<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christopher Lauer &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/christopher-lauer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Aug 2012 15:27:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Christopher Lauer &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Digitale Presseschau 33/2012</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-332012-120267/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-332012-120267/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 15:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[New Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[PIPA]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[TrapWire]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Vatileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Co:llaboratory]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=120267</guid>

					<description><![CDATA[Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei kann das Internet auch Menschen helfen, wie beim Thema Menschenrechte oder bei der Wahrheitsfindung im Fall Vatileaks. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau. </p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=xpgHhV5JmsY" title="Bloggerstatements zum Thema &quot;Menschenrechte und Internet&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/xpgHhV5JmsY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Medium Internet hat dazu geführt, dass das Thema Menschenrechte immer weiter in den Fokus rückt. Seien es Onlinekampagnen wie Kony oder &#8220;nur&#8221; ein Blogeintrag einer jungen ägyptischen Freiheitsliebenden. Die Internet und Gesellschaft Co:llaboratory hat nun ein Video produziert, in dem Bloggerinnen und Blogger aus aller Welt ihre Erfahrungen zum Thema Menschenrechte und Internet geschildert haben.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/im-netz-der-kartelle" title="Im Netz der Kartelle"><strong>Im Netz der Kartelle</strong></a></p>
<p>Mexiko &#8211; ein aufstrebendes Land, allerdings von der Drogenmafia mitregiert. Auch nach der Präsidentschaftswahl von Enrique Peña Nieto im Juli hat sich daran nicht viel geändert. In der Zeitung der Freitag hat Sonja Peteranderl diese Woche dargestellt, wie der mexikanische Drogenkrieg auf soziale Netzwerke ausgedehnt wurde. Dabei spielt nicht nur die Blogosphäre eine Rolle, es geht auch Killer, die Fotos von Opfern auf Facebook posten. Anonymität ist die letzte Hoffnung der mexikanischen Social-Media-Aktivisten.</p>
<p><a href="http://futurezone.at/netzpolitik/10693-trapwire-wikileaks-schuert-ueberwachungsaengste.php" title="TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste"><strong>TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste</strong></a></p>
<p>Wegen des Wirbels um den Haftbefehl für Mitbegründer Julian Assange wurde es in den letzten Monaten etwas still um die Aktivitäten von Wikileaks. Durch die jüngste Veröffentlichung ist Wikileaks aber wieder in aller Munde. Gegenstand des &#8220;Leaks&#8221; war die Überwachungs-Software Trapwire, die frühzeitig die Planung von Terrorattacken erkennen und jetzt in Großstädten in den USA und Großbritannien zum Einsatz kommen soll. Jakob Steinschaden erklärt auf der österreichischen Nachrichtenplattform Futurezone, dass die Informationen über Trapwire teilweise nicht korrekt oder veraltet sind, trotzdem könne Wikileaks von der medialen Aufmerksamkeit profitieren.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108628371/Piraten-und-FDP-streiten-ueber-Mitbestimmung.html" title="Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung"><strong>Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung</strong></a></p>
<p>Liquid Feedback vs. New Democracy, oder besser gesagt Piratenpartei gegen die FDP. Welche Online-Beteiligungsplattform ist besser? Im Interview für Welt Online haben Manuel Bewarder und Thorsten Jungholt mit Christopher Lauer (Piraten) und Jimmy Schulz (FDP) nicht nur über die Stärken und Schwächen der beiden Plattformen gesprochen, sondern auch gefragt, warum die FDP den Piraten dankbar sein können.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/netzpolitik-nach-sopa-protesten-die-angst-der-us-abgeordneten-vor-dem-internet-1.1441464" title="Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet"><strong>Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet</strong></a></p>
<p>Für die USA ist es das Jahr der erfolgreichen Online-Proteste: Erst der &#8220;Stop Online Piracy Act“ (SOPA), dann der &#8220;Protect IP Act“ (PIPA). Beide scheiterten im Repräsentantenhaus beziehungsweise im Senat. Nicht verwunderlich ist daher, dass Matthias Kolb von der Süddeutschen Zeitung in seinem Artikel die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet beleuchtet. Nach SOPA und PIPA haben die Online-Aktivisten schon den nächsten Geheimvertrag der Regierung im Auge. Und dieses Mal hat es nichts mit dem Thema Urheberrecht zu tun.</p>
<p><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/08/viele-wahrheiten-im-fall-vatileaks/" title="Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks"><strong>Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks</strong></a></p>
