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	<title>Demonstration &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Demonstration &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Aufstehen, Kehren, Eid schwören &#8211; Digitale Presseschau KW34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 10:03:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun können. Außerdem in der Presseschau: Was Informatik mit Ethik zu tun hat, warum es nicht hilft, sich über die Digitale Agenda nur aufzuregen, und was gegen die furchtbare Medientaktik des „Islamischen Staats“ zu tun ist.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=2lk4HFycafs" title="Aufstehen statt Aussitzen (Freiheit statt Angst 2014)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2lk4HFycafs?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche ist der diesjährige Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen“. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 30. August, um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Warum man hingehen sollte? Die Veranstalter drücken das so aus: „Stell dir vor, es herrscht grenzenlose Überwachung und alle bleiben auf dem Sofa sitzen. Nach dem Motto: Man kann ja eh nichts ändern. Kann man wirklich nicht? Das sehen wir anders!“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln">Ethik für alle</a></h3>
<p>Man hat es so oft wiederholt, dass es schon langsam zu einer Binsenweisheit verkommt: Computerprogramme, Computercode und Algorithmen werden ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dass damit auch eine gewisse Verantwortung einhergeht, liegt auf der Hand – man denke nur an die Dual-Use-Technologien, die man nach dem Google-Motto „Don‘t be evil“ sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einzusetzen sind. Gero von Randow fordert auf zeit.de deshalb einen Ethikkodex für Informatiker. Offen bleibt dabei nur die Frage: Braucht dann nicht eigentlich jeder Berufsstand seinen Ehrenkodex?<br />
<a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html">Jeder kehrt vor seiner Tür</a></h3>
<p>Auch die Deutschen Geheimdienste haben (dem Anschein nach versehentlich) amerikanische Spitzenpolitiker abgehört. Und der NATO-Partner Türkei steht schon seit 2009 auf der Liste der zu beobachtenden Staaten des BND. In den USA können diese Tatsachen eigentlich nur für eine Reaktion sorgen: „Seht ihr, es machen eben alle so wie wir!“. Doch genau diese Reaktion ist falsch. Und auch die deutsche Politik sollte zuallererst mal auf sich selbst zeigen, findet Christoph von Marschall im Tagesspiegel.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">Digitale Agenda: Jetzt regt euch nicht so auf!</a></h3>
<p>Kaum war die Digitale Agenda der Bundesregierung offiziell vorgestellt, hagelte es Kritik und Beschwerden. In unserem <a href="https://storify.com/politikdigital/reaktionen-auf-die-digitale-agenda">storify</a> haben wir eine Übersicht der Reaktionen zusammengestellt. Nach so einer allerdings muss man eine Weile suchen: Patrick Heunemann schreibt auf opinion-club.de so etwas wie eine Kritik an der Medienkritik. Kritisieren sei eben leicht, findet er. Denn: Welche Erwartungen könne man schon an ein Papier haben, das versucht, ein Querschnittsthema auf 40 Seiten zu bearbeiten?<br />
<a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">opinion-club.de</a></p>
<h3><a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">Und bewahre uns vor dem Internet</a></h3>
<p>Seitdem im Monatstakt neue, schockierende Details über die Aktivitäten der heimischen und weltweiten Geheimdienste und den Stand unserer Privatsphäre ans Licht kommen, macht sich nicht nur Wut breit, sondern auch eine gewisse Technikfeindlichkeit. Das muss nicht sein, meint Nina Galla in ihrem Blog. Wir dürfen nur das Werkzeug nicht mit demjenigen verwechseln, der es benutzt. Dann sei die Idee vom Internet als demokratischem Kommunikationsraum auch keine idealisierte Spinnerei.<br />
<a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">zentralprojektion.tumblr.com</a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">#ISISmediablackout</a></h3>
<p>Diese Woche hat einmal mehr gezeigt, auf welch furchtbare Weise soziale Netzwerke missbraucht werden können. Der Mord an dem US-Journalisten James Foley war über Stunden auf Youtube öffentlich anzusehen. Hakan Tanriverdi schreibt auf sueddeutsche.de, dass keine Plattform jeden hochgeladenen Content vorab überprüfen könne. Und er weist darauf hin, dass vielmehr wir, die Nutzer, eine Verantwortung haben. Ganz im Sinne eines #ISISmediablackout.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">sueddeutsche.de</a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Aufstehen, Kehren, Eid schwören &#8211; Digitale Presseschau KW34</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aufstehen-kehren-eid-schwoeren-digitale-presseschau-kw34-2-141566/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 10:03:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun können. Außerdem in der Presseschau: Was Informatik mit Ethik zu tun hat, warum es nicht hilft, sich über die Digitale Agenda nur aufzuregen, und was gegen die furchtbare Medientaktik des „Islamischen Staats“ zu tun ist.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=2lk4HFycafs" title="Aufstehen statt Aussitzen (Freiheit statt Angst 2014)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2lk4HFycafs?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche ist der diesjährige Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen“. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 30. August, um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Warum man hingehen sollte? Die Veranstalter drücken das so aus: „Stell dir vor, es herrscht grenzenlose Überwachung und alle bleiben auf dem Sofa sitzen. Nach dem Motto: Man kann ja eh nichts ändern. Kann man wirklich nicht? Das sehen wir anders!“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln">Ethik für alle</a></h3>
