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	<title>Cybermobbing &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Cybermobbing &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Juuuport – Jugendliche helfen Jugendlichen im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 11:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Cybermobbing, Sexting oder unseriöse Geschäftsmodelle – die Unweiten des Internets und der sozialen Medien konfrontieren Kinder und Jugendliche heutzutage mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/juuuport_banner_gemobbt.jpg" rel="attachment wp-att-149197"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-149497 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/juuuport-630x59.png" alt="Logo juuuport.de" width="630" height="59" /></a>Cybermobbing, Sexting oder unseriöse Geschäftsmodelle – die Unweiten des Internets und der sozialen Medien konfrontieren Kinder und Jugendliche heutzutage mit vielen Fragen rund um den richtigen Umgang mit der digitalen Welt. Was, wenn Eltern und Lehrer keine Antworten parat haben? Das Portal „Juuuport“ bietet ein Konzept auf Augenhöhe: Jugendliche beraten Jugendliche.</p>
<p>Der Kinderschutz in der digitalen Sphäre ist ebenso wichtig wie in der Kneipe von nebenan. Die Möglichkeit, dass junge Menschen etwa mit Cybergrooming, einer Art sexueller Belästigung in der Onlinewelt, konfrontiert werden, nimmt durch die soziale Vernetzung zu. Der <a href="http://www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Kriminologe-warnt-Der-Sex-Taeter-spielt-mit;art4304,3803974">Internet-Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger</a> verweist auf die Risiken moderner Kommunikationskanäle und fordert Aufklärung.</p>
<p>Gefragt sind hier insbesondere Schulen und Eltern. Lehrkräfte und Eltern müssen für Probleme sensibilisiert werden und selbst über den richtigen Umgang mit dem Internet – auch aus technischer Hinsicht – Bescheid wissen. Dort, wo Eltern und Lehrer bisher (noch) verzweifeln könnten, setzt die Selbsthilfeplattform Juuuport an und gibt wichtige Ratschläge für den richtigen Umgang mit dem Internet.</p>
<h3>Was ist Juuuport?</h3>
<p>Die Plattform berät Jugendliche bei alltäglichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Internet auftauchen können. Ob Cybermobbing, Persönlichkeitsrechte in sozialen Medien oder der allgemeine Umgang mit digitalen Angeboten: der Fragende trifft hier auf offene Ohren. Die Plattform wird von sogenannten Scouts betreut, die in der Regel im ähnlichen Alter wie die User sind. Die Plattform richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Betroffene können sich mit ihren Fragen sowohl individuell an Scouts wenden als auch das integrierte Forum nutzen, wo die Möglichkeit zur Diskussion mit anderen Benutzern besteht.</p>
<h3>Kostenlose Angebote für Lehrer</h3>
<p>Das Angebot der Beratungsplattform richtet sich nicht nur an Jugendliche. Auch Lehrkräfte können von Juuuport profitieren. Die Internetpräsenz bietet <a href="https://www.juuupoint.de/infos-downloads/">„juuuport-Unterrichtseinheiten“</a> zum kostenlosen Download an. Hierbei handelt es sich um für den Schulunterricht aufbereitete Inhalte zu relevanten Problemstellungen, die gemeinsam im Klassenverband interaktiv bearbeitet werden können. Die Initiative wird unter anderem von Organisationen wie dem  <a href="https://www.weisser-ring.de/internet/">WEISSEN RING e.V.</a> unterstützt. Außerdem beteiligt sich das Juuuport-Team regelmäßig an <a href="https://www.juuuport.de/allgemeine-infos/veranstaltungen-und-termine/">Veranstaltungen sowie Fachtagungen</a> und führt Workshops durch.</p>
<h3>Auf Augenhöhe</h3>
<p>Die individuelle Beratung über das Internet erlaubt es Betroffenen, sich auch mit heiklen Fragen an engagierte Gleichaltrige zu wenden. Die Scouts besitzen Erfahrung und bringen technisches Verständnis mit. Juuuport ist daher eine gute Anlaufstelle für diejenigen, die sich vorab informieren wollen, wie sie sich in einer Situation richtig verhalten sollten. Die Beratungsplattform übernimmt somit auch präventiver Aufklärungsarbeit und informiert nebenbei über aktuelle Entwicklungen des Internets. Ein Blick lohnt sich – für Jung und Alt!</p>
<p>Imagefilm von Juuuport auf YouTube:<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/7Y4z1lJ5FYU" title="juuuport - Wir helfen dir im Web!" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/7Y4z1lJ5FYU?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
<span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="http://https://www.juuuport.de/uploaded/downloads_items/2012/4/26/banner_468x60_Gemobbt.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemobbt-Banner</a> via <a href="https://www.juuuport.de/downloads/index/banner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">juuuport</a>, bearbeitet<br />
