<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Darknet &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/darknet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Oct 2020 11:12:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Darknet &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>&#8220;Das Darknet hat kein Monopol auf illegale Aktivitäten&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-darknet-hat-kein-monopol-auf-illegale-aktivitaeten-153388/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/das-darknet-hat-kein-monopol-auf-illegale-aktivitaeten-153388/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Mey]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 11:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Darknet]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Mey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=153388</guid>

					<description><![CDATA[Mit Fakten versucht der freie Journalist Stefan Mey die Vorurteile über das Darknet abzubauen. In seinem neuen Buch präsentiert er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/im-netz.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140618" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/darknet-rezension.png" alt="im netz" width="639" height="337" /></a>Mit Fakten versucht der freie Journalist Stefan Mey die Vorurteile über das Darknet abzubauen. In seinem neuen Buch präsentiert er ein realistisches Bild von der verborgenen Seite des Webs – mit all seinen illegalen und kuriosen Facetten.</p>
<p>Drogenmärkte, Waffenhandel, Terrorismus, Auftragsmorde. Dem Darknet klebt kein allzu guter Ruf an. Sowohl in der journalistischen Berichterstattung als auch in der popkulturellen Aufarbeitung gilt dieser Teil des Internet als verruchter Hort der Kriminalität. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Mythos und Realität zunehmend – was es dem „guten“ Teil des Darknet nicht einfach macht, sich zu rechtfertigen. Der freie Journalist Stefan Mey veröffentlichte nun ein Buch, welches mithilfe von zahlreichen Studien, Fakten und Interviews Klarheit in das entstandene Netz aus Wahrheit und Fiktion bringen möchte.</p>
<p>Denn das Bild, das der Autor vom Darknet zeichnet, wird vielen reißerischen Journalisten nicht gefallen. „Das Darknet hat kein Monopol auf illegale Aktivitäten“, so der Autor im Interview mit politik-digital.de. Die Rolle des Darknet in der Kriminalität wird von der Berichterstattung oft gnadenlos überschätzt. „In der Öffentlichkeit entsteht das Bild, ausschließlich das Darknet sei voller böser Inhalte – das ist jedoch nicht der Fall. Alle illegalen und ethisch verwerflichen Aktivitäten spielen sich auch über Facebook, WhatsApp oder Mail ab.“ Die größte Zugangsmöglichkeit, das Tor-Netzwerk, werde täglich gerade mal von um die zwei Millionen Menschen genutzt, und konkret im Tor-Darknet sind weit unter 100.000 Menschen unterwegs – „das ist nichts im Vergleich zu beispielsweise den Nutzerzahlen von Facebook.“</p>
<h3>Die Ironie der Selbstregulierung</h3>
<p>Stefan Mey räumt in seinem Buch mit den allermeisten Mythen über das Darknet auf und zeichnet ein realistischeres, fast schon ernüchterndes Bild des Darknet. Die hoffnungsvollen Aspekte der Technologie – die Möglichkeiten für politische Aktivisten oder Whistleblower – machen nur einen verschwindend geringen Teil des Darknet aus. ‚Während sich die Menschen, die Tor-Software entwickeln, wünschen, dass Whistleblower und Oppositionelle das Darknet für sich entdecken, wird das Darknet zurzeit überwiegend für eines genutzt: den hoch professionellen Kauf und Verkauf von Drogen. Die treibende Kraft des Kommerzes hat die digitale Unterwelt in eine große, illegale Einkaufsmeile verwandelt‘, schreibt Mey in seinem Buch.</p>
