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	<title>Datentransparenz &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Datentransparenz &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Open Data – „Viel Luft nach oben“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 16:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Datentransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lorenz Matzat]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie weit ist das Thema Open Data heute schon in Gesellschaft und Verwaltung verankert? Zeigen Verwaltung und Behörden Bereitschaft zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/rp13-Session-OpenDataGov-Bild-Tobias-Schwarz-CC-BY-SA.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-128690" alt="rp13-Session OpenDataGov (Bild Tobias Schwarz CC BY-SA)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/rp13-Session-OpenDataGov-Bild-Tobias-Schwarz-CC-BY-SA.png" width="640" height="368" /></a><span style="font-size: medium">Wie weit ist das Thema Open Data heute schon in Gesellschaft und Verwaltung verankert? Zeigen Verwaltung und Behörden Bereitschaft zu mehr Datentransparenz? Welche Probleme treten bei der Umsetzung auf? Lorenz Matzat referierte dazu auf der <a href="http://www.re-publica.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica (#rp13)</a> und stellte sich im Gespräch unseren Fragen.</span><br />
Open Data &#8211; das ist die Vision, der Gesellschaft alle Daten, die von Staat und Politik gesammelt und erhoben werden, ohne Einschränkung digital und maschinenlesbar zugänglich zu machen. Die Idee von Open Data speist sich aus der Forderung, mit Steuergeldern finanzierte Datensätze über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dem Steuerzahler zur Verfügung zu stellen; er hat sie ja schließlich mitfinanziert. „Die Verwaltung sollte als eine Serviceeinrichtung des Bürgers agieren“, so das Plädoyer von <a href="http://datenjournalist.de/lorenz-matzat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lorenz Matzat</a>, Datenjournalist und Betreiber von <a href="http://www.opendatacity.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenDataCity</a>.</p>
<h3>Politische Unterstützung? Fehlanzeige!</h3>
<p>Konkret lautet die Forderung also, dass sich jeder unentgeltlich und mittels öffentlicher Daten über staatliches Handeln informieren können sollte. Und womit gleichzeitig ein höherer Grad an Partizipation ermöglicht würde. Dies ist bislang jedoch nur ein Wunschgedanke, eine Vision, denn von vollständiger Behördentransparenz kann heute noch keine Rede sein. Politische Unterstützung und Rückendeckung von obersten Stellen gibt es derzeit kaum. „Auf der Agenda des Bundesinnenministeriums ist das Thema Open Data höchstens marginal vertreten“, so Matzat, „auch ein möglicher Wechsel zu einer rot-grünen Bundesregierung im Herbst würde wohl kaum spürbare Verbesserungen bewirken.&#8221; Das Thema Open Data hätte sich zwar durchaus in einigen Wahlprogrammen, z.B. zu vergangenen Landtagswahlen gefunden, tatsächlich passiert sei bisher jedoch relativ wenig, begründet Matzat seine Enttäuschung. Auf staatliche Unterstützung und notwendige Gesetzesinitiativen, die zu einer vollumfänglichen Veröffentlichung von Daten verpflichten, darf man demnach wohl vorerst vergeblich hoffen. Lorenz Matzat merkt zudem an, dass die Umsetzung gar nicht nur aus Staat und Politik heraus geschehen sollte: „Parteien und Verwaltung sind oft zu sehr miteinander verwoben“. Ein Transparent-machen öffentlicher Daten scheitere demnach oftmals schon daran, dass Behörden in ihren Abläufen zu festgefahren seien und daher wenig Bereitschaft zeigten, Daten offenzulegen. „Open Data heißt auch, viele alte Zöpfe in der Verwaltung abzuschneiden. Die eigene Bereitschaft dazu ist natürlich nicht sonderlich groß“.<br />
Wo lässt sich also ansetzen? Matzat findet: „Die Zivilgesellschaft ist in diesem Punkt gefragt. Die Verwaltung ist schlecht greifbar, deswegen müssen die Bürger Druck auf Politik und Parteien ausüben.&#8221; Open Data müsse notfalls auch gegen die Verwaltung und ihre institutionellen Interessen durchgesetzt werden.</p>
<h3>Kommunale Forschritte</h3>