<p>Die Klatschpresse war voll davon: ein Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. hat Informationen über den Vatikan verkauft und muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Auch der Journalist Gianluigi Nuzzi hat vertrauliche Dokumente über Umwege aus dem Vatikan geschleust und veröffentlicht. Resultat: Erschreckende Geschichten über Korruption, Vergewaltigung und Geldwäsche. Was ist aber an den Geschichten dran? Um das herauszufinden gibt es in Italien unlängst eine Facebook-Gruppe und eine Online-Petition. Giuseppe Paletta hat sich für den ZDF-Blog Hyperland die Suche der Italiener nach der Wahrheit im Fall Vatileaks etwas genauer angeschaut.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-332012-120267/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New Democracy: Online Beteiligungsplattform der FDP Bayern gestartet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet-119455/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet-119455/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 14:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[New Democracy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=119455</guid>

					<description><![CDATA[Am Montag stellte der bayerische FDP-Landersverband eine parteiinterne Online-Beteiligunsplattform namens „New Democracy“ vor. Die FDP bezeichnet die Software als „Revolution [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet/fdp-schild/" rel="attachment wp-att-119557"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119557" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fdp-schild.png" alt="Hier geht's zum New Democracy Portal der FDP" width="600" height="400" /></a>Am Montag stellte der bayerische FDP-Landersverband eine parteiinterne Online-Beteiligunsplattform namens „New Democracy“ vor. Die FDP bezeichnet die Software als „Revolution der politischen Online-Beteiligung“. Diese Ankündigung veranlasste Piraten &amp; Co., „New Democracy“ kritisch zu begutachten. Das Fazit ist ernüchternd.</p>
<p><a href="http://fdpbayern.newdemocracy.de/">New Democracy</a> wurde von der selbstständigen Unternehmerin <a href="https://twitter.com/mischmerz">Michaela Merz</a> für die FDP entwickelt. Sie ist die Generalsekretärin des Vereins <a href="http://www.liberalebasis.de/">„Liberale Basis e.V.“</a>. Auf der neuen Plattform können Anträge erarbeitet, diskutiert und zur Abstimmung gestellt werden. Die eigens an die Bedürfnisse der FDP angepasste Software wird der FDP kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Im Vergleich zu den seit Längerem etablierten und erprobten Beteiligungstools <a href="https://adhocracy.de/">Adhocracy</a> und <a href="http://liquidfeedback.org/">Liquid Feedback</a> zeichne sich New Democracy durch besondere Benutzerfreundlichkeit aus und sei auf auf parteiinterne Abläufe abgestimmt, verkündet der netzpolitische Sprecher der FDP <a href="http://jimmy-schulz.netactive.de/ein-neues-kapitel-der-beteiligung">Jimmy Schulz</a>, der das Tool in seinem Landesverband vorstellte. Insbesondere für nur gelegentliche Internetnutzer, die nicht so vertraut mit der Technik sind, sei New Democracy mit einer einfach gehaltenen Benutzeroberfläche bestens geeignet. Darüber hinaus sei die Funktion des „Delegated Voting“, also das Übertragen der eigenen Stimme auf einen selbst gewählten Nutzer, wie es bei Liquid Feedback ebenso wie bei Adhocracy möglich ist, nicht mit der Satzung der FDP vereinbar, erklärt Jimmy Schulz.</p>
<p>Derzeit können sich Parteimitglieder und Gäste auf der optisch im <a href="https://twitter.com/watchdog_berlin/status/228065216901025793">„1990er-Jahre Design“</a> gestalteten Website registrieren. Als Parteimitglied kann man Anträge erstellen, diese diskutieren und an Abstimmungen darüber teilnehmen. Gäste können mitlesen und ihre Ideen zu den Anträgen auf einer gesonderten Kommentarseite kommunizieren. Aktuell stehen acht Entwürfe zu bislang ausschließlich netzpolitischen Themen zur Diskussion, rund 100 Nutzer sind bislang auf New Democracy registriert.</p>
<h3>Die Bayern-FDP twittert: &#8220;Wir so: #newdemocracy. @Piratenpartei so: Is nich von uns, finden wir doof.&#8221;</h3>
<p>Politische Gegner der FDP wie der Pirat <a href="http://www.christopherlauer.de/2012/07/25/fdpw/">Christopher Lauer</a> monieren die Kinderkrankheiten und Konstruktionsfehler von New Democracy. Zum einen wird die Benutzeroberfläche kritisiert. Derzeit gibt es keine barrierefreie Version der Website, Maus-Rechtsklicks funktionieren nicht, die Anträge sind weder thematisch geordnet noch über eine Suchfunktion wiederauffindbar. Zum anderen wird bemängelt, dass New Democracy kein Open Source Projekt und eine bloße Abstimmungssoftware ist. Letzteres ist deshalb problematisch, weil Abstimmungen im Internet sehr leicht manipulierbar sind. Auf <a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23NewDemocracy">Twitter</a> diskutieren Vertreter der verschiedenen netzpolitischen Lager leidenschaftlich weiter.</p>
<p>Jimmy Schulz und Michaela Merz haben bereits eine Reihe von Erweiterungen der Software angekündigt. In den kommenden Tagen wird unter anderem eine barrierefreie Version der Website veröffentlicht. Außerdem sollen Kreis-und Ortsverbände des bayerischen Landesverbands über den Einsatz von New Democracy nachdenken. Mittlerweile ist auch in FDP-Kreisen nicht mehr von der Revolution der politischen Online-Partizipation die Rede. Stattdessen wird bescheiden darauf hingewiesen, dass es sich bei New Democracy um eine <a href="http://jimmy-schulz.netactive.de/ein-neues-kapitel-der-beteiligung">projektbezogene Software</a> zur Erarbeitung des netzpolitischen Landtagswahlprogramms für 2013 handle. Dass man mit New Democracy die Hausfrau und Großmutter aus dem ländlichen Ortsverband zur politischen Teilhabe im Internet ermuntern kann, behauptet inzwischen niemand mehr.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet-119455/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchveröffentlichung: „Unter Piraten“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/buchveroeffentlichung-unter-piraten-117610/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/buchveroeffentlichung-unter-piraten-117610/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 15:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Claus Leggewie]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buchveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Medien- und Kommunikationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzkopf-Stiftung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=117610</guid>