<figure id="attachment_153394" aria-describedby="caption-attachment-153394" style="width: 195px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-153394 size-thumbnail" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/stefan-mey-skaliert-195x119.png" alt="Stefan Mey, © Ralf Rühmeier" width="195" height="119" /><figcaption id="caption-attachment-153394" class="wp-caption-text">Stefan Mey, © Ralf Rühmeier</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Autor stellt dabei detailliert die verschiedenen Bereiche des Darknet und seiner Kuriositäten dar. Da es im Darknet keine regulierende staatliche Macht gibt, hat sich auf den Drogenmärkten absurderweise ein System der Selbstkontrolle entwickelt. So führe auch die Abwanderung des Drogenhandels ins Darknet nicht nur zu einer geringeren Gefährdung durch Gewalt, sondern führen Bewertungssysteme für Händler interessanterweise zu saubereren Drogen. Natürlich ist die Illegalität damit nicht vergessen, doch Mey zeichnet ein differenziertes Bild über den Drogenhandel im Darknet, der normalen Online-Märkten wie Amazon in vielem nicht nachsteht. ‚Bei Usern kann deswegen leicht das Gefühl entstehen, sich nicht auf einem hoch illegalen Umschlagplatz, sondern stattdessen in einer Service-orientierten Einkaufswelt zu bewegen.‘</p>
<h3 id="title" class="a-size-large a-spacing-none">Nicht mehr als verschlüsselte Kommunikation</h3>
<p>Der Autor spricht in seinem Buch mit zahlreichen Experten und Praktikern, die tagtäglich mit dem Darknet zu tun haben – seien es Sicherheitsberater, Aktivisten oder Strafverfolger. Dabei fallen die Urteile über das Darknet meistens recht pragmatisch aus. Selbst Behörden und Politik, denen anonymisierte Kommunikation gerne mal ein Dorn im Auge ist, sehen die Technologie eher sachlich – oft wird das Darknet nicht mehr als eine weitere Möglichkeit der verschlüsselten Kommunikation betrachtet.</p>
<p>Dabei geht Mey auch ausführlich und verständlich auf die zugrundeliegende Technologie ein und setzt den Fokus auf das aktuell größte Anonymisierungsnetzwerk Tor. Auch hier versucht der Autor die Diskussionspole und Widersprüche zusammenzubringen. Denn natürlich kommt auch das Tor Project nicht ohne Widersprüche aus. Der auffälligste: eine Technologie entwickeln, die weitreichende Anonymisierung zulässt und andererseits zu 85 Prozent von einer interessengeleiteten US-Regierung finanziert zu werden. Dass die Welt dabei nicht nur schwarz und weiß ist, wie es einem manche Befürworter und Kritiker des Tor-Netzwerks weismachen wollen, zeigt Mey auch in diesem Zusammenhang auf.</p>
<h3>Die Rolle der Geheimdienste</h3>
<p>Doch dass Geheimdienste ein Interesse an der Überwachung des Tor-Netzwerks haben, dürfte unbestritten sein. In einem Netzpolitik.org-Leak mahnte der Bundesnachrichtendienst die deutschen Behörden, dass man die Unterwanderung des Netzwerks durch andere Geheimdienste nicht ausschließen könne und die Anonymität nicht garantiert sei. Stefan Mey ist jedenfalls der Auffassung, dass man solche Meldungen durchaus ernstnehmen müsse. Nichtsdestotrotz resümiert er im Gespräch: „Natürlich ist es naheliegend, dass Geheimdienste Tor-Knoten betreiben, jedoch wird eine Mehrheit der traffic-starken Knoten des Netzwerks von bekannten Organisationen wie Universitäten betrieben. Es kann durchaus weiterhin auch für Behörden Sinn machen, Tor zu nutzen. Ich würde den Dienst immer noch empfehlen. Es gibt zwar Sicherheitsbedenken, aber ich halte Tor immer noch für sicherer als alles andere. Lieber Tor als eventuell etwas löchrige, digitale Tarnkappe als komplett ohne Schutz.“</p>
<figure id="attachment_153397" aria-describedby="caption-attachment-153397" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-153397 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Cover_Darknet_Beck_Verlag.jpg" alt="Cover Darknet, © Beck Verlag" width="244" height="400" /><figcaption id="caption-attachment-153397" class="wp-caption-text">Mey, Stefan (2017): Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower. 239 Seiten. Preis: €14.95<br />ISBN: 3406713831 </figcaption></figure>
<p>Der Autor selbst ist letztlich von den Vorzügen des Darknet überzeugt – wohl auch aufgrund der Enttäuschung über die Entwicklungen im uns allen bekannten Internet. „Das Internet, das mal ein herrschaftsfreier Raum sein sollte, hat bestehende Herrschaftsverhältnisse verstärkt“ – und die bestehende Monopolisierung durch wenige Unternehmen wie Amazon, Facebook und Google werde sich mit der fortschreitenden Digitalisierung weiter verschärfen. „Mir macht der Zustand des normalen Internet mehr Sorgen als das Darknet. Darum klammere ich mich mehr oder weniger an die einzige Hoffnung, die es gibt: das Darknet.“</p>
