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	<title>Bundes-CIO &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Bundes-CIO &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Links, zwo, drei, vier &#8211; KW 20</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 14:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-CIO]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spreng]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Rogall-Grothe]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Hinrichs]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" align="left" height="82" width="75" />Protestbewegung auf Spaniens Straßen, Hackerkollektiv &#34;Anonymous&#34; im Fokus, Untersuchungen zur Schwarmintelligenz sowie Skepsis und Kritik bezüglich Plagiatejägern - Dies und mehr in der Linkliste.        
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Protestbewegung auf Spaniens Straßen, Hackerkollektiv &#8220;Anonymous&#8221; im Fokus, Untersuchungen zur Schwarmintelligenz sowie Skepsis und Kritik bezüglich Plagiatejägern &#8211; Dies und mehr in der Linkliste.</p>
<p><strong><a href="http://www.egovernment-computing.de/projekte/articles/315771/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neuer Personalausweis stabil<br />
</a></strong><br />
Manfred Klein, Redakteur beim Magazin &#8220;eGovernmentComputing&#8221;, hat ein Interview mit Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe geführt. Rogall-Grothe, die unter Innenminister Hans-Peter Friedrich für die IT-Politik der Bundesregierung verantwortlich zeichnet, nimmt in dem Interview zu Sicherheitsbedenken hinsichtlich des neuen Personalausweises Stellung. Die Politikerin weist größere Sicherheitsprobleme bei der Produktion und Ausgabe des Chipkarten-Ausweises zurück. Zusammen mit dem neuen Personalausweis, der zukünftig einen vereinfachten Kontakt des Bürgers mit den Behörden ermöglichen soll, wurde ebenfalls eine &#8220;AusweisApp&#8221; zur Verfügung gestellt. Diese funktioniere nach anfänglichen Sicherheitslücken inzwischen fehlerfrei, so Grote-Rogall weiter.</p>
<p><strong><a href="http://le-bohemien.net/2011/05/18/spaniens-jugend-auf-der-strasse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spanische Revolution?<br />
</a></strong><br />
Im Blog “le bohémien” erschien ein Artikel inklusive Live-Ticker über die sogenannte “Spanische Revolution”. Tausende Spanier, vor allem Jugendliche und Studenten, demonstrieren unter dem Motto “Echte Demokratie &#8211; Jetzt!” in mehr als 50 Städten gegen vermeintlich schlechte Zukunftsperspektiven. <a href="http://taz.de/1/politik/europa/artikel/1/wir-haben-keine-zukunft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Taz.de</a> spricht gar von 130.000 Teilnehmern. Die Proteste sollen vornehmlich über das Internet, wie Facebook und Twitter, organisiert worden sein. Eine deutsche Übersetzung des Manifestes der Bewegung wurde auf <a href="http://www.spreeblick.com/2011/05/17/regierungsproteste-in-spanien-–-nobody-expects-the-spanishrevolution" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spreeblick</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong><a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/6692-die-staatlichen-datenschutz-hosenscheisser" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigeninitiativ tätig werden<br />
</a></strong><br />
Der Wirtschaftspublizist Gunnar Sohn befasst sich im &#8220;The European&#8221; in dieser Woche mit dem Thema Datenschutz im Internet. In Anbetracht der vielschichtigen gesellschaftlichen und politischen Debatten über das Thema ruft Sohn die Internet-Nutzer dazu auf, nicht erst auf Regelungen von Politik und Wirtschaft zu warten. Diese sollten soweit als möglich selbst bestimmen, welche personenbezogenen Daten an Websites wie Google oder Facebook weitergegeben werden.</p>
<p><strong><a href="http://le-bohemien.net/2011/05/16/anonymous-artike/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer ist Anonymous?<br />
