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	<item>
		<title>Live-Chat mit Dagmar Schipanski</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/live-chat-mit-dagmar-schipanski-4961/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Dagmar Schipanski]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend debattiert]]></category>
		<category><![CDATA[debatte-digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Dagmar Schipanski ist Professorin für Physik, war Landtagspräsidentin
und Ministerin in Thüringen und zuvor Kandidatin von CDU/CSU für das Amt
des Bundespräsidenten (1999). Seit 2007 ist sie Mitglied des Kuratoriums <i>Jugend debattiert</i>. Im Chat auf debatte-digital in Zusammenarbeit mit politik-digital.de beantwortete sie am 06. Juli 2010 live Fragen zur Bundespräsidentenwahl, zu Frauen und Quereinsteigern in der Politik und zu <i>Jugend debattiert</i>.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dagmar Schipanski ist Professorin für Physik, war Landtagspräsidentin<br />
und Ministerin in Thüringen und zuvor Kandidatin von CDU/CSU für das Amt<br />
des Bundespräsidenten (1999). Seit 2007 ist sie Mitglied des Kuratoriums <i>Jugend debattiert</i>. Im Chat auf debatte-digital in Zusammenarbeit mit politik-digital.de beantwortete sie am 06. Juli 2010 live Fragen zur Bundespräsidentenwahl, zu Frauen und Quereinsteigern in der Politik und zu <i>Jugend debattiert</i>.</p>
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</p>
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</div>
<div align="justify">
</div>
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</div>
<p align="left">
<b>Moderator: </b>Hier ist es jetzt 17.30 Uhr. Frau Schipanski chattet<br />
heute mit uns aus Ilmenau in Thüringen. Meine Frage dorthin: Können wir<br />
beginnen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Ja, wir können beginnen.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Moderator:</b> Im Vorfeld des Chats hatten die Nutzerinnen und Nutzer<br />
die Möglichkeit, schon vorab Fragen zu stellen und diese auch zu<br />
bewerten. Hier kommt die TOP 1 der beliebtesten Fragen:
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Hansi90:</b> Hallo Frau Schipanski, ist Herr Köhler als Bundespräsident gescheitert, weil er keine Erfahrung mit der Tagespolitik hatte?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Bundespräsident Köhler ist nach meiner<br />
Auffassung nicht gescheitert, sondern er hat aus sehr nachvollziehbaren<br />
Gründen das Amt zur Verfügung gestellt. Er hat eine Aussage getroffen in<br />
Afghanistan, die dann aus dem Zusammenhang herausgerissen in den Medien<br />
diskutiert worden ist. Er hatte keine Chance, dieses wieder in Ordnung<br />
zu bringen. Ich finde, der Umgang zwischen Politik und Medien sollte<br />
verändert werden. Darauf wollte Bundespräsident Köhler auch mit seinem<br />
Rücktritt hinweisen. Deshalb achte ich seinen Schritt als<br />
außerordentlich bedeutungsvoll für die deutsche Politik und bedaure,<br />
dass dieser Schritt eigentlich nur negativ kommentiert worden ist. Ich<br />
kenne Bundespräsident Köhler als einen sehr verantwortungsvollen<br />
Menschen auch persönlich recht gut und achte ihn in allen seinen<br />
Auffassungen und seinem Politikverständnis außerordentlich.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Ullamarie:</b> Sollte der Präsident vom Volk direkt gewählt werden?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Der Präsident könnte direkt vom Volk gewählt<br />
werden, wenn ihm zusätzliche Kompetenzen zugeschrieben werden. Denken<br />
sie an das Beispiel von Polen, das wir ja gerade im Moment erlebt haben.<br />
Ich denke, dass nur eine moralische Instanz &#8211; so wie unser<br />
Bundespräsident angelegt ist &#8211; eine Wahl direkt vom Volk nicht<br />
rechtfertigt. Zusätzliche Kompetenzen: Ein Vetorecht bei wichtigen<br />
Entscheidungen der Regierung, Weisungsrecht gegenüber der Regierung, bei<br />
