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	<title>Bundesrat &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Bundesrat &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Kommentar zur Störerhaftung: Die Hoffnung liegt auf dem Bundesrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schwerd]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 16:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzstandpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Störerhaftung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Störerhaftung wie auch zur Bedeutung freier Bürgernetzwerke und freier Internetzugänge in Nordrhein-Westfalen hat der Landtag in NRW eine eindeutige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/NRW.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-147436 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/NRW.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>Zur Störerhaftung wie auch zur Bedeutung freier Bürgernetzwerke und freier Internetzugänge in Nordrhein-Westfalen hat der Landtag in NRW eine eindeutige Beschlusslage hergestellt. Man sieht mehrheitlich die Notwendigkeit, die Haftungsfrage von WLAN-Netzwerk-Betreibern gesetzlich zu klären, man weiß um die Wichtigkeit der Verbreitung freier Zugänge zum Netz, zum Beispiel für Tourismus, Wirtschaft und der kulturellen Entwicklung unseres Landes. Uneins ist man sich allerdings in der Wahl der Mittel.<br />
<br/><div class="subcolumns">
             <div class="c75l">
               <div class="subcl">
                 <div class="entry-content-position">
                   Leider trägt der derzeitig vorliegende Gesetzentwurf zur Störerhaftung auf Bundesebene diesen Anforderungen überhaupt keine Rechnung. Er macht die Freistellung von Störerhaftung von einigen Bedingungen abhängig. Zwar ist die Verschlüsselungspflicht in der letzten Version des Gesetzentwurfes nicht mehr explizit genannt, aber von &#8220;angemessenen Sicherheitsmaßnahmen&#8221; ist nach wie vor die Rede, ohne das näher zu klären. Das stellt ein Einfallstor für neue Abmahnwellen und Quell neuer Rechtsunsicherheit dar.</p>
<p>Der Gesetzgeber fordert von Betreibern eines WLAN-Netzwerkes Kenntnis über die Identität seiner Nutzer, damit die sich auf die Haftungsfreistellung berufen dürfen, was bei offenen Netzwerken schlicht nicht zu bewerkstelligen ist. Damit würde der Freifunk-Bewegung offener drahtloser Bürgernetzwerke der Todesstoß versetzt, es konterkariert alle Bemühungen, bessere Internetversorgung in unserem Land zu schaffen.</p>
<p>Und eine Belehrungspflicht ist vorgesehen, die jeden Zugangspunkt betrifft, und die dem freien Bewegen in einem freien Netz im Wege steht: Stellen Sie sich vor, sie müssten bei ihrem Telefon bei jeder neuen Funkzelle ihre Pin neu eingeben. Das ist schlicht nicht praktikabel. Dass so eine Dauerbelehrung, die Gesetze einzuhalten, keinen sittlichen Nährwert hat, versteht sich von selbst.</p>
<p>Letztlich ist auch vollkommen unbewiesen, dass offene WLAN-Zugänge eine nennenswerte Auswirkung auf illegales Filesharing haben, oder das Belehrungen oder namentliche Kenntnis der Nutzer an Urheberrechtsverletzungen irgendetwas ändern.</p>
<p>Das alles hat glücklicherweise auch der Bundesrat erkannt. In den Fachbefassungen in den Ausschüssen für Wirtschaft, für Recht und für Kulturfragen wurde genau das thematisiert, und man hat eine Alternativformulierung für dieses Gesetz gefunden, die die Haftungsfrage klärt, ohne die beschriebenen Nachteile auszulösen. Ich finde diese Formulierung sehr gut, ich appelliere an die Landesregierungen, sich diesen Vorschlag zu eigen zu machen.</p>
<p>NRW könnte im Bundesrat vorangehen, diesen Vorschlag aufgreifen und eine entsprechende Initiative auf dieser Grundlage starten. Im Landtag NRW habe ich am Donnerstag mit einem Antrag (Drucksachennummer 16/10056) dafür geworben. Damit könnte man auf elegante Weise der Beschlusslage in NRW zur Geltung verhelfen, und hätten in Form der Fachausschüsse direkt wichtige Befürworter. Am Freitag ist bereits die Befassung – ich setze meine Hoffnungen auf den Bundesrat.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/lanier67/">lanier67</a><a href="https://unsplash.com/josemartinramirezcarrasco"> </a>(<small><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-NC-ND 2.0</a>)</small></p>