</a></strong><br />
Mit dem Phänomen des Hacker-Kollektivs &#8220;Anonymous&#8221; befasst sich ein Debattenbeitrag von Florian Hauschild in dem Blog &#8220;le bohémien&#8221;. Das Kollektiv, dessen Charakter und Zukunft in dem ausführlichen Beitrag herausgearbeitet werden, hatte in der Folge der WikiLeaks-Debatte für Aufsehen gesorgt: und zwar mit einem gezielten Hackerangriff auf die Infrastrukturen der Unternehmen PayPal und Mastercard. Die These von Hauschild lautet, dass &#8220;Anonymous&#8221; aufgrund fehlender Führungsstrukturen für staatliche Organe schwerer zu fassen sein dürfte als Wikileaks mit seinem exzentrischen Kopf Julian Assange.</p>
<p><strong><a href="http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/facebook_wird_genauso_gross_wie_google_1.10593622.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Internetindustrie<br />
</a></strong><br />
Lars Hinrichs, Hamburger Internetunternehmer und Mitbegründer von politik-digital.de, spricht in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung über zukünftige ökonomische Entwicklungsszenarien im Internet, die Potenziale von Social-Media-Firmen wie Facebook und die Gefahr einer neuen &#8220;Dotcom-Blase&#8221;. Er verneint die akute Gefahr einer erneuten Überbewertung und macht dafür die Lehren aus dem Scheitern des neuen Marktes vor gut zehn Jahren verantwortlich.</p>
<p><strong><a href="http://www.pnas.org/content/early/2011/05/10/1008636108.abstract?sid=1baaf087-335e-49e9-8bcb-7bde4cbd8bdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie effektiv ist Schwarmintelligenz?<br />
</a></strong><br />
In einem <a href="http://www.pnas.org/content/early/2011/05/10/1008636108.full.pdf+html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier einsehbaren Aufsatz</a> für die Fachzeitschrift PNAS hat sich ein Forscherteam der ETH Zürich experimentell mit dem Phänomen der Schwarmintelligenz befasst. In ihren Untersuchungen können die Forscher zeigen, dass die Macht der Masse nicht in jedem Fall zu einem besseren Gesamtergebnis führt, sondern Menschen auch dazu bereit sind, unter dem Eindruck anderer Auffassungen ihre eigene Ansicht zu ändern. Das Phänomen der Schwarmintelligenz hatte in der Öffentlichkeit zuletzt im Zusammenhang mit der Aufdeckung wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Politiker-Doktorarbeiten für Furore gesorgt.</p>
<p><strong><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/google-horowitz-moral" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Hausphilosophen der Internetkonzerne</a></strong><br />
Tina Klopp schreibt auf Zeit Online über den Trend einiger Technikkonzerne, Denker für sich arbeiten zu lassen. Die Autorin hinterfragt diesen Trend kritisch, den nicht nur Google, sondern z. B. auch IBM Deutschland in Person von Günther Dueck verfolgt. Klopp schlägt stattdessen vor, dass die Unternehmen zunächst ihre jeweiligen Produkte entwickeln sollten. Anschließend könnten Wissenschaft und Gesellschaft über Probleme und Konsequenzen dieser Entwicklungen diskutieren.</p>
<p><strong><a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3664" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer steckt dahinter?</a></strong><br />
In seinem privaten Blog &#8220;Sprengsatz&#8221; beschäftigt sich Politikberater Michael Spreng gleich zweimal mit den Konsequenzen der Arbeit von Online-Plagiatsjägern. In Anbetracht der jüngst bekanntgewordenen Verdachtsfälle aus dem EU-Parlament fordert er, dass sich diejenigen, die Verdächtigungen hinsichtlich unsauber angefertigter Dissertationen in Wikis äußern, auch namentlich dazu bekennen. In einer Reaktion auf zahlreiche Kommentare im Zuge seines ersten Blogeintrags hat Spreng seine Kritik nun vertieft. Das Internet habe &#8220;Denunziation und Selbstentblößung Tür und Tor geöffnet&#8221;. Spreng lässt das Argument nicht gelten, dass mit der Arbeit der Plagiate-Jäger lediglich Personen des öffentlichen Lebens auf ihre akademische Redlichkeit hin überprüft würden. <a href="http://www.faz.net/s/RubDDDF614E9B1C49B682201320840984FF/Doc~E23244FCAC6A94852A29AE2CA366D9605~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Frankfurter Allgemeine Zeitung</a> hat die Fragestellung in der vergangenen Woche ebenfalls behandelt und sich anlässlich der Nominierung zum Grimme-Online-Award der Repräsentanten des GtuttenPlag-Wikis unter der Überschrift &#8220;Die Scanner&#8221; gewidmet.</p>