</span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Jung, online, kompetent: Die neue Generation im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Thiele]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2014 14:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Kleinkinder, die ein Smartphone bedienen, bevor sie laufen oder sprechen können. Grundschüler, die in sozialen Netzwerken aktiv sind. Teenager, die eigene Videokanäle betreiben und bloggen. Das gehört längst zur medialen Realität. Doch die Anforderungen an den Erwerb digitaler Kompetenz von Kindern und Jugendlichen sind hoch.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die Spielzeugbranche hat es längst erkannt: Sogar die Allerkleinsten sind fasziniert von Tablets und Smartphones. Früh haben sie begriffen, dass man über das Display wischen muss, um das nächste Foto aufzurufen. Kinder erleben täglich, wie ihre Eltern mobile Endgeräte nutzen und wollen es ihnen gleichtun. Dementsprechend haben inzwischen fast alle großen Spielzeuganbieter das Kindersmartphone in ihrem Sortiment. Ausgezeichnet sind die Produkte für die Altersgruppe ab sechs Monaten. Die Firma Fisher-Price bietet eine kindgerechte iPhone-Halterung an, damit auch Kleinstkinder das elterliche Telefon benutzen können, ohne dass das Display in tausend Scherben zerspringt. Blinkende und laute Spielzeuge sind ohnehin extrem beliebt – doch sollen Kinder, die noch nicht einmal ein Jahr alt sind, schon mobile Endgeräte bedienen? Und wie sinnvoll sind Apps speziell für Kleinkinder?<br />
<b>Digitale oder analoge Kleinkinder? </b><br />
Die vom Bundesfamilienministerium (BMFSJF) gemeinsam mit ARD, ZDF, Vodafone und TV Spielfilm geförderte Ratgeber-Initiative <a href="http://www.schau-hin.info/extrathemen/medien-und-kleinkinder.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Schau Hin“</a> empfiehlt den von Eltern begleiteten Medienkonsum ab einem Alter von drei Jahren. Es sei wichtig, dass die Kinder zuvor die „reale“ Welt kennenlernen und im Kreise der Familie, mit Gleichaltrigen und in der Natur spielen. Diese Empfehlung ergibt durchaus Sinn, denn Kleinkinder sind noch nicht in der Lage, <a href="http://kita-gesundheit.de/entwicklung/elektronische-medien-im-vorschulalter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Realität von Fiktion</a> zu unterscheiden. Frühkindlicher Medienkonsum kann zu eingeschränktem Realitätsbezug und Störungen in der Entwicklung, Aufmerksamkeit, Sprache und Motorik führen. Das gilt auch für ältere Kinder, wenn diese zu viele oder <a href="http://www.kindergesundheit-info.de/themen/medien/mediennutzung/medien-risiken/">unangemessene</a> Medien konsumieren.<br />
Bei der Nutzung von Apps <a href="http://www.eltern.de/kleinkind/erziehung/apps-fuer-kinder.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">scheiden sich die Geister</a>. Es gibt sehr aufwendig und liebevoll gestaltete Apps, die es kleinen Kindern ermöglichen, sich mit Inhalten ihrer eigenen Lebenswelt zu beschäftigen. Für Eltern kann es praktisch sein, nicht verschiedene Bücher mit sich herumtragen zu müssen und sie stattdessen auf dem Tablet abzuspeichern. Kritiker wenden jedoch ein, dass das Kind bei der Medienauswahl auf dem Tablet immer Unterstützung braucht und nicht selbst ein Buch aussuchen kann, indem es dies aus dem Regal zieht.<br />
Für Kinder ab drei Jahren empfiehlt „Schau Hin“ Mediennutzung daher <i>„in steter Begleitung der Eltern und in überschaubarem Maße (&#8230;), wenn das Kind auch Interesse daran zeigt. Dabei sind Tablets leichter und intuitiver zu bedienen als Laptops oder Computer. Diese sind erst ab dem Vorschulalter geeignet.“ </i>Ähnlich äußern sich auch die Autoren des <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/072/1707286.pdf">zweiten Zwischenberichts der Enquete-Kommission</a> Internet und Digitale Gesellschaft. Sie merken an, dass kindgerechte Angebote sich auch an den motorischen Fähigkeiten der jungen NutzerInnen orientieren müssen. Weiterhin sollten Kinder die Chance haben, das im Internet erworbene Wissen selbständig in ihr eigenes Lebensumfeld einzuordnen.<br />
<b>Kindliche Medienwelten: Für Erwachsene schwer verständlich</b><br />
Während für Klein- und Vorschulkinder die Frage im Vordergrund steht, ob überhaupt Medien genutzt werden sollten, wird mit zunehmendem Alter auch das „Wie“ relevant. Mit dem Erwerb von Lese- und Schreibkompetenz erweitert sich auch das Spektrum der digitalen Möglichkeiten. Auf die Förderung von Medienkompetenzerwerb sollte in diesem Alter sogar verstärkt Wert gelegt werden. Denn zunehmendes Alter bedeutet zugleich zunehmende Autonomie und Selbstständigkeit der Mediennutzung. Oft wird der selbstbestimmte Konsum auch von den Kindern selbst eingefordert. Grundsätzlich ist das positiv zu werten, doch Kinder brauchen dann Regeln, die sicherstellen, dass nur altersgerechte Angebote wahrgenommen werden. Aber was ist altersgerecht?<br />
Der Bericht <a href="http://www.medienkompetenzbericht.de/pdf/Medienkompetenzfoerderung_fuer_Kinder_und_Jugendliche.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche – Eine Bestandsaufnahme“</a> des Bundesfamilienministeriums zitiert Forschungsergebnisse, die belegen, <i>„dass Kinder aktive Rezipienten sind, d. h., sie interpretieren viele Medieninhalte ganz anders, als es Erwachsene tun. Dies macht die Medienerziehung in der Familie und im Kindergarten nicht gerade leichter, denn die Scheinsicherheit von „pädagogisch gut“ und „schlecht“ ist dadurch infrage gestellt. Ein kindorientiertes Urteil über eine Sendung (oder andere Medienangebote) lässt sich ohne die Aussagen und Sichtweisen der Kinder kaum finden“.</i> Der Stempel „pädagogisch wertvoll“ ist also eigentlich wertlos, da Kinder nicht denselben Geschmack wie Erwachsene haben. Es ist vielmehr sinnvoll, sich mit dem Kind über seine Vorliebe für bestimmte Figuren oder Themen auszutauschen, um zu verstehen, woher diese kommt, rät das <a href="http://www.lmz-bw.de/fruehkindlich.html">Landesmedienzentrum Baden- Württemberg</a>. Andere <a href="http://www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/televizion/24_2011_1/vom%20Orde.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studien</a> haben herausgefunden, dass Kinder medial gezeigte Gefühle anders verarbeiten als Erwachsene. So haben Kinder tendenziell Probleme damit, emotionale Darstellungen zu verstehen, wenn diese durch Figuren oder Puppen stattfindet.<br />