<p><img decoding="async" src="http://i0.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png?resize=305%2C53" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" />
                 </div>
               </div>
             </div>
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		<item>
		<title>Abschaffung der Störerhaftung: Bundesregierung in der Kritik</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/abschaffung-der-stoererhaftung-bundesregierung-in-der-kritik-147429/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 16:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>
		<category><![CDATA[Störerhaftung]]></category>
		<category><![CDATA[Hotspots]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Abschaffung der Störerhaftung für Betreiber öffentlicher WLAN-Hotspots produziert mehr Unsicherheiten als er beseitigt. Das bemängelt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Teaser-Stoererhaftung.jpg"><img decoding="async" class=" size-full wp-image-147431 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Teaser-Stoererhaftung.jpg" alt="Teaser-Stoererhaftung" width="640" height="280" /></a>Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Abschaffung der Störerhaftung für Betreiber öffentlicher WLAN-Hotspots produziert mehr Unsicherheiten als er beseitigt. Das bemängelt der Bundesrat in seiner Stellungnahme und spricht sich für deutliche Korrekturen aus, um Providern von Hotspots Rechtssicherheit zu geben.</p>
<p>Mehr offene WLAN-Hotspots in Deutschland – dieses Ziel hat sich die Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben. Jedoch erschwert die unklare Rechtslage im Telemediengesetz deren Verbreitung bisher. Viele Betreiber, beispielsweise Cafés oder Hotels, scheuen vor der Bereitstellung von frei zugänglichem WLAN für ihre Kunden aufgrund der sogenannten Störerhaftung. Diese besagt, dass Betreiber als „Mitstörer“ haftbar gemacht werden können, wenn über ihren Internetzugang urheberrechtsgeschützte Dateien heruntergeladen werden.</p>
<p>Die Bundesregierung möchte dieser Problematik nun begegnen, indem sie die Rechtsunsicherheit für Betreiber abbaut. Sie sollen in Zukunft nicht mehr schadenersatzpflichtig gegenüber den Verstößen ihrer Nutzer sein. Dies gilt, sofern sie „zumutbare Maßnahmen ergriffen haben, um eine Rechtsverletzung durch Nutzer zu verhindern“. Dem WLAN-Betreiber bleibt es selbst überlassen, auf welche Art er sein Netzwerk schützt. Der Nutzer muss in Zukunft durch einen Klick bestätigen, dass er keine Urheberrechtsverletzungen begehen wird, damit der Betreiber aus der Haftung genommen wird.</p>
<h3>Bundesrat kritisiert den Regierungsentwurf</h3>
<p>Dieser Vorschlag der Bundesregierung wird von vielen Seiten deutlich kritisiert. Der Bundesrat, dem der Gesetzentwurf für eine Stellungnahme vorgelegt wurde, hat ebenfalls Bedenken bezüglich der Vorlage: „Die Regelungen des Regierungsentwurfs sind nicht geeignet, die verfolgten Ziele – die Verbreitung von WLAN im öffentlichen Raum zu stärken und diesbezügliche Rechtssicherheit zu schaffen – zu verwirklichen.“ Die Länderkammer kritisierte vor allem unscharfe Ausdrücke wie „zumutbare Maßnahmen“ und „angemessene Sicherungsmaßnahmen“, die die Provider treffen müssen, um ihren WLAN-Zugang zu schützen. Solche Begriffe bedürfen einer gerichtlichen Auslegung. „Dies führt im Ergebnis zu keiner Verbesserung im Vergleich zu der jetzigen Rechtslage.“</p>
<p>Laut Bundesrat brauche es die Sicherungsmaßnahmen, wie sie der Regierungsentwurf vorsieht, überhaupt nicht. Ein Anstieg von Urheberrechtsverletzungen sei nicht zu erwarten, da öffentliche Hotspots in aller Regel nicht genügend Bandbreite für das datenintensive Streaming über illegale Plattformen haben. Auch seien keine nachteiligen Effekte auf die Strafverfolgung zu erwarten.</p>
