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	<title>Datenjournalismus &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Datenjournalismus &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Google &#038; Co watch the Watchmen &#8211; Digitale Presseschau 50/2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 17:28:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erst zivilgesellschaftiche Organisationen, dann Autoren und schließlich US-amerikanische Internetkonzerne: Die Aufrufe zu einer internationalen Regelung von Datenschutz und Privatsphäre häufen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erst zivilgesellschaftiche Organisationen, dann Autoren und schließlich US-amerikanische Internetkonzerne: Die Aufrufe zu einer internationalen Regelung von Datenschutz und Privatsphäre häufen sich. Reagiert hat bisher nur der Vorratsdatenfan Sigmar Gabriel. Währenddessen geht ein Reporter auf die Suche nach seinem digitalen Ich und „Datenjournalisten“ betreiben die Datengräberei im Sinne der Öffentlichkeit. Datengold kennt keinen Schlamm!</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=i8Y0anwBzW8&amp;hd=1" title="Netzkultur Freunde des Internets" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/i8Y0anwBzW8?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Im Video der Woche bewerben die bpb und die Berliner Festspiele ihre dreiteilige Konferenz <a href="http://netzkultur.berlinerfestspiele.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Netzkultur &#8211; Freunde des Internets&#8221;</a>.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/autoren-gegen-ueberwachung/demokratie-im-digitalen-zeitalter-der-aufruf-der-schriftsteller-12702040.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Autoren empören sich – wer noch?</a></h3>
<p>Nachdem sich bereits die organisierte Zivilgesellschaft für einen <a href="https://de.necessaryandproportionate.org/text" target="_blank" rel="noopener noreferrer">internationalen Aufruf</a> gegen die globale Kommunikationsüberwachung zusammengeschlossen hat, zieht die literarische nach. 560 Schriftsteller aus 83 Ländern fordern eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte. Das zog auch <a href="https://netzpolitik.org/2013/ueberwachung-einfach-mal-die-luft-anhalten/#more-59926" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Häme und die Kritik</a> auf sich, mit naivem Reformwillen den Blick in die tiefen Machtstrukturen des Problems zu überdecken. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-12/nsa-ueberwachung-freiheit-protest" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andere halten dagegen</a>: Der Aufruf sei nicht nur an die Machthabe gerichtet, sondern auch an uns Schafe, endlich zu handeln.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/widerstand-gegen-nsa-ueberwachung-snowden-ruettelt-die-techkonzerne-wach-1.1839068" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Watchmen vs. Watchmen</a></h3>
<p>Auch eine Reihe von Internetkonzernen hat eine <a href="http://reformgovernmentsurveillance.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampagne</a> zur Reform der staatlichen Überwachung gestartet. Dass dahinter auch bzw. nur <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Googles-Anti-Spaehkampagne/!129071/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wirtschaftliche Interessen</a> stehen, bezweifelt niemand. Das Vertrauen der Nutzer will wiedergewonnen und Reaktionen, die die Marktmacht der US-amerikanischen Konzerne beschneiden könnte, unterbunden werden. Dabei steht die eigene Überwachung der Nutzer nicht zur Debatte. Interessant ist, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueberwachung/unternehmen-in-der-spaehaffaere-der-geheimdienst-ist-doch-grossartig-12704657.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Konzerne die Kampagne nicht unterstützen</a>.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/vorratsdatenspeicherung-folgen-des-gutachtens-des-eu-generalanwalts-a-938620.html#ref=rss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So nicht, aber anders!</a></h3>
<p>Anfang 2014 entscheidet der Europäische Gerichtshof über die europäische Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (VDS). Nun hat EU-Generalanwalt Pedro Villalón die Richtlinie in einem Gutachten für rechtswidrig erklärt. Das freut die Gegner der VDS, allerdings<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/innenministerium-sieht-sich-durch-eu-generalanwalt-bestaetigt-a-938673.html#ref=rss" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sieht sich auch das Bundesinnenministerium bestätigt.</a> Denn grundsätzlich hält Villalón die VDS nicht für rechtswidrig, sondern nur die konkrete Ausgestaltung. Die <a href="https://digitalegesellschaft.de/2013/12/nicht-anders-nicht-gar-nicht-zwischenstand-zur-vorratsdatenspeicherung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Gesellschaft</a> fordert: „So nicht, anders nicht, gar nicht“!</p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/12/ueberwachung-und-zensur-das-war-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die NSA ist nicht allein</a></h3>
<p>Im ZDF-Blog hat David Pachali für jeden Monat ein Ereignis oder eine Entwicklung in der globalisierten überwachten Welt gesammelt. Diese kleine Sammlung in Kalenderform zeigt: Überwachung ist ein globales Phänomen und die NSA ist wohl der größte, aber bestimmt nicht der einzige Akteur in diesem Feld.</p>
<h3><a href="http://www.capital.de/themen-newsbeitrag/sie-kennen-dich.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datengold kennt keinen Schlamm</a></h3>
