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	<title>Cory Booker &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Cory Booker &#8211; Mit Social Media zum Wahlsieg?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 08:52:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sechs Monate sind vergangen, seitdem politik-digital.de das letzte Mal über den “Social Media-König“ Cory Booker berichtet hat. Jetzt hat „Obama [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild-2-Tris-Hussey-CC-BY-NC.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-133747" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild-2-Tris-Hussey-CC-BY-NC-630x421.jpg" alt="Tris Hussey CC BY-NC" width="630" height="421" /></a>Sechs Monate sind vergangen, seitdem politik-digital.de das letzte Mal über den “Social Media-König“ Cory Booker <a href="http://politik-digital.de/cory-booker-leitlinien-fuer-die-erfolgreiche-twitternutzung-in-der-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet hat</a>. Jetzt hat „Obama Light“, wie der US-Demokrat medienwirksam genannt wird, sein nächstes Ziel erreicht: einen Sitz als Senator im nördlichen Flügel des Kapitols. Es ist ein Sieg, der vielleicht weniger seinem Online-Wahlkampf geschuldet ist, als viele vermutet haben. Eine Analyse.<br />
Betrachtet man lediglich die Präsenz der beiden Bewerber um den Senatorensitz, durfte man wohl keinen Zweifel am Wahlsieg des 44-jährigen demokratischen Kandidaten Cory Booker haben. Sein Sieg gegen den erzkonservativen Konkurrenten und Republikaner Steve Lonegan bei den außerordentlichen US-Senatswahlen („<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Senate_special_election_in_New_Jersey,_2013" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Special Elections</a>“) im Bundesstaat New Jersey fiel aber weitaus weniger deutlich aus, als viele vorherzusehen geglaubt hatten. Hat der „Social Media-König“ schon seinen Glanz verloren oder hat Bookers Online-Kampagne eine geringere Rolle gespielt als etwa bei seinem Vorbild Barack Obama? Die Wahl war nötig geworden, nachdem Bookers Vorgänger im Senat, der Demokrat Frank Lautenberg, im Frühsommer verstorben ist.</p>
<h3>Heimspiel auf Twitter</h3>
<p>Bereits im Frühjahr, noch vor seiner unerwarteten Kandidatur für die außerordentliche Wahl am 16. Oktober, hatten wir Bookers erfolgreiche <a href="http://politik-digital.de/cory-booker-leitlinien-fuer-die-erfolgreiche-twitternutzung-in-der-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitternutzung beschrieben</a>. Über 1,4 Millionen Follower scharen sich um den einstigen Bürgermeister von Newark. Seine Anhänger kommen nicht nur aus Newark oder New Jersey, sondern aus allen US-Staaten. Ein bemerkenswerter Vorteil, sollte man meinen, für jemanden, der sich (nur) für ein Amt auf Bundesstaatsebene bewirbt. Allerdings konnte Booker im vergangen halben Jahr – bei seinem Aufstieg vom Bürgermeister zum Senatskandidaten – nicht viel mehr als 100.000 Follower hinzugewinnen, obwohl seine landesweite Medienpräsenz stark zugenommen hat.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nicht-NJ-Cory-Booker1.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-133749 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nicht-NJ-Cory-Booker1.jpg" alt="Quelle: Twitter" width="472" height="195" /></a><br />