<p>Herrscht also für Open Data gerade kompletter Stillstand? Nicht ganz. Experte Matzat hat auch positive Entwicklungen zu vermelden, etwa die EU-Richtlinie „Inspire“, die eine Offenlegung von Umwelt- und Geodaten und deren kostenlose, öffentliche Nutzung vorschreibt. „Das Bundesamt für Kartographie musste daraufhin Daten veröffentlichen, die vorher verkauft wurden“. Das Problem dabei: „Auch das geschah nur unter Zwang. Eigene Initiativen zur Datenveröffentlichung gibt es leider viel zu selten.“ Besser sehe es da auf kommunaler und regionaler Ebene aus, wo es mit Städten wie Hamburg, Bremen, Wuppertal und Rostock Orte mit großer Eigeninitiative gäbe. „Dies kommt aber leider nur vereinzelt vor. Die gesamtgesellschaftlich interessantesten Daten befinden sich ohnehin auf Bundesebene, wo die Datenveröffentlichung weit hinter unseren Vorstellungen hinterherhinkt“. Was sollte geschehen? „Die Gesellschaft muss erkennen, dass sie von offen zugänglichen Daten profitieren kann. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich anhand offener Daten in Echtzeit und ohne Zugangssperre umfassend über alle Vorgänge informieren zu können&#8221;. Offene Daten können so helfen, komplexe Vorgänge besser nachvollziehen zu können. &#8220;Es darf keine Zugangsbeschränkung zu Daten geben, die von allgemeinem und öffentlichem Interesse sind.&#8221; Was die staatlichen Bemühungen angeht, so sieht Matzat noch &#8220;viel Luft nach oben.“<br />
Befürchtungen, der Datenschutz könnte mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten ausgehebelt werden, kann Lorenz Matzat entkräften: „Bei Open Data geht es mitnichten darum, persönliche Daten offenzulegen! Vielmehr geht es ganz explizit um Daten, die den Staat und sein Handeln beschreiben und dadurch von gesellschaftlichem Nutzen sind.“<br />
Bilder: Tobias Schwarz (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY SA</a>)</p>
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		<title>2. Berlin Open Data Day: Auftrag &#8220;kultureller Wandel&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Behnisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 13:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Datentransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Best]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 6. Juni 2012 fand zum zweiten Mal der „Berlin Open Data Day“ (BODDY) statt. Im Roten Rathaus diskutierten Mitglieder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/2-berlin-open-data-day-auftrag-kultureller-wandel/boddy/" rel="attachment wp-att-117447"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-117447" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/boddy.png" alt="" width="513" height="272" /></a><br />
Am 6. Juni 2012 fand zum zweiten Mal der „Berlin Open Data Day“ (BODDY) statt. Im Roten Rathaus diskutierten Mitglieder der Berliner Stadtverwaltung, Teile der Netzszene, Mandatsträger im Berliner Senat und interessierte Bürger über den angestrebten kulturellen Wandel, der mit der Offenlegung von (Verwaltungs-) Daten für die öffentliche Hand verbunden ist.</p>
<p>Visionär ging es bei den Rednern im großen Saal und auch bei dem späteren Workshop zum Thema „Open Data – und was nun?“ zu. Bei Thibaut Kleiner von der europäischen Kommission war mehrfach die Rede von Berlin als der „Internethauptstadt Europas“ und deren urbanem Esprit, der am besten mit „love is in the air“ umschrieben werden könne. Björn Böhning (SPD), Chef der Senatskanzlei, betonte, dass der Bundeshauptstadt hinsichtlich der Offenlegung von Verwaltungsdaten eine Vorreiterrolle zukäme. Trotz der im Saal spürbaren optimistischen Grundstimmung, war doch jedem Anwesenden klar: Ein Mentalitätswandel ist immer auch ein hartes Stück Arbeit. Insbesondere, wenn er wie Open Data einerseits technische Neuerungen (Internet-applications) betrifft und andererseits mit einer landesspezifischen Tradition (Deutschland und sein spezielles Verhältnis zum Datenschutz) bricht.</p>
