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	<title>CD &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>CD &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Grundsatzprogramm als Hörbuch &#8211; Thierse liest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 07:00:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Partei]]></category>
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					<description><![CDATA[Sonore Stimme, Bart, Gemütsruhe: Wolfgang Thierse erfüllt die wichtigsten Kriterien eines Märchenonkels. Der Sozialdemokrat hat das Hamburger Gundsatzprogramm der Partei als Hörbuch eingesprochen. Hört man Thierse den Begriff &#34;Demokratischer Sozialismus&#34; lesen,
verlieren die Angriffe der politischen Gegner auf dieselben Worte an
Schärfe und verhallen ganz sanft.<a href="http://www.spd-shop.de/index.php?m_id=145" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sonore Stimme, Bart, Gemütsruhe: Wolfgang Thierse erfüllt die wichtigsten Kriterien eines Märchenonkels. Der Sozialdemokrat hat das Hamburger Gundsatzprogramm der Partei als Hörbuch eingesprochen. Hört man Thierse den Begriff &quot;Demokratischer Sozialismus&quot; lesen,<br />
verlieren die Angriffe der politischen Gegner auf dieselben Worte an<br />
Schärfe und verhallen ganz sanft.<a href="http://www.spd-shop.de/index.php?m_id=145" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Für 5,95 Euro kann man sich das im Oktober 2007 verabschiedete Manifest im <a href="http://www.spd-shop.de/index.php?m_id=145" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Online-Shop bestellen.</a><br />
Zielpublikum des Hörbuchs sind laut SPD Sehbehinderte und Autofahrer. Eine Hörprobe als MP3 gibt es <a href="http://www.spd.de/show/1734828/Einleitung-Grundsatzprogramm.mp3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
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		<title>Wind of Change</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-popkomm-shtml-3133/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Popkomm in Köln wird deutlich: das Internet gilt nicht mehr als Hauptfeind der Musikindustrie. Vielmehr versuchen die Vertriebe jetzt, die Potenziale des Netzes gewinnbringend für sich zu nutzen und setzen auf eigene Musiktauschbörsen und neue Abgabemodelle.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Popkomm in Köln wird deutlich: das Internet gilt nicht mehr als Hauptfeind der Musikindustrie. Vielmehr versuchen die Vertriebe jetzt, die Potenziale des Netzes gewinnbringend für sich zu nutzen und setzen auf eigene Musiktauschbörsen und neue Abgabemodelle.<!--break-->
                    </p>
<p>Die Umsatzeinbrüche der Musikindustrie durch MP3s und Musiktauschbörsen im Internet beherrschen seit Jahren die jährliche Musikmesse<br />
                    <a href="http://www.popkomm.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Popkomm</a> in Köln. Doch während auf dem die Messe begleitenden Kongress vor einigen Jahren noch die Anhebung von CD Preisen auf bis zu 50 Mark und das vehemente Vorgehen gegen Tauschbörsen als Lösungsmöglichkeiten diskutiert wurden, kann bei der diesjährigen Popkomm, die von 15. bis 17. August in Köln stattfand, ein langsames Umdenken beobachtet werden. Dies macht sich besonders an zwei Punkten fest: an der Erkenntnis, dass die Krise der Musikindustrie wenigstens zum Teil hausgemacht ist und dass die juristische Verfolgung von illegalem Kopieren von Musik langfristig nicht zu einer Umsatzsteigerung der Musikindustrie führen wird.</p>
<p>
                    <strong>Legale Musik aus dem Internet</strong><br />
                    <br />Mit der Gründung von kostenpflichtigen Downloadbörsen versucht die Musikindustrie die Eigeninitiative zu ergreifen und illegalen Tauschbörsen legale Alternativen entgegenzusetzen. Während bei<br />
                    <a href="http://www.popfile.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">popfile.de</a> jeder Song pauschal 0,99 € kostet, bietet das Vertriebssystem<br />
                    <a href="http://www.od2.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OD2</a> zwei unterschiedliche Preiskategorien an. Durch eine neu entwickelte Technologie können die Dateien entweder nur auf dem Computer angehört werden, oder, entsprechend teurer, auch einmalig auf CD gebrannt werden. Laut dem Leiter von OD2, Charles Grinsdale, wird das Angebot von den Nutzern sehr positiv angenommen. Er vermutet, dass mit der weiteren Verbreitung von Breitband-Downloadmöglichkeiten wie DSL die Nachfrage nach solchen hochwertigen Angeboten noch weiter steigt. Nicht nur weil dann der Download einer Datei sehr viel schneller geht, sondern auch weil mit dem weiteren Ausbau der Breitbandnetze die klassische Flatrate ohne Zeit- und ohne Downloadbegrenzungen aus Gründen der Rentabilität abgeschafft werden wird. Zukünftig hätte der Nutzer also nur ein begrenztes Downloadkontingent pro Monat zur Verfügung, das er eher für qualitativ hochwertige Dateien als für möglicherweise defekte Mp3s aus Musiktauschbörsen einsetzen wird.<br />
