Berlin in Verbindung mit dem eGovernment Zentrum getragene Forum „E.GOV.BERLIN-BRANDENBURG“, die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und die polnische Organisation „Cities on Internet“- Association geladen. Durch diese Veranstaltungsreihe soll ein länderübergreifender eGovernment- Dialog initiiert werden. Denn die Zukunft dieser Region lasse sich nur gemeinsam gestalten.</p>
<p>Wie können eGovernment-Instrumente die Lösung der Probleme strukturschwacher Regionen unterstützen? Neben den Themenschwerpunkten Konzeptionen und Erfahrungen zu dieser Frage stand die Klärung der Ausgangsvoraussetzungen der betroffenen Regionen im Mittelpunkt der Veranstaltung.</p>
<p>
                    <strong>Regionen und ihre Perspektiven</strong><br />
                    <br />In Potsdam wurden die Entwicklungen und Perspektiven der ländlichen Räume sowohl in Brandenburg als auch in Polen von Vertretern aus beiden Ländern vorgestellt. Dabei wurde herausgearbeitet, dass die strukturschwachen Gebiete in Brandenburg und Polen stark durch Bevölkerungsschwund betroffen sind. Professor Hans-Joachim Bürkner von der Universität Potsdam sprach in diesem Zusammenhang von „Brain Drain“- die Abwanderung von Wissen in lebenswertere und attraktivere Regionen. Damit sind laut Prof. Bürkner vor allem größere Zentren gemeint. Diese Zentren hätten eine starke Sogwirkung auf Kapital und Arbeit, welches dann in den ländlichen Regionen fehle.</p>
<p>Abwanderung führe auch zu Überalterung. Eine zunehmende Entfernung von Verwaltung und Bürger und der Rückgang der lokalen Informationsversorgung seien die Folge. Die Anbindung der Bürger und Bürgerinnen an lokalpolitischen Strukturen nehme weiter ab. Die wirtschaftliche Entwicklung gehe immer weiter zurück, weil aktive regionale Wirtschaftsförderung fehle und vernetztes Arbeiten nicht vorhanden sei.</p>
<p>Dr. Stephan Beetz von der Humboldt-Universität Berlin zeigte weitere Merkmale des ländlichen Raums auf, die bei der Konzeption von Lösungen mit einbezogen werden müssen, um tatsächlich die richtige Zielgruppe zu erreichen. Dr. Beetz berichtete, dass im dünnbesiedelten ländlichen Raum kleine, in sich abgeschlossene Strukturen (Dörfer) vorzufinden sind. Die Politik sei oft an Personen wie den Bürgermeister eines Dorfes gebunden und weniger an Institutionen. Die Entfernung zwischen Verwaltung und Bürgern sei häufig sehr groß, während es in einer Stadt kaum ein Problem sei, ein Amt aufzusuchen.</p>
<p>Ähnliches berichteten die Referenten aus Polen. In den ländlichen Regionen Polens hätten viele Menschen keinen Zugang zu Computern, die Ausbildung und Qualifizierung der ländlichen Bevölkerung sei schlecht. Frau Elwira Piszczek von der Kopernikus-Universität Torun/ Polen wies darauf hin, dass die Förderung im Bereich der neuen Technologien notwendig sei. Wenn die Ausstattung der Bevölkerung in ländlichen Gebieten mit Computern gefördert und verbessert würde und gleichzeitig der Umgang mit neuen Möglichkeiten des Lernens wie eLearning geschult würde, könnte die Ausbildung und Qualifizierung der Menschen in den strukturschwachen Gebieten Polens erheblich verbessert werden.</p>
<p>
                    <strong>eGovernment in strukturschwachen Gebieten- Leitfragen</strong><br />
                    <br />Kann eGovernment die Lösung der Probleme in strukturschwachen Regionen unterstützen? Wie kann durch Wissenstransfer und Kooperation Kosten eingespart werden und positive Effekte erzielt werden? Wie lassen sich Lösungen, die für die Regionen in Polen und Brandenburg erarbeitet wurden, auf andere Regionen in Europa übertragen?<br />
                    <br />Diese Fragen wurden vor dem Hintergrund der Perspektiven der Grenzregionen erörtert. Ansätze und Ideen, wie solche eGovernment- Lösungen aussehen können, wurden von den verschiedenen Referenten vor dem Hintergrund der Leitfragen vorgestellt.</p>
<p>
                    <strong>Ansätze und Ideen</strong><br />
                    <br />Die Einführung von eGovernment soll die Unterstützung von kommunalpolitischer Arbeit und bürgerschaftlicher Partizipation fördern. Dabei betonten die Referenten, dass unbedingt darauf zuachten sei, die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen in den Prozess des elektronischen Verwaltens und Regierens von Beginn an einzubinden. Bisher habe dieser Prozess in erster Linie nur die Verwaltungen betroffen. eGovernment-Modelle sollen die Entfernung zwischen dem Bürger und der Verwaltung verringern, im besten Fall sollen die Bewohner dünnbesiedelter Gebiete den Gang zum Amt online erledigen können.</p>
<p>Gleichzeitig soll Öffentlichkeit hergestellt werden, die Entscheidungen der Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger transparenter erscheinen. Aspekten wie Barrierefreiheit, Zugänglichkeit, Verständlichkeit und Mehrsprachigkeit der Angebote müsse besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine Gefahr sei die digitale Spaltung, die sich im Stadt-Land-Gefälle spiegelt.</p>
<p>
                    <strong>Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse</strong><br />
                    <br />Um gute und effektive Lösungen zu entwickeln, werden in der Veranstaltungsreihe auch die Ergebnisse von Media@Komm, dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderten Projekt, mit einbezogen. Horst Waeltring, Leiter des Projektträgers Multimedia beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass „eGovernment- Modelle teuer sind“ und die Gefahr bestehe, dass aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen insbesondere in strukturschwachen Gebieten die Entwicklung nicht genügend vorangetrieben werden könnte. Außerdem bräuchten Projekte dieser Art einen längeren Entwicklungszeitraum und die Erfahrung mit Media@Komm hätte gezeigt, dass es einer intensiven Projektbetreuung zur Sicherstellung guter Ergebnisse bedürfe.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 26.11.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Regine Hildebrandt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat_mit_regine_hildebrandt-478/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Regine Hildebrandt]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<table border="0">