					<description><![CDATA[Über mangelnde Aufmerksamkeit konnte sich die Piratenpartei in den vergangenen Monaten wahrlich nicht beschweren. Die Kommentare, (Schnell-)Analysen und Blogposts waren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><a href="http://politik-digital.de/buchveroeffentlichung-unter-piraten/unter-piraten_3_630x420/" rel="attachment wp-att-117646"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-117646" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Unter-Piraten_3_630x420.jpg" alt="" width="630" height="420" /></a>Über mangelnde Aufmerksamkeit konnte sich die Piratenpartei in den vergangenen Monaten wahrlich nicht beschweren. Die Kommentare, (Schnell-)Analysen und Blogposts waren allerdings häufig kurzatmig und zumeist an tatsächlichen oder vermeintlichen Medienskandalen orientiert. Mit „Unter Piraten“ ist soeben eines der ersten Bücher erschienen, in dessen Beiträgen hinter die Fassaden der inzwischen in vier Landesparlamenten vertretenen Partei geblickt wird. Gestern war Buchvorstellung in Berlin.</p>
<p align="JUSTIFY">„Warum ein Buch?“ mit dieser Frage und der (selbst-) ironischen Nachbemerkung, dass es „3.000 Tweets“ vielleicht doch auch getan hätten, eröffnete Mitherausgeber Christoph Bieber die Buchvorstellung in den trotz nahendem EM-Spiel gut besuchten Räumlichkeiten der Schwarzkopf-Stiftung in Berlin. Bieber, Professor für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der NRW School of Governance und zudem Vorsitzender von pol-di.net e.V./politik-digital.de, hatte ebenso wie sein Ko-Herausgeber Claus Leggewie auf dem Podium Platz genommen, um auch über die Entwicklung zu diskutieren, welche die Piratenpartei seit der Drucklegung des Buches genommen hat. Denn, so wurde im Laufe der rund zweistündigen Veranstaltung (eine Kooperation des <a href="http://medienpolitik.eu/cms/index.php?idcat=54" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik</a> (IfM) sowie den Universitäten Tübingen und Potsdam) mehrmals deutlich: Den je aktuellen Entwicklungsstand eines Phänomens wie der Piratenpartei wissenschaftlich-fundiert auf Papier zu analysieren ist eine &#8211; der Struktur der Piratenpartei möglicherweise inhärente – Unmöglichkeit.</p>
<p align="JUSTIFY">Über die Art und Weise, wie die Autoren im nun vorliegenden Buch mit dieser Herausforderung umgegangen sind, diskutierten Leggewie und Bieber jedoch nicht alleine. Flankiert wurden die beiden Politikwissenschaftler, die Moderator Leonard Novy ob ihrer bisherigen gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit als „eingespieltes Duo“ vorstellte, von einem Vertreter aus der Praxis. Dem Piratenpolitiker Christopher Lauer oblag die Kommentierung der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Perspektive der Berliner Landespolitik.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Das Buch: Entern, Ändern, Neustart</h3>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://politik-digital.de/buchveroeffentlichung-unter-piraten/ums2071xleggewie-indd-2/" rel="attachment wp-att-117629"><img decoding="async" class="wp-image-117629 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cover_unter_piraten_neu.jpg" alt="" width="225" height="342" /></a>Positiv überrascht zeigte sich das Talkshow-erprobte Abgeordnetenhausmitglied gleich zu Beginn von den optimistischen Einschätzungen über die Piraten, die die beiden Herausgeber mit Blick auf ihre eigenen Beiträge zu dem Sammelband referierten. Vor- und Nachwort von Christoph Bieber und Claus Leggewie bilden die Klammer für die übrigen 18 Analysen, die von Schilderungen piratenverwandter soziokultureller Phänomene wie der Figur des „Nerds“ (Matthias Mertens) über die (Post-) Gender-Thematik (Jasmin Siri und Paula-Irene Villa) bis hin zu Gedanken über die Aussagekraft der Piratenfarbe „orange“ (Claudio Gallio) reichen.</p>
<p align="JUSTIFY">Durchdacht wirkt vor allem die Struktur des Buches, obschon sich &#8211; bei einem so neuen Forschungsfeld mag das zu verzeihen sein &#8211; die Beschreibungen und Analysen in den verschiedenen Beiträgen immer wieder überschneiden. In den Bereichen „Entern“, „Ändern“ und „Neustart“ sind Analysen teils hochkarätiger nationaler und internationaler Netzaktivisten, Wissenschaftler und Publizisten wie Karl-Rudolf Korte, Dirk von Gehlen oder Lawrence Lessig zu finden. Als wohltuend skeptisch ist nach einem ersten Blick in das druckfrische Buch dabei besonders der Beitrag von Claus Leggewie am Schluss des rund 250 Seiten starken Buches hervorzuheben, in dem der Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen eindringlich vor der strukturellen Macht von Internetkonzernen warnt und damit die Piraten-Skepsis vor staatlicher Datensammelwut aufnimmt.</p>
<h3 align="JUSTIFY">„Was steht nicht im Buch?“</h3>