<p>Wie sich die Bundesregierung bezüglich der Stellungnahme des Bundesrats verhalten wird, ist noch unklar. Die Bundestagsfraktion der SPD hat sich letzte Woche wohlwollend gegenüber dem Vorschlag der Länderkammer geäußert und man hoffe, den Koalitionspartner von der Idee überzeugen zu können. Wohlgemerkt stammt die Initiative eigentlich aus dem SPD-geführten Wirtschaftsministerium unter Sigmar Gabriel. Auch aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern gab es kritische Stimmen gegenüber dem Regierungsentwurf, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee kündigte sogar eine eigene Bundesratsinitiative an. Daniel Schwerd, Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen und ehemaliges Mitglied der Piratenpartei, wirbt <a href="http://politik-digital.de/news/kommentar-zur-stoererhaftung-die-hoffnung-liegt-auf-dem-bundesrat-147425/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in einem Gastbeitrag</a> für den Vorstoß des Bundesrats.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.bundesrat.de/DE/presse/pressebilder/gebaeude/gebaeude-node.html?cms_imageindex=5#gallery" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesrat</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bundesrat blockiert neues Telekommunikationsgesetz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bundesrat-blockiert-neues-telekommunikationsgesetz-5897/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 17:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband-Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
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					<description><![CDATA[Die am 27. Oktober verabschiedete Novelle des Telekommunikationsgesetzes muss nach einer Vorlage im Bundesrat nun in den Vermittlungsausschuss.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die am 27. Oktober verabschiedete Novelle des Telekommunikationsgesetzes muss nach einer Vorlage im Bundesrat nun in den Vermittlungsausschuss.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Ende Oktober hatte die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Änderungen zur Regulierung der Netzinfrastruktur und zum Verbraucherschutz enthält. Neben einer Stärkung der Verbraucherrechte beim Anbieterwechsel sowie mehr Kostentransparenz und Kostengerechtigkeit für Warteschleifen oder Servicenummern beinhaltet der Entwurf auch Regelungen zum Ausbau des deutschen Breitbandnetzes. Damit reagierte die Bundesregierung u.a. auf Forderungen der EU, die schon seit längerem die Einführung wettbewerbs- und verbraucherfreundlicherer Regulierungsgrundsätze fordert.<br />
Als der Gesetzentwurf vor einem Monat im Bundestag verabschiedet worden war, hatte es heftige Kritik von Seiten der Opposition gegeben, die geschlossen gegen den Entwurf votierte. Vor allem die Themen Netzneutralität und Breitbandausbau sorgten für Unmut. Regelungen zur Netzneutralität waren zwar von der Regierungskoalition erst kurz zuvor noch in den Entwurf aufgenommen worden. Auf eine gesetzliche Verankerung konnte man sich im Oktober jedoch nicht einigen. Der fehlende Wille der Bundesregierung, konkrete Regelungen zur Netzneutralität zu verabschieden und damit gesetzlich festzuschreiben, war es dann auch, der von allen Teilen der Opposition kritisiert wurde. Einer Empfehlung des Kulturausschusses des Bundesrats, die Netzneutralität gesetzlich zu stärken, wollten sich nun aber auch die Länderchefs nicht anschließen.
</p>
<p>
Auch die Vorschläge zur Breitbandversorgung hatten bei der Verabschiedung des Gesetzesentwurfes vor vier Wochen massive Kritik geerntet. Die von der FDP befürwortete Marktlösung beim Ausbau des Breitbandnetzes stieß in der gesamten Opposition und auch in Teilen der CDU/CSU-Bundesfraktion auf Ablehnung. Alternativ hatte man sich für die Einrichtung eines Breitband-Universaldienstes stark gemacht, der die Provider dazu verpflichtet, alle Haushalte mit einem schnellen Internetzugang zu versorgen. Daraufhin stellte Bundeswirtschaftsminister Rösler klar: „&#8230; Die Unternehmen und nicht der Staat haben die Netze zu bauen. Jedwedem planwirtschaftlichem Denken erteilen wir mit dieser TKG-Novelle eine klare Abfuhr.“ Hoffnungen auf eine Korrektur durch den Bundesrat wurden nun eine Absage erteilt.
