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	<title>Cornelia Pieper &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Cornelia Pieper &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Mit Laptop und Lederhose reicht es für ganz Deutschland nicht aus.&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Pieper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/cpieper.jpg" alt="Cornelia Pieper" align="left" height="90" width="80" /></b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chat mit Frau Cornelia 
Pieper, Generalsekretärin der FDP</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/cpieper.jpg" alt="Cornelia Pieper" align="left" height="90" width="80" /></b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chat mit Frau Cornelia<br />
Pieper, Generalsekretärin der FDP</b></span><!--break--><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><br />
Moderator:</b> Heute ist die Generalsekretärin der Liberalen, Cornelia<br />
Pieper, für die kommenden 60 Minuten unser Chat-Gast. <br />
tacheles.02 ist ein Format von tagesschau.de und politik-digital.de und wird<br />
unterstützt von tagesspiegel.de.<br />
Frau Pieper, in der Affäre um dienstlich erworbene Bonusmeilen hat ein<br />
weiterer prominenter Politiker seinen Rücktritt erklärt. Der Berliner<br />
Wirtschaftssenator Gregor Gysi, früher PDS-Fraktionschef im Bundestag,<br />
hat sein Amt und sein Abgeordnetenmandat niedergelegt. Er habe sich von seinen<br />
Wählerinnen und Wählern entfernt und &quot;fürchte sich vor seinen<br />
eigenen Persönlichkeitsveränderungen&quot;, erklärte Gysi in<br />
einer fast schon an einen Schauprozess erinnernden Selbstbeschuldigung in seiner<br />
Erklärung. Rücktritt wegen ein paar Bonusmeilen oder steckt da mehr<br />
dahinter? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Ich glaube, dass die Bonusmeilen nur ein Vorwand sind. <br />
Wahrscheinlich ist er der Herausforderung des Amtes nicht gewachsen. Es war<br />
vorherzusehen, dass er den Problemen der Stadt Berlin als Wirtschaftssenator<br />
nicht gewachsen ist. Ich fände es richtig, wenn es endlich eine klare Trennung<br />
von Privat- und Dienstbonusmeilen gäbe. Hier fehlt eine klare Regelung<br />
der Lufthansa bzw. des Bundestages. Ich glaube, dass auch Cem Özdemir andere<br />
Gründe zum Rücktritt hatte.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Mediator:</b> Nachfrage,<br />
wie ist es mit Özdemir? Ist auch der den Herausforderungen des innenpolitischen<br />
Sprechers nicht gewachsen? Na dann hoffen wir mal für Sie, dass nicht einer<br />
aus der FDP betroffen ist!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Auch wenn er andere politische Ansichten hat, hat Özdemir gut seine Aufgabe<br />
als innenpolitischer Sprecher wahrgenommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Kanzler</b>: Wie hält<br />
es denn die FDP mit den Bonusmeilen? Gibt es hier auch schlafende Hunde?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Ich kann leider nicht für alle persönlich sprechen, aber ich meine,<br />
dass es klare Regelungen braucht. Außerdem finde ich es beschämend,<br />
wenn wir bei vier Millionen Arbeitslosen in Deutschland über Bonusmeilen<br />
reden müssen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Kanzler: </b>Ich finde<br />
es ja schon etwas dünn, einfach Unfähigkeit auf der anderen Seite<br />
anzunehmen. Das klingt sehr danach, als ob man die Affäre für den<br />
eigenen Wahlkampf nutzen wollte!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Da sehe ich jetzt keinen Zusammenhang. Ich meine nur, dass je länger die<br />
Diskussion über Bonusmeilen ungeregelt weiterläuft, die Politikverdrossenheit<br />
wächst. Und das nützt doch wohl keiner Partei!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Zu einem<br />
andern Thema: Sie haben in einem Sechs-Punkte-Programm für die &quot;Herzenssache<br />
Aufbau Ost&quot; unter anderem den Ausbau von Verkehrswegen und mehr Geld für<br />