<p>Wer weiß wie viel über uns? Diese Frage ist bei der globalen Datensammelei inzwischen nahezu unmöglich zu beantworten. Matthias Thieme hat sich für Capital dennoch auf die Suche nach seinem verstreuten digitalen Ich begeben. Er recherchiert bei alten Bekannten wie Amazon, entdeckt aber auch unbekannte Goldgräber wie Acxiom. Freiwillig geben ihm die Wenigsten sein digitales Ich zurück.</p>
<h3><a href="http://futurezone.at/digital-life/datenjournalismus-die-ganze-welt-besteht-aus-daten/39.110.685" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Datenjournalistin</a></h3>
<p>„Die ganze Welt besteht aus Daten. Wir stellen sie in einen Zusammenhang“. Im Interview auf futurezone.at erzählt Mona Chalabi von ihrer Arbeit als Datablog-Redakteurin beim Guardian. Neu sei diese Art der journalistischen Arbeit nicht, Journalismus habe sich schon immer auf Daten gestützt. „Neu sind die Mittel, die Daten-Journalisten heute zur Verfügung stehen“.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-12/aegypten-menschenrechtsaktivistin-shitstorm-sexuelle-gewalt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Repression und Sexismus in den Social Media</a></h3>
<p>Sexualisierte Gewalt ist bei Konflikten gerade für Männer ein willkommenes Mittel zur Einschüchterung. In Ägypten ist sie seit den Anfängen der Revolution auf der Straße präsent, von Seiten der wechselnden Regime wie von Demonstranten. Auf zeit-online berichtet Mohamed Amjahid von einer Anwältin, die sexistische Angriffe nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Social Media erleiden musste.</p>
<h3><a href="http://www.polisphere.eu/blog/tabea-wilke-waehlerbindung-2-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wählerbindung 2.0“</a></h3>
<p>Auf polisphere plädiert Tabea Wilke für eine „Wählerbindung 2.0“. Gerade nach der Wahl, also in der Phase wo Wahlversprechen (nicht) umgesetzt werden, sei es essentiell, mit den Wählern zu kommunizieren. Für eine beidseitige Kommunikation wiederum sei das Social Web unerlässlich.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Interview Teil II: Innovationen erwünscht? Die Einbeziehung der Leser</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/interview-teil-ii-innovationen-erwuenscht-die-einbeziehung-der-leser-128398/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:32:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland Land der Innovationen? Im Medienbereich wohl eher weniger. Aber wie sollte sich das deutsche Pressewesen im digitalen Zeitalter verändern? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ScaarAT-CC-BY-SA-3.0.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128399" alt="ScaarAT (CC BY-SA 3.0)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ScaarAT-CC-BY-SA-3.0-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>Deutschland Land der Innovationen? Im Medienbereich wohl eher weniger. Aber wie sollte sich das deutsche Pressewesen im digitalen Zeitalter verändern? Antworten finden sich im zweiten Teil des Interviews mit Kommunikations- und Medienwissenschaftler Leif Kramp.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Viele Printverlage wie die Frankfurter Rundschau bangen um ihre Existenz. Das Problem: die Verzahnung der Online- und Printausgabe. Gibt es wirklich eine Krise der Massenmedien oder handelt es sich eher um eine Krise der traditionellen Geschäftsmodelle?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Das Ende der Massenmedien ist noch nicht in Sicht, auch wenn kleinere Journalismusprojekte wie eigenständige Nachrichtenwebsites selbständiger Journalisten oder gemeinnützige Projekte wie u.a. <a href="http://www.vocer.org/de/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VOCER</a> an Bedeutung gewinnen. Die großen Medienorganisationen werden auf absehbare Zeit die Stützpfeiler des Journalismus bleiben. Insbesondere in Deutschland gibt es auch keinen Grund zur Hysterie: Die Schicksale von „Frankfurter Rundschau“ oder der „Financial Times Deutschland“ sind keine akuten Folgen der aktuellen Krise der Verlagswirtschaft, sondern diese Titel schwächelten aus betriebswirtschaftlicher Perspektive schon seit vielen Jahren. Dennoch wird es neue, spezialisierte Geschäftsmodelle für Journalismus brauchen, welche die derzeit noch weitgehend alternativlose Erlösstruktur aus Anzeigen- und Vertriebseinnahmen ergänzen – nicht aber ersetzen. Die durch den digitalen Wandel vorangetriebene Flexibilität der Mediennutzung zwingt Medienhäuser dazu, nicht nur redaktionell, sondern auch bei der Vermarktung von Journalismus zu experimentieren. In Zukunft werden viele neue Modellvarianten ausprobiert werden, von diversen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paywall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paywall-Konzepten</a> über zugeschnittene Premium-Dienste für bestimmte Zielgruppen bis zur Verbindung von Journalismus und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Standortbezogene_Dienste" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Location Based Services</a>.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Dr. Leif Kramp</strong> ist Kommunikations- und Medienwissenschaftler sowie Historiker und arbeitet als Forschungskoordinator am ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen. Zuletzt erschienene Publikationen: <strong>„Journalismus in der digitalen Moderne“</strong> (gem. hrsg. mit Leonard Novy, Dennis Ballwieser und Karsten Wenzlaff) und <strong>„Innovationsreport Journalismus“</strong> (gem. mit Stephan Weichert).