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	<title>Cloud-Computing &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Cloud-Computing &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wanka will IT-Sicherheit stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Thiele]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 16:28:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142538" alt="BMBF_crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg" width="640" height="280" /></a>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. Bildungsministerin Wanka will den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt zur Selbstverständlichkeit werden lassen.<br />
Laut Ministerium ist Cybersicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger relevant und stellt zugleich einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Standort Deutschland dar. Das Ministerium nennt vier Arbeitsbereiche, zu denen weiterhin geforscht werden muss, um den Datenschutz und die Privatsphäre von Bürgern im Netz zu gewährleisten.<br />
Der Wandel hin zur „Industrie 4.0“ bedeutet, dass durch bessere Vernetzung der Fertigungsprozesse Produkte hergestellt werden können, die individuell an den Endverbraucher angepasst sind. Kommunikation ist einerseits die technische Voraussetzung für diesen Prozess und ermöglicht es andererseits, autonom zu optimieren und umzuplanen. Weil „schlaue“ Maschinen und Geräte intensiv untereinander Daten austauschen, muss Datensicherheit laut Ministerium einen größeren Stellenwert einnehmen, damit Firmen angemessen vor Industriespionage geschützt sind.<br />
Die Digitalisierung erfasst nicht nur den Industriesektor, sondern unsere komplette Lebensumwelt. Nie zuvor war es möglich, so viele Daten über die Lebensgewohnheiten von Menschen zu sammeln. Doch bleibt die Privatsphäre auch im digitalen Zeitalter ein hohes Gut. Hierfür sollen Verfahren entwickelt werden, die es jedem Bürger ermöglichen, selbst zu bestimmen, wie öffentlich sie im Netz sein wollen.<br />
Nicht nur Industriemaschinen sind schlau. Auch Versorgungsinfrastrukturen wie Strom oder Wasser und Kommunikationsnetze, sogenannte „kritische Infrastrukturen“, werden immer intelligenter und können sich zunehmend selbst regulieren. Während in die Weiterentwicklung von intelligenter Technologie bereits investiert wird, will man auch den Schutz dieser Systeme nicht vernachlässigen, um Angriffe und Störungen auf die Infrastruktur zu vermeiden.<br />
Ein anderer Bereich, den das Ministerium als schützenswert betrachtet, ist Cloud Computing. Die Technologie ermöglicht es, Daten von überall auf der Welt mit Endgeräten abzurufen. Derzeit problematisch ist, dass konventionelle Sicherheitstechnologien auf das Cloud Computing nicht anwendbar sind und so Sicherheitslücken entstehen können. Vor dem Hintergrund des letzten Skandals um geleakte Nacktfotos von Prominenten haben viele Nutzer seit Kurzem immer mehr Zweifel an der Anwendung dieser Technologie. Mit der Förderung neuer Sicherheitskonzepte will man dazu beitragen, das Vertrauen der User zurückzugewinnen.<br />
Das BMBF arbeitet in IT-Sicherheitsfragen schon seit 2009 mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Wirtschaftsministerium (BMWi) zusammen. Seit 2011 unterhält es Kompetenzzentren in Saarbrücken, Darmstadt und Karlsruhe, in denen universitäre und externe Einrichtungen zusammen zum Thema Cybersicherheit forschen. Auch unterstützt es seit Längerem Projekte, die Themenfelder wie „Privatsphäre im Internetzeitalter“ und „Verschlüsselte Kommunikation“ erforschen. Dass das Ministerium die Erforschung der IT-Sicherheit nun endlich verstärkt fördern will, ist zwar ein wichtiger Schritt, er kommt aber reichlich spät. Es ist zu hoffen, dass die geförderten Maßnahmen sich als hilfreich und nachhaltig herausstellen.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/96913861@N04/9637127712">Christian Schnettelker</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Wanka will IT-Sicherheit stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 16:28:53 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142538" alt="BMBF_crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/BMBF_crop.jpg" width="640" height="280" /></a>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete heute ein Forschungsforum zu Privatheit und selbstbestimmtem Leben in der digitalen Welt. Bildungsministerin Wanka will den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt zur Selbstverständlichkeit werden lassen.<br />
Laut Ministerium ist Cybersicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger relevant und stellt zugleich einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Standort Deutschland dar. Das Ministerium nennt vier Arbeitsbereiche, zu denen weiterhin geforscht werden muss, um den Datenschutz und die Privatsphäre von Bürgern im Netz zu gewährleisten.<br />
Der Wandel hin zur „Industrie 4.0“ bedeutet, dass durch bessere Vernetzung der Fertigungsprozesse Produkte hergestellt werden können, die individuell an den Endverbraucher angepasst sind. Kommunikation ist einerseits die technische Voraussetzung für diesen Prozess und ermöglicht es andererseits, autonom zu optimieren und umzuplanen. Weil „schlaue“ Maschinen und Geräte intensiv untereinander Daten austauschen, muss Datensicherheit laut Ministerium einen größeren Stellenwert einnehmen, damit Firmen angemessen vor Industriespionage geschützt sind.<br />
Die Digitalisierung erfasst nicht nur den Industriesektor, sondern unsere komplette Lebensumwelt. Nie zuvor war es möglich, so viele Daten über die Lebensgewohnheiten von Menschen zu sammeln. Doch bleibt die Privatsphäre auch im digitalen Zeitalter ein hohes Gut. Hierfür sollen Verfahren entwickelt werden, die es jedem Bürger ermöglichen, selbst zu bestimmen, wie öffentlich sie im Netz sein wollen.<br />
Nicht nur Industriemaschinen sind schlau. Auch Versorgungsinfrastrukturen wie Strom oder Wasser und Kommunikationsnetze, sogenannte „kritische Infrastrukturen“, werden immer intelligenter und können sich zunehmend selbst regulieren. Während in die Weiterentwicklung von intelligenter Technologie bereits investiert wird, will man auch den Schutz dieser Systeme nicht vernachlässigen, um Angriffe und Störungen auf die Infrastruktur zu vermeiden.<br />
Ein anderer Bereich, den das Ministerium als schützenswert betrachtet, ist Cloud Computing. Die Technologie ermöglicht es, Daten von überall auf der Welt mit Endgeräten abzurufen. Derzeit problematisch ist, dass konventionelle Sicherheitstechnologien auf das Cloud Computing nicht anwendbar sind und so Sicherheitslücken entstehen können. Vor dem Hintergrund des letzten Skandals um geleakte Nacktfotos von Prominenten haben viele Nutzer seit Kurzem immer mehr Zweifel an der Anwendung dieser Technologie. Mit der Förderung neuer Sicherheitskonzepte will man dazu beitragen, das Vertrauen der User zurückzugewinnen.<br />
