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	<title>Corporate Social Responsibility &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Corporate Social Responsibility &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Corporate Digital Responsibility: Vertrauen schaffen, doch was heißt das eigentlich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Schymura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 13:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
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					<description><![CDATA[Corporate Social Responsibility, also Gesellschaftsverantwortung von Unternehmen, ist bereits seit langem fester Bestandteil unternehmerischer Praxis. Aber was genau steht hinter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CDR_Engel2_Artikel1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-154801 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CDR_Engel2_Artikel1.jpg" alt="Stephan Engel trägt neben Bildschirm über &quot;CDR bei Otto&quot; vor" width="640" height="280" /></a>Corporate Social Responsibility, also Gesellschaftsverantwortung von Unternehmen, ist bereits seit langem fester Bestandteil unternehmerischer Praxis. Aber was genau steht hinter dem Begriff der Digital Responsibility? Inwiefern neue Verantwortung auf Unternehmen und Politik in einer digitalisierten Gesellschaft zukommt, wurde am Donnerstag, den 21. Juni, von der Arbeitsgruppe Ethik der Initiative D21 diskutiert.</p>
<p>Digitalisierung bringt neue, vorher nicht da gewesene Handlungsmöglichkeiten. Sie wirft Fragen auf, die wir vorher nicht gestellt haben – und auf die auch ethische Antworten gefunden werden müssen. Benötigen wir dafür eine neue Ethik, oder genügen bereits existierende ethische Frameworks? Die Arbeitsgruppe Ethik hat sich das Ziel gesetzt, ethische Grundvorstellung auf die digitalisierte Gesellschaft zu übertragen. In der Veranstaltung am 21.06.2018 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der Corporate Digital Responsibility – welche Verantwortungen haben Unternehmen in einer digitalen Gesellschaft? Wir werden heute politische und wirtschaftliche Interpretationen dieser Frage hören.</p>
<h3>CDR heißt, „Verantwortung nicht an der Garderobe der Digitalisierung abzugeben“</h3>
<p>„Für uns“, sagt Stephan Engel, Head of Corporate Responsibility der Otto Group, „ist Ethik Teil unserer wirtschaftlichen Erfolgsfunktion.“ In erster Regel sei er Kaufmann, Hamburger Kaufmann, nicht Ethiker. Angenehm ehrlich wirkt er mit seinem Bekenntnis. Dennoch, so steht es in dem 80 Seiten langen Imagebericht seines Unternehmens, bedeutet Kaufmannsein eben auch, sogenannte Kaufmannstugenden zu berücksichtigen: Werte sind essentiell für sein Unternehmen. Engel fährt fort: „CDR heißt, Verantwortung nicht an der Garderobe der Digitalisierung abzugeben.“ Was genau steckt hinter dieser Verantwortung? Neben den Vorteilen der Digitalisierung führt die Schnelligkeit, mit der sie voranschreitet, auch zu Verunsicherung, so steht es in dem Otto-Bericht. Das scheint Björn Stecher, stellvertretender Geschäftsführer der <a href="https://initiatived21.de/">Initiative D21</a>, zu meinen, als er kurz darauf von Vertrauensankern spricht, an denen sich Menschen festhalten können. „Es ist wichtig, Vertrauen zu schaffen“, sagt er, „um die Komplexität der Digitalisierung für die Gesellschaft zu reduzieren.“ Vertrauen ist ein Wort, das noch häufiger auf dieser Veranstaltung fällt, es scheint von hoher Bedeutung zu sein. Doch inwiefern ist das Schaffen dieses Vertrauens Teil dieser Verantwortung? Wie lässt sich der abstrakte Begriff CDR konkretisieren?</p>