<p>Doch der Weg zur breiten Nutzung der Technologie ist noch lang: „Das Darknet wirkt im Moment wie das Internet in seiner Anfangszeit. Das Hauptproblem ist das Finden von Inhalten. Das größte Wachstumsproblem des Tor-Netzwerks ist, dass der Tor-Browser für das normale Internet noch zu langsam ist und es im Darknet abseits der Drogenmärkte keine Angebote gibt, die ähnlich stark Nutzer anziehen könnten. Und auch in autoritären Staaten wie China ist es nicht so einfach, Tor zu nutzen. Ressourcenstarke Überwacher können auch den Zugang zu Tor effektiv unterbinden.“</p>
<p>Stefan Mey nimmt sich in seinem Buch genügend Zeit, um in die Grundzüge des Darknet, dessen Abgrenzungen und seine Begrifflichkeiten zu beschreiben – stets gespickt mit Fakten aus neueren Studien, Anekdoten und Expertenmeinungen. Das Buch ist ein optimales Werk für Einsteiger, die sich noch nicht mit dem Darknet beschäftigt haben – und für all jene, die einen realistischen Blick auf die Technologie bekommen wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Artikelbild: @_evstratov via <a href="https://unsplash.com/photos/InsHJ5sg2vc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unsplash.com</a>, CC0<br />
Autorenbild Stefan Mey: © Ralf Rühmeier<br />
Buchcover: © Beck Verlag</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/das-darknet-hat-kein-monopol-auf-illegale-aktivitaeten-153388/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>(R)Evolution des Währungssystems durch Bitcoins?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/revolution-des-waehrungssystems-durch-bitcoins-136417/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/revolution-des-waehrungssystems-durch-bitcoins-136417/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2014 14:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Darknet]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Currency]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Geldmenge]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Währungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=136417</guid>

					<description><![CDATA[Als die Finanzkrise 2009 die breite Öffentlichkeit erreicht, ist klar: Es gibt ein Problem mit dem globalisierten Wirtschaftssystem. Staaten sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/10680535645_a7215e3323_z.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-136443" alt="10680535645_a7215e3323_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/10680535645_a7215e3323_z-630x472.jpg" width="630" height="472" /></a>Als die Finanzkrise 2009 die breite Öffentlichkeit erreicht, ist klar: Es gibt ein Problem mit dem globalisierten Wirtschaftssystem. Staaten sind in einem historisch einmaligen Maße von Finanzmärkten abhängig und Reformvorschläge wie die Tobinsteuer werden aus genau diesem Grund verworfen. Ein Vorschlag jedoch setzt sich immer mehr durch, der nicht von Staaten abhängig ist: Die Revolution des Währungssystems durch rein elektronisches und dezentrales Geld: „Bitcoins“.<br />
Im Oktober 2008 stellte Satoshi Nakamoto in einer <a href="http://article.gmane.org/gmane.comp.encryption.general/12588/">Newsgroup</a> seine Idee einer elektronischen Währung vor, die auf einem Netzwerk von Servern ohne jegliche zentrale Autorität basiert. Das Netzwerk soll neben der Anonymität auch die eindeutige Zuordnung von Besitz und Transaktionen sichern. Über Nakamoto, sehr wahrscheinlich ein Pseudonym, ist noch nicht einmal bekannt, ob es sich um eine oder mehrere Personen handelt. Aber mit der Open-Source-Software „Bitcoin-QT“ hat er eine alternative Währung geschaffen, die in ihrer Gesamtheit inzwischen knapp <a href="http://blockchain.info/de/charts/market-cap">12 Milliarden Dollar</a> wert ist (entspricht dem isländischen Bruttoinlandsprodukt von 2012) und das gesamte Währungssystem in Frage stellt.<br />
Bis vor kurzem war Bitcoin, wenn überhaupt, nur bekannt als ominöse Währung, mit der Waffen, Drogen und Menschenleben in den Tiefen des „Darknet“ gehandelt werden. Auch wenn diese Analyse bis heute nicht ganz falsch ist, scheint das Bitcoin-Netzwerk sich davon zu emanzipieren: <a href="http://www.cnbc.com/id/101315433">Große Online-Händler</a> und -Handelsplattformen wie <a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/ebay-prueft-die-einfuehrung-von-bitcoins-aid-1.3852170">ebay</a> liebäugeln mit den wertvollen Codes als Zahlungsmittel, <a href="https://exante.eu/">Hedgefonds</a> spezialisieren sich bereits auf die elektronische Währung.<br />
