<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Cyber-Abwehr &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/cyber-abwehr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 12:33:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Cyber-Abwehr &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Cyberwar: Zwischen Science Fiction und gefährlicher Realität</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/cyberwar-zwischen-science-fiction-und-gefaehrlicher-realitaet-128872/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/cyberwar-zwischen-science-fiction-und-gefaehrlicher-realitaet-128872/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Abwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Attacke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=128872</guid>

					<description><![CDATA[Wie groß ist die Bedrohung durch einen Cyberwar tatsächlich und wie sollte man im Falle eines Angriffs reagieren? Diesen Fragen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/IMAG0023.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128873" alt="IMAG0023" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/IMAG0023-630x376.jpg" width="630" height="376" /></a>Wie groß ist die Bedrohung durch einen Cyberwar tatsächlich und wie sollte man im Falle eines Angriffs reagieren? Diesen Fragen stellten sich Sandro Gaycken, Fritz Rudolf Körper und Thomas Wiegold am Dienstagabend in der Telegraphen Lounge. Fazit: Ernst genommen werden muss das Thema allemal, doch ist die Panikmache in den Medien auch zu groß.<br />
In nur einer knappen Stunde versuchte Moderatorin Dörthe Eickelberg zwar möglichst viele Antworten auf Fragen der anwesenden Gäste zu bekommen, doch ließ der enge Zeitrahmen kaum Gelegenheit für eine tiefergehende Diskussion. Daher beschränkten die Experten sich vorwiegend darauf, die bisherige Debatte um die Themen Cyber-Defense, also die Abwehr eines potentiellen Angriffs über und durch das Internet, und die mangelnde Aufmerksamkeit für diese sensible Problematik  seitens der Bundesregierung zusammenzufassen.<br />
Gleich zu Beginn machten <a href="http://www.inf.fu-berlin.de/groups/ag-si/Sandro.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Sandro Gaycken</a>, Cyber-Warfare-Experte am Institut of Computer Science der Freien Universität Berlin und <a href="http://augengeradeaus.net/category/cyberwar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Wiegold</a>, Journalist und Blogger, in ihren Eingangsstatements deutlich, dass elementare Fragen der Sicherheit bislang viel zu wenig beachtet würden. In den USA, die derzeit Vorreiter in Sachen Cyber-Security (staatliche Sicherheitsmaßnahmen gegen Cyberangriffe) und Cyber-Warfare (die Fähigkeit selbst angreifen zu können) sind, gebe es bereits seit einigen Jahren verschiedene Institutionen, die sich intensiv mit der Abwehr einer potentiellen Cyber-Attacke beschäftigen. Mit dem U.S. Cyber Command, der National Security Agency, dem Central Security Service und weiteren Akteuren (z.B. eingegliedert in die NASA) haben die Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren stark aufgerüstet. Insbesondere die rasante technische  Entwicklung Chinas und die daraus resultierende Bedrohung führten dazu, dass Experten wie der ehemalige amerikanische Staatssekretär für politisch-militärische Angelegenheiten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Clarke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Richard A. Clarke</a> den Ausbau dieser Einrichtungen früh gefördert hat.</p>
<h3>Sogar Frankreich ist weiter</h3>
<p>Dass Deutschland mit dem Ausbau einer wehrhaften Cyber-Defense längst nicht so weit ist wie die USA, bestätigte auch Fritz Rudolf Körper, Mitglied im Verteidigungsausschuss und Parlamentarischer Staatssekretär a.D.. Das Problem der Deutschen sei es,  schnell „zu juristisch“ zu werden. Bevor man sich also eventuellen technischen Komponenten oder außenpolitischen Konflikten widme, ließe man sich lieber darüber aus, welche Probleme ein Cyberwar für das Völkerrecht bedeuten könnte. Diese Herangehensweise sei aber der falsche Weg. Stattdessen müsse man aus Erfahrungen lernen und sich ständig weiter entwickeln. Die bisherigen Aktivitäten der Bundesregierung seien noch zu „unterbelichtet“, erklärte Körper.<br />