<h3>CDR als digitale Ergänzung einer CSR?</h3>
<p>Jens-Rainer Jänig, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur mc quadrat, versucht sich an einer Definition: Corporate Digital Responsibility sei Verständnis von Unternehmensverantwortung <em>in und für</em> eine digitale Gesellschaft. Es umfasse es eine regulierte und eine freiwillige Ebene: Einerseits also das Einhalten relevanter Gesetze oder Richtlinien, andererseits die Wahrnehmung einer freiwilligen Verantwortung bei der Mitgestaltung der digitalen Gesellschaft. Im Fokus, so Jänig, sollen die über die regulative Ebene hinausgehenden freiwilligen Maßnahmen stehen. In der anschließenden Diskussionsrunde sorgt das für Unklarheit bei anderen TeilnehmerInnen: An Regeln halten – ist das wirklich Verantwortung oder nicht vielmehr Selbstverständlichkeit, ja, eine notwendige Rahmenbedingung für gesellschaftliche Teilnahme? Aber, antwortet Stecher darauf, ist es beispielsweise mit der DSGVO überhaupt noch so eindeutig, inwiefern, wann und wo ein Unternehmen gegen Recht verstößt? Eine klare Antwort wird es heute also nicht darauf geben.</p>
<p>CDRs Vorgängerin, die Corporate Social Responsibility, ist lange ein Begriff. Sie umfasst in der Regel die zusätzlichen Pflichten und Verantwortlichkeiten, die ein Unternehmen sich auferlegt, nicht die gesetzlichen. Allerdings ist CDR ungleich CSR: Jänig fragt sich, welche Rolle CDR neben CSR einnehmen soll. Ist sie etwas grundlegend neues, nur eine digitale Neuinterpretation dessen, was bereits existiert – oder sollten wir sie vielmehr als Ergänzung verstehen?</p>
<p>Besonders groß, das ist für Jänig bereits eindeutig, ist allerdings die Verantwortung von Unternehmen in sehr marktmächtigen Positionen. Unternehmen mit monopolähnlicher Stellung, wie Google, dürfen nicht nur reagieren, sondern müssen proaktiv die Fragen beantworten, die Digitalisierung in Bezug auf Gesellschaft und Ethik aufwirft.</p>
<h3>Beschwerdemanagement als Bestandteil einer CDR</h3>
<p>Zuletzt hören wir die politische Perspektive. Wolfgang Teves vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz  erklärt, was aus seiner Sicht Potentiale einer CDR sind. Auch für ihn spielt Vertrauen eine Schlüsselrolle, auch für ihn geht CDR über Regulierungen hinaus: CDR ist etwas, das flexibler ist, und von jedem Unternehmen individuell definiert und umgesetzt werden kann. Die Handlungsfelder einer CDR sind für jedes Unternehmen, vom traditionellen Konzern bis zum Start-Up, unterschiedlich, anders als allgemeingültige Gesetze. Für Teves ist außerdem klar, dass es bei CDR um mehr geht, als nur um Transparenz und Datenschutz: Aus seiner Sicht als Verbraucherschützer sind auch Beschwerdemanagement und Streitbeilegungsverfahren essentielle Bestandteile von digitaler Verantwortung.</p>
<p>Teves sucht auch offen die Diskussion: Wie kann Politik CDR mitgestalten, und wie kann sie das Übernehmen von Verantwortung in der Digitalisierung begleiten? Für ihn steht fest, dass verschiedene Akteure zusammenarbeiten müssen: Politik, NGOs, Unternehmen, internationale Organisationen. Wie passend, dass aus jedem Feld heute jemand an der Sitzung der AG Ethik teilnimmt.</p>
<p>Am Ende Veranstaltung ist deutlich geworden, welche Schlüsselrolle Vertrauen zukommt. Es wird allerdings auch deutlich, dass wir erst am Anfang stehen: Wir wissen, dass CDR von großer Bedeutung ist – doch wie wir sie gestalten und was sie genau beinhalten wird, muss noch geklärt werden. Ist sie einfach nur ein Teil der CSR – die nun eben neben einer analogen, auch eine digitale Komponente umfasst? Oder ist sie wirklich etwas grundlegend Andersartiges? Derzeit suchen wir noch nach Antworten auf diese Frage, die die Rolle von immer digitaler werdenden Unternehmen prägen wird.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe Ethik trifft sich einmal im Quartal und wird geleitet von der Initiative D21. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="//initiatived21.de/arbeitsgruppen/ag-ethik/)">hier</a>.</p>