Laut des oben zitierten Berichts des Familienministeriums ist auch widerlegt, dass Kinder medial reizüberflutet werden. Ganz im Gegenteil – sie sind in der Lage, Inhalte bewusst auszuwählen und in ihren Alltag zu integrieren. Kann ein Sechsjähriger also bedenkenlos das Egoshooter-Computerspiel „Call of Duty“ spielen? Mit Sicherheit nicht. Die Wissenschaft <a href="http://www-de.scoyo.com/eltern/kinder-und-medien/scoyo-im-gespraech-mit-dr-ingrid-moeller-ballerspiele-auf-dem-pruefstand" target="_blank" rel="noopener noreferrer">streitet sich</a> allerdings über den Einfluss von gewaltverherrlichenden Bildern auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Fest steht jedenfalls: Jugendschutz ist notwendig, um Kinder und Jugendliche auch vor sich selbst zu schützen. Sie sind noch nicht in der Lage, zu differenzieren. Diese Unerfahrenheit bringt es auch mit sich, dass sie nicht um die Möglichkeiten wissen, sich selbst zu schützen.<br />
Laut der jüngsten <a href="http://www.mpfs.de/fileadmin/KIM-pdf12/KIM_2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KIM-Studie</a> („Kinder+Medien, Computer+Internet“) des medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (gefördert von den Landesmedienanstalten Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) sind 44 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen bereits in sozialen Netzwerken aktiv. Das ist insofern problematisch, als das von der Mehrheit dieser Gruppe (55 Prozent) genutzte soziale Netzwerk Facebook laut Community-Richtlinien erst ab 13 Jahren erlaubt ist. Eine wirksame Barriere stellt diese Regel nicht dar &#8211; die Schwelle kann durch die Angabe eines höheren Alters ganz leicht umgangen werden.<br />
Darüber hinaus steht Facebook wegen seiner Datenschutzpolitik in der Kritik. Selbst ältere Jugendliche und Erwachsene haben meist Probleme, die richtigen Datenschutzeinstellungen zu treffen. Wie schwierig – wenn nicht gar unmöglich – muss dies erst für Kinder sein? Die Autoren der KIM-Studie, die Kinder regelmäßig zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt, stellen fest: <i>„[Es] dürfte (…) vor allem für Kinder sehr schwer sein, die Diskussion zum Thema Datenschutz und Datensparsamkeit zu verstehen und die möglichen Folgen der Veröffentlichung von privaten Informationen vorauszusehen.“ </i>Im Folgenden listen sie die von Kindern im Internet hinterlegten Informationen auf. Nur wenige nennen ihre Handynummer oder veröffentlichen Internettagebücher. Fotos von sich selbst und Freunden oder Informationen über Hobbies werden jedoch wesentlich häufiger und freimütiger preisgegeben, als das noch in den vorhergehenden KIM-Studien 2010 und 2008 dokumentiert war. Es fällt auf, dass ältere Kinder eher dazu tendieren, ihr Profil zugangsbeschränkt einzustellen. Dies ist sicher ein Indiz dafür, dass diese bereits mehr für das Thema Datenschutz sensibilisiert sind.<br />
<b>Jung, medienkompetent und verantwortungsvoll?</b><br />
Der „große Bruder“ von KIM, die <a href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf13/JIMStudie2013.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">JIM-Studie</a>, bestätigt diesen Trend: Je älter die Jugendlichen, desto skeptischer werden sie in puncto Datensicherheit. Das ist grundsätzlich positiv zu werten, doch berichteten die Jugendlichen zugleich, dass sie viel mehr Informationen in Form von Fotos, Videos oder Kontaktdaten von sich im Internet hinterlegen. Ein Paradoxon?<br />
Aus entwicklungspsychologischer Perspektive dient das Internet den Jugendlichen vor allem als Plattform, um sich medial selbst zu inszenieren. Der Austausch mit Gleichaltrigen findet unter anderem statt, um digital die eigene Identität zu erproben. In diesem Lebensabschnitt ist es so wichtig wie nie zuvor, Autonomie durch den Erwerb von Medienkompetenz zu erlangen. Diese wird Grundlage für die Fähigkeit zur <a href="http://politik-digital.de/medienkompetenz-schluesselqualifikation-des-21-jahrhunderts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mediengestaltung</a>.<br />
Doch das selbstständige Medienhandeln im digitalen Raum hat auch Schattenseiten: Cybermobbing ist insbesondere für 14- bis 16-Jährige ein Thema. Die <a href="http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes</a> stellt klar: „<i>Das Internet scheint die Hemmschwelle für Mobbingaktivitäten zu senken. Viele Kinder und Jugendliche trauen sich in der scheinbar anonymen virtuellen Welt eher, eigene Angriffe gegen andere, Beleidigungen oder Bloßstellungen von Menschen zu vollziehen.“ </i>Dabei fehlen ihnen häufig das Unrechtsbewusstsein und die Sensibilität für das eigene Handeln. Die Reaktionen der Betroffenen erleben sie nicht unmittelbar. Dass Cybermobbing-Opfer bis „ins Kinderzimmer“ verfolgt werden, so dass sie sich der Drangsalierung gar nicht entziehen können, mache Cybermobbing noch schwerwiegender als klassisches Mobbing, wie das <a href="http://www.bündnis-gegen-cybermobbing.de/index.php?id=19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bündnis gegen Cybermobbing</a> auf seiner Website schreibt. Zudem bedenken die TäterInnen oft nicht, dass sie mit ihren vermeintlich scherzhaften Aktionen Straftaten begehen. Stetige Aufklärung bleibt also ein wichtiger Bestandteil von Medienbildung.<br />