<p>Es geht letztlich um nicht weniger, als um frei zugängliche Daten im Internet, die dem Bürger zu mehr Lebensqualität verhelfen sollen. Sei es eine Denkmalliste der Stadt Berlin, ein Verzeichnis ihrer Wanderwege oder eine Darstellung aller Pflanzenarten in einzelnen Bezirken. Dort, wo kommerzielle Interessen herrschen ( z.B. bei Verlagen, die solche Daten in Buchform publizieren), soll sich mittelfristig -im Sinne von Transparenz und Vergemeinschaftung von Information- der Open Data-Ansatz etablieren. Auch wenn dies ein lohnendes Ziel sein mag, gab Böhning gleichfalls zu bedenken: „Open Data ist ein dickes Brett, das man bohren muss.“ Und auch der Internetaktivist Jens Best mahnte im späteren Workshop, dass man nicht zu ungeduldig sein dürfe, da der Umgang mit offenen Daten in Deutschland jahrzehntelang nicht praktiziert worden sei und es immer seine Zeit brauche, den deutschen Skeptiker von Neuerungen zu überzeugen.</p>
<p align="LEFT">Im Workshop mit dem Titel „Open Data – und was nun?“, in dem neben Jens Best auch Anke Domscheit-Berg u.a. Impulsreferate zu möglichen Open Data-Zukunftskonzepten hielten, wurde das doch recht abstrakte Thema konkreter thematisiert und fassbarer gemacht. Während der anschließenden und insgesamt viel zu langen Vorstellungsrunde aller 40 Teilnehmer gab es zahlreiche praxisnahe Beispiele und Zukunftskonzepte zum Thema „Open Data“ zu hören. Insbesondere Jens Best verwies darauf, dass „openstreetmap.com“, ein Open Source-Tool und nichtkommerzielle Alternative zu „googlemaps“, einst zur Schaffung von Infrastruktur konzipiert wurde &#8211; vor allem in Slums, die bis dato nicht kartografiert waren. Auch berichtete er den Anwesenden, dass der Südsudan, das jüngste Mitglied der Staatengemeinschaft, seit seiner Gründung in der Verwaltung mit „Open Data“arbeite. Freilich ist das als Experiment einzuordnen, doch das trifft letztlich allerorts auf die Open Data-Agenda zu.</p>
<p align="LEFT">Interessant war in jedem Fall die bunte Mischung von Leuten unterschiedlichster Hintergründe, die im Workshop zusammenkamen. Von interessierten, aber noch ahnungslosen Privatpersonen über Verwaltungsvertreter, Journalisten, Selbständige, Politiker bis hin zu prominenten Köpfen der Netzgemeinde war alles vertreten. Die entscheidende Frage – derer sich nach eigenem Bekunden auch die Initiatoren bewusst sind – wird sein, wie man die Open Data-Idee aus dem geschlossenen Kreis der Vordenker, Netzköpfe und interessierten Laien in die breite Öffentlichkeit tragen kann. Auch beim angestrebten gesamtgesellschaftlichen Wandel geht es am Ende des Tages immer um die zentrale Frage: Wo holt man den gewöhnlichen Bürger ab?</p>
<p align="LEFT">Die Arbeit an dieser Fragestellung verspricht weiterhin spannende Jahre. Aber Rom wurde eben auch nicht an einem Tag erbaut.</p>
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			</item>
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		<title>Hackday made in Germany</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hackday-made-in-germany-4712/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Datentransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungsdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn im April diesen Jahres <a href="http://opendata.hackday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">100 Hacker zu einem Hackday</a> in Berlin zusammenkommen, planen sie den ganz großen Coup - allerdings mit den besten Absichten. Ihr Ziel: Öffentliche Regierungsdaten für jedermann zugänglich machen. politik-digital.de sprach mit dem Veranstalter Daniel Dietrich.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn im April diesen Jahres <a href="http://opendata.hackday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">100 Hacker zu einem Hackday</a> in Berlin zusammenkommen, planen sie den ganz großen Coup &#8211; allerdings mit den besten Absichten. Ihr Ziel: Öffentliche Regierungsdaten für jedermann zugänglich machen. politik-digital.de sprach mit dem Veranstalter Daniel Dietrich.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Den Teilnehmern des &quot;Opendata Hackday&quot; geht es nicht um das Hacken geheimer Daten aus dem Pentagon oder das Sammeln von privaten Bank- und Zugangsdaten. Die &quot;guten&quot; Hacker wollen sich vielmehr mit ihrem Können und Wissen für Datentransparenz und interaktive Bürgerbeteiligung stark machen.