	<tbody>
		<tr valign="top">
			<th align="right">Moderator:</th>
			<td>Im Namen von Politik-Digital und TV1.DE begrüßen wir ganz herzlich 
			Regine Hildebrandt zum live-Chat!!<br />
			</td>
		</tr>
		<tr valign="top">
			<th align="right">PeterHan_en:</th>
			<td>Wie haben die Leute in Brandenburg auf Ihren Rückzug aus der Politik 
			reagiert?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Im Namen von Politik-Digital und TV1.DE begrüßen wir ganz herzlich<br />
			Regine Hildebrandt zum live-Chat!!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">PeterHan_en:</th>
<td>Wie haben die Leute in Brandenburg auf Ihren Rückzug aus der Politik<br />
			reagiert?
			</td>
</tr>
<tr>
<th align="right">Moderator:</th>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Können wir jetzt loslegen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Zähl bis zehn und dann!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">VolkerF.:</th>
<td>Sind Sie heute noch politisch aktiv?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich bin es.Aber kein Mitglied eines Parlaments&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">muffin:</th>
<td>Könnnen Sie sich vorstellen noch einmal in die große Politik<br />
			einzutreten?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>oder so. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">catal:</th>
<td>Frau Hildebrandt wundern Sie sich eigentlich über die<br />
			Politikverdrossenheit der Bürger und wie sollten Politiker darauf<br />
			reagieren?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Also. Ich wundere mich darüber, weil eine Demokratiek, wie es in<br />
			&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>der BRD eine gibt, nur von Demokraten lebt&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Nur weil Leute Wünsche haben, die nicht sofort erfüllt<br />
			werden
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>darf nicht aufgegeben werden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Probleme und Ablenkungsmethoden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>führen nicht zum Ziel. Auch nicht wenn sie in 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Talkshows oder so breitgetreten werden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Je mehr sich die Regierenden profilieren wollen&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>desto weniger wird die Demokratie leben&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Kurz: Im Westen kann ich es nicht verstehen, im Osten schon.<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Kraudy:</th>
<td>Hallo, Frau Hildebrandt, was hat Ihnen mit Blick auf die letzten 10<br />
			Jahre am meisten weh getan?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Dass die Dt. Einheit so gelaufen ist, wie sie gelaufen ist. Ich hätte<br />
			mir mehr Unterstützung durch die W irtschaft gewünschtk, um die<br />
			Rahmenbedingungen´ für die Ost´deutschen besser anzupassen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">toppi:</th>
<td>frau hildebrandt, wie ist ihre meinung zu helmut kohl und seine<br />
			schwarzen kassen ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Unbegreiflich. Wie sowas möglich ist. Wénn sich jemand für die<br />
			Inkarnation der REchtsstaatlichkeit hält, kann er sowas nicht<br />
			machen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Piccard:</th>
<td>Frau Hildebrand, Sie haben ja vergebens gegen die Koalition SPD-CDU<br />
			argumentiert. Haben sich Ihre Befuerchtungen bestaetigt?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich möchte mich dazu nicht äussern, weil ich Brandenburg nicht<br />
			schlecht machen will. ES ist auch nicht alles schlecht, was passiert. Ich<br />
			denke nur, dass es anders besser gewesen wäre
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">MarkLichterfeld:</th>
<td>Was ist der Voteil der alten PDS Garde gegnüber der CDU ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die Entscheidung eines der wesentlichsten Reformprojekte hängt von den<br />
			Entscheidungen der Koalitionen der Länder ab. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Aus der DDR -SED sind wenigstens 95 % ausgetreten. Aus der alten<br />
			CDU-Garde nicht&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">giant:</th>
<td>glauben Sie tatsächlich, dass der Bürger reale Unterschiede gemerkt<br />
			hätte?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>In der DDR war nicht nur die SED
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>sondern auch die Blockpartei, die CDU&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich war in keiner CDU-oder Blockpartei drin. Und wäre auch nie<br />
			eingetreten. Jetzt kommt die Wende. Die SED wird PDS. 95% der Mitglieder<br />
			treten aus..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Aus der CDU treten lange nicht so viel aus, denn durch Kohl`s<br />
			Vereinnamung ist sie Regierungspartei in Dtl. Also besteht für mich ein<br />
			qualitativer Unterschied im Wirken der Partei bis zur Wende. Für mich<br />
			haben 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>sie Mitverantwortung, was bis zur Wende passiert ist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Deswegen gibt es für mich nicht wie aus Westsicht die gute CDU und die<br />
			schlechte PDS im Osten, sondern: Entscheident ist, was..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>sie für eine Politik für ihr Land oder die BRD machen. Deswegen ist<br />
			die Entscheidung für die PDS regional sehr unterschiedlich. In Brandenburg<br />
			kenne ich die CDU und die PDS seit neuen Jahren aus der paralmentarischen<br />
			Arbeit..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>und der Unterschied in meinem Ressort war wie Tag und Nacht.<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HaraldP.:</th>