</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> In den USA hat die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Huffington Post</a> als Onlinezeitung im Stile eines Polit-Weblogs sehr großen Erfolg. Hier wird oftmals der Leser zum Autor von Beiträgen. 2012 erhielt das Onlinemagazin sogar <a href="http://politik-digital.de/online-journalismus-the-huffington-post-und-politico-mit-pulitzerpreis-ausgezeichnet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als erste kommerzielle Onlinezeitung den Pulitzerpreis</a>. Man gewinnt den Eindruck, dass in Deutschland kein Platz für Innovationen ist und dass die meisten großen Medienhäuser nicht mehr als Onlineausgaben der Printtitel anbieten. Warum gibt es (noch) keine deutsche „Huffington Post“?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Die Genese der „Huffington Post“ ist eine sehr spezielle und lässt sich nur schwerlich auf den deutschen Markt projizieren. Die HuffPo verdankt ihre Relevanz jenen Bloggern, die sich jahrelang vielfach aus Unzufriedenheit über die Qualität des US-amerikanischen Politikjournalismus unbezahlt engagierten, bis der Medienkonzern AOL die Blog-Zeitung kaufte und nun einen internationalen Expansionskurs vorantreibt, der auch sehr bald nach Deutschland führen soll. Bisher sind hierzulande Versuche der Verlage gescheitert, eine Onlinezeitung als eigenständige Marke zu installieren, wie die Beispiele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzeitung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Netzeitung“</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoomer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zoomer“</a> gezeigt haben. In Deutschland ist ein unabhängiges Start Up, wie es einst Arianna Huffington gründete, eher unwahrscheinlich, da die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem überregionalen Journalismus verhältnismäßig hoch ist. Etwas anders verhält es sich im Lokalen: Dort gab es in einigen Regionen bereits erfolgreiche Gründungen unabhängiger kommerzieller Alternativmedien, die sich in Opposition zu den etablierten Lokalzeitungen schon seit längerem am Markt behaupten.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Eine Ausnahme ist die Wochenzeitung „Der Freitag“, die seit ihrem Relaunch vor einiger Zeit versucht, die <a href="http://www.freitag.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Community stärker in ihren Online-Auftritt einzubeziehen</a>. Und das offenbar mit Erfolg. Wie sehr muss sich ein Medienunternehmen auf die Leser einlassen?<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kramp_4c-e1366386424530.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-128352" alt="Leif Kramp" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kramp_4c-e1366386424530.jpg" width="150" height="244" /></a><br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Das geschieht beim „Freitag“ sehr erfolgreich deshalb, weil seit Jahren konsequent signalisiert wird, dass ernstzunehmende Meinungsbeiträge der Nutzer nicht nur auf der Website der Zeitung geduldet, sondern besonders gelungene Texte sogar für den Abdruck in der Zeitung gegen Honorar ausgewählt werden. Redaktionen sollten verschiedene Wege ausprobieren, ihre Nutzer stärker an sich zu binden. Journalisten können beispielsweise über soziale Netzwerke, Twitter etc. Kontakt mit Nutzern aufnehmen, sie können sich an den Diskussionen der Nutzer mittels der Kommentarfunktion unter ihren Beiträgen beteiligen, sie können sich aber auch erreichbar und ansprechbar zeigen, ob nun in einem „Open Newsroom“ oder per E-Mail. Dabei geht es nicht darum, sich blind den Wünschen der Nutzer zu unterwerfen, sondern vielmehr um die Bereitschaft, offen für Anregungen und Kritik zu sein, und das nicht nur im Nachhinein, sondern schon während des journalistischen Arbeitsprozesses. Auch Journalisten müssen sich heutzutage das Vertrauen der Nutzer immer wieder neu verdienen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenjournalismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenjournalismus</a> ist zurzeit in aller Munde. Handelt es sich nur um einen kurzfristigen Hype oder ist die Auswertung von Daten die Zukunft des Journalismus?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Daten journalistisch zu verarbeiten und für den Nutzer zu verdeutlichen – zum Beispiel durch Info-Graphiken – gehört schon lange zum Tagesgeschäft in den Redaktionen. Mit digitalen Medientechnologien haben Journalisten aber nun Werkzeuge an der Hand, die es ermöglichen, ihrer Vermittlungsfunktion noch besser nachzukommen, weil sie erstens hochkomplexe Datenbestände verarbeiten und zweitens diese interaktiv veranschaulichen können. Solche Instrumente zu beherrschen, ist freilich nicht voraussetzungsfrei, sondern erfordert in der Regel fortgeschrittene Kenntnisse statistischer Verfahren und bestimmter Software-Anwendungen. Deshalb ist Datenjournalismus vor allem als Teamarbeit von Journalisten und Informatikern ein wachsendes und angesichts der zunehmenden Komplexität verfügbarer Daten auch ein immer wichtigeres Tätigkeitsfeld im digitalen Journalismus.<br />
Bilder: ScaarAT (CC BY-SA 3.0), Leif Kramp</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 36</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 15:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/digitale-presseschau-kw-36"><img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" align="left" height="83" width="75" /></a>Allwissende Datensammler, demokratisierende Netzwerke, ideologische Kämpfe und die twitternde Bundeswehr – dies und mehr in unserer heutigen Digitalen Presseschau.   