Booker ist auf Twitter seiner Linie treu geblieben. Die <a href="http://www.nbcnews.com/technology/5-twitter-tips-super-mayor-cory-booker-1C8780231" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Twitter-Tipps</a>, die er im Frühjahr preisgegeben hatte, lassen sich auch im Wahlkampf aus seinem Profil herauslesen. Booker suchte den direkten Kontakt zu den Bürgern, scheute keine Diskussion und setzte laut <a href="http://twittercounter.com/CoryBooker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter Counter</a> 29 Tweets pro Tag ab, am letzten Tag vor der Wahl waren es sogar 76. An einem normalen Arbeitstag wären das mehr als ein Tweet alle zehn Minuten. Da sich selbst in der Tonlage der Tweets im letzten Jahr nichts geändert hat, nimmt man Booker ab, dass er sich auch im Wahlkampf selbst die Finger wund schrieb. Ganz im Stile seiner selbstformulierten Regel: „Twittern ist kein zusätzlicher Bonus. Es hat Priorität.”</p>
<h3>Obama Light auf YouTube</h3>
<p>Doch Twittern allein führt ohnehin nicht zum Wahlsieg. Bookers Team nutzte auch Wahlwerbespots als audio-visuelle Wahlkampfhelfer, die eine große Reichweite erzielen (können). Längst produzieren Wahlkampfteams nicht mehr den einen Spot fürs Fernsehen, sondern eine Vielzahl kurzer Werbefilme, die sich in den sozialen Netzwerken teilen lassen und für Video-Portale wie geschaffen sind. Cory Bookers <a href="http://www.youtube.com/user/CoryBookerdotcom/videos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Kanal</a> bietet Spots, die ansprechend produziert sind und einen starken, offenen und charismatischen Politiker zeigen, der gemeinsam mit den Bürgern das Land verbessern will.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=WPhiNTbzVys" title="CoryBooker.com: &quot;People&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/WPhiNTbzVys?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Bookers Videos erinnern stark an die „Yes we can!“-Kampagne von Präsident Obama 2008. Auch Booker setzt auf das Konzept „Gemeinsam sind wir stark“, um den Patriotismus-Gedanken und den Zusammenhalt der Amerikaner für sich zu nutzen. Es fehlt jedoch das Innovative und Außergewöhnliche. Das schlägt sich auch auf die Klickzahlen der Videos nieder, die im Schnitt bei gerade mal ein bis zwei Tausend liegen. Da hilft auch keine prominente Unterstützung aus dem Weißen Haus.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=FmsjOn6Or8Q" title="President Obama: Vote for Cory" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/FmsjOn6Or8Q?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Aphorismen auf Facebook</h3>
<p>Eine ganz andere Strategie hat Booker auf <a href="https://www.facebook.com/corybooker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> verfolgt. Zwar wirbt er auch hier für sein Projekt #Booker4Senate, allerdings nicht nur mit Fotos oder Veranstaltungshinweisen, sondern insbesondere mit Hilfe berühmter Zitate. Booker zitiert Persönlichkeiten wie den Dalai Lama, Martin Luther King Jr. oder Plato – Hauptsache, die Gemeinschaft steht im Fokus des Zitats. Ein kluger Schachzug, denn die universell gültigen Zitate bekommen nicht nur mehr Likes als „normale“ Beiträge, sondern können bei den Adressaten positive Gefühle auslösen, die dann entsprechend mit Booker bzw. seiner Kampagne in Verbindung gebracht werden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Cory-Booker.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-133750 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Facebook-Cory-Booker.jpg" alt="Quelle: Facebook" width="487" height="197" /></a></p>
<h3>Soziale Medien: Erfolg oder Misserfolg?</h3>