<p align="JUSTIFY">In seinem einleitenden Statement hatte Christoph Bieber zuvor bereits offensiv darauf hingewiesen, welche Themen in dem neuen Band nicht versammelt seien. Einige Entwicklungen seien „so schnell, dass wir sie gar nicht im Buch erfassen konnten“. Neben einer wissenschaftlichen Analyse des Themenfeldes „Liquid Democracy“ fehle im Buch auch und vor allem ein Verweis auf die Problematik rechtsextremen Gedankenguts in der Piratenpartei. Dass Christoph Bieber diese Frage zu einem „kurzfristigen Problem“ erklärte, scheint an dem hinter diesem Phänomen liegenden Kern des Problems vorbeizugehen. In einer wissenschaftlichen Publikation wäre eine explizite Diskussion der Frage spannend gewesen, welche Abwehrmechanismen eine politische Gruppierung entwickeln kann (oder sollte), die sich, anders als die letzten erfolgreichen Parteigründungen in der Bundesrepublik, nicht auf klassen- bzw. konfessionsbasierte gemeinsame Werte stützen kann. Ein Punkt, der jedoch nicht nur in dem Buch, von dem erste druckfrische Exemplare auf der gestrigen Veranstaltung kursierten, zu kurz kommt. Auch die Diskutanten auf dem Podium der Schwarzkopf-Stiftung konnten oder wollten nicht so recht darauf hinweisen, welche Herausforderungen die ideengeschichtliche Andersartigkeit der Piraten möglicherweise auch in Zukunft noch mit sich bringen wird.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p align="JUSTIFY">Mit „Unter Piraten“ liegt trotz der oben genannten zwangsläufig vorhandenen Lücken ein wissenschaftlich-fundierter Überblick über die Wesensmerkmale einer gerade einmal sechs Jahre alten parteipolitischen Bewegung vor. Einer Bewegung, deren Hauptmerkmal eben ihr fluider Charakter zu sein scheint. Die in „Unter Piraten“ versammelten Beiträge zeigen jedoch, dass die Wurzeln der Partei tiefer in Geschichte und Kultur zurückreichen und dass eine wissenschaftliche Auseinandersetzung in Buchform möglich &#8211; und mit Blick auf die oben angerissenen weißen Flecken &#8211; geboten ist.</p>
<p align="JUSTIFY">Auf Seefahrermetaphern kann natürlich auch „Unter Piraten“ nicht vollständig verzichten. Ansonsten hebt sich das im Bielefelder transcript-Verlag erschienene „Mehrgenerationenprojekt“, so die Selbstbeschreibung Claus Leggewies, jedoch wohltuend von den jüngsten Feuilleton-Analysen ab. Die gestrige Veranstaltung machte mit klugen Beiträgen und &#8211; dies ist auf artverwandten Diskussionsveranstaltungen keine Selbstverständlichkeit &#8211; differenzierten und intelligenten Nachfragen Lust auf die Lektüre.</p>
<p align="JUSTIFY">
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/buchveroeffentlichung-unter-piraten-117610/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Presseschau 22/2012</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-2212-117339/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-2212-117339/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Behnisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 14:27:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Open Participation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=117339</guid>

					<description><![CDATA[Je länger der Urheberrechtsstreit andauert, desto härter werden die Fronten. Aber auch lösungsorientierte Wortmeldungen mehren sich: z.B. von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Je länger der Urheberrechtsstreit andauert, desto härter werden die Fronten. Aber auch lösungsorientierte Wortmeldungen mehren sich: z.B. von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und dem Urheberrechtsexperten Matthias Spielkamp . Außerdem in dieser Presseschau: Democracy 3.0; von der E-Participation zur Open Participation; und die immanente Selbstzensur der Generation Internet.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/2wi9jL3QfhU" title="Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Verdachtsfrei - Anlasslos - Nutzlos" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2wi9jL3QfhU?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie stark darf der Staat sein? Wieviel sollte er über seine Bürger wissen dürfen? Ist die Vorratsdatenspeicherung eine effektive Methode der Terrorbekämpfung? Die Macher des Videos haben dazu eine eindeutige Position – und eine unterhaltsame Darstellung.</p>
<h3><a href="http://carta.info/43978/democracy-3-0-zeit-fur-ein-systemupdate/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Democracy 3.0: Zeit für ein Systemupdate!</a></h3>
<p>Auf carta.info wagt Marc Saxer eine ambitionierte Analyse der europäischen Gegenwartspolitik. Pointiert vorgetragen und komplett in Internet-Terminologie gekleidet, fordert er ein System-Update für die heutige Gesellschaft.</p>
<h3><a href="http://www.e-demokratie.org/interview/von-e-participation-zu-open-participation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von E-Participation zu Open Participation</a></h3>
<p>Zebralog-Chef Sebastian Basedow erklärt im Interview auf e-demokratie.org, warum „E-Partizipation“ ein veralteter Begriff ist und welche inhaltliche Erweiterung sich hinter dem Nachfolgeterminus „Open Participation“ verbirgt.</p>
<h3><a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/762269/Die-Ueberwachung-im-Netz-macht-uns-brav?_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Die Überwachung im Netz macht uns brav&#8221;</a></h3>
<p>Im Gespräch mit Die Presse äußert sich Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger über den noch nicht verwirklichten Menschheitstraum von der Cyberdemokratie, das unerbittliche Gedächtnis des Internet und die daraus resultierende Selbstzensur der User.</p>
