<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Datensammlung &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/datensammlung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Jul 2020 08:09:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Datensammlung &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>BigBrotherAwards 2016 – Die Rückkehr der Datenkrake</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bigbrotherawards-2016-die-rueckkehr-der-datenkrake-149082/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bigbrotherawards-2016-die-rueckkehr-der-datenkrake-149082/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 16:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Verkehrsbetriebe BVG]]></category>
		<category><![CDATA[Generali Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[IBM Deutschland GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Bigbrotherawards]]></category>
		<category><![CDATA[Datenkrake]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<category><![CDATA[digitalcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Change.org]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=149082</guid>

					<description><![CDATA[Der Große Bruder beobachtet dich! Frei nach George Orwells Utopie „1984“, werden heute die „BigBrotherAwards“ in Bielefeld verliehen – ausgezeichnet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datenkrake_Frerk-Meyer_flickr_CC-BY-SA-2.0_v2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-149084 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datenkrake_Frerk-Meyer_flickr_CC-BY-SA-2.0_v2.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>Der Große Bruder beobachtet dich! Frei nach George Orwells Utopie „1984“, werden heute die „BigBrotherAwards“ in Bielefeld verliehen – ausgezeichnet werden Größen wie das Bundesamt für Verfassungsschutz, change.org und IBM Deutschland. Zudem beteiligt sich die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit einem Gastbeitrag.</p>
<p>Seit 2000 verleiht <a href="https://digitalcourage.de/">Digitalcourage e.V.</a> nun die BigBrotherAwards an „Datenkranken“ in Deutschland. Die Verleihung weist auf missbräuchliche Verwendung von Technik und Information hin und will mit den Awards den Diskurs zum Thema Datenschutz intensivieren. Das erste Mal wurden die Awards 1989 in Großbritannien von der Menschenrechtsorganisation <a href="https://www.privacyinternational.org/">Privacy International</a> verliehen. Prominenten Zuspruch erhält die diesjährige Verleihung von der ehemaligen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Vor dem Hintergrund der Vorratsdatenspeicherung, PNR-Fluggastdatenspeicherung und Co. verteidigt sie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre gegenüber staatlichen Institutionen.</p>
<h3>Diesjährige Preisträger: Verfassungsschutz, Change.org, IBM Deutschland und viele mehr</h3>
<p>Besser kann es eigentlich nicht passen: pünktlich zu „65 Jahren Verfassungsschutz“, wird das Bundesamt in der Kategorie „Lifetime“ mit einer „Datenkrake“ geehrt. Laudator Dr. Rolf Gössner beschreibt den Verfassungsschutz als im Kalten Krieg geprägten, antikommunistischen, skandalgeneigten und intransparenten Inlandsgeheimdienst. Erstaunt sei er nur, dass dieser trotz Lizenz zur Infiltration, Täuschung und Desinformation erst jetzt durch die BigBrotherAwards ausgezeichnet wird.</p>
<p>Kritikwürdig ist ebenfalls die Strategie von Change.org, dem diesjährigen Preisträger der Kategorie „Wirtschaft“. Zielstrebig wurde das Unternehmenskonzept laut der Laudatoren auf Datenmissbrauch ausgelegt; nun wird Geld mit dem Verkauf personenbezogener Daten gemacht. Strategie: entgegen europäischer und deutscher Datenschutzbestimmungen sammelt das Unternehmen nicht nur Namen, Adressen und Mailadressen von PetitionsunterzeichnerInnen, sondern auch Informationen zu den unterstützten Petitionen. Mit den Informationen über gesellschaftliche, soziale und politische Positionen der UnterzeichnerInnen, könnten so Meinungsbildungsprozesse gezielt beeinflusst werden. Da fällt es nur gering ins Gewicht, dass es auch nicht für notwendig erachtet wird, die unzulässigen Datenschutzregeln von Change.org auf einen aktuellen Stand zu bringen. Personenbezogene Daten von NutzerInnen werden trotz des für unwirksam erklärten „Safe Habour“-Abkommens weiterhin in den USA gespeichert.</p>
