<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bürgerliches Engagement &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/buergerliches-engagement/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 29 Jun 2015 15:28:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>bürgerliches Engagement &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Bundespreis Verbraucherschutz für Rena Tangens</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bundespreis-verbraucherschutz-fuer-rena-tangens-146318/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bundespreis-verbraucherschutz-fuer-rena-tangens-146318/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 15:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[digitalcourage]]></category>
		<category><![CDATA[bürgerliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespreis Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[e-Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rena Tangens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=146318</guid>

					<description><![CDATA[Auf dem heute in Berlin stattfindenden Deutschen Verbrauchertag werden zum zweiten Mal die Bundespreise Verbraucherschutz in den Kategorien „Persönlichkeit“ und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-146326 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/19266310751_2d2cb39ded_z.jpg" alt="Impressionen vom Deutschen Verbrauchertag 2015" width="640" height="427" />Auf dem heute in Berlin stattfindenden Deutschen Verbrauchertag werden zum zweiten Mal die Bundespreise Verbraucherschutz in den Kategorien „Persönlichkeit“ und „Projekt“ verliehen. Schirmherr des Preises ist Bundesverbraucherschutzminister Heiko Maas. Eine Fachjury wählte die Preisträger aus zuvor eingereichten Vorschlägen für vorbildliches Engagement zur Stärkung der Rechte von Verbrauchern aus.</p>
<p>Seit zwei Jahren vergibt die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz den Bundespreis Verbraucherschutz an Projekte und Personen, die sich besonders für die Interessen von Konsumenten einsetzen. Heute wurde der Preis in der Kategorie Persönlichkeit an die Netzaktivistin und Mitbegründerin des Vereins Digitalcourage e.V. <a title="Rena Tangens: Datenschutz zwischen Kunst und Politik" href="http://politik-digital.de/news/rena-tangens-datenschutz-zwischen-kunst-und-politik-135817/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rena Tangens</a> verliehen.</p>
<figure id="attachment_146321" aria-describedby="caption-attachment-146321" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/courage.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-146321 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/courage.jpg" alt="Rena Tangens und padeluun von Digitalcourage übergeben Dr. Rainer Stentzel vom Innenministerium unseren Offenen Brief und die Protest-Unterschriften." width="640" height="280" /></a><figcaption id="caption-attachment-146321" class="wp-caption-text"><em>Rena Tangens bei der Übergabe eines Offenen Briefes an das Innenministerium</em></figcaption></figure>
<p>Rena Tangens setzt sich seit fast 30 Jahren für Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung ein und hat unter anderem den <a title="BigBrotherAwards 2015: Preise für de Maizière und „Hello Barbie“" href="http://politik-digital.de/news/bigbrotherawards-2015-preise-fuer-de-maiziere-und-hello-barbie-2-145411/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BigBrother-Award</a> ins Leben gerufen, mit dem jährlich Unternehmen, Politiker und Behörden ausgezeichnet werden, die besonders eifrig Daten von Kunden, Mitarbeitern und Bürgern sammeln. Sie prägte den Begriff „Datenkrake“, mit dem Datensammler in Politik und Wirtschaft heute allgemein bezeichnet werden. Mit dem Preis wurden bislang unter anderen die Supermarktkette Lidl ausgezeichnet, für die Überwachung der eigenen Mitarbeiter, die Payback-Karte sowie vor wenigen Wochen der deutsche Innenminister Thomas De Maizière, dessen Ministerium seit Monaten die Verhandlungen über die Europäische Datenschutzgrundverordnung blockiert. Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal ein Positivpreis an den amerikanischen Whistleblower Edward Snowden verliehen, der durch seine Enthüllungen im Jahr 2013 den NSA-Skandal aufdeckte und die weitreichenden Ausspähaktivitäten der amerikanischen und britischen Geheimdienste aufdeckte.</p>