Wissenschaft, Bildung und den Mittelstand gefordert. Kann das dem Osten wirklich<br />
genug Jobs bringen, um die Massenarbeitslosigkeit sichtbar zu verringern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Eindeutig ja! Den Menschen im Osten sind schon zu viele Versprechungen gemacht<br />
worden. Wir müssen in die Infrastruktur investieren, damit der Anreiz für<br />
Investoren besteht, in die neuen Länder zu gehen. Namenhafte Wirtschaftsinstitute<br />
haben in den neuen Bundesländern dazu noch ein großes Defizit festgestellt.<br />
Wir brauchen Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung, weil diese von<br />
Dauer sind. Die nächste Bundesregierung mit Beteiligung der FDP wird die<br />
Forschungsförderung für die neuen Länder zum Hauptthema machen.<br />
Außerdem sollten wir nur politische Rahmenbedingungen schaffen, die zur<br />
Wirtschaftskraft Ost beitragen und nicht zur Abwanderung gen West. Wenn die<br />
jungen leistungsfähigen Leute gehen, blutet der Osten aus und verliert<br />
sein wichtigstes Pfund für den Standort. Also, weg mit der Mobilitätsprämie<br />
Ost, sie ist eine Abwanderungsprämie!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Onkel Hotte: </b>Mit<br />
Forschung schafft man aber nicht die Masse von Arbeitsplätzen, die gebraucht<br />
wird &#8211; wie kann man diese Basis schaffen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>vielflieger</b>: Wenn<br />
sich im Osten keine Industrie ansiedelt, dann bleibt auch die Forschung nicht<br />
hier!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Ein Beispiel: In Mitteldeutschland ist um Halle/Leipzig nicht nur ein Chemiezentrum<br />
(Elf Aquitaine) entstanden, sondern auch ein Zentrum der Biotechnologie. Das<br />
lockt Forschungsunternehmen an, hat zehntausende Arbeitsplätze geschaffen.<br />
Aber Sie haben Recht: ohne Industiekerne kann weder der Mittelstand, noch das<br />
Dienstleistungsgewerbe wachsen. Die jetzige Bundesregierung hat sehr wenig für<br />
den Mittelstand getan, der immerhin zwei Drittel der Arbeitsplätze und<br />
80 Prozent aller Ausbildungsplätze schafft. Wir brauchen eine Gleichbehandlung<br />
mit den Kapitalgesellschaften im Steuersystem, aber vor allem ein einfaches<br />
Steuerrecht, mit einem Drei-Stufen-Tarif von 15, 25 und 35 Prozent. Ein Niedrigsteuergebiet<br />
Deutschland ist die beste Voraussetzung für Arbeitsplätze.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>vielflieger</b>: Und<br />
welche Branchen, denken Sie, würden sich im Osten noch ansiedeln können<br />
bzw. wollen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Biotechnologie und Gentechnik sind Wachstumsbranchen, gerade bei den Forschungskapazitäten<br />
im Osten. Wir brauchen insgesamt mehr Unternehmen in den neuen Ländern,<br />
denn die Selbständigenquote liegt nur bei 7 Prozent, im Westen bei 12 Prozent.<br />
Ohne Unternehmen keine Arbeitsplätze, also wie wäre es mit einer Existenzgründeroffensive<br />
&#8211; eine Eigenkapitalausstattung, auf die man nicht Monate/Jahre von den Banken<br />
warten muss, die Deutsche Ausgleichsbank des Bundes als Mittelstandsbank profilieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>vielflieger:</b> Nach<br />
Ihren Vorstellungen wird die Wissenschaft im Osten vom Staat bezahlt und im<br />
Westen nutzt die Industrie die Ergebnisse!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
An Vielflieger: das habe ich nicht gemeint. Gerade die großen Chemiekonzerne<br />
investieren selbst einen Großteil ihrer Gewinne in die Forschung, aber<br />
es gibt notwendige Anschubfinanzierungen in innovative Branchen. Lassen Sie<br />
uns bei den veralteten Industriesubventionen abbauen, z. B. der Steinkohle und<br />
in Bildung und Forschung investieren. Das sind Zukunftsinvestitionen für<br />
mehr Arbeitsplätze!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator: </b>Zu einem<br />
anderen Thema:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>tarzan:</b> Die FDP strebt<br />
wieder Regierungsverantwortung an. Welche Konstellationen sind für Ihre<br />