<p>Gleich vorweg: Man kann nicht von einem Sieg Bookers oder einer Niederlage seines Widersachers Lonegan in den Sozialen Medien sprechen. Zu ungleich waren die Voraussetzungen für die Senatswahl in New Jersey. Nicht nur, dass in dem Bundesstaat südlich von New York in den vergangenen 40 Jahren kein Republikaner eine Senatswahl gewinnen konnte, Cory Booker zählt zu den Hoffnungsträgern der Demokraten und ist als Social Media-Experte landesweit in der Presse präsent gewesen. Lonegan auf der anderen Seite gilt als erzkonservativ und nicht sehr charismatisch. Zusätzlich hat Booker laut dem <a href="http://www.nj.com/politics/index.ssf/2013/10/booker_raises_eight_times_more_cash_than_lonegan_in_us_senate_race.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachrichtenportal NJ.com</a> achtmal so viele Spenden für seinen Wahlkampf gesammelt wie sein Konkurrent Lonegan. Es gibt also eine Menge Faktoren, die – abgesehen von seiner Social Media-Präsenz – für Booker sprachen.<br />
Bei einer vergleichbaren Beliebtheit (im Netz) ist es vielmehr verwunderlich, dass das Rennen am Ende relativ knapp ausfiel (55 zu 44 Prozent). Kritiker werfen Booker vor, dass er mit seinen Fundraising-Touren nach Hollywood und zum Silicon Valley mehr Zeit außerhalb des Bundesstaates verbracht hat, als in seinem Wahlbezirk. Der Online-Wahlkampf war solide und sicher nicht hinderlich für den Gewinn der Wahl. Für politische Kommunikatoren und Spin Doktoren gab es aber wenig Überraschendes und keinen Erkenntnisgewinn darüber, ob ein groß angelegter Online-Wahlkampf ein Erfolgsgarant ist.<br />
Bilder: Tris Hussey (CC BY-NC 3.0), Twitter, Facebook</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" alt="Buch-Cover von Marina Weisband " width="403" height="70" /></div>
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		<title>Cory Booker: Leitlinien für die erfolgreiche Twitternutzung in der Politik</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 13:13:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist er der nächste Social Media-König in den USA? Die Rede ist von Cory Booker, Bürgermeister der Stadt Newark und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TechCrunch-cc-by.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128116" alt="TechCrunch CC BY 3.0" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TechCrunch-cc-by-630x417.jpg" width="630" height="417" /></a>Ist er der nächste Social Media-König in den USA? Die Rede ist von Cory Booker, Bürgermeister der Stadt Newark und Twitter-Experte . Ein Mann, der die Potenziale von Twitter verstanden hat und dank seiner Kommunikationsstärke zum neuen Stern am demokratischen Himmel aufgestiegen ist. Was deutsche Politiker von ihm lernen können? Einiges, vor allem im Umgang mit den Bürgern.<br />
Twitter ist eigentlich ganz simpel: Ein Tweet besteht aus maximal 140 Zeichen, Hashtags und vielleicht noch einem weiterführenden Link. Allerdings fahren viele Twitter-Nutzer – gerade Unternehmen, Medien und Politiker – oft nur eingleisig mit ihren Konten. Auf Retweets oder Kommentare wird kaum oder gar nicht reagiert. Aber warum? Twitter ist das perfekte Tool, um einen Dialog zu starten – ein eigener Kommunikationskanal ohne großen technischen Aufwand. Insbesondere für (angehende) Politiker bietet das soziale Netzwerk die Möglichkeit, direkt mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Dabei kann mit einem Twitter-Accoount viel mehr verbunden sein als nur ein Imagegewinn, sondern zum Beispiel die Erkenntnis, wie „der Bürger“ tickt. Ein Mann, der das verstanden hat, ist der US-Politiker Cory Booker, Bürgermeister von Newark und neuer Hoffnungsträger der Demokraten.</p>
<h3>Ein Mann geht seinen (eigenen) Weg</h3>