Zudem hat das Nationale Cyber-Abwehrzentrum der Bundeswehr (NCAZ)  unter der Leitung des Innenministeriums gerade mal 82 Cyber-Experten. Eine Zahl, die im Vergleich zu tausenden amerikanischen, chinesischen und sogar französischen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberkrieg#Juni_2009:_ANSSI.2C_die_erste_regierungsamtliche_Cybersicherheitsbeh.C3.B6rde_in_Frankreich" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frankreich</a> ist auf Platz 3 in punkto Ausgaben für eine Cybersicherheit) Cyberexperten im Auftrag der Regierung marginal erscheint.<b></b></p>
<h3>„Horrorszenarien führen zu nichts“</h3>
<p>Doch trotz aller Missstände in der deutschen Cyber-Defense müsse man realistisch bleiben und nicht damit rechnen, dass jeden Moment die Lichter bei uns ausgehen, Staudämme brechen, Atomkraftwerke explodieren,  Züge entgleisen könnten wie in einem Bruce Willis-Film. Sandro Gaycken ist der Ansicht, dass solche Horrorszenarien eher utopisch seien. Der Aufwand, um beispielsweise das deutsche Stromnetz vollständig zusammenbrechen zu lassen, wäre mit einem extremen Kostenaufwand verbunden und bislang eher unwahrscheinlich.  Dass es aber durchaus vorkommen kann, dass ein Staat durch einen Cyber-Angriff fast vollständig kollabiert, zeigt der Fall des wohl am besten vernetzten Landes der Welt &#8211; Estland. 2007 griffen russische Hacker die zentralen Rechner der Regierung und vieler Banken an. Mit einem sogenannten DDoS-Angriff, bei dem weltweit Rechner geringfügig unter die Kontrolle von Hackern fallen und dann als Zombienetz oder Botnet alle gleichzeitig auf bestimmte Domains zugreifen, wurden die Server in Estland kurzfristig überlastet. Ein nationaler Blackout war die Folge.<br />
Auch wenn DDoS-Angriffe heute eher zum Kleinen Einmaleins eines Hackers gehören, so zeigt der Vorfall deutlich, wie angreifbar ein Staat sein kann. Doch was im Falle Estlands noch relativ leicht zu verfolgen war, ist in den letzten Jahren zum größten Problem der Cyberabwehr geworden. Die Attribution, also die Möglichkeit, herauszufinden, wer hinter dem Angriff steckt, ist „dank“ neuer technischer Entwicklungen inzwischen noch möglich.<br />
Die technischen Schranken sind somit systemimmanent, was zur Folge hat, dass ein potentielles Opfer immer in die Rolle des Verteidigers gedrängt wird, der nicht zurückschlagen kann. Auch wenn die Amerikaner erst kürzlich das <a href="http://t3n.de/news/cyberwar-usa-drohen-hackerangriffen-militarschlag-310608/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegenteil</a> verlauten ließen und sie im Verdachtsfall sogar <a href="http://augengeradeaus.net/2013/02/us-prasident-behalt-sich-recht-zum-digitalen-erstschlag-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">selbst zuschlagen</a> würden.</p>
<h3>Der Staat muss die Verantwortung übernehmen</h3>
<p>Und auch wenn die deutsche Bundesregierung eine Cyber-Attacke als einen <a href="http://augengeradeaus.net/2012/10/cyber-attacke-auch-fur-deutschland-ein-moglicher-angriff-nach-dem-volkerrecht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angriff im konventionellen Sinne</a> betrachtet, so liegt das Hauptaugenmerk andernorts. Heutzutage ginge die eigentliche Gefahr nämlich viel eher von dem nicht sichtbaren Sektor aus. Dort wo gezielt Technikspionage, Banken- und Finanzmarktmanipulationen stattfinden, müsse gezielter und insbesondere durch staatliche Zuwendung reguliert werden, fordert Sandro Gaycken. Seines Erachtens bedarf es unbedingt eines Meldegesetzes, das vorsieht, Hacker-Eingriffe sofort der zuständigen Bundesbehörde zu melden. Dies wäre auch ein logischer und wichtiger Schritt in Richtung IT- und Cyber-Sicherheit. Auch empfiehtl Gaycken dringend, den Wirtschaftssektor vom öffentlichen Internet abzukoppeln. Aktuell seien Hacker förmlich dazu aufgefordert, sensible Daten zu stehlen und zu missbrauchen, meint Gaycken.<br />
Dass der Industrie- und Bankensektor angreifbar ist und in naher Zukunft bleiben wird, konnte auch Fritz Rudolf Körper nicht entkräften. Allerdings hält er nichts davon, den Staat eingreifen zu lassen. In Deutschland herrsche schließlich das Gebot der Selbstregulierung, die großen Unternehmen seien sich der Gefahren auch bewusst.<br />