<p>Man hat es so oft wiederholt, dass es schon langsam zu einer Binsenweisheit verkommt: Computerprogramme, Computercode und Algorithmen werden ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dass damit auch eine gewisse Verantwortung einhergeht, liegt auf der Hand – man denke nur an die Dual-Use-Technologien, die man nach dem Google-Motto „Don‘t be evil“ sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einzusetzen sind. Gero von Randow fordert auf zeit.de deshalb einen Ethikkodex für Informatiker. Offen bleibt dabei nur die Frage: Braucht dann nicht eigentlich jeder Berufsstand seinen Ehrenkodex?<br />
<a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html">Jeder kehrt vor seiner Tür</a></h3>
<p>Auch die Deutschen Geheimdienste haben (dem Anschein nach versehentlich) amerikanische Spitzenpolitiker abgehört. Und der NATO-Partner Türkei steht schon seit 2009 auf der Liste der zu beobachtenden Staaten des BND. In den USA können diese Tatsachen eigentlich nur für eine Reaktion sorgen: „Seht ihr, es machen eben alle so wie wir!“. Doch genau diese Reaktion ist falsch. Und auch die deutsche Politik sollte zuallererst mal auf sich selbst zeigen, findet Christoph von Marschall im Tagesspiegel.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">Digitale Agenda: Jetzt regt euch nicht so auf!</a></h3>
<p>Kaum war die Digitale Agenda der Bundesregierung offiziell vorgestellt, hagelte es Kritik und Beschwerden. In unserem <a href="https://storify.com/politikdigital/reaktionen-auf-die-digitale-agenda">storify</a> haben wir eine Übersicht der Reaktionen zusammengestellt. Nach so einer allerdings muss man eine Weile suchen: Patrick Heunemann schreibt auf opinion-club.de so etwas wie eine Kritik an der Medienkritik. Kritisieren sei eben leicht, findet er. Denn: Welche Erwartungen könne man schon an ein Papier haben, das versucht, ein Querschnittsthema auf 40 Seiten zu bearbeiten?<br />
<a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">opinion-club.de</a></p>
<h3><a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">Und bewahre uns vor dem Internet</a></h3>
<p>Seitdem im Monatstakt neue, schockierende Details über die Aktivitäten der heimischen und weltweiten Geheimdienste und den Stand unserer Privatsphäre ans Licht kommen, macht sich nicht nur Wut breit, sondern auch eine gewisse Technikfeindlichkeit. Das muss nicht sein, meint Nina Galla in ihrem Blog. Wir dürfen nur das Werkzeug nicht mit demjenigen verwechseln, der es benutzt. Dann sei die Idee vom Internet als demokratischem Kommunikationsraum auch keine idealisierte Spinnerei.<br />
<a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">zentralprojektion.tumblr.com</a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">#ISISmediablackout</a></h3>
<p>Diese Woche hat einmal mehr gezeigt, auf welch furchtbare Weise soziale Netzwerke missbraucht werden können. Der Mord an dem US-Journalisten James Foley war über Stunden auf Youtube öffentlich anzusehen. Hakan Tanriverdi schreibt auf sueddeutsche.de, dass keine Plattform jeden hochgeladenen Content vorab überprüfen könne. Und er weist darauf hin, dass vielmehr wir, die Nutzer, eine Verantwortung haben. Ganz im Sinne eines #ISISmediablackout.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">sueddeutsche.de</a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
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		<title>Vom WSIS zum SMSI</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/un-weltinformationsgipfel-in-genf/wissensgesellschaftaktuell_5-shtml-3041/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clerche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[UN-Weltinformationsgipfel in Genf]]></category>
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					<description><![CDATA[Abschluss des UN-Weltinformationsgipfels in Genf: Regierungen beschließen Deklaration und Aktionsplan. Die Kompromisse sollen bis Tunis 2005 von der UN zur Lösung vorbereitet werden. Doch neuer Streit deutet sich an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschluss des UN-Weltinformationsgipfels in Genf: Regierungen beschließen Deklaration und Aktionsplan. Die Kompromisse sollen bis Tunis 2005 von der UN zur Lösung vorbereitet werden. Doch neuer Streit deutet sich an.<!--break--></p>
<p>Die erste Gipfelkonferenz der Vereinten Nationen (UN) zur Informationsgesellschaft (WSIS) wurde am Freitag, den 12.12.2003, beendet &#8211; mit einer unverbindlichen<br />
<a href="http://www.itu.int/wsis/geneva/docs.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzerklärung</a> und einem<br />