entscheidenden Grundsatzfragen beispielsweise im Moment bei der<br />
Gesundheitsreform oder bei der Gestaltung von Hartz IV.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Berg.munix:</b> Wie unabhängig sind Wahlmänner der Bundesversammlung?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Nach der Verfassung unseres Landes sind sie<br />
nur ihrem Gewissen verpflichtet. Diese Meinung vertrete ich. In der<br />
politischen Praxis zeigt sich, dass dieses Verfassungsgebot nicht<br />
grundsätzlich eingehalten wird. Dadurch ist die Wahl des<br />
Bundespräsidenten beeinträchtigt. Ich wünsche mir eine strikte<br />
Einhaltung des Verfassungsgebotes.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Lucie:</b> Christian Wulff will Integration stärken. Was wäre Ihr großes Thema als Bundespräsidentin gewesen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Mein großes Thema als Bundespräsidentin wäre<br />
nach wie vor das Zusammenwachsen von Ost und West gewesen und vor allen<br />
Dingen die Lehren aus der geteilten deutschen Geschichte für die<br />
verantwortungsvolle Zukunftsgeschichte unseres Landes. Nach wie vor<br />
steht für mich die Bedeutung der Wissenschaft für die Zukunftsgestaltung<br />
einer modernen Gestaltung im Vordergrund. Darüber wird in Deutschland<br />
viel zu wenig diskutiert und es bleibt für mich die Frage der<br />
Chancengleichheit von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft. Das<br />
entspricht auch der Integrationsfrage.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Frida:</b> Wieso hatte Wulff erst so wenige Stimmen und am Ende<br />
genug, so dass es auch im ersten Wahlgang gereicht hätte? Gibt es da<br />
keine Absprachen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich hatte ja schon darauf hingewiesen, dass<br />
laut Verfassungsgebot jeder Abgeordnete unabhängig seinem Gewissen<br />
verpflichtet ist. Der Präsidentschaftskandidat Gauck ist ebenso eine<br />
hervorragende Persönlichkeit wie Christian Wulff. Er hat einen anderen<br />
politischen Hintergrund, insbesondere durch sein stetiges Eintreten für<br />
die Demokratie unter widrigen Bedingungen in der DDR, die aktive<br />
Gestaltung der friedlichen Revolution und die aktive Gestaltung der<br />
Einheit Deutschlands als Leiter der Gauck-Behörde. Dieses andere<br />
politische Feld hat viele ostdeutsche Abgeordnete &#8211; so glaube ich &#8211; in<br />
den ersten Wahlgängen nach ihrem Gewissen entscheiden lassen. Ob es<br />
andere Absprachen gegeben hat, kann ich als nicht zugelassene Wahlfrau<br />
nicht beurteilen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass dann im dritten<br />
Wahlgang &#8211; wo ja dann offensichtlich war, dass die Linken offenbar unter<br />
Fraktionszwang gehandelt haben &#8211; auch andere Parteien Absprachen<br />
getroffen haben.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Schweinifan:</b> Was kann Joachim Gauck, auch ohne Amt, für die Demokratiekultur tun?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Er kann wie bisher auf vielen Veranstaltungen –<br />
auf Buchlesungen, in Radiosendungen, in Fernsehsendungen – sein Leben<br />
als Beispiel dafür darstellen, wie man sich für die Demokratie einsetzen<br />
kann.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Hinterbank:</b> Welche Parteien gehen, Ihrer Meinung nach, gestärkt aus der Wahl?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich glaube, dass diese Bundespräsidentenwahl<br />
für alle Parteien ein Beispiel war, sich an die Verfassung zu erinnern.<br />
Ich habe nicht den Eindruck, dass eine Partei besonders gestärkt aus<br />
dieser Wahl hervorgegangen ist. Ich würde eher sagen, dass die Linken<br />
mit ihrer Contra-Haltung zu Gauck ein gewisses Demokratieverständnis<br />
vermissen lassen.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Hans:</b> Ist die Linke die eigentliche Verliererin der Bundespräsidentenwahl?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski: </b>Es ist aus dieser Haltung eigentlich deutlich<br />