Doch geht dieses Konzept selten auf. Selbst die USA, die uns für die Selbstregulierung insgeheim belächeln, haben keine restriktiven Maßnahmen für ihre eigene Industrie vorgenommen. Bereits unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten George W. Bush hielt man es nicht für nötig, der Industrie Vorschriften zu machen, die einen enormen Kostenaufwand mit sich bringen würden. Das hat sich seit der Amtsübernahme von Barack Obama nicht geändert. Nach wie vor befürchtet man, Sympathien zu verspielen, und es bedarf wohl eines wirklich ernsthaften Vorfalls, bis ein Umdenken stattfindet. Weshalb man nur weiter zuschauen kann, wie oft es noch zu <a href="http://www.zeit.de/news/2013-05/07/usa-pentagon-wirft-china-cyber-spionage-gegen-die-usa-vor-07062603" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meldungen</a> über gegenseitige Anschuldigung der Cyberspionage etc. geben wird.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-123698" alt="Creative Commons Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" width="305" height="53" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/cyberwar-zwischen-science-fiction-und-gefaehrlicher-realitaet-128872/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 23</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-kw-23-5278/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-kw-23-5278/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 17:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Estland]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Abwehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/digitale-presseschau-kw-23-5278/</guid>

					<description><![CDATA[<a href="/digitale-presseschau-kw-23"><img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" align="left" height="149" width="136" /></a>Bei unseren Top-Links der Woche geht ein Beitrag als Sieger hervor, der  sich mit dem syrischen Aufstand gegen das Regime und der  fehlenden Vernetzung der Bevölkerung befasst. Weitere Themen:  UN vs. EU bei Internetfreiheit, Netz-Diktatur vs. Netz-Anarchismus, digitale Aufrüstung in Estland und Open Access an europäischen Spitzen-Universitäten.      
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unseren Top-Links der Woche geht ein Beitrag als Sieger hervor, der sich mit dem syrischen Aufstand gegen das Regime und der fehlenden Vernetzung der Bevölkerung befasst. Weitere Themen: UN vs. EU bei Internetfreiheit, Netz-Diktatur vs. Netz-Anarchismus, digitale Aufrüstung in Estland und Open Access an europäischen Spitzen-Universitäten.</p>
<p><strong><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34880/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fehlende Vernetzung in Syrien?</a></strong></p>
<p><strong></strong>Das syrische Volk nutze im Zuge des Aufstandes gegen das Regime in Damaskus zwar Twitter, Facebook &amp; Co., sei aber gesellschaftlich kaum vernetzt. Das meint Madeleine Donati beim Medienblog Telepolis. Unterschiedliche Facebookseiten zur Volkserhebung machten die ethnische und konfessionelle Komplexität des Landes deutlich. So gebe es einen vielstimmigen Chor an Revoluzzern, und jeder koche sein eigenes Süppchen! Einer Gesellschaft, die 48 Jahre lang dazu erzogen wurde, nicht miteinander zu sprechen, sei eine Diskussionskultur eben noch neu.</p>
<p><a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/06/the-wests-coming-internet-war/240044" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Freie Meinungsäußerung im Netz</strong></a></p>
<p>Könnten die beiden größten transnationalen Institutionen, die UN und die EU, bald in einen komplexen, ideologischen Kampf um das Recht der Menschen auf digitale Meinungsäußerung verfallen? Dieser Frage geht John Hendel im US-amerikanischen Online-Magazin The Atlantic nach. Dabei nimmt er Bezug auf den am <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/hrcouncil/docs/17session/A.HRC.17.27_en.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vergangenen Freitag veröffentlichten</a> und von <a href="/un-bericht-klare-kritik-an-netz-zensur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de zusammengefassten</a> UN-Bericht über die Förderung und den Schutz der Meinungs- und Redefreiheit im Internet. Die dem Bericht zugrunde liegende Vorstellung von freier Meinungsäußerung lasse sich kaum mit europäischen Sensibilitäten im Hinblick auf die Privatsphäre zusammenbringen. Das wachsende Recht, im Netz vergessen zu werden, ließe sich kaum mit der UN-Botschaft in Einklang bringen.</p>
<p><a href="http://www.theeuropean.de/yascha-mounk/6935-urheberschutz?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Offline-Strafrecht auch online?</strong></a></p>