<p>Der 43-jährige Jurist Booker ist seit 2006 demokratischer Bürgermeister von Newark und begeisterter Twitter-Nutzer. Zu Twitter habe ihn Ashton Kutcher gebracht, erzählte Booker auf der <a href="http://politik-digital.de/rueckblick-auf-die-sxsw/">Technologie-Messe South by Southwest</a> im März. Aber zu welchem Zweck nutzt der sogenannte New Media-Politiker Twitter? In einem <a href="http://pandodaily.com/2013/03/11/how-cory-bookers-twitter-account-cuts-through-the-political-bs/">Interview</a> mit dem Online-Magazin <a href="http://pandodaily.com/">PandoDaily</a> antwortete Booker auf die Frage, ob sein Umgang mit sozialen Medien auf andere Politiker übertragbar sei: „Kurz gesagt: ja. Aber ich habe kein Erfolgsparameter. Social Media haben es mir ermöglicht, nicht nur Einfluss auf meine eigenen Medienkanäle zu nehmen, sondern sie sogar zu kontrollieren. Vor fünf Jahren hätte ich eine Pressekonferenz einberufen müssen, um der Bevölkerung etwas mitzuteilen, und die Nachricht wäre dann noch durch die Medien gefiltert worden. Heute kann ich eine Reihe von Bürgerversammlungen abhalten, aber letztlich kann ich damit nicht mehr als ein paar Tausend Menschen am Tag erreichen. [Mit Twitter] kann ich innerhalb eines Tages mit Millionen kommunizieren.“<br />
Über 1,3 Millionen Follower hat Booker bereits <a href="https://twitter.com/CoryBooker">auf Twitter gesammelt</a> – Tendenz steigend. Das sind mehr als der beliebte italienische Politiker Beppe Grillo hat und fast so viele wie der amerikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Der Unterschied zu diesen zwei großen Namen: Booker ist (nur) Bürgermeister von Newark, einer eher unrühmlichen Stadt mit gerade einmal 270.000 Einwohnern vor den Toren New York Citys. Wie ist es Booker also gelungen, eine so große „Followerschaft“ um sich zu scharen? Der Schlüssel seines Erfolgs liegt nicht etwa im Ankauf von Fake-Profilen, wie dies jüngst mutmaßlich bei CDU und FDP geschehen ist, sondern in der wechselseitigen Interaktion mit seinen Anhängern.</p>
<h3>Hierarchie, nein danke!</h3>
<p>Bei Booker ist garantiert, dass er nicht im Stile eines typischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Top-down_und_Bottom-up">„Top-Down“-Verhältnisses</a> mit den Bürgern seiner Stadt kommuniziert, sondern dass sich Bevölkerung und Bürgermeister auf Augenhöhe (hier: Twitter) treffen, um gemeinsam an Problemen zu arbeiten oder einfach nur Gedanken auszutauschen. So benutzt Booker sein Twitter-Profil nicht nur für (Image-)Kampagnen oder um Informationen zu streuen, nein, er redet buchstäblichen mit den Bürgern. Ein Beispiel: Als ein Bürger sich bei Booker wütend über Schlaglöcher in seiner Straße beschwerte, forderte der Bürgermeister seine Follower auf, weitere Schlaglöcher zu melden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Twitter-@CoryBooker-Frage-an-Bürger.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-128117 aligncenter" alt="Quelle: Twitter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Twitter-@CoryBooker-Frage-an-Bürger-305x147.jpg" width="305" height="147" /></a><br />
Und als eine Frau beklagte, dass ihre Tante die Polizei von Newark nicht erreichen könne, schickte Booker ihr seine Telefonnummer, um persönlich mit ihr über das Problem zu sprechen. Booker will für seine Bürger da sein, deshalb wird er auch des Öfteren zur (Online-)Beratungsstelle, bei der er Bürgeranfragen beantwortet und Kontaktdaten zu öffentlichen Stellen vermittelt. Auch wenn fast illusorisch klingt, Booker bekräftigt, dass nur er selbst für seinen Twitter-Account zuständig ist. Bei seinem Enthusiasmus kann man ihm das sogar abnehmen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Twitter-@CoryBooker-Retweet-who-do-i-speak.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-128118 aligncenter" alt="Twitter @CoryBooker Retweet who do i speak" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Twitter-@CoryBooker-Retweet-who-do-i-speak-305x143.jpg" width="305" height="143" /></a><br />