Mediale Räume geben Jugendlichen die Möglichkeit, die eigene Lebenswelt selbst zu gestalten und sie mit der sozialen, kulturellen und politischen Welt in Beziehung zu setzen. Ein Bewusstsein für Datenschutz hat sich bei vielen schon herausgebildet, muss aber weiter gestärkt und unterstützt werden, um ihnen zu verdeutlichen: Wer große Mengen an Information über sich veröffentlicht, wird auch im Privaten zu einer öffentlichen Person. Die Häufigkeit von Cybermobbing unter Jugendlichen zeigt, dass sie die Konsequenzen ihres eigenen Handels noch nicht vollständig überblicken können. Dazu bedürfen sie kompetenter Anleitung. Wie wichtig mündige MedienbürgerInnen für die digitale Gesellschaft sind, ist hinlänglich bekannt. Sie dazu zu befähigen, ist Aufgabe der Eltern, des Staates und insbesondere der Bildungseinrichtungen.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/donnieray/15198147976/in/photolist-pa1tU5-kHfSfM-sjCDK-5BSv3M-5sPqok-5f1Zt6-bX4UVK-5L4r5J-5f6qiA-5JUU5j-5G9GkM-59buK9-7hU6CU-5JUU5y-4Xtgen-8yksB8-psd3HJ-4YoxoJ-2C3bo8-2C7AzC-8xVs2p-YmmeW-Ympxo-4ToNpz-5G9Gjp-274v1V-5GdYoN-5BSv3H-Ympx9-twJRt-5G9G1D-5BSv3D-6gBoNx-5G9FWB-5f1ZwB-5G9Got-oiSM9C-9VcF9g-6naKtj-8yktgg-9k5FFA-4Cnamd-5MV9hk-psd3ww-6jdFeg-dyPHnn-5FYWXp-51pt5M-5XwK9W-5rCM7k/">Donnie Ray Jones</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Aufruf: Studie sucht Toleranz im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 09:51:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie tolerant bist du im Netz? Zwar existiert kein „Dislike“-Button bei Facebook, aber man kann den Eindruck gewinnen, dass gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TO_Logo_FIN_color_neg.jpeg"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TO_Logo_FIN_color_neg-630x444.jpeg" alt="Studie: Meinungsfreiheit &amp; Toleranz" width="630" height="444" class="alignleft size-large wp-image-127589" /></a><br />
Wie tolerant bist du im Netz? Zwar existiert kein „Dislike“-Button bei Facebook, aber man kann den Eindruck gewinnen, dass gerade jüngere Menschen ihre Meinungsfreiheit extrem ausreizen, oft auch auf Kosten anderer. Ob es sarkastische Sprüche oder Hasstiraden sind, Mobbing ist ein großes Problem in der Online-Welt. Eine neue partizipative Studie will jetzt mehr über Toleranz im Internet herausfinden.<br />
Toleranz im Internet – ein Problem, das insbesondere in Zusammenhang mit dem Thema <a title="Computermedienpädagogin Cordula Dernbach zum Cybermobbing" href="http://politik-digital.de/cybermobbing-wenn-scherze-zu-weit-gehen/">„Cybermobbing“</a> immer wieder diskutiert wird. Dabei geht es nicht nur um einen toleranteren Umgang miteinander im Internet, sondern auch darum, die richtige Balance zwischen Meinungsfreiheit und Toleranz zu finden. Denn: Wo fängt der Schutz vor Cybermobbing an, wo hört die Meinungsfreiheit auf?<br />
Die Initiative <a href="http://toleranzonline.de/">„Meinungsfreiheit &amp; Toleranz im Internet“</a> will jetzt Klarheit schaffen. Ausgerichtet auf junge Menschen im Alter zwischen 14 und 34 Jahren, wollen die Initiatoren der Studie zwei Kernfragen erörtern: Wie äußern junge Menschen ihre Meinungen im Netz? Und wie tolerant ist ihr Umgang dort mit anderen Meinungen? Durchgeführt wird die Studie von <a href="http://datajockey.eu/">Datajockey</a>, gefördert wird sie u.a. durch Google. Adressaten der Ergebnisse sind unter anderem Schulen, Vereine und Pädagogen, die zu einer besseren Medienbildung von Jugendlichen beitragen können.<br />
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=Pkce719IGXI<br />
<strong>Open Science bei der Durchführung</strong><br />
Die wissenschaftliche Studie ist aufgegliedert in einer groß angelegten repräsentativen Online-Befragung sowie qualitativen Interviews. Ein Novum gibt es hinsichtlich der Beteiligung der Zielgruppe an der Umfrage: Seien es Ideenfindung, Forschungsprozess oder Ergebnisse – die Studie wird nicht erst als fertiges Produkt öffentlich gemacht. In sogenannter „Open-Science-Manier“ sollen Forschungsgegenstände auch für Laien jederzeit erreichbar gemacht werden, um so eine andere Sichtweise zu ermöglichen und die Forschung dadurch zu optimieren. Vorschläge und Ideen zur Weiterentwicklung sind dabei erwünscht.<br />