geworden, dass die Linke sich nicht mit der Vergangenheit in der DDR<br />
auseinandersetzen will. Das finde ich kein gutes Fundament für unsere<br />
Zukunft, denn eine friedliche Revolution entsteht nicht aus dem Nichts<br />
heraus. Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit den Mechanismen, den<br />
Zwängen und den Unrechtsurteilen des SED-Staates auseinandersetzen.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Sabi42:</b> Ist es Ihrer Meinung nach schwieriger, als Frau eine führende Politikerin oder eine Top-Managerin zu werden?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Meiner Meinung nach ist beides gleich schwer.<br />
Es ist sehr kompliziert, als Frau anerkannt zu werden und sich<br />
durchzusetzen, weil es doch eine ganze Menge von Vorurteilen gibt. Ich<br />
habe es nie für möglich gehalten, da ich aus der Wissenschaft komme,<br />
dass es so viele Vorurteile gibt, erfahre sie aber jetzt täglich.<br />
Deshalb ist es für mich ganz wichtig, dass möglichst viele Frauen sich<br />
hoch qualifizieren, damit sie für solche Positionen geeignet sind und<br />
sozusagen ein entsprechendes Reservoir an Führungskräften darstellen.<br />
Sowohl in der Politik als auch in der Wissenschaft als auch in der<br />
Wirtschaft.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>An.no.nym:</b> Ist es in den vergangenen Jahren leichter geworden, als Frau in der Politik Führungspositionen zu bekommen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich habe nicht den Eindruck, dass es für<br />
Frauen viel einfacher geworden ist, eine Führungsposition in der Politik<br />
zu bekommen. Obwohl man anerkennen muss, dass es in der Politik mehr<br />
weibliche Führungskräfte gibt als beispielsweise in den Topetagen der<br />
Wissenschaft oder der Wirtschaft. Ich finde es wünschenswert, dass mehr<br />
Frauen in allen drei Gebieten in höheren Positionen tätig sein können,<br />
weil wir bestimmte Probleme als Frau anders betrachten als ein Mann. Das<br />
hängt mit unserer sozialen und<br />
kommunikativen Begabung zusammen. Mehr Frauen könnten das Leben in der<br />
Politik und in der Öffentlichkeit etwas familiärer machen.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Lea94:</b> Hätten Sie sich eine Frau als Bundespräsidentin gewünscht?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Natürlich hätte ich mir eine Frau als<br />
Bundespräsidentin gewünscht, nur weiß ich nicht, ob sie allein als Frau<br />
das Leben in unserer Gesellschaft so entscheidend verändern hätte<br />
können. Es wäre ein Signal gewesen, aber ich glaube, dass das<br />
Grundanliegen ein verändertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft ist.<br />
Das bedeutet für uns Frauen, dass man in der Gesellschaft nicht<br />
unbedingt sozusagen die Abtrennung von der männlichen Welt pflegen muss,<br />
sondern man muss die Kommunikation pflegen. Hier hat die Frauenbewegung<br />
noch ein großes Potenzial vor sich &#8211; aber auch die vielen männlichen<br />
Netzwerke, die bisher ein Eindringen von Frauen in ihre Netze<br />
erfolgreich verhindern.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Präsident2020:</b> Wer sind für Sie herausragende Frauen in der Politik, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Eine hervorragende Frau, die allen zuerst<br />
nicht als Politikerin erscheint, ist für mich Madame Curie, die als<br />
Wissenschaftlerin aber auch als Botschafterin für Polen in Frankreich<br />
sehr viel in politischer Hinsicht erreicht hat. Natürlich ist Frau<br />
Merkel für mich eine hervorragende Politikerin im Moment. Ebenso Frau<br />
von der Leyen. Und es gibt sehr sehr viele Politikerinnen auf der<br />
kommunalen Ebene, die Hervorragendes leisten, die aber eigentlich zu<br />
wenig in der Öffentlichkeit bekannt sind. Denn ich finde es erfreulich,<br />
dass sich auf der kommunalen Ebene sehr viele Frauen in den letzten<br />