<td>Bereuen Sie Ihren Rücktritt als Ministerin?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die PDS hat meine Arbeitsforderung, meine Polykliniken, meine<br />
			Betreuungsbemühungen für chronisch Kranke immer konstruktiv unterstützt,<br />
			die CDU hat verhindert, wo sie nur konnte.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Deswegen war die Entscheidung gegen die CDU/SPD Koalition in<br />
			Brandenburg sachlich begründet.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">toppi:</th>
<td>ist ihrer meinung nach die stimmung in ostdeutschland besser geworden,<br />
			seit dem regierungswechsel in bonn/berlin ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Nein. Überhaupt nicht. Ich würde heute wieder so handeln,. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>juup&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Erst war sie nicht besser. Quintessenz ist: sie ist besser<br />
			geworden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sunny:</th>
<td>Wie sehen Sie mittlerweile das Verhältnis zwischen Ost- und<br />
			Westdeutschen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Es ist zu meinem Kummer nicht gut.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">PeterHan_en:</th>
<td>War Ihr Rücktritt wirklich notwendig?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Wofür?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>dass ist ja unsere frage an sie&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich mache keine faulen Kompromisse. Das habe ich zu DDR Zeiten nicht<br />
			gemacht und mache es jetzt auch nicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ClaasH.:</th>
<td>Halten Sie Gerhard Schröder für einen fähigen Bundeskanzler oder<br />
			hätten Sie Oskar Lafontaine bevorzugt?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich denke, dass Schröder der BK ist, den die Deutschen brauchen. Sie<br />
			brauchen Oskar mit seinen Ideen, aber nicht als Kanzler
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Siegfried:</th>
<td>Wie ist Ihr Verhältnis zum Bundesland Bayern, insbesondere zum<br />
			bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Dr. Stoiber?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das Verhältnis ist blendend. Es ist ein wunderschönes Land. Ich kann<br />
			mich als Preußin dafür begeistern. Aber STOIBER. DAs ist das Schlimmste<br />
			für mich in DTL. was es gibt&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Zwei Beispiele: Länderfinanzausgleich..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Bayern war Nehmerland und konnte sich entwickeln. Jetzt ist es<br />
			Geberland und es wird viel mehr ausgeglichen, als früher. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">MichaelK.:</th>
<td>Wer sind/waren Ihre politischen Vorbilder?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Zweites Beispiel: Barbara Stamm. Die Renten der Ostfrauen seien<br />
			angeblich jetzt schon höher als die der bayerischen Frauen und deshalb<br />
			sollen die nicht mehr erhöht werden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Aber es ist so: wer länger arbeitet, bekommt mehr Geld. Stamm ist die<br />
			erste, die das irgendwie anders sieht. Und dass die Ostdeutschen Frauen<br />
			länger gearbeitet haben, ist klar.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Korrektur zu höher: die Renten S I N D höher!!!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>&#8230; die politischen Vorbilder?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Eigentlich habe ich keine. Aber als Berlinerin haben mich natürlich E.<br />
			Reuter und Willy Brandt sehr geprägt. Beide waren Berliner Bürgermeister.<br />
			Brand war ja auch Kanzler. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heino:</th>
<td>Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Unternehmungslustig, leistungsfähig, belastbar, konsequent, manchmal<br />
			auch ungeduldig..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Schön finde ich mich nicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das war auch nie mein Ehrgeiz!!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Lars:</th>
<td>Würden Sie 100 Tage in ein sogen. Big Brother Haus einziehen? Wenn ja,<br />
			unter welchen Bedingungen? Wenn nein, was spricht für Sie<br />
			dagegen
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Diese BB-Idee finde ich völlig absurd&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das heißt, ich würde da nie mitmachen. Das Zusammenleben,w enn es auch<br />
			eng ist, von unterschiedlichen Menschen auf engem Raum in der Realität<br />
			dagegen, das ist mein Ding&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">FranzLachner:</th>
<td>Ich habe Sie bei Beckmann gesehen: Sie haben erzählt von Ihrer Tochter<br />
			als Chefin im Haus: Wie vollführen Sie den Generationenwechsel: Laßt das<br />
			mal die Jungen machen!, Schaut mal her: So macht man das, oder: Ich mache<br />
			es selbst bis ich umfalle und dann sollen die selbst sehen wo sie<br />
			bleiben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Wir leben in einem 4-Generationen Haus unter einem Dach&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Maren:</th>
<td>genießen Sie ihr Leben in der Familie
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ja. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Niklas:</th>
<td>Was für Hobbys haben Sie?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Eigentlich trifft alles nicht zu. Es gibt so viel zu tun, dass man die<br />
			Arbeit verteilen kann. Jeder hat siene Verantwortung und ist oft ausser<br />
			Haus. Und daraus ergibt sich ein gutes Miteinander.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Sam:</th>
<td>Tach Frau Hildebrandt! Ich hab sie gestern bei &quot;Beckmann&quot; gesehen.<br />
			Sind sie wirklich mit &#8216;nem Stein in &#8216;nem Kinderwagen Inline-Skaten<br />
			gewesen???
