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	<title>Bundesverband für digitale Wirtschaft &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Bundesverband für digitale Wirtschaft &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Start in die Digitalwirtschaft – JuniorCampus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Korr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 14:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband für digitale Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[JuniorCampus]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fdp-artikelbild.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-152941" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ArtikelJuniorCampus.jpg" alt="fdp artikelbild" width="640" height="280" /></a>Eine neue Perspektive für junge Menschen mit Migrationshintergrund bietet das Berliner Unternehmen Junior Campus durch Fortbildungsmöglichkeiten in der digitalen Wachstumsbranche. Ein Einblick in kooperative Förderung.</p>
<p><a href="http://juniorcampus.gawlitta.com/#juniorcampus">JuniorCampus</a> ist ein Förderprojekt, dessen Entstehungsgeschichte in das Jahr 2003 datiert. Gegründet von Thomas Gawlitta diente das Projekt dem Networking und Berufseinstieg junger Menschen, deren Migrationshintergrund die Jobwahl erschwerte. Trotz der positiven Resonanz der damaligen Teilnehmer wurde es still um das Projekt. Mit der zunehmenden Migration junger Geflüchteter und Migranten hat Gawlitta im September 2017 JuniorCampus renoviert und verlagert das Projekt in die gegenwärtig boomende digitale StartUp-Szene.</p>
<h3>Einblick in den Campus</h3>
<p>Die Plattform von JuniorCampus gliedert sich in drei Module: eine Online-Akademie, ein Mentorenprogramm, sowie eine zweimal im Jahr stattfindende Veranstaltungswoche in Berlin. In allen Modulen werden Kernkompetenzen der Digitalwirtschaft vermittelt. Von Programmierkenntnissen, Web Design bis hin zu Marketing und Personalführung wird den Jugendlichen alles beigebracht, womit sie sich in der digitalen Branche entwickeln können. Über einen Pool aus Mentoren werden die Teilnehmer nicht nur während der Teilnahme an den Online-Kursen betreut, sondern auch in einem curricular erforderlichen Kurzpraktikum in einem der unterstützenden Digitalunternehmen von JuniorCampus eingesetzt.</p>
<p>Durch die Partnerschaften mit bisher 20 kooperierenden StartUp-Unternehmen kann das Projekt sich nicht nur finanzieren, sondern gleichzeitig eine breite Auswahl an Praktikumsstellen für die Teilnehmenden anbieten.</p>
<h3>Selbstbestimmung durch Kompetenz</h3>
<p>Gawlittas Projekt verbindet zwei wichtige Komponenten: Innovation und Potential der Digitalbranche mit Selbstbestimmungschancen für sozial benachteiligte Menschen. Junge Migranten und Geflüchtete haben die Möglichkeit, den Berufseinstieg in die Start-Up Szene zu schaffen, ohne bevormundet oder bemitleidet zu werden. JuniorCampus versteht sich nicht als Wohltätigkeitsprojekt. „Gutes Tun mit Sinn und ohne Mitleidsmentalität“, heißt es auf der Seite im Netz. Und das ist ein wichtiger Aspekt zur Selbstbestimmung junger Menschen, deren gesellschaftliche Teilhabe keineswegs verankert ist. Die Voraussetzungen zur Teilnahme am JuniorCampus sind klar: Eine Initiativbewerbung mit einem eigenen StartUp- oder Digitalkonzept und die Beherrschung der deutschen Sprache.</p>
<p>Damit appelliert das Unternehmen an die Eigenverantwortung durch Bildung bzw. Fortbildung. Frei nach dem Prinzip Integration durch Selbstständigkeit können Jugendliche substantiell gefördert werden. Ökonomische Stabilität und Unabhängigkeit von staatlichen Institutionen sind zentrale Faktoren integrativer Prozesse. Doch auch hier gibt es Bedingungen: Um die Zielgruppe des Netzwerks zu fördern, muss aus den Bewerbungen der Jugendlichen hervorgehen, dass sie aus einem sozialschwachen Migrationsmilieu kommen. Für Geflüchtete gilt zusätzlich der rechtliche Status einer Aufenthaltsgenehmigung oder dauerhaften Duldung, damit die Förderung nicht unterbrochen werden kann. Aufnahmekriterien, die für vereinzelte Bewerber nicht leicht sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Matthias-Storath_Potrait_Interview1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-152582 " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ThomasGawitta.jpeg" alt="" width="155" height="148" /><br />
</a>Thomas Gawlitta beschäftigt sich mit digitalen Geschäfts- und Strategiemodellen, sowie Online-Kommunikation. Er hat unter anderem Leadership in Digital Communication in Berlin und Göttingen studiert und ist Gründer und CEO von Gawlitta.com GmbH – eine Beratungsagentur für digitale Unternehmensgründung.</div></div>