<p>Zwischen den vermeintlichen Extremen der Absicht zur Internet-Regulierung auf der einen und der totalen Freiheit im Internet auf der anderen Seite versucht der Journalist Yascha Mounk im Debattenmagazin The European einen Mittelweg aufzuzeigen. Was offline unter Strafe stehe, solle dies auch online tun – unter gleichzeitiger Wahrung der Schutzrechte des freiheitlich-demokratischen Staats für die Bürger. So auch beim Urheberrecht: Raubkopierern sollten die gleichen Strafen blühen wie Ladendieben. Fraglich bleibt, ob diese von ihm selbst eingestandene naive und verkürzte Herangehensweise an derlei rechtliche Materie zielführend ist.</p>
<p><a href="http://spectrum.ieee.org/telecom/internet/privacy-publicness-and-the-web-a-manifesto" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Prinzipien für digitale Welt</strong></a> (<a href="http://blog.spackeria.org/2011/06/06/privatsphare-offenheit-und-das-netz-ein-manifest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Übersetzung</a>)</p>
<p>Jeder Internet-Nutzer hinterlässt auf die eine oder andere Art Spuren im Netz. Das entspricht häufig auch einer gewissen Notwendigkeit, um sich gegenseitig zu vernetzen und miteinander zu kommunizieren. Beispielsweise, wenn wir dies über soziale Netzwerke wie Google oder Facebook tun. Der US-amerikanische Journalismus-Professor Jeff Jarvis meint in seinem Beitrag für das Technologie-Magazin IEEE Spectrum, dass diese Internetdienste genauso wie er selbst an eine offene Gesellschaft glaubten und dass wir am Beginn einer Ära der Offenheit stünden. Zugleich müsse es jedoch bestimmte Prinzipien für diese neue Welt geben, auf die Bürger sich berufen könnten, wenn Staaten oder Unternehmen das Netz zensieren oder kontrollieren wollten. Jarvis erstellte dazu den <a href="http://www.buzzmachine.com/2011/05/23/a-hippocratic-oath-for-the-internet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurf eines Manifests</a>, das den Anfangspunkt einer weiterführenden Debatte bilden soll und hat es damit auf den vierten Platz unserer wöchentlichen Link-Rangliste geschafft.</p>
<p><a href="http://wissen.dradio.de/estland-digitale-aufruestung.36.de.html?dram:article_id=10580&amp;sid" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Digitale Aufrüstung</strong></a></p>
<p>Dass Estland als Vorreiter für die digitale Vernetzung gilt, ist kein Geheimnis. Davon hatte auch politik-digital.de zuletzt im Zusammenhang mit dem <a href="/estland-e-Voting-online-wahl-e-partizipation-e-demokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dortigen E-Voting </a><a href="/estland-e-Voting-online-wahl-e-partizipation-e-demokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>. Zugleich ist das Land aber auch besonders anfällig für Cyber-Attacken, wie im Jahr 2007 geschehen, als es Hackern per DDoS-Attacke gelang, Server der estnischen Regierung sowie von Banken, Medien und Unternehmen über längere Zeit lahmzulegen. Auf Platz fünf unserer Linkfavoriten der Woche steht ein Audio-Beitrag bei DRadio Wissen von Birgit Johannsmeier, die berichtet, dass die Esten aus dieser Erfahrung heraus eine Freiwilligen-Armee aus IT-Experten zur Cyber-Abwehr ins Leben riefen, um für die Zukunft besser gewappnet zu sein. Es gebe gar Überlegungen zur Einführung einer Cyber-Wehrpflicht in dem baltischen Staat.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/artikel/C30901/open-access-es-wird-zeit-alle-alles-lesen-zu-lassen-30428100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Open Access an europäischen Spitzen-Unis</strong></a></p>
<p>Der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Netz, sprich: Open Access, steht jetzt auch ganz oben auf der Agenda europäischer Spitzenuniversitäten. Hans-Jochen Schiewer berichtet auf faz.net, dass diese der Öffentlichkeit in Kürze ein gemeinsames Strategiepapier (LERU Roadmap Towards Open Access) zum Thema Open Access vorstellen wollen. Der Rektor der Freiburger Universität setzt sich des weiteren mit dem Einsatz von Open Access im wissenschaftlichen Betrieb auseinander und leitet daraus notwendige Forderungen ab. Dazu gehört für ihn der Betrieb digitaler Bibliotheken in den Unis, in denen Forschungsergebnisse nach Qualitätsprüfung frei verfügbar gemacht werden. Open Access sei der richtige Weg zu einem ernsthaft offenen Zugang zu Wissen und wissenschaftlicher Erkenntnis.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-kw-23-5278/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