<figure id="attachment_136420" aria-describedby="caption-attachment-136420" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bitcoins-wert.png"><img decoding="async" class="size-large wp-image-136420" alt="Bitcoins wert" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bitcoins-wert-630x233.png" width="630" height="233" /></a><figcaption id="caption-attachment-136420" class="wp-caption-text">Bitcoin-Preis in US-Dollar, Entwicklung im Jahr 2013</figcaption></figure><br />
Staaten und Zentralbanken kommen nicht mehr umhin, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Regulierung-Die-Staaten-und-das-Kryptogeld-2089262.html">sich mit Bitcoin zu beschäftigen.</a> Denn das dezentrale Netzwerk, auf dem das Geld basiert, entzieht sich jeglicher Kontrolle durch die üblichen Institutionen. Es ist kein Zufall, dass Bitcoins gerade zu dem Zeitpunkt im Frühjahr 2013 einen Boom erlebten, als der zypriotische Staat im Zuge der Eurokrise private Bankkonten belangen wollte. Die Ende 2013 beginnende Rallye wird auf das wachsende <a href="http://www.welt.de/finanzen/article122333875/Bitcoin-ist-erstmals-mehr-als-1000-Dollar-wert.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interesse chinesischer und US-amerikanischer Investoren</a> zurückgeführt. Auch eine Reihe von <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bitcoin-virtuelle-waehrung-erstmals-mehr-als-1000-dollar-wert-a-936081.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anhörungen im US-Parlament zum Thema</a> mit führenden Mitarbeitern aus Justiz und Verwaltung werden als Ursache genannt. Doch die chinesische Regierung sah sich Anfang Dezember offenbar bedroht genug, um <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/internetwaehrung-chinas-notenbank-verbietet-bitcoin-transaktionen/9173760.html">den eigenen Finanzinstituten den Handel mit Bitcoins zu verbieten</a>. Das Verbot führte prompt zu einem Kurseinbruch.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Wie funktionieren Bitcoins?</strong><br />
Wer Euros gegen Bitcoins tauscht, der kauft mit bei der EZB registriertem Geld digitale Codes ein. Während jeder papierene Geldschein eine Seriennummer trägt, besteht ein <strong>Bitcoin (BTC)</strong> aus nichts anderem mehr als einer Folge von Zahlen und Buchstaben. Diese Folgen werden, eher Gold ähnelnd als Papiergeld, mithilfe von Computern elektronisch geschürft. In der Bitcoin-Sprache nennt sich der Vorgang sehr bildlich <strong>„Mining“</strong> und meint die Berechnung von kryptografischen Rätseln, die mit momentan 25 BTC (z. Z. über 20.000 USD) belohnt werden.<br />
Prinzipiell kann also jeder, der über eine Internetverbindung verfügt, elektronischer Minenarbeiter werden und den eigenen PC digitales Gold schürfen lassen. Allerdings werden die Rätsel umso schwerer, je mehr Rechenkraft das Mining-Netzwerk, also alle <strong>„Miner“</strong> zusammen, aufbringt. Zudem verringert sich die Belohnung, je mehr bereits geschürft wurde. Auf diese Weise wird ein <a href="http://blockchain.info/de/charts/total-bitcoins?showDataPoints=false&amp;show_header=true&amp;daysAverageString=1&amp;timespan=all&amp;scale=0&amp;address=">immer langsamer werdender Mengenzuwachs </a>an Bitcoins sichergestellt. Das Schürfen lohnt sich daher nur noch für <a href="http://dealbook.nytimes.com/2013/12/21/into-the-bitcoin-mines/?_php=true&amp;_type=blogs&amp;_r=2&amp;">professionelle Minenbesitzer.</a><br />
Der Clou schließlich ist, dass die Miner mit ihren Berechnungen nichts anderes machen, als alle getätigten <strong>Transaktionen von Bitcoins</strong> zu <strong>überprüfen</strong>. Damit braucht es keine zentralen Institutionen wie Staaten oder Banken mehr, sondern diese Aufgabe verteilt sich <strong>dezentral</strong> über das Netzwerk. Benutzer können Bitcoins auf diese Weise kostenlos über eine Internetverbindung an jeden Nutzer mit Bitcoin-Account verschicken – und durch <strong>Verschlüsselung</strong> bleibt alles anonym.</div></div>
<h3><b>Idealismus und Schwarzmarkt</b></h3>