<h3>Kooperativer Ausbau – Anfang eines bundesweiten Netzwerks</h3>
<p>Mit dem fortscheitenden Aufbau des neugegründeten JuniorCampus wird groß gedacht: mehr Sponsoren, mehr geförderte Jugendliche und ein kooperativer Ausbau eines bundesweiten Netzwerkes. Bis zu 100 Jugendliche sollen so pro Jahr gefördert werden. Zertifizierte Fortbildung sowie hauseigene Praktika in den Partnerunternehmen bieten Anreize für die Förderer, junge motivierte Fachkräfte als Ergänzung für die jeweiligen Mitarbeiterstäbe zu gewinnen. Für die konstant wachsende Digitalbranche eine wertvolle Möglichkeit der qualifizierten Mitarbeiterakquise.</p>
<p>Gawlitta ermöglicht dies über die Vermittlung eines Netzwerks aus unterschiedlichen Bundesverbänden aus der digitalen Branche. Mit dem <a href="http://www.bvdw.org/">Bundesverband Digitale Wirtschaft (BDW) e.V.</a>  und dem <a href="https://deutschestartups.org/">Bundesverband Deutsche StartUps e.V.</a> ist JuniorCampus bereits vernetzt. Auch die soziale Komponente des Projektes wird weiter ausgebaut: Um das Projekt an interessierte Jugendliche zu vermitteln, soll auch die Zusammenarbeit mit Geflüchtetenverbänden intensiviert werden. Im Gespräch verdeutlicht Gawlitta die Dimension seiner Vorstellung: Die wechselseitige Beziehung aus berufstechnischer Fortbildung fördert jedoch nicht nur wirtschaftliche Autonomie. Mit dem Fokus auf Digitalität wie auch steigender Migration &#8211; gesellschaftlicher Gesamtaufgaben – eröffnet sich auch die politische Bewusstseinsförderung. Mit dem Projekt JuniorCampus widmet sich Thomas Gawlitta den sozialen wie auch technischen Herausforderungern der nächsten Jahre, die es kooperativ zu lösen gilt. Dies gilt für Förderer wie Geförderte.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://www.pexels.com/photo/blur-close-up-focus-hands-462679/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rawpixel.com</a> via <a href="https://www.pexels.com/photo/blur-close-up-focus-hands-462679/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pexels</a>, <a href="http://www.gawlitta.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Profilbild</a> via <a href="http://www.gawlitta.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.gawlitta.com</a>// <a href="https://www.pexels.com/photo-license/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a>, Eigene Bearbeitung</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div>
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		<title>Bitcoins – gefährlich oder revolutionär?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bitcoins-gefaehrlich-oder-revolutionaer-5326/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 12:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband für digitale Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/bitcoins_bild1.png" align="left" height="108" width="115" />Die digitale Währung Bitcoin sorgt derzeit weltweit für Aufsehen. Die Einen sprechen von einer zukunftsweisenden Idee im Zeitalter des Internet, die Anderen von der gefährlichsten Innovation seit Beginn des Währungssystems. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/bitcoins_bild1.png" align="left" height="108" width="115" />Die digitale Währung Bitcoin sorgt derzeit weltweit für Aufsehen. Die Einen sprechen von einer zukunftsweisenden Idee im Zeitalter des Internet, die Anderen von der gefährlichsten Innovation seit Beginn des Währungssystems. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Währungs- und Internet-Experten sind sich uneinig darüber, ob digitale Währungen das Geld der Zukunft sein werden. Es gibt große Bedenken hinsichtlich der im Web kursierenden Währung Bitcoin (BTC). Eine Währung, die ohne jegliche staatliche Kontrolle funktioniert, fördert schwere Kriminalität im Netz. Kritiker behaupten sogar, dass sie ganze <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765382,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regierungen stürzen</a> könnte. &#8211; Bitcoins existieren seit 2009. Damals veröffentlichte der unter einem Pseudonym agierende Japaner Satoshi Nakamot ein <a href="http://www.bitcoin.org/bitcoin.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„white paper“</a>, in dem er die Funktionen einer digitalen Währung beschrieb: Das digitale Geld ermögliche es, Geld direkt, anonym und ohne die Einbindung von Kreditinstituten an weitere Nutzer zu schicken.