<a href="http://www.itu.int/wsis/geneva/docs.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktionsplan</a>, von dem vor allem die armen Länder profitieren sollen. Neben dem guten Gefühl, auf dem Redemarathon während der drei Gipfeltage eine Sensibilisierung für die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) herbeigeredet zu haben, soll es auch harte Fakten geben. Daher habe man sich &#8220;auf klare Ziele verständigt&#8221;, wie der Generalsekretär der International Telecommunication Union (ITU) Yoshio Utsumi auf der Abschlusskonferenz stolz verkündete. Die Hälfte der Weltbevölkerung soll demnach bis zum Jahr 2015 über einen Zugang zu IKT verfügen, versprechen die 176 Staaten im 13-seitigen Aktionsplan.</p>
<p><strong>Was ist ein Erfolg?</strong></p>
<p>Für die ITU, den Ausrichter des Gipfels, ist der Gipfel ein Erfolg. Die Anwesentheit der vielen Teilnehmer &#8211; rund 11.000 werden offiziell angegeben, sei allein ein Erfolg, wie Utsumi sagte. &#8220;Dass es keine Demonstrationen gegen den Gipfel gegeben hat, ist ein Erfolg für den Multi-Stakeholder Ansatz&#8221;, überraschte Utsumi mit eigenwilliger Logik die Presse. Demnach wären die auf dem Gipfel anwesenden Vertreter der Zivilgesellschaft Schuld an fehlenden Gegendemonstrationen, was zum einem nicht stimmt, da es sehr wohl Gegendemonstrationen und Gegenveranstaltungen wie WeSeize gab. Zum anderen haben Anti-Globalisierungsgegner wie Attac erst sehr spät den Gipfel wahrgenommen und keine Massen mobilisieren können. Pascal Couchepin, Bundespräsident des Gastlandes Schweiz, gab der Zivilgesellschaft die Hausaufgabe mit auf den Weg, sie müsse lernen, wie man auf Internationalen Konferenzen zu Kompromissen kommen würde.</p>
<p>Moritz Leuenberger, Leiter der Schweizer Delegation und Bundesrat, führte aus, dass es zahlreiche Befürchtungen vor dem Gipfel gegeben habe, aber dass er mit den gefundenen Kompromissen, der Teilnahme der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft (Multi-Stakeholder) und dem &#8220;nicht vorhandenden Gegen-Gipfel&#8221; &#8220;glücklich und stolz&#8221; sei.</p>
<p><strong>Erfolgsmodell Outsourcing</strong></p>
<p>Dem konnte Nitin Desai, Beauftragter von UN-Generalsekretär Kofi Annan für den Gipfel, nur zustimmend beipflichten. &#8220;Am Ende hat alles funktioniert&#8221;, sagte er. Auch zeigte er sich erfreut, dass die offenen Fragen der Internet-Verwaltung (ICANN oder ITU) und des digitalen Solidaritätsfonds zur klärenden Vorbereitung an den Generalsekretär der UN delegiert wurden. &#8220;Am Anfang gab es nichts zu besprechen&#8221; sagte Desai. Nun sei die Wirtschaft dialogbereit, um über Fragen der Internet Governance zu sprechen. Denn &#8220;vor zwei Jahren wollte die Wirtschaft gar nicht darüber sprechen&#8221;, ergänzte Couchepin. So misst man auf diplomatischer Ebene Erfolge. Allerdings trübt die Aussage von Richard D. McCormick, Vorsitzender der International Chamber of Commerce (ICC), die Freude über diesen Erfolg. Er erklärte, dass der Begriff &#8220;Internet Governance&#8221; ein Widerspruch in sich sei und das gegenwärte Modell &#8220;sehr gut funktioniert&#8221;. Die Wirtschaft wird sich also ihr Modell &#8211; sprich die ICANN &#8211; nicht ohne Widerstand wegnehmen lassen.</p>
<p>Couchepin gab zu, dass der digitale Solidaritätsfond &#8211; von Afrika gefordert und besonders von der EU und Deutschland bekämpft, &#8220;die Dialogpartner getrennt hat&#8221;. Doch ITU Chef-Diplomat Utsumi brachte es in seiner sachlichen Art auf den Punkt: &#8220;Nicht alle teilnehmenden Regierungen sind mit dem Kompromiss 100-prozentig zufrieden, aber ich glaube, sie sind mehr oder weniger zufrieden.&#8221;</p>
<p>Der Beauftragte Kofi Annans belehrte unverbesserliche Kritiker der Ergebnisse des Gipfels mit der Aussage eines erfahrenen Gipfelfuchses: &#8220;Ich mache das jetzt seit zehn Jahren. Auf jeder Konferenz wird über Geld gesprochen, aber noch nie wurde ein Scheck ausgestellt.&#8221;</p>
<p><strong>Gastgeber 2005: Tunesien</strong></p>
<p>Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel, denn in zwei Jahren wird in Tunis die zweite Phase des &#8220;sommet mondial sur la societe information&#8221; (SMSI) stattfinden, um eine UN-Charta zur &#8220;digitalen Solidarität&#8221; zu verabschieden. Nicht alle sind glücklich mit der Entscheidung, den Gipfel in Tunesien abzuhalten. Tunesische Menschrechtsgruppen wie die Tunisian League for Human Rights berichteten in Genf von Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit in ihrem Land. Couchepin gab auf der Abschlusskonferenz zu, dass &#8220;Fortschritte in Tunesien in Fragen der Menschenrechte erreicht werden müssen&#8221;, aber dass es ihm nicht zustehen würde, ein Mitgliedsland der UN zu beurteilen. Desai versicherte, dass &#8220;in Tunesien die selben Standards gelten werden wie überall auf der Welt, egal ob es New York, Genf oder Tunis&#8221; sei.</p>
<p>Ein weiteres Konfliktthema kündigt sich an. Wie aus deutschen Regierungskreisen zu erfahren war, sei man mit der Organisation und Durchführung der Vorbereitungskonferenzen (PrepCom) seitens der ITU nicht zufrieden gewesen. Sie seinen schlecht organisiert und nicht erfolgreich moderiert worden. Utsumi gab zu, dass es statt der drei geplanten Konferenzen am Ende sechs gegeben habe und die UN &#8220;einen effizienteren Vorbereitungsmodus suche&#8221;. Auf Nachfrage der Presse verdeutlichte er, dass die Vorbereitungskonferenzen mit der rasanten Entwicklung der IKT nicht mithalten würden, &#8220;da die Diskussionen zu langsam sind&#8221;. Ein Mitarbeiter Utsumis ergänzte gegenüber politik-digital.de, dass an den Einsatz von Cyber-Konferenzen gedacht würde. Deutsche Regierungskreise wünschen sich aber vielmehr eine von der ITU unabhängige Vorbereitung des zweiten Gipfels 2005 in Tunesien. Hier deutet sich hinter den Türen der UN ein Machtkampf um die Austragung der nächsten Vorbereitungskonferenzen ab. Bleibt nur die Hoffnung, die ein deutscher Regierungsvertreter äußerte: &#8220;Wichtig ist, dass der ganze Prozess nach Genf jetzt nicht wieder einschläft.&#8221;</p>