<p>In eine Reihe mit diesen Größen reiht sich dieses Jahr auch die IBM Deutschland GmbH mit seinem „Social Dashboard“ im firmeneigenen sozialen Netzwerk „Connections“. Die findige Idee des Unternehmens: ArbeitnehmerInnen anhand ihrer sozialen Reputation „qualitativ“ bewerten. Der soziale Status wird dabei durch das Vernetzungsverhalten der MitarbeiterInnen sowie dem „teilen“ und „liken“ von Nachrichten und Kommentaren in „Social Scores“ errechnet. Die JurorInnen sagen: IBM Deutschland hat sich den Preis in der Kategorie „Arbeitswelt“ verdient!</p>
<p>Die Berliner Verkehrsbetreibe BVG punkten mit ihrer Idee elektronischer Fahrkarten, die das Fahrverhalten von KundInnen abspeichern, bei den diesjährigen Awards in der Kategorie „Technik“. Auch die Generali-Versicherung wird mit einem Preis in der Kategorie „Verbraucherschutz“ geehrt, Anreizprogramme die dazu anregen das eigene Fitness- und Einkaufverhalten zu melden und Bonuspunkte abzugreifen müssen sich schließlich auszahlen. Hier gibt’s die Datenkrake für das bewusste Aushebeln unseres Sozialsystems.</p>
<p>Die Verleihung kann am 22.04.2016 ab 18 Uhr im „<a href="https://bigbrotherawards.de/stream">Live-Stream</a>“ verfolgt werden.</p>
<p><span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/greenoid/10491083295/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Datenkrake in ihrem Versteck</a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/greenoid/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frerk-Meyer</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a> is licensed under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bigbrotherawards-2016-die-rueckkehr-der-datenkrake-149082/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Big Brother Award: Google und Apple dürfen sich (nicht) freuen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/big-brother-award-google-und-apple-duerfen-sich-nicht-freuen-128201/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/big-brother-award-google-und-apple-duerfen-sich-nicht-freuen-128201/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 18:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[digitalcourage]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkänderungsstaatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=128201</guid>

					<description><![CDATA[Zweifelhafte Ehre: Der deutsche Big Brother Award 2013 wurde heute Abend in Bielefeld verliehen. Unter den Preisträgern des Negativ-Preises sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Jakob-Huber-Campact-CC-BY-NC-3.0.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128202" alt="Jakob Huber - Campact (CC BY-NC 3.0)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Jakob-Huber-Campact-CC-BY-NC-3.0-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>Zweifelhafte Ehre: Der deutsche Big Brother Award 2013 wurde heute Abend in Bielefeld verliehen. Unter den Preisträgern des Negativ-Preises sind neben Google, Apple und der Deutschen Post auch die 16 Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer.<br />
Er gilt als die Goldene Himbeere des Datenschutzes – der Big Brother Award. Das erste Mal 1989 in Großbritannien von der Menschenrechtsorganisation <a href="https://www.privacyinternational.org/">Privacy International</a> verliehen, werden auch in Deutschland seit dem Jahr 2000 alljährlich die Gewinner des zweifelhaften Preises gekürt. Die Negativauszeichnung geht dabei an Firmen, Organisationen und Personen, die oftmals in fragwürdiger Art und Weise den Datenschutz vernachlässigt oder mit Absicht gebrochen haben. Von George Orwells Roman „1984“ inspiriert, wird der <a href="http://www.bigbrotherawards.de/">Big Brother Award in Deutschland</a> vom Bielefelder Verein <a href="https://www.foebud.org/">digitalcourage (ehemals FoeBuD)</a> verliehen und soll auf das Gefahrenpotential des Datenschutzes hinweisen.<br />
