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	<title>Clay Shirky &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Clay Shirky &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Journalismus nach Snowden: Wie sieht die Zukunft des Lecks aus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 11:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wird mit Daten umgegangen, die von Whistleblowern weitergegeben werden? Diese Frage diskutiert Journalismus-Experte Clay Shirky (“Here comes everybody”). Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="big"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Journalismus.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145123" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Journalismus.jpg" alt="Journalismus" width="640" height="280" /></a>Wie wird mit Daten umgegangen, die von Whistleblowern weitergegeben werden? Diese Frage diskutiert Journalismus-Experte Clay Shirky (“Here comes everybody”).</p>
<p class="big">Die Veröffentlichung interner Dokumente von Unternehmen und Regierungen durch die Plattform Wikileaks war auch eine Kritik an den Massenmedien, die ihre aufklärerische Funktion als “Vierte Gewalt” in Demokratien nicht adäquat erfüllen würden. Mit den von Edward Snowden kopierten Daten der NSA hat sich das diesbezügliche Publikationsmodell weiter transformiert. In einem vorab veröffentlichen Auszug aus seinem neuen Buch “Journalism After Snowden: The Future of Free Press in the Surveillance State” reflektiert Clay Shirky “<a class="liexternal" href="http://www.cjr.org/analysis/the_value_of_digital_data.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The value of digital data</a>“.</p>
<p class="big">Die Bedeutung digitaler Daten für den Vorgang der Veröffentlichung von (Staats-) Geheimnissen ist im Vergleich zu historischen Whistleblowern immens: Noch nie war das “Leaken” so leicht. Nahezu alle Bürokratien nutzen die Digitalisierung, um Informationen und Inhalte leichter zu prozessieren und innerhalb von Institutionen zu zirkulieren. Die Verfügbarkeit digitaler Daten steht somit bereits im Widerspruch zum Versuch ihrer Geheimhaltung. Die Weitergabe von Daten ist deshalb aus der Perspektive ihrer Geheimhaltung zwar das größte Risiko, sie ist jedoch erforderlich, um etwa als Geheimdienst interessante Zusammenhänge zu erkennen: “<em>This dilemma grows more severe the more is to be kept secret, because large stores of data require increasingly automated processes of indexing and linking, which in turn require reducing barriers between data stores, so as to ‘connect the dots.’ And all this hoped-for dot-connecting requires scores of junior analysts and administrators just to manage basic operations</em>“, schreibt Shirky im Hinblick auf die Stellung von Snowden und seiner direkten Vorgängerin Chelsea Manning am unteren Ende der dienstlichen Hierarchie: Die Quellen von heute müssen also keine exponierte Position mehr in der jeweiligen Organisation einnehmen, um an brisantes Material zu gelangen.</p>
<h3>Transnationale Medienöffentlichkeit</h3>
<p class="big">Manning überließ ihr Material Wikileaks und damit wurde Julian Assange zur zentralen Figur der Veröffentlichung. Der Charismatiker organisierte dann die Distribution der Daten an diverse internationale Medien-Outlets. Diese Strategie zeichnet Shirky als eine zentrale Bedingung für die effektive Auswertung sowie die publizistische Resonanz aus. Darüber hinaus entzieht die geografische Verteilung das Material sowie seine Veröffentlichung dem Zugriff einer einzigen nationalen Rechtsprechung und verhindert, dass ein Medium allein darüber entscheiden kann, welche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Dies habe Snowden nun selbst übernommen, indem er Laura Poitras und Glenn Greenwald direkt kontaktiert habe. Darüber hinaus beteiligt er sich nach anfänglicher Zurückhaltung selbst an der öffentlichen Interpretation von Dokumenten sowie an der Diskussion über die gesellschaftlichen Konseqenzen aus der offenbarten Überwachung. Greenwald gründete schließlich mit dem Datenschatz das Journalismus-Startup “The Intercept” unter der Dachmarke von Pierre Omydars “<a class="liinternal" href="http://www.netzpiloten.de/zwischen-stiftung-und-startup-projekte-und-probleme-bei-first-look-media/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">First Look Media</a>“.</p>
<h3>Ein öffentlich-rechtliches Wikileaks?</h3>