<p>Bitcoin ist nicht das einzige rein elektronische Zahlungsmittel, aber das erste, das Anspruch auf eine allgemeingültige Währung erhebt und damit einigen Erfolg hat. Was motivierte die ersten Benutzer und Miner, auf den Wert der im Prinzip wertlosen Datenpakete zu vertrauen? Möglicherweise war es der Wille, die Macht über das Geld den Staaten und dem Finanzsystem aus den Händen zu reißen und ein politisch nicht beeinflussbares Währungssystem zu etablieren. Der durchaus lukrative Schwarzmarkt im Darknet trug jedoch sicherlich auch seinen Teil dazu bei.<br />
Nicht nur deshalb ist Bitcoin hoch umstritten. Während einige euphorisch das Ende staatlicher Gelddruckerei und Steuerverschwendung feiern, warnen andere vor inhärenter Deflationsgefahr, einem <a href="http://www.nytimes.com/2013/04/15/opinion/krugman-the-antisocial-network.html?ref=paulkrugman">„Anti-Social Network“</a> und dem <a href="http://blog.gardeviance.org/2013/11/a-spoiler-for-future-bitcoin.html">Zerfall der Staaten und Regierungen</a> weltweit. An zwei zentralen Fragen trennen sich dabei die Geister: a) Ist Bitcoin eine potenziell voll funktionsfähige Währung? b) Ist der staatliche Kontrollverlust ein Schritt Richtung Utopie oder Dystopie?<b><br />
</b></p>
<h3><b>Geld als soziales Kontrukt</b></h3>
<p>a) Die Frage, ob Bitcoin eine Währung ist oder nicht, bietet einen guten Grund, sich kurz generell mit Geld auseinanderzusetzen: Die Grundfunktion von Geld ist die Erleichterung des Warentausches zwischen Menschen. Dazu kommen noch die Funktionen als Sparmöglichkeit und als Wertmaßstab. Geld braucht daher einen relativ stabilen Wert. Spätestens aber seitdem Geld hauptsächlich in Form von Papierscheinen genutzt wird, muss der Wert sozial hergestellt werden. Und mit der Aufgabe der Goldbindung in den 1970er Jahren ist allgemeines Vertrauen und die Versicherung der Staaten das Einzige, was hinter dem Wert von Geld steht. Auch hinter <a href="http://politik-digital.de/bitcoins-gefaehrlich-oder-revolutionaer/">Bitcoins steht nur noch das allgemeine Vertrauen</a>.<br />
Trotz der Tatsache, dass die Codes offensichtlich als Tauschmittel funktionieren, <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2013/12/28/bitcoin-is-evil/">bezweifelt der Wirtschaftswissenschaftler Paul Krugman</a> daher, dass sie als Sparmittel verwendet werden können. Zu unsicher sei der Wert. Sein Kollege <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KtNPKdtCumM">Gerhard Rösl dagegen ist sich sicher</a>, dass Bitcoins „genauso als Geld zu interpretieren sind wie offizielles Geld, das Banken ausgeben“. Abgesehen von der absoluten Abhängigkeit von Internet und Strom sind die kritischen Punkte der Anteil an Spekulation auf dem Bitcoin-Markt, eine hohe Volatilität des Wertes und eine <a href="http://www.slate.com/blogs/moneybox/2013/04/10/bitcoin_s_deflation_problem.html">inhärente Deflationsgefahr.</a></p>
<blockquote><p><em>„We are for some reason digging our way back to the 17<sup>th</sup> century“</em></p></blockquote>
<p>In <a href="http://p2pfoundation.ning.com/forum/topics/bitcoin-open-source">Nakamotos Konzeption von Bitcoin</a> zeigt sich die Angst vor ungehemmter staatlicher Gelddruckerei und damit einhergehender Inflation der Preise sowie Entwertung der Währung. Durch den geregelten Zuwachs an Bitcoins bis zu einer fixen Grenze, die voraussichtlich um 2140 erreicht sein wird, hat der Initiator Nakamoto Inflation gewissermaßen unmöglich gemacht.<br />
Allerdings sehen Kritiker wie der Wirtschaftsjournalist <a href="http://www.slate.com/blogs/moneybox/2013/04/10/bitcoin_s_deflation_problem.html">Matthew Yglesias hier die Gefahr</a> einer Deflation mit eingebaut. Da die Menge der Bitcoins nur begrenzt und immer langsamer wächst, steige deren Wert mit immer mehr Nutzern und Märkten automatisch. Das könnte dazu führen, dass niemand mehr Bitcoins ausgibt, sondern sie nur hortet. Auch hier tut sich die Analogie zu Gold auf, was Paul Krugman zu der Aussage veranlasst, dass <a href="http://www.nytimes.com/2013/12/23/opinion/krugman-bits-and-barbarism.html">„wir uns in das 17. Jahrhundert zurück graben“.</a></p>
<blockquote><p><i>„The point is not that Bitcoin is a deflationary currency. The point is that it can be anything.“</i></p></blockquote>