<table border="0" width="170" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Zuerst erschienen bei<br />
<a href="http://www.gipfelthemen.de">gipfelthemen.de</a> am 17.12.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="390" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="middle"><em><br />
<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
</em><em><br />
<a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" noshade="noshade" size="1" width="390" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführende Artikel:</strong></p>
<ul>
<li><strong><br />
<a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/index.shtml#ungi1">Dossier: UN-Weltinformationsgipfel in Genf</a><br />
</strong></li>
</ul>
<p><!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>„Hollywood raus aus den Parlamenten!“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hollywood-raus-aus-den-parlamenten-11132/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/hollywood-raus-aus-den-parlamenten-11132/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechte]]></category>
		<category><![CDATA[geistiges]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=11132</guid>

					<description><![CDATA[Die Zustimmung der Bundesregierung zum umstrittenen Handelsabkommen ACTA lag seit Freitag auf Eis. Trotzdem versammelten sich am Samstag mehrere tausend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/hollywood-raus-aus-den-parlamenten/acta-artikelbild/" rel="attachment wp-att-11134"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-11134" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ACTA-Artikelbild.png" alt="" width="195" height="119" /></a>Die Zustimmung der Bundesregierung zum umstrittenen Handelsabkommen ACTA lag seit Freitag auf Eis. Trotzdem versammelten sich am Samstag mehrere tausend Menschen im Berliner Zentrum, um am internationalen Protesttag gegen die geplanten Reglungen zum Schutz von Patenten  und geistigem Eigentum zu protestieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne schien zwar, aber es war bitterkalt am Samstagmittag im Berliner Zentrum. Trotz Bundesliga-Fußball im Fernsehen und Filmstars auf den roten Teppichen hatten sich hier genauso wie in etwa 60 anderen deutschen Städten zahlreiche zumeist junge Menschen versammelt und versuchten, begleitet von Trillerpfeifen und Technomusik, die eisigen Temperaturen zu ignorieren. Gegen die Filmindustrie, die aktuell in Berlin versammelt ist, richtete sich ein Teil des Protests, zu dem sich nach den <a href="http://netzpolitik.org/2012/das-internet-geht-auf-die-strase-zehntausende-demonstrieren-gegen-acta/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angaben</a> von Mitveranstalter Markus Beckedahl „rund 10.000 Teilnehmer“ in der Hauptstadt zusammenfanden.</p>
<p>Das sogenannte „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ (ACTA) ist ein multilaterales Handelsabkommen, das ursprünglich von den USA und Japan initiiert wurde. Ziel des Abkommens sind der Schutz von Patenten und internationale Standards für die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte. Der Protest, der zunächst vor allem in Polen zu einer öffentlichen Bewegung wurde, richtet sich gegen unpräzise Formulierungen in dem Dokument und dessen Zusatzprotokollen. Kritisiert wird zudem die angestrebte Provider-Haftung beziehungsweise eine damit einhergehende verstärkte Kontrolle des Datenverkehrs von Internet-Nutzern.</p>
<p>Was aber wird konkret gefordert, nachdem das ACTA-Abkommen außer in Polen, Lettland, Tschechien und der Slowakei auf Drängen der Bundesjustizministerin nun auch in der Bundesrepublik vorerst gestoppt worden ist? Die FDP-Politikerin hatte die deutsche Zustimmung zu ACTA am Freitag zunächst zurückgezogen und diesen Schritt mit einer noch ausstehenden Offenlegung aller Dokumente und <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/itnews/TechNews/acta-vertragsentwurf-am-kippen-507258/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&amp;_vl_pos=3.2.DT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nebenansprachen</a> begründet. Die Ministerin erntete umgehend <a href="http://www.n-tv.de/technik/Justizministerin-fordert-Klarheit-article5480061.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik</a> vom Koalitionspartner, und auch die Berliner Demonstranten waren keinesfalls überzeugt. Der „schwarze Peter“ sei lediglich an das Europäische Parlament abgeschoben worden, bemängelten die Redner zum Auftakt der Demonstration diese jüngsten Entwicklungen übereinstimmend.</p>
<h3>Kritik an intransparentem Entstehungsprozess</h3>