<p class="big">Während Shirky diese Entwicklung nicht weiter problematisiert, wurde sie in Deutschland schon frühzeitig kritisiert. So forderte der Herausgeber der Online-Zeitung “Berliner Gazette”, Krystian Woznicki, “<a class="liexternal" href="http://berlinergazette.de/open-the-snowden-files/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open the Snowden Files!</a>” Die Monopolisierung des Zugangs zu den Original-Dokumenten durch die vom Whistleblower autorisierten Gatekeeper blockiere das demokratische Potenzial der Enthüllungen: “<em>Daten gelten als das ‘Öl des 21. Jahrhunderts’. In diesem Sinne könnte man davon sprechen, dass das Snowden-Material privatisiert worden ist von Leuten, die versuchen die Daten im Sinne ihrer eigenen Interessen auszubeuten.</em>“</p>
<p class="big">Demgegenüber skizziert Woznicki das gewissermaßen öffentliche-rechtliche Modell einer Plattform, die den offenen Zugang zu geleaktem Material gewährleisten soll. Dieser Ansatz impliziert im Gegensatz etwa zu den investigativen Rechercheverbünden journalistischer Provenienz die strikte Anonymisierung aller Dokumente durch eine vertrauenswürdige Instanz ebenso wie eine nutzerfreundliche Aufbereitung. An diesen und ähnlichen Aspekten ist jedoch bereits der Versuch von Wikileaks gescheitert, das Publikum stärker in den Prozess der Auswertung von publiziertem Material zu involvieren. Nicht zuletzt deshalb vertraut Shirky auch in Zukunft eher auf ein mutiges Mediensystem: “<em>Brave sources are going to require brave journalists and brave publications.</em>“</p>
<p><em>Dies ist ein Crosspost von Netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a class="external" href="http://www.netzpiloten.de/clay-shirky-journalismus-whistleblower/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort</a> erschienen.</em></p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/mediedager/6287457050/in/photolist-azARVU-azuoDE-azuouS-azrHvg-azrcq4-aztRWA-aztRQ1-aztRCL-aztenC-azte8U-aztdPw-ajH4zp-a9XXon-9S34bV-9JYahE-9qhzVW-9qhzSo-9qexDi-9qhzeC-9qhzaU-9qhz7S-9qhz4S-9pYTiX-9q2UqC-9q2T5f-9pEw11-9pc43u-9p8Zy4-9pc1q1-9oA1Gh-9oA1sY-9j8Nut-9j8Nsc-9j8Noe-9eTTkY-9eTRQh-9eTQpf-9eTP99-9eQECi-9eTLHE-9eQC6v-9eQAcX-9eTGxN-9eTFjC-9eQwMe-9eTBvu-9eQsWr-9eQrVi-9eQqF4-9eTwcN" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordiske Mediedager</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Digitale Presseschau 31/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 14:53:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Europe versus Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Claus Leggewie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Clay Shirky]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Max Schrems]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeitungsverleger werden mit Pippi Langstrumpf verglichen, &#8220;homo interneticus&#8221; und &#8220;homo reticuli&#8221; haben Einzug bei den Sozialdemokraten gehalten und die &#8220;AGB-Dikatur&#8221; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitungsverleger werden mit Pippi Langstrumpf verglichen, &#8220;homo interneticus&#8221; und &#8220;homo reticuli&#8221; haben Einzug bei den Sozialdemokraten gehalten und die &#8220;AGB-Dikatur&#8221; von Google, Microsoft und Facebook wird kritisiert. Aber warum haben Internet-Trolle und Higgs-Teilchen etwas gemeinsam? Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=x8SxbiIs78w&amp;feature=player_embedded;w=630&amp;h=340]</p>
<p>Wann bekommt man schon mal eine SMS von der irischen Datenschutzbehörde, weil sie Schluss machen will? Na klar, wenn man wie der Wiener Jura-Student Max Schrems den Internetgiganten Facebook wegen Datenschutz-Verstößen anzeigt. In der Vergangenheit wurden konkrete Fragen von Schrems und seiner Initiative <a href="http://europe-v-facebook.org/DE/de.html">&#8220;Europe versus Facebook&#8221;</a> des Öfteren ignoriert. Vor einer Woche gipfelte die fehlende Gesprächsbereitschaft in einer formlosen SMS der zuständigen Datenschutzbehörde, die besagte, dass man für ein Gespräch nicht zur Verfügung stehe.</p>
<p><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-theoretiker-clay-shirky-im-interview-politiker-werden-nie-ueberfluessig-sein-1.1427867">&#8220;Politiker werden nie überflüssig sein&#8221;</a></strong></p>
<p>Was hat ein &#8220;Netz aus Leidenschaften&#8221; mit der Band Radiohead zu tun? Sie wissen es nicht? Internet-Analytiker Clay Shirky von der New York University beantwortet diese und andere Fragen. Im Interview mit Andrian Kreye von der Süddeutschen Zeitung spricht Shirky außerdem über Netzaktivismus, neue politische Verfahren, Open Source und darüber, dass Politiker nie überflüssig sein werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ein-fetisch-zum-anklicken">Ein Fetisch zum Anklicken</a></strong></p>