Das BMBF arbeitet in IT-Sicherheitsfragen schon seit 2009 mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Wirtschaftsministerium (BMWi) zusammen. Seit 2011 unterhält es Kompetenzzentren in Saarbrücken, Darmstadt und Karlsruhe, in denen universitäre und externe Einrichtungen zusammen zum Thema Cybersicherheit forschen. Auch unterstützt es seit Längerem Projekte, die Themenfelder wie „Privatsphäre im Internetzeitalter“ und „Verschlüsselte Kommunikation“ erforschen. Dass das Ministerium die Erforschung der IT-Sicherheit nun endlich verstärkt fördern will, ist zwar ein wichtiger Schritt, er kommt aber reichlich spät. Es ist zu hoffen, dass die geförderten Maßnahmen sich als hilfreich und nachhaltig herausstellen.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/96913861@N04/9637127712">Christian Schnettelker</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
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		<title>Internet der Dinge – Leben in der smarten Welt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/themen/internet-der-dinge-leben-in-der-smarten-welt-140764/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 09:40:28 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Das Internet der Dinge ist keine Zukunftsmusik, es ist real. Wir nutzen es bereits tagein, tagaus und es ist absehbar, was uns in naher Zukunft noch bevorsteht. Während die Wirtschaft jubelt, warnen Datenschützer vor den Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt. Doch worum geht es dabei eigentlich genau und was ist so revolutionär daran? Mit unserer diesjährigen Sommerreihe wollen wir den „Dingen“ auf den Grund gehen und das Phänomen aus seiner Dunstwolke ziehen. In mehreren Beiträgen sollen Instrumente, Technologien und Dienste vorgestellt werden, in denen sich die Idee bereits manifestiert.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Buzzwords sind so eine Sache: In den immer unübersichtlicheren und vielstimmigeren Netzöffentlichkeiten sind sie notwendig und verwirrend zugleich. Sie organisieren und ermöglichen einen gemeinsamen Diskurs und verwässern gleichzeitig den Gegenstand, weil sie zu viele Einzelaspekte unter sich vereinigen. Das <b>Internet der Dinge </b>ist ein solches Buzzword. Es schwirrt seit einer gefühlten Ewigkeit durch Kongresse, Artikel und Diskussionsrunden. 1999 von Technik-Pionier Kevin Ashton eingeführt, avancierte der Begriff „Internet of Things“ (IoT) in den letzten Jahren zum „Next Big Thing“ der IT-Branche. Mehr noch, es gilt als Triebfeder einer „<a href="http://www.bmbf.de/de/9072.php">vierten industriellen Revolution</a>“, in deren Folge sich unsere Gegenwartskultur grundlegend umkrempeln wird.<br />
Nicht verwunderlich also, dass sich über das weite Feld technischer Neuerungen, die unter dem Sammelbegriff zusammengefasst werden können, bereits ein Meer an <a href="http://www.itespresso.de/2013/06/25/studie-bis-2020-generiert-das-internet-of-everything-144-billionen-us-dollar/">Verheißungen</a> und Verwünschungen gelegt hat. Es wird munter gewarnt und entwarnt, gefachsimpelt und philosophiert. Doch bei all den Ausblicken und Prognosen kann schnell übersehen werden, dass das Internet der Dinge längst seinen Weg in unseren Alltag, unsere Geräte und Wohnungen gefunden. Die großen IT-Konzerne der Gegenwart haben in entsprechende Technologien <a href="http://www.boersennews.de/nachrichten/videos/siemens-investiert-in-internet-der-dinge/759995">investiert</a>, forschen <a href="http://www.silicon-saxony.de/news/news-detail/archive/2014/january/article/bosch-forscht-fuer-internet-der-dinge-und-dienste.html?tx_ttnews%5bday%5d=07&amp;cHash=ae2962a6a9c50068371760ce0947b82d">selbstständig</a> an entsprechenden Geräten oder <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/google-kauft-nest-labs-fuer-3-2-milliarden-dollar-a-943362.html">kaufen Startups</a> auf. Die technologische Revolution ist in vollem Gange.</p>
<h3>Zur Sache: Was passiert da eigentlich genau?<b> </b></h3>
<p>Bereits Anfang der 1990er Jahre hatte der Informatiker Mark Weiser von „Ubiquitous Computing“ gesprochen. Die Bezeichnung, die sich in der US-Debatte bis heute durchgesetzt hat, bringt das Phänomen auf den Punkt: Rechner, wohin das Auge blickt. Die Idee ist zunächst so einfach wie einleuchtend: Nachdem wir im Web 2.0 unser Leben ins Internet gestellt haben, verlängern wir nun das Internet in die reale Welt. Intelligente Sensoren und eine Netzverbindung machen aus jedem Ding eine potenzielle Datenquelle.<br />
Wo früher Computer und in jüngerer Zeit Mobilfunkgeräte und Tablets die Schnittstellen im globalen Netz darstellten, sind nun Gegenstände die Pfeiler einer umfassenden Struktur. Nahezu jeder Gegenstand kann von nun an senden und empfangen. Cloud-Computing, Apps und Big Data helfen im Weiteren, die generierten Daten zu organisieren, zu verbinden und zu nutzen. Schon heute verwenden wir viele dieser Dienste und profitieren davon, teils ohne es wahrzunehmen. Das Smartphone speichert fortlaufend unseren Aufenthaltsort, das Auto misst die Temperatur, unser iPhone weiß, wie weit wir gelaufen sind, und schließt die Jalousien, wenn es zu hell ist. Während in der öffentlichen Wahrnehmung häufig technische Geräte wie das Smartphone im Vordergrund stehen, reicht das Spektrum an Anwendungsfeldern weit darüber hinaus. Ob in Wirtschaft, Wissenschaft oder öffentlicher Infrastruktur, <a href="http://postscapes.com/what-exactly-is-the-internet-of-things-infographic" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Nutzungsmöglichkeiten</a> scheinen nahezu unbegrenzt.</p>
<h3>Wozu das Ganze?</h3>
<p>Durch das umfassende Zählen und Aufzeichnen erweitert sich unser Wissen immens. Unser Körper, unser Verhalten, unsere Geräte und unsere Umwelt: Das Internet der Dinge weiß Bescheid. Wir erlangen Statistiken zu beinahe jedem Aspekt unseres Lebens und können immens davon profitieren. Von der Verkehrsführung über die Logistik bis hin zum Stromverbrauch werden viele Bereiche der Wirtschaft und des Alltags transparenter und folglich optimierbar. So können Konsumenten nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch Ressourcen effizienter genutzt und die Umwelt geschont werden. Durch den Abgleich von Bedarf und Angebot bieten sich auch Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung und optimalen Auslastung von Gebrauchsgütern – <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/trend-sharing-economy-teilst-du-schon-1.1989642">Sharing-Economy</a>. Kundendaten erlauben außerdem angepasste Produkte je nach Geschmack, Physiognomie oder Wohnort.<br />