<p>Zwar wurden in den einleitenden Worten schrittweise Entschärfungen des ursprünglichen Entwurfs zugestanden. Die Kritik prominenter Netzaktivisten aber bleibt, und so forderte <a href="http://www.wikimedia.de/wiki/Hauptseite" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikimedia</a> Deutschland- Mitstreiter Jan Engelmann in seiner Rede dann auch, „den Ratifizierungsprozess nicht nur auszusetzen, sondern zu stoppen“. Zuvor hatten bereits Matthias Spielkamp von <a href="http://www.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iRights.info</a> sowie Markus Beckedahl auf den nach ihrer Meinung intransparenten <a href="http://www.taz.de/Acta-in-Deutschland/!87527/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entstehungsprozess</a>, den Einfluss von Wirtschaftslobbyisten bei der Verhandlung des Abkommens und die zahlreichen, für weitere rechtliche Verschärfungen offenen Formulierungen hingewiesen. Man müsse „den Vertrag politisch lesen“, so Beckedahls Warnung.</p>
<p>Politisch war auch die Unterstützung für die Berliner Großkundgebung. Überparteilich unterstützt wurde der kreative und laute, jedoch friedliche Protest in der Hauptstadt von Parteien, Vereinen und Initiativen wie dem Berliner Landesverband von  Bündnis 90/Die Grünen, dem Landesverband der Linken, dem Forum Netzpolitik der Berliner SPD, den Jusos und der Grünen Jugend, dem Chaos Computer Club, dem Verein Digitale Gesellschaft e.V. und zahlreichen weiteren Initiativen. Darüber hinaus hatten auch Einzelpersonen, wie der Berliner Piraten-Fraktionschef Andreas Baum oder die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Anja Schillhaneck den Aufruf zur Demonstration unterstützt und sich mit anderen Landespolitikern auf die Route durch die Innenstadt gemacht.</p>
<p>Martin Delius, der parlamentarische Geschäftsführer der Piraten-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, zeigte sich am Rande des Protestzuges begeistert von der Menge der Teilnehmer. Er habe nicht damit gerechnet, dass sich so viele tausend Menschen für den Protest mobilisieren ließen. Zugleich räumte Delius aber ein, dass es für die Piraten als Oppositionsfraktion auf Landesebene schwierig sei, konkretes Handeln gegen ACTA in die Wege zu leiten. Selbstverständlich könne man aber „Bundesratsinitiativen fordern“. Ganz so diplomatisch und differenziert waren nicht alle Demonstranten gestimmt. Ein Teilnehmer mit Guy Fawkes-Maske und Antifa-Flagge bekundete, für ihn persönlich seien „Eigentumsrechte generell überbewertet“.</p>
<p>Voraussichtlich im Juni dieses Jahres werden die Mitglieder des Europäischen Parlaments über ACTA abstimmen. Nach der nationalen und internationalen Mobilisierung des vergangenen Samstags ist nur noch schwerlich vorstellbar, dass die Debatte bis dahin wieder abebben wird.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 27)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Für ein Viertel der Weltbevölkerung ist das Internet zensiert, Facebook droht ein Bußgeldbescheid aus Hamburg und ein Webcomic dokumentiert die Unterdrückung im Iran: Die Linkliste mit den News und interessanten Fundstücken aus einer Woche Netzwelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für ein Viertel der Weltbevölkerung ist das Internet zensiert, Facebook droht ein Bußgeldbescheid aus Hamburg und ein Webcomic dokumentiert die Unterdrückung im Iran: Die Linkliste mit den News und interessanten Fundstücken aus einer Woche Netzwelt.<!--break--></p>
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<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1652990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Datenschutzbegörde leitet Verfahren gegen Facebook ein</a>
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Facebook droht ein Bußgeldbescheid über 300.000 Euro. Die Hamburger Datenschutzbehörde leitete ein Verfahren gegen den Social-Network-Giganten ein. Grund dafür sei ein Verstoß gegen deutsches Datenschutzrecht durch die Facebook-Funktion „Friend-Finder“, wie <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1652990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Futurezone berichtet</a>. Nutzer dieser Applikation können ihre E-Mail-Kontakte von Facebook auslesen lassen, um Freunde im Sozialen Netzwerk leichter zu finden. Facebook nutze diese Daten, um an die E-Mail-Kontakte ohne Facebook-Profil Einladungen zu verschicken &#8211; automatisch und im Namen des Users, der den „Friend-Finder“ benutzt hat.
</p>
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<a href="http://www.freitag.de/alltag/1026-netzgeschichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Webcomic als Informationsquelle</a>
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Ein Webcomic dokumentiert die fiktive Suche nach einem verschwundenen Demonstranten im Iran. Mehdi ist in Teheran nach einer Demonstration nicht wieder aufgetaucht und so machen sich sein Bruder, ein Blogger, und seine Mutter auf die Suche nach ihm. Und mit ihnen gehen auch die User von einer Behörde zur nächsten. Die Abenteuer erscheinen jeweils Montag, Mittwoch und Freitag  auf <a href="http://www.zahrasparadise.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zahrasparadise.com</a>. Die Dokumentation berichtet tagesaktuell vom Geschehen im Iran. <a href="http://www.freitag.de/alltag/1026-netzgeschichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freitag.de</a> lobt den Comic als eine „Mischung aus gebloggter Reportage und fiktiver Geschichte“, die ein „umfassendes Bild zur Lage im Iran“ abgebe.