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		<title>Rogall-Grothe neue Bundes-CIO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Cornelia Rogall-Grothe]]></category>
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					<description><![CDATA[Cornelia Rogall-Grothe folgt als IT-Beauftragte des Bundes auf Hans Bernhard Beus, wie das Bundesinnenministerium (BMI) auf Anfrage von politik-digital.de bestätigte. Die Juristin Rogall-Grothe ist seit 1977 im BMI und hat dort die unterschiedlichsten Themen bearbeitet – von Wahlrecht über Migration bis hin zu Datenschutz. Eine IT-Vergangenheit hat die neue Staatssekretärin nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Cornelia Rogall-Grothe folgt als IT-Beauftragte des Bundes auf Hans Bernhard Beus, wie das Bundesinnenministerium (BMI) auf Anfrage von politik-digital.de bestätigte. Die Juristin Rogall-Grothe ist seit 1977 im BMI und hat dort die unterschiedlichsten Themen bearbeitet – von Wahlrecht über Migration bis hin zu Datenschutz. Eine IT-Vergangenheit hat die neue Staatssekretärin nicht.<!--break--></p>
<p>
Zu den Projekten des bzw. der <a href="http://www.cio.bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik</a> gehören unter anderem eGovernment, ePartizipation, IT-Sicherheit, die rechtssichere DE-Mail oder die einheitliche Behördenrufnummer 115, die sich derzeit im Testbetrieb befindet. Die Aufgabe gilt als wichtigster IT-Posten in der deutschen Verwaltung.
</p>
<p>
<b>Datenschutz und Wahlcomputer </b>
</p>
<p>
Die 1949 in Paderborn geborene Rogall-Grothe war als Leiterin der Abteilung V des Innenministeriums u.a. maßgeblich am Gesetzentwurf zur Novelle des Datenschutzes zuständig, <a href="http://blogs.taz.de/ctrl/files/2009/06/sonntaz-zum-adresshandel-die-grose-flut1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie die taz berichtete</a>. Dieser sollte ursprünglich den Adresshändlern Fesseln anlegen. Durch Ausnahmen beim so genannten Listenprivileg wurde der ursprüngliche Entwurf jedoch verwässert. Die Weitergabe von personengebundenen Daten zu Werbezwecken ist somit auch nach dem ab April 2010 in Kraft tretenden Gesetz möglich. </p>
<p>Im Zuge der Wahlrechtsreform verteidigte Rogall-Grothe 2007 elektronische Wahlgeräte und deren Sicherheit, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anhoerung-zur-Petition-gegen-Wahlcomputer-141019.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heise.de berichtete</a>.</p>
<p>Der bisherige Staatssekretär Hans Bernhard Beus, seit Januar 2008 Bundes-CIO, wechselt zu seinem ehemaligen Dienstherrn Wolfgang Schäuble ins Bundesfinanzministerium.</p>
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		<title>Abarbeiten statt anpacken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/abarbeiten-statt-anpacken-3768/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 16:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-CIO]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bernhard Beus]]></category>