Partei denkbar?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Jede Konstellation für eine Bundesregierung, die auf Steuersenkungen und<br />
bessere Bildungschancen setzt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>ronaldo</b>: Können<br />
Sie sich nach der Bundestagswahl eine rot-gelbe Koalition vorstellen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Ob rot-gelb, oder schwarz-gelb, beides ist besser als rot-grün.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Gelbes Wunder</b>: Glauben<br />
Sie, Sie würden in einer Koalition mit Herrn Stoiber glücklich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Es geht nicht um Gefühle, sondern um die Zukunft des Landes. Vor allem<br />
um mehr Arbeitsplätze.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>tarzan</b>: Vor nicht<br />
allzu langer Zeit haben Sie die CDU/CSU als &quot;diffus und handlungsunfähig&quot;<br />
kritisiert. In den vergangenen Wochen äußert sich Ihre Partei der<br />
Union gegenüber deutlich freundlicher. Hat sich dort so schnell so viel<br />
geändert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Die FDP hat in Sachsen-Anhalt einen Politikwechsel mit der Union herbeigeführt.<br />
Wenn die Richtung der nächsten Bundesregierung für mehr Investitionen<br />
und Arbeitsplätze stimmt, dann geht es auch mit Herrn Stoiber. Wir machen<br />
unsere Regierungsbeteiligung von den programmatischen Inhalten für die<br />
nächsten vier Jahre für dieses Land abhängig. Außerdem<br />
haben wir einen eigenen Kanzlerkandidaten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>ronaldo:</b> Kann Herr<br />
Stoiber überhaupt eine zukunftsgewandte Politik machen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Mit Laptop und Lederhose reicht es für ganz Deutschland nicht aus. Wir<br />
brauchen mehr Reformen in der Bundespolitik, um im europäischen und internationalen<br />
Wettbewerb aufzuholen. Auch wenn Bayern gut bei der Pisa-Studie abgeschnitten<br />
hat, was die Bildungspolitik anbelangt, ist das international immer noch Mittelmaß.<br />
Wollen wir an der Spitze sein, kann Bayern nicht der Maßstab sein für<br />
die zukünftige Bundespolitik.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Tante Jole</b>: Mit neun<br />
Prozent hat man vielleicht einen Kandidaten, aber wenig Chancen!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
In Sachsen-Anhalt hatte die FDP bis 1949 einen liberalen Ministerpräsidenten.<br />
Anfang der 50er Jahre noch einen in Baden-Württemberg. Wir sind eine eigenständige<br />
Partei, mit einem guten Programm und wir nehmen uns wie die Union und die SPD<br />
gleichberechtigt heraus, unseren Spitzenmann zum Kanzlerkandidaten zu benennen.<br />
Wettbewerb belebt das Geschäft. Wir sehen das sportlich.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Gelbes Wunder:</b> Sie<br />
sind ja &#8211; wenn ich Sie richtig einschätze &#8211; eher überlegt. Das gefällt<br />
mir sehr. Andere in Ihrer Partei (und auch in anderen Parteien) schießen<br />
aber auf alles, was sich bewegt oder auch nicht bewegt. Glauben Sie nicht, dass<br />
so Aktionen wie der Einklageversuch von Guido Westerwelle in die Fernsehdebatte<br />
der Demokratie schadet, weil alles nur noch Spektakel ist?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Nein. Es ist zum Vorteil der Demokratie. Wo steht denn geschrieben, dass die<br />
öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, die von den Gebührenzahlern<br />
finanziert werden, eine Vorentscheidung über die Bundestagswahlen mit einer<br />
kleinen Kanzlerkandidatenrunde Stoiber-Schröder treffen dürfen? Das<br />
ist Chancenungleichheit in einem demokratischen Parteiensystem.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator: </b>Kleine<br />
Bemerkung: Dann hätten wir wohl eine KanzlerkandidatInnen-Runde, wo wir<br />
viele Stühle brauchten. Würde das der FDP wirklich nützen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Es wäre ein Beitrag zu einer allumfassenden Information über die Kanzlerkandidaten<br />