<p>Liquid Democracy &#8211; das steht für eine Mischung aus direkter und repräsentativer Demokratie und für die Verflüssigung &#8220;erstarrter Politikformen&#8221;. Für Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen und Co-Autor des Buches <a title="Buchbesprechung auf politik-digital" href="http://politik-digital.de/buchveroeffentlichung-unter-piraten/">&#8220;Unter Piraten. Erkundungen in einer neuen politischen Arena&#8221;</a>, haben die Vertreter einer &#8220;liquideren Demokratie&#8221; nur eine Chance: &#8220;die Organisation der Willensbildung im Bereich der Energiewende und die Zukunft der europäischen Integration&#8221;. Im Magazin &#8220;Freitag&#8221; bewertet Leggewie die Zukunftschancen einer interaktiven Politik.</p>
<p><strong><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/07/31/vom-internet-zum-kreisverband.aspx">Vom Internet zum Kreisverband</a></strong></p>
<p>Vergangene Woche haben die SPD-Mitglieder Yasmina Banaszczuk und Dennis Morhardt ein Mitgliederbegehren gegen die derzeitige SPD-Position zur Vorratsdatenspeicherung gestartet. Auch <a title="Zum Artikel von politik-digital" href="http://politik-digital.de/spd-mitgliederbegehren-gegen-vorratsdatenspeicherung-gestartet/">politik-digital befasste sich damit</a>. Der FAZ-Blogger Don Alphonso hat nun dieses Thema zum Anlass genommen, um zwischen &#8220;homo sapiens&#8221;, &#8220;homo interneticus&#8221; und &#8220;homo reticuli&#8221;, dem vernetzten Menschen, zu unterschieden. Eine Hommage an eine neue Generation und neue Strukturen, die sich nun auch bei den Sozialdemokraten niederschlagen.</p>
<p><strong><a href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/07/28/vom-gescheiterten-versuch-pippi-langstrumpf-zu-spielen/">Vom gescheiterten Versuch, Pippi Langstrumpf zu spielen</a></strong></p>
<p>Pippi Langstrumpf ist jedem ein Begriff. Das Mädchen, das sich die Welt macht, „wiesiewiesie ihr gefällt“. Neu dürfte allerdings der Vergleich zwischen Pippis Unbekümmertheit und den Zeitungsverlegern sein. Journalist und Blogger Christian Jakubetz beschreibt, wie sich Verlage teilweise die Realität zurecht biegen, „wiesiewiesie ihr gefällt“. Aberwitzig findet Jakubetz das und hält das Leistungsschutzrecht für einen &#8220;veritablen Rohrkrepierer&#8221;.</p>
<p><strong><a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/11854-plaedoyer-fuer-politische-netzneutralitaet">Die AGB-Diktatur</a></strong></p>
<p>Netzmonopole zerstören die Wettbewerbsvielfalt im Internet, schreibt der Wirtschaftspublizist und Medienberater Gunnar Sohn im „European“. In seinem Plädoyer für die Netzneutralität kritisiert der Autor, dass Google, Microsoft oder Facebook mit Hilfe von &#8220;Maschinen&#8221; Moralwächter spielen und damit &#8220;politisch fragwürdige Netzsperren&#8221; durchführen. Als &#8220;AGB-Diktatur&#8221; bezeichnet Sohn die Verfahren zur Kontrolle von Nutzerdaten, bei denen seiner Meinung nach die &#8220;informelle Selbstbestimmung flöten geht&#8221;.</p>
<p><strong><a href="http://www.freitag.de/autoren/friedjoerg/spuren-lesen">Spuren lesen</a></strong></p>
<p>Der IT-Unternehmer und Philosoph Jörg Friedrich beschäftigt sich in einem Artikel &#8221; im &#8220;Freitag&#8221; mit den Gemeinsamkeiten von Internet-Trollen und Higgs-Teilchen. Darin kommt er zu dem Schluss, dass man &#8220;beide niemals direkt beobachten kann, man sieht nur die Spuren von ihnen in der Wirklichkeit&#8221;. Außerdem brauche man eine &#8220;passende Theorie, um aus diesen Spuren auf ihre Existenz zu schließen&#8221;, so Friedrich weiter. Interessante These, die zum Nachdenken anregt.</p>
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		<title>Bessere Zukunft durch kollaborative Technologien</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bessere-zukunft-durch-kollaborative-technologien-4078/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clerche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 11:29:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[PICNIC]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Leadbeater]]></category>
		<category><![CDATA[Clay Shirky]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sesamstraßen-Prinzip "Wer nicht fragt, bleibt dumm” und der Peter-Lustig-Leitsatz "Ausschalten und selbermachen" finden seit geraumer Zeit auch Fürsprecher im Umfeld der Internetwirtschaft. Vom 24. bis 26. September 2008 fand dazu in Amsterdam die Picnic-Konferenz statt. Eine Positionsbestimmung.