Was kann man lernen vom Social Media-Politiker? Erst einmal den Umgang mit den Menschen. Es gibt nicht viele, die so glaubwürdig, geschickt und dazu erfolgreich Twitter nutzen. Selbst seine Kritiker lässt Booker zu Wort kommen. Außerdem ist die Nutzung von Twitter als <a href="http://thecaucus.blogs.nytimes.com/2013/03/10/cory-booker-twitter-visionary/">lokales Beteiligungstool</a> hervorzuheben. Der Bürgermeister hat das Potenzial von Twitter und anderen Social Media-Kanälen erkannt und nutzt sie für sich. Einfacher konnte man nie mit seinem Bürgermeister in Kontakt treten. Hierarchie, nein danke.<br />
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=2lYwczs5O6o&#038;w=480&#038;h=270]<br />
</p>
<h3>Hilfe vom Experten</h3>
<p>Seine Begeisterung für Twitter und auch andere Social Media-Kanäle hat Cory Booker in diesem Jahr die Auszeichnung <a href="http://techland.time.com/2013/03/12/cory-booker-sxsw/">SXSW Speaker of the Year</a> und eine Menge Sympathie in der digitalen Welt eingebracht. Aber wie wird man nun der deutsche Cory Booker? NBC News hat <a href="http://www.nbcnews.com/technology/technolog/5-twitter-tips-super-mayor-cory-booker-1C8780231" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Twitter-Tipps</a> von Booker aufgeführt, die auch für deutsche Politiker interessant sein könnten:<br />
<strong>1. „Löschen Sie nie einen Tweet“</strong><br />
<strong> 2. „Ich versuche immer meine Kritiker zu retweeten“</strong><br />
<strong> 3. „Twittern ist kein zusätzlicher Bonus. Es hat Priorität.“</strong><br />
<strong> 4. „Man weiß nie, was man mit einem freundlichen Wort erreichen kann“</strong><br />
<strong> 5. „Beeinflussen Sie die Diskussion“</strong><br />
Ob Booker es schafft, auch die älteren (Offline-)Bürger auf seine Seite zu ziehen, wird sich zeigen müssen. Sein nächstes Ziel hat er bereits verkündet: die Senatswahl 2014. Wir dürfen also gespannt sein, ob es nach einem Social Media-Bürgermeister im kommenden Jahr vielleicht auch einen Social Media-Senator geben wird.<br />
Bilder: TechCrunch (CC BY 3.0), Twitter</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Rückblick SXSW 2013: Techniktrends und Politik</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 10:24:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wilkommen bei der SXSW – der größten und bedeutendsten Technologie-Messe. Wo Startups und neue Spielereien das Licht der Welt erblicken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Al-Gore-auf-dem-SXSW-Gui-Ambros-cc-by-nc-sa-3.0.jpg"><img decoding="async" alt="&quot;Al" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Al-Gore-auf-dem-SXSW-Gui-Ambros-cc-by-nc-sa-3.0-630x389.jpg" /></a>Wilkommen bei der SXSW – der größten und bedeutendsten Technologie-Messe. Wo Startups und neue Spielereien das Licht der Welt erblicken und alte Haudegen vor einer „hacked democracy“ warnen. Adrian Rosenthal und Lucas Mohr waren auf der South by Southwest (SXSW) und haben sich die aktuellen Trends im Bereich der politischen Kommunikation angeschaut. Ein Bericht aus Tausend und einer App.<br />
Die vielleicht wichtigste Veranstaltung im Bereich digitaler Kommunikation, die South by Southwest (kurz SXSW), findet jedes Jahr Anfang März in Austin, Texas statt. Was ursprünglich als Festival zur Förderung lokaler Bands und Filmemacher begann, ist heute als Geburtsstunde bekannter Startups wie Twitter und Foursquare bekannt und hat dieses Jahr mehr als 25.000 Besucher angezogen. Das Besondere an der <a href="http://sxsw.com">SXSW</a> ist dabei sicherlich der weltweit einzigartige Mix aus klassischer Konferenz, vielen Sessions mit großer Themenbreite und unzähligen Networking-Gelegenheiten mit Leuten aus der ganzen Welt. Für uns ein Grund, um uns auf die Suche nach neuen Trends, Startups und interessanten Diskussionen und Akteuren zu begeben – natürlich auch aus dem Bereich politischer Kommunikation.<br />