<p>Gemeinsam mit ihrem Weggefährten padeluun setzt sich Rena Tangens seit drei Jahrzehnten für Datensicherheit und Privatsphäre ein. Die Zusammenarbeit der beiden Künstler begann 1984 in Bielefeld und widmet sich seit dem Einzug des Chaos Computer Club in die gemeinsamen Ausstellungsräume den Themen Kommunikation und Partizipation. Rena Tangens ist Gründungsmitglied der Haecksen, eines Zusammenschlusses weiblicher Mitglieder des CCC, und Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs. Nach Bekanntwerden der Überwachung deutscher Bürger durch die NSA hat sie im Februar 2014 gemeinsam mit Digitalcourage e.V. und dem CCC Strafanzeige gegen die Bundesregierung wegen der aktiven illegalen Unterstützung geheimdienstlicher Agententätigkeiten und der Verletzung der Privatsphäre deutscher Bürger gestellt. Als Internetpionierin und Netzaktivistin wird Rena Tangens für ihr jahreslanges Engagement mit dem mit 15.000 € dotierten Bundespreis Verbraucherschutz 2015 ausgezeichnet, mit dem sie eine gemeinnützige Organisation unterstützt.</p>
<p>In der Kategorie Projekt wird die Schülergenossenschaft McSnack ausgezeichnet, die mit einem selbstorganisierten Bistro gesunde Ernährung und Ernährungsbewusstsein fördert.</p>
<p>Bild <a href="https://www.flickr.com/photos/vzbv_de/19266310751/in/album-72157655227130665/">Deutscher Verbrauchertag 2015</a>:  © vzbv &#8211; Holger Groß<br />
Bild Rena Tanges: <a href="https://www.flickr.com/photos/digitalcourage/8958921830/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digitalcourage</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA-2.0</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bundespreis-verbraucherschutz-fuer-rena-tangens-146318/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Jugendbeteiligung: Gemeinsam etwas bewegen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-jugendbeteiligung-gemeinsam-etwas-bewegen-128281/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitale-jugendbeteiligung-gemeinsam-etwas-bewegen-128281/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 16:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Youthpart]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[bürgerliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ich mache Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendforum rlp]]></category>
		<category><![CDATA[Ypart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=128281</guid>

					<description><![CDATA[Immer mehr junge Menschen verlagern ihr (soziales) Leben fast vollständig in den Online-Bereich. Klar, dass dadurch auch die digitale Jugendbeteiligung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Enokson-CC-BY-NC-SA-3.0.jpg"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Enokson-CC-BY-NC-SA-3.0-630x420.jpg" alt="Enokson (CC BY-NC-SA 3.0)" width="630" height="420" class="alignleft size-large wp-image-128282" /></a>Immer mehr junge Menschen verlagern ihr (soziales) Leben fast vollständig in den Online-Bereich. Klar, dass dadurch auch die digitale Jugendbeteiligung einen immer größeren Stellenwert erhält. Beim gestrigen „Open Lunch“ zum Thema „Digitale Jugendbeteiligung“ im BaseCamp Berlin wurde der neue Server für Jugendbeteiligung Ypart.eu vorgestellt, und es E-Partizipationsverfahren für Jugendliche und deren technische Möglichkeiten diskutiert.<br />
Wie kann man Jugendliche online an Entscheidungen beteiligen? Dieser Frage widmeten sich die Teilnehmer des Workshops „Open Lunch – Digitale Jugendbeteiligung“ am Dienstag, initiiert durch die <a href="http://www.ijab.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik (IJAB)</a>. Hier wurde nicht nur die Theorie diskutiert, sondern auch Beispiele aus der Praxis sowie Problem, die dabei auftreten können. Im Rahmen der Veranstaltung wurde außerdem der neue Server <a href="https://www.ypart.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ypart.eu</a> des multilateralen Kooperationsprojektes <a href="http://www.ijab.de/aktivitaeten/internationale-zusammenarbeit/epartizipation-youthpart/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">youthpart</a> gestartet.</p>
<h3>Ypart.eu macht die Realisierung von Ideen möglich </h3>