<p>Jedoch auch diese <a href="http://www.forbes.com/sites/timothylee/2013/04/11/bitcoin-doesnt-have-a-deflation-problem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik bleibt nicht unerwidert</a>. So könnte die stetig an Wert zunehmende Währung überflüssigen Konsum verhindern und Anreiz zum Sparen anstatt zum Schuldenmachen geben. Wired-Redakteur <a href="http://www.wired.com/wiredenterprise/2013/11/bitcoin-and-deflation/all/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cade Metz verweist darauf</a>, dass das Bitcoin-System grundsätzlich reformierbar sei. Denn das Netzwerk basiert auf einer Open-Source-Software, die geändert werden könne, sobald mehr als die Hälfte der Nutzer dahinter stehen. So könnte zum Beispiel die Obergrenze aufgehoben werden.<br />
Das elektronische Geld ist mit gut fünf Jahren noch sehr jung, und ob es sich als eine vollwertige Währung etabliert, bleibt abzuwarten. Aber das Potenzial ist da.</p>
<h3><b>Utopie und Dystopie </b></h3>
<p>b) Wie jeder Währung liegt Bitcoin eine politische Agenda zugrunde: die Etablierung eines Währungssystems unter Ausschluss von Staaten und Banken. Nakamoto stellt damit die herrschenden Formen von Politik und Macht in Frage. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=K7OSYKqDTfw&amp;list=PLF12155DCD51B7F91&amp;index=9">Das Ideal</a> wäre eine Welt, in der alle über das Netzwerk an der Währung mitbauen könnten, Transaktionen nichts oder nur sehr wenig kosten und unnötiger Konsum ausbleiben würde. Damit würde die Demokratie ebenso gestärkt wie eine nachhaltige Wirtschaft.<br />
Auf der anderen Seite interpretieren <a href="http://www.antipope.org/charlie/blog-static/2013/12/why-i-want-bitcoin-to-die-in-a.html">Kritiker</a> die politischen Implikationen der Währung ganz anders: Sie entwerfen eine <a href="http://blog.gardeviance.org/2013/11/a-spoiler-for-future-bitcoin.html">Dystopie</a>, in der Staaten die Steuereinnahmen wegbrechen würden, da Bitcoins nur schwer besteuert werden können. In diesem Fall würde eine harsche Austeritätspolitik herrschen, verbunden mit einem Absterben des Sozialstaats. Monetäre Wirtschaftspolitik käme durch den Verlust der staatlichen Kontrolle der Geldmenge zum Erliegen und durch eine Deflationsspirale würde auch das Wirtschaftswachstum einbrechen.<br />
Ist das dezentrale Zahlungsmittel Teil eines Traums einer staatenlosen, globalen Gemeinschaft? Oder ist es der Anfang einer asozialen, Algorithmen-gesteuerten Netzwerkgesellschaft? Oder vielleicht funktionieren die wertvollen Codes einfach als <a href="http://netzwertig.com/2013/11/25/bitcoin-das-voice-over-ip-der-internationalen-finanzbranche/">praktisches Mittel für globale Peer-to-peer-Überweisungen?</a><br />
Wie auch immer Bitcoin sich entwickelt, die digitale Währung bietet wohl vorerst keine Lösung der Finanzkrise: Denn sie ist weder gefeit gegen übermäßige Spekulation noch gegen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/digitale-waehrung-der-bitcoin-boom-in-fuenf-infografiken-a-936136.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ungleichheit</a>. Jedoch hat das Aufkommen der elektronischen Währung eine Menge wichtiger Fragen aufgeworfen und an ein Prinzip erinnert: Das Währungs- und Finanzsystem ist von Menschen gemacht &#8211; und kann von ihnen verändert werden.<br />
Bild: oben: <a href="http://www.flickr.com/photos/100239928@N08/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BTC Keychain</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 2.0</a>); Grafik: <a href="http://blockchain.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitcoincharts.com</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 3.0</a>)<br />
<img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/revolution-des-waehrungssystems-durch-bitcoins-136417/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Würfel sind gefallen &#8211; Digitale Presseschau KW 09</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-wocheneinkauf-digitale-presseschau-kw-09-127292/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der-wocheneinkauf-digitale-presseschau-kw-09-127292/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 16:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Darknet]]></category>
		<category><![CDATA[LobbyPlag]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungschutzrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=127292</guid>