Damit ein solches Open-Science-Projekt auch funktioniert und wissenschaftlich fundierte Aussagen getroffen werden können, braucht die Studie ausreichend Teilnehmer. Auf <a title="zur Umfrage" href="http://toleranzonline.de/teilnahme/">toleranzonline.de</a> können sich Interessierte an der Studie beteiligen und das eigene Verhalten auf den Prüfstand stellen. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten. Bereits im Anschluss erfährt jeder Teilnehmer das bisherige Ergebnis der Studie.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Medienbildung ist gesellschaftspolitische Aufgabe</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/medienbildung-ist-gesellschaftspolitische-aufgabe-126749/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Görtler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 16:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Überall und jederzeit? Für Kinder und Jugendliche ist die elektronische Kommunikation im virtuellen Raum zur Normalität geworden. Die Möglichkeiten sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/gamifizierung-der-politik/ian-muttoo-cc-by-sa-3-0/" rel="attachment wp-att-120353"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-120353" alt="Jugendliche in einem Gamesstore" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Ian-Muttoo-CC-BY-SA-3.0-630x418.jpg" width="630" height="418" /></a>Überall und jederzeit? Für Kinder und Jugendliche ist die elektronische Kommunikation im virtuellen Raum zur Normalität geworden. Die Möglichkeiten sind zahlreich: Neben der einfachen Recherche nach Informationen spielen vor allem Filme und Musik eine wichtige Rolle, aber auch das Bloggen, Chatten oder Posten in Foren. Am bedeutsamsten sind aber ohne Frage die sozialen Netzwerke, deren Nutzung durch Smartphones und Flatrates nachträglich gefördert wird.<br />
In den sozialen Netzwerken ist eine Parallelwelt entstanden: Kinder und Jugendliche kommunizieren nicht mehr nur von Angesicht zu Angesicht, sondern gleichzeitig auch von Online-Profil zu Online-Profil miteinander. Und in der sogenannten Generation Internet gerät schnell ins Hintertreffen, wer nicht regelmäßig soziale Netzwerke nutzt. Diese Erlebniswelt im World Wide Web fesselt die junge Generation wie kein zweites Medium zuvor aufgrund der vielseitigeren interaktiven Möglichkeiten. Dass es dabei auch zu unerwünschten Nebeneffekten kommen kann, haben beispielsweise die spontanen Mobilisierungen von Jugendlichen zu Hauspartys über das Internet drastisch vor Augen geführt.<br />
Zahlreiche Studien machen mittlerweile auf die Bedeutung der Neuen Medien für Kinder und Jugendliche aufmerksam (z.B. KIM- oder JIM-Studie sowie Shell-Jugendstudie). 43 Prozent der Sechs- bis Dreizehnjährigen nutzen soziale Netzwerke (<a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=192" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KIM-Studie 2010</a>), Tendenz steigend. 12 bis 19-Jährige verbringen im Schnitt 134 Minuten pro Tag im Netz (JIM-Studie 2011), die Shell-Jugendstudie von 2010 besagt, dass 96 Prozent der 12 bis 25-Jährigen das World Wide Web knapp 13 Stunden pro Woche nutzen. Laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 gehen 52 Millionen Deutsche ab 14 Jahren ins Netz; vor allem die Anzahl der mobilen User, die unterwegs auf das Internet zugreifen, steigt an. Was bedeutet das für für die Medienerziehung?</p>
<h3>Herausforderungen der Mediennutzung</h3>
<p>Wie so viele andere Dinge hat auch das Internet seine Schattenseite. Beim Blick in die Zeitungen, die Fernsehnachrichten, aber auch auf die Schulhöfe zeigt sich das Ausmaß an ungewollten Folgen. Das ist vom sogenannten Cybermobbing, Happy Slapping oder Mobile Bullying die Rede – allesamt Formen der physischen und psychischen Gewalt in Verbindung mit Neuen Medien. Kinder und Jugendliche schicken beispielsweise &#8220;Hassmails&#8221;, filmen peinliche Situationen oder nehmen gewalttätige Akte auf, um andere damit zu terrorisieren. Eine wichtige Rolle spielen hierbei Videoportale, die ihren Nutzern die Veröffentlichung privater Videos ermöglichen Damit wird ein großes Publikum erreicht, ohne dass nennenswerte Aufsicht besteht. Zwar können anstößige Inhalte gemeldet werden, doch längst nicht alles wird unverzüglich durch die Kontrolle der Anbieter erfasst. Welche Auswirkungen damit verbunden sind, haben die jüngsten Suizidfälle von Jugendlichen gezeigt, die u.a. auf die systematische körperliche und/oder geistige Drangsalierung durch Mitschülerinnen und -schüler zurückzuführen waren. In der virtuellen Welt sind die Betroffen nicht selten auf sich gestellt und den Anfeindungen schutzlos ausgeliefert. Hinzu kommt das fehlende Problembewusstsein der Erwachsenen, die entweder nichts von diesen Entwicklungen wissen oder die Alarmzeichen zu spät erkennen.<br />
Ein anderen Aspekt betrifft das Suchtverhalten bei jungen Menschen. Nicht wenige gelten als internetsüchtig, vor allem in Bezug auf exzessives &#8220;Gaming&#8221;. Das Online-Rollenspiel World of Warcraft steht beispielsweise immer wieder im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, weil sich die Spieler völlig in der virtuellen Welt verlieren können. Aber auch Kaufsüchtige nutzen mittlerweile das Netz, um dort rund um die Uhr zu shoppen. In die Falle tappen Kinder und Jugendliche nicht selten bei Abonnements, denen sie ohne Rücksicht auf die Konsequenzen zustimmen. Zum Teil sind diese Angebote gut versteckt und auf den ersten Blick nicht erkennbar. Das „<a href="http://www.bmj.de/DE/Buerger/verbraucher/KostenfallenInternet/kostenfallenInternet_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetz zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr</a>“, das am 1. August 2012 in Kraft getreten ist, soll in Zukunft dafür sorgen, dass solchen online abgeschlossenen Verträgen und Kostenfallen ein Riegel vorgeschoben wird – ob die „Buttonlösung“ die richtige Antwort auf die Probleme darstellt, bleibt abzuwarten. Doch es geht auch um kostenlose Angebote, für die sich die User registrieren müssen und auf diese Weise Name und Adresse sowie Vorlieben preisgeben, die sich dann in personalisierter Werbung äußern. Viren, Trojaner und Spy- oder Mallware werden so Tor und Tür geöffnet, ganz zu schweigen vom sogenannten Phishing. Diese Programme spähen die privaten Daten aus, oder beschädigen den PC. Übertragen werden sie häufig über (illegale) Downloads.<br />