<p>Titelbild: © Redaktion.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wieviel Plagiat darf sein? Streit um Namensrechte von &#8220;socialBC&#8221; entbrannt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wieviel-plagiat-darf-sein-streit-um-namensrechte-von-socialbc-entbrannt-3129/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Business Clubs gibt es im Internet viele. Da muss man sich von der Masse abheben, um Erfolg zu haben. Wie man das schafft? Zum Beispiel indem etwas Altbewährtes mit sozialem Engagement gepaart wird. Die Betreiber der social-Networking-Plattform 
<a href="http://www.socialbc.de/de/home" target="_self" rel="noopener noreferrer">socialBC</a> haben es so gemacht und verbuchten innerhalb von acht Wochen Erfolge. Doch nun gerät das sozial engagierte Projekt durch das juristische Vorgehen des Marktführers 
<a href="https://www.openbc.com/" target="_self" rel="noopener noreferrer">„openBC“</a> in Bedrängnis.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Business Clubs gibt es im Internet viele. Da muss man sich von der Masse abheben, um Erfolg zu haben. Wie man das schafft? Zum Beispiel indem etwas Altbewährtes mit sozialem Engagement gepaart wird. Die Betreiber der social-Networking-Plattform<br />
<a href="http://www.socialbc.de/de/home" target="_self" rel="noopener noreferrer">socialBC</a> haben es so gemacht und verbuchten innerhalb von acht Wochen Erfolge. Doch nun gerät das sozial engagierte Projekt durch das juristische Vorgehen des Marktführers<br />
<a href="https://www.openbc.com/" target="_self" rel="noopener noreferrer">„openBC“</a> in Bedrängnis.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
<b>Das Konzept von socialBC</b>
</p>
<p>
Die Idee kommt einem bekannt vor: Menschen geben auf einer Internetplattform ihre Kontaktdaten ab, um mit anderen Menschen aus ihrem Arbeitsfeld zusammenzukommen. Doch was sich anhört wie eine Beschreibung der Business-Plattform „openBC“ ist inzwischen auch in einer anderen Variante zu haben: SocialBC setzt einen Schwerpunkt auf Nonprofit-Akteure und hat sich nach eigenen Angaben die Verbesserung der sozialen Verantwortung von Unter-nehmen zum Ziel gesetzt. Den Marktführer openBC, 800.000 Nutzer und soeben mit einer 5,7 Millionen Euro-Finanzspritze von Venture-Kapitalgebern ausgestattet, ließ das nicht kalt.
</p>
<p>
SocialBC will nicht alles anders, aber vieles besser machen als openBC: Die Business-Plattform, die erst seit Anfang Oktober 2005 online ist und in der Kürze der Zeit nach eigenen Angaben bereits rund 1000 Mitglieder hat, will die Hälfte der Einnahmen aus Mitglieder-beiträgen sowie 100% möglicher Spendeneinnahmen vierteljährlich an Hilfsorganisationen auszahlen. Im Mittelpunkt steht hierbei das Soziale beim Netzwerken &#8211; deshalb auch die Namensgebung.
</p>
<p>
Den Mitgliedern stehen die herkömmlichen Funktionen einer Networking-community zur Verfügung – wie bereits von openBC hinlänglich bekannt. Die zusätzlichen PR- und News-Bereiche von socialBC beinhaltet Presseinformationen über Unternehmen oder Personen, die von den Mitgliedern selbst eingestellt werden können. Im Jobportal werden aktuelle Stellenangebote und Stellengesuche bereitgestellt.