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Oh. In einem Buch &quot;Herz mit Schnauze&quot; habe ich ein Hobby-Alphabet<br />
			gemacht. Also viele. Bei Q beispielsweise Quartz für meine mineralogische<br />
			Sammlung&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>die wichtigsten sind Musik (Klavier, Hausmusik, Chormusik: seit 40<br />
			Jahren singe ich in der Berliner Domkantei mit. &#8230; 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Fotografieren (eigene Dunkelkammer zum Entwickeln, ) und meine<br />
			Enkelkinder.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ja, das stimmt wirklich&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Also: ich kann Schlittschuhlaufen, laufe aber immer mit<br />
			Kunsteisschuhen über die Spitze (zum Beschleunigen und Abstoßen). Das geht<br />
			beim Inline-Skaten nicht. Deswegen muss man die Technik völlig<br />
			ändern&#8230;&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Und eine Freundin von mir hat mit mir den Start in die<br />
			Inline-Skater-Laufbahn begonnen und damit die ersten Schritte sicher<br />
			gehen, sollte ich mich an einem Kinderwagen &#8230;..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>festhalten und üben. Damit der nicht wegrollt hat sie einen großen<br />
			Stein daran gelegt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Meier:</th>
<td>Wie stehen Sie zu der Tatsache, daß zukünftig Kampfhunde<br />
			eingeschläfert werden sollen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das man an das Kampfhund-Problem ran muss, ist mir schon lange klar.<br />
			Diese Hunde einschläfern ist aber nur ein Punkt an den man ran muss.<br />
			&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die Gefahr geht von den Hunden aus. Obwohl die Halter an sich dafür<br />
			verantwortlich sind.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">r86510:</th>
<td>Hallo, Frau Hildebrandt, wie denken Sie über das neue Rentenkonzept?<br />
			Ich finde es lächerlich, ziehe zwei Kinder groß, kriege 570 DM Kindergeld<br />
			und darf über 800 DM in die Rentenkasse einzahlen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das verstehe ich nicht ganz. Zum Thema Rentenkonzept: meine große<br />
			Bitte ist, dass wir den Vorteil dieses solidarischen<br />
			Rentenversicherungs-Systems begreifen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Generationenvertrag heißt: was imJuli eingezahlt wird, wird im August<br />
			als Rente ausgezahlt. Dazwischen kann weder Inflation noch die Pleite<br />
			einer Bank störend tätig werden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Dadurch kommt Sicherheit in dieses System. Ein Privatbeispiel von<br />
			mir:&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Mein Opa hat eine Lebensversicherung für seine Frau abgeschlossen.<br />
			Anfang des 20. Jhd. Hat unter Mühe Goldmark eingezahlt, starb Anfang der<br />
			20er Jahre. Seine Frau&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>hat 100.000 Mark ausbezahlt bekommen. Das war damals eine<br />
			STraßenbahnfahrt wert. Das war Inflationszeit&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die Gefährdungen sind heute nicht so dramatisch, aber vom Prinzip her<br />
			noch vorhanden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Hier sind einige Personen, die nicht so recht mitbekommen haben wo Sie<br />
			politisch stehen:
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Roland:</th>
<td>Stimmt das , dass Sie die DDR zurück haben wollen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Selbst wenn es so aussieht, als ob Du heute ungünstiger dranbist,<br />
			sollst Du heute noch mal gucken.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Wie kommen sie denn darauf?&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich bin Sozialdemokratin und im Bundesvorstand der SPD. Daraus nehmen<br />
			sie, dass ich im Wesentlichen mit den Inhalten der S PD konform<br />
			bin&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>DAs die Schlussforderung daraus ist, dass ich alles in der DDR<br />
			verteufeln muss, dass mein ganzes Leben bis zur WEnde nichts wert gewesen<br />
			sein soll -&gt; das kann ich nicht und will ich nicht&#8230;&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Soviel dazu.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hermann:</th>
<td>Warum vertrauen Sie den Ex-Stalinisten von der PDS mehr als der CDU<br />
			(Partei der Einheit)?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Den EX-Stalinisten der DDR vertraue ich überhaupt nicht. Ich vertraue<br />
			den demokratischen Sozialisten in der PDS, die nicht nach der WEnde, wie<br />
			die 95% der SED aus der Partei ausgetreten sind&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Hier liegt ein echtes Reform-Potential engagierter, gut ausgebildeter<br />
			Leute. Der CDU (Partei der Einheit) misstraue ich nicht, &#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>wenn ich die Ost-CDU, die Blockpartei aus DDR-Zeiten immer noch sehe<br />
			als Teil der Nationalen Front der DDR. Diese Blockpartei hat seinerzeit<br />
			anders als wir die Mauer auch als anti-faschistischen Schutzwall<br />
			bezeichnet. Für uns evangelische Christen&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>war seinerzeit die SED der Gegner, aber die OST-CDU der Feind.<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">MarkLichterfeld:</th>
<td>Was sagen sie zum miesen Abschneiden unserer Nationalelf bei der<br />
			Fussball-WM ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">GeorgeSand:</th>
<td>ach herrje&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich kann auch bloß ach herrje sagen. Ich bin kein Fussball-FAn. Aber<br />
			ein so mieses ABschneiden der Nationalef
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Politiker2000:</th>
