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	<title>Cyber-Mobbing &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Cyber-Mobbing &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Safer Internet Day 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 10:21:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Safer Internet Day]]></category>
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		<category><![CDATA[Cyber-Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit im Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute findet zum 14. Mal der Safer Internet Day statt. Was als eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz startete, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SID2017_jpeg.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-151207" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SID2017_jpeg-630x451.jpg" alt="SID2017_jpeg" width="630" height="451" /></a>Heute findet zum 14. Mal der <a href="http://www.saferinternetday.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Safer Internet Day</a> statt. Was als eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz startete, ist mittlerweile ein weltweiter Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen in über 100 Ländern. Unter dem diesjährigen Motto “Be the change: unite for a better internet” geht es vor allem darum, Menschen in allen Altersgruppen zu veranschaulichen, dass sie sich mit Sicherheit im Internet auseinandersetzen sollten.<strong><b> </b></strong></p>
<p>In Deutschland beteiligen sich vor allem Bildungseinrichtungen, die durch Diskussionen und Workshops mit Eltern und Schülern über Medienkompetenzen und den Gefahren sozialer Netzwerke sprechen. Andere Teilnehmer sind Vereine, die sich beispielsweise gegen sexuelle Gewalt im Internet einsetzen, aber auch Museen, in denen Ausstellungen rund um die Digitalisierung starten. Außerhalb des diesjährigen Schwerpunktes (Cyber)Mobbing reichen die Themen der Veranstaltungen von Fake News über Donald Trump bis zur Privatsphäre online. Die Koordinierung und Bereitstellung der benötigten Materialien wurden auch dieses Jahr wieder vom Internetportal <a href="http://klicksafe.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">klicksafe</a> übernommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: SID2017 by <a href="http://www.saferinternetday.org/documents/167278/1512147/SID2017_jpeg.jpg/1aa6612a-edfa-426f-baee-bf2e1daa89a9?t=1485337408846" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Safer Internet Day</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-151003" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111-630x110.png" alt="cc-lizenz-630x11011" width="453" height="79" /></a></p>
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		<title>Cyber-Mobbing in der Politik angekommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Schiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[isharegossip.com]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Abgeordnetenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Mobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahlkampf oder ernsthafte Diskussion?
In der heutigen Aktuellen Stunde im Berliner Abgeordnetenhaus wurde der von der CDU-Fraktion gestellte  Antrag: „Im <a href="https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/cyber-mobbing-was-ist-das.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet gemobbte</a> Schüler werden allein gelassen, viele Lehrer haben eine geringe Medienkompetenz, die vorhandenen PCs werden zu wenig genutzt – die Berliner Schule ist noch nicht im Informationszeitalter angekommen!“ bewilligt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wahlkampf oder ernsthafte Diskussion?<br />
In der heutigen Aktuellen Stunde im Berliner Abgeordnetenhaus wurde der von der CDU-Fraktion gestellte  Antrag: „Im <a href="https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/cyber-mobbing-was-ist-das.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet gemobbte</a> Schüler werden allein gelassen, viele Lehrer haben eine geringe Medienkompetenz, die vorhandenen PCs werden zu wenig genutzt – die Berliner Schule ist noch nicht im Informationszeitalter angekommen!“ bewilligt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Anlass für die Debatte war, dass ein Jugendlicher in der vergangenen Woche in Berlin zusammengeschlagen wurde, weil er seine Freundin gegen Angriffe aus dem Netz auf der Mobbing-Plattform <a href="http://isharegossip.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">isharegossip.com</a>  (die nun auf dem Index steht) verteidigen wollte. Berechtigterweise wurde die Frage gestellt, ob es erst zu einem solchen Vorfall kommen musste, damit das Thema wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt.
</p>
<p>
Die Debatte brachte nichts Neues. Vorhandene Projekte wurden aufgezählt, den Regierungsfraktionen Nachlässigkeit vorgeworfen und es wurde zum Handeln aufgefordert. Bildungssenator Zöllner (SPD) verwies auf den 2005 aufgestellten <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/eeducation/eeducation_masterplan_berlin_2005.pdf?start&amp;ts=1266409915&amp;file=eeducation_masterplan_berlin_2005.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-education-Masterplan</a>, in dessen Zusammenhang eine systematische Ausbildung der Medienkompetenz von Lehrern und Schülern einherging.  Die Frage des „Wie“ wurde jedoch nicht befriedigend beantwortet: Die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen sollte am besten schon im Kindergarten beginnen, die Lehrer durch Weiterbildungen auf den neuesten Stand zum Thema Medienkompetenz gebracht werden, damit sie nicht zu Schülern ihrer Schüler werden. Und auch die Eltern sollten  Kurse belegen, um ihre Kinder  kompetent bei der Mediennutzung beraten zu können. Diese Fragen werden schon länger diskutiert.
</p>
<p>
Gewalt an Schulen jedoch hat eine neue Qualität erhalten und wurde durch das Internet anonymisiert, was ein fehlendes Machtgefälle zwischen Täter und Opfer ermöglicht. Dass jedoch die Quantität zugenommen hat, lässt sich nicht beweisen, da es bislang keine Langzeitstudien gibt. Die Wahrnehmung eines größeren Gewaltpotenzials in der Schule ist nach Aussagen von <a href="http://www.uni-potsdam.de/erziehungssozialisationstheorie/schubarth.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wilfried Schubarth</a> auf eine gestiegene Sensibilisierung durch die Medien zurückzuführen. Auch die Abgeordneten in Berlin haben sich von den Medien beeinflussen lassen, indem sie das Thema auf die Tagesordnung hoben, nachdem es in den letzten Tagen in Folge des Überfalls sehr präsent war.
</p>
<p>
Die Aufgabe der Politik, wie es in der Debatte öfter angeklungen ist, sei es, vorhandene Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu ermöglichen und alle Beteiligten bei der Bekämpfung von Cyber-Mobbing zu vereinen. Das bedeutet Aufklärung nicht nur der Lehrer, sondern auch von Eltern, Schülern und weiteren Beteiligten des Schullebens. Vom CDU-Schulexperte Steuer und der FDP-Abgeordneten Senftleben kam die Forderung nach einem Jugendmedienschutzbeauftragten, wie er in Brandenburg und Rheinland-Pfalz schon existiere.
</p>
<p>
Das Thema Cyber-Mobbing ist in der Politik angekommen und man ist sich wenigsten in dem Punkt einig, dass  Medienkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen geschult werden sollte, wie die Senftleben  explizit forderte. Die SPD-Politikerin Tesch  wünschte sich darüber hinaus, dass sich doch alle Parteien bei diesem Thema einig sein sollten, um das „Schulklima positiv zu beeinflussen“. Ob es aber zu einem Unterrichtsfach “Medienkompetenz“ kommen wird, wie der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix  es fordert, ist noch ungewiss – in der Debatte zeichnete es sich heute nicht ab, und auch sonst gab es keine neuen Erkenntnisse für das weitere Vorgehen gegen Cyber-Mobbing.</p>
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