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<p>
<a href="http://woorkup.com/2010/06/27/internet-censorship-report/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetzensur allseits beliebtes Mittel von Regierungen</a>
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Aus einem Bericht der &quot;<a href="http://opennet.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenNet-Initiative</a>&quot; in Zusammenarbeit mit „<a href="http://en.rsf.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reporter Ohne Grenzen</a>“ geht hervor, dass über ein Viertel der Weltbevölkerung einen zensierten Zugang zum Internet hat – das sind 1,72 Milliarden Menschen. Allein 1,31 Milliarden davon leben in China. Einige Staaten belassen es jedoch nicht bei der Filterung von Internetinhalten, sondern verfolgen Netzaktivisten. Auch hier führt China die Statistik an, gefolgt von Vietnam, Iran, Syrien, Ägypten und Burma. Eine grafische Aufbereitung aller Daten gibt es <a href="http://woorkup.com/2010/06/27/internet-censorship-report/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-koennen-erste-De-Mail-Postfaecher-vorregistrieren-1033628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
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<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-koennen-erste-De-Mail-Postfaecher-vorregistrieren-1033628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Registrierung für De-Mail Adressen läuft</a>
</p>
<p>
Die E-Mail Provider <a href="http://www.gmx.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gmx</a> und <a href="http://web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web.de</a> starten die Vorab-Registrierung von De-Mail-Adressen. Die De-Mail soll eine rechtsverbindliche Online-Kommunikation ermöglichen – kostet im Gegenzug aber auch „Porto“. Zu einer Vorab-Registrierung gehört auch eine Identitätsprüfung bei einer Behörde. Nutzer müssen dort mit einem Formular und Ausweis erscheinen, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-koennen-erste-De-Mail-Postfaecher-vorregistrieren-1033628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heise.de</a> berichtet. Bundesweit verschicken kann man die De-Mail aber noch nicht: Dazu muss erst das Bürgerportal-Gesetz in Kraft treten, das für den Herbst 2010 geplant ist.
</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1652990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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		<title>Iranische Zensur mit Lücken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/iranische-zensur-mit-luecken-4685/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jknocha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Khomeini]]></category>
		<category><![CDATA[Scott Lucas]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch die massiven Einschränkungen von Internet und Handynetz verhindern nicht die Verbreitung von Protestbildern und Videos aus dem Iran. Dabei greifen die Demonstranten auf ein internationales Netzwerk zurück. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die massiven Einschränkungen von Internet und Handynetz verhindern nicht die Verbreitung von Protestbildern und Videos aus dem Iran. Dabei greifen die Demonstranten auf ein internationales Netzwerk zurück. </p>
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<p>
Mit Unterstützung von Helfern im Ausland werden trotz Internetkontrolle und zeitweiser Abschaltung des Handynetzes weiterhin Texte und Videomaterial verbreitet. Die erneuten Proteste anläßlich des &quot;National Student Day&quot; wurden zum Beispiel vielfach mit <a href="http://www.youtube.com/user/freedommessenger20" target="_blank" title="Studentenproteste auf Youtube" rel="noopener noreferrer">Videos</a>, Fotos oder Textbeiträgen über <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=183417096303&amp;index=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>, <a href="http://twitter.com/#search?q=%23iranelection" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> oder <a href="http://www.irannewsnow.com/2009/12/iran-students-day-protests-december7-16azar/" target="_blank" title="IranNewsNow" rel="noopener noreferrer">Weblogs</a> dokumentiert.
</p>
<p>
Die Protestler haben anscheinend Mittel und Wege gefunden, die verstärkten staatlichen Zensurbemühungen zu umgehen. Videos werden <a href="http://online.wsj.com/article/SB126024226622081309.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut Berichten</a> oft Mittels Bluetooth von Handy zu Handy übertragen, bis sie schließlich zu einem Empfänger mit sicherer Internetverbindung gelangen und ins Netz geladen werden.
</p>
<p><center></center><center></center></p>
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		<title>Das Schwarze Loch von Teheran</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-schwarze-loch-von-teheran-4674/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jknocha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 09:38:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Neda Agha-Soltan]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Um erwartete <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran;art123,2968937" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demonstrationen</a> zum “Nationalen Studententag” im Keim zu ersticken, werden im Iran am 7.12.2009 der Zugang zum Internet und das Handynetz abgeschaltet. Die Organisation von Protesten und schnelle Verbreitung von blutigen Videos soll so unterbunden werden. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um erwartete <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran;art123,2968937" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demonstrationen</a> zum “Nationalen Studententag” im Keim zu ersticken, werden im Iran am 7.12.2009 der Zugang zum Internet und das Handynetz abgeschaltet. Die Organisation von Protesten und schnelle Verbreitung von blutigen Videos soll so unterbunden werden. </p>
<p>
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</p>
<p>
Für den 7. Dezember 2009 werden anlässlich des &quot;Nationalen Studententages&quot; in der Islamischen Republik erneut Demonstrationen gegen das Regime erwartet. Vorsorglich wollen die Machthaber das Mobilfunknetz und die Zugänge zum Internet herunterfahren. Auch die Akkreditierungen von ausländischen Journalisten wurden für mehrere Tage ausgesetzt.