<td>Frau Hildebrandt, für was finden Sie die Expo gut??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Sorry, Nationalelf führt dazu, dass sie mir leid tun!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Rolf:</th>
<td>Ist die Expro überhaupt gut und hat man vielleicht zuviel erwartet<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Christian:</th>
<td>Frau Hildebrandt- Schade das eine Frau ihres Kalibers in der Politik<br />
			nicht mehr vertreten ist
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich begreife diese kritischen Stimmen nicht. Wir müssen auf diesem<br />
			ERdball zusammenrücken-und arbeiten. Und Probleme gemeinsam lösen. Und<br />
			alles, was diesem KOntakt dient, finde ich gut . Und die Expo dient diesem<br />
			Kontakt..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich selbst bin Förderin der Jugend-Expo-2000, wo 50 000 junge Leute<br />
			aus aller Welt hier nach Deutschland kommen, von Gasteltern aufgenommen<br />
			werden, die Expo besuchen und Berlin besuchen. Vielleicht macht das am<br />
			deutlichsten,warum ich die Expo so gut finde. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">christina:</th>
<td>Was macht Frau Hildebrand zur Zeit beruflich?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">harry:</th>
<td>Wie groß ist das Vertrauen, dass nicht auch jemand aus der SPD in<br />
			einer solchen Spendenaffaire verwickelt ist, die im Moment noch nicht<br />
			aufgedeckt wurde?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Mich stinkt es an, wie die Expo schlecht geredet wird. DAs kann doch<br />
			nicht wahr sein. Eine tolle Idee und jetzt schädigt man den Ruf. Das kann<br />
			doch nicht wahr sein!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für Christian: bitte, Politik besteht nicht nur daraus, dass man bei<br />
			Entscheidungen dabei ist, sondern dass man Entwicklungen erst möglich<br />
			macht. Und ich glaube, dass das genauso wichtig ist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich bin 100 Prozentig davon überzeugt, dass eine solche Spendenaffäre<br />
			wie es jetzt in der CDU ist, in der SPD weder möglich ist, noch möglich<br />
			war&#8230;..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">harry:</th>
<td>Was sagen Sie zu Kohls Haltung in der CDU-Spendenaffaire?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>objektiv wird mein Standpunkt unterstützt, weil die Wirtschaft für die<br />
			SPD noch nie soviel gespendet hat, wie für die CDU
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">GeorgeSand</th>
<td><b>hat im Moment nix zu fragen, freut sich aber, ihre<br />
			Lieblings-Politikerin hier zu sehen<br />
			</b></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">SiegfriedBach:</th>
<td>Gibt es für sie ein Leben nach dem Tod ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Sein Verhalten ist mir so unbegreiflich, wie die Tatsache, dass dieser<br />
			Spendenskandal überhaupt möglich war&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>das ein Kanzler sein Ehrenwort über jedes Gesetz stellt, halte ich für<br />
			schlichtweg unbegreiflich.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für George: das freut mich!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich bin evang. Christin, aber von der entmythologisierten<br />
			Sorte&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>im Prinzip ja, aber nicht so, wie alle denken.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>Sie schreiben der PDS Reformpotential zu. Generell scheinen die<br />
			Ostdeutschen ein verlangen nach Reformen zu haben, schließlich wählen<br />
			überdurschschnittlich viele extrem. Was würden sie gerne reformiert<br />
			haben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Was ich gerne reformiert haben würde: Die Sozialstaatlichkeit der BRD<br />
			sollte in einer zeitgemäßen Form ernstgenommen werden. Dazu gehört für<br />
			mich die Neuauflage des Gedankens sozialer Marktwirtschaft&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Beispiel: Unternehmensgewinn und sozialer Ausgleich sind gleichwertige<br />
			Unternehmensziele. DAs war der Gedanke der Väter des rheinischen<br />
			Kapitalismus&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das brauchen wir wieder. Diese Verantwortung für die gesamte<br />
			Gesellschaft. Und da bin ich mir mit der PDS ziemlich einig. Für mich ist<br />
			die PDS keine extreme Partei-es könnte sich höchstens noch<br />
			ändern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">SiegfriedBach:</th>
<td>Holt sich Ministerpräsident Stolpe auch jetzt noch ihren Rat ein<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Genauso viel wie vorher. Er entscheidet die Sachen immer für sich<br />
			alleine, aber Rat einholen holt er sich wie immer. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">mielein:</th>
<td>ich hoffe, sie kehren bald in die parlamentarische arbeit<br />
			zurück
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">jojo:</th>
<td>Wenn es die SPD nicht gäbe, welcher Partei würden Sie dann<br />
			beitreten?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich hoffe, dass die Menschen verstehen, dass ich auch wirken kann ohne<br />
			in der parlamentarischen Arbeit Hand an zu legen&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das ist mein Leben. Ich glaube, dass ich durch parlam. Arbeit weniger<br />
			bewirkt habe, als durch vertreten meiner sozialdemorkratischen Ansichten<br />
			in der Öffentlichkeit.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">dirk:</th>
<td>Frau Hillebrand sind sie der Meinung das ein kapitalistisches<br />
			verklavendes system unterstützt werden soll? WOFÜR??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich wollte in überhaupt keine Partei. Auch nicht in die SPD, weil ´man<br />