&#160;

<img src="/sites/politik-digital.de/files/ClayShirky_Picnic08.jpg" alt="Foto: Björn Ognibeni " width="300" height="250" />

Foto: <a href="http://www.ognibeni.de/">Björn Ognibeni</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sesamstraßen-Prinzip &#8220;Wer nicht fragt, bleibt dumm” und der Peter-Lustig-Leitsatz &#8220;Ausschalten und selbermachen&#8221; finden seit geraumer Zeit auch Fürsprecher im Umfeld der Internetwirtschaft. Vom 24. bis 26. September 2008 fand dazu in Amsterdam die Picnic-Konferenz statt. Eine Positionsbestimmung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://politik-digital.de/wp-content/uploads/ClayShirky_Picnic08.jpg" alt="Foto: Björn Ognibeni " width="300" height="250" /></p>
<p>Foto: <a href="http://www.ognibeni.de/">Björn Ognibeni</a></p>
<p><!--break--></p>
<p>Eine Eingrenzung auf ein Thema ist angesichts der vielen Referenten, Themen und Ausstellungen nur schwer möglich – vielleicht sogar von den Veranstaltern des Zukunftkongresses nicht beabsichtigt. Einige Schlagwörter zur Einordnung: Social Software, Web 2.0, Creativity, Collaboration, Innovation Crowdsourcing&#8230; Mit diesen Begriffen wird zum einen versucht, Wandel in Medien und Gesellschaft zu beschreiben. Zum anderen werden diese Begriffe als Zielmarken einer besseren Zukunft propagiert.</p>
<h3>Prominente Autoren</h3>
<p>In Amsterdam waren zwei prominente Buchautoren und Vertreter dieser Denkrichtung anwesend:<br />
Charles Leadbeater, Autor des Buchs “We-think: The Power of Mass Creativity,” and Clay Shirky, Autor von “Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations.”</p>
<p>Leadbeater, der auch schon Berater des britischen Ex-Premiers Tony Blair war, sagte während seiner Keynote, die die Konferenz eröffnete: &#8220;For most of my life, we have worked and being served by organizations that should do things for you but often actually do things to you. The logic of the Web is &#8220;with&#8221;, how to work with people, how to learn together. If you want a very simple way to think of the current shift, it&#8217;s that difference: from the world of &#8220;to&#8221; and &#8220;for&#8221; to the world of &#8220;with&#8221; and &#8220;by&#8221;.&#8221;</p>
<p>Leadbeater proklamierte das Ende der Massenproduktion, das Ende des passiven Konsumierens, das Ende bürokratischer Institutionen. Die Zukunft sei das gemeinschaftliche Teilen und Zusammenarbeiten. Beispiele sind Wikipedia und die Open Source Bewegung: &#8220;If you want a simple way to describe the difference in the industrial organization of before, and what is difficult to pin down that we have now is: Think With&#8221;, so Leadbeater.</p>
<h3>Evangelist und kritischer Wissenschaftler</h3>
<p>Da Leadbeater die Rolle des Evangelisten eines neuen Zeitalters bereits übernommen hatte, konnte sich Shirky auf die Rolle des kritischen Wissenschaftlers konzentrieren. Ausgehend von den Kernthesen seines Buches “Here Comes Everybody” legte er in seiner Rede den Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten dieses neuen Ansatzes. In seinem Buch beschreibt Shirky, wie Teilen und Zusammenarbeiten durch neue Software gemeinsame Produkte und gemeinsames Handeln ermöglicht: &#8220;The dilemmas of how to design social software that empowers users and at the same time stops them from abusing them haven&#8217;t been solved yet.&#8221;</p>
<h3>Neue Regeln für Zusammenarbeit</h3>
<p>Die Copyright-Copyleft Debatte zeige, wie schwierig bereits das Teilen von Daten (z.B. Fotos, Videos, Musik) ist bzw. das neue Regelungen in Form von Lizenzmodellen notwendig waren. Geht es aber nicht nur um das Teilen von Daten, sondern um komplexere Formen der gemeinsamen Produktion und Organisation von sozialem oder politischem Handeln, fehlen solche Regelungen. Oder sie sind erst in der Betaphase der Erprobung. &#8220;We need for collective action a new form of incorporation which works in front of the state in the same way the GPL License works for software.&#8221;</p>
<p>Die frühen Visionen von grenzenloser eDemokratie / ePartizipation (z.B. virtuelle Parteiversammlungen oder virtuelle Ortsgruppen) sind genau an diesem Problem fehlender Regelungen gescheitert. Hier gibt es in der Tat noch viel zu tun. Antworten oder Lösungen gab es dazu weder von Shirky noch von Leadbeater. Immerhin hat Shirky auf die politischen Probleme der neuen Mitmachwelt hingewiesen. Im April 2008 <a href="http://www.shirky.com/herecomeseverybody/2008/04/looking-for-the-mouse.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte er dazu auf einer anderen Konferenz:</a> “The physics of participation is much more like the physics of weather than it is like the physics of gravity.&#8221;</p>
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