</p>
<p>
Bei den Protesten gegen die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad spielen YouTube, Facebook, Twitter und ähnliche Seiten eine <a href="http://www.nytimes.com/2009/12/07/world/middleeast/07iran.html?ref=todayspaper" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entscheidende Rolle</a>. Bilder von prügelnden Milizionären, Videos von riesigen Menschenmengen und Kurznachrichten zu Organisationszwecken prägen die Protestbewegung der letzten Monate.
</p>
<p>
<b>Wie das Web den Protesten ein Gesicht gab</b>
</p>
<p>
Wie wichtig das Web 2.0 für diese Bewegung ist, zeigt der Fall der jungen <a href="http://www.nytimes.com/2009/06/23/world/middleeast/23neda.html?sq=Neda%20Agha-Soltan&amp;st=cse&amp;scp=2&amp;pagewanted=print" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neda Agha-Soltan</a>. Am Rande einer Demonstration wurde sie angeschossen, so dass sie kurz darauf starb. Die letzten Augenblicke im Leben der jungen Musikerin wurden aufgenommen und das Video ins Netz gestellt. Ihr Tod wurde weltweit zum Sinnbild für die Brutalität des iranischen Regimes.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 41)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-41-4087/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 12:01:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Internationale Demonstration gegen Datensammlung und Überwachung, zweite TV-Debatte zwischen McCain und Obama und die Deutsche Presse-Agentur verfolgt künftig seine Inhalte im Web. Was die Netzwelt diese Woche beschäftigt, gibt´s kurz und knapp in der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Internationale Demonstration gegen Datensammlung und Überwachung, zweite TV-Debatte zwischen McCain und Obama und die Deutsche Presse-Agentur verfolgt künftig seine Inhalte im Web. Was die Netzwelt diese Woche beschäftigt, gibt´s kurz und knapp in der aktuellen Linkliste.<!--break--> </p>
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<a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/-463e6383bb/" rel="noopener noreferrer">Demo gegen Überwachung</a>
</p>
<p>
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft am kommenden Samstag unter dem Motto &quot;Freiheit statt Angst&quot; zu einer Demonstration gegen Überwachung und Datensammlung auf. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 82 Mio. Teilnehmern. Zuletzt hatte der Datenskandal der Telekom für Aufregung gesorgt und fungierte sogleich als &quot;Mobilisierungsschub&quot;. 31 weitere europäischen Städte geben internationale Unterstützung, unter anderem London, Paris und Athen. Dort werden auch Demonstrationen stattfinden. Treffpunkt in Berlin ist der Alexanderplatz am Samstag um 14 Uhr.
</p>
<p><a target="_blank" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/10/08/international/zweite_tv_debatte_zwischen_mccain_und_obama" rel="noopener noreferrer">TV-Debatte zwischen McCain und Obama geht in die zweite Runde</a> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Am 7. Oktober fand in Nashville die zweite Diskussion vor Publikum statt. Wählerinnen und Wähler konnten zuvor Fragen im Internet stellen. Themen waren unter anderem die aktuelle Finanzkrise, die Wiederherstellung des politischen Vertrauens der Bürger sowie die Verbesserung des sozialen Systems und der Klimawandel. Große Uneinigkeit herrscht desweiteren noch immer in der Frage, wie man mit der iranischen Regierung im Falle eines Angriffs derer auf Israel verfährt.
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/Datenschuetzer-Datenverarbeitung-ist-zur-Droge-geworden--/meldung/117124" rel="noopener noreferrer">Datenschützer erklären Datenverarbeitung zur Droge</a>
</p>
<p>
Dies erklärte der schleswig-holsteinische Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert bei der heutigen Konferenz zu Diensten im europäischen Meldewesen in Berlin. Er sieht hier einen Exzess, der in den Persönlichkeitsverletzungen durch die Informationsdienste gipfelte. Daten, die ursprünglich nur für Verwaltungszwecke gedacht waren, durften dann auch für zivilrechtliche Forderungen herausgegeben werden. Daraus schöpften wiederum &quot;Adresshändler&quot; Profit. Weichert begrüßt die Pläne, Daten nur noch nach Einverständniserklärung der Verbraucher herauszugeben.
</p>
<p>
<a target="_blank" href="http://www.attributor.com/dpanewlanguages.php" rel="noopener noreferrer">DPA verfolgt Meldungen im Web</a>
</p>
<p>
Die Deutsche Presse-Agentur will in Zukunft ihre Inhalte mit einer speziellen Kennzeichnung versehen lassen, um sie weltweit auf Webseiten nachverfolgen zu können. Dazu holen sie sich den amerikanischen Dienstleister Attributor ins Boot, der das &quot;Fingerprinting&quot; übernehmen soll. Diese Kennzeichen erleichtern die Fahndung nach unauthorisierter Verwendung, ermöglichen jedoch auch, die beliebtesten Inhalte herauszufiltern.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 23)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-23-3911/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Facebook öffnet sich für Entwickler, 34 Städte demonstrieren gegen Vorratsdatenspeicherung und Australien gelingt ein Schlag gegen Kinderpornografie: Dies und mehr gibt es in der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook öffnet sich für Entwickler, 34 Städte demonstrieren gegen Vorratsdatenspeicherung und Australien gelingt ein Schlag gegen Kinderpornografie: Dies und mehr gibt es in der aktuellen Linkliste.<!--break--><br />
<a href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&amp;story=117" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a><br />
<a href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&amp;story=117" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
<a href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&amp;story=117" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwicklerplattform von Facebook als Open Source<br />
eröffnet<br />
</a>Hiermit können Entwickler ihren Beitrag fürs<br />
Sozialnetz leisten, bereits über 400.000 haben das laut Facebook bereits getan.