			aus dem Osten eine richtige Aggression gegen Parteien entwickelt.<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Mein Mann und ich wollten in einer Bürgerbewegung mitmachen. Es ist<br />
			wirklich nur die Wende gewesen,d ie mich in die SPD gebracht hat.<br />
			Ansonsten würde ich mich in Bürgerbewegungen engagieren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Wo sind die Alternativen? Das ist die Frage&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">king:</th>
<td>das ist für mich kein Rechtsstaat mehr wenn die Politiker wie Kohl<br />
			nicht hinter Gitter kommen.Der kleine Steuerzahler wäre schon längst<br />
			hinter Getter.Was meinen Sie dazu ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Es ist wie mit der parlam. Demokratie; sie ist nicht ideal, aber wir<br />
			haben keine bessere Struktur. Die alternativ-Entwürfe&#8230;..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>zur Marktwirtschaft sind gescheitert, also müssen wir versuchen dieses<br />
			System hin zu einer sozialeren Marktwirtschaft zu entwickeln. Und dafür<br />
			arbeite ich. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ChristianBauer:</th>
<td>Christian Bauer fragt: Was sagen sie zur Parodie von Anke Engelke auf<br />
			Sie?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sushi5000:</th>
<td>Ich bin schön
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Also auf jeden Fall muss es rechtsstaatlich und damit auch unter<br />
			Umständen gerichtlich überprüft werden. Und es muss deutlich werden, dass<br />
			hier mit gleichem Maß gemessen wird.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich selber habe zwar keinen Fernseher, deswegen sehe ich das nicht.<br />
			Aber: ich lasse mir von anderen Leuten erzählen, dass es gut gemacht ist<br />
			und dass es auch nicht diskriminierend dargestellt ist und deswegen finde<br />
			ich das schön.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Koch:</th>
<td>Eine persönliche Frage: liebe Frau Hildebrandt,wie geht es Ihnen nach<br />
			Ihrer OP inzwischen gesundheitlich?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Mir geht es gut! Die Befunde sind im CT alle in Ordnung, aber die<br />
			vierteljährliche Untersuchung ist immer wieder dringend nötig, weil meine<br />
			Prognose nicht so gut ist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">freak:</th>
<td>Was halten sie als Frau von der Haltung der Katholischen Kirche &#8211; oder<br />
			vielmehr des Papstes &#8211; zu der Abtreibungsberatung?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Also, ich finde das UNMÖGLICH. Und ich finde die grundsätzliche<br />
			Einstellung zur Abtreibung unverantwortlich&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>alle die Verantwortung tragen, versuchen Geburtenkontrolle in<br />
			Entwicklungsländern einzuführen. Nur der Papst ist dagegen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>das heißt: grundsätzlich halte ich diese Haltung für falsch und in<br />
			Deutschand finde ich sie erschreckend. Ich freue mich, dass die Katholiken<br />
			in Dtl. eine Möglichkeit gefunden habenk, die Beratung weiter auszuführen.<br />
			Mit allem, was dazu gehört.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schröder:</th>
<td>Frau Hildebrand wie alt sind Sie ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>59 Jahre
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Aber ich glaube weder an Horoskope oder so. ABer ich weiß, dass ich<br />
			April-Stier bin 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Anna:</th>
<td>Ich möchte keine Frage stellen, ich möchte mich nur bedanken, daß es<br />
			Politiker gibt deren Versprechen auch noch nach der Wahl gelten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">tom:</th>
<td>Also ich finde UNMÖGLICH, daß die Katholische Kirche durch die<br />
			Hintertür beratungen weiter durchführt. Sie sollte zur ihrer Ablehnung<br />
			stehen und die Beratung neutralen Stellen überlassen. Oder<br />
			nicht?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für Anna: Danke. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>WEnn die kath. Kirche mit ihren Beratungsstellen eine konstruktive<br />
			Schwangerenberatung macht, dann finde ich das gut. ES wäre ein Verlust,<br />
			wenn Sie damit aufhören würde
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">PeterGlasmann:</th>
<td>Ist die politische Berichterstattung in den Medien aus ihrer Sicht<br />
			fair oder wird im Fernsehen z.b. verzerrt dargestellt ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Es ist sehr unterschiedlich. Für mich ist es so, dass mich faire<br />
			Berichterstattung erstaunt. Es kommt vor, aber es ist nicht die<br />
			Regel.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>Was halten sie von der &quot;Greencard&quot; für indische Computerexperten &#8211; Und<br />
			falls sie dem Positiv gegen über stehen: Was halten sie von der zeitlichen<br />
			Begrenzug der Arbeitserlaubnis?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Bayerfan:</th>
<td>Was halten sie von der &quot;Blue Card&quot; Lösung in Bayern ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für Heldensaga: ich halte das für eine vernünftige Regelung. WEnn wir<br />
			in Dtl. da was verschlafen haben, dann ist es richtig, dass man für diese<br />
			Zeit Experten ins Land holt. Ín der Hoffnung, dass man in der Zwischenzeit<br />
			die eingenen Leute so gut ausbildet, wie diejenigen, die man herbeiholen<br />
			muss.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die Blue Card halte ich für eine Provokation
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">CurtZschernig:</th>
<td>Wie kann die CDU sicherstellen, dass zur Bundestagswahl das Thema<br />
			Parteienfinazierung und Spendengelder geloest ist ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Sicherstellen kann man es gar nicht. Sie können nur darauf hoffen,<br />