Wer war da, was gab es zu sehen? Ex-Vizepräsident Al Gore gab sich die Ehre, Data-Guru Nate Silver hielt eine der Keynotes, und auch Cory Booker, der Bürgermeister von Newark und aktuell einer der größten Hoffnungsträger der US-Demokraten, ließ sich in einer Podiumsdiskussion zu seiner Rolle als <a href="http://schedule.sxsw.com/2013/events/event_IAP16125">„New Media Politician“</a> befragen. Zac Moffatt, der Digitalchef der Romney-Kampagne, sprach auf einem Panel unter anderem mit dem Chef-Datenanalysten der Obama-Kampagne Dan Wagner über die Bedeutung von Big Data mit Blick auf Wähleransprache im letzten US-Wahlkampf. Den Gründer des <a href="http://personaldemocracy.com/">Personal Democracy Forums</a> Andrew Rasiej, trifft man dann abends nach den Workshops entspannt auf ein Bier auf einer der zahlreichen Networking-Partys. Daneben gab es weitere Veranstaltungen, auf denen Vertreter von NGOs, Regierungen oder Agenturen über Themen wie <a href="http://schedule.sxsw.com/2013/events/event_IAP12986">Digital Diplomacy</a> oder <a href="http://schedule.sxsw.com/2013/events/event_IAP3470">Crowdsourcing für kommunale Haushalte</a> sprachen und dabei zumeist auch das Publikum mit einbezogen.<br />
Im Fokus der SXSW standen aber natürlich – zum Teil wiederkehrende – Trends. Von der <a href="http://www.google.com/glass/start/">Google-Brille</a> über <a href="http://www.engadget.com/2013/01/08/samsungs-evernote-ready-t9000-smart-fridge-hands-on/">smarte Kühlschränke</a> bis zu dem Gerücht von einer <a href="http://www.theverge.com/2013/3/4/4062448/apple-watch-will-run-ios-and-arrive-later-this-year-say-sources">Apple-Uhr</a> – neue Technologien zeigen, dass auch der Alltag immer mehr von der digitalen Welt durchdrungen wird – und das zu jeder Zeit und an jedem Ort.<br />
Aber konzentrieren wir uns hier lieber auf Trends und Persönlichkeiten, die auch für die politische Kommunikation im Social Web von Bedeutung sind, denn hier hatte die SXSW einiges zu bieten.</p>
<h3>Alles wird Mobil und lokal – auch für die Politik</h3>
<p>Ein Trend, der vielleicht schon keiner mehr ist, aber insbesondere im Ausstellungsbereich der SXSW sehr präsent war, kann unter dem Stichwort SoLoMo (SocialMobileLocal) zusammengefasst werden. Die große Mehrheit der dort vorgestellten Produkte waren Mobile-Apps oder zumindest auf den mobilen Bereich ausgelegte Websites. Die Palette an Angeboten reichte von interaktiven <a href="http://www.aurasma.com/#/whats-your-aura">Augmented Reality Apps</a> über Kontaktvermittlungen im unmittelbaren Umfeld bis hin zu spielerischen Apps. Der mobile Bereich wird immer mehr zum Hauptspielplatz des Internets und verknüpft die virtuelle Welt mit der realen. Obwohl die gezeigten Apps kaum bis wenig Bezug zu politischer Kommunikation hatten, sind die anwesenden Strategen und Politikberater sicher sehr aufmerksam über die Fachmesse gegangen. Denn bereits im letzten US-Präsidentschaftswahlkampf spielte der mobile Sektor eine wichtige Rolle. Nicht nur für das Fundraising, sondern auch mit Blick auf das <a href="http://politik-digital.de/praesidentschaftswahl-2012-konferenz-zu-us-kampagnentrends/">Targeting</a>. Die Inspiration für neue Wahlkampf-Apps kommt von den taktangebenden Startups, die jedes Jahr auf der SXSW ausstellen.</p>
<h3>Big und Open Data &#8211; Die Amerikaner machen den nächsten Schritt</h3>