der Parteien. Es gibt eben nicht nur zwei, sondern drei. Und eines ist sicher:<br />
zwei von den dreien werden nicht Kanzler.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Tante Jole:</b> Erfolge<br />
von gestern sind aber nicht der Erfolg am 22. September. Wie wollen sie denn<br />
nun noch auf 18 Prozent kommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Mit einem klaren Programm für mehr Netto, mehr Bildung, mehr Arbeit, einer<br />
pfiffigen Werbekampagne und vor allem mit Wahlveranstaltungen, bei denen wir<br />
direkt auf den Bürger zugehen und nicht warten, bis er zu uns kommt. Im<br />
übrigen, eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lagen wir bei<br />
8 Prozent in den Umfragen. Am Wahltag waren es 13,3 Prozent. Bei Allensbach<br />
liegen wir in den Umfragen bei 13,1 Prozent für die Bundestagswahl heute.<br />
Warum soll am 22. September nicht auch im Bund möglich werden, was in Sachsen-Anhalt<br />
längst Realität ist?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Mr_X:</b> Wenn ich Sie<br />
richtig verstanden habe, will die FDP die Ökosteuer ja abschaffen. Dadurch<br />
würden die Energiepreise kurzfristig deutlich sinken. Was halten Sie für<br />
einen angemessenen Benzinpreis an der Tankstelle und wie wollen Sie die Steuerausfälle<br />
gegenfinanzieren? Die CDU ist ja inzwischen zurückgerudert und will die<br />
Ökosteuer nicht mehr abschaffen, sondern nur nicht mehr fortführen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper: </b>Die<br />
Ökosteuer ist weder umweltfreundlich noch sozial. Sie belastet den kleinen<br />
Bürger, aber vor allem Arbeitsplätze. Deswegen gehört sie abgeschafft.<br />
Der Bund hat allein 55 Mrd. Euro Subventionen im Haushalt. Allein eine Reduzierung<br />
an dieser Stelle würde uns eine Gegenfinanzierung leicht machen. Doch machen<br />
wir uns nichts vor. Die Politik muss endlich ihre Hausaufgaben machen. Um die<br />
Löcher in der Rentenkasse zu stopfen ist es falsch, eine Steuer zu beschließen.<br />
Wir brauchen eine echte Rentenreform, die auf mehr private Vorsorge im Interesse<br />
der jungen Generation heute setzt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Es bleibt<br />
der Preis für den Liter Benzin?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Jedenfalls ist die Vorstellung der Grünen, der Liter Benzin soll in Deutschland<br />
durch Steuererhöhung 2,50 Euro kosten, absurd. 70 Prozent des Benzinpreises<br />
sind Steuern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>bar code</b>: Welche<br />
Subventionen wollen Sie streichen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Die FDP will bis zum Jahr 2005 die Steinkohlesubvention halbieren. Wir importieren<br />
heute schon die Steinkohle billiger. Sie gehört auch nicht zu den umweltfreundlichen<br />
Energieträgern. Lassen Sie uns die Milliarden, die wir dadurch einsparen,<br />
lieber in eine bessere Infrastruktur und Bildungspolitik stecken.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>persil:</b> Fehlt der<br />
FDP als Partei der Besserverdienenden nicht einfach die klassische Klientel<br />
in den neuen Ländern? Sind die Leute, die die FDP gewählt haben, nicht<br />
dieselben, die bei der Wahl davor der DVU die Stimme gegeben haben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Bei dieser Formulierung bekomme ich Zahnschmerzen. Liberalismus hat seit der<br />
Aufklärung mit Toleranz, Aufgeschlossenheit und Bürgerangagement zu<br />
tun. Aber nichts mit einer Klientelpolitik, die auf einzelne Berufs- und Einkommensgruppen<br />
abzielt.<br />
Da sind in der Vergangenheit in der FDP Fehler gemacht worden. Die neue Generation<br />
hat daraus gelernt. Wir sind eine Partei für das ganze Volk. Bei der letzten<br />
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben uns 10,6 Prozent der Arbeiter und mehr<br />
als 10 Prozent der Arbeitslosen gewählt. Und noch besser: Wir waren zweitstärkste<br />