Jahren etabliert haben, beispielsweise auch Landrätinnen. Wir haben in<br />
Thüringen drei weibliche Landräte. Wir haben auch eine<br />
Ministerpräsidentin in Thüringen, wir haben eine Landtagspräsidentin &#8211;<br />
alle diese Frauen sind für mich Vorbilder für die Jugend und sind,<br />
glaube ich, sehr gut geeignet, andere Frauen dazu anzuregen, in die<br />
Politik zu gehen. Wenn Sie die historischen Gestalten wollen, dann<br />
müssen wir von der Zarin Katharina der Großen bis zur Königin Louise<br />
sehr viele nennen. Aber ich glaube, es kommt mehr darauf an zu zeigen,<br />
dass im Moment in Deutschland doch eine sehr große Bewegung der Frauen<br />
ist, sich in der Politik zu etablieren.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Heinz Schenk:</b> Im Osten Deutschlands haben mehr Frauen<br />
Führungspositionen &#8211; zumindest in der Politik. Hat das mit der<br />
DDR-Geschichte und der Stellung der Frau in diesem Land zu tun?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Es ist so, dass in den neuen Ländern mehr<br />
Frauen in Führungspositionen in der Politik sind. Beispielsweise zur<br />
Zeit als ich Landtagspräsidentin in Thüringen war, waren wir ein<br />
Triumvirat von drei Frauen, die den Landtag geführt haben. Auch beide<br />
Vizepräsidenten waren Frauen. Das hängt mit der Vergangenheit in der DDR<br />
zusammen. Ich habe immer gesagt, wir Frauen in der DDR haben die<br />
Gleichberechtigung gelebt. Die Frauen in Westdeutschland haben dafür<br />
gekämpft. Wir waren gleichberechtigte Partner im Berufsleben. Alle<br />
Frauen waren berufstätig, ohne sich Vorwürfe machen zu müssen, dass man<br />
die Kinder vernachlässigt. Die Kinderbetreuung war gut organisiert &#8211;<br />
sowohl im Kindergarten als auch in der Schule. Verwerflich war dabei die<br />
ideologische Beeinflussung der Kinder. Wir haben aber heute die Chance,<br />
im demokratischen System diese Vorzüge in unserem Sinne neu<br />
einzusetzen. Das haben die neuen Länder getan.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Bruno50:</b> In Deutschland gibt es mittlerweile einige<br />
Politikerinnen in bedeutenden Positionen. Wie beurteilen Sie die<br />
Situation in anderen Ländern, hauptsächlich in der EU?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Wenn Sie sich umschauen, macht sich schon<br />
deutlich, dass &#8211; ich glaube in ganz Europa &#8211; die Frauen in der Politik<br />
im Vormarsch sind. Die Länder in Osteuropa sind dafür auch ein Beispiel.<br />
Ich denke insbesondere auch an die baltischen Länder, wo Frauen in<br />
Führungspositionen sind, aber auch in der Slowakei und bei anderen<br />
Osteuropäern. Ich hoffe, dass Westeuropa auch auf diesem Weg<br />
voranschreitet. Aber Frankreich beispielsweise ist ein Land, in dem auch<br />
viele Frauen in vielen politischen Führungspositionen sind. In<br />
Frankreich ist auch das Selbstverständnis der Frauen, im Beruf tätig zu<br />
sein, wesentlich mehr ausgeprägt als in Deutschland. Ich möchte es<br />
präzisieren: Das Selbstverständnis der Männer, dass Frauen arbeiten<br />
können, ist dort mehr ausgeprägt als in Deutschland. Ich wünsche mir in<br />
dieser Hinsicht einen Bewusstseinswandel in unserem Land und hoffe, dass<br />
wir Frauen aus Ostdeutschland für ganz Deutschland hier ein gutes<br />
Beispiel liefern.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Sansi_Bart:</b> Gerade in der CSU finden sich momentan wenige Politikerinnen. Woran kann das liegen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> In der CSU sehe ich das nicht so. Frau Aigner<br />
ist Bundesministerin, Frau Barbara Stamm ist Landtagspräsidentin. Es<br />
gibt sehr viele weibliche Abgeordnete im Münchner Landtag. Ich habe<br />
manchmal gerade das Gefühl, dass in der CSU sehr viele Frauen an der<br />
Basis arbeiten. Ich werde im Herbst beispielsweise wieder bei Frau<br />
Stewens sein und wir werden dort gemeinsam eine Veranstaltung<br />