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Allwissende Datensammler, demokratisierende Netzwerke, ideologische Kämpfe und die twitternde Bundeswehr – dies und mehr in unserer heutigen Digitalen Presseschau.</p>
<p><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/nach-der-datenpanne-bei-wikileaks-warum-wir-aus-dem-netz-der-ideologien-ausbrechen-muessen-1.1138601" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netz der Ideologien</a></strong></p>
<p>Einstimmig auf Platz eins gewählt: der kritische Kommentar zur WikiLeaks-Debatte von Andrian Kreye auf sueddeutsche.de. Julian Assanges Forderung nach radikaler Transparenz sei beispielhaft für die ideologische Aufladung, die seit den Anfangsjahren den Diskurs ums Digitale dominiert. Genau diese extremen Positionen aber würden meist zu starren Dogmen verkrusten und für Chaos sorgen – sowohl im Netz als auch in der realen Welt. Kreye ruft deswegen zur Ordnung  und fordert mehr Pragmatismus beim Entwurf eines neuen Gesellschaftsvertrages.</p>
<p><strong><a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/09/08/datenjournalismus-ddj-big-data-medien-deutschlan" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenjournalismus bietet eine große Chance</a></strong></p>
<p>Auf Platz zwei unserer Digitalen Presseschau wählten wir einen Beitrag zum Thema Datenjournalismus. Hinter dem Begriff verbirgt sich die journalistische Aufarbeitung und Visualisierung großer Datensätze. Nach Meinung von Lorenz Matzat werde dies in den deutschen Medien bisher aber viel zu wenig umgesetzt. Das sei bedauernswert, denn der Datenjorunalismus biete die Chance, komplexe Sachverhalte wie den Stresstest zu Stuttgart 21 oder Entwicklungen auf dem Finanzmarkt verständlich und mit Erkenntnisgewinn darzustellen, schreibt er in seinem Beitrag für den Data-Blog auf Zeit Online.</p>
<p><strong><a href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-die-diktatur-der-aktiven.126.de.html?dram:article_id=12175" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Diktatur der Aktiven </a></strong></p>
<p>Abstimmung per Klick, Bürgerhaushalte und E-Petitionen: Erleben wir aktuell die Revolution unserer Demokratie hin zu mehr direkter Bürgerbeteiligung? Und das dank des Internets? Oder kommt die Euphorie doch etwas zu früh, sind wir überhaupt bereit dazu? Und werden nicht vielmehr Partikularinteressen gefördert, während jene außen vor bleiben, die sich in der digitalen Welt nicht zurecht finden? Eine aufschlussreiche Zwischenbilanz zur Debatte zieht das Deutschlandradio im Online-Talk mit dem Politologen Markus Linden, dem Kommunikationsstrategen Thomas Gebel und dem Blogger Michael Seemann.</p>
<p><strong><a href="http://www.faz.net/artikel/S30405/f-a-z-sachbuecher-der-woche-sie-wissen-einfach-was-das-beste-fuer-uns-internetnutzer-ist-30495279.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google weiß, was du willst </a></strong></p>
<p>Auf Platz vier chafft es in dieser Woche eine pointierte Rezension des Sachbuchs &#8220;In The Plex. How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives&#8221; von Steven Levy. Thomas Thiels Buchbesprechung folgt dem Autor ins Innenleben des Internet-Giganten. Dort offenbaren sich faszienierende Einsichten in die Wandlung Googles vom idealistischen Forschungsprojekt zum machtvollen Datensammler und erlauben erschreckende Ausichten auf die Zukunft unseres digitalen Daseins: Denn Google will nicht nur immer mehr Daten sammeln, sondern schon bald noch stärker als bereits heute auch das alltägliche Handeln seiner Nutzer leiten.</p>
<p><strong><a href="http://www.pcworld.com/article/239594/how_hacktivism_affects_us_all.html#tk.rss_news" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warum Hacker-Aktivitäten uns alle betreffen </a></strong></p>
<p>Dieser Frage geht Robert Vamosi in seinem Beitrag auf pcworld.com nach und zeigt, wie vielschichtig das Phänaomen &#8220;Hacktivism&#8221; ist. Mit WikiLeaks, Anonymous und Co. seien Hacker längst zum Politikum und zur Bedrohung des geistigen Eigentums geworden. Vor allem aber lege das Hackertum die Verletzbarkeit staatlicher und wirtschaftlicher Institutionen offen und sorge für Verunsicherung unter den Nutzern.</p>
<p><strong><a href="http://www.n-tv.de/politik/Twittern-von-der-Front-article4218251.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twittern von der Front</a></strong></p>
<p>Nachwuchswerbung auf YouTube, Gefechtsvideos aus Afghanistan und Liebesgrüße aus der Heimat auf Facebook: Sebastian Schöbel hat für n-tv.de die Präsenz der Bundeswehr in den Sozialen Medien recherchiert und mit den Online-Aktivitäten der NATO und der US-amerikanischen Streitkräfte verglichen. Das Urteil für die Bundeswehr fällt dabei ziemlich ernüchternd aus.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier – KW 02</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 16:03:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Online-Zensur in Tunesien, Doppelmoral in der Medienbranche, Zerbrechlichkeit der Demokratie und Kinderkrankheiten des neuen Personalausweises - dies und mehr in der Linkliste.     