</p>
<p>
Anders als vom Kulturausschuss empfohlen, verlangte der Bundesrat am vergangenen Freitag nicht die grundlegende Überarbeitung des Gesetzes. Stattdessen folgte er den Empfehlungen des Wirtschafts- und des Verbraucherausschusses, der lediglich Änderungen in einzelnen Punkten vorgeschlagen hatte. Dahingegen forderte der Bundesrat nun eine Beteiligung der Länder an zukünftigen Erlösen des Bundes aus Frequenzversteigerungen, weil sich diese zweckgebunden für den Breitbandausbau verwenden ließen. Um die Störungsfreiheit des Netzes besser gewährleisten zu können, besteht er zudem auf einem Mitspracherecht bei einer möglichen Novelle der  Frequenzordnung. Überarbeitungen jenseits des Gerangels um Einnahmen und Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern wurden damit nicht beschlossen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schütze unsere Daten, EU!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schuetze-unsere-daten-eu-5374/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 14:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Telemediengesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Es tut sich etwas beim Thema Datenschutz. Im Juni hatte der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Telemediengesetzes veröffentlicht. Die Bundesregierung will sich nun damit an die Europäische Union wenden, um die Daten der Nutzer sozialer Netzwerke effektiver schützen zu können.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut sich etwas beim Thema Datenschutz. Im Juni hatte der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Telemediengesetzes veröffentlicht. Die Bundesregierung will sich nun damit an die Europäische Union wenden, um die Daten der Nutzer sozialer Netzwerke effektiver schützen zu können.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Besser spät als nie. Die Bundesregierung hat endlich die Bedeutung des Datenschutzes in sozialen Online-Netzwerken und Foren sowie die Missstände der aktuellen Gesetzeslage erkannt. Das bislang gültige Telemediengesetz (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TMG</a>), das Telemediendienste „mit nutzergenerierten Inhalten, z. B. soziale Online-Netzwerke oder auch Internet-Foren“ regulieren soll, reicht nicht aus. Deshalb will man sich nun an die EU wenden, um größtmöglichen Schutz der Bürger und ihrer Daten im Internet zu erzielen. „Insbesondere können europaweit harmonisierte Bedingungen leichter international durchgesetzt werden als nationale Regelungen“.
</p>
<p>
Eine europäische Regelung wird deshalb gefordert, weil ein europäisches<br />
Datenschutzrecht größeren<br />
Einfluss auf US-Großkonzerne haben könnte als nationale Gesetze. Weiter haben viele internationale Unternehmen wie Facebook lediglich einen europäischen Sitz in einem EU-Staat. Das wiederum bedeutet im Fall von Facebook mit dem Konzernsitz in Irland, dass man sich<br />
auf das irische Datenschutzrecht berufen kann, statt<br />
Datenschutzrichtlinien aller EU-Länder mit einzubeziehen.
</p>
<p>
Folgende Probleme hat die Bundesregierung beim Thema Datenschutz erkannt und in einem <a href="http://www.bundesrat.de/nn_2034972/SharedDocs/Beratungsvorgaenge/2011/0101-200/0156-11.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetzentwurf</a> samt Stellungnahme formuliert. Nach Prüfung durch den Bundestag soll der Entwurf an die EU-Kommission gehen:
</p>
<p>
1. Der Datenschutz sei im Internet nicht ausreichend reguliert.
</p>
<p>
2. Es bestehe ein Mangel an Transparenz bei „der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung persönlicher Daten durch Internet-Anbieter“
</p>
<p>
3. Hinweise zur Nutzung personenbezogener Daten seien häufig versteckt, Nutzer stoßen oft nur durch Zufall auf diese Regelungen
</p>
<p>
4. Es fehle meist an einer „ausreichenden Aufklärung der Internetnutzer über die Risiken für Persönlichkeitsrechte bei der Preisgabe persönlicher Daten“ vor allem für Kinder und Jugendliche.
</p>
<p>
5. Die Bundesregierung hat auch erkannt und aufgeführt, welche Konsequenzen nicht ausreichende Sicherheitseinstellungen haben können. Dies reiche von „Identitätsdiebstahl bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes“
</p>
<p>
6. Zu guter Letzt wird festgestellt: „Das Internet vergisst nichts“. Das gelte insbesondere dann, wenn Profile nicht gelöscht werden können oder Daten über einen langen Zeitraum gespeichert werden.
</p>
<p>
Mit dem Gesetzentwurf will die Bundesregierung Aufklärung leisten und den Anbietern sozialer Netzwerke Grenzen aufzeigen. Deshalb will sie sich auch auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass „die Informationspflichten des Dienstanbieters gegenüber den Nutzern verstärkt werden“. Weiter sollen die Anbieter dazu verpflichtet werden, die höchste Sicherheitsstufe zum Datenschutz voreinzustellen, wenn sich ein Nutzer neu bei einem sozialen Netzwerk registriert. Verbraucher sollen davor geschützt werden, dass ihre Nutzerprofile in globalen Suchmaschinen gefunden werden können. Und schließlich „soll der Nutzer immer die Möglichkeit haben, selbst zu veranlassen, dass seine in dem Telemediendienst veröffentlichten Daten wieder gelöscht oder zumindest gesperrt bzw. anonymisiert werden“.