In der Kategorie &#8220;Politik&#8221; wurden in diesem Jahr gleich alle 16 Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer ausgezeichnet. Die Einrichtung des Gemeinsamen Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio als Nachfolger der GEZ war für die Juroren Anlass genug, um die Trophäe in Form einer „Datenkranke“ in diesem Jahr in die Landeshauptstädte zu verschicken. Begründung der Entscheidung ist das Fehlverhalten hinsichtlich der Entwicklung des neuen Beitragsservices: „Leider hat die Politik die Chance verpasst, mit der Haushaltsabgabe eine neue, wirklich datensparsame Methode der Erhebung der Rundfunkbeiträge einzuführen“, so Laudator Frank Rosengart.<br />
Überraschungen sehen anders aus – die Kategorie &#8220;Globales Datensammeln&#8221; konnte eigentlich nur einen klaren Sieger küren: den Internetkonzern Google Inc. „Unter dem Deckmantel einer Suchmaschine und anderen Gratis-Diensten wie Maps, Docs und YouTube“ sammele Google „Echtzeit-Daten über alles und jeden und kategorisiert Menschen für seinen Werbeprofit“, heißt es aus einer offiziellen Stellungnahme der Juroren. Die Laudatoren Rena Tangens &amp; padeluun wiesen darauf hin, dass bei diesem Preisträger keine Datenschutzverstöße kritisiert würden, sondern das Problem eher darin bestünde, dass er (u.a.) global Unmengen an Daten sammele und Nutzerinnen und Nutzer als Wesenskern seines Geschäftsmodells ausforsche.<br />
Im Bereich &#8220;Arbeitswelt&#8221; kam in diesem Jahr keiner an der Apple Retail Germany GmbH vorbei. Den Big Brother Award bekam Apple für seine umfassende Videoüberwachung von Beschäftigten. Wie unlängst bekannt wurde, werden die Angestellten nicht nur in Verkaufs- und Lagerräumen, sondern auch in ihren Pausenräumen überwacht, Vor dem Hintergrund der Skandale vergangener Jahre um unzulässige heimliche Kameraüberwachungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Lidl und anderen Firmen zeigten sich die Juroren überrascht, dass die Apple Retail Germany GmbH daraus nichts gelernt habe.<br />
Weitere Preisträger des Big Brother Awards 2013 sind die Deutsche Post im Bereich &#8220;Wirtschaft&#8221; für den Verkauf von Adress- und Umzugsdaten an die werbende Wirtschaft sowie die Bundespolizei in der Kategorie &#8220;Behörden und Verwaltung&#8221; für ihre Fahndung nach rassischen und/oder ethnischen Kriterien. Von den Preisträgern gibt es bislang keine Reaktion auf die Auszeichnungen.<br />
<br />
Bild: Jakob Huber &#8211; Campact (CC BY-NC 3.0)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/big-brother-award-google-und-apple-duerfen-sich-nicht-freuen-128201/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Big Data – Große Chancen, große Gefahren?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/big-data-grosse-chancen-grosse-gefahren-127634/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/big-data-grosse-chancen-grosse-gefahren-127634/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 17:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Höferlin]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Weichert]]></category>
		<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[Quellcode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=127634</guid>

					<description><![CDATA[Gegenwärtig wird viel über „Big Data“ geredet, sei es im Zusammenhang mit personalisierter Werbung oder der Optimierung von Verfahren. Welche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/infocux-technoloies-big-data.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-127643" alt="Infocux Technologies - cc by-sa 3.0" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/infocux-technoloies-big-data-630x324.jpg" width="630" height="324" /></a>Gegenwärtig wird viel über „Big Data“ geredet, sei es im Zusammenhang mit personalisierter Werbung oder der Optimierung von Verfahren. Welche Rolle spielt die groß angelegte Datensammlung für das Industrieland Deutschland? Dieser Frage haben sich Experten bei der Veranstaltung „Big Data – Chance für Deutschland“ gewidmet. Was dabei auffiel: Chancen scheinen vorhanden, doch dürfen die negative Effekte nicht außer Acht gelassen werden.<br />