Partei bei den Erst- und Jungwählern bis 35 Jahren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>VVVH</b>: Wir erfahren<br />
(nicht nur hier) viel von Ihren Forderungen. Glauben Sie, dass es einfach werden<br />
wird, sie durchzusetzen, falls Sie die Wahl am 22. September gewinnen sollten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Nein, es wird nicht einfach. Aber für uns ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit,<br />
die Forderung nach Steuersenkung und Bildungsreform in einer Koalitionsvereinbarung<br />
verankert zu wissen. Das sind unsere Bedingungen an den Koalitionspartner, um<br />
mitzuregieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>persil:</b> Was sagen<br />
Sie zum Möllemann-Eklat?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
Welchen Eklat?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>persil:</b> Die Nichtaussprache<br />
mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Frieda:</b> Ist Glaubwürdigkeit<br />
in einer Partei, die jemanden wie Möllemann nicht vor die Tür setzt,<br />
überhaupt möglich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper</b>:<br />
<i>zu Frida:</i> Auch in der FDP werden stellvertretende Parteivorsitzende demokratisch<br />
gewählt.<br />
<i>zu persil</i>: Wir haben mehrmals mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland<br />
gesprochen und sind auch in Zukunft gesprächsbereit. Das Thema ist der<br />
Frieden im Nahen Osten. D.h. mit Gewalt schafft man weder auf palästinensischer<br />
noch israelischer Seite ein Fundament, auf dem man eine friedliche Gesellschaft<br />
aufbauen kann. Auch den Palästinensern muss ein eigenständiger Staat<br />
zugestanden werden. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>guidowesterwelle</b>:<br />
Wäre es Ihnen lieber, es gäbe Möllemann nicht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Jürgen W. Möllemann ist der Ideengeber für das Projekt 18 der<br />
FDP. Er war DER beste Bildungsminister, den Deutschland je hatte und im Vergleich<br />
zu Herrn Müller auch der bessere Wirtschaftsminister. Also, es kommt immer<br />
darauf an, was man aus dem Gesagten auch in die politische Tat umsetzt. Rot-grün<br />
hat in den letzten Jahren viel geredet und wenig gehandelt im Interesse der<br />
Arbeitslosen dieses Landes.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator</b>: Da die<br />
FDP nun einen Kanzlerkandidaten hat, darf man ja mal träumen &#8211; daher zum<br />
Abschluss:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>michael</b>: Was würden<br />
Sie als erstes tun, wenn Sie Bundeskanzlerin wären?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Ich würde als erstes dafür sorgen, dass mehr für Kinder und junge<br />
Menschen getan wird. Eine bessere Ausbildung schafft ihnen auch bessere Zukunftschancen.<br />
Deshalb würde ich für Bildung mehr Geld ausgeben, indem ich an anderer<br />
Stelle spare.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b> Liebe<br />
Chat-Gäste, sehr geehrte Frau Pieper. Unsere Chatzeit ist leider vorbei<br />
. Vielen Dank für Ihre Fragen. Vielen Dank, Frau Pieper!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cornelia Pieper:</b><br />
Bedanke mich für das offene Gespräch! Auf bald!</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator</b>: Wir würden<br />
uns freuen, Sie bei unserem nächsten Chat wieder begrüßen zu<br />
dürfen. Die Ankündigungen für die nächsten Chats finden<br />
Sie auf den Webseiten der Veranstalter <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a><br />
und <a href="http://www.politk-digital.de/">politik-digital.de</a> sowie des<br />
Unterstützers<a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> tagesspiegel.de</a>.<br />
Wir wünschen allen Beteiligten noch einen schönen Abend!</span></p>