durchführen zu &quot;Zwanzig Jahre deutsche Einheit&quot;.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Marieke:</b> Debattieren Frauen anders als Männer?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Also ich glaube, das müssen die Männer eher<br />
beurteilen als die Frauen. Da bin ich jetzt baff über diese Frage. Es<br />
mag sein, dass wir manchmal andere Gründe anführen. Aber rein von der<br />
Diskussionskultur her habe ich manchmal &#8211; wie zum Beispiel bei<br />
Jugend-debattiert &#8211; den Eindruck, dass sowohl von der Wortgewandtheit,<br />
der Schlagfertigkeit und der Wortwahl die Frauen und die Männer gleich<br />
sind.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Chefsache: </b>Hielten Sie eine Frauenquote in der Politik für wirksam?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Wir haben in der CDU das Frauenquorum. Ich<br />
halte es für notwendig. Ich muss allerdings dazu sagen: Zu Beginn der<br />
90er Jahre war ich noch der Auffassung, dass wir keine Quote brauchen,<br />
dass wir die Chance haben, eine allmähliche Entwicklung zu durchleben.<br />
Doch die Erfahrung der letzten zwanzig Jahre haben mich zu einer<br />
Verfechterin der Frauenquote werden lassen.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Sternchen:</b> Welchen Rat würden Sie mir geben, wenn ich Politikerin werden will?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski: </b>Als erstes brauchen Sie eine fundierte<br />
berufliche Ausbildung und Sie müssen in diesem Beruf gearbeitet haben,<br />
damit Sie Ihr soziales Umfeld entsprechend einschätzen können und auch<br />
wissen, welche Wirkungen einzelne Gesetze haben können. Für mich ist<br />
eine gute berufliche Ausbildung das A und O für jeglichen Aufstieg in<br />
der Politik. Hinzu kommt, dass man nicht nur in Praktika gearbeitet hat,<br />
sondern wirklich einige Jahre im Beruf tätig war. Das nächste wäre,<br />
dass man sehr wortgewandt sein muss, dass man gut logisch denken und gut<br />
analysieren kann. Man braucht eine gewisse Volksverbundenheit und auch<br />
Popularität. Und dann muss man lernen, mit dieser Popularität zu leben.<br />
Man sollte nicht denken, dass das immer einfach ist, denn es erfordert<br />
von Ihnen auch, sich ständig öffentlicher Kritik auszusetzen. Und dazu<br />
braucht man dann ein dickes Fell, weil leider gerade in der<br />
Öffentlichkeit ja mehr über negative Dinge berichtet wird als über das<br />
Positive, was Sie in Ihrem Beruf erreicht haben. Also muss man sich ganz<br />
genau prüfen: Bringe ich alle diese Eigenschaften mit, um dann ein<br />
Leben lang in der Politik wirken zu können? Viele sehen nur die positive<br />
äußere Fassade: Die Empfänge, die öffentlichen Veranstaltungen &#8211; aber<br />
Politik ist harte Arbeit, ist meist ein 12-Stunden-Tag und Verzicht auf<br />
vieles Persönliche.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Frank-En: </b>Gibt es so etwas wie eine politische Ausbildung? Also etwas, womit man den Politikbetrieb erlernen kann?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Das gibt es natürlich. Es studieren sehr viele<br />
Politikwissenschaften. Und auch Juristen fühlen sich besonders geeignet<br />
für die Politik. Aber ich persönlich würde mir wünschen, dass sich für<br />
die Politik auch Menschen aus anderen Berufen berufen fühlen und dann<br />
zusätzliches Wissen erwerben. Das kann man erwerben über die<br />
Bundeszentrale und die Landeszentralen und die Akademien für politische<br />
Bildung. Jede Partei bietet Kurse und Weiterbildungen an &#8211; da gibt es<br />
vielfältige Möglichkeiten.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>YO!HANNES:</b> Warum sind so viele Politiker eigentlich Juristen, Rechtsanwälte? Gibt es da einen logischen Zusammenhang?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Es gibt einen logischen Zusammenhang, da bei<br />
den Juristen ja Gesetze &#8211; das ist die Materie, die die Abgeordneten ja<br />
