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	<title>Bundestagswahl 2017 &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Bundestagswahl 2017: Kaum Unterschiede bei der Google-Suche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Adolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2018 15:19:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Personalisiert Google meine politischen Suchergebnisse? Werden meinem Nachbar andere Inhalte angezeigt, wenn er im Internet nach der gleichen Partei sucht? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Algorithmen.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154300" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Algorithmen.jpeg" alt="Anzeige turi.indd" width="640" height="280" /></a>Personalisiert Google meine politischen Suchergebnisse? Werden meinem Nachbar andere Inhalte angezeigt, wenn er im Internet nach der gleichen Partei sucht? Nein, die Ergebnisse gleichen sich, lautet das Fazit einer Studie die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.</p>
<p>Die Studie „Datenspende: Google und die Bundestagwahl 2017“, eine Kooperation der Initiative „AlgorithmWatch“ und sechs Landesmedienanstalten, beschäftigte sich mit der personalisierten Google-Suche zum Thema „Bundestagswahl 2017“. Das im Juli 2017 gestartete Projekt wertete mithilfe eines Browserplugins die Suchanfragen 4.384 freiwilliger Teilnehmer aus und untersuchte ihre Google-Suchergebnisse auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Erhalten Personen mit unterschiedlichen Meinungen und Vorlieben, die gleichen Suchergebnisse auf Google?</p>
<h3>Personensuche weist gleiches Ergebnis auf</h3>
<p>Katharina Zweig, Professorin an der TU Kaiserslautern stellte das überraschende Ergebnis vor. Die Filterblasentheorie von Eli Pariser aus dem Jahr 2011 konnte nach Auswertung der Daten nicht bestätigt werden. Begriffe wie „Cem Özdemir“, „Alexander Gauland“  oder „Angela Merkel“, die zeitgleich gesucht wurden, entsprachen bis zu neunzig Prozent den Suchergebnissen der anderen Teilnehmer.</p>
<p>Im Vergleich zur Personensuche wichen die Suchergebnisse nach Parteien stärker voneinander ab. Doch auch hier konnte die Theorie nicht bestätigt werden, da die Teilnehmern aufgrund regionaler Unterschiede abweichende Links zu ortsansässigen Parteien erhielten. Von einem personalisierten Suchergebnis kann daher nicht gesprochen werden.</p>
<h3>Filterblasen und Echokammern beeinflussen unsere Denkweise</h3>
<p>Die Filterblasentheorie von Eli Pariser aus dem Jahr 2011 findet zumindest in der Google-Suche von politischen Begriffen keine Anwendung.</p>
<p>Der Begriff einer „Filterblase“ wird im Zusammenhang mit Algorithmen häufig verwendet. Eli Pariser, ein amerikanischer Polit-Aktivist löste mit dem Begriff  der „Filter Bubble“ eine weltweite Debatte über personalisierte Inhalte im Internet aus. Die Idee: Durch das Klickverhalten im Netz offenbaren Menschen ihre Vorlieben. Ein Algorithmus lernt aus dem Verhalten des Nutzers und bietet ihm Inhalte an, die seinen Interessen und Präferenzen entsprechen, sprich: der Algorithmus personalisiert sein Suchergebnis. Dadurch sieht der Nutzer durch einen Filter nur noch den Ausschnitt der Welt, der mit seinen eigenen Interessen, Präferenzen und Überzeugungen übereinstimmt.  Allerdings ist die Theorie der Filter-Bubble umstritten, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/twitter-datenanalyse-wir-hatten-eine-falsche-vorstellung-von-der-filterblase-a-1185406.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auch Untersuchungen über Twitter haben die Vermutung nahgelegt, dass Nutzer weniger isoliert von anderen Ansichten sind, wie es Pariser zuvor annahm.</a></p>
<h3>Zukünftige Maßnahmen für den Umgang mit Algorithmen</h3>
<p>Nach der Präsentation der Ergebnisse ging es auf dem Podium um den Umgang mit Algorithmen. Da diese beim Sortieren von Informationen unverzichtbar sind, muss zukünftig gewährleistet sein, dass sie nicht missbräuchlich arbeiten.  Die Einführung eines „Algorithmen-TÜV“ soll die Aufgabe haben, Mindeststandards wie Transparenz, Berichtspflicht und Diskriminierungsfreiheit zu garantieren. Siegfried Schneider, Präsident der bayerischen Landeszentrale für neue Medien, fordert eine bessere Kontrolle von Personen, die Algorithmen entwickeln. Darüber hinaus soll der neue Beruf des „Data Scientist“ darauf abzielen, die Auswirkungen programmierter Algorithmen zu bewerten.  Die geforderte Transparenz stehe im Interesse der Verbraucher- und Persönlichkeitsrechte. Aber auch  Nutzer müssen an ihrer Medienkompetenz arbeiten und ihr Wissen über die Effekte algorithmischer Filterung vertiefen.</p>