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Zensur in Tunesien, Doppelmoral in der Medienbranche, Zerbrechlichkeit der Demokratie und Kinderkrankheiten des neuen Personalausweises &#8211; dies und mehr in der Linkliste.     </p>
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<b><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-01/tunesien-zensur-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zensur im Web 2.0</a></b><br />
Die willkürliche Auslegung und Durchsetzung der Internet-Zensur in Tunesien, gerade gegen regimekritische Bürger, hinterfragt Eike Kühl von Zeit Online. Seit April vergangenen Jahres würden Videoportale wie Youtube blockiert, der Zugriff auf nationale Nachrichtenseiten eingeschränkt und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter zensiert. Seit kurzem nutze die Zensur-Behörde Agence Tunisienne d&#8217;Internet (ATI) zudem einen JavaScript-Code, um die Passwörter von Facebook-, GMail- und Yahoo-Nutzern aufzuzeichnen und die Nutzerdaten auszuspionieren.
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<b><a href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2011/01/wer-hat-angst-vor-wikileaks-1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einseitiger Fokus auf WikiLeaks</a></b><br />
Im ZDF-Blog denkt Marius Sixtus laut über die Veröffentlichung von US-Geheimdepeschen auf WikiLeaks nach. Der Glaube von Regierungen wie den USA, man müsse und könne WikiLeaks stoppen, sei unrealistisch. Die Konzeption des Internet erlaube es, dass andere Akteure problemlos die Rolle des Whistleblowers übernehmen bzw. auf andere Art und Weise dessen Ziele umsetzen können, so Sixtus. Regierungen müssten sich an frei zugängliche Informationen gewöhnen.
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<b><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/01/spiegel-fas-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Lobbyismus der Medienbranche</a></b><br />
Thomas Knüwer hält die öffentlichen Debatten rund um den Datenschutz für verlogen, da sich die Medienbranche erfolgreich für die Beibehaltung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Listenprivileg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Listenprivilegs</a> stark gemacht hätte. Diese Regelung erlaube ihr auch zukünftig den Adresshandel mit personalisierten Nutzerdaten zu Marketingzwecken und die Weitergabe an Dritte. Zugleich stellt Knüwer fest, dass sich diese klassische Methode des &quot;Datenverkaufs&quot; immer weniger bezahlt mache und durch eine Selbstvermarktung von Social Networks abgelöst würde.
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<b><a href="http://www.theeuropean.de/evgeny-morozov/5085-die-digitale-gesellschaft?utm_source=Postings&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=TE-Postings&amp;utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Recht und Gesetz im </a><a href="http://www.theeuropean.de/evgeny-morozov/5085-die-digitale-gesellschaft?utm_source=Postings&amp;utm_medium=link&amp;utm_campaign=TE-Postings&amp;utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet</a></b><br />
Über die Zerbrechlichkeit der Demokratie schreibt Evgeny Morozov im TheEuropean. Grund für die Warnung vor dem Regime-Kollaps seien die vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Denn es gäbe auch antidemokratische Kräfte, die sich das Netz zunutze machen würden. Daher müsse die digitale Öffentlichkeit in einen rechtsstaatlichen Raum eingebettet werden, fordert Morozov.
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<b><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/thema-datenjournalismus-das-beispiel-zeit-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview zum Datenjournalismus</a></b><br />
Zeit-Redakteur Sascha Venohr erklärt am Beispiel seines investigativen Beitrags über rechtsradikale Gewalttaten die Datenjournalismus-Strategie seiner Redaktion. Die Entscheidung, ein Thema datenjournalistisch anzugehen, hinge ganz explizit von den zur Verfügung stehenden Datenquellen ab und könne nicht über&#8217;s Jahr geplant werden. Auch müsse genügend Expertise in der Redaktion zur Verfügung stehen, um innerhalb weniger Tage aktiv zu werden, so der Autor.