<h3 id="page-title"><a href="http://aktuell.evangelisch.de/artikel/2699/das-urheberrecht-wird-ganz-sicher-nicht-abgeschafft?destination=node/2699" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Das Urheberrecht wird ganz sicher nicht abgeschafft&#8221;</a></h3>
<p>Der Journalist Matthias Spielkamp hinterfragt im Interview auf evangelisch.de die Empörung der Urheber über die angebliche „Umsonstkultur“ der Netzszene und führt aus, warum ein freies Internet nicht zwingend die Existenzgrundlage von Urhebern zerstört – sondern im Gegenteil auch als Marketinginstrument funktionieren kann.</p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gastkommentar-wir-piraten-wollen-das-urheberrecht-nicht-abschaffen/6689818.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Wir Piraten wollen das Urheberrecht nicht abschaffen!&#8221;</a></h3>
<p>„Die Piraten wollen das Urheberrecht abschaffen!“ &#8211; diese Annahme ist in der Bevölkerung weit verbreitet und macht die Partei zwangsläufig zum Gegenspieler von Künstlern, Schriftstellern und Musikern. Alles ein großes Missverständnis, wie der Berliner Piraten-Abgeordnete Christopher Lauer auf tagesspiegel.de darlegt.</p>
<h3><a href="http://www.bmj.de/SharedDocs/Namensartikel/20120531_Kein_Grund_zum_Kulturpessimismus.html;jsessionid=5FB1A0B5E04D644C1FB8E0FCC60B9CC9.1_cid297?nn=1356288" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kein Grund zum Kulturpessimismus</a></h3>
<p>In einem Gastbeitrag für die FAZ bezieht Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ausführlich Stellung im Urheberrechtsstreit. Sie erklärt, weshalb die Piratenpartei diesbezüglich ein naives Konzept habe und inwieweit die Politik auch im Internet-Zeitalter als Mediator zwischen Künstler,-User- und Wirtschaftsinteressen auftreten könne und müsse. Sie fordert eine Modernisierung des deutschen Urheberrechts, die gleichzeitig auf die Europäisierung des Rechts setzt. Der Artikel ist abrufbar auf der Website des Bundesjustizministeriums.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-2212-117339/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Vorleser</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-vorleser-5925/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der-vorleser-5925/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 18:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[GuttenPlag-Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/2012/01/der-vorleser/</guid>

					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/Lauer4_0.jpg" alt="C. Lauer" height="136" width="96" align="left" />Bundespräsident Christian Wulff bleibt auch in dieser Woche in den Schlagzeilen. Die vorerst letzten medialen Höhepunkte waren das Fernsehinterview mit ARD und ZDF sowie die (medien-)politischen Konsequenzen seines Anrufs auf der Mailbox des &#34;Bild&#34;-Chefredakteurs. Der Berliner Piraten-Politiker Christopher Lauer hat die bekannten Teile dieses Textes als Audiofile ins Netz gestellt. politik-digital.de hat ihn nach seinen Motiven gefragt.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6596" title="Christopher Lauer" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/christopher_lauer1.png" alt="" width="195" height="232" />Bundespräsident Christian Wulff bleibt auch in dieser Woche in den Schlagzeilen. Die vorerst letzten medialen Höhepunkte waren das Fernsehinterview mit ARD und ZDF sowie die (medien-)politischen Konsequenzen seines Anrufs auf der Mailbox des &#8220;Bild&#8221;-Chefredakteurs. Der Berliner Piraten-Politiker Christopher Lauer hat die bekannten Teile dieses Textes als Audiofile ins Netz gestellt. politik-digital.de hat ihn nach seinen Motiven gefragt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hohn und Spott bereiteten sich in vielfältiger, <a href="http://www.monero.de/geld-sparen/verbraucherrecht/rechtsexperte-warnt-praesidenten-witze-koennen-teuer-kommen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rechtlich jedoch teilweise umstrittener Form</a> bereits in einem recht frühen Stadium der Affäre über den Bundespräsidenten in Blogs und sozialen Netzwerken aus. Das Zutagefördern von immer neuen Details blieb jedoch bisher weitestgehend den klassischen Medien vorbehalten. Gleichwohl haben sich zu verschiedenen Teilaspekten der Affäre inzwischen Internetnutzer zusammengetan. Mit Hilfe von <a href="http://de.wulffplag.wikia.com/wiki/Wulffplag_Wiki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;WulffPlag&#8221;</a> sammeln sie im Stil des <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GuttenPlag-Wikiki</a> Ermittlungsstände, Äußerungen, Fakten oder Verdächtigungen. Eine studentische Initiative hat überdies das Portal <a href="http://www.direktzu.de/wulff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Direkt zu Christian Wulff&#8221;</a> ins Leben gerufen.</p>
<p>Nachdem der Inhalt des von ARD und ZDF produzierten Interviews bereits vor Ablauf der Sperrfrist als Audiodatei <a href="https://netzpolitik.org/2012/preview-das-wulff-interview-als-audio/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geleakt</a> worden war, machten sich Netzaktivisten im <a href="http://piratenpad.de/wulff-ard-transkript" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpad</a> der Piratenpartei daran, noch vor der Ausstrahlung des Gesprächs der Journalisten Bettina Schausten und Ulrich Deppendorf mit dem Bundespräsidenten eine wörtliche Abschrift des <a href="http://www.theeuropean.de/christoph-bieber/9463-deutschlands-erste-presidential-debate" target="_blank" rel="noopener noreferrer">medial breit rezipierten Gesprächs</a> zu erstellen.</p>