</p>
<p>
In einer Anfang August formulierten Stellungsnahme erwartet die Bundesregierung nun von der Europäischen Kommission so schnell wie möglich eine Neuregelung des europäischen Datenschutzrechts. Ein längst überfälliger Schritt.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Birgit Homburger im Chat</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/birgit-homburger-im-chat-4875/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 15:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Steuersenkungen]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
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					<description><![CDATA[Was möchten Sie von Birgit Homburger wissen? Die Chefin der FDP-Fraktion im Bundestag beantwortet live Ihre Fragen - am Montag ab 14 Uhr im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie jetzt schon ihre Fragen stellen</a>
</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was möchten Sie von Birgit Homburger wissen? Die Chefin der FDP-Fraktion im Bundestag beantwortet live Ihre Fragen &#8211; am Montag ab 14 Uhr im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie jetzt schon ihre Fragen stellen</a>
</p>
<p>
Wie tief steckt Schwarz-Gelb in der Krise? In Nordrhein-Westfalen wurde die Koalition aus CDU und FDP abgewählt. Und im Vergleich zur Bundestagswahl sind auch die Umfragewerte der FDP im Keller. Im Bund liegen die Steuersenkungen als zentrales Projekt der Liberalen nach einem Machtwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Eis. FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger ist unter den FDP-Spitzenpolitikern als eine der ersten vom Steuersenkungs-Mantra der FDP abgerückt: Es gebe derzeit „andere Herausforderungen“ und Entlastungen seien angesichts veränderter Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat „nur sehr schwer durchsetzbar“. Dennoch blieben Milliarden-Entlastungen weiter ein Ziel der FDP, so Homburger weiter. Nach der Wahlschlappe an Rhein und Ruhr wird auch über einen Wechsel an der FDP-Spitze spekuliert – will Birgit Homburger Partei-Vize werden?<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie jetzt schon ihre Fragen stellen</a><b></b>
</p>
<p>
<b>Zur Person: </b>
</p>
<p>
Birgit Homburger, geboren 1965 in Singen. Homburger studierte<br />
Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz und schloss ihr<br />
Studium 1989 als Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin ab. 1982 Eintritt<br />
in die FDP, von 1988 bis 1991 war sie Landesvorsitzende der Jungen<br />
Liberalen Baden-Württemberg. 1990 wurde sie Bundesvorsitzende des<br />
gesamtdeutschen Verbandes der Jungen Liberalen und zog im gleichen Jahr<br />
für den Wahlkreis Ulm in den Bundestag ein. Dort war sie unter anderem<br />
umweltpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. 2004 übernahm sie den<br />
Vorsitz der FDP Baden-Württemberg und wurde 2005 sowie 2009 als<br />
Spitzenkandidatin der Landespartei in den Bundestag gewählt. Im Oktober<br />
2009 trat Birgit Homburger die Nachfolge von Guido Westerwelle als<br />
Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion an.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Knips, knips, knips – alle sind gut drauf!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 16:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Google Street View]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten-Verband]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem sich Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit Google in Sachen Street View geeinigt hat, regt sich im Netz Widerspruch gegen die Übereinkunft: Eine Kampagne wehrt sich gegen die Verpixelung von Häusern und Straßenzügen. Die Aktivisten wollen jedes bei Street View ausgeblendete Haus fotografieren. Die Bilder sollen dann im Netz <a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht werden.