</p>
<p>
Darüber hinaus können Foren zu unterschiedlichen Themen von den Nutzern besucht werden. Beispielsweise steht den Mitglieder das Forum &quot;Allgemeine Kommunikation&quot; zur Verfügung. Es splittet sich in vier Unterforen. In dem Unterforum &quot;Vorstellungsrunde&quot; werden Unternehmen, Produkte oder Referenzen vorgestellt. Im &quot;Smalltalk&quot;-Forum wird ungezwungen und ohne Themenvorgabe kommuniziert. Das Unterforum &quot;Vorschläge, Ideen und Kritik&quot; gibt den Mitgliedern die Möglichkeit des Feedbacks und Anregungen.
</p>
<p>
Ein weiteres Beispiel einer Forumsgruppe sind die Mitglieder-Foren. Hierin könnnen sich die Mitglieder zu einer Interessengruppe for-mieren und eine eigene Plattform zu einem speziellen Themengebiet anbieten. Beispielsweise gibt es die &quot;Initiative ZukunftsForum Deutschland&quot;, in der unter anderem über die Steigerung der Wirt-schaftskraft und Zukunftsfähigkeit in Deutschland diskutiert wird. Die Interessenforen soll den Mitgliedern die Möglichkeit bieten, Ihre eigenen Spezialisten Netzwerke aufzubauen und diese dann selbst zu moderieren &#8211; eine Art Netzwerk im Netzwerk.
</p>
<p>
Im socialBC-Blog sind viele Beiträge zu diversen Ansichten und Erfahrungen der Nutzer vorhanden, die in Blog-Form kommentiert werden können. Einzelne Blogs können auch von den Mitgliedern abonniert werden. Im Kontakt-Portal stellen die Mitglieder ihre beruflichen Daten zur Verfügung, damit sich die verschiedenen Nutzer ein weitreichendes Netzwerk aufbauen könnnen.
</p>
<p>
<b>Konkurrent streitet um Namen</b>
</p>
<p>
Doch jetzt ist der neue Dienst in seiner Existenz bedroht. Der Gründer des offensichtlich als Ideenvorlage genutzen Vorbild-Projektes, „openBC“ hat „socialBC“ abmahnen lassen. Ziel: socialBC soll wieder vom Netz gehen. Initiator der Abmahnung gegen socialBC ist Lars Hinrichs, Gründer und Geschäftsführer der Networking-Plattform Open Business Club GmbH.
</p>
<p>
Streitpunkt der Auseinandersetzung ist die Namensgebung des Konkurrenten. Mit dem Kürzel &quot;BC&quot; für &quot;Business Club&quot; verstoße dieser gegen das Markenrecht des Hamburger Marktführers, soll Hinrichs argumentieren. Ob socialBC weiterexistieren wird, ist daher fraglich.
</p>
<p>
<br />
<b>Zusammenhalt verleiht neue Stärke</b>
</p>
<p>
Zunächst wollte das Team von socialBC als Reaktion auf die Abmahnung wegen Markenrechtsverletzung ihre Plattform vom Netz nehmen. Doch nun schöpfen die Betreiber nach eigenen Angaben durch die emotionale, finanzielle und juritische Unterstützung ihrer Mitglieder neue Hoffnung für die Fortführung ihres Projekts. Zudem steigen die Nutzerzahlen auf Grund des Wirbels in den letzten Tagen offenbar beständig an. Die Solidarität und Mithilfe die socialBC nun widerfahre, sei genau das, was socialBC seinen Mitgliedern vermitteln wolle.
</p>
<p>
In einem<br />
<a href="http://www.socialbc.de/de/node/1414" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlichten Brief</a> an die Mitglieder und Nutzer der Plattform äußert sich socialBC-Betreiber Alexander Dort über das mögliche Ende des Projekts. Er kritisiert darin die wirtschaftlichen Ziele von vergleichbaren Unternehmen wie openBC und äußert sich pathetisch zu der Bedrohung der Existenz socialBC&#8217;s.