<p>Dieses Interview sowie Fragmente des bislang noch immer geheimnisumwitterten Anrufs auf der Mailbox von &#8220;Bild&#8221;-Chef Kai Diekmann sind im Laufe der vergangenen Woche nicht nur Gesprächsthema in Medien und an Stammtischen der Republik gewesen, sie haben auch den Piraten Christopher Lauer, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, zu zwei eher ungewöhnlichen Aktionen animiert. Lauer erstellte neben einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0FYN7z1uDCo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Video, in dem er das Transkript des Fernsehinterviews vorliest</a>, auch ein <a href="http://soundcloud.com/soundblogfm/lauer-liest-wulff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tondokument</a> der <a href="http://de.wulffplag.wikia.com/wiki/Vorwurf_der_N%C3%B6tigung_von_Redaktionen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bislang publik gewordenen Fragmente</a> des Mailbox-Anrufs.</p>
<p>Gegenüber politik-digital.de hat <a href="http://www.christopherlauer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christopher Lauer</a> sich zu seinen neuen Herausforderungen geäußert.</p>
<div align="center">[youtube http://www.youtube.com/watch?v=0FYN7z1uDCo]<strong>Lauer liest Schausten, Deppendorf und Wulff</strong></div>
<div align="center"></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hallo Herr Lauer! Sie haben vor dem teilweise rekonstruierten Inhalt der Diekmann-Mailbox bereits das<br />
Präsidenten-Gespräch mit Frau Schausten und Herrn Deppendorf eingelesen.<br />
Was war &#8211; inhaltlich und stilistisch &#8211; anspruchsvoller?</strong></p>
<p>Ich habe das in erster Linie einfach nur vorgelesen, sowohl das Video<br />
als auch die Audiodatei sind die jeweils ersten Versionen. Durch mein<br />
langjähriges Engagement in einer freien Theatergruppe in Bonn fiel mir<br />
das nicht so schwer.</p>
<p><strong>Bei der Nachricht auf Kai Diekmanns Mailbox handelt es sich ursprünglich um eine Botschaft, die ja nicht für die breitere<br />
Öffentlichkeit bestimmt gewesen ist. Haben Sie diese Tatsache vor Ihrem<br />
neuerlichen Einsatz als „Vorleser“ problematisiert?</strong></p>
<p>Nein. Abgesehen davon ist diese Nachricht meiner Meinung nach von<br />
öffentlichem Interesse. Wenn ich Herr Wulff wäre, dann hätte ich sie<br />
schon längst veröffentlicht, um Spekulationen zu vermeiden. Wahrscheinlich wird sie früher oder später eh im Internet auftauchen.</p>
<p><strong>Kollaborative Web-Aktionen haben ja gerade Jahrestag. Vor bald<br />
einem Jahr stürzte Karl Theodor zu Guttenberg über einige, naja,<br />
Ungenauigkeiten in seiner Doktorarbeit. Was können nach Ihrer Ansicht<br />
solche Aktionen für den politischen Betrieb generell leisten?</strong></p>
<p>Wir sehen hier grade erst den Anfang. Ich hoffe, dass solche Initiativen<br />
im Zusammenhang mit Open Access und Open Data zukünftig einen<br />
gesamtgesellschaftlichen Nutzen entfalten werden und nicht nur Politiker<br />
zu Fall bringen.</p>
<p><strong>Sie sind &#8211; neben Ihrer Tätigkeit als Vorleser &#8211; auch Mitglied des<br />
Abgeordnetenhauses von Berlin und somit aktiver Politiker. Welche<br />
konkreten politischen Folgen erhoffen oder wünschen Sie sich von Ihren<br />
Vertonungen?</strong></p>
<p>Eigentlich keine. Ich mache das als Zeitvertreib neben meiner doch recht<br />
anstrengenden Parlamentsarbeit.</p>
<p><strong>Und was können Sie vom Umgang des Bundespräsidenten mit der gesamten<br />
Affäre für Ihre eigene politische Arbeit lernen?</strong></p>
<p>Ich persönlich habe nicht vor, in eine solche Situation zu kommen. Dafür<br />
braucht es allerdings auch die Fähigkeit, in unangenehmen Situationen<br />
verantwortlich zu seinem Handeln zu stehen. Das ist natürlich nicht einfach.</p>
<p><strong>Richten wir den Blick noch kurz in die Zukunft. Was wäre denn, nachdem<br />
Sie bereits das Staatsoberhaupt und zwei hochrangige Fernsehjournalisten<br />
vertont haben, eine weitere Herausforderung für Sie?</strong></p>
<p>Wenn ich mir etwas aussuchen könnte, würde ich gerne mit anderen Menschen<br />
an einem Berliner Theater berühmte Interviews und Pressekonferenzen &#8211; zum<br />
Beispiel die von Barschel &#8211; vorlesen.</p>
<p><strong>Zum Schluss haben wir eine Bitte, Herr Lauer. Würden Sie auch dieses<br />
Interview &#8211; „Christopher Lauer im Gespräch mit politik-digital.de“ &#8211; für uns<br />
einlesen?</strong></p>
<p>Würde ich gerne machen, allerdings muss ich noch die Plenarsitzung zu<br />
morgen vorbereiten. Es fehlt mir die Zeit.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/der-vorleser-5925/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magere Piraten-Beute?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/magere-piraten-beute-5183/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/magere-piraten-beute-5183/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 17:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/magere-piraten-beute-5183/</guid>