<p>Erst jüngst ist in Deutschland mit <a href="https://www.govdata.de/">GovData</a> ein Portal gestartet, das offene Regierungsdatendatensätze frei zugänglich macht. In den USA ist dies mit <a href="http://www.data.gov/">data.gov</a> bereits seit einigen Jahren möglich. Hier beschäftigt man sich aktuell eher mit der Frage, was man tun kann und muss, um die Beteiligung der Bürger weiter zu intensivieren. Zum einem sind <a href="http://challenge.gov/search?cat=155">Wettbewerbe</a> hilfreich, zum anderen gibt es Überlegungen, einen finanziellen Anreiz zu schaffen. Unternehmen und Startups, aber auch NGOs oder Einzelpersonen können sich künftig als Dienstleister bei der amerikanischen Regierung bewerben und werden bei Bedarf mit einzelnen Projekten beauftragt.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Lucas-Mohr-und-Adrian-Rosenthal-21.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127882" alt="Lucas Mohr und Adrian Rosenthal 2" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Lucas-Mohr-und-Adrian-Rosenthal-21-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a><strong>Lucas Mohr</strong> leitet im Berliner Büro von <a href="http://www.ketchum.com/de/ketchum-pleon-germany">Ketchum Pleo</a>n die Digital-Unit.<br />
<strong>Adrian Rosenthal</strong> ist Head of Digital and Social Media bei<a href="http://www.mslgroup.de/"> MSL Germany</a>.<br />
Zusammen besuchten beide dieses jahr die SXSW in Austin. Zudem bloggen sie auf <a href="http://www.amerikawaehlt.de/">amerikawaehlt.de</a> über digitale Trends und aktuelle Entwicklungen im Online-Campaigning mit einem Fokus auf US-Wahlkämpfe.</div></div><br />
Der größere Anteil der Sessions und Keynotes auf der SXSW beschäftigte sich aber mit dem Thema Big Data. Natürlich versuchen Unternehmen, mit den von ihnen gesammelten Daten weitreichende Erkenntnisse über ihre Zielgruppen und Konsumenten zu bekommen, um so zum Beispiel ihren Social Media-Content zu optimieren. Für die Politik sind die Daten und die Analyse dieser aber mindestens ebenso wichtig. Während Romneys Big Data Project Orca floppte, hatte Obamas Programm mit dem Namen <a href="http://www.slate.com/articles/news_and_politics/victory_lab/2012/02/project_narwhal_how_a_top_secret_obama_campaign_program_could_change_the_2012_race_.html">Narwhal</a> eine wichtige Bedeutung. Daher wurde die <a href="http://schedule.sxsw.com/2013/events/event_IAP15588">„Big Data Democracy: The Rise of Analytics“</a> vielfach auf der SXSW diskutiert und immer wieder wurde die bedeutende Rolle von Big Data vor allem für zukünftige Wahlkämpfe hervorgehoben. Das hat auch der allseits geschätzte Ober-Data-Nerd Nate Silver in seiner <a href="http://schedule.sxsw.com/2013/events/event_IAP15875">Keynote</a> noch einmal betont, wobei er vor allem darauf einging, wie man Umfragen richtig deutet bzw. akkumuliert und damit das Verhalten der Wählerschaft einigermaßen verlässlich voraussagen kann. Hier müssen die Republikaner deutlich aufholen in kommenden Wahlkämpfen, und es wird spannend zu beobachten sein, wie sie das anstellen wollen.</p>
<h3>Crowdfunding als Chance für öffentliche Einrichtungen</h3>
<p>Crowdfunding ist derzeit in aller Munde und bislang vor allem aus dem <a href="http://www.kickstarter.com/projects/597507018/pebble-e-paper-watch-for-iphone-and-android">Kreativ- und Produktbereich</a> bekannt. Einen interessanten Ansatz, wie auch staatliche Einrichtungen Crowdfunding für sich nutzen können, zeigte die Veranstaltung &#8220;<a href="http://schedule.sxsw.com/2013/events/event_IAP984">Can Crowdfunding Save Local Government Budgets?