</p>
<p>
Doch Dort sollte vorsichtig sein. Tatsächlich weist nicht nur die Namensgebung „socialBC“ auf die Orientierung am Vorbild „openBC“ hin. Im Weblog von openBC wird zudem diskutiert, ob die Macher von socialBC nicht auch Grafiken verfremdet übernommen haben.
</p>
<p>
Zudem bleiben die Eigeninteressen von Dort im Dunkeln. Auf der<br />
<a href="http://www.alexander-dort.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website des Unternehmers</a> jedenfalls wird nicht erkennbar, dass Dort sich auch professionell vordringlich dem Thema Corporate Social Responsibility widmet. Als Absender von „socialBC“ fingiert Dorts Firma „Cross.Media.Design“. Kunden wie Agfa, Adobe oder Merck werden aufgeführt, offenbar ist der Unternehmer an der Erstellung von Messeständen beteiligt.
</p>
<p>
Auch das<br />
<a href="http://www.business-associates.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weblog von Dort</a> bringt keine weitere Erkenntnis – abge-sehen davon, dass er openBC als einzigen externen Link als „genialen Business Club“ mit „kongenialen Usern aus allen Managerebenen“ anpreist. socialBC &#8211; Alles nur Eigen-PR von Dort?
</p>
<p>
Für eine juristische Auseinandersetzung mit dem Marktführer aus Hamburg fehlt dem eigenfinanzierten socialBC jedenfalls nach eigenen Angaben die Finanzkraft. Schon die 2.000 € Kosten, die mit der Abmahnung verbunden sein sollen, scheinen für die Betreiber ein finanzielles Problem darzustellen.
</p>
<p>
Durch Spendenangebote und Informationen über juristischen Beistand versuchen engagierte Mitglieder dem Betreiber der Website und seinem Team Mut zu machen. Die Mitglieder geben sich in ihren Kommentaren des Forums kämpferisch und signalisieren eine hohe Spendenbereitschaft um eine finanzielle Basis für das Weiterbestehen des Projekts zu gewährleisten.
</p>
<p>
Nach anfänglichem Zögern nimmt Alexander Dort die Hilfe seiner Unterstützer nun doch an. &quot;Zu wichtig ist auch der soziale Aspekt, den wir über socialBC erzeugen wollen und es scheint fast, als wäre eine Niederlage von socialBC gleichzusetzen mit einer Niederlage sozialer Verantwortung vor dem Kommerz&quot; schreibt Dort.
</p>
<p>
Gleichzeitigt beteuert er, es sei „definitiv“ nie Absicht gewesen, in „irgendeiner Form mit openBC verglichen zu werden“. Vielmehr sei eine grafische Nähe zum openBC-Projekt eher so zu erklären, dass die eigene Aktivität auf der Plattform openBC mit „tausenden ge-schriebenen Zeilen und hunderten von Stunden wohl visuell prägend für mich“ gewesen sein könnten.
</p>
<p>
Dort ist nicht der einzige Projektmacher, dem eventuell Plagiatsvor-würfe von openBC gemacht werden können. Im hauseigenen Weblog von openBC wird etwa die Website „successBC“ genannt, die eben-falls eng an das Original angelehnt zu sein scheint und ebenfalls inzwischen von openBC abgemahnt wurde. Ob dies weiteren Angeboten droht, die sich ebenfalls von openBC inspirieren ließen, bleibt derzeit offen.
</p>
<p>
Auch wenn Alexander Dort sich bei der Auseinandersetzung nach eigener Darstellung keinesfalls an „David gegen Goliath“ erinnert sehen möchte sondern eher an einen Konflikt zwischen „Stan Laurel und Oliver Hardy“ &#8211; die ganze Sache hätte vermutlich leicht vermieden werden können. OpenBC griff offenbar ohne Vorwarnung zum Instrument der Abmahnung – vielleicht hätte es auch eine inoffizielle Warnung in Freundschaft getan. Die Rolle des „Underdogs“ jedenfalls steht socialBC nur teilweise gut.
</p>
<p class="fett">
</p>
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