</a>
<p>
<a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer">]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit Google in Sachen Street View geeinigt hat, regt sich im Netz Widerspruch gegen die Übereinkunft: Eine Kampagne wehrt sich gegen die Verpixelung von Häusern und Straßenzügen. Die Aktivisten wollen jedes bei Street View ausgeblendete Haus fotografieren. Die Bilder sollen dann im Netz <a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht werden.<br />
</a></p>
<p>
<a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><!--break--><br />
</a>
</p>
<p>
Mittlerweile haben sich <a href="http://www.doodle.com/2ur4ifhm5467puxz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mehr als 80 Aktivisten</a> versammelt, um mit  der Kamera loszuziehen.  Der Initiator Jens Best gab sich in der <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2059357259914D60B8E8BFA41FE87948~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FAZ</a> entschlossen: „Es kann nicht schlimm sein, wenn man die Fassade eines Hauses fotografiert. Vielleicht ist es eine kleine Provokation, aber eine, die auf jeden Fall durchgeführt wird.“
</p>
<p>
<b>Lex Google im Bundesrat?</b>
</p>
<p>
Bundesverbraucherschutzminsterin Ilse Aigner hat sich am 30. April 2010 mit Google darauf <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geeinigt</a>, dass Bürger einer Veröffentlichung von Bildern widersprechen können. Der Hamburger Justizsenator Till Steffen (Grüne Alternative Liste) hatte zuvor angekündigt, einen <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2228896/data/2010-04-27-jb-google-street-view-gesetzesantrag-bundesdatenschutzgesetz.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetzentwurf</a> in den Bundesrat einzubringen, um Lücken im Datenschutzgesetz zu schließen. In der Folge war von einem <a href="http://www.geografitti.de/2010/04/28/lex-google-simuliert-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lex Google</a> die Rede. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Michael Konken, <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5cdb296b85a.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">warnte vor Übereifer</a> seitens der Politik: „Wenn der Gesetzgeber die Bürger vor der systematischen bildlichen Erfassung von Häusern, Passanten und Straßenzügen schützen will, wie sie von Google Street-View betrieben wird, darf er nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und ein vollständiges Fotografierverbot verhängen.“
</p>
<p>
<b>&quot;Schlechter Scherz&quot; </b>
</p>
<p>
Die Aktivisten haben sich nun vorgenommen dieses Recht wahrzunehmen. Im Verbraucherschutzministerium hält man die Aktion auf Nachfrage von politik-digital.de für „einen schlechten Scherz“. Das Recht auf Privatsphäre sei zu respektieren.
</p>
<p>
<i>Wer will, kann sich die Argumentation  von Jens Best im Interview von <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/05/04/drk_20100504_1509_fdf128f0.mp3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland Radio Kultur</a> anhören. </i></p>
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		<title>Schweizer Bundesrat bleibt Facebook fern</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 16:20:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Schweizer Bundesräte wollen sich nicht beim Sozialen Netzwerk Facebook unter das Volk mischen. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ließ ihr Profil sogar löschen. Angelegt hatte die Profile für die sieben Bundesratsmitglieder der Student Bertil Suter.   ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer Bundesräte wollen sich nicht beim Sozialen Netzwerk Facebook unter das Volk mischen. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ließ ihr Profil sogar löschen. Angelegt hatte die Profile für die sieben Bundesratsmitglieder der Student Bertil Suter.   <!--break--></p>
<p>
Nachdem Micheline Calmy-Rey auf über 717 Freundeseinladungen kam, versuchte er die Politiker zur Adoption ihres Profils zu überreden (<a href="/schweizer-bundesraete-haben-freunde-gefunden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wir berichteten</a>). So hätten sie direkt mit den anderen Facebook-Mitgliedern kommunizieren können. Bis jetzt waren Suters Bemühungen allerdings vergeblich, wie er gegenüber der Online-Ausgabe der Zeitschrift <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/22809605" target="_blank" rel="noopener noreferrer">20minuten</a> sagte: Noch hat kein Bundesrat sein Profil übernommen.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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		<title>Schweizer Bundesräte: Freunde gefunden</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 08:42:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schweizer Bundesräte sollen ins Internet. Und sie sollen dort Freunde finden. Der Schweizer Bertil Suter legte für einige Schweizer Bundesräte Profile beim Sozialen Netzwerk Facebook an - <a href="/freunde-fuer-schweizer-bundesraete-gesucht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wir berichteten</a>. Suters Plan: Kommt ein Bundesrat auf mehr als 717 Freundeseinladungen, will er die Politiker zur Übernahme ihres Profils überreden. Am 15. Januar lief die Deadline ab - und Bundesrätin <a href="http://www.facebook.com/s.php?k=100000080&#38;id=832993958" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Micheline Calmy-Rey</a> hat die nötige Anzahl erreicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schweizer Bundesräte sollen ins Internet. Und sie sollen dort Freunde finden. Der Schweizer Bertil Suter legte für einige Schweizer Bundesräte Profile beim Sozialen Netzwerk Facebook an &#8211; <a href="/freunde-fuer-schweizer-bundesraete-gesucht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wir berichteten</a>. Suters Plan: Kommt ein Bundesrat auf mehr als 717 Freundeseinladungen, will er die Politiker zur Übernahme ihres Profils überreden. Am 15. Januar lief die Deadline ab &#8211; und Bundesrätin <a href="http://www.facebook.com/s.php?k=100000080&amp;id=832993958" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Micheline Calmy-Rey</a> hat die nötige Anzahl erreicht.<!--break--></p>
<p>
Suter will nun in Kontakt zu den Politikern treten. Zeitgleich versucht er, den ehemaligen Bundesrat Christoph Blocher zu überreden, ein Profil zu eröffnen. Antworten liegen aber noch nicht vor.