					<description><![CDATA[Diese Woche war der Final Countdown für das Gesetz um das umstrittene Leistungschutzrecht. Heute am 1. März verabschiedet, hat es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche war der Final Countdown für das Gesetz um das umstrittene Leistungschutzrecht. Heute am 1. März verabschiedet, hat es bereits im Vorfeld für Furore gesorgt und scheint jetzt sogar die Telekom inspiriert zu haben- die fordert jetzt nämlich  auch Geld von Google. Inspiriert wurde auch der Bertelsmann Verlag, und zwar von der Idee, durch gratis Schulbücher an Daten von Kindern zu gelangen.  Noch mehr geistige Nahrung versprechen ein Besuch ins digitale Unterbewusstsein des Darknets und die Thesen vom (un) sozialen Netzwerk.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=5bc0oWkFV2o&amp;feature=player_detailpage]<br />
Im Rahmen der Social Media Week in Hamburg entstand dieses Video über den &#8220;alltäglichen Branchentalk&#8221;.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-02/leistungsschutzrecht-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Absurd und unklar</a></h3>
<p lang="en-US">Kai Biermann ist überzeugt, dass mit der Verabschiedung des Gesetzes zum Leistungschutzrechts die Probleme erst anfangen. Sein Kommentar auf Zeit Online kritisiert den Gesetzesentwurf als zu kurz und unverständlich.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-02/leistungsschutzrecht-internetprovider-netzneutralitaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leistungschutzrecht reloaded? </a></h3>
<p>Die Telekom will Geld von Google und scheint damit auf den Debatten-Zug um das  Leistungschutzrecht aufspringen zu wollen. Martin Weigert dekonstruiert die Forderung auf Zeit Online als Gefahr für die Netzneutralität.</p>
<h3><a href="http://gutjahr.biz/2013/02/bertelsmann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenkrake Bertelsmann</a></h3>
<p>Über den neuesten Streich der Transparenz- Plattform LobbyPlag schreibt Richard Gutjahr auf seinem Blog. Der Verlag Bertelsmann habe demnach mit kostenlosen Buchangeboten die Daten von Schulkindern gesammelt.</p>
<h3><a href="Das digitale Unterbewusstsein Andrea Hannah Hüniger hat sich für der Freitag im  Darknet umgesehen, einem Ort an den man nur mit Verschlüsselungsprogramme wie TOR gelangt.  Das hidden-wiki,  virtuelle Haschkekse und der Wunsch nach Anonymität sind dabei nur einige ihrer erstaunlichen Entdeckungen. " target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das digitale Unterbewusstsein</a></h3>
<p>Andrea Hannah Hüniger hat sich für der Freitag im Darknet umgesehen, einem Ort an den man nur mit Verschlüsselungsprogramme wie TOR gelangt.  Das Hidden-Wiki,  virtuelle Haschkekse und der Wunsch nach Anonymität sind dabei nur einige ihrer erstaunlichen Entdeckungen.</p>
<h3><a href="http://berlinergazette.de/soziale-netzwerke-vernetzung-abgrenzung/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+BerlinerGazette+%28Berliner+Gazette%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A-soziales Netzwerk</a></h3>
<p>Warum Facebook in seinen Augen nicht nur konservativ ist, sondern auch eher zu Abgrenzung statt zu Vernetzung führt, beschreibt der Medientheoretiker Geert Lovink In der Berliner Gazette.<br />
<img decoding="async" class="size-full wp-image-123698 alignleft" alt="Creative Commons Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" width="305" height="53" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/der-wocheneinkauf-digitale-presseschau-kw-09-127292/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hacker im Kriegseinsatz &#8211; Digitale Presseschau KW 47</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/hacker-im-kriegseinsatz-presseschau-kw-47-123562/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/hacker-im-kriegseinsatz-presseschau-kw-47-123562/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 15:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook-Fahndung]]></category>
		<category><![CDATA[kreuz.net]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[TOR]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine MacAlister]]></category>
		<category><![CDATA[Darknet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=123562</guid>