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					<description><![CDATA[Er wolle lieber &#34;IT-Beauftragter&#34; sein als Bundes-CIO, dämpfte Hans Bernhard Beus heute (18. Februar 2008) bei seinem ersten öffentlichen Auftritt die Erwartungen. Das klingt eher nach Verwaltungsakten und Dienstanwesiungen als nach strategischen Visionen des neuen obersten Verantwortlichen der Bundesregierung für Informationstechnik - und ist auch so gemeint.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er wolle lieber &quot;IT-Beauftragter&quot; sein als Bundes-CIO, dämpfte Hans Bernhard Beus heute (18. Februar 2008) bei seinem ersten öffentlichen Auftritt die Erwartungen. Das klingt eher nach Verwaltungsakten und Dienstanwesiungen als nach strategischen Visionen des neuen obersten Verantwortlichen der Bundesregierung für Informationstechnik &#8211; und ist auch so gemeint.<!--break--></p>
<p>
&quot;Ihh-Teh-Beauftrachter&quot;, als Hans Bernhard Beus seine neue Funktion westfälisch ausspricht, klingt der Begriff ganz anders als der &quot;Chief Information Officer&quot;, den sich die Wirtschaft wünscht. Beusts Ansprache beim Neujahrsempfang der <a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> machte deutlich, dass er sich eher als (Ab-)Arbeiter sieht, denn als Strategen.
</p>
<p>
<b>Projekte in der Pipeline </b>
</p>
<p>
Abarbeiten will Beus Projekte wie die Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer 115. Die einheitliche Nummer, unter der Bürger Behördeninformationen erhalten oder zum richtigen Ansprechpartner weiterverbunden werden sollen, ist seit Jahren im Gespräch. Das Projekt will Beus allerdings nicht von oben verordnen, sondern stückchenweise einführen &#8211; zunächst in Modellprojekten.
</p>
<p>
Aufarbeiten will Beus auch den Wust an bundeseigenen Netzen, die zum Beispiel dafür sorgen, dass man Ministeriumsmitarbeiter in Berlin und Bonn unter der gleichen Vorwahl 01888 erreichen kann. Außerdem will er die Einführung eines elektronischen Personalausweises voranbringen, mit dem sich Bürger bei Online-Behördengängen identifizieren können. Beim Personalausweis-Projekt will Beus besonders auf Sicherheit und Datenschutz achten.
</p>
<p>
Keine großen Neuerungen also und alles sehr technisch. Der 58-jährige promovierte Jurist hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und ist nur im Nebenberuf &quot;IT-Beauftrachter&quot;. In erster Linie arbeitet er als Staatssekretär im Bundes-Innenministerium. Die Wirtschaft hatte sich einen  Macher mit eigenem Haushalt, persönlicher Verantwortung und weit reichenden Kompetenzen gewünscht.</p>
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			</item>
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		<title>Deutschland sucht den Super-CIO</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/deutschland-sucht-den-super-cio-3648/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Georg Babing]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 14:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-CIO]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bernhard Beus]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gute Nachricht des IT-Gipfels: Seit dem 10. Dezember 2007 gibt es den Bundes-CIO, den obersten Verantwortlichen für Informationstechnik. Die schlechte Nachricht: Hans-Bernhard Beus hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und noch nie in der IT-Wirtschaft gearbeitet.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gute Nachricht des IT-Gipfels: Seit dem 10. Dezember 2007 gibt es den Bundes-CIO, den obersten Verantwortlichen für Informationstechnik. Die schlechte Nachricht: Hans-Bernhard Beus hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und noch nie in der IT-Wirtschaft gearbeitet.<br />
<!--break--></p>
<p>
Chief Information Officer (CIO), das klingt ausgesprochen wichtig. Noch besser klingt  Bundes-CIO –  ein oberster Verantwortlicher für Informationstechnik in Deutschland. Was hätte so ein Bundes-CIO für Möglichkeiten! Endlich einer, der seine ganze Kompetenz dafür einsetzt, der deutschen IT  auf die Sprünge zu helfen. Einer, der sich mit seinen Entscheidungen auch politisch durchsetzt und der die IT-Modernisierung von Bund und Ländern voran treibt. Die Einführung einer solchen Position wird schon seit langer Zeit u.a. vom Branchenverband Bitkom gefordert.