</p>
<p>
Dem Gründer des <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Opendata Network e.V.</a> und Veranstalter des Hackday, Daniel Dietrich, geht es vor allem um ein Ziel: Daten und Informationen, die in Politik, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft anfallen und durch Steuergelder finanziert werden, müssen öffentlich und kostenlos zugänglich sein. &quot;Sonst wird man ja doppelt zur Kasse gebeten,&quot; begründet Dietrich gegenüber politik-digital.de sein Anliegen.
</p>
<p>
<b>Deutschlands erster &quot;Hackday&quot;</b>
</p>
<p>
Der &quot;Opendata Hackday&quot; ist das erste Barcamp zum Thema öffentliche (Regierungs-)Daten in Deutschland. Während des Barcamps sollen, so der Wunsch des Veranstalters, kostengünstige und innovative Prototypen und Anwendungen programmiert werden, die Daten der öffentlichen Verwaltung zugänglich und nutzbar machen. &quot;In den zwei Tagen wird es zwar ein bis zwei Vorträge und Workshops geben, aber die meiste Zeit werden die Teilnehmer in kleinen Gruppen an konkreten Projekten und Prototypen arbeiten,&quot; beschreibt Dietrich den geplanten Ablauf.
</p>
<p>
Als Termin stehen der 17. und 18. April 2010 fest. Das Barcamp schließt somit an die <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social-Media-Konferenz re:publica 2010</a> an. &quot;Das allein wird für genug Interesse und Teilnehmer sorgen,&quot; ist Dietrich sich sicher. Er erwartet 50 bis 100 experimentierfreudige Teilnehmer aus den Reihen der Programmierer, Webdeveloper, Designer und Journalisten.
</p>
<p>
<b>Die Niederländer machen es vor</b>
</p>
<p>
Die Veranstaltung des deutschen zivilgesellschaftlichen Vereins Opendata Network wird in Kooperation mit  <a href="http://www.hackdeoverheid.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HackdeOverheid (&quot;Hack die Regierung&quot;) aus den Niederlanden</a> organisiert. Die niederländische Partnerorganisation hatte in der Vergangenheit schon mit mehreren Barcamps dieser Art auf sich aufmerksam gemacht. &quot;Dabei sind vor allem Prototypen entstanden, die plastisch zeigen, was möglich ist,&quot; erzählt Dietrich. So wurden zum Beispiel die kostenpflichtigen Daten von der <a href="http://www.kvk.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kamer van Koophandel</a> (das niederländische Equivalent zur Industrie- und Handelskammer) gehackt und kostenlos auf einer <a href="http://www.openkvk.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> zur Verfügung gestellt.
</p>
<p>
Daraufhin entbrannte in den Niederlanden eine heftige Diskussionen über das Hacken öffentlicher Daten &#8211; mit einem, wie Dietrich findet, positiven Ergebnis: Mittlerweile hätten Vertreter der Kamer van Koophandel sogar Interesse an der Übernahme des kostenlosen Systems bekundet.
</p>
<p>
<b>Wettbewerb für Internetanwendung </b>
</p>
<p>
Der &quot;Hackday&quot; soll nur der Start einer ganzen Veranstaltungsreihe des Opendata Networks e.V. sein. Geplant sind unter anderem auch ein Projekt namens &quot;<a href="http://wiki.opendata-network.org/index.php/Apps4Democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apps4Democracy Deutschland</a>&quot;, angelehnt an das <a href="http://www.appsfordemocracy.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Apps4Democracy&quot;-Projekt in den USA</a>.</p>
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