„Big Data“ ist eine gute Sache. Aber es ist noch viel mehr: die Chance für das Industrie- und Entwicklerland Deutschland, um nach den Sternen zu greifen. Diese These wurde von den meisten Podiumsgästen bei der Veranstaltung „Big Data – Chance für Deutschland“ vertreten, die von der <a href="www.initiatived21.de/">Initiative D21 e.V.</a> und dem <a href="www.iuk.fraunhofer.de/">Fraunhofer-Verbund IUK-Technologi</a>e organisiert wurde. Nicht jedoch vom schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert, der – wen wundert es? – vor Risiken von “Big Data“-Sammlungen warnte. Das größte Problem liegt laut Weichert in der fehlenden Transparenz von Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon, denn: “Ökonomische Überlegungen befassen sich kaum mit Sicherheit“. Man wisse nicht, welche Daten anonymisiert würden und was mit den Daten schlussendlich passiere. Die Politik müsse sich deshalb ausgiebig mit dem Thema befassen und sinnvolle Rahmenbedingungen schaffen. Innovationen und Transparenz müssen sich dabei nicht ausschließen, so Weichert weiter.<br />
<figure id="attachment_127646" aria-describedby="caption-attachment-127646" style="width: 195px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/d21_iukverbund_politabend2013_podiumsteilnehmer_voll.jpg"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/d21_iukverbund_politabend2013_podiumsteilnehmer_voll-195x119.jpg" alt="copyright: Initiative D21 e.V." width="195" height="119" class="size-thumbnail wp-image-127646" /></a><figcaption id="caption-attachment-127646" class="wp-caption-text">Podiumsteilnehmer v.l.n.r.:<br />Manuel Höferlin MdB, FDP-Bundestagsfraktion &#8211; Daniel Finger, rbb &#8211; Dr. Marianne Janik, Microsoft Deutschland/ Initiative D21 &#8211; Prof. Dr. Stefan Wrobel, Fraunhofer IAIS/ Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie &#8211; Dr. Thilo Weichert, ULD SH</figcaption></figure><br />
Doch was sind sinnvolle Rahmenbedingungen? Diese Frage konnten die Podiumsgäste nicht zufriedenstellend beantworten. Stefan Wrobel vom <a href="www.iais.fraunhofer.de/">Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS)</a> stellte klar, dass Regulierungen die Chancen für Deutschland behindern könnten. Er bekräftigte: “Es müssen die Bürger geschützt werden, nicht die Daten“. Dieser Meinung schloss sich der FDP-Netzpolitiker Manuel Höferlin an, der ebenfalls Bedenken bei einer Behinderung neuer Entwicklungen durch straffere Richtlinien der Politik hegt. Auch wisse man ja noch gar nicht, was man wirklich mit dem “Haufen Daten“ anfangen solle, führte Höferlin weiter aus.<br />
Firmen wie Google oder Facebook machen vor das Datenanalysen die Zukunft bedeuten. Millionen (anonymisierter) Daten werden gespeichert und warten auf Verwertung. Der “Big Data“-Zug ist längst ins Rollen gebracht worden, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Und was beim Thema “Big Data“ noch akzeptiert werden könne und was nicht, ist laut Höferlin “Gegenstand der gesellschaftlichen Diskussion“.<br />
Klingt einfach, ist es aber nicht. “Big Data“ wird deshalb in den kommenden Wochen und Monaten noch des Öfteren thematisiert werden müssen. Nicht nur Wirtschaft und Wissenschaft sind dabei gefragt, sondern auch Politik und Gesellschaft. Sicherlich wäre die von Weichert geforderte Auflegung von Quellcodes bzw. Algorithmen von Firmen wie Google, Facebook etc. aufschlussreich, doch haben die besagten Unternehmen keinerlei Interesse daran, die Mechanismen offen zu legen, auf denen ihre Geschäfte beruhen. Deswegen ist die Politik gefordert, zu handeln und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um zum einen seine Bürger vor Datenmissbrauch zu schützen und zum anderen weiterhin ein Entwicklerland von IT-Lösungen zu sein. Diskurse in der Öffentlichkeit wie der gestrige dürften dabei helfen, gute Datenschutzbestimmungen zu finden und Akzeptanz für die Sammlung von Daten zu gewinnen.<br />