</p>
<p>
In der Zwischenzeit wurden allerdings die Facebook-Macher aktiv. Sie löschten die Profile der Bundesräte Samual Schmid und Moritz Leuenberger. Begründung: Gefälschte Profile verstießen gegen die Nutzungsbedingungen des Portals. Da halfen auch die Protest-Emails der Gruppenmitglieder nichts, die darauf hinwiesen, dass die Politiker gar nichts gegen ihre Profile einzuwenden hätten. Zumindest erhoben sie auf Anfrage keinen Widerspruch. Doch Facebook bleibt hart, die Profile werden nicht wieder aktiviert.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Big-Brother-Award 2002 Update</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumerdatenschutzbigbrother02-shtml-2421/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Oct 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Freitag, den 25. Oktober 2002 wurden zum dritten Mal die Deutschen Big-Brother-Awards verliehen. Netzaktivisten vergaben den Preis in acht Kategorien, unter anderem 'Politik', 'Verbraucherschutz', 'Arbeitswelt' und 'Kommunikation'.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 25. Oktober 2002 wurden zum dritten Mal die Deutschen Big-Brother-Awards verliehen. Netzaktivisten vergaben den Preis in acht Kategorien, unter anderem &#8216;Politik&#8217;, &#8216;Verbraucherschutz&#8217;, &#8216;Arbeitswelt&#8217; und &#8216;Kommunikation&#8217;.<!--break-->
                    </p>
<p>Großkonzerne, zwei Minister und Klaus Wowereit als Bundesratspräsident &#8211; so nobel die Liste der Preisträger klang, scheuten die Ausgezeichneten bis auf einen doch die Verleihung der Big Brother Awards. Denn die Awards gehen an Preisträger, für die Datenschutz und Privatsphäre von Verbrauchern Fremdwörter sind.<br />
                    <br />So strafte die Experten-Jury aus Datenschützern und Computer-Aktivisten Wowereit für die Bundesratsinitiative ab, die Internet-Provider und andere Teledienstleister verpflichten will, auf unbeschränkte Zeit zu speichern, wer wann und wie ihre Dienste genutzt hat. Damit sei die vollständige telekommunikative Überwachung möglich, begründeten die Preisverleiher ihre Entscheidung.<br />
                    <br />Hessens Innenminister Volker Bouffier hatte nach Meinung der Jury “stellvertretend für seine Kollegen in anderen Bundesländern” einen Big Brother Award für die Novellierung des Landespolizeigesetzes verdient. Das Gesetz habe Rasterfahndungen erheblich vereinfacht, auch gegen Bedenken von Teilen der Justiz.</p>
<p>Big Brother-würdig waren auch die Karteien, in denen das BKA potenzielle politische Gewalttäter und kriminelle Ausländer “präventiv” speichert, auch ohne dass vorher strafbar geworden seien.<br />
                    <br />In der Kategorie Arbeitswelt ging der Preis an die Bayer AG in Leverkusen, weil der Konzern von neuen Auszubildenden einen Drogentest verlangt. Den Big Brother Award im Bereich Verbraucherschutz bekam die Deutsche Post. Sie war bereits im vergangenen Jahr nominiert worden, weil sie Daten aus Adressänderungen und Nachsendeanträgen weiterverkauft.<br />
                    <br />Wer die Weitergabe seiner Daten ablehne, werde von der Post mit einem Anschreiben doch noch zur Einwilligung gedrängt, rügte die Jury des Big Brother Awards.</p>
<p>Software-Riese Microsoft war bereits mehrfach nominiert worden, aber bisher stets leer ausgegangen. Die Jury wollte sich Vorwürfe vermeiden, sie prügele einfach auf das Hassobjekt vieler Computerfreaks ein. Diesmal ging aber doch ein Big Brother an den “Windows”-Produzenten – für seine Lebensleistung. Neben zahlreichen Sicherheitslücken baue Microsoft in neue Programme wie “Media Player” Registrier- und Überwachungsmechanismen ein.<br />
                    <br />In einer Sache ging die vielgeschmähte Softwarefirma aber mit gutem Beispiel voran: Der Datenschutzbeauftragte von Microsoft Deutschland erschient auf der Verleihungszeremonie um Preis und Kritik entgegennehmen. In der Vergangenheit hatten die Preisträger wie Innenminister Otto Schily die Veranstaltung geschwänzt.<br />