                    <br />Steffen Müller von X-cell Records dagegen findet die Diskussion um bezahlte Downloads als von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Da die Dateien nun mal kostenlos zur Verfügung stehen, kann kein Preis niedrig genug sein, um die Nutzer zu überzeugen, ihn keinem Preis vorzuziehen. Die Preisfrage ist nicht der Ausweg aus dem Dilemma der Musikindustrie, &#8220;das Rad kann nunmal nicht zurückgedreht werden&#8221;. Müller sieht die einzige Möglichkeit, den kriselnden Markt zu halten, in einer Steigerung der Qualität. Darin stimmt ihm Wolfgang Orthmayr, der Direktor von<br />
                    <a href="http://www.wom.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WOM</a> Deutschland, zu. &#8220;Die CD muss preis-wert werden.&#8221; Die Tonträgerhersteller und die Verlage müssen über neue Kaufanreize für Kunden nachdenken, sei es durch neuartige Formen, Verpackungen oder deluxe-Features, die den hohen Preis einer bespielten CD im Vergleich zu einem Rohling rechtfertigen.</p>
<p>
                    <strong>Neue Abgabenmodelle</strong><br />
                    <br />Ein anderer Trend wird durch die Erkenntnis ausgelöst, dass es quasi unmöglich ist, das illegale Tauschen im Internet zu unterbinden. Jede Schließung einer illegalen Tauschbörse lässt zehn weitere aus dem Boden schießen und jahrelang entwickelte Technologien, die CDs kopiersicher machen sollen, werden innerhalb kürzester Zeit von Hackern geknackt. Viele Branchenexperten sind inzwischen der Meinung, dass es gar nicht das Herunterladen der Musik ist, dass die Umsatzverluste der Musikindustrie bedingt, sondern das Brennen auf Datenträger. Diese These wird von einer aktuellen Studie von<br />
                    <a href="http://www.forrester.com/ER/Research/Report/Summary/0,1338,14854,FF.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forrester</a> unterstützt, die einen Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Filesharing-Angeboten und den Umsatzeinbrüchen der Musikindustrie nicht bestätigt.<br />
                    <br />Als Konsequenz werden nun GEMA-Abgaben auf CD-Brenner und Rohlinge als Möglichkeit angesehen, die illegale Verbreitung von Musik zu verhindern. Ungeklärt ist dabei allerdings, wie die Einnahmen durch Brenner oder CD-Rohlinge von der GEMA an die Künstler und Labels verteilt werden, da es ja keine gesicherten Daten darüber gibt, welche Künstler und welche Songs heruntergeladen und gebrannt werden. Bis jetzt konnten sich die verschiedenen Vertriebe trotz zahlreicher Diskussionsrunden noch nicht auf einen Standard zur Erfassung von heruntergeladenen Dateien einigen. Eine Implementierung dieses Standards in MP3-Dateien könnte übermitteln, welcher Song wie oft heruntergeladen wird und damit die gerechte Aufteilung der Tantiemen gewährleisten.</p>
<p>
                    <strong>Bewusstsein für Urheberrechtsverletzungen</strong><br />
                    <br />Ein dritter Punkt, der in allen Diskussionsrunden thematisiert wurde, ist die Frage nach Wert und Wertschätzung von Musik. Die Teilnehmer der verschiedenen Diskussionsrunden waren sich größtenteils einig, dass das Bewusstsein für den Wert für Musik gesteigert werden muss. Aber gerade die Entwicklung hin zu Musik als Wegwerfprodukt ist größtenteils von der Musikindustrie hausgemacht. Gerade die Überschwemmung des Marktes mit immer mehr Produkten und die zunehmende Konzentration auf Musik, die ohne den langfristigen Aufbau von Künstlern auf den Markt kommt, weicht eine intensive Bindung der Fans an ihre Idole immer mehr auf. Durch die zunehmende Austauschbarkeit von Bands und deren Musik könne sich beim User kein wirkliches Gefühl für Urheberrecht entwickeln, da er sich einem Massenprodukt gegenübersieht, das jedenfalls seinem Gefühl nach, nicht viel wert ist. Diesem Missverhältnis begegnet die Musikindustrie von zwei verschiedenen Seiten. Die einen fordern eine Anhebung der Preise für CDs, um durch höhere Preise einen höheren Wert von Musik zu symbolisieren. Die anderen setzen eher auf eine aufklärerische Variante und hoffen durch Kampagnen, das Unrechtsbewusstsein für Urheberrechtsverletzungen gerade auch bei industriellen Nutzern von Musik für Werbung oder Filme zu erhöhen.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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		<title>MP3 durch die politische Brille</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tbertram]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stärkere politische Regulation oder mehr Selbstkontrolle: Die politische Seite von MP3 ist die politische Seite des Internets.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stärkere politische Regulation oder mehr Selbstkontrolle: Die politische Seite von MP3 ist die politische Seite des Internets.<!--break-->