<p>Die europaweite Online-Beteiligungsplattform Ypart will Jugendliche dazu animieren, eigene Initiativen online zu starten, um Einfluss auf politische Entscheidung und/oder Entscheidungsträger zu nehmen. Entwickelt von <a href="https://liqd.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liquid Democracy e.V.</a> in Kooperation mit <a href="http://www.ijab.de/aktivitaeten/internationale-zusammenarbeit/epartizipation-youthpart/epartizipation-youthpart/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IJAB und youthpart</a> ist die Plattform – die mit der Open-Source-Software <a href="https://liqd.net/adhocracy/was-ist-adhocracy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Adhocracy</a> läuft – beinahe selbsterklärend und einfach aufgebaut. Junge Menschen können sich auf Ypart online treffen, gemeinsam Ideen ausarbeiten und ihre Anliegen diskutieren. Eine extern eingreifende Moderation ist dabei nicht vorgesehen, das heißt, die Moderation ist den Nutzern bewusst selbst überlassen. Daniel Reichert von Liquid Democracy vertraut auf die Vernunft der User: „Bürger sind nicht so unvernünftig wie man gemeinhin denkt“.</p>
<h3>Jugendforum rlp – Liken, teilen, was bewegen</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=c3L0KO_7E5g#at=41" title="&quot;jugendforum rlp&quot; - liken, teilen, was bewegen" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/c3L0KO_7E5g?start=41&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Ina Bömelburg von der Bertelsmann Stiftung stellte gestern zudem das Projekt <a href="https://www.jugendforum.rlp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Jugendforum rlp“</a> vor. Vom 15. August bis 3. Oktober 2012 konnten Jugendliche aus Rheinland-Pfalz Themen für die Zukunft des Bundeslandes vorschlagen, diskutieren und unterstützen. Zwar lag der Schwerpunkt dieses Projekts auf dem Online-Beteiligungsverfahren, es wurde aber durch eine abschließende Jugendkonferenz Ende September ergänzt. Hier wurden aus den gesammelten Anliegen und Kommentaren Handlungsempfehlungen für die Landesregierung verfasst, welche dem damals noch amtierenden Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) Ende November letzten Jahres überreicht wurden. Das Versprechen der Landesregierung, die Empfehlungen politisch zu berücksichtigen und danach auf der Internetseite zu informieren, wurde bisher allerdings noch nicht eingelöst.</p>
<h3>Ich mache Politik – Junges Denken für junge Politik</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://vimeo.com/48870773" title="Ichmache&amp;gt;Politik: So geht&#039;s" src="https://player.vimeo.com/video/48870773?width=840&#038;height=1000&#038;discover=1?dnt=1&amp;app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen></iframe><br />
Ein weiteres Projekt, das gestern vorgestellt wurde, heißt <a href="http://ichmachepolitik.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ich mache Politik“</a> und wurde vom Deutschen Bundesjugendring initiiert. Jugendliche zwischen zwölf und 27 Jahren sind im Rahmen eines bundesweiten Prozesses dazu aufgerufen, ihre eigene Jugendpolitik zu erarbeiten, ganz unter dem Motto: junge Politik für junge Menschen. Auf dem sogenannten ePartool der Koordinierungsstelle des <a href="http://www.strukturierter-dialog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Strukturierten Dialogs</a> in Deutschland können Gruppen und Einzelpersonen ihre Position zu den drei Themenbereichen Bildung, Partizipation und Übergänge einstellen, diese können dann von anderen Nutzern priorisiert bzw. „hochgevotet“ werden. Die Beiträge mit den meisten Stimmen sollen am Ende des <a href="http://ichmachepolitik.wordpress.com/wirmachenpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gesamten Verfahrens</a> an die politischen Akteure weitergegeben werden.<br />
Die vorgestellten Projekte haben allesamt ein wichtiges und richtiges Ziel: Es geht darum, Jugendliche stärker am politischen Prozess teilnehmen zu lassen. Das animiert nicht nur langfristig zu bürgerschaftlichem Engagement, sondern kann auch Politikverdrossenheit vorbeugen. Fragen stellen sich, wenn es um die Umsetzung der Ergebnisse geht. Inwieweit werden die Resultate – zum Beispiel in Form von Handlungsempfehlungen &#8211; solcher Beteiligungsplattformen tatsächlich von den Akteuren für ihre politische Arbeit verwendet?  Bleibt zu hoffen, dass sich die Politik endlich mal auf eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Top-down_und_Bottom-up#Anwendungsbereiche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bottom-up-Bewegung</a> einlässt, vor allem für die Belange der Jugend.<br />
<br />
Bild: Enokson (CC BY-NC-SA 3.0)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitale-jugendbeteiligung-gemeinsam-etwas-bewegen-128281/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