Mehr als das, birgt die umfassende Vernetzung unserer Gegenstandswelt auch die Möglichkeit, von überall und jederzeit auf diese zuzugreifen. Das Smartphone wird so zur Schaltzentrale über Haus, Auto und Arbeitsplatz. Noch besser wird das Ganze allerdings, wenn sich die Fenster in meinem Haus von alleine schließen, sobald sie Regen registrieren, oder mein Kühlschrank im Alleingang Milch bestellt, sobald sie aus ist. Letztlich geht die Entwicklung genau in diese Richtung: Maschinen kommunizieren untereinander, voll automatisch, und der Mensch muss nicht einmal mehr eingreifen. Interoperabilität ist das Zauberwort und maximaler Komfort die Versprechung.</p>
<h3>Risiken und Nebenwirkungen</h3>
<p>Die Entwicklung steht zunächst in unserem Dienst. Sie macht uns sicherer, schneller, organisierter. Letztlich entsteht auf diese Weise eine virtuelle Struktur, die unbemerkt neben uns existiert, arbeitet und neue Realitäten schafft. Doch wie so oft, gilt auch hier: Nicht alles, was technisch umsetzbar ist, ist auch ethisch vertretbar, und auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Einwände.<br />
<i>Privatsphäre:</i> Wenn jedwedes Datum unseres Lebens abrufbar ist, vernetzt und schließlich zu umfassenden Nutzerprofilen zusammengefasst wird, dann werden auch Konzepte wie Anonymität und Privatsphäre grundlegend in Frage gestellt. Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung erhalten vor diesem Hintergrund einen völlig neuen Stellenwert und werden gleichzeitig durch die Technologie herausgefordert wie nie.<br />
<i>Diskriminierung:</i> Versicherungen interessieren sich naturgemäß  immens dafür, wie und wie viel wir essen und uns ernähren, ob wir uns die Zähne putzen oder rauchen, wie wir Auto fahren und ob wir Haus, Auto und Fahrrad angemessen gegen Einbruch und Diebstahl sichern. „<a href="http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/computer/telefonica-auto-versicherung-100.html">Pay as you Drive</a>“ – Verfahren machen jetzt schon deutlich, wohin die Reise in dieser Hinsicht gehen könnte: Versicherungsprämien orientieren sich an messbaren Datenströmen. Im Rahmen der <a href="http://politik-digital.de/im-netz-der-daten/">Debatte über Big Data-Verfahren</a> wird bereits ausgiebig darüber diskutiert, wo die ethischen Grenzen einer solchen datenbasierten Einordnung liegen.<br />
<i>Entscheidungsfreiheit: </i> Die letzten Bereiche, in denen noch von einer Trennung zwischen materieller Welt und virtueller Sphäre gesprochen werden konnte, werden nun auch von der Digitalisierung ergriffen. Der Bereich dessen, was wir noch verstehen, nachvollziehen und kontrollieren können, ist und wird in diesem Geflecht immer stärker eingeschränkt. Mit der Automation geben wir immer größere und weitreichendere Entscheidungen an Maschinen und Algorithmen ab. Fragen der Verantwortung und Haftung sind hier ebenso zu stellen wie <a href="http://politik-digital.de/big-data-into-the-control/">die Frage nach Handlungsautonomie</a>.<br />
<i>Fremdzugriff</i><i>:</i> Garagentür auf, Alarm aus – Einbrechen leicht gemacht? <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kuehlschrank-verschickt-spam-botnet-angriff-aus-dem-internet-der-dinge-a-944030.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fälle</a>, in denen die technische Infrastruktur gehackt wurde, haben in der Vergangenheit bereits für Aufsehen gesorgt. Auch in Wirtschaft und Politik wird die Frage nach der Sicherheit und Manipulierbarkeit entsprechender Geräte und Technologien diskutiert. Denn eines ist klar: Mit der Digitalisierung all unserer Alltagsgegenstände erweitern sich die Angriffsfläche für Cyberkriminalität sowie dadurch entstehende Schäden immens.</p>
<h3>Die Sommerreihe „Internet der Dinge“</h3>
<p>Trotz allem: Wirtschaft und Politik können und wollen den Zug nicht verpassen, sondern vielmehr  in voller Fahrt aufspringen. Es geht um Geld, neue Industriezweige, Innovationspotenziale und eine Wachstumsbranche. Die Probleme müssen weiter diskutiert werden, doch sich dem Wandel zu verschließen, ist schier unmöglich. Wir wollen das Internet der Dinge greifbar machen. Mit unserer Sommerreihe werfen wir einen Blick auf Anwendungsfelder und ganz konkrete Produkte. Wir wollen wissen, wie diese technologische Revolution im Kleinen aussieht und funktioniert, was sich verändert und mit welchen Folgen. Was bedeutet es, wenn nahezu mein gesamtes Haus mit Sensoren ausgestattet ist, und was habe ich davon? Was verbirgt sich hinter der „Smart City“ und warum sollte ich intelligente Unterwäsche tragen? Die nächsten Wochen werden es zeigen.</p>
<h3>Alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge:</h3>
<p><strong><em>Teil 1</em></strong>: <strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables/">Smart Wearables</a></strong><br />
<strong><em>Teil 2:</em></strong> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-2-intelligentes-shopping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Intelligentes Shopping<br />
</strong></a><em><strong>Teil 3: </strong></em><strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Home<br />
</a><em>Teil 4:</em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-4-smart-cars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Smart Cars</a></strong><br />
<em><strong>Teil 5: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-5-smart-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Smart Country</strong></a><em><strong>Teil 6: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-6-smart-city/"><em><strong>Smart City</strong></em></a><br />
<em><strong>Teil 7: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-7-industrie-4-0/">Industrie 4.0 </a></strong></em><br />
Bild: <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png">deviantart/dadallone</a>  (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 3.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Netzpolitik als Standortpolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 13:55:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Thema einer Diskussion am Mittwochabend war Netzpolitik als Standortpolitik. Die Diskussion drehte sich um Vor- und Nachteile eines starken Datenschutzes, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/netzpolitik-als-standortpolitik/eco_netzpolitik-als-standortpolitik-tobias-schwarz-cc-by-sa/" rel="attachment wp-att-127264"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-127264" title="&quot;Netzpolitik-als-Standortpolitik&quot;Tobias Schwarz, CC BY-SA" alt="Podium der eco Veranstaltung: Netzpolitik-als-Standortpolitik " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/eco_Netzpolitik-als-Standortpolitik-Tobias-Schwarz-CC-BY-SA.jpg" width="640" height="427" /></a>Thema einer Diskussion am Mittwochabend war Netzpolitik als Standortpolitik. Die Diskussion drehte sich um Vor- und Nachteile eines starken Datenschutzes, die Ausbildung von Fachkräften und die hohen Strompreise aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).<br />