bearbeiten &#8211; Studiengegenstand sind. Trotzdem wünsche ich mir, dass mehr<br />
Politiker aus anderen Berufen kommen, damit &#8211; ich sage es mal etwas<br />
provokativ &#8211; mehr gesunder Menschenverstand in die Politik kommt und zum<br />
anderen, dass dann vielleicht die Gesetze auch verständlicher für den<br />
Bürger formuliert werden. Denn jeder Wissenschaftszweig hat seine eigene<br />
Sprache entwickelt und entwickelt diese weiter fort. Es ist leider so,<br />
dass gerade die Formulierung neuer Gesetze für den Bürger nicht sehr<br />
verständlich ist. Deshalb ist mit der Forderung nach mehr Bürgernähe in<br />
der Politik auch die Forderung verbunden, dass mehr Abgeordnete aus<br />
unterschiedlichen Berufen wählbar sind. Und einen Gesichtspunkt darf man<br />
auch nicht vergessen: Dass die Politiker &#8211; wenn sie nicht gewählt<br />
werden &#8211; wieder in ihren Beruf zurückgehen müssen. Das ist für Juristen<br />
am einfachsten, weil sie meist Anwaltskanzleien haben. Für Physiker<br />
beispielsweise ist nach acht Jahren Abgeordnetentätigkeit der<br />
Wiedereinstieg schwierig.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Liebknecht: </b>Warum wechseln so wenige Menschen aus der Wirtschaft<br />
in die Politik? Wie wichtig ist die „Ochsentour“ durch die Parteien<br />
heute noch?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski: </b>Die „Ochsentour“ durch die Parteien ist heute<br />
noch sehr wichtig, aber ich plädiere dafür, dass in unserer modernen<br />
Gesellschaft der Wechsel von Wirtschaft und Wissenschaft in Politik und<br />
umgekehrt erleichtert werden muss.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Klaus123:</b> Braucht die Politik mehr Expertise von älteren Quereinsteigern als von karrierefixierten Youngstern?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Diese Frage kann ich mit „Ja“ beantworten.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Gee(h)rt:</b> Wann oder woran haben Sie gemerkt, dass Sie in die Politik einsteigen wollen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Bei mir war es die friedliche Revolution von<br />
1989. Ich habe vierzig Jahre im DDR-System gelebt, in dem ich mich nicht<br />
wohl gefühlt habe und dessen Mängel ich hautnah erlebt habe. Für mich<br />
war die friedliche Revolution &#8217;89 die Befreiung aus der Isolation und<br />
die Öffnung in ein neues Leben. Dieses neue Leben wollte ich aktiv<br />
mitgestalten und habe das zuerst dort getan, wo ich die größte Kompetenz<br />
hatte: Bei der Umgestaltung der Wissenschaftslandschaft in den neuen<br />
Ländern, bei der Neukonzipierung der Universitäten und später bei der<br />
Umgestaltung der Wissenschaftslandschaft im vereinten Deutschland, also<br />
auch in den alten Ländern. Für mich war die politische Betätigung<br />
einfach das Wahrnehmen meiner Verantwortung in der neu gewonnenen<br />
Freiheit.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>SophieO:</b> Wünschen sie sich manchmal mehr Debattenkompetenz bei Politikern?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich wünsche mir nicht nur Debattenkompetenz &#8211;<br />
ich wünsche mir auch mehr berufliche Kompetenz. Denn dann wären die<br />
Debatten auch von mehr Sachkompetenz getragen. Ich möchte jetzt nicht<br />
den Bundesminister für Gesundheit, Herrn Rösler, kritisieren sondern ich<br />
möchte die öffentliche Debatte kritisieren, die zur Gesundheitsreform<br />
geführt wird. Haben Sie dort jemals das Wort Patient gehört? Es geht<br />
dort um die Kopfpauschale, es geht um die Kopfprämie. Es geht nur um das<br />
Geld und um das Geld, das den Krankenkassen fehlt. Meiner Meinung nach<br />
muss es bei der Debatte um den Patienten gehen, der im Mittelpunkt des<br />
Interesses stehen muss. Dazu gehört dann auch eine Reorganisation des<br />
Gesundheitssystems, wobei wir vielleicht auch Geld einsparen können.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Mausi:</b> Was konnte die Plattform Jugend-debattiert bislang erreichen?