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<b><a href="http://www.fr-online.de/politik/gute-zeichen--schlechte-zeichen/-/1472596/5199282/-/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas de Maizière verursacht Systemabsturz</a></b><br />
Sebastian Michael Brauns verweist auf ein Problem beim neuen Personalausweis. Vor allem Ausweis-Namen, die mit einem Akzent geschrieben würden &#8211; wie z. B. der von Bundesinnenminister Thomas de Maizière -, könnten von Meldeämtern nicht digital registriert werden. Es käme dabei gar zu Systemabstürzen. Auch bei der Ausweis-App gebe es noch erhebliche Mängel.</p>
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		<item>
		<title>Datenjournalismus: Die zwei Seiten der Transparenz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/datenjournalismus-die-zwei-seiten-der-transparenz-5079/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 10:07:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Journalisten bauen ihre Beiträge auf umfangreiche Datensätze auf, die sie oftmals selbst recherchieren, interpretieren und visualisieren. Aktuellstes Beispiel ist die sogenannte „Wikigate-Affäre“, die Veröffentlichung von geheimen US-Diplomatenberichten auf Wikileaks, von Autoren weltweit lesergerecht aufbereitet. politik-digital.de hat bei den Experten nachgefragt: Wie steht es um den deutschen Datenjournalismus?
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Journalisten bauen ihre Beiträge auf umfangreiche Datensätze auf, die sie oftmals selbst recherchieren, interpretieren und visualisieren. Aktuellstes Beispiel ist die sogenannte „Wikigate-Affäre“, die Veröffentlichung von geheimen US-Diplomatenberichten auf Wikileaks, von Autoren weltweit lesergerecht aufbereitet. politik-digital.de hat bei den Experten nachgefragt: Wie steht es um den deutschen Datenjournalismus?<br />
<!--break--><br />
&#8220;Datenjournalismus steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen&#8221;, sagt Georgi Kobilarov. Er ist Softwareentwickler im Bereich &#8220;Semantic Web&#8221; und hat unter anderen für die British Broadcasting Corporation (BBC) gearbeitet. Er setzt sich dafür ein, dass eine Infrastruktur für offene Daten und damit auch für Datenjournalismus in Deutschland entsteht. So organisiert Kobilarov das alle fünf bis sechs Wochen stattfindende <a href="http://www.meetup.com/Datenjournalismus-Berlin/calendar/15181051/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Berliner Datenjournalisten-Treffen&#8221;</a>. Er bemängelt fehlende staatliche Open-Data-Projekte wie in Großbritannien, gibt sich aber zugleich kämpferisch: &#8220;In Deutschland muss um jeden einzelnen Datenwert gekämpft werden. Die Leute müssen scrapen und hacken.&#8221;<br />
<b>Werkzeuge zum Selbermachen</b><br />
Scrapen [engl: to scrape = schaben, kratzen] meint in diesem Fall das Auffinden und &#8220;Einsammeln&#8221; von Informationen, um diese in einem maschinenlesbaren Datensatz zusammenzuführen. Aus diesen Datensätzen können dann journalistische Geschichten – oft in Form von Visualisierungen – entstehen. Scrapen bedeutet damit Unabhängigkeit von staatlicher Datenaufbereitung. Grenzen setzen nur noch Fantasie und Programmierkenntnisse. Ein aktuelles Beispiel für den Einsatz eines Scrapers ist Gregor Aischs Visualisierung zu den „<a href="/infovis-bundestag-nebeneinkuenfte-abgeordnete-parteispenden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nebeneinkünften deutscher Bundestagsabgeordneter</a>“.<br />
&nbsp;</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://scraperwiki.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Screenshot Scraper Wiki" alt="Screenshot Scraper Wiki" src="/wp-content/uploads/101126_scraperwiki400x249.jpg" width="400" height="249" /></a></div>
<p>&nbsp;<br />
Wer sich im Scrapen probieren möchte, findet im &#8220;<a href="http://scraperwiki.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ScraperWiki</a>&#8221; dazu quelloffene und kostenlose Werkzeuge. Auf der Webseite gibt es zudem Anleitungen und &#8220;fertige&#8221; Rohdatensätze. Auch für die Visualisierung der Daten finden sich im Netz zahlreiche Möglichkeiten. Ein viel genutztes Werkzeug ist das kostenlose &#8220;<a href="http://www-958.ibm.com/software/data/cognos/manyeyes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Many Eyes</a>&#8221; von IBM, das unter anderem die TAZ in ihrem noch jungen Open-Data-Blog benutzt, z.B. bei der Visualisierung &#8220;<a href="http://blogs.taz.de/open-data/2010/10/17/ein_streit_ueber_den_sinn_einer_gruenen_partei/#more-4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Grünen in den Bundesländern</a>&#8220;.<br />
<b>Grafische Aufbereitung nötig, aber kein Selbstzweck</b><br />
&#8220;Die Datenerfassung und die Verfügbarkeit von Datensätzen wird weiter zunehmen. In der Natur der Sache liegt es, auf interaktive Visualisierungen und Anwendungen zum Filtern der großen Datensätze zu setzen&#8221;, betont auch Datenjournalist <a href="http://blog.zeit.de/open-data/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lorenz Matzat</a>. Gut zu beobachten ist dies zur Zeit bei der <a href="http://www.spiegel.de/flash/flash-24857.html#tab=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufbereitung der geheimen US-Depeschen</a> durch Spiegel-Online. Die textlastige Umsetzung wird der Wikileaks-Datenflut nicht gerecht. Deutlich wird dies auch im Vergleich mit den interaktiven Aufarbeitungen der Protokolle durch den <a href="http://www.guardian.co.uk/world/the-war-logs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guardian</a>. Bei den zuvor veröffentlichten <a href="http://www.spiegel.de/thema/irak_protokolle_2010/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Irak-Protokollen&#8221;</a> setzten die Spiegel-Redakteure ebenfalls auf interaktive Karten samt Leseanleitungen.<br />