Auf Einladung von eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, diskutierten Vertreter_innen der Cloud-Computing-Industrie gemeinsam mit Politiker_innen des deutschen Bundestags kontrovers.</p>
<h3>Wunschzettel der Lobbyverbände</h3>
<p>In den Eingangsreferaten wurde die aktuelle Situation der deutschen Cloud-Computing-Industrie beschrieben, erst von Andreas Weiss, Direktor von <a href="http://www.eurocloud.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EuroCloud Deutschland</a>, dem Verband der deutschen Cloud Computing-Industrie, danach von Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland. Das in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckende Cloud Computing hat enorme Wachstumspotenziale, die aber – im Hinblick auf Datenspeicherung und -transport &#8211; auch große Herausforderungen darstellen.<br />
Weiss hält das hohe Sicherheitsbewusstsein und den Datenschutz in Deutschland für Standortvorteile, trotzdem bedarf es seiner Meinung nach der Schaffung von besseren Rahmenbedingungen durch die Politik.<br />
Der Vortrag von Peter Knapp war eine überraschend und ungewöhnlich direkte Klage gegen die Politik. Die Steuerpolitik der aktuellen Bundesregierung und das Fehlen von gesetzlichen Ausnahmen für die Cloud-Computing-Industrie beim EEG führten zu einem Fernbleiben von dringend benötigten Investoren und hohen Betriebskosten, bei denen allein der Stromverbrauch schon 50 Prozent ausmache. Knapp rechnete vor, wie viel preiswerter Unternehmen in Ländern ihre Dienste anbieten können, in denen die Energieversorgung noch mit Atomstrom erfolgt.<br />
Auf offene Ohren stieß Knapp mit dieser Sichtweise offensichtlich bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_B%C3%B6gel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia Bögel</a>, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für den Mittelstand, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jarzombek" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Jarzombek</a>, netzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die beide in Aussicht stellten, sich um die Cloud-Computing-Industrie zu kümmern. Dahingegen wiesen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Klingbeil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a>, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Lindner_(Politiker)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tobias Linder</a>, mehrmals darauf hin, dass die Energiewende eine politische Entscheidung sei, die akzeptiert werden müsse und die sich langfristig auszahlen werde. Für die anwesenden Unternehmensvertrer_innen scheinen kurzfristige Steuererleichterungen und niedrigere Betriebskosten jedoch wichtiger zu sein.</p>
<h3>Standortpolitik ist ideologisch geprägt</h3>
<p>Bei den vier anwesenden Politiker_innen waren die Lagergrenzen zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün schon ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl also klar zu erkennen. Der Grüne Lindner forderteinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universaldienst#Breitbandzugang" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universaldienst auf Breitbandinternet</a>, was auch Klingbeil sich ab 2016 vorstellen kann &#8211; falls der Markt bis dahin nicht selber dafür sorgen wird. Jarzombek und Bögel hingegen lehnen dies grundsätzlich ab. Jarzombek plädierte dafür, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digitale Fernsehsignale</a> sofort einzustellen und den gesamten Frequenzbereich für Breitbandinternet zur Verfügung zu stellen.<br />
Damit sich in Zukunft mehr und größere Rechenzentren in Deutschland ansiedeln, plädierte Lars Klingbeil für einen europäischen Wettbewerb, der nicht über den Preis ausgekämpft wird. Es müssten dabei andere Anreize geschaffen werde, wie ein stärkerer Datenschutz und bessere Fachkräfte. Diese sollen auch aus dem Ausland kommen dürfen, wofür sich insbesondere Jarzombek aussprach. Bögel betonte ihre Herkunft aus dem Mittelstand und forderte neben der Abschaffung des EEG ein Minimum staatlicher Eingriffe in den Markt. Dessen anwesende Vertreter_innen schienen sich allerdings mehr staatliche Eingriffe zu wünschen, solange diese in ihrem Interesse sind.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Netzpolitik als Standortpolitik scheint noch nicht in der Politik angekommen zu sein. Da es sich dabei um ein Querschnittsthema handelt, kann es wohl auch noch eine Weile dauern, bis es ausreichend bearbeitet wird. Die Interessen der Cloud-Computing-Industrie sollten die Energiewende nicht von der Agenda verdrängen. Mit den Themen Datenschutz und Fachkräftemangel sollte die Politik sich hingegen schon jetzt für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland einsetzen. Ein starker Datenschutz, der Sicherheit garantieren kann, und besseres Fachpersonal sind gute Alternativen zu niedrigeren Preisen der ausländischen Konkurrenz.</p>
<div>Bild: Tobias Schwarz (cc by-nc-sa 3.0)</div>
<div><img decoding="async" alt="CC-BY-SA" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Informationsportal zum Thema Cloud Computing gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 17:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Begriff Cloud hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist zum Synonym für das mobile [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet/aigner_ministerium-2/" rel="attachment wp-att-122478"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-122478" title="Foto: Bundesministerin Ilse Aigner | Quabbe - Tessmann / BMELV" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Aigner_Ministerium1.jpg" alt="" width="640" height="425" /></a>Der Begriff Cloud hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist zum Synonym für das mobile Internet geworden. Doch was ist eigentlich die Cloud? Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) stellte am Mittwoch ein neues Informationsportal zum digitalen Cloud Computing vor.</p>