Bilder: Infocux Technologies (cc by-sa 3.0); © Initiative D21 e.V.</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/big-data-grosse-chancen-grosse-gefahren-127634/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der Privatsphäre</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-privatsphaere-5452/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-privatsphaere-5452/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 17:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Datenkrake]]></category>
		<category><![CDATA[informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/die-zukunft-der-privatsphaere-5452/</guid>

					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/facebook-privatsphaere.jpg" height="99" width="185" align="left" />Die Kampagnen und Initiativen für eine verbesserte Datenschutzpolitik bei Facebook mehren sich nicht nur, sondern scheinen auch erste Spuren zu hinterlassen – so ernannte Facebook erst kürzlich eine Datenschutzbeauftragte. Dennoch müssen große Datensammler noch weitaus mehr tun, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu schaffen. Gefragt ist aber auch die Selbstverantwortung der Nutzer.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/facebook-privatsphaere.jpg" width="185" height="99" align="left" />Die Kampagnen und Initiativen für eine verbesserte Datenschutzpolitik bei Facebook mehren sich nicht nur, sondern scheinen auch erste Spuren zu hinterlassen – so ernannte Facebook erst kürzlich eine Datenschutzbeauftragte. Dennoch müssen große Datensammler noch weitaus mehr tun, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu schaffen. Gefragt ist aber auch die Selbstverantwortung der Nutzer.</p>
<p><!--break--></p>
<p>Facebook hat mit ca. 20 Millionen Nutzern in Deutschland und ca. 750 Millionen weltweit eine Quasi-Monopolstellung unter den sozialen Netzwerken erreicht. Für viele Menschen ist die Nutzung dieses Angebots aus beruflichen oder privaten Gründen zu einem wichtigen Bestandteil ihrer alltäglichen Bewegung im Lebensraum Internet geworden. So erklärt sich auch der vermeintliche Widerspruch, dass rund 90 Prozent der deutschen Internetnutzer laut einer von TNS Emnid im Auftrag von Ketchum Pleon durchgeführten <a href="http://www.ketchum.de/sites/default/UserFiles/file/ketchum_pleon_de/KP_Umfrage_Datenschutz_Internet.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">repräsentativen Umfrage</a> den Umgang von Facebook mit persönlichen Daten für bedenklich halten, mehr als jeder Vierte aller Befragten es aber dennoch regelmäßig nutzt.</p>
<p>In immer kürzeren Abständen integriert Facebook neue Funktionen, wie zuletzt die Gesichtserkennung, die häufig auch der Sammlung und Archivierung von Nutzerdaten dienen, ohne umfassend darüber aufzuklären. Neue Funktionen machen teilweise auch Änderungen in den <a href="https://www.facebook.com/about/privacy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenschutzbestimmungen</a> oder den Allgemeinen Geschäftsbestimmungen (AGB) notwendig und sind nach Einführung standardmäßig in den Profilen aktiviert. Das bedeutet: Es sind proaktive Eingriffe der registrierten Nutzer notwendig, um gegebenenfalls unerwünschte Funktionalitäten wie die Frei- oder Weitergabe persönlicher Informationen an Dritte (z. B. Unternehmen) zu unterdrücken. Manche dieser Funktionen wie die Erfassung von Adressbüchern in Mobiltelefonen betreffen auch unbeteiligte Dritte, die selbst nicht bei Facebook registriert sein müssen.</p>
<p>Als Konsequenzen dieser Praxis drohen Datenmissbrauch oder die unerwünschte Verknüpfung und Zentralisierung von Nutzerdaten. Außerdem speichert Facebook die Daten von Usern (Fotos, Beiträge etc.) längerfristig – auch wenn diese vom Nutzer vermeintlich gelöscht werden oder er seinen Account kündigt. Diese Form der Vorratsdatenspeicherung ist datenschutzrechtlich problematisch. Kritikwürdig ist ebenfalls, dass Facebook seine Nutzer nicht über Änderungen in den AGB informiert, es sei denn, man „liked“ die „<a href="https://www.facebook.com/fbsitegovernance" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook Site Governance</a>“. Diese Seite, die nur in englischer Sprache existiert, kennen weltweit lediglich zwei Millionen Facebook-Nutzer. Zuletzt hatte schließlich die Ankündigung von Facebook zur Einführung einer <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sogenannten Timeline</a> für enormes Aufsehen und Kritik gesorgt. Es scheint, dass diese Praxis nicht zuletzt auch wegen der relevanten Markt- und Marketingmacht von Facebook in Politik und Wirtschaft stillschweigend toleriert wird.</p>