			dass es den Deutschen zu viel wird immer wieder davon zu<br />
			hören&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>und sie können hoffen, dass die Person Angela Merkel, die schon durch<br />
			ihre Ausstrahlung und ihre Person selbst die Unmöglichkeit solcher<br />
			Parteienspenden geradezu körperlich darstellt&#8230;..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>neues Vertrauen in der Seriösität in die CDU wächst. Ich war erstaunt,<br />
			dass heute in Umfragen herausgekommen ist, dass 70 Prozent der Deutschen<br />
			der Meinung ist,dass KOhl sein Bundestagsmandat niederlegen<br />
			soll.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">fischle:</th>
<td>Wann kommst Du mal an den Bodensee?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">TanteEmma:</th>
<td>was hat der herr kohl mit den spenden zu tun?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Aaalso: ich hoffe doch in Kürze. Ich hab ne Einladung von der<br />
			Spezial-Schule dort. Ich denke also im kommenden Jahr. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für Tante Emma: ist das ein Witz??? Ich wüsste gar nicht, wo ich mit<br />
			erklären anfangen soll&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die Schuld von Kohl ist ausser Zweifel.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Helmut:</th>
<td>Lügt Helmut Kohl oder nicht?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Bayerfan:</th>
<td>Haben Sie noch respekt vor Helmut Kohl ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Er hat sie selbst zugegeben. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">TanteEmma:</th>
<td>hören sie mal, sie sind von sich so übezeugt dass sie über andere so<br />
			urteilen können? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Helmut Kohl hat gelogen. Ob er es immer noch tut, kann ich nicht<br />
			beurteilen. Aber es gibt ja den Spruch: wer einmal lügt&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">TanteEmma:</th>
<td>was sagen sie zu dem verschwinden der unterlagen aus dem<br />
			bundeskanzleramt ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">TanteEmma:</th>
<td>will man nicht, dass man seine saubere weste beschmutzt?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für Bayerfan: Bei Kohl geht es mir wie mit der Nationalelf. Wenn<br />
			jemand so in die Ecke gestellt wird, darf man nicht vergessen, was er<br />
			geleistet hat!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Für Tante Emma: ich habe extra noch nachgeschoben: die Schuld von Kohl<br />
			ist ausser Zweifel, da er sie selber zugegeben hat. Das hat nichts mit<br />
			urteilen über eine Person zu tun.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Lucht:</th>
<td>Auch ich fand Frau Merkel bis zu dem Zeitpunkt für Vertrauenswürdig,<br />
			bis Sie das Verhalten von Herrn Kohl und den CDU-Migliedern des<br />
			Untersuchungsausschusses guthieß.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Die Gefahr besteht, dass durch das Verschwinden der Akten der Eindruck<br />
			der verschmutzten Weste verstärkt wird.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich glaube, dass bei diesem allg. Hinter-Kohl-STehen zeichnet sich<br />
			Frau Merkel durch Distanz aus..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Begründung: Tagesspiegel-Überschrift: CDU stellt sich gegen Kohl oder<br />
			so. Das ist der öffentliche Eindruck.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Wolfgang:</th>
<td>Heilpraktiker ohne wirkliche medizinische Ausbildung können ohne<br />
			ärztliche Verordnung behandeln, medizinisch ausgebildete<br />
			Physiotherapeutinnen dagegen nicht. Im Gegensatz zum Nachbarn Holland. Wie<br />
			kann unser Berufsstand dieses Ärgernis ändern, und an wen sollten wir uns<br />
			nach Ihrer Meinung wenden. Können Sie uns einen kompetenten<br />
			Gesprächspartner für eine bereits angelaufene Initiative vermitteln ?<br />
			Beste Grüße und besten Dank für Ihre Antwort.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Ich war froh, dass wir wenigstens die Psychologen jetzt für die<br />
			Behandlung zulassen konnten. Die Physiothera´peuten in den gleichen Status<br />
			zu bringen &#8211; dafür sehe ich momentan keine Möglichkeit. &#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RegineHildebrandt:</th>
<td>Das Deutsche Gesundheitswesen ist dermaßen vertrakt strukturiert, dass<br />
			meiner Meinung nach nur eine Umgestaltung zu einer Änderung führen würde.<br />
			
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">GeorgeSand:</th>
<td>*lach*&#8230; typisch R.H.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Vielen Dank für die tollen zwei Stunden Frau Hildebrandt, und wir alle<br />
			von politik-digital und TV1.DE wünschen uns eine baldige<br />
			Wiederkehr.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schönbohm neuer CDU-Vorsitzender in Brandenburg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schoenbohm-neuer-cdu-vorsitzender-in-brandenburg-900/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pstradtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 1998 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
Potsdam - Der ehemalige Berliner Innensenator Jörg Schönbohm ist mit
überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden der CDU in Brandenburg
gewählt
worden. Auf dem Landesparteitag in Potsdam erhielt Schönbohm, der
keinen Gegenkandidaten hatte, 97,9 Prozent der Stimmen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Potsdam &#8211; Der ehemalige Berliner Innensenator Jörg Schönbohm ist mit<br />
überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden der CDU in Brandenburg<br />
gewählt<br />
worden. Auf dem Landesparteitag in Potsdam erhielt Schönbohm, der<br />
keinen Gegenkandidaten hatte, 97,9 Prozent der Stimmen. Der 61jährige<br />
erklärte, Ziel der<br />