                    </p>
<p>&#8220;Wir haben MP3 ja nicht einfach so ins Netz gestellt&#8221;, sagt Karlheinz Brandenburg vom Entwicklerteam des Frauenhofer Instituts für Integrierte Schaltungen Erlangen. &#8220;Es gab nur sehr bald auch nicht-lizensierte Versionen. Zum Teil waren diese auch aus unserer Sicht illegal&#8221;, erklärte Brandenburg in einem Interview gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.</p>
<p>Dem Siegeszug des digitalen Musikformats hat die Illigalität jedoch nichts anhaben können. Mit der Entwicklung des bahnbrechenden Kompressionsalgorhythmus Anfang der 90er Jahre und dem gleichzeitigen Entstehen von Musiktauschbörsen a la Napster war der Erfolg vorprogrammiert. Fortan rippte &#8211; wie das umwandeln von CD-Daten in MP3 genannt wird &#8211; die Jugend was das Zeug hielt und legte die Daten zum Tausch online. Seither läuft die Musikindustrie Sturm, fordert von der Politik neue Gesetze und Maßnahmen zur Eindämmung der verbotenen Raubkopien.</p>
<p>So verlangte Peter Zombik, Vorsitzender der Geschäftsführung des<br />
                    <a href="http://www.ifpi.de">Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft</a>, unter anderem eine Regelung, um die Provider und Serverbetreiber in die Verantwortung nehmen zu können. Im Gespräch war eine Filtersoftware, die Adressen von MP3-Seiten blockieren und damit indirekt das Copyright der Musikindustrie schützen sollte. Die vom europäischen Parlament im Mai 2000 verabschiedete E-Commerce-Richtlinie, die beinhaltet, dass Provider bei &#8220;Caching&#8221; und &#8220;Hosting&#8221; keine Verantwortung für Online-Inhalte mehr tragen, setzte jedoch einen Schlußpunkt unter die Diskussion.</p>
<p>Auch deutsche Intellektuelle wie Michael Krüger, Leiter des Münchner Carl Hanser Verlages und selbst Autor, legen sich beim Thema MP3 und Urheberrecht ins Zeug. So forderte Krüger im letzten Jahr von Bundeskulturminister Julian Nida-Rümlin eine Diskussion am Runden Tisch, um der weltweiten Verletzung des Copyrights Herr zu werden.</p>
<p>Von Seiten des Gesetzgeber ist die Lage von MP3-Dateien jedoch klar. Rechtlich ist der MP3-Austausch von MP3-Files, die von urheberrechtlich geschützten CDs kopiert worden sind, absolut illegal. Das umwandeln ist zwar noch legal, da es erlaubt, ist sich für den privaten Gebrauch eine Kopie zu machen. Auch ist es erlaubt eine Kopie einer CD oder auch nur einzelner Tracks an Freunde weiterzugeben, der Download aus dem Internet jedoch nicht.</p>
<p>Nicht strafbar dagegen sind freigegebene MP3-Files, die zum Beispiel auch zur politischen Kommunikation eingesetzt werden könnten. In der Praxis sieht es jedoch anders aus. Radio, Fernsehanstalten oder der<br />
                    <a href="http://www.bundestag.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Bundestag</a> setzen auf Streaming-Formate (z.B. Realplayer), mit denen eine Übertragung von Audio- und Bildsignalen in Echtzeit möglich ist.</p>
<p>Großer Beliebtheit erfreut sich das MP3-Format jedoch auf einer anderen Ebene der politischen Kommunikation. So finden sich in den Musiktauschbörsen zahllose Dateien mit rechtsextremistischen Inhalten. Neben Mitschnitten von Reden Adolf Hitlers stehen auch Musiktitel von einschlägigen bekannten Bands aus der Neo-Nazi-Szene, wie Skrewdriver, Reichssturm oder Endsieg, zum Download bereit.</p>
<p>Spätestens hier ist die politische Seite des MP3-Formats die politische Seite des Internets. Muß das Internet stärker poltisch reguliert, seine Nutzer überwacht und beobachtet werden? Oder setzt man auf Selbstregulation im Sinne liberaler Meinungsfreiheit und Bürgerrechte? Die Internet-Community ist gespalten: Zum einen herrscht ein allgemeiner Konsens, sich gegen rechtsextremistische oder andere illegale Inhalte auszusprechen. Diverse Onlineangebote wie das<br />
                    <a href="http://www.netzgegenrechts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netz gegen Rechts</a> kämpfen für die Abschaltung und Verbannung solcher Inhalte aus dem Netz. Zum anderen gibt es jedoch Initiativen, wie die des Chaos-Compuer-Clubs oder von Freedom of Speech, die sich für uneingeschränkte Informationsfreiheit und damit gegen Zensur im Internet wehren.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 26.03.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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