<p align="center">
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/4Qdl1ILBOqM" width="480" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<div align="center"><b>Das Facebook-Privatsphären-Einmaleins</b></div>
<p>(-&gt; Das Video ist zwar nicht auf dem aktuellen Stand, aber immer noch empfehlenswert – Tipps zur neuen Timeline <a href="http://youtu.be/PMVDxrvZ9-k" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gibt es beispielsweise von </a><a class="author" href="http://www.youtube.com/user/CNETTV" rel="author">CNET-TV</a>)</p>
<p>Derlei Datensammelwut treibt Datenschützer wie Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) auf die Palme. Der Jurist droht Webseitenbetreibern in Schleswig-Holstein damit, Bußgelder von bis zu 50.000 Euro zu verhängen, wenn diese nicht den „Like-Button“ von Facebook auf ihren Seiten entfernen und ihre Fanseiten löschen. Denn bei der Nutzung der Facebook-Dienste erfolge eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA sowie eine qualifizierte Rückmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots &#8211; die sogenannte Reichweitenanalyse. Dies ist laut Weichert in jetziger Form rechtswidrig. <a href="/thilo-weichert„uns-geht-es-nicht-um-zoff-sondern-um-ueberzeugung“" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In einem Interview mit politik-digital.de</a> vom August stellte er fest, dass das „europäische und das deutsche Datenschutzrecht fordern, dass beim Setzen von Cookies zur Profilbildung die Betroffenen hierüber informiert werden und ihnen eine aktive Wahlmöglichkeit gegeben wird, ja dass sie hierfür eine Einwilligung erteilen. Diese Informationen und Optionen werden von Facebook nicht angeboten.“ Weicherts Datenschutz-Kritik mag zwar grundsätzlich richtig sein. Es ist jedoch illusorisch zu denken, Schleswig-Holstein würde durch die von ihm angekündigten Maßnahmen „facebookfrei“ werden. Befindet er sich also auf dem Holzweg? Unabhängig davon, dass er in erster Linie die Nutzer bestraft und nicht Facebook selbst, greift sein Ansatz jedenfalls viel zu kurz und ist kontraproduktiv – eine solche Insellösung kann nicht funktionieren. Ende vergangener Woche <a href="http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/facebook579.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lehnten es gar die Staatskanzlei und das Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein ab</a>, dem Aufruf Weicherts zu folgen und ihre Facebook-Seiten zu löschen, da diese ein wichtiges Kommunikationsmittel seien.</p>
<p>Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Daher sind andere Maßnahmen nötig, um die informationelle Selbstbestimmung der Nutzer im Lebensraum Internet zu stärken. Dazu gehört die Schaffung transparenter Strukturen bei Unternehmen wie Facebook, Google, Apple und Co., aber auch bei staatlichen Stellen (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung) sowie eine bestmögliche Kontrolle des Nutzers selbst über die über ihn erhobenen bzw. gespeicherten Daten. In diesem Zusammenhang ist die sogenannte <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,749831,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Post-Privacy“-Bewegung</a> interessant. Deren Vertreter, wie die <a href="http://blog.spackeria.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">datenschutzkritische Spackeria</a>, gehen davon aus, dass die klassische Privatsphäre ein Relikt der vordigitalen Ära ist und Datenschutz nicht mehr funktioniert. Auch bei der Piratenpartei gibt es <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/oktober/parlament-geentert-piraten-an-bord" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine aktuelle Debatte</a> im Spannungsfeld zwischen informationeller Selbstbestimmung und Post-Privacy-Position. In ihrem <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Privatsph.C3.A4re_und_Datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteiprogramm</a> spricht sie sich jedoch klar für das Recht auf Wahrung der Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung aus.</p>