&nbsp;</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://www.spiegel.de/thema/irak_protokolle_2010/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="&quot;Der Spiegel&quot; Irak-Protokolle" alt="&quot;Der Spiegel&quot; Irak-Protokolle" src="/wp-content/uploads/101126_spiegelirak400x282.jpg" width="400" height="282" /></a></div>
<p>&nbsp;<br />
Ein Problem des &#8220;Data-Driven-Journalism&#8221; ist die Visualisierung zum Selbstzweck, oder wie Kobilarov es nennt: des &#8220;Visualization-Porn&#8221;. Dies sei im noch jungen Datenjournalismus allerdings unvermeidlich, denn die User würden zunächst mit den neuen Möglichkeiten herumprobieren, meint der Software-Experte. Früher oder später führe aber der Weg zum nutzenorientierten Einsatz, nämlich &#8220;eine Story oder Aussage auf eine Weise zu erzählen, die mit Worten umständlicher wäre als mit Graphen&#8221;, so Kobilarov weiter.<br />
<b>Deutsche Visualisierung zeigt, wie es gehen kann</b><br />
Der Lernprozess beginnt dabei nicht erst bei der Aufbereitung, sondern schon bei der Herangehensweise an neue Geschichten. Untersucht der Journalist vorhandene Datensätze auf eine gezielte Fragestellung hin? Entdeckt er die Geschichte in den Datensätzen selbst? Oder muss der Autor für seine Story erst Daten erheben? Letzteres unternahmen Johannes Radke und seine Kollegen vom Tagesspiegel und der ZEIT bei der &#8220;<a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Visualisierung der Todesopfer rechter Gewalt von 1990 – 2010</a>&#8220;. Während ihrer Recherche fanden Sie heraus, dass es mindestens 137 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland gebe. Die Polizeistatistik geht dagegen von nur 47 Toten aus. Bereits im Jahr 2000 erschien im Tagesspiegel und in der Frankfurter Rundschau eine Liste mit Todesopfern rechter Gewalt. Bei der Neuauflage 2010 entschieden sich die Redakteure für eine interaktive Karte.<br />
&nbsp;</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="&quot;DIE ZEIT&quot; Todesopfer rechter Gewalt" alt="&quot;DIE ZEIT&quot; Todesopfer rechter Gewalt" src="/wp-content/uploads/101126_zeitrechtsextremvis400x276.jpg" width="400" height="276" /></a></div>
<p>&nbsp;<br />
Die User können auf dieser Karte sowohl die deutschlandweiten Ausmaße von Rechtsextremismus analysieren, als auch Fälle direkt vor ihrer Haustür finden. Radke und seinen Kollegen war es zudem wichtig mit der Karte &#8220;das Klischee zu entkräften, dass Rechtsextremismus angeblich ein rein ostdeutsches Problem ist.&#8221; Trotz intensiver Recherche erhebt die Karte keinen Anspruch auf Vollständigkeit: &#8220;Wir haben einige Hinweise von Usern auf weitere Verdachtsfälle erhalten, denen wir jetzt nachgehen&#8221;, so Radke. Resonanz gab es nicht nur von einzelnen Bürgern: Auf Grundlage von Radkes Recherchen arbeite die Bundestagsfraktion der Linkspartei derzeit an einer Großen Anfrage zur Diskrepanz zwischen offizieller und inoffizieller Opferzahl, so der Autor.<br />
<b>Auf die Bürger hören – auf die Insel schauen</b><br />
Michael Kreil, selbstständig im Bereich Datenvisualisierung, mahnt dagegen dass die &#8220;Deutungshoheit nicht bei einer kleinen Gruppe von Menschen [den Journalisten<i>, die Red.</i>] liegen darf&#8221;. Da Daten verschiedene Interpretationen und Schlußfolgerungen erlauben, stecke der Mehrwert darin, &#8220;unterschiedliche Interpretationen zu vergleichen, gegeneinander abzuwiegen und darüber zu diskutieren&#8221;. Datenjournalismus macht den Berufsjournalisten und die großen Medienhäuser dabei nicht überflüssig, wie der Guardian zeigt: Auf dessen &#8220;<a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Data-Blog</a>&#8221; arbeiten Vollzeit-Journalisten mit ihren Usern zusammen. Sie stellen Daten bereit und zeigen Visualisierungsbeispiele – fragen am Ende aber immer: &#8220;What can you do with this data? &#8211; Was kannst du mit den Daten machen?&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier &#8211; KW 39</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-39-0-5039/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janek Reimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 15:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Google Street View]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Massenweise Stinkefinger für gefaktes Google-Street-View-Auto, Medienkompetenz im Lehrplan, Deutschland lahmt bei E-Partizipation und die bisher sozialsten aller Netzwerke – die Webnews der vergangenen Woche in der Linkliste.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Massenweise Stinkefinger für gefaktes Google-Street-View-Auto, Medienkompetenz im Lehrplan, Deutschland lahmt bei E-Partizipation und die bisher sozialsten aller Netzwerke – die Webnews der vergangenen Woche in der Linkliste.</p>
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</p>
<p>
<b><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34738/1/1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitte lächeln: Der Google Street View Städte-Test</a></b>
</p>
<p>
Vier Journalisten waren im Auftrag des SZ.Magazins in Berlin und München auf Bilderjagd. Im Auto mit Google-Aufkleber und Dachkamera-Attrappe fingen die Tester Reaktionen auf die vermeintliche Street View-Fotoaktion ein. Obszöne Gesten von Passanten und Emotionen von Wut über Neugier bis hin zu Freude begleiteten die Journalisten auf ihrem Experiment.