</p>
<p><a href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&amp;story=117" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
<a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/227/79/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tausende demonstrierten gegen<br />
Vorratsdatenspeicherung</a><br />
„Freiheit statt Angst&quot; lautete das Motto<br />
des Aktionstages, an dem in über 34 Städten friedliche<br />
Proteste stattfanden.
</p>
<p>
<a href="https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=1632&amp;cHash=4295172fa1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie: 33 Mio. Deutsche shoppen<br />
online</a><br />
Nicht nur zu Informatonszwecken, sondern auch für´s bequeme<br />
Einkaufen wird das Internet immer beliebter.
</p>
<p>
<a href="http://www.afp.gov.au/media_releases/national/2008/national_child_porn_operation_nets_90_people" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feldzug gegen Kinderpornografie</a><br />
Die<br />
Australian Federal Police (AFP) zieht 90 Verdächtige, darunter<br />
auch einen Lehrer und einen Polizisten, zur Verantwortung.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gesichtslose Demo gegen Internetzensur</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gesichtslose-demo-gegen-internetzensur-3809/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/gesichtslose-demo-gegen-internetzensur-3809/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 13:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Demo]]></category>
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					<description><![CDATA[Die <a href="http://www.rsf.org/24heures/pages/index.php?id=21" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„24-Stunden-Demo“</a> <span>der „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) für Meinungsfreiheit im Netz läuft mittlerweile seit über zwei Tagen. Mit gesichtslosem Avatar und vorgefertigten Demosprüchen protestieren seit dem 12. März 2008 derzeit über 20.000 Internetuser gegen Internetzensur und Inhaftierung von „Cyber-Staatsfeinden“ und Journalisten.</span>
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<img src="/sites/politik-digital.de/files/screenshot_protestwebsite_0.jpg" alt="Sreenshot der Protestwebsite" height="177" width="268" />
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<i>Protestwebsite der ROG</i>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.rsf.org/24heures/pages/index.php?id=21" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„24-Stunden-Demo“</a> <span>der „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) für Meinungsfreiheit im Netz läuft mittlerweile seit über zwei Tagen. Mit gesichtslosem Avatar und vorgefertigten Demosprüchen protestieren seit dem 12. März 2008 derzeit über 20.000 Internetuser gegen Internetzensur und Inhaftierung von „Cyber-Staatsfeinden“ und Journalisten.</span></p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/screenshot_protestwebsite_0.jpg" alt="Sreenshot der Protestwebsite" height="177" width="268" />
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<i>Protestwebsite der ROG</i><!--break-->
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China liegt heute, am 14. März, mit nahezu 8000 Online-Demonstranten weit vor den anderen „Enemy-States“ wie Burma, Ägypten oder Vietnam. Nach Auswahl des Landes auf der Protestwebsite startet ein virtueller Flug zum „Platz des himmlischen Friedens“. Hier kann man seinen Avatar mit Protestschildern wie „Welcome to the country of censorship“ (&quot;Willkommen im Land der Zensur&quot;) oder „Shi Tao innocent, Yahoo accomplice“ (&quot;Shi Tao unschuldig, Yahoo mitschuldig&quot;) ausstatten.
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Eigene Demosprüche können die Nutzer allerdings nicht eingeben. Die Avatare selbst sind zudem recht spartanisch gestaltet: Gesichtslose weiße Figuren füllen die Demo-Plätze. Es gibt keine Möglichkeit, den Avatar zu verändern oder etwa ein Foto hochzuladen, um dem digitalen Protest ein Gesicht zu verleihen.<b></b>
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<b>China: 49 Journalisten und Blogger in Haft</b>
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Die Reporter ohne Grenzen (ROG) bezeichnen China als das „weltweit größte Gefängnis für Cyber-Verbrecher“. Derzeit säßen hier 49 Journalisten und Blogger in Haft. Das Internetportal Yahoo! trage laut ROG eine Mitschuld an der chinesischen Zensur: Yahoo! zensiere die eigenen Webseiten und stelle Equipment für Firewalls zur Verfügung.
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Am wenigsten Unterstützung findet bis zum jetzigen Zeitpunkt Turkmenistan mit 1591 Protestanten. „Zentralasiens Nordkorea“, wie die ROG es betiteln, sei eine der am geringsten vernetzten Städte der Welt. Trotz Wahlversprechen des Präsidenten Gurbanuly Berdimuhamedov vor seinem Amtsantritt im Februar 2007 hätten Internetzugänge und Meinungsfreiheit im Netz hier keine Priorität.
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Bereits 2006 gab es eine <a href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=19459" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ähnliche Online-Demo</a>. Diese stieß laut einem Bericht der <a href="http://www.news.at/e-media/index.html?/articles/0811/742/199870.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-media</a> mit über 40000 Nutzern auf doppelt so große Resonanz.
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