</a>&#8220;. Die Idee ist relativ simpel: Staatliche Einrichtungen oder die Bürger stellen auf einer Plattform wie <a href="http://citizinvestor.com/">Citizinvestor</a> oder <a href="http://spacehive.com/">Spacehive</a> ein Projekt ein und rufen zur Spendenbeteiligung auf. Bei den Projekten handelt es sich meist um kleine lokale Initiativen wie den <a href="http://www.publicservice.co.uk/news_story.asp?id=19279">Bau eines Gemeindezentrums</a> oder das Pflanzen von Bäumen. Eine Chance, nicht nur Geld einzusammeln, sondern auch für Aufmerksamkeit und Transparenz beim Verbleib von Geldern zu sorgen. Einige offene Fragen bleiben allerdings, zum Beispiel die der Legitimation. Denn warum sollten Bürger noch zusätzliches Geld zur Verfügung stellen, wenn sie doch bereits Steuern zahlen? Weiterführende Informationen zum Thema gibt es auf der Webseite von <a href="http://www.ethanzuckerman.com/blog/2012/08/10/how-do-we-make-civic-crowdfunding-awesome/">Ethan Zuckerman</a>.</p>
<h3>Cory Booker &#8211; Der New Media-Politiker</h3>
<p>Obwohl die Keynote-Unterhaltung zwischen Al Gore und <a href="http://allthingsd.com/author/walt/">Walter Mossberg</a> über Gores neues Buch „The Future: Six Drivers of Global Change“ interessant war, hat Newarks Bürgermeister Cory Booker ihm doch die Schau gestohlen. Während Gore vor einer „hacked democracy“ warnte, in der zu viel Macht in den Händen einiger Mächtiger konzentriert sei, sprach der demokratische Hoffnungsträger Cory Booker sehr persönlich und anschaulich über seine Nutzung sozialer Medien. Booker, der übrigens auch als <a href="http://techland.time.com/2013/03/12/cory-booker-sxsw/">SXSW Speaker of the Year</a> ausgezeichnet wurde, nutzt vor allem Twitter (auf das ihn tatsächlich erst Ashton Kutcher brachte), um mit seinen Wählern in direktem Kontakt zu bleiben. Für ihn ist Twitter in erster Linie keine nationale Diskussionsplattform, um mit anderen Politikern zu streiten, sondern dezidiert ein lokales Beteiligungstool, bei dem vor allem Transparenz und Authentizität zählen würden.</p>
<h3>Startups und Politik</h3>
<p>Dass sich auch Tech-Firmen und Startups immer stärker in Wahlkämpfe einbringen, konnte man bereits im jüngsten US-Wahlkampf gesehen, bei dem sowohl Google als auch Facebook sowie ihre Mitarbeiter wichtige Wahlspender waren. Zudem haben diese Unternehmen unter dem Damoklesschwert von SOPA, PIPA und Co. ihr Lobbying extrem professionalisiert, da sie mehr und mehr von politischen Entscheidungen mit Hinblick auf Themen wie Datenschutz betroffen sind. Auf der SXSW bot der republikanische Senator Jerry Moran auf seinem Panel „Why Public Policy Should Matter to Your Startup“ eine Plattform, um mit Vertretern von Startups über deren Herausforderungen für die Politik zu diskutieren. Dabei sprachen Moran und seine Gesprächspartner über ein breites Themenspektrum von Datenschutz bis hin zur Reform des Einwanderungsrechts speziell für Fachkräfte, die dringend von Startups benötigt werden. Moran ist zudem einer der Sponsoren des <a href="http://www.techdirt.com/blog/innovation/articles/20130213/01150321959/third-times-charm-startup-act-30-introduced-this-time-with-infographic.shtml">Startup Act 3.0</a>, einem Gesetzesentwurf, der Startups unter anderem bei der Anwerbung von Fachkräften helfen soll.<br />
Politische Kommunikation im Social Web ist mittlerweile auf jeden Fall ein fester Bestandteil der SXSW geworden und zieht daher auch immer <a href="http://pandodaily.com/2013/03/11/republicans-and-keg-stands-at-this-years-sxsw-tech-and-politics-collide/">mehr Politiker an.</a> Wir sind gespannt auf das kommende Jahr – und überlegen mittlerweile, wie wir die Reise zum <a href="http://personaldemocracy.com/">Personal Democracy Forum</a> Anfang Juni in New York organisieren können.<br />
Bild: Gui Ambros (cc by-nc-sa 3.0)</p>
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