Aufklärung über illegale Downloads oder Filesharing spielt mittlerweile ebenfalls eine große Rolle. Die Verletzung des Urheberrechts bei Tauschbörsen ist vielen Kindern und Jugendlichen nicht bewusst; nicht zuletzt, weil das Internet den Eindruck erweckt, alles wäre frei verfügbar. Hinzu kommen jugendgefährdende Angebote, wie Seiten mit pornographischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten, aber auch sogenannte Online-Shooter, in denen das Töten im Mittelpunkt steht. Über das Spiel Counter-Strike wurde beispielsweise im Zusammenhang mit &#8220;School-Shootings&#8221; immer wieder berichtet. Neben dem permanenten Online-Sein und den vielen zweifelhaften Verlockungen macht Jugendschützern vor allem der Schutz der Privatsphäre zu schaffen. Gerade das Einstellen von Fotos oder das Posten von Statusmeldungen birgt Gefahren, weil es auf diesem Weg tatsächlich zu Erpressbarkeit kommen kann. Hier kommen vor allem rechtliche Aspekte zum Tragen: die unwissentliche Preisgabe von sensiblen Daten an Dritte. Jugendschutz muss daher vor allem heißen, Kinder und Jugendliche vor Missbrauch zu schützen, der im Netz lauert.</p>
<h3>Konsequenzen für Schule und Politik</h3>
<p>Die aufgezählten Herausforderungen machen mit Nachdruck deutlich, dass die Gefahren, die mit der Mediennutzung einhergehen, nicht vernachlässigt werden dürfen. Vielmehr sind die Eltern sowie die Politik gefordert, durch Verbote, Aufklärungskampagnen und Engagement diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Auf die Eltern kommt dabei die Herausforderung zu, den Umgang ihrer Kinder mit Medien zu kontrollieren und sich auch selbst damit zu befassen, damit die virtuelle Welt kein Buch mit sieben Siegeln bleibt. Soziale Netzwerke, Smartphones, jugendgefährdende Seiten und Kostenfallen müssen dabei ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Aber auch die Schule ist in Bezug auf die Medienbildung gefragt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus, so dass beispielsweise bei Elternabenden die Möglichkeit besteht, sich über diese Herausforderungen auszutauschen. Weiterhin stellt sich immer wieder die Frage, ob Medienbildung als eigenes Fach eingeführt werden sollte. Der Umgang mit Medien ist in vielen Fächern ja bereits unumgänglich, da sich im Netz Informationen aus allen Bereichen recherchieren lassen. Vorstellbar wäre aber auch, (neue) Medien in den Unterricht der verschiedenen Fächer zu integrieren. Dafür ist es wichtig, auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren und neue Formate in den Unterricht zu integrieren, also z.B. Wissensportale zu thematisieren &#8211; und zu nutzen. Erst dann, wenn Medienbildung in allen Fächern ein Thema ist, wird ein produktiver Umgang mit ihren Formaten in allen Kontexten ermöglicht.<br />
<a href="http://politik-digital.de/safer-internet-day-sicheres-surfen-im-netz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienkompetenz</a> ist allerdings nicht nur auf die Schule beschränkt. Zwar ist dort sicherlich Raum für die ersten gemeinsamen Schritte, dennoch handelt es sich um eine Aufgabe, die im außerschulischen Umfeld, durch öffentliche und private Träger, wahrgenommen werden muss. Schließlich ist die Auseinandersetzung mit Neuen Medien eine lebenslange Herausforderung. Mit jeder neuen Innovation steigen auch die Ansprüche an die Nutzer, diese Technologie verantwortungsvoll zu nutzen. Vor allem in Bezug auf die Möglichkeit, die Lebenswelt zu gestalten sowie an der Gesellschaft mitzuwirken und sich politisch zu beteiligen, gewinnen die Neuen Medien mehr und mehr an Bedeutung. Von politischer Seite hat sich bereits einiges getan: Verschiedene Projekte, Aktionen und Initiativen sollen die Eltern für die virtuelle Welt im Netz sensibilisieren. Beispiele dafür sind:<br />
Die Initiative <a href="www.schau-hin.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Schau hin!“</a>, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Kinder sowie Vodafone, ARD, ZDF und TV Spielfilm. Für die Initiative setzen sich Prominente als Botschafter ein, um auf die Gefahren des World Wide Web aufmerksam zu machen.<br />
Weiterhin gibt es ein <a href="http://www.br.de/telekolleg/faecher/deutsch/medienkompetenz/04-internet102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beratungsangebot</a> und einen Coach für fragende Eltern. Diese können einen sogenannten <a href="http://schau-hin.info/medienpass.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienpass </a>erwerben, der zertifiziert, dass sie auch über Einzelheiten Bescheid wissen.<br />
Die EU-Initiative <a href="www.klicksafe.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„klicksafe.de“</a>, Internetangebot <a href="www.surfen-ohne-risiko.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Surfen : ohne : Risiko“</a> des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend<br />