					<description><![CDATA[Über Hacker im Kriegseinsatz, Twitter-Nutzer vor Gericht und dem Netz unter der Oberfläche: Unsere Presseschau versammelt die besten Artikel der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über Hacker im Kriegseinsatz, Twitter-Nutzer vor Gericht und dem Netz unter der Oberfläche: Unsere Presseschau versammelt die besten Artikel der Woche. Zum Video der Woche haben wir einen Bericht gewählt, der die Bedrohung durch eine Hetz-Plattform thematisiert.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>[youtube https://www.youtube.com/watch?v=xBMRFGs3QXQ&amp;feature=plcp_embedded;v=6ti2S7Py25w# w=630&amp;h=354]</p>
<p>Schon mal von kreuz.net gehört? Besser, wenn nicht! Denn wen die anonymen Autoren der Seite ins Visier nehmen, dem bleibt kaum eine Chance, schlimmsten Beleidigungen, Anfeindungen und sogar Morddrohungen zu entgehen. Wieso die Verantwortlichen im Dunkeln bleiben, erklärt das ZAPP Medienmagazin.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/cyberangriffe-im-nahost-konflikt-kampf-auf-dem-digitalen-schlachtfeld-1.1528028" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampf auf dem digitalen Schlachtfeld</a></h3>
<p>Der Konflikt zwischen Israel und Palestina hat eine neue Dimension erreicht: Neben Waffen- wird jetzt auch digitale Gewalt eingesetzt. Johannes Kuhn berichtet in der Süddeutschen Zeitung von Hackerangriffen und Twitter-Propaganda, die das  Kampfgeschehen zum Teil erheblich beeinflussen.</p>
<h3><a href="http://community.zeit.de/user/kai-biermann" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Britischer Politiker will 10.000 Twitterer verklagen</a></h3>
<p>Das fröhliche Gezwitscher wurde in dieser Woche kurzzeitig etwas gedämpft, als der fälschlicherweise des Kindesmissbrauches beschuldigte Alistair McAlpine ankündigte, nicht nur gegen die BBC, sondern auch gegen jeden Twitter-Nutzer zu klagen, der die Falschmeldung verbreitet hatte. Kai Biermann von der ZEIT  stimmt der Vorfall bedenklich: Sollten Twitter-Nutzer vielleicht mal kürzer treten?</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/wenn-der-staat-ins-netz-geht/52620?seite=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Fahndung: Wenn der Staat ins Netz geht</a></h3>
<p>Auf der jüngsten Justizministerkonferenz wurde die &#8220;Nutzung sozialer Netzwerke für die Aufklärung von Straftaten&#8221; als modernes Mittel der Polizeiarbeit diskutiert. Aber sollte die Polizei Photos von Verdächtigen auf Facebook stellen, wo sie über die &#8220;Teilen&#8221;-Funktion tausendmal kopiert und somit unlöschbar werden würden? Dagegen bezieht der Cicero Stellung.</p>
<h3><a href="Facebook-Nutzer sollen nicht mehr mitreden dürfen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Nutzer sollen nicht mehr mitreden dürfen</a></h3>
<p>Noch einmal Kai Biermann von der ZEIT, der umfassend über die veränderten Regeln zur Mitbestimmung bei Facebook berichtet. Fazit: Wieder einmal verhält sich das größte soziale Netzwerk seinen Nutzern gegenüber ziemlich asozial.</p>
<h3><a href="http://www.spex.de/2012/11/19/darknet-reportage-mspro-michael-seemann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Into the Deep Wide Open</a></h3>
<p>Wer die Nase von den Beschränkungen der herkömmlichen sozialen Netzwerke voll hat oder überhaupt unbekannt bleiben möchte, kann ja mal einen Vorstoß in die endlose  Weite wagen, wie Spex-Autor Michael Seemann. Er entdeckt ein völlig anderes Internet: Geheimnisvoller, dunkler &#8211; und langsamer. Ein äußerst lesenswerter Artikel für alle, die sich mit der Oberfläche nicht zufrieden geben wollen.</p>
<h3><a href="https://www.taz.de/Debatte-Big-Data-und-Datenschutz/!105884/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Unbehagen im Datenhaufen</a></h3>
<p>Gibt es eine Verbindung zwischen Kinderlähmung und großen Datenmengen? Ja, denn mit Hilfe letzterer können Forscher die  Ausbreitung einer solchen Krankheit nachvollziehen und Gegenmaßnahmen entwickeln. Und das ist nur ein Beispiel von vielen für die positiven Verwendungsmöglichkeiten von &#8220;Big data&#8221;. Der Artikel der taz versucht, zwischen den Selbstbestimmungsrechten des einzelnen und dem Erkenntnisinteresse der Allgemeinheit zu vermitteln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/hacker-im-kriegseinsatz-presseschau-kw-47-123562/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