<p>Dr. Anja Zimmer , Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), machte abschließend deutlich, dass die Studie lediglich eine Momentaufnahme eines begrenzten Zeitraums über einen Anbieter (hier: Google) ist. Man dürfe das Ergebnis nicht verallgemeinern und auf andere Anbieter wie Facebook projizieren. Auch für Google könnte das Ergebnis bei der nächsten Wahl schon anders ausfallen.</p>
<p>Titelbild: Veranstaltung &#8220;Algorithmen transparent machen&#8221;, bearbeitet</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Digitaler Wahlkampf: Angela Merkel lässt Facebook links liegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 09:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Facebook Untersuchung zur Social-Media Darstellung deutscher Spitzenpolitiker hat ergeben, dass Politiker der großen Volksparteien das soziale Netzwerk nur schlecht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-153127" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Angela_Merkel_by_Techniker_Krankenkasse_CC-BY-NC-ND-2.0.jpg" alt="Angela Merkel by Techniker Krankenkasse CC-BY-NC-ND-2.0" width="639" height="374" />Eine Facebook Untersuchung zur Social-Media Darstellung deutscher Spitzenpolitiker hat ergeben, dass Politiker der großen Volksparteien das soziale Netzwerk nur schlecht für den Wahlkampf nutzen. Die Digitalagentur TERRITORY webguerillas veröffentlichte die Ergebnisse am 24.08.2017 zur bevorstehenden Bundestagswahl.</p>
<p>Sarah Wagenknecht von DIE LINKE hält nach Angaben der Studie die Spitzenposition mit den höchsten Kernwerten. Gefolgt von Christian Lindner von der FDP und Cem Özdemir von DIE GRÜNEN auf Platz 2. und 3. Insbesondere Lindner hat im Vergleich zum Vorjahr ein starkes Plus im Fan-Wachstum auf Facebook zu verzeichnen – Özdemirs Inhalte punkten durch Viralität und Zustimmung seitens seiner Fans.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Check-TERRITORYwebguerillas.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-152582" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Check-TERRITORYwebguerillas.jpg" alt="" width="180" height="150" /><br />
</a>Das Social Web als Wahlkampfarena.</div></div>
<p>In der aktuellen Vergleichsanalyse hat die Münchener Agentur auf Basis der Listung des Politbarometers des ZDF sowie der offiziellen Facebook-Accounts die Facebook-Performance und Wirkung der Politiker ermittelt. Die Auswertung von TERRITORY webguerillas wurde anhand verschiedener Leistungskennzahlen, wie Fan-Wachstum, Frequenz und Menge der Posts, sowie Reaktionen der Fans im sozialen Netzwerk durchgeführt. Trotz wechselnden Rankings wurden die offiziellen Facebook-Seiten der Politiker vom 01.08.2016-31.07.2017 begutachtet.</p>
<h3>Social Media als Plattform der Opposition?</h3>
<p>Abgeschlagen auf dem 10. Platz landet Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im vorangegangen Facebook-Ranking vom Februar, war sie zumindest noch im Mittelfeld zu verorten. Zeichnen diese Tiefstwerte das mangelnde Geschick der Kanzlerin im digitalen Wahlkampf ab? Eine Antwort lässt sich gegebenenfalls anhand ihrer Follower-Zahlen finden: Trotz negativer Resonanz und geringen Viralität ihrer Inhalte, hat Merkel die größte und stabilste Community an Followern.</p>
<h3 style="text-align: left;">Digitaler Wahlkampf entscheidend für Umfragewerte?</h3>
<p style="text-align: left;">Mit den derzeitigen Umfragen zur Bundestagswahl zeichnet sich eine generelle Favorisierung der CDU und Angela Merkel mit über 37% ab. Die niedrigen Werten von 8-10% der Oppositionsparteien fordern auf Bundesebene einen starken interparteilichen Wettkampf, der gerade im digitalen Wahlkampf ausgefochten werden soll. Entsprechend engagiert zeigen sich die Spitzenkandidaten der kleineren Partien. Trotz der kommoden Führung in den Sonntagsfragen lässt Merkel digital möglicherweise ein paar Prozente liegen, die sich später als hilfreich erwiesen haben könnten.</p>
<p>Titelbild: Techniker Krankenkasse via <a href="https://www.flickr.com/photos/tk_presse/16613220254/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-NC-ND-2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Check-deutscher-Politiker_TERRITORYwebguerillas.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p><img decoding="async" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/b76402208ee9466fb38ce67c7c48ef44" alt="" width="1" height="1" /></p>
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