<p>Unter der etwas sperrigen Adresse <a href="http://cloud.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cloud.irights.info</a> informiert das Berliner Informationsportal<a href="http://irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> iRights.info</a> interessierte Bürger über<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud-Computing" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Cloud Computing</a>, also dem Zur-Verfügung-Stellen von IT-Infrastruktur in Netzwerken. Aufgabe des Portals: es soll informieren, statt nur zu warnen. Gleichzeitig möchte es technologische Möglichkeiten aufzeigen. Das Verbraucherschutzministerium fördert das Projekt mit insgesamt 120.000 Euro. Die politische Opposition kritisiert Ministerin Aigner derweil für populistische <em>&#8220;Tropfen auf den heißen Stein&#8221;</em>-Aktionen, anstatt sich für eine wirkliche Verbesserung des Datenschutz einzusetzen.</p>
<p>Einen analogen Wetter-Witz konnte sich Christian Fronczak, der stellvertretender Pressesprecher des Verbraucherschutzministerium, zu Beginn der Pressekonferenz nicht verkneifen. Bei &#8220;heiterem&#8221; Himmel lud die <a href="https://twitter.com/BMELV_Aktuelles" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressestelle </a>des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am Mittwoch Vormittag in die Räume des Ministeriums in der Berliner Wilhelmstraße. Dort stellte das Ministerium ein neues Informationsportal zum digitalen Cloud Computing vor.<br />
Bundesministerin Ilse Aigner verspricht sich von dem mit iRights.info zusammen entwickelten Informationsportal ein neues Angebot für Verbraucher, das besser über Nutzerrechte informieren soll. &#8220;Mit dem neuen Portal schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle für alle Internetnutzer rund um Cloud Computing&#8221;, betonte die Bundesministerin auf der Pressekonferenz.</p>
<h3>Nur wenige Nutzer fühlen sich über Cloud Computing ausreichend informiert</h3>
<p>Aigners Ministeriums hatte Ende Oktober vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap eine <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/CloudComputing.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage</a> zum Thema Cloud Computing durchführen lassen, die zu dem Ergebnis kam, dass es erheblichen Aufklärungsbedarf zu diesem Thema gibt. Laut der Umfrage wissen zwei Drittel der Internetnutzer nicht, wie und wo ihre Daten gespeichert werden. Zwar kennt jeder zweite Befragte verschiedene Cloud-Dienste, allerdings stehen die meisten Menschen diesen Diensten überaus skeptisch gegenüber. Nur 22 Prozent der Cloud-Nutzer fühlen sich nämlich ausreichend über diese neue Technologie, die relevanten Datenschutzbestimmungen und das Geschäftsmodell des Dienstanbieters ausreichend informiert.</p>
<p>Hier setzt das Portal<em> iRIGHTS CLOUD</em> an. &#8220;Um sich im Internet selbstbestimmt und sicher bewegen zu können, muss man die technischen Zusammenhänge verstehen können, Chancen und Risiken kennen&#8221;, fasste Bundesministerin Aigner ihr Anliegen zusammen. Der Projektleiter des neuen Informationsportals, Philipp Otto, ergänzte: &#8220;Zum ersten Mal erhalten Nutzer mit unserem Informationsangebot einen verständlichen Überblick über das Thema Cloud Computing. Nur wer versteht, in welchem Umfeld er sich bewegt, kann sich bewusst für oder gegen ein Angebot entscheiden.&#8221;<br />
Problematisch: Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich zunehmend mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen der internationalen Dienstanbieter konfrontiert, die sie in der Regel nicht komplett durcharbeiten. Nur selten geben solche Geschäftsbedingungen auf transparente Weise Auskunft darüber, in welcher Weise die persönlichen Daten der Nutzer verwendet werden, wo sie gespeichert sind, wie sicher sie vor dem Zugriff Dritter sind und was mit den Daten passiert, sollten die Nutzer einmal den Dienst wechseln oder ein Dienstanbieter nicht mehr existieren.</p>
<h3>Bürger müssen Datenschutzkompetenzen erwerben</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet/aigner/" rel="attachment wp-att-122472"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-122472" title="Foto: Tobias Schwarz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/aigner-305x227.jpg" alt="" width="305" height="227" /></a>Aigner sieht deshalb auch die Notwendigkeit einer europäischen Datenschutzverordnung und zeigte sich mit der von der Europäischen Kommission vorgelegten Strategie zur<br />
<a href="http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-12-713_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Freisetzung des Cloud-Computing-Potenzials in Europa&#8221;</a> zufrieden. Die Entwicklung technischer Standards und eine Zertifizierung vertrauenswürdiger Anbieter sind -laut Aigner- erste nützliche Maßnahmen, um die Selbstbestimmung der Nutzer zu garantieren. Durch Aufklärung sollen die Nutzer Kompetenzen im Umgang mit Datenschutz entwickeln, um so die Anbieter zu bewegen, datenschutzrechtliche Regelungen in ihre Dienste zu implementieren. <em>Schön und bequem</em> darf nicht die entscheidende Benchmark für Online-Dienste sein, sondern die Einhaltung der gesetzlich verankerten Bürgerrechte muss im Mittelpunkt stehen.</p>
<h3>Opposition sieht weitergehenden Handlungsbedarf</h3>
<p>Die Opposition im Deutschen Bundestag kritisiert den Ansatz der Selbstverpflichtung und fordert von der Bundesministerin, den verfassungsrechtlich gebotenen Schutz der Bürgerinnen und Bürger umzusetzen. Dem grünen Bundestagsabgeordneten <a href="https://twitter.com/KonstantinNotz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> reicht der Verweis auf die Reformbestrebungen der EU-Kommission nicht aus: &#8220;Vor allem sollte der nationale Gesetzgeber davon unabhängig tätig werden, weil Datenschutz in vielen Punkten grundrechtlich verfestigte Elemente beinhaltet&#8221;. Erst im Sommer stoppte Bundesinnenminister Friedrich das von seinem Vorgänger 2010 angekündigte Regelwerk <em>Rote Linien</em> für Datenschutz im Internet. <a href="http://gruen-digital.de/2012/07/naechste-schwarz-gelbe-pleite-datenschutz-rote-linien-gesetz-wird-nie-kommen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut des Grünenpolitikers von Notz</a> zeige sich der Innenminister an der Reform des EU-Datenschutzrechts bislang nicht sonderlich interessiert.</p>
<p>Auch der Bundesdatenschutzbeauftragter <a href="https://twitter.com/Peter_Schaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Schaar</a> lehnt den bisherigen Entwurf der EU-Kommission wegen allzu großer Lücken ab und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schaar-fordert-mehr-Datenschutz-in-der-Cloud-1738777.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">betont</a> : &#8220;Im Vergleich mit anderen Arten der Datenverarbeitung darf Cloud Computing nicht zur Absenkung der Datenschutzstandards führen&#8221;. Schaar plädiert dafür, dass bereits bei der reinen Erhebung und Verarbeitung von Daten in der Cloud für Unternehmen klare Grenzen gezogen werden müssten. Die Grünen begrüßen zwar grundsätzlich das Vorhandensein einer derartigen Informationsplattform für die Bürgerinnen und Bürger, sehen aber weiterhin dringenden politischen Handlungsbedarf.</p>