Informationen rund um den Jugendschutz gibt es auf <a href="www.jugendschutz.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.jugendschutz.net</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-121978" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Cybermobbing: Wenn Scherze zu weit gehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Wilke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 08:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[bke]]></category>
		<category><![CDATA[Cordula Dernbach]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[I-KiZ]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem  sogenannten Facebook-Mord an einer 15-Jährigen in den Niederlanden und der Verurteilung  des mutmaßlichen Anstifters sprach politik-digital.de mit der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/cybermobbing-wenn-scherze-zu-weit-gehen/cybermobbing-a/" rel="attachment wp-att-121045"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-121045" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cybermobbing-a-630x282.png" alt="" width="630" height="282" /></a>Nach dem  sogenannten Facebook-Mord an einer 15-Jährigen in den Niederlanden und der Verurteilung  des mutmaßlichen Anstifters sprach politik-digital.de mit der Computermedienpädagogin Cordula Dernbach über die Grenze zwischen Scherz und Mobbing im Internet.</p>
<p>Der Tathergang des Mordes an der 15-jährigen Schülerin ist laut Polizeibericht eindeutig geklärt, die Ursache und das Motiv lassen sich jedoch nur schwerlich rekonstruieren. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft soll die 15-jährige Winsie  Gerüchte über ihre Freundin Polly auf dem sozialen Netzwerk verbreitet haben, woraufhin letztere gemeinsam mit ihrem Freund den  Mord plante. Die beiden stifteten kurzerhand  den bereits vorbestraften 14-jährigen Teenager Jinhua  an, den sie unter anderem mit Gewaltandrohung und Geldangeboten unter Druck setzten. Der Täter soll nur vermindert zurechnungsfähig sein, weshalb die zuvor geforderten zwei Jahre psychologische Behandlung noch um ein weiteres verlängert wurde (auf Bewährung ausgesetzt). Im Oktober soll dann den beiden Anstiftern der Prozess gemacht werden.</p>
<h3><strong>Facebook und Co. als Auslöser für zukünftige Straftaten?</strong></h3>
<p>Inwiefern der Mord an der Jugendlichen durch den Kontakt auf dem sozialen Netzwerk gefördert wurde, ist nach wie vor umstritten. Bedenklich ist jedoch der Gebrauch von Facebook für die Androhung von Straftaten sowie das Ausüben diskriminierender Kommentare. Erst vor einigen Tagen postete ein 19-jähriger Deutscher Fotos, die ihn mit einer Schusswaffe darstellten, auf Facebook. Zudem kündigte er den Mord des neuen Partners seiner Ex-Freundin an. Mit der Drohung löste er ein Großaufgebaut der Polizei aus, die ihn schließlich festnahm. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann unter Drogen stand und unter einer Psychose leidet. Bei der Waffe handelte es sich allerdings um eine Schreckschusspistole.</p>
<h3><strong>&#8220;Die Gefahren durch Chatten und Online-Netzwerke werden unterschätzt.&#8221;</strong><strong></strong></h3>
<p>Welches perfide Ausmaß <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cybermobbing</a> bzw. Cyberbullying,  also das bewusste Denunzieren von Personen in sozialen Netzwerken und ähnlichen Foren, annehmen kann, sieht man an den beschriebenen Fällen. Doch wie hoch ist die Gefahr, dass solche Gewalttaten sich wiederholen? politik-digital.de befragte dazu die Computermedienpädagogin Cordula Dernbach.</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc"> <a href="http://politik-digital.de/cybermobbing-wenn-scherze-zu-weit-gehen/cordula-dernbach1/" rel="attachment wp-att-121012"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-121012" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Cordula-Dernbach1-305x276.jpg" alt="" width="165" height="160" /></a><strong>Cordula Dernbach</strong> ist Computermedienpädagogin sowie ausgebildete Erzieherin und Heilpädagogin. Sie arbeitet seit 1992 hauptberuflich bei der Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Aschaffenburg. Als freiberufliche Autorin rezensiert sie Spiel- und Bildungsmedien.</p>
<p>Seit 2007 führt sie Onlineberatung für den Caritasverband durch und seit 2009 gehört sie zu dem Team der <strong>Onlineberater der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung</strong> (bke) mit dem Schwerpunkt Medien. </div></div>
<p>Nach Einschätzung von Frau Dernbach ist nicht nur Facebook Plattform für derartige Diskriminierungen. Cybermobbing findet ebenso auf anderen Foren, in Chats, per E-Mail, Handy und auf anderen Websites statt. Dass es zu einer drastischen Tat wie einem Mord oder auch Suizid kommt, hält sie für eine Ausnahme. Eine Frage, die sich jedoch immer wieder stellt, ist die nach dem schmalen Grat zwischen vermeintlichem Scherz und ernstzunehmendem Cybermobbing. Was für einen Erwachsenen meist klar zu trennen ist, kann von Kindern und Jugendlichen häufig erst im Nachhinein richtig eingeordnet werden<em>. </em></p>