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Dagmar Schipanski:</b> Erstmal: Jugend-debattiert ist nicht nur eine<br />
Plattform, die wir mit debatte-digital jetzt auch nutzen, sondern es ist<br />
eine große Bildungsbewegung, die in allen Bundesländern einen breiten<br />
Zuspruch gefunden hat und jetzt europaweit veranstaltet wird. Ich habe<br />
es persönlich unterstützt durch die Aufnahme des Wettbewerbs<br />
Jugenddebattiert in die Landtage, weil ich finde, dass die<br />
hervorragenden Qualitäten, die die jungen Leute durch diese Ausbildung<br />
bei Jugend-debattiert erhalten, auch beispielgebend für die Abgeordneten<br />
ist. Die jungen Leute haben eine solch hervorragende Ausbildung, dass<br />
sie in mancher Debatte besser sind als die Debatten, die wir sonst in<br />
den Landtagen oder im Bundestag verfolgen.
</p>
<div align="left">
</div>
<p align="left">
<b>Son-JA:</b> Welche Rolle spielen neue Medien für Politiker, gerade<br />
politikverdrossene Jugendliche oder junge Erwachsene wieder an die<br />
Politik heranzuführen?
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<b>Dagmar Schipanski:</b> Die neuen Medien werden von den Politikern<br />
zunehmend genutzt. Wir sind uns bewusst, dass wir in den neuen Medien<br />
viel besser mit den Jugendlichen kommunizieren können als beispielsweise<br />
in Zeitungen. Ich möchte hervorheben, dass besonders die jungen<br />
Abgeordneten in den vergangenen Wahlkämpfen die neuen Medien ganz<br />
bewusst eingesetzt haben und sich damit auch ganz neue Wählerschichten<br />
erschlossen haben.
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<b>ThoSchäGü:</b> Gerade Themen, die Jugendliche interessieren (wie zum<br />
Beispiel: Schulpolitik), werden immer wieder von Politikern<br />
vernachlässigt. Wieso?
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<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich war selbst Ministerin für Wissenschaft,<br />
Forschung und Kunst und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, als die<br />
ersten PISA-Ergebnisse in Deutschland vorgestellt wurden und ein<br />
Aufschrei durch unser Land ging, dass die Bildung und die Ausbildung<br />
verbessert werden muss. Wir haben in der Kultusministerkonferenz sehr<br />
zügig als Antwort auf dieses Ergebnis der PISA-Studie Maßnahmen<br />
eingeleitet, die zur Verbesserung des Bildungssystems in Deutschland<br />
geführt haben. Als besonderes Merkmal dieser Maßnahmen möchte ich die<br />
Einführung von Bildungsstandards benennen, die für jedes Schulfach und<br />
für jedes Schuljahr verbindlich die Zielstellung der zu erlernenden<br />
Kompetenzen und Fähigkeiten festlegen. Die konsequente Anwendung von<br />
Bildungsstandards kann unser Schulsystem wettbewerbsfähig und<br />
konkurrenzfähig machen im internationalen Maßstab. Die Einführung ist<br />
kompliziert und bedarf der Mitarbeit von Ministerien, Schulen, Lehrern<br />
und Schülern. Wir sind hier auf einem guten Weg, wenn man bedenkt, dass<br />
wir in den letzten Jahren unseren Platz bei PISA erheblich verbessert<br />
haben. Ich kann die Auffassung nicht teilen, dass die Politiker sich zu<br />
wenig um die Bildung kümmern.