<p>Privat zumindest scheint die Bundesministerin die eigenen Ziele vorzuleben. Sie selber werde sich auf <a href="http://cloud.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cloud.irights.info </a>noch genauer informieren wollen. Sie nutze zwar Cloud-Dienste schon privat, aber auch nur dann, wenn kein Sicherheitsrisiko besteht. Das Ministerium hingegen verzichte aus Gründen der Sicherheit komplett auf die Nutzung von Cloud-Diensten. Das Informationsportal solle deshalb auch keine Werbung für Cloud Computing betreiben, sondern vielmehr über die Chancen und Risiken informieren.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" title="CC Lizens" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" alt="" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>„E-Skills“ für die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[European Schoolnet]]></category>
		<category><![CDATA[Girls'Day]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[e-Skills Week]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Kompetenzen von Arbeitnehmern sind mehr und mehr als Motoren für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt. In Deutschland beklagen derzeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/e-skills-fuer-die-zukunft/eskills-2/" rel="attachment wp-att-43011"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-43011 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/eskills1-195x119.jpg" alt="" width="195" height="119" /></a>Digitale Kompetenzen von Arbeitnehmern sind mehr und mehr als Motoren für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt. In Deutschland beklagen derzeit 60 Prozent der IT- und Telekommunikationsunternehmen einen Fachkräftemangel. Mithilfe der europaweiten Kampagne „e-Skills Week 2012“ sollen Jugendlichen Berufe im IT-Bereich schmackhaft gemacht werden.</p>
<p>Die Jugendarbeitslosigkeit steigt nach der Eurokrise unaufhörlich. In Spanien ist jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit, im europäischen Durchschnitt jeder fünfte. Das Internet gilt als die Hoffnung vieler junger Menschen. Der Onlinemarkt expandiert und kreiert täglich neue Jobs, so ist beispielsweise Cloud Computing ein vielversprechender Markt für die Zukunft. Bis 2015 soll dieser um das Vierfache wachsen, und für 90 Prozent der Arbeitsplätze werden bis dahin IT-Fähigkeiten vorausgesetzt werden. In Deutschland ist die Zahl der Hochschulabsolventen im Bereich Informatik zwar auf 15 Prozent angestiegen, in anderen europäischen Ländern sind die Zahlen jedoch rückläufig.</p>
<p>Die Europäische Kommission nimmt die alarmierenden Zahlen ernst und unterstützt die Kampagne „e-Skills Week 2012“, die bis zum 30. März läuft. Koordiniert wird die Europäische e-Skills Week vom IT-Branchenverband <a href="http://www.digitaleurope.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DIGITALEUROPE</a> und dem aus nationalen Bildungsministerien bestehenden Netzwerk <a href="http://www.eun.org/web/guest;jsessionid=344BC4635CDEBF7D1097D9ADD0F10C27" target="_blank" rel="noopener noreferrer">European Schoolnet</a>.<br />
Beide Verbände arbeiten jeweils mit nationalen Partnern und auch großen IT-Unternehmen wie Google oder Nokia zusammen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.  (BITKOM) ist mit seiner Nachwuchsinitiative <a href="https://www.erlebe-it.de/eskillsweek-2012.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„erlebe it“</a>  deutscher Partner der Sensibilisierungskampagne.</p>
<p>Events, die unter dem Motto „e-Skills Week 2012“ in Deutschland für Jugendliche veranstaltet werden, finden jedoch nicht ausschließlich in dieser Woche statt. „erlebe it“ ermöglicht  Schulklassen den Besuch der Cebit, Informationsveranstaltungen zum Umgang mit sozialen Netzwerken sowie Einblicke in IT-Unternehmen .<br />
Ein weiterer Kooperationspartner ist die Initiative &#8220;Girls&#8217;Day&#8221;, die Mädchen und junge Frauen speziell auf Berufe in der IT-Branche aufmerksam machen will. Bislang beginnen nur 20 Prozent der Frauen ein Informatikstudium und neun Prozent eine IT-Ausbildung. Der diesjährige &#8220;Girl&#8217;sDay&#8221; findet am 26. April statt.</p>
<p>Um europaweit junge Menschen zu animieren, sich verstärkt mit ihren Fähigkeiten am Computer auseinanderzusetzen, will Marc Durando, Geschäftsführender Direktor des European Schoolnet, Jugendliche mit dem <a href="http://eskills-week.ec.europa.eu/web/guest/project-passion" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Project-Passion-Wettbewerb</a> ansprechen. Bis zum 30. Juni können junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 25 ihre Kreativität in Form von Videos, Audiobeiträgen oder Texten unter Beweis stellen.</p>
<p>In Deutschland werden noch bis Mai Unternehmen wie Cisco und die Deutsche Telekom Veranstaltungen organisieren. Sie sind auf den qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Denn fest steht: Der Fachkräftemangel macht sich schon jetzt bemerkbar und bis spätestens 2015 werden fast alle Arbeitgeber sehr gute EDV-Kenntnisse als selbstverständlich voraussetzen.</p>
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		<title>Wegweiser durch das „Wir-Netz“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wegweiser-durch-das-wir-netz-13457/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 11:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Viertel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpiloten]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Regeln brauchen Privatpersonen, Familien und Unternehmen für einen effizienten und zugleich verantwortungsbewussten Umgang mit den stetig zunehmenden Kommunikations- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wegweiser-durch-das-%e2%80%9ewir-netz/wir_ohne_grenzenfinal/" rel="attachment wp-att-13475"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-13475" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wir_ohne_Grenzenfinal-630x341.jpg" alt="" width="630" height="341" /></a>Welche Regeln brauchen Privatpersonen, Familien und Unternehmen für einen effizienten und zugleich verantwortungsbewussten Umgang mit den stetig zunehmenden Kommunikations- und Distributionskanälen des Web 2.0? Katrin Viertel und Wolfgang Macht haben mit dem Band „Wir ohne Grenzen“ soeben eine Bestandsaufname in Buchform veröffentlicht.</p>