</p>
<p>
Demnach ist Bitcoin eine dezentrale, von Banken und Regierungen völlig unabhängig agierende Währung, die rein auf dem Vertrauen der Nutzer begründet ist, wie Währungsexperte Wim Kösters gegenüber politik-digital.de erklärte. Bitcoins werden in digitalen Portemonnaies auf den PCs der Nutzer gespeichert und können bei Bedarf auf Portalen wie <a href="https://mtgox.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mt. Gox</a> wieder in reales Geld wie Dollar oder Euro zurückgetauscht werden. Auf diesem Portal können Bitcoins ebenfalls erstanden und der Kurs der Währung verfolgt werden. Das digitale Geld ist vor Inflation sicher, da die Zahl der Bitcoins, die in Umlauf gebracht werden können, auf maximal 21 Millionen begrenzt ist. Auch können die Konten der Benutzer im Gegensatz zu Bankkonten nicht eingefroren werden. Mathematische Formeln verschlüsseln das Geld und die Identität ihrer Besitzer, so dass deren Anonymität gewährleistet ist. Zahlungen mit Bitcoins können aufgrund dieser Kryptografien zwar nicht gefälscht, aber auch nicht rückverfolgt werden.
</p>
<div align="center">
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</div>
<p></p>
<div align="center">
<b>(Erklärung der Währung Bitcoin)<br />
</b>
</div>
<div align="center">

</div>
<p>
Besonders attraktiv für die Verbraucher ist, dass keinerlei Transaktionskosten für sie anfallen.<br />
Der Erfolg von Bitcoins ist vor allem am Kurs erkennbar. Dieser schnellte Anfang Juni dank der zunehmenden Akzeptanz und Nutzung der Währung auf <a href="http://www.zeit.de/2011/27/Internet-Bitcoins/seite-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">30 Euro pro Bitcoin</a> hoch. Mitte Juni stellte sich jedoch heraus, dass die Seiten, auf denen Bitcoins erworben und verkauft werden können, wie die sehr erfolgreiche Seite Mt. Gox, vor Hacker-Angriffen nicht sicher sind. Mindestens ein <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13440729/Hacker-greifen-Untergrund-Waehrung-Bitcoin-an.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konto</a> im Wert von geschätzten 500.000 Dollar wurde geplündert, woraufhin der Kurs der Währung dramatisch einstürzte und nur noch einen Cent pro Bitcoin wert war. Mittlerweile hat der Wert sich wieder bei etwa 17 Dollar eingependelt. Dass Bitcoins seit 2010 konstant an Wert gewinnen, sieht Wim Kösters jedoch als Risiko. Nutzer könnten die äußerst wertvollen Bitcoins auf ihren Computern lagern, so dass sie nicht in den Zahlungsverkehr mit einfließen und sich dauerhaft zu keiner &quot;potenten Parallelwährung&quot; entwickeln würden.<br />
Diverse Unternehmen akzeptieren jedoch mittlerweile die digitale <a href="http://go-bitcoin.com/seite/wer-nimmt-bitcoin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Währung als Zahlungsmittel</a>, darunter CD- und Buchhändler, Schmuckhersteller und Kosmetikfirmen. Sie hoffen, durch den Gebrauch der innovativen und bequem nutzbaren Währung Kunden anlocken zu können. Auch Seiten wie <a href="http://www.focus.de/digital/computer/internet-wikileaks-nutzt-bitcoin-projekt-fuer-spenden_aid_637238.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikileaks</a> erhielten Kapital in Form von Bitcoins.