CDU sei es, bei der Landtagswahl im September die Alleinherrschaft der<br />
SPD zu brechen. Der CDU-Bundesvorsitzende Wolfgang Schäuble sagte, mit<br />
Schönbohm<br />
erhalte die brandenburgische CDU eine Führungspersönlichkeit. &quot;Die<br />
Chancen für die Partei sind besser, als sie jemals waren&quot;, sagte<br />
Schäuble.<br />
</span></p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/images/schoenbohm.jpg" alt="Jörg Schönbohm" border="1" height="138" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer>
			</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Jörg Schönbohm</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schönbohm ist der sechste<br />
CDU-Parteichef in Brandenburg innerhalb von acht Jahren. Der frühere<br />
Bundeswehrgeneral rief den zerstrittenen Landesverband zur<br />
Einigkeit auf. Parteiinterne Rivalitäten hätten die CDU geschwächt und<br />
seien mitverantwortlich für das schlechte Abschneiden der Partei bei<br />
den vergangenen<br />
Wahlen, sagte Schönbohm.<br />
Die CDU Brandenburgs hatte mit 20,8 Prozent bundesweit das schlechteste<br />
Ergebnis bei der Bundestagswahl erreicht. Auf Landesebene lag die CDU<br />
bei der<br />
letzten Landtagswahl 1994 mit 18,7 Prozent gleichauf mit der PDS. Die<br />
seit der Wende regierenden Sozialdemokraten erreichten mit 54 Prozent<br />
die absolute<br />
Mehrheit, die sie nach jüngsten Umfragen bei der Landtagswahl auch<br />
verteidigen können.<br />
Schäuble lobte den Einsatz Schönbohms, der seinen Senatorenposten für<br />
das Amt in Brandenburg aufgegeben habe, um seinem &quot;Heimatland zu<br />
dienen&quot;. &quot;Das ist<br />
vorbildlich&quot;, sagte Schäuble. Er mahnte die Partei, die Streitereien<br />
der Vergangenheit zu beenden: &quot;Das ist die Voraussetzung, daß wir auch<br />
in Brandenburg wieder<br />
mehrheitsfähig werden.&quot;<br />
Nach der Wende hatte sich der damalige Bundeswehrgeneral Schönbohm<br />
einen Namen gemacht, als er die Nationale Volksarmee auflöste und deren<br />
Offziere in die<br />
Bundeswehr eingliederte. 1996 ging er als Innensenator nach Berlin.<br />
Hier sorgte Schönbohm mit Forderungen wie nach einer Zuzugsbegrenzung<br />
von Ausländern<br />
ebenso für Aufsehen wie mit der nächtlichen Massenabschiebung<br />
bosnischer Kriegsflüchtlinge und der Räumung besetzter Häuser.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Landtagsswahlen in Brandenburg (1990-1999)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/landtagsswahlen_in_brandenburg_1990_1999-897/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; WBT* CDU SPD FDP GRÜNE PDS DVU Sonst.* 1999* 54,4 26,6 39,3 1,9 1,9 23,3 5,3 1,7 1994 56,3 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<table width="360" cellspacing="0" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="center" valign="top">
<td></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">WBT*</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">CDU</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #e10000;">SPD</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #000080;">FDP</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #008000;">GRÜNE</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #800080;">PDS</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #996600;">DVU</span></b></td>
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #2e23ed;">Sonst.*</span></b></td>
</tr>
<tr align="center" valign="top">
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">1999*</span></b></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">54,4</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #e10000;">26,6</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">39,3</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #000080;">1,9</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #008000;">1,9</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #800080;">23,3</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #996600;">5,3</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #2e23ed;">1,7</span></td>
</tr>
<tr align="center" valign="top">
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">1994</span></b></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">56,3</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #e10000;">18,7</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">54,1</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #000080;">2,2</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #008000;">2,9</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #800080;">18,7</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #996600;">&#8211;</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #2e23ed;">3,3</span></td>
</tr>
<tr align="center" valign="top">
<td><b><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">1990</span></b></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">67,1</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #e10000;">29,4</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial;">38,2</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #000080;">6,6</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #008000;">9,3</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #800080;">13,4</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #996600;">&#8211;</span></td>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial; color: #2e23ed;">3,1</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>*1999= vorläufiges amtliches Endergebnis</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;">* WBT: Wahlbeteiligung<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;">Grüne<br />
1990: davon Bündnis 90 6,4 %<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;">*Sonstige<br />
davon 1990: REP 1,2 %<br />
davon 1994: REP 1,1 %<br />
davon 1999: NPD 0,7 %</span></p>
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