<p>Das Internet ist, spätestens seit dem Übergang in das Web 2.0-Zeitalter, so schnell in Bewegung, dass der Versuch, es festzuhalten und einen halbwegs aktuellen Überblick über Tools, Akteure und Prozesse des „Mitmach-Netzes zu gewinnen, zu einer regelrechten Herausforderung geworden ist. Die <a title="Netzpiloten" href="http://www.netzpiloten.com/wir-ohne-grenzen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten AG</a> präsentiert das Thema „Social Media in Firma und Familie“ nichtsdestotrotz seit wenigen Tagen in komprimierter Buchform.</p>
<p>In den sechs Kapiteln „Mitteilen“, „Leben“, „Arbeiten“, „Lernen“, „Teilen“ und „Spielen“, die jeweils durch Statements und Interviews mit Praktikern aus Unternehmen und Jugendschutz angereichert wurden, geben die Medienpädagogin Katrin Viertel und der Internet-Unternehmer Wolfgang Macht, Vorstandsmitglied von politik-digital.de/poldi-net, e.V., einen grafisch äußerst ansprechend gestalteten Überblick über die Potenziale der Social Media-Nutzung für Büros und Unternehmen. Sie stellen zudem innovative Anwendungen vor und geben Anhaltspunkte dafür, wie eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Mediennutzung innerhalb der Familie organisiert werden kann. Verbote, dies machen die Verfasser bereits zu Beginn klar, helfen zwar nicht weiter, jedoch sollten mit Kindern und Jugendlichen klare Zeit- und Verhaltensabsprachen für die Nutzung von Netz und Konsole getroffen werden.</p>
<h3>Brauchen Teenager soziale Netzwerke zum Flirten?</h3>
<p>Das Thema Cybermobbing, bereits in der Vergangenheit immer wieder Grund für politische Diskussionen rund um das Thema Jugendschutz im Internet, ist nur ein Aspekt des neuen Buches. Durch die neuen Möglichkeiten mobiler Internetnutzung und die Verbreitung innovativer Kommunikationskanäle wird die Beherrschung von Datenschutzstandards und die verbindliche Einigung auf ein entsprechendes Bewusstsein immer drängender. In dem unter einer CreativeCommons-Lizenz veröffentlichten Band wird Eltern dazu geraten, sich Medienkompetenz anzueignen, mit ihren Kindern auf Augenhöhe über das Thema zu diskutieren und sich den Wünschen ihrer Kinder nach Partizipation in sozialen Netzwerken keinesfalls zu verschließen. Die Kompetenz, diese Kanäle zu nutzen ist, das wird schnell deutlich, längst Grundvoraussetzung für erfolgreiche Kommunikation im Privat- wie Berufsleben.</p>
<h3>Arbeiten in der Cloud</h3>
<p>In einem weiteren Kapitel des gut 100 Seiten starken Buches geben Viertel und Macht einen Überblick über wirtschaftliche Chancen und vielversprechende mobilie Anwendungen. Neben zahlreichen Hinweisen auf aktuelle Erfolgsmodelle und zukünftige Trends beim Thema E-Commerce beschäftigen sich die Verfasser auch mit der sich grundlegend wandelnden Arbeitswelt und der Frage, ob und wenn ja, wie Unternehmen die Social Media-Nutzung ihrer Angestellten kontrollieren sollten. Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, dass berufliches und privates Kommunizieren in immer mehr Branchen nur noch schwer voneinander zu trennen ist.</p>
<p>Trotz aller in dem Buch versammelten Ratschläge zum sicheren und bewussten Verhalten im Web 2.0: Auch der Spaß kommt nicht zu kurz und so schließt die Überblicksdarstellung mit Begriffsklärungen zu den Themen „Flashmob“ und „Spieleindustrie“ ab.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ist es möglich, ein derart fluides Thema wie die Entwicklung des Web 2.0 in Buchform darzustellen? Der Mehrwert des nun vorliegenden Buches liegt ohne Zweifel in der Dichte der zu Wort kommenden Sachverständigen. Über die, wie Wolfgang Macht es einleitend nennt, „mitreißend kreative Jugendphase der Social Media-Bewegung“ bietet die Publikation jedenfalls einen vielschichtigen und kenntnisreichen Überblick, dessen Nutzen nicht zuletzt in den zahlreichen weiterführenden Links liegt.</p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier – KW 01</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-01-5106/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 15:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Mobs]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[geistiges Eigentum]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitaler Jahresausblick 2011, Twitter-Fail-Rückblick 2010, kritischer EU-Blick auf die Nutzung geistigen Eigentums und kein Durchblick mehr beim Wettstreit TV vs. Internet - diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.       
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Digitaler Jahresausblick 2011, Twitter-Fail-Rückblick 2010, kritischer EU-Blick auf die Nutzung geistigen Eigentums und kein Durchblick mehr beim Wettstreit TV vs. Internet &#8211; diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.</p>
<p><strong><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1354746/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jahresvorschau Zwo Punkt Elf<br />
</a></strong><br />
Jörg Schieb von dradio.de wagt einen Ausblick auf das Computer- und Internetjahr 2011. Der Autor spekuliert darüber, was demnächst von WikiLeaks zu erwarten sei (Stichwort: Enthüllungen aus der Bankenwelt), welche Höhenflüge das iPad erleben wird, wie Cloud-Computing an Bedeutung gewinnen und der Datenschutz in Sozialen Netzwerken diskutiert werden wird.</p>
<p><strong><a href="http://www.ausschnitt.de/news_detail_aktuell_de,407,194,65084,detail.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Best of Twitter-Fails 2010<br />
</a></strong><br />
Der Berliner Kommunikationsdienstleister AUSSCHNITT präsentiert die Twitter-Mecker-Charts 2010. Auf dem vordersten Platz landete das viel kritisierte und diskutierte Bahn-Bauprojekt &#8220;Stuttgart 21&#8221;. Inbesondere der baden-württembergische CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus und die Deutsche Bahn vereinen dabei die meiste Negativkritik auf sich. Das am häufigsten kritisierte Produkt war das iPhone, am meisten waren die Twitterer über politische Entscheidungen und interne Machtkämpfe verärgert.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,737748,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mainstream-Komfort vs. offene Strukturen<br />
</a></strong><br />
Konrad Lischka von Spiegel Online stellt eine veränderte Online-Demografie fest. Der Komfort geschlossener Strukturen wie Facebook oder AppStore wird die Vorzüge offener Strukturen vom Nutzungsverhalten der Bürger her immer weiter überflügeln, so der Autor. Ein immer größerer Teil der Nutzer käme ohne offene Standards wie RSS oder Bookmarks aus. Plattform-Offenheit und Datenportabilität seien kein Erfolgskriterium im Endkunden-Mainstream, schreibt Lischka.</p>
<p><strong><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33977/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Smart Mobs ist da<br />