</p>
<p>
Doch auch wenn die digitale Währung für den Verbraucher vergleichsweise sicher ist, Delikte wie Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Drogenhandel lassen sich durch den Gebrauch von Bitcoins kaum vermeiden. Ein besonders prominentes Beispiel ist die Seite SilkRoad, auf der Drogen über Bitcoins gehandelt werden. Problemlos lassen sich hier illegale Substanzen erwerben, die mit Bitcoins bezahlt und anonym versendet werden.<br />
Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce beim Bundesverband für Digitale Wirtschaft, wies gegenüber politik-digital.de auf die besondere Gefahr von Bitcoins für Regierungen hin, da die Währung Steuerhinterziehung, Geldwäsche und weitere illegale Geschäfte ermögliche. Er rät den Verbrauchern in Deutschland davon ab, Bitcoins zu benutzen. Der beste Weg, den illegalen Geschäften von Bitcoin-Nutzern entgegen zu wirken, sei eine angemessene Aufklärung über die Gefahren der Währung, so Himmelreich. Er appelliert aber auch an die ethischen Werte der Verbraucher, &quot;nicht ein System zu unterstützen, in dem illegale Transaktionen gemacht werden&quot;.
</p>
<p>
Auch Ökonom Kösters glaubt nicht, dass die Sicherheitslücken Kriminelle davon abhalten werden, Geschäfte über Bitcoins abzuwickeln. Ebenso wie Achim Himmelreich rät Kösters von der unsicheren Währung ab. Der Währungsexperte sieht eine weitere Gefahr darin, dass das gesamte Bitcoins-Vermögen verloren gehen könnte, wenn Computer abstürzen oder Festplatten defekt seien.<br />
Doch nicht nur Wirtschaftsexperten wie Achim Himmelreich und Wim Kösters sind skeptisch, auch der bekannte US-amerikanische Blogger <a href="http://launch.is/blog/l019-bitcoin-p2p-currency-the-most-dangerous-project-weve-ev.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jason Calacanis</a> warnt vor dem „gefährlichsten Open Source Projekt aller Zeiten“.
</p>
<p>
Ein Weg, um die Währung zu unterbinden, wäre laut Himmelreich eine gesetzliche Regelung. Entsprechende Vorschriften existierten in Deutschland bereits. Von ihnen werde aber nur dann Gebrauch gemacht, wenn Bitcoins sehr erfolgreich würden. Solange die Währung aber noch in einem &quot;überschaubarem Rahmen in der Nische&quot; agiere, müsse sie nicht gesetzlich verboten werden. Das Risiko für die Verbraucher sieht er vor allem darin, dass es zu einem Verfall der Währung komme, &quot; sobald die Algorithmen von Bitcoins geknackt werden“. Bei einem Rücktausch in Euro oder Dollar könne dann ein „Riesenverlust“ gemacht werden. „Das würde natürlich auch passieren, wenn es zu einem Verbot durch den Gesetzgeber kommt&quot;, ergänzt Himmelreich. Insgesamt sieht Himmelreich aber eine realistische Zukunft für digitales Bargeld, da es dem Internet am ehesten entspreche.
</p>
<p>
Der Vorteil von digitalem Bargeld sei neben den geringen Kosten für die Verbraucher die Möglichkeit, auf unkomplizierte Weise „peer-to-peer“-Transaktionen vollziehen zu können. Wenn die Währung von offiziellen Behörden überwacht würde, wäre sie laut Himmelreich auch zukunftsweisend. Von konkreten Projekten dieser Art weiß Himmelreich jedoch nicht zu berichten. Wim Kösters hält es für abwegig, dass Regierungen künftig digitale Währungen herausbringen könnten. Er ist überzeugt davon, dass sowohl die EU als auch die USA strikt gegen die Einführung einer universell gültigen Internetwährung sein würden, da diese schlicht den eigenen wirtschaftlichen Interessen zuwiderlaufen würde.  </p>
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