                    <br />Ihre Negativ-Preise verliehen die Organisatoren um den Bielefelder Computer-Verein FoeBud e. V. zum dritten Mal. Big Brother Awards gibt es auch in England, den USA, Österreich und der Schweiz.<br />
                    </p>
<p>
                      <strong>And the Big-Brother-Award 2002 goes to&#8230;</strong>
                    </p>
<p>
                    <strong>Microsoft AG</strong><br />
                    <strong>(Kategorie: Lifetime-Award)</strong><br />
                    <br />Die Microsoft AG erhält den Big-Brother-Award für das Lebenswerk wegen der Summierung von Privacy-Problemen über viele Jahre hinweg (heimliche Registrierung, Passport, XP-Service-Pack 1, Palladium, .net). Dieser Preis ist gleichzeitig der Hauptpreis der Big-Brother-Awards des Jahres 2002 wegen der Realisierung von DRM (Digital Rights Management) durch die Hintertür (Windows Media Player).</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Bayer Aktiengesellschaft (Kategorie: Arbeitswelt)</strong><br />
                    <br />Die Bayer AG, Leverkusen, erhält den BigBrotherAward in der Kategorie Arbeitswelt für ihre demütigende Praxis Auszubildende vor der Einstellung einem sogenannten Drogenscreening zu unterziehen.</p>
<p>
                    <strong><br />
                    <br />Innenminiter NRW Dr. Fritz Behrens (Kategorie: Regionalpreis)</strong><br />
                    <br />Der hessische Innenminister Volker Bouffier erhält den Big-Brother-Award der Kategorie Politik, weil er im Land Hessen die vom Gericht verbotene Rasterfahndung per Gesetzesnovellierung quasi durch die Hintertür wieder eingeführt hat.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Deutsche Post AG (Kategorie: Verbraucherschutz)</strong><br />
                    <br />Die Deutsche Post AG erhält den Preis in der Kategorie Verbraucherschutz wegen des datenschutzwidrigen Umgangs mit Daten aus den Post-Nachsendeanträgen (erzwungenes Doppeltes Opt-Out). Nur wer zweimal ausdrücklich widerspricht, kann verhindern, dass seine ihre Adresse weiter gegeben wird.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Hessischer Innenminister Volker Bouffier (Kategorie: Politik)</strong><br />
                    <br />Der hessische Innenminister Volker Bouffier erhält den Big-Brother-Award der Kategorie Politik, weil er im Land Hessen die vom Gericht verbotene Rasterfahndung per Gesetzesnovellierung quasi durch die Hintertür wieder eingeführt hat.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Deutscher Bundesrat (Kategorie: Kommunikation)</strong><br />
                    <br />Der Deutsche Bundesrat erhält den Big-Brother-Award der Kategorie Kommunikation für seinen Beschluss, Telekommunikations(dienste)anbieter zu verpflichten, die Verbindungsdaten von allen Nutzerinnen und Nutzern für eine nicht festgelegte Dauer für Zwecke von Polizei und Geheimdienste auf Vorrat zu speichern (Vorratsdatenspeicherung).</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Toll Collect GmbH (Kategorie: Technik)</strong><br />
                    <br />Die Toll Collect GmbH erhält den Big-Brother-Award in der Kategorie Technik, da mit der satellitengestützen Erhebung und zentralen Verarbeitung der Bewegungsdaten von Kraftfahrzeugen eine neue Dimension der Beobachtung von Verkehrsteilnehmern möglich wird. Die Zusicherung der Betreiber, dem Datenschutz zu genügen, erscheint uns bei der Größenordnung der Erfassung und den Möglichkeiten der Auswertung nicht angemessen.</p>
<p>
                    <strong><br />
                    <br />Bundeskriminalamt, BKA (Kategorie: Behörden + Verwaltung)</strong><br />
                    <br />Das Bundeskriminalamt erhält den Big-Brother-Award in der Kategorie Behörden und Verwaltung wegen der Einführung der drei Präventivdateien LIMO (Gewalttäter Links) REMO (Gewalttäter Rechts) und AUMO (politisch motivierte Ausländerkriminalität).</p></p>
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