</p>
<p>
Die gute Nachricht: Seit dem 10.12.2007 gibt es so einen Bundes-CIO. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte auf dem zweiten nationalen IT-Gipfel in Hannover <a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Ministerium/Organigramm__Neu/Lebenslaeufe/ll__beus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Bernhard Beus</a>, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, als obersten Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik vor.
</p>
<p>
Die schlechte Nachricht: Wirklich wichtig scheint seine Position nicht zu sein. Beus wird seine neue Stelle nicht Vollzeit, sondern  neben seinen Tätigkeiten als Staatssekretär betreuen. Wie viel Zeit und Energie er also tatsächlich in die neu geschaffene Position investieren kann, ist fraglich. Der promovierte Jurist Beus beschäftigt sich als Staatssekretär mit dem Thema Bürokratieabbau, im IT-Bereich hat er bisher noch nie gearbeitet. Entscheidungsbefugnisse hat er nicht, sondern der „Rat der IT-Beauftragten“, in dem alle Bundesministerien vertreten sind. Der Bundes-CIO kann lediglich Empfehlungen geben.
</p>
<p>
<b>„Lutschpastille und Placebo“</b>
</p>
<p>
„Das ursprüngliche Konzept wurde bis zur Unkenntlichkeit entstellt“, urteilte Thomas Langkabel vom IT-Dienstleister CSC im Namen der Initiative D21. Polemischer formuliert es Michael Müller, Wirtschaftssenator des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW): „Der Bundes-CIO ist eine Lutschpastille“, der verabschiedete Kompromiss sei „reine Placebo-Politik“.
</p>
<p>
<b>Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel</b>
</p>
<p>
Der zweite nationale IT-Gipfel sei „ein voller Erfolg“ gewesen, verkündete der Branchendienst Bitkom. Es sei „nicht nur geredet“ worden, sondern man habe „konkrete Hightech-Projekte“ angepackt. Zu diesen Projekten gehört allerdings eben auch die Einführung des Bundes-CIO.
</p>
<p>
Ansonsten bot der Gipfel wenig Neues. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte in ihrem <a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de/index.php/2007/12/06/grusswort-der-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-zum-it-gipfelblog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grußwort zum Gipfel</a>,<br />
dass der eingeschlagene Kurs im IT-Bereich fortgesetzt werden solle. Projekte wie die Einrichtung einer einheitlichen Behördenrufnummer 115 und das Forschungsprogramm Theseus standen bereits letztes Jahr auf der Agenda.
</p>
<p>
Die Bürgernähe der Veranstaltung war kritikwürdig: Gesprächsrunden gab es ausschließlich zwischen den geladenen Politikern und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, einen Dialog bspw. mit interessierten Abiturienten und Studenten gab es nicht. Schon vor dem ersten IT-Gipfel, der im Dezember 2006 in Potsdam stattfand, hatten Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft (u.a. Christoph Dowe von politik-digital.de) in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel diesen Ausschluss der Zivilgesellschaft beklagt.
</p>
<p>
<b>Nett gebloggt</b>
</p>
<p>
Immerhin auf Web 2.0-Ebene konnte der zweite IT-Gipfel punkten: Das <a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfelblog</a> dokumentiert vorbildlich in Video-Podcasts und Text-Beiträgen das gesamte Event, Beiträge können kommentiert und bewertet werden – allerdings nur von angemeldeten Nutzern.
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/itgipfelblog07.jpg" alt="IT-Gipfelblog 07" title="IT-Gipfelblog 07" height="252" width="350" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
Das Blog zum nationalen IT-Gipfel 07
</div>
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