</a></strong><br />
Anja Junghans und Benjamin David von TELEPOLIS philosophieren darüber, was WikiLeaks, Stuttgart 21 und das Münchner Kunstprojekt der Urbanauten gemeinsam haben. Ihr Argument: Das Internet bringt nicht das öffentliche Stadtleben zum Erliegen, so wie manche Pessimisten behaupten würden. Stattdessen sei ein öffentlicher Zwischenraum, ein &#8220;Smart Mobs&#8221;, entstanden, der die Welt und die Stadt tiefgreifend verändere.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Evaluierungsbericht-zur-Durchsetzungsrichtlinie-bei-geistigem-Eigentum-veroeffentlicht-1164740.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>EU-Evaluierungsbericht zu geistigem Eigentum</strong><br />
</a><br />
Nach Ansicht der EU hat die Verletzung geistigen Eigentums in Europa rapide zugenommen. Dies stellten die EU-Beamten anlässlich einer <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM%3A2010%3A0779%3AFIN%3ADE%3APDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wirksamkeitsprüfung</a> der sogenannten <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM%3A2010%3A0779%3AFIN%3ADE%3APDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Durchsetzungsrichtlinie</a> fest. Das Internet sei ein Ort regelmäßiger Rechtsverletzungen, denen mit neuen legislativen und nicht-legislativen Instrumenten begegnet werden müsse.</p>
<p><strong><a href="http://www.fr-online.de/kultur/medien/auch-die-jungen-schauen-fern/-/1473342/5065734/-/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterschiedliche Prognosen zum TV-Konsum<br />
</a></strong><br />
In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau stellt Fernsehforscher Matthias Wagner fest: Das bereits tot gesagte Offline-TV ist trotz der Angebote im Online-TV-Bereich gefragter denn je. Auch bei jungen Menschen habe es keine dramatischen Verschiebungen beim TV-Genuss gegeben, so der TV-Experte. Das Gegenteil behauptet eine britische <a href="http://people-press.org/report/689" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a>, wonach von den unter 30-Jährigen im Vergleich zu 2007 (68 Prozent) nur noch 52 Prozent das analoge TV als Hauptnachrichtenquelle nutzten.</p>
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		<title>Verwaltung in den Wolken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 11:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[ISPRAT-Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die öffentliche Verwaltung in Deutschland wird zukünftig vermehrt das sogenannte &#34;Cloud Computing&#34; in punkto E-Government nutzen. Das suggeriert zumindest die von Fraunhofer FOKUS und der Hertie School of Governance vorgelegte <a href="/sites/politik-digital.de/files/ISPRAT-Cloud-Studie.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ISPRAT-Studie</a> &#34;Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung&#34;. <a href="http://www.nist.gov/itl/cloud/index.cfm">Cloud Computing</a> bedeutet, dass Computerfunktionen und -aktivitäten vom lokalen Rechner ins Internet verlagert werden. 
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die öffentliche Verwaltung in Deutschland wird zukünftig vermehrt das sogenannte &#8220;Cloud Computing&#8221; in punkto E-Government nutzen. Das suggeriert zumindest die von Fraunhofer FOKUS und der Hertie School of Governance vorgelegte <a href="/wp-content/uploads/ISPRAT-Cloud-Studie.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ISPRAT-Studie</a> &#8220;Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung&#8221;. <a href="http://www.nist.gov/itl/cloud/index.cfm">Cloud Computing</a> bedeutet, dass Computerfunktionen und -aktivitäten vom lokalen Rechner ins Internet verlagert werden.</p>
<p>Während das &#8220;Cloud Computing&#8221; in der freien Wirtschaft immer mehr <a href="http://www.handelsblatt.com/studie-cloud-anbieter-auf-dem-pruefstand;2723596" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fuß fasst</a> und laut der <a href="http://www.experton-group.de/fileadmin/experton/studien/2010/Experton_Cloud_Vendor_Benchmark_2010_Ergebnisse.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> &#8220;Cloud Vendor Benchmark 2010&#8221; der IT-Beratungsfirma Experton ein &#8220;weiterer Evolutionsschritt hin zur Industrialisierung der IT&#8221; ist, fristet es in der öffentlichen Verwaltung Deutschlands derzeit noch ein Mauerblümchendasein. Anders sieht es da beispielsweise in den USA aus, wo US-Behörden bereits Anwendungen in Clouds auslagern und <a href="https://info.apps.gov/sites/default/files/Proposed-Security-Assessment-and-Authorization-for-Cloud-Computing.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Richtlinien</a> zu deren Nutzung beschlossen.</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cloud-betriebsmodell.jpg" alt="" width="470" height="309" /></p>
<p align="center"><em>(Quelle: Abbildung I.1.2 &#8211; Taxonomie der Cloud-Betriebsmodelle, ISPRAT-Studie)<br />
</em></p>
<p>Die kürzlich veröffentlichte ISPRAT-Studie prognostiziert nun, dass auch deutsche Behörden immer mehr an einem Einsatz des &#8220;Cloud Computing&#8221; interessiert sein werden. Denn laut der Studie würden sich ganz neue Möglichkeiten bei der Modernisierung der behördlichen Informationstechnik und den Rechenzentren sowie der Konsolidierung von IT-Ressourcen ergeben, die zur Kostenersparnis im öffentlichen Sektor beitragen könnten. Die Prognose überrascht wenig, waren an der Studie doch auch Firmen wie IBM, Microsoft, Siemens und Oracle beteiligt.</p>
<p>In der Bewertung von Cloud Computing stehen Kosteneffizienz und flexible Nutzung von Ressourcen jedoch nicht an erster Stelle. In der öffentlichen Verwaltung spielen vor allem Risikofragestellungen eine übergeordnete Rolle – Fragen der Wirtschaftlichkeit sind demgegenüber eher sekundär. Dabei stelle die sichere und datenschutzrechtlich konforme Verarbeitung von personenbezogenen Daten bezüglich eines erfolgreichen Einsatzes dieser neuen Technologie die größte Herausforderung dar, so die Ergebnisse der Studie.</p>
<p>In einem Gespräch mit politik-digital.de führte Linda Strick von <a href="http://www.fokus.fraunhofer.de/de/elan/projekte/national/laufende_projekte/cloud_computing_e-gov/index.html">Fraunhofer FOKUS</a> an, dass das &#8220;Cloud Computing&#8221; entscheidend zur Konsolidierung von IT-Rechen- und Leistungszentren deutscher Behörden beitragen könne. Jedoch käme derzeit mit Blick auf Sicherheitsaspekte und den IT-Grundschutz nur die private Cloud, bei der sich Anbieter als auch Nutzer innerhalb derselben Organisation (Firma, Verwaltung) befinden, für die öffentliche Verwaltung in Frage.</p>
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