<p>Einen gedanklichen und konkreten Schritt weiter als Datenschützer Thilo Weichert sind die Aktivisten der österreichischen Initiative “<a href="http://www.europe-v-facebook.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europe versus Facebook</a>”, die auf juristischem Wege den Datenschutz von Facebook auf den Prüfstand stellen lassen. <a href="/europa-gegen-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Im Interview mit politik-digital.de</a> hatte der Mitinitiator Max Schrems kürzlich bekannt, dass er selbst gerne Facebook nutze und der Devise „verbessern statt verweigern“ folge. Das scheint ein guter Ansatz zu sein. Die Initiative reichte mittlerweile <a href="http://www.europe-v-facebook.org/DE/Anzeigen/anzeigen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">22 Beschwerden</a> bei der irischen Datenschutzkommission gegen „Facebook Ireland Ltd“ ein, das seinen Sitz in Dublin hat und mit dem alle Nutzer außerhalb der USA und Kanadas ein Vertragsverhältnis haben. Eine erste Reaktion von Facebook war das Versprechen, an einem System zu arbeiten, das Nutzern eine vollwertige Auskunft über die verwendeten Daten gibt. Zudem gab Facebook Ireland Ltd auf Anfrage Nutzerdaten heraus – jedoch nicht vollständig. Begründet wurde dies damit, dass die restlichen Nutzerdaten „Geschäftsgeheimnisse“ seien. Zudem <a href="http://www.europe-v-facebook.org/missing_data.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seien weitere Daten</a> „überproportional schwierig“ zu übermitteln und „geistiges Eigentum“ von Facebook: Zu diesen Informationen gehören beispielsweise Daten aus dem Gesichtserkennungsprogramm wie auch die auf externen Webseiten mittels „Like-Button“ gesammelten Daten.</p>
<p align="center">
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/SmRdsVvOYsg" width="480" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p align="center"><b>Video von Extra3: Willkommen bei Facebook<br />
</b></p>
<p>Doch trotz des „Mauerns“ von Facebook verstärkt sich der Druck durch öffentlichkeitswirksame Aktionen wie “Europe versus Facebook”. Die jüngste Ernennung der Anwältin Erin Egan zur Datenschutzbeauftragten des Internetriesen ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung – der jedoch bei weitem nicht ausreicht. Sicherlich ist es kein Zufall, dass Facebook kurze Zeit nach dem Start von Google+ einige Features überarbeitet hat. Doch auch Google ist ein ungezähmter Datensammler und kein vertrauensvollerer Makler.</p>
<p>Grundsätzlich ist nichts gegen staatliches Handeln einzuwenden, das hilft, den Datenschutz bei Facebook und anderen „Datenkraken“ zu verbessern, wenn dieses nicht den Charakter von Zensur und unverhältnismäßiger Überwachung in sich trägt. Solch ein politisches Engagement verpufft jedoch, wenn es nur auf Länderebene erfolgt. Vielmehr sollte es den Erfordernissen einer global vernetzten Welt entsprechend auf internationalem Terrain geschehen. Schließlich lassen sich Konzerne wie Facebook, Google und Co., die sowohl offline als auch online transnational agieren, weniger von auf einzelne Staaten oder Regionen beschränkte politische Maßnahmen beeindrucken. Dies scheint die EU-Justizkommissarin Viviane Reding <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Interview-Reding" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ähnlich zu sehen</a>. Sie spricht sich für eine Novellierung der europäischen Datenschutzrichtlinie aus, um Bürgern mehr Mittel an die Hand zu geben, ihre Rechte in punkto Datenschutz in der Praxis durchsetzen zu können. Hier Übereinkünfte zu erzielen, ist kurzfristig betrachtet zwar realistischer, doch auch weltweite Vereinbarungen müssen längerfristig zusätzlich erwogen werden.</p>