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		<title>&#8220;Ex Oriente lux &#8211; Das Licht kommt aus dem Osten&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Pieper]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Cornelia Pieper im Chat am 16 Mai 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Cornelia Pieper im Chat am 16 Mai 2001</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>&quot;Ex Oriente lux &#8211; Das Licht kommt aus dem Osten&quot;</i>.<br />
Das sagt die neue Generalsekretärin der FDP nicht nur über sich selbst,<br />
sondern vor allem über das Potenzial der neuen Bundesländer. Daneben<br />
sprach sie im Chat von stern.de und politik-digital.de auch über das<br />
Internet, Prozentrechnung und grüne Relikte.<br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit Begeisterung vertrat Cornelia Pieper das Internetkonzept ihrer Partei: <i>&quot;Jeder kann im Netz mit uns das Wahlkampfprogramm diskutieren oder auch Mitglied im Internetlandesverband werden&quot;</i>.<br />
Die FDP sei die erste Partei, bei der Abstimmungen über das Netz liefen<br />
und bei der man seine Ideen zum Bürgerprogramm 2002 über das Internet<br />
einbringen könne. Dass dieses Angebot auch Zulauf findet, belegten<br />
monatlich 520.000 Zugriffe auf die Internetseite.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In der Politik komme es heute auf eine gute Mischung aus Kompetenz und medialer Präsenz an. <i>&quot;Die FDP ist voller temperamentvoller, ideenreicher und witziger Persönlichkeiten&quot;</i>,<br />
sagt Cornelia Pieper. Ihre Kompetenz wolle die Partei im nächsten<br />
Bundestagswahlkampf vor allem mit Themen wie Steuerpolitik,<br />
Bildungsreformen und Mobilität beweisen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Thema im Chat war natürlich auch<br />
die Steuerpolitik. Sie verteidigte erneut ihre Forderung nach der<br />
Beibehaltung des Solidaritätszuschlages, mit der sie sich noch vor<br />
kurzem gegen die bisherige Parteilinie der FDP gestellt hatte. <i>&quot;Die FDP will nicht die Solidarität mit dem Osten aufgeben&quot;</i>, der &quot;Soli&quot; müsse auch aus psychologischen Gründen erhalten bleiben. <i>&quot;Wir<br />
wollen die Förderung für den Aufbau Ost nicht nach dem<br />
Gießkannenprinzip sondern mit mehr Effizienz stattfinden lassen. Unsere<br />
Schwerpunkte: der Infrastrukturausbau und die Stärkung der<br />
Forschungslandschaft unter dem Aspekt der engeren Vernetzung mit der<br />
Wirtschaft.&quot;</i><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Umgang mit den Steuern ist für Cornelia Pieper auch der Schwachpunkt bei den Grünen. <i>&quot;Da die Grünen soviel Ahnung haben vom Steuersenken wie der Papst vom erfüllten Eheleben&quot;</i>, könne man sie durchaus als <i>&quot;armes Relikt aus den 80ern&quot;</i><br />
sehen. Mit dem ehrgeizigen Ziel eines Stimmenanteils von 18 Prozent<br />
Stimmenanteil positioniert sich die FDP sowohl den Grünen gegenüber als<br />
auch in der gesamten Parteienlandschaft neu. Mit dem Ziel von 18<br />
Prozent mache sich die FDP nicht zur Lachnummer, ganz im Gegenteil: <i>&quot;Man muss sich im Leben ehrgeizige und klare Ziele stecken&quot;</i>. Vehement abgelehnt wurde von Pieper eine Koalitionsaussage der Liberalen für die nächste Bundestagswahl. Die FDP als <i>&quot;einzige liberale Partei Deutschlands&quot;</i> wolle mit einem eigenständigen Kurs und ohne Koalitionsaussagen in den Bundestagswahlkampf gehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Sich selbst sieht die theaterbegeisterte Sprachwissenschaftlerin, die lange Zeit ihren Mann im <i>&quot;Tante-Emma-Laden&quot;</i> in Halle an der Saale unterstützt hat, als die <i>&quot;die typische Vertreterin von Vereinbarkeit von Beruf und Familie&quot;</i>.<br />
Auch wenn sie mit der Nachfolge von Guido Westerwelle vor einer<br />
schwierigen Aufgabe stehe, wolle sie niemanden kopieren, sondern ihren<br />
eigenen unverkennbaren Stil im Amt prägen, versprach Pieper.<br />
<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_16872.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
<!-- Content Ende --></p>
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="390">
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