</p>
<p>
<b><a href="http://webevangelisten.de/wie-die-politik-medienkompetenz-foerdern-kann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hochkonjunktur für Medienkompetenz</a></b>
</p>
<p>
Laut Medienpädagoge und Webevangelist Thomas Pfeiffer funktioniert die aktive Teilhabe an der Gesellschaft über moderne Kommunikation im Internet nur durch mehr Medienkompetenz. Deshalb sieht er den Staat in der Pflicht, die Gesellschaft medienbewusst zu erziehen. Seine Vorschläge umfassen die Ergänzung von Schullehrplänen und die Förderung von Medienkompetenz durch Volkshochschulen.
</p>
<p>
<b><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/autoritt-wird-wertvollstes-online-gut_100030618.html?tx_ttnews[backPid]=911&amp;cHash=c15ebca6ab" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenjournalismus als Vertrauensquelle</a></b>
</p>
<p>
Aron Pilhofer, Journalist und Experte der New York Times, spricht in einem Interview mit dem Hamburger IT-Magazin ALWAYS ON über das journalistische Handwerk der Zukunft &#8211; den sogenannten „Data Driven Journalism“. Die Analyse von Internet-Datenbanken verhelfe dem modernen Journalismus zu besseren und glaubwürdigeren Geschichten. Das sei vor allem wichtig für den Erhalt des Vertrauens der Leserschaft. In der Informationsflut des Internet würden Glaubwürdigkeit und Autorität schon bald die wichtigsten Online-Güter werden, so Pilhofer &#8211; nachzulesen auf Meedia.
</p>
<p>
<b><a href="http://taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/per-mausklick-die-welt-veraendern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Richtig sozial im Netz </a></b>
</p>
<p>
&quot;Social Charity&quot; – so nennt sich der neueste Trend in Sachen soziale Netzwerke. Die Infrastruktur ähnelt altbekannten Netzwerken wie Facebook, der Sinn ist jedoch ein ganz anderer. Anstatt bei Projekten passiv auf den „Gefällt mir“-Button zu klicken, rufen „Social Charity“-Netzwerke ihre User dazu auf, ihr Engagement aus der digitalen in die reale Welt zu übertragen. Die einen sammeln <a href="http://www.jumo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektvorschläge und entsprechende Spender</a>  (Internetseite noch im Aufbau), die anderen <a href="http://www.idealist.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiwillige für soziale Projekte</a>  oder auch <a href="http://www.donorschoose.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulmaterialen</a> für Kinder .
</p>
<p>
<b><a href="http://www.freitag.de/politik/1039-die-partizipative-avantgarde" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Partizipation: Deutschland lässt sich Zeit</a></b>
</p>
<p>
Laut einem aktuellen Bericht des <a href="http://www.participationinstitute.org/wp-content/uploads/2009/06/pp_in_e_report_03_06.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">European Institute for Public Participation (EIPP)</a> entwickelt sich Deutschland im Bereich E-Partizipation langsamer als die USA oder Großbritannien. Probleme bereiten vor allem die fehlenden Angebote der Verwaltung, komplizierte Anmeldeverfahren und die noch überschaubare Nutzerschaft. Der durchschnittliche Nutzer von E-Partizipations-Projekten ist männlich, mittleren Alters und gut gebildet. Probleme gibt es vor allem in der Motivation von Bürgern mit geringer Bildung.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Unter Mitarbeit von <a href="/user/rschmidt">Rita Schmidt</a>.
</p>
<p><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34738/1/1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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