<p>Für den Nutzer muss transparent und nachvollziehbar sein, wie und wofür Internetkonzerne bestimmte Daten verwenden. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass mit deren Erhebung kein Missbrauch betrieben wird und diese zuvorderst im Sinne der Nutzer verwendet werden – z.B. zur Optimierung von Kommunikationsprozessen. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch ein aufgeklärter und selbstverantwortlich handelnder Bürger, der sich der Konsequenzen der Preisgabe seiner Daten im Internet bewusst ist. Es müssen also sowohl die informationelle Selbstbestimmung als auch der bewusste Umgang mit dem Internet (Stichwort: Medienkompetenz) gefördert werden – und keinesfalls die staatliche Bevormundung!  Informationsdiensten wie Facebook könnten mittel- bis längerfristig staatliche Eingriffe auf internationaler Ebene drohen, wenn sie ihre Geschäftsmodelle mit Blick auf die Datenverarbeitung nicht transparenter und datenschutzfreundlicher gestalten und der Unmut dagegen weiter wächst: So hat der US-amerikanische IT-Sicherheitsexperte Jon Callas <a href="http://www.zeit.de/2011/40/Jon-Callas-ueber-Facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kürzlich die These aufgestellt</a>, dass große Datensammler als „Grundversorgungsunternehmen der Informationsbeschaffung und des Gedankenaustauschs“ eines Tages „unter staatliche Aufsicht gestellt oder gar vom Staat betrieben“ werden könnten. Letzteres dürfte weder im Interesse dieser Unternehmen, noch im Interesse derjenigen sein, die für ein freies Netz einstehen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/die-zukunft-der-privatsphaere-5452/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;BigBrotherAwards&#8221; im Live-Stream</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bigbrotherawards-im-live-stream-4603/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bigbrotherawards-im-live-stream-4603/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Bigbrotherawards]]></category>
		<category><![CDATA[Foebud e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Lidl]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Schilly]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/bigbrotherawards-im-live-stream-4603/</guid>

					<description><![CDATA[Die <a href="http://www.bigbrotherawards.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#34;BigBrotherAward</a>s&#34; feiern 10. Jubiläum, die diesjährige Verleihung in Bielefeld wird <a href="http://www.bigbrotherawards.de/bigbrotherawards-live-streaming" target="_blank" rel="noopener noreferrer">live im Internet</a> übertragen. Der &#34;Negativpreis&#34; wird an Verantwortliche von &#34;Datenschutzvergehen, Überwachungstechnologien- und gesetzen, sowie uferlosen Datensammlungen&#34; verliehen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.bigbrotherawards.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;BigBrotherAward</a>s&quot; feiern 10. Jubiläum, die diesjährige Verleihung in Bielefeld wird <a href="http://www.bigbrotherawards.de/bigbrotherawards-live-streaming" target="_blank" rel="noopener noreferrer">live im Internet</a> übertragen. Der &quot;Negativpreis&quot; wird an Verantwortliche von &quot;Datenschutzvergehen, Überwachungstechnologien- und gesetzen, sowie uferlosen Datensammlungen&quot; verliehen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Ausrichter ist der <a href="http://www.foebud.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FoeBuD e.V.</a>, der sich seit 1987 für Datenschutz, Bürgerrechte und eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter einsetzt. Die Jury besteht aus Persönlichkeiten verschiedenster Bürgerrechts-, Datenschutz- und Netzorganisationen. Preisträger in den vergangenen Jahren waren Politiker wie Otto Schilly (SPD) aber auch Unternehmen wie die Telekom, Lidl und die Bahn. Der <a href="http://www.bigbrotherawards.de/bigbrotherawards-live-streaming" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Stream</a> ist am Freitag dem 16.10. von 18-20 Uhr über die Webseite <a href="http://www.bigbrotherawards.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bigbrotherawards.de</a> zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bigbrotherawards-im-live-stream-4603/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