<blockquote><p> &#8220;Kinder haben oft kein Gespür für das Ausmaß eines Scherzes. Für sie sind mögliche Folgen noch nicht so greifbar wie für Erwachsene, die bereits das Wissen und die nötige Empathie entwickelt haben. Zudem fällt es den jungen Menschen im Internet wesentlich leichter, ihre Opfer zu beleidigen, da sie dort nur einer geringen Hemmschwelle ausgesetzt sind. Sie müssen niemandem ihr Gesicht zeigen oder ihren Namen nennen&#8221;.,</p></blockquote>
<p>erklärt Dernbach. Ist allerdings der Stein erst einmal ins Rollen gekommen, verlieren die Betroffenen oft schnell den Überblick. Die Vielzahl an Medien macht es möglich, Kommentare abzugeben, Inhalte zu teilen und zu verbreiten, so dass diese teils nicht mehr gelöscht werden können. Cordula Dernbach mahnt daher in jedem Fall zu raschem Reagieren. Die Opfer sollten sich schnellstmöglich an eine Vertrauensperson wenden, die nicht immer ein Elternteil sein muss. Gleichzeitig sind jedoch Eltern und gute Freunde in der Pflicht, dem Kind beizustehen. „Der stete Kontakt ist immer wichtig, auch bei einem pubertären Jugendlichen! Dem Kind muss immer die Tür offen stehen, denn das Gefühl, angehört zu werden, ist letztlich entscheidend.“</p>
<h3><strong>Keine „Allround-Prävention“ gegen Cybermobbing</strong></h3>
<p>Dass es nicht erst zu einer Entgleisung der Geschehnisse kommen muss, darüber informiert die Computermedienpädagogin auf Präventionsveranstaltungen. Zusammen mit Schülern und zunächst ohne das Beisein von Lehrern wird dabei Cybermobbing immer wieder zum Thema gemacht. Es gebe allerdings keine „Allround-Prävention“, erklärt Dernbach. So individuell wie die Schüler seien es oftmals auch ihre Probleme. Demzufolge müsse man auf verschiedenen Ebenen Aufklärung betreiben. Sei es durch speziell ausgebildete Polizisten, die strafrechtliche Konsequenzen erläutern, oder durch eine gezielte pädagogische Aufklärung, die auf die soziale Entwicklung und das mediale Verhalten der Kinder eingeht. Allerdings müsse man auch ein besonderes Bewusstsein bei den Schülern entwickeln. Ihnen soll verdeutlicht werden, welche Prozesse beim Cybermobbing ablaufen. Eine wichtiger Aspekt, den man nicht nur bei Cybermobbing beobachten kann, sei die Rolle des neutralen Beobachters, der versucht, möglichst nicht involviert zu werden. Ihm komme meist die größte Macht zuteil, denn mit seinem Eingreifen könne er oftmals den gesamten Ablauf unterbrechen und das Cybermobbing beenden.</p>
<p>Auf die Frage, ob Medienkompetenz an Schulen verstärkt unterrichtet werden soll, antwortet Cordula Dernbach mit Skepsis. Es bestehe die Gefahr, dass ein solches Fach zu sehr verschult würde. Ein reines Wissensfach mit einem Benotungssystem und einem strikten Lehrplan könne nie auf die komplizierten Begebenheiten des Cybermobbings eingehen. Daher rät Dernbach zu einem individualisierten Fach, wobei der Kontakt zu den Schülern zentraler Bestandpunkt sein sollte. Im Rahmen dessen könne man solche kritischen Fälle wie den „Facebook-Mord“ im Nachhinein besprechen, gelungene Aufklärungsfilme wie „<a href="http://programm.ard.de/TV/arte/homevideo/eid_287246652489776" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homevideo</a>“ analysieren und aufbereiten. Wichtig sei es auch, aufzeigen, welche Beratungsstellen es für Betroffene gibt.<br />
(In seinem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zf48fv9ch0k&amp;playnext=1&amp;list=PLAEABD7B5AD279E94&amp;feature=results_video" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Video</a> hat der User „TheReflectorX“ die Thematik noch mal umfassend zusammengefasst.)</p>
<h3><strong>Kristina Schröder eröffnet Zentrum für Kinderschutz im Internet</strong></h3>
<p>Am Montag gab Bundesfamilienministerin Kristina Schröder den Beginn des Aufbaus eines  &#8220;Zentrums für Kinderschutz im Internet&#8221; (<a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=188368.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">i-KiZ</a>) bekannt. Ziel sei es, ein Bündnis von Expertinnen und Experten aus Bund und Ländern, Jugendschutz und Strafverfolgung, von Anbietern, Plattformbetreibern, Verbänden und Initiativen sowie aus Technik und Wissenschaft zu bilden, das Kindern und Jugendlichen über den sachgemäßen Gebrauch des Internet inklusive der Gefahren und Risiken informiert. Das Besondere dabei ist – über den reinen Informationsgehalt hinaus – die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme. So werden Kinder über einen &#8220;Hol&#8217; Dir Hilfe&#8221;- und &#8220;Sag&#8217; Bescheid&#8221;-Button direkt zur Nummer gegen Kummer oder OnlineFormularen weitergeleitet. Eltern und Erwachsenen steht der &#8220;Rat und Hilfe&#8221;-Button zur Verfügung, der sie zu einem Elterntelefon weiterleitet, sowie der &#8220;Verstoß melden&#8221;-Button. Letzterer verlinkt auf ein Hotline-Formular.</p>
<p>Cordula Dernbach bewertete den Start des Zentrums positiv: &#8220;Es ist wichtig, dass auch den Eltern eine Unterstüzung in den neu gegründetem Zentrum für Kinderschutz im Internet gegeben wird, Gewalt oder Belästigung zusammen mit den Kindern zu melden und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch wenn das Projekt noch in den Startlöchern steht, ist es gut, dass  von Regierungsseite Hilfsmöglichkeiten angebeboten werden.&#8221; Es bleibt zu hoffen, dass Anlaufstellen dieser Art sowie die wichtige Aufklärungsarbeit von Pädagogen wie Cordula Dernbach dazu beitragen  können, Tragödien wie im Fall des Facebook-Mordes zu verhindern.</p>
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