					<description><![CDATA[2009 war in der Folge von teils aufsehenerregenden Ergebnissen bei der Europa- und Bundestagswahl über eine Zukunft der Piraten als junge Großstadtpartei für netzaffine Bildungsbürger spekuliert worden. Nach den Wahlen vom vergangenen Wochenende differenziert sich dieses Bild. politik-digital.de sprach mit Christopher Lauer, dem politischen Geschäftsführer der Piratenpartei.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2009 war in der Folge von teils aufsehenerregenden Ergebnissen bei der Europa- und Bundestagswahl über eine Zukunft der Piraten als junge Großstadtpartei für netzaffine Bildungsbürger spekuliert worden. Nach den Wahlen vom vergangenen Wochenende differenziert sich dieses Bild. politik-digital.de sprach mit Christopher Lauer, dem politischen Geschäftsführer der Piratenpartei.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Von Koordinatenverschiebungen im politischen System der Bundesrepublik, wahlweise auch von einem &quot;politischen Erdbeben&quot; war die Rede, als am vergangenen Sonntag um 18 Uhr die ersten Hochrechnungen zu den Landtagswahlen veröffentlicht wurden. Die Piratenpartei jedoch spielte bei diesen Ergebnissem keine Rolle. Das bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg angewendete Einstimmenwahlrecht favorisiert tendenziell ohnehin die großen Parteien. <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/der-vorstand/christopher-lauer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christopher Lauer</a>, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei auf Bundesebene, macht im Gespräch mit politik-digital.de jedoch auf noch viel tiefergehende, praktische Gründe für die Startschwierigkeiten von Klein- und Kleinstparteien aufmerksam: &quot;Es müssen über 10.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, 150 in jedem Wahlkreis. Das sind teilweise Kreise, in denen Dörfer aus einer Straße bestehen. Das hat uns natürlich viel Zeit, Kraft und Energie gekostet, in der die Mitglieder vielleicht auf andere Weise effektiver Wahlkampf hätten machen können&quot;. Trotz geringer finanzieller Mittel sehen die Piraten in ihren Ergebnissen Achtungserfolge, so Lauer weiter.
</p>
<p>
Dennoch liegen in den drei Bundesländern, in denen am 27. März 2011 – auf unterschiedlichen föderalen Ebenen &#8211; gewählt worden ist, neben den von Lauer genannten 150-Seelen-Ortschaften auch zahlreiche der vermeintlichen Piratenhochburgen: Universitäts- oder Fachhochschulstädte mit formal gebildeter, junger und netzaffiner Wählerschaft. politik-digital.de hat in der folgenden Tabelle die vorläufigen amtlichen Endergebnisse der Piratenpartei in Universitätsstädten wie zum Beispiel Freiburg, Gießen oder Trier überblicksartig zusammengestellt.
</p>
<p>
Christopher Lauer kann den einzelnen am Sonntag erzielten Wahlergebnissen auch einige positive Aspekte abgewinnen: &quot;Insbesondere die Ergebnisse bei den Jungwählern mit teilweise 12 Prozent machen Hoffnung, dass es zukünftig bessere Ergebnisse geben wird. Der Einstieg in die Parlamente wird für uns eher ein Marathon als ein Sprint werden, was aber auch sein Gutes hat, so kann die Partei lokale Strukturen aufbauen und wird nicht durch den schnellen Erfolg zerrissen&quot;. Lauer spricht von politischen Strukturen, die die Piraten von der kommunalen Ebene aufwärts planen wollen: &quot;Die 29 Mandate, die von der Piratenpartei in Hessen erlangt werden konnten, legen eine Grundlage für kommunalpolitisches Engagment. Dass die Piratenpartei in Hessen in einigen Kommunen stärker war als Linke und FDP, freut mich natürlich auch&quot;.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/piratenpartei-ergebnisse_1.jpg" height="523" width="325" />
</p>
<p>
Neben den bereits erwähnten verzerrenden Effekten des Wahlrechts scheinen weitere Gründe für das Abschneiden der Piratenpartei verantwortlich zu sein: Die Piraten sind wie Bündnis90/Die Grünen am libertären Pol des deutschen Parteiensystems angesiedelt und umwerben ein ähnliches Milieu. Gerade in den Universitätsstädten Baden-Württembergs standen die bündnisgrünen Chancen der Regierungsübernahme im Fokus der Wahl und die  Wahlauseinandersetzung hat sich in den letzten Wochen auf die Energiepolitik als grünes Urthema zugespitzt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/magere-piraten-beute-5183/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Piratenpartei: Offener Konflikt um LiquidFeedback</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/piratenpartei-offener-konflikt-um-liquidfeedback-4986/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/piratenpartei-offener-konflikt-um-liquidfeedback-4986/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Seipenbusch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/piratenpartei-offener-konflikt-um-liquidfeedback-4986/</guid>

					<description><![CDATA[Rund um den Start der Abstimmungs-Plattform „LiquidFeedback“ entfacht sich ein heftiger Streit in der Piratenpartei. Der Bundesvorstand ist in zwei Lager gespalten, von Vertrauensbruch und Anfeindungen ist die Rede. Dabei bekriegen sich die Piraten wegen technischer Details – Inhalte bleiben auf der Strecke.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um den Start der Abstimmungs-Plattform „LiquidFeedback“ entfacht sich ein heftiger Streit in der Piratenpartei. Der Bundesvorstand ist in zwei Lager gespalten, von Vertrauensbruch und Anfeindungen ist die Rede. Dabei bekriegen sich die Piraten wegen technischer Details – Inhalte bleiben auf der Strecke.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Rückschau: Seit Mitte Juli 2010 ist der Start von LiquidFeedback bereits im Gespräch. Parteichef Jens Seipenbusch will sich die endgültige Zustimmung des Vorstands zur Einführung des interaktiven Abstimmungstools am 5. August 2010 auf einer Sondersitzung sichern. Der politische Geschäftsführer Christopher Lauer informiert bereits die Presse, die LiquidFeedback noch vor dem offiziellen Beschluss schon online sieht.