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<b>Olfnilreb: </b>Wie stark denken Sie, beeinflussen gerade Jugendliche starke Persönlichkeiten?
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<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich habe bemerkt, dass Jugendliche sich sehr<br />
auf Vorbildfunktionen von Menschen in der Gesellschaft konzentrieren .<br />
Das können Fußballspieler sein, wie wir es im Moment ganz deutlich<br />
erleben, Schauspieler, Sänger und ich würde mir wünschen, dass man sich<br />
auch mehr an Wissenschaftlern, an Politikern und an erfolgreichen<br />
Managern orientieren würde. Nur ist unser Leben nicht so spektakulär wie<br />
das der Stars und deshalb fehlt wahrscheinlich die Aufmerksamkeit bei<br />
den Jugendlichen. Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Jugendliche zu<br />
Diskussionen kommen, zu denen ich immer zur Verfügung stehe, und dass<br />
man auch mehr mit Persönlichkeiten aus der Wissenschaft diskutiert. Hier<br />
haben wir noch einen weiten Weg vor uns.
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<b>Moderator:</b> Unsere Chat-Zeit ist fast vorbei. Das Schlusswort gebührt Ihnen, Frau Schipanski:
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<b>Dagmar Schipanski:</b> Ich bedanke mich bei allen Jugendlichen, die<br />
an diesem Chat teilgenommen haben. Es waren auch für mich sehr<br />
interessante Fragen, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Ich<br />
wünsche allen, dass sie sich weiterhin mit politischen Fragen<br />
beschäftigen und hoffe, dass wir uns irgendwann im Landtag oder im<br />
Bundestag wiedertreffen. Die Zukunft unserer Demokratie hängt von der<br />
Jugend ab und deshalb freue ich mich, dass sich so viele beteiligt<br />
haben.
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<b>Moderator:</b> Das waren 60 Minuten Live-Chat mit Frau Prof. Dr.<br />
Dagmar Schipanski. Vielen Dank an Frau Schipanski für ihre Antworten und<br />
natürlich vielen Dank an euch alle für die vielen Fragen, die wir aus<br />
Zeitgründen leider nicht alle stellen konnten. Das Chat- Transkript<br />
findet ihr in Kürze auf www.jugenddebattiert.debatte-digital.de. Das<br />
Chat-Team wünscht allen noch einen schönen Abend!
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		<title>Dagmar Schipanski im Chat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Prof. Dr. Dagmar Schipanski]]></category>
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					<description><![CDATA[Was wollen sie von  Prof. Dr. Dagmar Schipanski wissen? Am Dienstag, den 6. Juli, von 17:30 bis 18:30 Uhr, stellt sich die CDU/CSU- Bundespräsidentschaftskandidatin von 1999 Ihren Fragen. Im debatte-digital-Live-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de, beantwortet sie Fragen rund um die Bundespräsidentenwahl und zu den Chancen von Quereinsteigern in der Politik. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=326&#38;id=ghst" target="_blank" title="Zum Chat" rel="noopener noreferrer">Hier</a> können Sie jetzt schon Ihre Fragen stellen.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was wollen sie von  Prof. Dr. Dagmar Schipanski wissen? Am Dienstag, den 6. Juli, von 17:30 bis 18:30 Uhr, stellt sich die CDU/CSU- Bundespräsidentschaftskandidatin von 1999 Ihren Fragen. Im debatte-digital-Live-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de, beantwortet sie Fragen rund um die Bundespräsidentenwahl und zu den Chancen von Quereinsteigern in der Politik. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=326&amp;id=ghst" target="_blank" title="Zum Chat" rel="noopener noreferrer">Hier</a> können Sie jetzt schon Ihre Fragen stellen.</p>
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