</p>
<p>
<b>Gegenwind oder Notbremse?</b>
</p>
<p>
Doch dann der Eklat: Vor der Sitzung tritt plötzlich das Vorstandsmitglied Benjamin Stöcker zurück. Es entbrennt ein heftiger Streit um das System, eine Kluft entsteht zwischen dem Entwicklerteam von LiquidFeedback um Geschäftsführer Lauer einerseits und anderen Vorständen um Parteichef Seipenbusch und Parteivize Andreas Popp andererseits. Es eskaliert, als Popp „sämtliche Zusammenarbeit [mit Lauer] aufkündigen“ will.
</p>
<p>
Gestritten wird über technische Detailfragen: Welche Daten sollen sichtbar sein? Wie lange sollen Abstimmungsverhalten gespeichert werden? Politische Inhalte oder Positionen stehen nicht zur Diskussion.
</p>
<p>
Das Ergebnis der <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/08/06/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-08-05/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sitzung</a>: Aufschub für LiquidFeedback, die System-Administratoren müssen gehen. Eine Woche später <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/08/12/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-08-12/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beschließt der Vorstand</a> dann doch die Einführung des Systems – einstimmig. <a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LiquidFeedback</a> geht online, die Administratoren bleiben im Amt.
</p>
<p align="center">
<a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/08/12/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-08-12/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/piratenbeschluss100812_1.jpg" alt="Sitzung 12.08.2010" title="Sitzung 12.08.2010" width="420" height="246" /></a>
</p>
<p>
<b>Ohne Vertrauen in die Zukunft</b>
</p>
<p>
Ein Ende des Konflikts bedeutet das jedoch nicht. Im Interview mit politik-digital.de spricht Popp vielmehr davon, dass er „keine Vertrauensbasis mehr“ zwischen den Beteiligten sehe. Seiner Ansicht nach sei aus Lauers Umfeld ständig Druck aufgebaut worden, der Vorstand wäre zu einem „Abnickverein degradiert worden“. Man habe „einfach mal die Notbremse ziehen müssen“.
</p>
<p>
Aus dem Kreis der Software-Entwickler heißt es dagegen, dass der Vorstand jederzeit über den aktuellen Stand der Arbeit informiert gewesen wäre. Eine Rückmeldung sei sogar erwünscht gewesen. Man habe aber außer starken Anfeindungen keine konstruktiven Vorschläge aus der Gruppe um Seipenbusch und Popp erhalten.
</p>
<p>
<b>Piraten trotz Fehde weiter aktiv</b>
</p>
<p>
Auch nach dem Launch von LiquidFeedback geben sich die Parteien weiterhin unversöhnlich. Popp gegenüber politik-digital.de: „Christopher Lauer sitzt weiter im Vorstand, das kann ich nicht ändern.“ Vielleicht gebe es irgendwann mal eine Aussprache, er habe da aber „selbst noch Zweifel“.
</p>
<p align="center">
<a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/liquidfeedback1.jpg" alt="Startseite LiquidFeedback" title="Startseite LiquidFeedback" width="420" height="136" /></a>
</p>
<p>
Die Partei-Mitglieder zeigen sich währenddessen von den Streitereien um die Abstimmungs-Plattform unbeeindruckt. In knapp einer Woche sind dem System schon 2500 Mitglieder beigetreten, rund ein Fünftel aller Piraten. Lauer zufolge werde 30 mal pro Sekunde auf die Seite zugegriffen. Damit liege man nach nur einer Woche über den Erwartungen, ursprünglich sei man von rund 2000 Piraten auf der Plattform ausgegangen. Inzwischen rechne man mit insgesamt bis zu 4000 registrierten Mitgliedern, so der politische Geschäftsführer der Piraten im Gespräch mit politik-digital.de.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/piratenpartei-offener-konflikt-um-liquidfeedback-4986/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
